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PANASONIC AU-EVA1: Handling, Vergleich zur Canon C200, Rigging, Sucher vs Monitor, Fazit uvm. Teil 2



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Newsmeldung von slashCAM:


https://images.slashcam.de/texte/1637-- ... -FRONT.jpg
Im abschließenden Teil unsere Panasonic EVA1 Praxistests schauen wir auf das Layout und Handling der EVA1, stellen Rigging-Optionen vor, vergleichen den Belichtungsspielraum mit der Canon C200, stellen die Frage nach Sucher vs Monitor und kommen zu unserem finalen Fazit.

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Praxistest: PANASONIC AU-EVA1: Handling, Vergleich zur Canon C200, Rigging, Sucher vs Monitor, Fazit uvm. Teil 2




Antwort von wolfgang:

Ich bin ja froh dass in diesem - grundsätzlich ausgezeichnetem - Review wenigstens zum Schluss die bereits angekündigte 5.7K Ausgabeoption zu raw genannt wird. Das wird offenbar linear raw sein, soweit heute schon bekannt. Und wird sich mit dem von euch eh genannten Shogun Inferno
aufzeichnen lassen.

Um das zu beherrschen ist in der EVA1 auch ein 6G SDISDI im Glossar erklärt und nicht ein 3G SDISDI im Glossar erklärt verbaut, wie ihr schreibt.

Interessant wäre auch noch gewesen, dass über HDMIHDMI im Glossar erklärt sehr wohl UHD 50p 10bit ausgegeben wird, was etwa bei der FS7 nicht der Fall ist. Und auch nicht bei der C200 die ja diesbezüglich abgeschottet worden ist.



Antwort von rob:

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für dein Feedback.

Sollte natürlich "6G/3G-SDI-Out" heissen - spielt gerade neu aus.

Dass nur externes 50p in 10 BitBit im Glossar erklärt vorliegt, steht auch im Text - ich hoffe, dass ist klar genug herausgestellt.

Externes RAW Recording haben wir glaub ich an mehreren Stellen genannt - da sind wir auch schon ziemlich gespannt darauf. Auch inwiefern sich das kommende 10 BitBit im Glossar erklärt mit 400 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt vom 150 MbIt/s unterscheiden wird ...

Viele Grüße

Rob





Antwort von Drushba:

Danke für das Review. Es ist wirklich gut, in dem was es beschreibt, aber es stoppt auch da, wo es interessant wird und hilft daher nicht so richtig weiter bei der Kaufentscheidung. Daher ein Vorschlag: Wäre es nicht auch möglich, Realworldtests mit anderen Kameras einzubeziehen und die Eva draussen im Freien mit ihren direkten Wettbewerbern zu testen? Es sind ja meist nicht so viele, die im jeweiligen Zeitabschnitt Sinn machen und gegenwärtig dürften ja (wie von Euch beschrieben) nur noch die C200, C300 Mark II, FS7 Mark II und Blackmagic für potentielle Käufer der Eva1 interessant sein.

Auch beginnt die Eva-1 erst mit den richtigen Luts zu scheinen, das kommt im Test nicht so wirklich vor, ist IMHO aber eine Stärke der Cam. Die Haus-V-Log-Lut von Panasonic bringt immer dieses bräunlich-gelbe Depri-Zeugs mit grau angedicktem Himmel zustande, das neben vielen Youtube-Tests auch im Slashcam-Beispiel zu sehen ist und man mag sich die Cam dann eigentlich gar nicht mehr weiter anschauen... wohingegen eine Alexa-Log C-Lut, eine Leeming-Lut oder auch eine Red-Lut das Bild offenbar von einer gefühlten Note 3-Minus zum krassen Bildbabo-Überflieger wuppt.

Die Eva1 scheint ja den Vorteil zu haben, daß sie auf jede Farbmatrix bis nahezu rauf auf Alexaniveau gegraded werden kann, wohingegen das mit Canon nicht so einfach wird, wenn man den eingebauten Look verlassen möchte... der Vergleich mit einer Alexa (am besten mit einem Grader, der beschreibt, was er mit Luts und etwas Anpassung herausholen kann) wär also durchaus auch sinnvoll, um die Eva1 und auch alle anderen neueren Cams bis an die werksseitigen Grenzen zu testen. Ich bin sicher, daß es hier bisweilen zu krassen Überraschungen kommen dürfte ;-)

Hier ist mal ein Vergleichtest mit diversen Cams (leider ohne Lut-Vergleich), den ich in der Art als Ergänzung zu den Slashcam Tests ziemlich gut fände. Das Bild hält im ISO-Vergleich beim Raw der Canon durchaus mit, wie hier in der zweiten Hälfte eindrücklich gezeigt wird:
https://www.youtube.com/watch?v=5wf_jDFsb-I

Hier ein neueres Beispiel, welches ganz gut die Hauttöne und Farben zeigt:
https://vimeo.com/245797131



Antwort von rob:

Hallo Drushba,

vielen Dank für deinen Kommentar.

Zum Auftakt einer neuen Kamera steht bei uns erstmal deren Einzeltest im Vordergrund. Bei der EVA1 haben wir diesen jetzt schon mit einem ersten Vergleich zur C200 ausgebaut.

Lass dich überraschen, was in den kommenden Wochen und Monaten auf slashCAM in Sachen Vergleich noch so stattfindet ;)

Welche Eigenschaften interessieren dich denn für welchen Anwendungszusammenhang vor allem bei den von dir genannten Kameras?

In der Zwischenzeit empfehle ich als ersten Anlaufpunkt für Vergleiche unsere Kamera-Test-Datenbank.

Hier ein Vergleich zwischen Ursa Mini Pro, C200 und EVA1:

https://www.slashcam.de/4K-Kamera-Vergl ... b9b06.html

Viele Grüße

Rob



Antwort von motiongroup:

In der Zwischenzeit empfehle ich als ersten Anlaufpunkt für Vergleiche unsere Kamera-Test-Datenbank.

Hier ein Vergleich zwischen Ursa Mini Pro, C200 und EVA1:

In dem Fall URSA Mini Pro oder wie sehen wir das....;)



Antwort von rob:

Hallo motiongroup,

die hier genannten Kameras sind mittlerweile von der Bildqualität so nah beieinander, dass in unseren Augen das Haupteinsatzgebiet, das Handling, Workflows, Kundenanforderungen etc. den entscheidenden Ausschlag für oder wider ein Modell geben.

In unserem Praxistest haben wir versucht, bereits ein Paar erste Einordnungen zu geben - mehr hierzu demnächst ...

Viele Grüße

Rob



Antwort von wolfgang:


Dass nur externes 50p in 10 BitBit im Glossar erklärt vorliegt, steht auch im Text - ich hoffe, dass ist klar genug herausgestellt.

Externes RAW Recording haben wir glaub ich an mehreren Stellen genannt - da sind wir auch schon ziemlich gespannt darauf. Auch inwiefern sich das kommende 10 BitBit im Glossar erklärt mit 400 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt vom 150 MbIt/s unterscheiden wird ...
Das UHD 50p intern nur als 8bit vorliegt, und erst extern als 10bit aufgezeichnet werden kann ist mir völlig klar (und einer der definitiven Schwachstellen der EVA1). Denn wenn man erst wieder einen externen Rekorder anhängen muss, verliert man schon einiges von dem geringen Gewicht und der für viele Anwendungen interessanten Kompaktheit des Geräts. Die gute Nachricht ist dass die Ausgabe über HDMIHDMI im Glossar erklärt aber als UHD 50p überhaupt möglich ist, was ja bei der C200 gar nicht gehen dürfte.

Die kommenden 10bit mit 400 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt sind spannend - den ist die Verfügbarkeit der SDHX Karten gering, die Preise sind entsprechend hoch. Was wieder ein Argument für die externen Rekorder wäre.



Antwort von wolfgang:


Danke für das Review. Es ist wirklich gut, in dem was es beschreibt, aber es stoppt auch da, wo es interessant wird und hilft daher nicht so richtig weiter bei der Kaufentscheidung.

Ist für dich die Kaufentscheidung an die Möglichkeit des Gradings gebunden? Denn falls ja, so wundert mich dass - denn man aus dem 10bit Material kann man eigentlich so ziemlich jeden Farblook machen den man will.

