Logo Logo
/// 

MFT Objektive // Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) uä.-Forum

Frage von jazzaufgleich:


Hallo,

ich habe mir die BMCC4K vorbestellt und bin jetzt auf der Suche nach einem passenden allround MFT Objektiv.
Es soll überwiegend mit dem Ronin-S genutzt werden, dennoch wäre ein Bildstabilisator von Vorteil, da ich auch Handheld bzw. mit einem Schulterstativ möglichst ruckelfrei filmen möchte.
Das 12-35 2.8 von Lumix wird eigentlich all meinen Ansprüchen gerecht, ich habe allerdings des öfteren gelesen, dass viele den Look als "nicht-cinematisch" betiteln.
Falls ihr Besitzer einer BMPCC seid, welche Linsen würdet ihr empfehlen? Habt ihr Erfahrung mit dem 12-35 und gibt es dazu Alternativen?

Ich freue mich auf eure Antworten :)



Antwort von cantsin:

Die Frage hatten wir hier schon mehrmals und praktisch in identischer Form:
viewtopic.php?f=66&t=143420

- Hauptproblem beim 12-35mm ist die Verzeichnung, die in der Pocket 4K nicht elektronisch korrigiert wird. Fürs Filmen in architektonischen Umgebungen auf dem Gimbal daher nicht zu empfehlen.

Allerdings sind Panasonics Zooms praktisch die einzigen stabilisierten MFT-Objektive, insofern hast Du da wenig Alternativen.

Ich würde für den Gimbal-Einsatz zu einer manuellen Festbrennweite wie dem Samyang 12mm/f2 (oder ggfs. dem Laowa 7.5mm/f2) raten.



Antwort von ksingle:

Hier ist nach langer Wartezeit vor einigen Tagen die Pocket 4K eingetroffen. Dass für den Gebrauch der Kamera ohne Stativ stabilisierte Objektive empfohlen werden, ist ja schon an anderen Stellen erwähnt worden.
Aber auch das Panasonic / Leica 12-60 mit Power-OIS lässt aus meiner Sicht eine Benutzung der Pocket aus der Hand so gut wie nicht zu. Bei mir zittern sämtliche Videos bis zum Abwinken und machen das gedrehte Material aus meiner Sicht unbrauchbar.

Habt ihr diese Probleme etwa nicht?





Antwort von kmw:

Nur mit stabilisierten Objektiven war freihand auch mit der GH4 nicht wirklich gut. Warum sollte das bei der BM besser sein?



Antwort von cantsin:


Habt ihr diese Probleme etwa nicht?

(SmallRig) Cage drumrum, und die Kamera hat die nötige Masse/Trägheit.

Diese beiden Videos z.B. habe ich komplett handheld mit unstabilisiertem Objektiv (Sigma 30mm/f1.4 an Speed Booster) gedreht, mit ein bisschen Stabilisation in Resolve.





EDIT:
Dass für den Gebrauch der Kamera ohne Stativ stabilisierte Objektive empfohlen werden, ist ja schon an anderen Stellen erwähnt worden.
Ich würde die gerade NICHT empfehlen, es sei denn, in der Form adaptierter EF-Mount-Optiken. Die einzigen stabilisierten MFT-Objektive im Weitwinkel- und Normalbrennweiten-Bereich sind Panasonic-Zooms (und ein Olympus-Zoom), und die verzeichnen an der Pocket.



Antwort von ksingle:

@ cantsin
Danke für deine beiden Beispiele. Das wäre für mich absolut in Ordnung.

Aber mich würde schon interessieren, wie sehr das Ganze ohne Stabilisierung ausschaut. Vielleicht machst Du dir die Mühe und schickst 5-6 sek. hoch - ohne jegliche Nachbearbeitung.
Bei mir zittert es derart, dass ich schon fast einen Kamera-Schaden befürchte. Ich sende etwas später mal eine kurze Sequenz zu YT und verlinke hier das Video.



Antwort von MrMeeseeks:

Das Leica 12-60 habe ich auch ich kenne kein anderes Objektiv mit so einem guten OIS und ich habe wirklich viele getestet. Selbst an einer BMPCC bei 60mm (also etwa 175mm KB) ist das Bild extrem ruhig.