Oder siehst du das bei einer - eher - Cine Kamera als Aufwand?

Auch beginnt die Eva-1 erst mit den richtigen Luts zu scheinen, das kommt im Test nicht so wirklich vor, ist IMHO aber eine Stärke der Cam. Die Haus-V-Log-Lut von Panasonic bringt immer dieses bräunlich-gelbe Depri-Zeugs mit grau angedicktem Himmel zustande, das neben vielen Youtube-Tests auch im Slashcam-Beispiel zu sehen ist und man mag sich die Cam dann eigentlich gar nicht mehr weiter anschauen... wohingegen eine Alexa-Log C-Lut, eine Leeming-Lut oder auch eine Red-Lut das Bild offenbar von einer gefühlten Note 3-Minus zum krassen Bildbabo-Überflieger wuppt.

Ich wundere mich in letzter Zeit immer mehr über Vorschläge zur Anwendung von LUTs an den verschiedenen Stellen. Denn zunächst würde ich mal v log (hier ohne "l") durch ein System jagen, welches ein gutes Farbmanagementsystem verbaut hat. Dazu gehören für mich Resolve (ACES1 oder BM-Colormanagenent), Vegas (ACES1) oder neuerdings auch Edius 9. Und ich würde nicht unbedingt auf v log Material einen c-log LUT legen, selbst wenn das Ergebnis mir dann zufällig gefällt.

Die Verwendung von LUTs ist für mich fast schon faszinierend - bevor Leute sich mal damit befassen wie man das wirklich mit den genannten Systemen fachgerecht graded, was in Wirklichkeit watscheneinfach ist, wenden sie lieber LUTs an - fast schon egal welche. ;)



Antwort von Gysenberg:

Die in Reviews wohl am häufigsten genannten Kritikpunkte sind Monitordisplay und ND-Filter. Kritikpunkte, die hier im Review relativiert werden.
Kann hier ein Besitzer der Kamera, sofern es schon einen gibt (ich meine, Wolfgang hat eine bestellt?) zu diesen Punkten eine zusätzliche Einschätzung geben?



Antwort von rob:


Die in Reviews wohl am häufigsten genannten Kritikpunkte sind Monitordisplay und ND-Filter. Kritikpunkte, die hier im Review relativiert werden.
Kann hier ein Besitzer der Kamera, sofern es schon einen gibt (ich meine, Wolfgang hat eine bestellt?) zu diesen Punkten eine zusätzliche Einschätzung geben?

Hallo,

das würde mich auch interessieren, wie andere das sehen.

Bei den gleich abgestuften NDs der Ursa Mini Pro, C300 oder bei der FS7 sind zumindest mir Klagen über die ND Abstufung nicht viel untergekommen und die FS7 ist vom Iso nochmal deutlich höher bewertet.

Aber vielleicht hat sich hier durch die bessere Verfügbarkeit von hochlichtstarken und qualitativ auch bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt guten Objektiven die allgemeine ND - Einschätzung geändert. (?)

Beim Monitor sind wir auf Erfahrungen bei direkter Sonne je nach Kamerahandling (Schulter / handheld) auch neugierig.

Viele Grüße
Rob



Antwort von Drushba:



Ist für dich die Kaufentscheidung an die Möglichkeit des Gradings gebunden?

Selbstverständlich. Und ebenso selbstverständlich wie in der Branche deswegen i.d.R. die Alexa für Spielfilm verwendet wird, wenn die Ästhetik einer Alexa gefragt ist. Es ist eben in der Praxis nicht möglich, den spezifisch sphärischen Look einer Alexa mit einer Red zu erreichen. Für Redlook eine Red, für Alexalook eine Alexa. Für den Eva-Look eine...?

Denn falls ja, so wundert mich dass - denn man aus dem 10bit Material kann man eigentlich so ziemlich jeden Farblook machen den man will.

Nein. Und Du würdest Dich wundern, was professionelle Postprobuden machen: Sie hauen eine oft selbstgebastelte Lut aufs Material und Du kannst meist noch wählen zwischen Kodak und Fuji-Look, weil die Alten das so wollen. Zeit ist Geld und diese Grenze wird durchs verfügbare Budget vorgegeben. Mit viel Zeit ist viel machbar, mit wenig Zeit wenig.

Oder siehst du das bei einer - eher - Cine Kamera als Aufwand?

Ich prüfe die Eva1 demnächst ob sie als Dokfilmkamera tauglich ist, denn dafür wurde sie auch beworben und die Video- wie auch Audiocodecs schauen gut aus. Und wenn Du meinst, daß 100+ Stunden Rohmaterial clipweise gegraded werden, dann wirf lieber mal einen Blick in den professionellen Produktionsalltag: Lut drauf und fertig für den Schnitt. Gegraded wird hinterher, wenn nach dem Schnitt noch Budget übrig ist. Übrigens ganz ähnlich bei journalistischen Profifotografen: Die brauchen den schnellen Turnaround und beurteilen eine Kamera danach, welche Art JPEGs diese abliefert. Demgegenüber steht der zeithabende und kopfschüttelnde Renter, der mit seinen RAWs den ganzen Sonntag in Photoshop verbringen kann und will. Zwei Anforderungen, zwei Welten.



Antwort von Gysenberg:



Ich prüfe die Eva1 demnächst ob sie als Dokfilmkamera tauglich ist, denn dafür wurde sie auch beworben...

Es wäre, zumindest für mich, sehr hilfreich, wenn Du Deine Ergebnisse hier kurz posten könntest. Schiele momentan mit einem Auge auf die C300 Mark II und mit dem anderen auf die EVA 1 (als Update von der C300, 1. Generation)



Antwort von wolfgang:


Die in Reviews wohl am häufigsten genannten Kritikpunkte sind Monitordisplay und ND-Filter. Kritikpunkte, die hier im Review relativiert werden.
Kann hier ein Besitzer der Kamera, sofern es schon einen gibt (ich meine, Wolfgang hat eine bestellt?) zu diesen Punkten eine zusätzliche Einschätzung geben?

Meine ist erst im Zulauf.



Antwort von wolfgang:



Ist für dich die Kaufentscheidung an die Möglichkeit des Gradings gebunden?

Selbstverständlich. Und ebenso selbstverständlich wie in der Branche deswegen i.d.R. die Alexa für Spielfilm verwendet wird, wenn die Ästhetik einer Alexa gefragt ist. Es ist eben in der Praxis nicht möglich, den spezifisch sphärischen Look einer Alexa mit einer Red zu erreichen. Für Redlook eine Red, für Alexalook eine Alexa. Für den Eva-Look eine...?

Denn falls ja, so wundert mich dass - denn man aus dem 10bit Material kann man eigentlich so ziemlich jeden Farblook machen den man will.

Nein. Und Du würdest Dich wundern, was professionelle Postprobuden machen: Sie hauen eine oft selbstgebastelte Lut aufs Material und Du kannst meist noch wählen zwischen Kodak und Fuji-Look, weil die Alten das so wollen. Zeit ist Geld und diese Grenze wird durchs verfügbare Budget vorgegeben. Mit viel Zeit ist viel machbar, mit wenig Zeit wenig.

Oder siehst du das bei einer - eher - Cine Kamera als Aufwand?

Ich prüfe die Eva1 demnächst ob sie als Dokfilmkamera tauglich ist, denn dafür wurde sie auch beworben und die Video- wie auch Audiocodecs schauen gut aus. Und wenn Du meinst, daß 100+ Stunden Rohmaterial clipweise gegraded werden, dann wirf lieber mal einen Blick in den professionellen Produktionsalltag: Lut drauf und fertig für den Schnitt. Gegraded wird hinterher, wenn nach dem Schnitt noch Budget übrig ist. Übrigens ganz ähnlich bei journalistischen Profifotografen: Die brauchen den schnellen Turnaround und beurteilen eine Kamera danach, welche Art JPEGs diese abliefert. Demgegenüber steht der zeithabende und kopfschüttelnde Renter, der mit seinen RAWs den ganzen Sonntag in Photoshop verbringen kann und will. Zwei Anforderungen, zwei Welten.

Weder bin ich kopfschüttelnder Rentner noch Pfusch-Profibude. ;) ich muss daher nicht jeden Blödsinn nachmachen sondern man kann es ja auch besser wissen.

Mit der sich mit 8bit gegen die Kundeninteressen wendenden Canons will ich persönlich sicher nicht arbeiten. Daher ist es für mich eben nicht eine beschnittene C200 geworden. Aber wenn dir das Farbmanagement dort besser gefällt dann ist die für dich ja vielleicht die bessere Wahl?



Antwort von carpium:

Hallo,

ich kann mich über dieses Review nur wundern. Will ja Niemandem etwas unterstellen, aber das ist schon sehr wohlwollend. Besonders , dass über die klaren Schwächen der EVA 1 so hinweggegangen wird, wundert mich.
Ich habe de EVA 1 und die C200 geliehen und getestet.
Zur EVA 1: Tolle Bilder, keine Frage, aber der LCD ist eine Katastrophe. Selbst bei normalem Tageslicht nicht zu gebrauchen. Ein extra EVF ist ein Muss. Lasst euch nix anderes einreden. Der Griff ist ein Manko. Er hat einfach Spiel. Und auch die Neuen sollen das haben. Das slashcam hier so auf eine Panasonic–Verlautbarung vertraut ist komisch. Eine so teure Kamera darf keinen Griff haben, der sich bewegt. Für Panasonic aber ist das so okay.
Ich empfand die gesamte Verarbeitungsqualität nicht hochwertig. Auch die LCD-Halterung macht keinen stabilen Eindruck.
Autofocus ist gar nicht zu gebrauchen. Auch der Onepush-Button bringt nix. Viel zu langsam und unsicher.
Ich habe mich wirklich auf die EVA 1 gefreut und war sicher, das wird meine neue Kamera, aber nach meinem Test ist sie raus. Und wenn man sich die ersten Setups anschaut, sind das alle aufwendige Riggs. Mit Follow Focus und externen Monitor. Das ist keine Kamera für Run&Gun. Erinnert mich doch stark an BMD. Tolles Bild, aber nicht einfach es zu kriegen. Ich kann nur allen empfehlen, testet sie vorher. Keine Review vertrauen und von diesem hier bin ich arg enttäuscht. Viel zu viel Lob und die wahren Schwachstellen werden fast gar nicht erwähnt. Verstehe ich nicht.



Antwort von rob:

Hallo carpium,

Danke für dein Feedback.

Hier mal die einzelnen Punkte im Review:

Thema Sucher und Spiegelung:

"Bei unserem Testdreh mit Ricarda hatten wir einen grauen Winterhimmel und haben dann nachts gedreht - von daher hatten wir keine Probleme in Sachen Spiegelung. Allerdings ist uns eine Neigung zum Spiegeln bei hellen Lichtern im Rücken aufgefallen."

und

"Wer hingegen häufiger aus der Hand arbeitet und sich eher von oben über den LCD-Monitor beugt, riskiert (vermutlich) mehr Spiegelungen und dürfte mit einer Sucher-Lösung besser fahren."


Thema lockerer Hand-Griff:

"Bei den ersten EVA1-Modellen (auch bei unserem Testmodel) saß der Sperrmechanismus allerdings zu locker."

Thema Gehäuse:

"Dieses erstaunlich geringe Gewicht dürfte auf das Verbund/Kunststoff Gehäuse der EVA1 zurückzuführen sein, was dann auch etwas "plastmäßig" rüberkommt. Wie robust das Gehäuse im Alltagseinsatz ist, dürften erst Langzeittests erweisen."

Thema Autofokus:

"Mit dem Canon EF-Mount hat Panasonic bei der EVA1 auch die AF-Unterstützung für entsprechende Autofokus EF-Objektive integriert. Allerdings beschränkt sich die Autofokusfunktion auf einen One-Button Push-AF. Wenn man also schnell mal den AF nutzen will, um den Fokus via AF zu bestimmen, hat man hier eine entsprechende Hilfe bei der Hand. Wer hingegen einen konstanten AF benötigt, für den ist die EVA1 die falsche Kamera."

und im Fazit:

"Wer hingegen einen guten Autofokus benötigt, mit 8 BitBit im Glossar erklärt als Hauptcodec auskommt, und 10 / 12 BitBit im Glossar erklärt RAW nur gelegentlich oder für Kurzform benötigt, ist bei der Canon C200 besser aufgehoben."

Wir fanden es bemerkenswert einfach, ein gutes Bild mit der EVA1 zu bekommen.

Viele Grüße

Rob



Antwort von Gysenberg:

Hm, werde die EVA-1 in den nächsten Tagen selber testen können. Wenn sich die Kritkpunkte von @carpium bewahrheiten, fällt sie für mich ebenfalls klar raus, leider.
Allerdings bleibt dann für den Reportage-//Dok-Bereich nur noch die schon 2 Jahre alte C300 II, zumindest, wenn man Sony-Mount und -Farben nicht will.
Da allerdings stört mich, dass sie 4 K ausschließlich in 400 Mbit bietet, was dann für viele Dinge der Datenoverkill ist (Event, rohmaterialintensive Reportage).
Ein Jammer, dass sie die C200 nicht zumindest optional mit kostenpflichtigem 422-Codec anbieten. Die wissen schon genau, warum.
Nächstes Jahr werden sie dann die C300 Mark iii rausbringen, die alle Codecs, Funktionen und bewährten Workflow bietet, für die man dann 15.000 netto (vermuteter Preis) hinblättern darf.



Antwort von RedWineMogul:


Nächstes Jahr werden sie dann die C300 Mark iii rausbringen, die alle Codecs, Funktionen und bewährten Workflow bietet, für die man dann 15.000 netto (vermuteter Preis) hinblättern darf.

Angeblich befindet diese sich schon im Test, der Preis wird eher bei 20.000 liegen.
https://www.canonwatch.com/canon-eos-c3 ... w-zealand/



Antwort von Gysenberg:



Nächstes Jahr werden sie dann die C300 Mark iii rausbringen, die alle Codecs, Funktionen und bewährten Workflow bietet, für die man dann 15.000 netto (vermuteter Preis) hinblättern darf.

Angeblich befindet diese sich schon im Test, der Preis wird eher bei 20.000 liegen.
https://www.canonwatch.com/canon-eos-c3 ... w-zealand/

Na, tolle Wurst, damit taugt sie für die meisten Leute unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur noch als Leihware.



Antwort von carpium:


Hallo carpium,

Danke für dein Feedback.

Hier mal die einzelnen Punkte im Review:

Thema Sucher und Spiegelung:

"Bei unserem Testdreh mit Ricarda hatten wir einen grauen Winterhimmel und haben dann nachts gedreht - von daher hatten wir keine Probleme in Sachen Spiegelung. Allerdings ist uns eine Neigung zum Spiegeln bei hellen Lichtern im Rücken aufgefallen."

Ja, hatte ich gelesen, aber das LCD hat nicht nur eine Neigung zum Spiegeln, das IST ein Spiegel. War für mich auch ohne direktes Sonnenlicht festzustellen. Und dass das nicht nur mir so geht, lässt sich ja nun mal in eigentlich allen anderen Reviews so lesen. Daher wundert es mich schon, wenn ihr dann klar schreibt, LCD ist ausreichend, wenn man Kamera auf der Schulter hat. Wie kann man so was behaupten, ohne es dann wirklich getestet zu haben?

Thema lockerer Hand-Griff:

"Bei den ersten EVA1-Modellen (auch bei unserem Testmodel) saß der Sperrmechanismus allerdings zu locker."

Ja und dann tut ihr so, als ob mit dem Fix alles geklärt worden ist. Das Panasonic aber selber sagt, bei dieser Art Griff muss man mit einem Spiel von 1,5 Grad leben, wird nicht erwähnt. Dabei ist so ein Spiel halt immer noch ein lockerer Griff. Und das bei einer Kameram die 8.600,- € kostet.

Thema Gehäuse:

"Dieses erstaunlich geringe Gewicht dürfte auf das Verbund/Kunststoff Gehäuse der EVA1 zurückzuführen sein, was dann auch etwas "plastmäßig" rüberkommt. Wie robust das Gehäuse im Alltagseinsatz ist, dürften erst Langzeittests erweisen."