Das Problem ist dass sobald eine kleine Bewegung erfolgt die nicht ausgeglichen werden kann, das Bild stark zu wackeln anfängt. Daher nur brauchbar wenn man kurzzeitig ein Stativ ersetzen muss.



Antwort von Jörg:

endlich erkenne ich den Sinn moderner Großtelefone
Film 2
2:56

im ernst, selbst bei IBIS und OIS bist du nicht vor Bewegungen gefeit,
Stativqualität wird so nie möglich.
Es erleichtert aber die Arbeit in der postpro ganz erheblich, und du bist sehr flexibel im Dreh.
Die reine Nutzung von OIS ist bei unseren Fujinons nur bei den 10-24 und 18-55 15- 45 sinnvoll,
und da auch nur in den weitwinkligen Bereichen.
Ich sehe das nicht als mangel allein der BMC



Antwort von cantsin:


Aber mich würde schon interessieren, wie sehr das Ganze ohne Stabilisierung ausschaut. Vielleicht machst Du dir die Mühe und schickst 5-6 sek. hoch - ohne jegliche Nachbearbeitung.

Im ersten Video sind 00:26-00:36 unstabilisiert. Unter dem Cage war allerdings noch ein alter russischer Pistol grip:

zum Bild https://thumbs.worthpoint.com/zoom/imag ... 024988.jpg

Hier noch eine Szene, die wirklich nur mit dem Cage aus der Hand gedreht wurde, ohne nachträgliche Stabilisierung- Nachspann ab 49:28:




Antwort von Cinemator:

Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich die P4k mit einem 85mm Samyang (KB 170mm) zum Probieren mitgenommen. Reichlich zittern. Aus der Hand habe ich es natürlich gar nicht erst probiert mit 85mm. Hatte die Cam auf ein Manfrotto Tischstativ auf den Notausstiegsdeckel eines U-Bahntunnels gestellt. Unten hörte ich die fahrenden Züge. Möglicherweise hat das minimale Erschütterungen erzeugt durch Luftdruckveränderungen auf den Ausstiegsdeckel. Danach noch einmal auf ein Betonfundament in Bodenhöhe mit deutlich besseren Ergebnissen, obwohl es am Hafen ziemlich windig war. Outdoor muß man wohl ein sandsackgestützes gutes Stativ einsetzen. Mit 12mm habe ich kürzlich freihändig herumprobiert - mit wenig Wackelei. Stabi in Resolve kann ja nur ein Notbehelf sein. Werde mir mal das von MrMeeseeks genannte Leica 12-60 besorgen.



Antwort von MrMeeseeks:

Probier das 12-60 in irgendeinem Laden aus bevor du es kaufst. Kenne quasi alle MFT Objektive mit OIS und das Leica 12-60 empfinde ich am besten. Das 12-35 ist auch in Ordnung. Ganz schlecht empfinde ich das 42,5 1.2, 35-100 2.8, 42,5 1.7. Das 12-100 hatte ich ebenfalls einige Zeit, hat mich aber auch nicht überzeugt.

Eventuell könnte man auch Probleme mit der BMPCC 4k haben, der Body ist zwar groß aber recht leicht, das ist nicht gerade einem ruhigen Bild dienlich.



Antwort von cantsin:


Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich die P4k mit einem 85mm Samyang (KB 170mm) zum Probieren mitgenommen. Reichlich zittern.

Du erwähnst ja schon die Kleinbild-Äquivalenz von 170mm. Mit solchen Objektiven kann man nur von einem (guten) Stativ drehen, egal mit welcher Kamera.

Werde mir mal das von MrMeeseeks genannte Leica 12-60 besorgen.

Man kann es hier nicht oft genug sagen, aber diese Objektive sind an der Pocket suboptimal, weil sie für elektronische Bildkorrektur konzipiert sind, die es an der Pocket nicht gibt.

Siehe den Optical Limits-Test, https://www.opticallimits.com/m43/1007_ ... 84?start=1

Verzerrung bei 12mm:
zum Bild https://www.opticallimits.com/images/8R ... ortion.png

Vignettierung ohne elektronische Korrektur: 2 Blenden bei f2.8.



Antwort von Darth Schneider:

Also zum spazieren würde ich jetzt kein 85mm nehmen, lieber ein Weitwinkel, dann wackelt es viel weniger.
Gruss Boris



Antwort von MrMeeseeks:



Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich die P4k mit einem 85mm Samyang (KB 170mm) zum Probieren mitgenommen. Reichlich zittern.

Du erwähnst ja schon die Kleinbild-Äquivalenz von 170mm. Mit solchen Objektiven kann man nur von einem (guten) Stativ drehen, egal mit welcher Kamera.

Werde mir mal das von MrMeeseeks genannte Leica 12-60 besorgen.

Man kann es hier nicht oft genug sagen, aber diese Objektive sind an der Pocket suboptimal, weil sie für elektronische Bildkorrektur konzipiert sind, die es an der Pocket nicht gibt.

Siehe den Optical Limits-Test, https://www.opticallimits.com/m43/1007_ ... 84?start=1

Verzerrung bei 12mm:
zum Bild https://www.opticallimits.com/images/8R ... ortion.png

Vignettierung ohne elektronische Korrektur: 2 Blenden bei f2.8.

Zeigt doch lieber mal echte Bilder mit dem angeblichen Problem der nicht korrigierten Linse. Das Mag im Vergleich zur korrigierten Version auffallen, nicht aber anderen Objektiven denn die haben bei 12mm alle Unzulänglichkeiten. Davon abgesehen verstehe ich nicht warum du das Thema hier ständig anprangerst, was filmst du denn so wo sowas stören könnte? Schachbretter?
Vielleicht mal die eigenen Ansprüche so anpassen dass man sie auf andere User übertragen kann.



Antwort von Jörg:

Davon abgesehen verstehe ich nicht warum du das Thema hier ständig anprangerst, was filmst du denn so wo sowas stören könnte? Schachbretter?

für diese fortwährenden Denkanstöße sollte man cantsin dankbar sein...
Die Gegenfrage wäre, was du denn filmst, das man diese Extremverzerrungen NICHT sieht.



Antwort von ksingle:

@ cantsin
Vielen Dank für deine Mühe. Das hilft mir wirklich weiter, denn teilweise ist das Ruckeln so, wie auch bei mir.

Bin ein wenig überrascht, da ich früher mal eine GH4 hatte. Da ist mir das nie so aufgefallen. Und bei der GH5 mit der IBIS ist man natürlich sehr verwöhnt mit der Stabilisierung.

Das heißt also klipp und klar: Gimbal oder Stativ bevorzugen!
Mal eben "Run & Gun" ist eher etwas für DSLRs.

Und da sind wir auch schon wieder bei Thema "Gimbal". Wie sieht es denn da aus? Bekommt beispielsweise der Ronin S oder der MOZA AIR 2 ein wirklich ruhiges Bid hin? Ich sehe so viele Berichte über die Pocket 4K - aber fast alles in Zeitlupe! Jetzt wird mir natürlich schon fast klar, warum .-)



Antwort von cantsin:


Zeigt doch lieber mal echte Bilder mit dem angeblichen Problem der nicht korrigierten Linse. Das Mag im Vergleich zur korrigierten Version auffallen, nicht aber anderen Objektiven denn die haben bei 12mm alle Unzulänglichkeiten. Davon abgesehen verstehe ich nicht warum du das Thema hier ständig anprangerst, was filmst du denn so wo sowas stören könnte? Schachbretter?

Mal hier auf die Schnelle zwei Aufnahmen aus der Pocket 4K, einmal mit dem Samyang 12mm/f2 und einmal mit dem Panasonic 12-32mm/f3.5-5.6, das laut Optical Limits bei 12mm unkorrigiert 6.3% Tonnenverzeichnung hat und damit auf dem gleichen Niveau liegt wie das PanaLeica 12-60mm/f2.8-4 (6.1% Tonnenverzeichnung, ebenfalls laut Optical Limits).

Samyang:
12mm_1.1.1.jpg

Panasonic:
12mm_1.2.1.jpg

- Je nach Drehsituation/Motiv kann man damit durchaus umgehen. Das kleine Panasonic 12-32mm nehme ich ab und zu gerne als ultrakompaktes (und sogar stabilisiertes) Reiseobjektiv, und es hat mich im Kamerabundle mit einer GM1 im Ramsch-Abverkauf fast nichts gekostet.