Thema Autofokus:

"Mit dem Canon EF-Mount hat Panasonic bei der EVA1 auch die AF-Unterstützung für entsprechende Autofokus EF-Objektive integriert. Allerdings beschränkt sich die Autofokusfunktion auf einen One-Button Push-AF. Wenn man also schnell mal den AF nutzen will, um den Fokus via AF zu bestimmen, hat man hier eine entsprechende Hilfe bei der Hand. Wer hingegen einen konstanten AF benötigt, für den ist die EVA1 die falsche Kamera."

und im Fazit:

"Wer hingegen einen guten Autofokus benötigt, mit 8 BitBit im Glossar erklärt als Hauptcodec auskommt, und 10 / 12 BitBit im Glossar erklärt RAW nur gelegentlich oder für Kurzform benötigt, ist bei der Canon C200 besser aufgehoben."

Wir fanden es bemerkenswert einfach, ein gutes Bild mit der EVA1 zu bekommen.

Viele Grüße

Rob

Bleibe dabei: Euer Review ist sehr wohlwollend. Und das hat mit meinen Test-Eindrücken, noch mit dem, was sehr viele Tester und User bisher auch so geschrieben haben, sehr wenig gemein. Und das die Kamera tolle Bilder machen kann, bestreitet niemand. Allerdings ist sie im Lowlight-Bereich arg kompliziert und die anderen Dinge haben ebenfalls Einfluss auf die Qualität. Ohne EFV oder externen Monitor ist sie nicht zuverlässig nutzbar. Abgesehen von den extra Kosten, macht sie das dann auch schwerer, größer und unhandlicher. Was bringt mir diese kleine Kamera, wenn ich sie aufwendig ausstatten muss. Das muss kein Nachteil sein, aber für viele ist es das.
Ich erwarte einfach von einem guten Review, dass es koche Dinge beachtet.



Antwort von rob:

Hallo Carpium,

hast Du denn die EVA1 auf der Schulter gehabt und dir den Monitor inkl. Sonnenblende angeschaut?

Klingt gerade nicht so.

Wir haben damit ohne Probleme bei bedecktem Himmel gefilmt. Ich kann mir eine schlechte Monitorerfahrung bei hellem Umgebungslicht leider nicht aus den Fingern saugen. Ein Hinweis auf eine Tendenz zum Spiegeln muss da erstmal reichen.

Der Griff soll Mitte Dezember bei betroffenen Exemplaren ausgetauscht werden - auch hier schreiben wir dann lieber über eigene, echte Erfahrung als über Hörensagen.

Viele Grüße

Rob



Antwort von Drushba:



Bleibe dabei: Euer Review ist sehr wohlwollend. Und das hat mit meinen Test-Eindrücken, noch mit dem, was sehr viele Tester und User bisher auch so geschrieben haben, sehr wenig gemein. Und das die Kamera tolle Bilder machen kann, bestreitet niemand. Allerdings ist sie im Lowlight-Bereich arg kompliziert und die anderen Dinge haben ebenfalls Einfluss auf die Qualität. Ohne EFV oder externen Monitor ist sie nicht zuverlässig nutzbar. Abgesehen von den extra Kosten, macht sie das dann auch schwerer, größer und unhandlicher. Was bringt mir diese kleine Kamera, wenn ich sie aufwendig ausstatten muss. Das muss kein Nachteil sein, aber für viele ist es das.
Ich erwarte einfach von einem guten Review, dass es koche Dinge beachtet.

Sagen wir so: Die Eva ist erstmal nur eine Box und damit wie die Red oder Kinewraw eine Cam, die man an seine Drehanforderungen eindeutig anpassen muß. Allerdings mit gutem CodecCodec im Glossar erklärt und eingebauten ND-Filtern plus Autofocus. Benötigt werden zumindest ein externer Monitor, besser noch ein Sucher. Und damit ist die Eva eher eine Cam in der 10000 Euro Liga. Also eher dort wo sich die FS7 befindet. Wenn man diese Sichtweise akzeptiert, wird alles klarer. Ich befinde mich hier selbst in der Zwickmühle, da ich das Eva-Bild gegenüber dem Canonbild klar bevorzuge, aber mit dem Autokocus von Canon liebäugle. Was die Eva abliefert ist einfach bereits Spielfilmqualität und mit dem richtigen Grading sehr nahe bei einer Alexa. In meinem Fall bedeutet dies 2500 Euro für den Gratical. Und natürlich die Frage, wie man Interviews aufnehmen will - stehts durch den Sucher schauen (das sollte eigentlich der Kameramann machen) oder den Blickkontakt zum Interviewten halten (das sollte der Filmemacher machen).

Aber: Wollte ich nur szenisch filmen, wäre mein klarer Favorit die Eva.

Und Lowlight ist auch ganz ok:
https://vimeo.com/246208436



Antwort von Jörg:

Ich denke mal, solche Vorberichte sind immer lediglich subjektive Meinung aus Kurztestzeiträumen.
Da sollte man nicht zu kritisch sein.
Solche cams kaufen ja auch nur blutigste Anfänger ohne ausgiebige Selbsttests.
Erst da werden die Dinge sichtbar, die einem selbst extrem wichtig sind.
Ich würde nie nach "Testberichten" kaufen.



Antwort von carpium:


Hallo Carpium,

hast Du denn die EVA1 auf der Schulter gehabt und dir den Monitor inkl. Sonnenblende angeschaut?

Klingt gerade nicht so.

Wir haben damit ohne Probleme bei bedecktem Himmel gefilmt. Ich kann mir eine schlechte Monitorerfahrung bei hellem Umgebungslicht leider nicht aus den Fingern saugen. Ein Hinweis auf eine Tendenz zum Spiegeln muss da erstmal reichen.

Der Griff soll Mitte Dezember bei betroffenen Exemplaren ausgetauscht werden - auch hier schreiben wir dann lieber über eigene, echte Erfahrung als über Hörensagen.

Viele Grüße

Rob

Ich muss jetzt wirklich eure Unabhängigkeit in Frage stellen! 1. Ist die Sonnenblende standardmäßig an dem LCD dran, wieso kommt man darauf, dass ich das ohne getestet habe? Und ja, ich habe das in allen erdenklichen Formen getestet. Denn - im Gegensatz zu eurem "Review" - ist überall von echten Testern (z.B. NEWSSHOOTER oder diversen Anwenderberichten) zu lesen, das das LCD nicht zu gebrauchen ist. Selbst die größten EVA-1 Fans geben das unumwunden zu. Aber vielleicht hat euch Panasonic ja ein super LCD geschickt. Das sie eure Seite mögen, kann man ja hier an anderen Stellen gut nachlesen.
"Hörensagen"??? Das der Griff weiter ein Spiel von 1,5 Grad haben wird - also nicht wirklich 100% fest sein wird - ist kein Hörensagen, sonder kommt aus einem offiziellen Statement von Panasonic. Entweder wollt ihr das bewusst ignorieren oder aber ihr kennt es nicht. Beides schlimm.
Für mich habt ihr euch mit diesem Review und der Art und Weise wie ihr mit Fakten umgeht klar disqualifiziert. Schade eigentlich.



Antwort von carpium:


Ich denke mal, solche Vorberichte sind immer lediglich subjektive Meinung aus Kurztestzeiträumen.
Da sollte man nicht zu kritisch sein.
Solche cams kaufen ja auch nur blutigste Anfänger ohne ausgiebige Selbsttests.
Erst da werden die Dinge sichtbar, die einem selbst extrem wichtig sind.
Ich würde nie nach "Testberichten" kaufen.

Diese Kamera ist nun schon länger verfügbar und ich empfehle nur mal echte unabhängige Reviews zu lesen, wie zum Beispiel hier:

http://www.newsshooter.com/2017/11/01/p ... on-review/

Sehr gründlich und es werden auch die offensichtlichen Schwachstellen dargelegt. Und jeder, der die Kamera testen wird, kann sich nur darüber wundern, wenn man dann hier lesen muss, dass sie für den Schulterbetrieb mit dem Standard-LCD empfohlen wird.