Für 600 Euro (Preis des PanaLeica) würde ich aber etwas besseres wollen. Z.B. wäre ein Sigma 17-50mm/2.8 + Viltrox Speedbooster IMHO eine deutlich leistungsfähigere Kombi, für beinahe die Hälfte des Geldes, oder ein Canon 17-55mm/2.8 (dann mit eingebauter Stabilisierung) + Booster für ca. 100 Euro mehr. In beiden Fällen bekäme man dann ein optisch korrigiertes 12-35 (bzw. 12-39)mm-Objektiv mit durchgängiger BlendeBlende im Glossar erklärt 2.0.



Antwort von roki100:


Und da sind wir auch schon wieder bei Thema "Gimbal". Wie sieht es denn da aus? Bekommt beispielsweise der Ronin S oder der MOZA AIR 2 ein wirklich ruhiges Bid hin?

türlich, ein ruhiges Bild.

Das finde ich cool:

https://youtu.be/KAWV37kJa20?t=405



Antwort von ksingle:

Habe mich mal durch den Djungle von MFT-Objektiven meiner Frau gekämpft und stelle hier mal die Objektive vor, die eine akzeptable Verzeichnung vorweisen können.

1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Helios 44-258mm f2.0
(Adaptiert mit einem K&F Concetp Adapter M42 zu M43)



Antwort von ksingle:

Habe mich durch den Djungle von MFT-Objektiven meiner Frau gekämpft und stelle hier die Objektive vor, die eine durchweg geringe und akzeptable Verzeichnung vorweisen können.

Von links nach rechts:
1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Zenit Helios 44-258mm f2.0 (adaptiert mit einem K&F Concept Adapter M42 zu M43)

Bei Interesse schieße ich gerne Vergleichsbilder zur Verdeutlichung der Verzeichnung.



Antwort von cantsin:



1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Zenit Helios 44-258mm f2.0 (adaptiert mit einem K&F Concept Adapter M42 zu M43)

Bis auf das Olympus sind das alles vollmanuelle, optisch korrigierte Objektive ohne elektronische Korrektur in der Kamera. Und bei den elektronischen Objektiven sind Brennweiten ab 40mm i.d.R. unproblematisch hinsichtlich Verzeichnung.



Antwort von Jörg:

Wenn die Preise für die cam mal deutlich fallen, werde ich allein für mein Zenith und die Voigtländer
solch Teil anschaffen.
Für wenige, spezielle Anlässe stelle ich mir das ganz hervorragend vor.
Wie cantsin schreibt, durchkorrigiert, beeindruckende Schärfe, fantastische Abbildungen.
Die Meike sollten auch wunderbar passen.
Stell ruhig mal Beispiele rein, Klaus.



Antwort von srone:


Wenn die Preise für die cam mal deutlich fallen, werde ich allein für mein Zenith und die Voigtländer
solch Teil anschaffen.
Für wenige, spezielle Anlässe stelle ich mir das ganz hervorragend vor.
Wie cantsin schreibt, durchkorrigiert, beeindruckende Schärfe, fantastische Abbildungen.
Die Meike sollten auch wunderbar passen.
Stell ruhig mal Beispiele rein, Klaus.

na, dann warten wir mal, auf die bm-halber-preis-pocket-aktion, dann kauf ich auch 2 davon...:-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

ich hoffe auf enttäuschte Spontanbesteller, ich nehm die auch gebraucht ;-))



Antwort von srone:


ich hoffe auf enttäuschte Spontanbesteller, ich nehm die auch gebraucht ;-))

eine frage wie man enttäuscht definiert, (zubehör-)technisch überfordert?...:-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

naja, die Käufer, die ein "filmreifes" Produkt erwarten, und dann feststellen, dass man doch etliches Equipment zusätzlich gebrauchen könnte.



Antwort von srone:

...oder grosses kino, out of the box, erwarten...;-)

sozusagen, da sieht wanne-eickel-ost aus, wie die richtig teuren locations...

lg

srone



Antwort von Jörg:

die meine ich, genau ;-))



Antwort von srone:

da lob ich mir immer noch, meine 3 gh-2s, als video workhorse in hd, rennen die immer noch traumhaft...;-)

hab erst vor kurzem wieder was geschnitten, 2 gh-2s und eine gh-5 vom kollegen, der auch dabei war, war sein job, die gh-5 in irgendwelchen settings, aber klar in 4k, sah derart nach plastikvideo aus, wo die gh2 organisch und weich, ein super bild lieferte.

lg

srone



Antwort von Huitzilopochtli:


Habe mich durch den Djungle von MFT-Objektiven meiner Frau gekämpft und stelle hier die Objektive vor, die eine durchweg geringe und akzeptable Verzeichnung vorweisen können.

Von links nach rechts:
1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Zenit Helios 44-258mm f2.0 (adaptiert mit einem K&F Concept Adapter M42 zu M43)

Bei Interesse schieße ich gerne Vergleichsbilder zur Verdeutlichung der Verzeichnung.

wie schauts denn bei den objektiven mit der vignetierung aus, überdie alle so schimpfen,nachdem der sensor ja doch leicht größer ist? und wackelt das meike 25mm an deinem mount auch, wie man auch immer wieder hört?



Antwort von ksingle:

An welchen Objektiven bist du genau interessiert?

Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett. Deutlich sichtbar während des Abspielens,
wenn z.B. ein elektronischer Follow Focus angebaut wurde und nicht wirklich "sanft"
mit dem FF-Rad gedreht wird.

Wenn die Projektion noch größer ist, als ein PC-Monitor,
dann wirds natürlich noch schlimmer. Ist etwas ärgerlich. Aber das ist wohl der Preis,
den du für "billige" Objektive ab und zu zahlen musst. Trotzdem ist das Glas seinen Preis
wert, denn es ist wirkich scharf bis in die Ecken. Ich bin nach wie vor begeistert.

https://www.youtube.com/watch?v=ymJAiNleqbc



Antwort von Huitzilopochtli:


An welchen Objektiven bist du genau interessiert?

Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett. Deutlich sichtbar während der Aufnahme,
wenn z.B. ein elektronischer Follow Focus angebaut wurde und nicht wirklich "sanft"
mit dem FF-Rad gedreht wird.

https://www.youtube.com/watch?v=ymJAiNleqbc

schade eigentlch, die günstigen meikes, die anscheinend 1:1 die veydras sein sollen hätten mich stark interssiert. aber das wackeln wäre schonmal ein ausschlusskriterium. wie siehts bei dem meike mit der vignetierung aus? selbst das 12-60er soll bis 17 stark vignetieren. unschön. dann vielleicht doch eher ein ultra speedbooster? gibts die eigentlichauch von sony fe auf mft?



Antwort von ksingle:

Wie schon beschrieben - die MEIKE Objektive sind wirklich klasse für das Geld. Und wenn du keinen elektronischen FF nutzt, wirst du das Wackeln -wenn überhaupt- kaum bemerken. Nur wenn du mit höherem Kraftaufwand plötzlich drehst, kann es passieren.

Das MEIKE 25mm kann ich nicht wegen einer markanten Vignettierung kritisieren. Für mich ist das absolut ok. Ich sehe keine Randabschattung.



Antwort von Huitzilopochtli:


An welchen Objektiven bist du genau interessiert?

Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett. Deutlich sichtbar während des Abspielens,
wenn z.B. ein elektronischer Follow Focus angebaut wurde und nicht wirklich "sanft"
mit dem FF-Rad gedreht wird.

Wenn die Projektion noch größer ist, als ein PC-Monitor,
dann wirds natürlich noch schlimmer. Ist etwas ärgerlich. Aber das ist wohl der Preis,
den du für "billige" Objektive ab und zu zahlen musst. Trotzdem ist das Glas seinen Preis
wert, denn es ist wirkich scharf bis in die Ecken. Ich bin nach wie vor begeistert.

Na, das geht ja gar nicht, dass da was wackelt und die Aufnahme unbrauchbar macht. Da wären 1.99 eur zu viel. Schreibst du nicht auch was von einem fehlkauf bei Amazon?



Antwort von Sammy D:

Die Veydra wackeln auch. Dazu braucht man beim follow focus zwingend die Veydra-Objektivschelle.

An den Meike wird die nicht funktionieren, da der Tubus ein wenig anders ist. Außerdem gibt es die Schelle sowieso nicht mehr zu kaufen. Da muss Meike nachliefern.