Antwort von carpium:



Bleibe dabei: Euer Review ist sehr wohlwollend. Und das hat mit meinen Test-Eindrücken, noch mit dem, was sehr viele Tester und User bisher auch so geschrieben haben, sehr wenig gemein. Und das die Kamera tolle Bilder machen kann, bestreitet niemand. Allerdings ist sie im Lowlight-Bereich arg kompliziert und die anderen Dinge haben ebenfalls Einfluss auf die Qualität. Ohne EFV oder externen Monitor ist sie nicht zuverlässig nutzbar. Abgesehen von den extra Kosten, macht sie das dann auch schwerer, größer und unhandlicher. Was bringt mir diese kleine Kamera, wenn ich sie aufwendig ausstatten muss. Das muss kein Nachteil sein, aber für viele ist es das.
Ich erwarte einfach von einem guten Review, dass es koche Dinge beachtet.

Sagen wir so: Die Eva ist erstmal nur eine Box und damit wie die Red oder Kinewraw eine Cam, die man an seine Drehanforderungen eindeutig anpassen muß. Allerdings mit gutem CodecCodec im Glossar erklärt und eingebauten ND-Filtern plus Autofocus. Benötigt werden zumindest ein externer Monitor, besser noch ein Sucher. Und damit ist die Eva eher eine Cam in der 10000 Euro Liga. Also eher dort wo sich die FS7 befindet. Wenn man diese Sichtweise akzeptiert, wird alles klarer. Ich befinde mich hier selbst in der Zwickmühle, da ich das Eva-Bild gegenüber dem Canonbild klar bevorzuge, aber mit dem Autokocus von Canon liebäugle. Was die Eva abliefert ist einfach bereits Spielfilmqualität und mit dem richtigen Grading sehr nahe bei einer Alexa. In meinem Fall bedeutet dies 2500 Euro für den Gratical. Und natürlich die Frage, wie man Interviews aufnehmen will - stehts durch den Sucher schauen (das sollte eigentlich der Kameramann machen) oder den Blickkontakt zum Interviewten halten (das sollte der Filmemacher machen).

Aber: Wollte ich nur szenisch filmen, wäre mein klarer Favorit die Eva.

Und Lowlight ist auch ganz ok:
https://vimeo.com/246208436

Sehe ich genauso. Mit dem entsprechenden Zubehör ist sie der Hammer. Aber dann ist sie auch deutlich teurer. Und wenn ich dann einen Canon daneben stelle, hat die einfach Dinge mit an Bord. Und ich bin sehr gespannt, wie Gehäuse usw. nach einem Jahr Gebrauch aussehen. Für diese ganzen Kompromisse ist sie etwas zu teuer.



Antwort von Beavis27:

Für mich ist die Canon C200 die klar bessere Kamera!
Sie hat lediglich zwei Schwachpunkte:
-geringere Schärfe im Vergleich zur EVA, da kein Downsampling stattfindet.
-Kein Ausgabeformat zwischen Raw light und 8bit 4:2:0.
Wenn man keinen Wert auf maximale Schärfe in 4k legt und sowieso nur in Raw light drehen möchte,
sind diese Nachteile aber gar keine mehr. Ansonsten ist die Canon preiswerter, da kein Zusatzequipment gekauft werden muß, mit Ausnahme der teuren CFast Karten.
Der Autofokus ist zeitgemäß und man fragt sich, warum Panasonic hier nicht auf der Höhe der Zeit ist. Das Gehäuse ist wertiger und da man weder einen externen Sucher und einen Recorder braucht, auch wesentlich handlicher.



Antwort von Drushba:


Für mich ist die Canon C200 die klar bessere Kamera!
Sie hat lediglich zwei Schwachpunkte:
-geringere Schärfe im Vergleich zur EVA, da kein Downsampling stattfindet.
-Kein Ausgabeformat zwischen Raw light und 8bit 4:2:0.
Wenn man keinen Wert auf maximale Schärfe in 4k legt und sowieso nur in Raw light drehen möchte,
sind diese Nachteile aber gar keine mehr. Ansonsten ist die Canon preiswerter, da kein Zusatzequipment gekauft werden muß, mit Ausnahme der teuren CFast Karten.
Der Autofokus ist zeitgemäß und man fragt sich, warum Panasonic hier nicht auf der Höhe der Zeit ist. Das Gehäuse ist wertiger und da man weder einen externen Sucher und einen Recorder braucht, auch wesentlich handlicher.

Die C200 hat deutlich mehr Nachteile: Sie ist schwerer und für handheld über längere Zeit weniger geignet als die Eva1, der Sucher ist so dürftig, daß Profis (wie beim Jaguar-Werbespot ersichtlich) ohnehin einen Canonsucher anflanschen, sie benötigt weitaus teurere Akkus (bislang keine Dritthersteller verfügbar) und ist zugleich viel stromhungriger, sie hat keinen professionellen CodecCodec im Glossar erklärt ausser RAW, sie benötigt teure CFAST II Karten für RAW. Und gerade für RAW ist die Eva1 ja wesentlich besser geignet, zumal sie den besseren linearen 10Bit CodecCodec im Glossar erklärt mit externer Aufnahmemöglichkeit hat. Zudem hat sie das bessere Bild - eigentlich spricht sehr viel für die Eva1.

Wer sich rüstet, um einen Drehtag lang RAW aufzunehmen, fährt allein der billigeren Akkus und der externen Aufnahmemöglichkeit für RAW wegen besser mit der filmischeren Eva1. So dürften das auch die meisten Profis sehen, die planen, die Eva1 als A-Cam oder B-Cam zur Alexa oder Varicam zu nutzen. Der einzige wirkliche Vorteil der C200 ist der nachführende Autofokus, wobei der Autofokus der Eva1 mit Sicherheit nicht schlechter als der einer FS7 ist und zudem hervorragend mit Canonglas funktioniert.

Die Eva1 ist eine Varicam und gebaut, um den gleichen Varicam-Look wie die großen zu liefern. Z.B. sowas: http://www.panasonicforbusiness.com/201 ... with-an-e/



Antwort von Olaf Kringel:


Für mich ist die Canon C200 die klar bessere Kamera!
Sie hat lediglich zwei Schwachpunkte:
-geringere Schärfe im Vergleich zur EVA, da kein Downsampling stattfindet

...nun,

das stimmt.

gibt aber so manch einen, welcher diese Unschärfe als besonders filmisch erachtet.

Der Autofokus ist zeitgemäß und man fragt sich, warum Panasonic hier nicht auf der Höhe der Zeit ist.

...da fragt man sich aber auch, auf welcher Höhe die Filmer eigentlich sind?

Vor allem, wenn man bedenkt, wie einfach Fokussieren bereits damals schon war:

https://youtu.be/oKc928PYkeo?t=361

Heute, ist es dank Focuspeaking sogar noch sehr viel einfacher, die Schärfeebene zu bestimmen.

Ich persönlich denke, das weder die EVA noch die C200 als vollautomaten Vloggercam konzipiert wurde, denn dafür eignen sich Handy und selfie stick sicher besser.



Antwort von wolfgang:

Dass bei der C200 kein 10bit codec bei UHD ausgegeben wird ist Fakt. Ebenso Fakt ist dass die EVA1 eben keinen Sucher hat. Und so gehts weiter.

Na und? Es finden sich für beide Geräte Interessenten denen die jeweiligen Schwächen nicht so wichtig sind. Wer übrigens glaubt dass eine FS7 zu dem Preis des Gehäuses wirklich drehfertig ist sitzt auch den Marketingbotschaften auf. Komischerweise braucht man sogar Objektive, Akkus, Mikrofone, Schulterplatten, einen alternativen Arm wie den von Shape (sonst kann man die FS7 nicht mal hinstellen), Stativplatten, für raw den XDCA und einen Rekorder und dann auch vmount Akkus etc ... oder auch mehrere Speicherkarten. Der gesamte tatsächliche Preis wird daher immer von den eigenen Detailnotwendigkeiten abhängen und subjektiv sein.

Also wem kümmerst? Ein S35mm Gerät hat eben seinen Preis.

Mich hat es durchaus überzeugt sich das Gerät bei einer Demo anzusehen, es in die Hand zu nehmen und damit selbst ein wenig zu spielen. Kann gut sein dass ich einen Gratical später dazu kaufe, wenn ich das Gerät hoffentlich endlich morgen bekomme werde ich mir aber erst mal das Gerät in der Grundausstattung und mit den Shogun genauer ansehen. Einen neuen Shape Arm braucht’s da mit einer vorhandenen Schulterplatte ohnedies, der Rest folgt.