Antwort von rush:

Ist das ganze nicht womöglich eher ein Problem der BMD Kamera bzw des MFT Bajonetts und dessen möglicher Toleranzen?

Hast du die Chance das Objektiv Mal an einer GHx oder anderen Kamera zu testen?

Wie verhalten sich bspw. vergleichbare Sony E Mount Varianten? Wackeln die auch?



Antwort von Sammy D:


Ist das ganze nicht womöglich eher ein Problem der BMD Kamera bzw des MFT Bajonetts und dessen möglicher Toleranzen?

Hast du die Chance das Objektiv Mal an einer GHx oder anderen Kamera zu testen?

Wie verhalten sich bspw. vergleichbare Sony E Mount Varianten? Wackeln die auch?

Das hatte ich vor ein paar Wochen schon mal geschrieben: ich denke, eine Mischung aus beidem.

An der GH5 sitzen es jedenfalls fester als an der Pocket, aber auch nicht so fest, dass sie dort nicht auch ein wenig wackeln würde.
Andererseits hatte ich bisher noch keine manuellen Gläser, die - gleich bei welcher MFT - kein Spiel gehabt hätten.

Das Problem ist, wie gesagt, der MFT-Mount, der eben ein kleiner, konventioneller Stills-Mount ist und m.E. für Video ungeeignet ist, sofern man das Objektiv nicht fixiert. Ist meistens kein Thema, manchmal aber schon.



Antwort von ksingle:


Ist das ganze nicht womöglich eher ein Problem der BMD Kamera bzw des MFT Bajonetts und dessen möglicher Toleranzen?

Hast du die Chance das Objektiv Mal an einer GHx oder anderen Kamera zu testen?

Habe hier 11 Original Panasonic und Olympus Objektive. Es ist keines dabei, welches nicht ein ähnliches "Spiel" am Bajonett meiner GH5 hat, wie auch das MEIKE.

Deshalb stelle ich mal die Frage in die Runde, wie sich bei euch die MFT Objektive an euren GH5/GH5s schlagen.

Vielleicht gibt es ja auch eine technische Möglichkeit, die Bajonette ein wenig enger zu bekommen. Hat jemand eine Idee - oder eventuell sogar schon eine Lösung?



Antwort von Frank Glencairn:

Fotoobjektive sitzen nur ganz selten so bombig wie PL-Mount Optiken.
Ein bisschen Papertape auf den Flansch und fertig. Mach ich seit Jahren so.



Antwort von ksingle:

Das ist ja mal ein nützlicher Tipp :-)

Frank, bist du mal so gut und machst uns ein Foto von deiner "Kleberei" .-)
Das könnte doch glatt die Lösung all unserer Probleme sein.

Danke für deine Mühe.



Antwort von Cinemator:

Mein Meike25 wackelt auch an der GH5. Allerdings nicht so stark wie an der P4k. Etwas weniger Wackel an BM CC2.5 und P2k.



Antwort von Darth Schneider:

An Frank
Ich finde das ein guter Tip, wenn man es festklebt hat es kein Spiel mehr...und der Mount wird nicht so schnell ausleiern.
Was ist Papertape ? Ein spezielles Gaffatape ?

Das erinnert mich an die Story von der NASA die in den 50igern unglaublich viel Geld in die Forschung an einem Kugelschreiber der upside down schreiben kann ausgegeben haben um im schwerelosen Weltraum schreiben zu können.
Die Russen hatten inzwischen einfach einen ganz normalen Bleistift auf die Weltraumflüge mitgenommen...
Gruss Boris



Antwort von freezer:


Das erinnert mich an die Story von der NASA die in den 50igern unglaublich viel Geld in die Forschung an einem Kugelschreiber der upside down schreiben kann ausgegeben haben um im schwerelosen Weltraum schreiben zu können.
Die Russen hatten inzwischen einfach einen ganz normalen Bleistift auf die Weltraumflüge mitgenommen...

Was halt nur ein gern erzähltes Gschichtl ist.
1. Stimmt es nicht, dass die NASA viel Geld für die Entwicklung eines Spezialkugelschreibers ausgegeben hat, den Spezialschreiber hat ein amerikanisches Unternehmen auf eigene Kosten schon vorher entwickelt gehabt -> Fisher Pen Company (Space Pen). Die NASA hatte 1967 dann 400 Stück zu je 6 Dollar gekauft.
2. Sind Bleistifte in der Schwerelosigkeit gefährlich. Abgebrochene Teile schweben schwerelos in der Raumkapsel herum, können dadurch leicht eingeatmet oder ins Auge gelangen. Graphitstücke sind elektrisch leitend und können zu Kurzschlüssen führen.

Quelle



Antwort von Alf_300:

_freezer
Hast Nachrichten



Antwort von roki100:


Ein bisschen Papertape auf den Flansch und fertig.

Oder mit diesem Ding:

Bildschirmfoto 2019-06-16 um 00.02.03.png



Antwort von Darth Schneider:

An freezer
Das sind schlagkräftige Argumente.
Aber die Tinte vom Kugelschreiber kann doch auch ins Auge oder in die Elekronik gelangen, die ist dann womöglich noch giftiger.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:


An Frank
Ich finde das ein guter Tip, wenn man es festklebt hat es kein Spiel mehr...und der Mount wird nicht so schnell ausleiern.
Was ist Papertape ? Ein spezielles Gaffatape ?

Ein dünnes papierähnliches Klebeband, das einfach un rückstandsfrei wieder ab geht - wird oft bei Konzerten auf dem Mischer benutzt um die Kanäle zu beschriften. Das beste ist von ProGaff.

https://www.prisma.film/Papertape_1



Antwort von ksingle:

Könnte man nicht auch preiswertes Malerklebeband nehmen?
Das ist leicht wieder zu entfernen.



Antwort von freezer:


Aber die Tinte vom Kugelschreiber kann doch auch ins Auge oder in die Elekronik gelangen, die ist dann womöglich noch giftiger.

Normale Kugelschreibertinte wäre je nach Zusammensetzung unter Weltraumbedingungen nicht ungefährlich, sie kann ausgasen und auch auslaufen.
Die Tinte vom Space Pen ist eine thixotrope Spezialtintenpaste, die sich nur verflüssigt, wenn die Kugel der Mine während des Schreibens über das Papier rollt. Außerdem gast die Tinte nicht aus und hat eine Lagerfähigkeit von mehr als Hundert Jahren. Man kann mit dem Space Pen sogar auf nassem Papier und unter Wasser schreiben, oder im Vakuum.



Antwort von Huitzilopochtli:

Hat jemand von euch Erfahrung mit diesem Adapter und Canon-Scherben an der bmpcc 4k ?

https://www.amazon.de/Vizelex-Throttle- ... B00N9B870W



Antwort von rush:

Ich habe einen ND Throttle in der Nikon Variante - kann also nicht sagen wie das mit der Elektronischen Kopplung bei Canon funktioniert...

Meine Nikons haben alle noch einen Blendnmitnehner und lassen sich entsprechend problemlos nutzen - der Blendnmitnehner hakt im Adapter ein und du kannst die BlendeBlende im Glossar erklärt variieren.. am andern Ring dann die ND-Dichte.

Funzt für meine Zwecke ziemlich hervorragend da man die originalen Gegenlichtblenden der Objektive problemlos weiternutzen kann und nicht ständig die ND Filter umschrauben oder auf teure Magnetlösungen angewiesen ist.

Nachteil: es ist immer eine gewisse ND Filterung "aktiv". Im Indoorbereich wechsel ich dann auch einen SpeedyClon oder einen rein mechanischen "nackten" Nikon MFT Adapter.

Das Problem des wackelnden MFT Mounts der Pocket bleibt leider erhalten - mit dem einen Adapter mehr - dem anderen weniger.



Antwort von Huitzilopochtli:


Ich habe einen ND Throttle in der Nikon Variante - kann also nicht sagen wie das mit der Elektronischen Kopplung bei Canon funktioniert...

Meine Nikons haben alle noch einen Blendnmitnehner und lassen sich entsprechend problemlos nutzen - der Blendnmitnehner hakt im Adapter ein und du kannst die BlendeBlende im Glossar erklärt variieren.. am andern Ring dann die ND-Dichte.

Funzt für meine Zwecke ziemlich hervorragend da man die originalen Gegenlichtblenden der Objektive problemlos weiternutzen kann und nicht ständig die ND Filter umschrauben oder auf teure Magnetlösungen angewiesen ist.