Antwort von Beavis27:



...da fragt man sich aber auch, auf welcher Höhe die Filmer eigentlich sind?

Vor allem, wenn man bedenkt, wie einfach Fokussieren bereits damals schon war:

https://youtu.be/oKc928PYkeo?t=361

Heute, ist es dank Focuspeaking sogar noch sehr viel einfacher, die Schärfeebene zu bestimmen.

Ich persönlich denke, das weder die EVA noch die C200 als vollautomaten Vloggercam konzipiert wurde, denn dafür eignen sich Handy und selfie stick sicher besser.

Man kann sich natürlich auch mit einem Feuerstein die Zigarette anzünden, ich ziehe aber ein Feuerzeug vor!
Man kann die Schärfe manuell einstellen, auch bei bewegten Objekten ist das möglich.
Ich ziehe es aber vor, die Kamera das Fokussieren machen zu lassen und kann mich so besser auf andere Dinge konzentrieren.



Antwort von Olaf Kringel:


Man kann sich natürlich auch mit einem Feuerstein die Zigarette anzünden, ich ziehe aber ein Feuerzeug vor!
Man kann die Schärfe manuell einstellen, auch bei bewegten Objekten ist das möglich.
Ich ziehe es aber vor, die Kamera das Fokussieren machen zu lassen und kann mich so besser auf andere Dinge konzentrieren.

...wenn Du eine Fokusvollautomatik haben möchtest, dann ist die EVA für Dich halt die falsche cam.

Slashcam hat dies doch auch ganz klar geschrieben und für solche Fälle zur C200 geraten.

Man geht doch auch nicht zu Mc Donalds, wenn man Döner essen möchte...



Antwort von Gysenberg:

Meine Einschätzung, nachdem ich die Kamera jetzt einen Tag getestet habe und zwar nur in Hinsicht auf Handing und Alltagstauglichkeit (Codecs) - über die guten Bilder, die die Kamera macht, muss man nicht mehr schreiben.

Die Kamera bietet alle Codecs, die man für den Alltag braucht: 4K / 10 BitBit im Glossar erklärt 422 für Broadcast oder Image, auch 1080 / 50i, 4K / 8 bit 420 für Event oder andere rohmaterialintensiven Aufgaben, brauchbare Zeitlupe etc.,

Ich hatte ein Modell mit einer betroffenen Seriennummer, bei dem der Griff noch ausgewechselt wird. Im aktuellen Zustand war er tendenziell wackelig, aber ich könnte damit leben. Den Griff in der Rotation schnell verstellen zu können, ist im Produktionsalltag ein großer Mehrwert.
Die Verabeitung der Kamera ist ansonsten in Ordnung, stabiler Kunststoff, dadurch im Vergleich zu Canon C300 schön leicht, sehr gut zu handhaben, vertrauenserweckende Bedienelemente, Menü gewöhnungsbedürftig, aber o.k.
Mit ein paar Zusatzelementen (Vocas, Shape) super als Schulterkamera einsetzbar.

Fokussierhilfen: PeakingPeaking im Glossar erklärt und diese Schärfequadrate sind alltagstauglich. Push-Autofocus funktioniert, aber ist eher eine missratene Krücke. Er bezieht sich auf einen größeren Bereich in der Mitte des Bildes, der nicht angezeigt wird und nicht in der Größe oder Position veränderbar ist.
Dieser Push-Autofocus ist weitaus schlechter als bei der GH 5, pumpt stärker, bevor er die Schärfe gefunden hat und ist, wie gesagt, nicht anpassbar.

Es scheint, dass die Kamera in einer völlig anderen Abteilung von Panasonic hergestellt worden ist als die GH5 und die Abteilungen jede Kommunikation miteinander verweigern.

Denn jetzt kommts: Das Display ist draussen bei hellem Tageslicht (es schien hier tatsächlich mal die Wintersonne) in bestimmten Situationen tatsächlich unbrauchbar - ganz im Gegensatz zu dem der GH5 (ebenfalls Touchscreen) oder der C300 (kein Touchscreen) oder eines Samsung S7 oder, oder, oder...
Habe die Displays direkt nebeneinander gehalten und war ziemlich verblüfft. Die EVA-1 hat, da sind alle Gerüchte richtig, einen Schminkspiegel an Bord, der unter gewissen Bedingungen schlicht versagt. Bedingungen, die wir im Sommer ständig haben.

Das heißt: Für den Fall der Fälle musss man IMMER einen separaten Monitor mitführen.

Dass dieser Umstand im Slashcam-Test (und übrigens auch in anderen Tests) nicht berücksichtigt wird, ist nachvollziehbar, weil das erst bei wirklich gutem Wetter relevant wird.

Abgesehen davon ist der Monitor sehr klein. Die Kamerainfos sind, wie hier im Test beschrieben, um den Bildausschnitt herum angeordnet, winzig und schwer lesbar. Vielleicht wird in einem Firmware-Update die Möglichkeit gegeben, die Infos größer und dafür im Bildaschnitt anzuzeigen?
Die Sonnenblende macht einen fledderigen Eindruck. Bei meinem Testexemplar, was schon einmal im Verleih war, ist der rechte Teil der BlendeBlende im Glossar erklärt schon abgebrochen.

Mit diesem Monitor ist die Kamera im aktuellen Zustand für mich unbrauchbar. Das kann sich ändern, wenn Panasonic einen alternativen bezahlbaren Monitor anbietet, der am originären Anschluss funktioniert - so dass man nicht das Geraffel mit zusätzlichen Akkus, Monitorhalterung, Gewicht etc. hat.

Ich möchte hier Scott Auerbach von der EVA-1-Gruppe auf Facebook ztieren:
"Some may find it acceptable to mount a third-party EVF (smallHD Sidefinder, for example) as a workaround for Panasonic's boneheaded decision to try to save in parts on the most critical part of the camera. Personally, I'm not willing to deal with two power switches, two battery types, two different battery run times, and numerous additional points of failure. It's a complete dealbreaker for me. (Jason Wingrove's 'Wingrove Principle' states that "a camera should be able to record its own sh#t." I never thought we'd need to extend that to **displaying** its own sh#t in a useful manner.) Nor am I thrilled with the idea of shelling out for an EVF loupe (whose weight will grossly overstress the cheap plastic mounting points) because Panasonic isn't providing something that they could have produced for a a few bucks. So the jury is still out on whether the EVA stays or goes back. "

Ich habe keine Ahnung, warum ein Kunde das Mehrfache des Preises einer GH5 zahlen sollte, um sich mit einem vergleichsweise unbrauchbaren Monitor rumzuärgern und einem um Welten schlechteren Autofocus.

Es ist aus meiner Sicht völlig unverständlich, warum Panasonic die Technik (Monitor, Fokus), die das Unternehmen hat (siehe GH5), hier nicht einsetzt. Die Vorteile im Handling, in der leichten Bauweise sind mit dem schlechten Monitor und der resultierenden Notwendigkeit einer ext. Lösung komplett hinfällig.

Schade. Ich mag die Kamera ansonsten sehr. Die miserablen Autokusmöglichkeiten sind zwar unverständlich, weil man weiß, dass Panasonic das sehr viel besser kann, ich hätte sie aber in Kauf genommen. Ein unbrauchbarer Monitor ist aber für mich indiskutabel. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass kein Sucher verbaut ist.

Trotzdem und das will hier nch mal explizit gesagt sein: Die Kamera macht tolle Bilder, hat ein gutes Handling, hat alle Codecs und die Begeisterung, die hier im Slashcam-Test mitschwingt, ist absolut nachvollziehbar.



Antwort von Jott:

"Jason Wingrove's 'Wingrove Principle' states that "a camera should be able to record its own sh#t."

Zweifellos, aber diese Denke ist derzeit nicht in Mode. Die Hersteller wissen, dass gerne zusätzliches Geraffel auf unförmige Rigs montiert wird, unter anderem, weil das dann "professioneller" aussieht. Ergonomie? Was ist das? Insofern kann ich nachvollziehen, wenn ein Hersteller kein gescheites Display einbaut, weil nachher sowieso eine Kiste von Atomos und Konsorten dranhängt.

Wer Wert auf eine Out-of-the-Box-Kamera legt, ist in der Minderheit.



Antwort von DV_Chris:

Wenn ich hier lese, dass man bei einer Kamera weit jenseits der 5.000,- Euro das Fehlen günstiger Akkus oder teure Speicherkarten bemängelt, dann frage ich mich ernsthaft, wie diese Kritiker kalkulieren.



Antwort von wolfgang:


Meine Einschätzung, nachdem ich die Kamera jetzt einen Tag getestet habe und zwar nur in Hinsicht auf Handing und Alltagstauglichkeit (Codecs) - über die guten Bilder, die die Kamera macht, muss man nicht mehr schreiben.

Die Kamera bietet alle Codecs, die man für den Alltag braucht: 4K / 10 BitBit im Glossar erklärt 422 für Broadcast oder Image, auch 1080 / 50i, 4K / 8 bit 420 für Event oder andere rohmaterialintensiven Aufgaben, brauchbare Zeitlupe etc.,

Ich hatte ein Modell mit einer betroffenen Seriennummer, bei dem der Griff noch ausgewechselt wird. Im aktuellen Zustand war er tendenziell wackelig, aber ich könnte damit leben. Den Griff in der Rotation schnell verstellen zu können, ist im Produktionsalltag ein großer Mehrwert.
Die Verabeitung der Kamera ist ansonsten in Ordnung, stabiler Kunststoff, dadurch im Vergleich zu Canon C300 schön leicht, sehr gut zu handhaben, vertrauenserweckende Bedienelemente, Menü gewöhnungsbedürftig, aber o.k.
Mit ein paar Zusatzelementen (Vocas, Shape) super als Schulterkamera einsetzbar.

Fokussierhilfen: PeakingPeaking im Glossar erklärt und diese Schärfequadrate sind alltagstauglich. Push-Autofocus funktioniert, aber ist eher eine missratene Krücke. Er bezieht sich auf einen größeren Bereich in der Mitte des Bildes, der nicht angezeigt wird und nicht in der Größe oder Position veränderbar ist.
Dieser Push-Autofocus ist weitaus schlechter als bei der GH 5, pumpt stärker, bevor er die Schärfe gefunden hat und ist, wie gesagt, nicht anpassbar.

Es scheint, dass die Kamera in einer völlig anderen Abteilung von Panasonic hergestellt worden ist als die GH5 und die Abteilungen jede Kommunikation miteinander verweigern.

Denn jetzt kommts: Das Display ist draussen bei hellem Tageslicht (es schien hier tatsächlich mal die Wintersonne) in bestimmten Situationen tatsächlich unbrauchbar - ganz im Gegensatz zu dem der GH5 (ebenfalls Touchscreen) oder der C300 (kein Touchscreen) oder eines Samsung S7 oder, oder, oder...
Habe die Displays direkt nebeneinander gehalten und war ziemlich verblüfft. Die EVA-1 hat, da sind alle Gerüchte richtig, einen Schminkspiegel an Bord, der unter gewissen Bedingungen schlicht versagt. Bedingungen, die wir im Sommer ständig haben.

Das heißt: Für den Fall der Fälle musss man IMMER einen separaten Monitor mitführen.

Dass dieser Umstand im Slashcam-Test (und übrigens auch in anderen Tests) nicht berücksichtigt wird, ist nachvollziehbar, weil das erst bei wirklich gutem Wetter relevant wird.

Abgesehen davon ist der Monitor sehr klein. Die Kamerainfos sind, wie hier im Test beschrieben, um den Bildausschnitt herum angeordnet, winzig und schwer lesbar. Vielleicht wird in einem Firmware-Update die Möglichkeit gegeben, die Infos größer und dafür im Bildaschnitt anzuzeigen?
Die Sonnenblende macht einen fledderigen Eindruck. Bei meinem Testexemplar, was schon einmal im Verleih war, ist der rechte Teil der BlendeBlende im Glossar erklärt schon abgebrochen.

Mit diesem Monitor ist die Kamera im aktuellen Zustand für mich unbrauchbar. Das kann sich ändern, wenn Panasonic einen alternativen bezahlbaren Monitor anbietet, der am originären Anschluss funktioniert - so dass man nicht das Geraffel mit zusätzlichen Akkus, Monitorhalterung, Gewicht etc. hat.

Ich möchte hier Scott Auerbach von der EVA-1-Gruppe auf Facebook ztieren:
"Some may find it acceptable to mount a third-party EVF (smallHD Sidefinder, for example) as a workaround for Panasonic's boneheaded decision to try to save in parts on the most critical part of the camera. Personally, I'm not willing to deal with two power switches, two battery types, two different battery run times, and numerous additional points of failure. It's a complete dealbreaker for me. (Jason Wingrove's 'Wingrove Principle' states that "a camera should be able to record its own sh#t." I never thought we'd need to extend that to **displaying** its own sh#t in a useful manner.) Nor am I thrilled with the idea of shelling out for an EVF loupe (whose weight will grossly overstress the cheap plastic mounting points) because Panasonic isn't providing something that they could have produced for a a few bucks. So the jury is still out on whether the EVA stays or goes back. "

Ich habe keine Ahnung, warum ein Kunde das Mehrfache des Preises einer GH5 zahlen sollte, um sich mit einem vergleichsweise unbrauchbaren Monitor rumzuärgern und einem um Welten schlechteren Autofocus.

Es ist aus meiner Sicht völlig unverständlich, warum Panasonic die Technik (Monitor, Fokus), die das Unternehmen hat (siehe GH5), hier nicht einsetzt. Die Vorteile im Handling, in der leichten Bauweise sind mit dem schlechten Monitor und der resultierenden Notwendigkeit einer ext. Lösung komplett hinfällig.

Schade. Ich mag die Kamera ansonsten sehr. Die miserablen Autokusmöglichkeiten sind zwar unverständlich, weil man weiß, dass Panasonic das sehr viel besser kann, ich hätte sie aber in Kauf genommen. Ein unbrauchbarer Monitor ist aber für mich indiskutabel. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass kein Sucher verbaut ist.

Trotzdem und das will hier nch mal explizit gesagt sein: Die Kamera macht tolle Bilder, hat ein gutes Handling, hat alle Codecs und die Begeisterung, die hier im Slashcam-Test mitschwingt, ist absolut nachvollziehbar.

Also ich kann viele der Punkte gut nachvollziehen. Bei mir ist der Handgriff offenbar schon ein neuerer, habe da kein unnötiges Spiel. Der Henkel ist eher zierlich/plastikartig reicht aber vermutlich. Der Monitor ist eine Gemeinheit, vor allem die kleine Schrift ist für ältere Menschen oder Brillenträger gerade zu unerträglich (was denken sich die bei sowas?). Die Helligkeit und das Spiegeln sind im Ermangeln von Sonnentagen derzeit fast schwer zu beurteilen, wird aber wohl so sein wie beschrieben.

Auf der positiven Seite steht ein recht handliches leichtes Gehäuse, vergleicht man das mit der FS7 + XDCA ist das geradezu zierlich. Der Shogun ist dann schon klobig groß und ein Anachronismus zur Kameragrösse. Nur blöd dass man denn für eine bessere als die interne 10bit Long GOP Aufzeichnung braucht, und eben zur Vorschau. Man kann die Schriften des Overlays von SDISDI im Glossar erklärt wie auch HDMIHDMI im Glossar erklärt für jeden Ausgang extra und sehr gut zu und wegschalten, egal ob für externem Rekorder oder zusätzlichem Monitor/Sucher. Für die Menüs braucht man aber den mitgelieferten LCD oder vielleicht kann man auch eine der belegbaren Funktionstasten zum Ein- und Ausblenden des Overlays nutzen.

Das Ansteuern der Aufnahmefunktion des Shoguns klappt über HDMIHDMI im Glossar erklärt gut, über SDISDI im Glossar erklärt alleine bei mir bisher aber gar nicht (über die Übernahme des TC aber ebenso, nur das sind dann beide SDISDI im Glossar erklärt Büchsen die man dann braucht).

Schwierig sind auch die HDMIHDMI im Glossar erklärt Kabel - da liegen viele herum die HDMIHDMI im Glossar erklärt 2.0 tauglich sind, ja aber offenbar nur für 8bit. Und die HDMIHDMI im Glossar erklärt Büchse an der Kamera ist fummelig und wenn dann das Bild immer wieder weggeht kann das an der wackeligen Buchse liegen oder am Kabel (vermutlich am Kabel weil mit einigen Kabeln geht das dann doch). Nur gut wenn das dann über raw und SDISDI im Glossar erklärt laufen wird (mit Konversion zu ProResProRes im Glossar erklärt im Rekorder). Unnötig zu sagen dass man dann eher bei Schulterrig und vmount Akkus ist.

Wer das Rekordergefummel nicht mag - die interne Aufzeichnung zu 10bit 422 UHD 25p bei 150 Mbpsbfunktioniert als Long GOP bereits mit preiswerten SDXC Karten - bei mir etwa mit einer no-Name Qumox SDXC Class 10 U1 Ultimate Speed I 64GB Karte.



Antwort von domain:

Schade, dass man altes Knowhow, wie man einen Faltlichtsucher konstruiert, offenbar vergessen hat. Besonders raffiniert der von Rollei mit seinen geteilten Seitenlamellen. Damit lässt sich der Sucher schön flach zusammenfalten. Oben ist auch die bei Bedarf ausklappbare Sucherlupe zu erkennen.
Sowas in der Art Aufsteckbares in Leichtbauweise wäre doch was. Eine Aufgabe für Ruessels 3-D Drucker?

zum Bild http://up.picr.de/31187423bw.jpg



Antwort von Gysenberg:


Für die Menüs braucht man aber den mitgelieferten LCD oder vielleicht kann man auch eine der belegbaren Funktionstasten zum Ein- und Ausblenden des Overlays nutzen.

Vielleicht war das anders gemeint von dir, aber: Wir haben heute einen HDMI-Monitor angeschlossen und die Menüs lassen sich einwandfrei über den ext. Monitor ansprechen..
Heute zum ersten Mal ausführlicher gedreht, bin ziemlich begeistert. Leichtes Banding im grauen Himmel (150mbit Codec) nach dem Grading, aber Dynamik und Farben, speziell Hauttöne erste Sahne. ISO bis 5000 hochgedreht (bei nativ 2500), da gibt es nichts zu meckern.
Morgen geht die Kamera zurück zum Verleih, aber trotz der Krücken ist da ein eindeutiges "Habenwollen-Gefühl". Handling, Bildqualität, Dynamik, (auch im Vergleich zur C300) beeindrucken schon nachhaltig.

Autofocus? Schwamm drüber, aber: Panasonic sollte die Monitore austauschen.



Antwort von wolfgang:

Das war insofern tatsächlich anders gemeint, als ich ja den Shogun als externen Monitor und Rekorder nutzte. Und dort sowohl über SDISDI im Glossar erklärt wie auch HDMIHDMI im Glossar erklärt das OverlayOverlay im Glossar erklärt habe - aber froh bin dass man es für den Rekorderaspekt eben auch wegschalten kann. Nur wenn du das machst, wie kommst dann wieder in die Menüs?



Antwort von Drushba:

Einfach nur schön. Genau das Bild das ich will ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=5Dy8djdDPyc



Antwort von Bruno Peter:


Einfach nur schön. Genau das Bild das ich will ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=5Dy8djdDPyc

Kriegst Du das mit einer anderen Kamera nicht hin?
Was gefällt Dir an den Szenen so gut?



Antwort von wolfgang:

Na es gefallen wohl mindestens 3 Punkte:
- der gute Schnitt
- die sehr organischen Hautfarben
- das gut gesetzte Spiel mit der Unschärfe des s35mm Sensors.

Klar gehts auch mit anderen Kameras - solange sie einen s35mm Sensor haben und die Farben der Panasonic? ;)



Antwort von srone:


Einfach nur schön. Genau das Bild das ich will ;-)

erinnert mich irgendwie an das picture-profile "nostalgic" bei der gh-2 ;-)

lg

srone



Antwort von Drushba:


erinnert mich irgendwie an das picture-profile "nostalgic" bei der gh-2 ;-)

lg

srone

Ok, mit der GH2 kann man die Eva1 natürlich nicht vergleichen, die GH2 schlägt ja bekanntlich alles, sogar die Alexa ;-)
Aber gleich hinter der GH2 und der Alexa folgt das so fein graduierte Bild der Varicams. Beim obigen Beispiel sind es die Hauttöne, aber auch das Farbabstufungsverhältnis übers gesamte Bild, wenn z.B. Häuser und Schnee bei 0:34 im Hintergrund zu erkennen sind. Das Bild der Eva1 ist nicht zu vergleichen mit dem poppigen Bild der C200, aber das Bild der C200 würde mir im Spielfilm oder insgesamt auf längere Zeit auf die Nerven gehen. Ich mag den insgesamt natürlichen Look der Eva sehr. Grüble nur, wie ich die beim dokumentarischen Drehen immer exakt scharf bekomme.

Beim Orang-Utan Vergleich bei 20:25 wird der Gradationsunterschied der Eva1 zur GH5 nochmal deutlich, welche ja eigentlich auch schon ein richtig sattes, fein farbgestuftes Bild abliefert:
https://www.youtube.com/watch?v=OgEemlHB6W4

Ich würde sagen zwischen der GH5 und den Sub-10K Cams von vor 2014 liegen Welten oder sie sind zumindest on par. Aber ebenso liegen Welten zwischen der Eva1 und der GH5. Nur eben feinere Welten ;-)

Das Bild der Eva ist einfach da, wo Kino ist. Sie ist eine echte Varicam, meiner Meinung nach auf Augenhöhe mit der Varicam LT... Und obiges Beispiel ist endlich mal ok gegraded (man denke nur - sorry Rob - an die bräunliche Slashcam-Gradingsuppe der Eva1). Und womöglich geht da ja noch mehr...



Antwort von rob:

Morgen Druschba,

Grading ist immer auch Geschmacksache - hab ich kein Problem mit.

Zur Erläuterung:

Beim Skintone- und beim Lowlight-Kapitel sind es die Farben out of the box mit der Panasonic LUT. Hier haben wir nur minimal das Luma der einzelnen Shots angeglichen. Da wir beim Skintone und Lowlight Kapitel recht organisch warme Farbtöne haben, fällt das Daylight Kapitel dagegen ab. Bei den Daylight-Shots hatten wir so einen fies grau-dunklen Winterhimmel, dass wir da etwas mehr Wärme reingebracht haben, um konsistenter zum Rest zu sein.

Viele Grüße
Rob



Antwort von TonBild:


Na es gefallen wohl mindestens 3 Punkte:
- der gute Schnitt
- die sehr organischen Hautfarben
- das gut gesetzte Spiel mit der Unschärfe des s35mm Sensors.

Klar gehts auch mit anderen Kameras - solange sie einen s35mm Sensor haben und die Farben der Panasonic? ;)

Na, gerade die Farben finde ich bei dem Video etwas kühl und deutlich blasser als man es in Europa bei den Hauttönen gewöhnt ist. Ok, sie passen aber zu der Winterstimmung in dem Film.
Das Bild erinnert mich etwas an den JVC GY-LS300CHE Super 35mm Camcorder.



Antwort von wolfgang:

Grading ist immer eine Frage der Kultur und des persönlichen Geschmacks. Und die Positionen dürften mit HDR noch mehr auseinanderliegen als bisher.

Und manche haben eben gar kein Auge dafür.

Ich wünschte ich hätte mehr Zeit mit dem neuen Baby zu spielen - aber da hat mein anderes Baby und derzeit der Job was dagegen. Die bisherigen Beispiele sind aber gut.



Antwort von wolfgang:

Bei einem Punkt gehe ich übrigens aber nicht mir: die EVA1 ist sicherlich keine Varicam. Da fehlt dann offenbar schon noch ein wenig.



Antwort von Drushba:

Auch eine schöne Gradingvariante des obenstehenden Clips:
https://www.youtube.com/watch?v=Oy9NLMlqhyM

Und hier einfach gute Farben.
https://vimeo.com/247466088




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