Nachteil: es ist immer eine gewisse ND Filterung "aktiv". Im Indoorbereich wechsel ich dann auch einen SpeedyClon oder einen rein mechanischen "nackten" Nikon MFT Adapter.

Das Problem des wackelnden MFT Mounts der Pocket bleibt leider erhalten - mit dem einen Adapter mehr - dem anderen weniger.

Und wie siehts mit der Bildqualität aus? Hast du das mal getestet?



Antwort von Frank Glencairn:


Könnte man nicht auch preiswertes Malerklebeband nehmen?
Das ist leicht wieder zu entfernen.

Klar, geht wahrscheinlich genau so - probier's halt mal aus.



Antwort von Huitzilopochtli:



Könnte man nicht auch preiswertes Malerklebeband nehmen?
Das ist leicht wieder zu entfernen.

Klar, geht wahrscheinlich genau so - probier's halt mal aus.

Billiges Klebeband sollte man niemals verwenden - egal für was. Und TESA Krepp kostet vermutlich auch nicht viel weniger als Papertape.



Antwort von roki100:

solange ihr keine Tapete verwendet, dann ist alles gut.



Antwort von ksingle:

Zwei Lagen FROGTAPE klappt bestens !
Rückstandslos zu entfernen.
Das wird mit Sicherheit auch mit anderen Malertapes klappen.

Noch mal Danke an Frank.



Antwort von rush:

Schon irgendwie traurig... Aber die Tape Firmen wollen ja auch leben ;-)

Wenn's tut - warum nicht. Schön ist anders.

Vielleicht kommt ja iwann der "Lever Lock MFT" Mount so wie Sony seinen emount bei der fs7 mii entsprechend verbessert hat.



Antwort von Huitzilopochtli:

Sorry, wenn ich das Thema mit adaptierten Linsen nochmals aufrolle. Was spricht gegen das Canon 16-35 L f4 mit IS an einem Speedbooster? Ich lese überall, dass man speedbooster nur verwenden sollte, wenn man Altglas hat. Ich besitze keine Canon-Linsen, könnte mir die combo mit dem 16-35 L aber durchaus gut vorstellen. Zum einen wegen des bildstabilisators und zum anderen wegen der fullframeähnlicheren ästhetik. Und so stark scheint es auch im ww-Bereich nicht zu verzerren.

https://opticallimits.com/canon_eos_ff/ ... n_1635_4is

Cine-Linsen sind sicherlich nicht schlagen wenn man szenisch arbeitet. aber so als run und gun-Lösung und Alternative zum 12-100 von Olympus? Preislich kommt man hier auf ein ähnliches Niveau mit einem günstigen speedbooster.

Mir erschließt sich die sinnhaftigkeit einer kleinen Kamera einfach nicht, die ich dann so aufrigge, dass ich mir gleich eine Ursa kaufen könnte.



Antwort von dosaris:


... dass man speedbooster nur verwenden sollte, wenn man Altglas hat....

Cine-Linsen sind sicherlich nicht schlagen wenn man szenisch arbeitet. aber so als run und gun-Lösung und Alternative zum 12-100 von Olympus? Preislich kommt man hier auf ein ähnliches Niveau mit einem günstigen speedbooster.

Mir erschließt sich die sinnhaftigkeit einer kleinen Kamera einfach nicht, die ich dann so aufrigge, dass ich mir gleich eine Ursa kaufen könnte.

die speedbooster-Altglas-begründung ist wohl eine Logik-Verkürzung in der Kausalität:

Altglas-linsen waren wohl meistens für KB-Format-Bildkreis designed. Natürlich macht speedbooster keinen Sinn,
wenn der verkleinerte Bildkreis hinter dem speedbooster nicht mehr reicht,
also zB APS-C-Linse mit Speedbooster 0.7 an MFT.
Für MFT könnte man also durchaus speedbooster mit Faktor 0.5 einsetzen, was dann ganze 2 Blenden Gewinn
bringen würde. Die gips aber wohl nicht (selten?), die haben fast durchgängig 0.7 (gerundet von 1/2 Wurzel 2),
was dann Licht-Gewinn bei MFT verschenkt (resultierender Bildkreis unnötig groß).

Für die URSA wird man aber wohl auch Objektive benötigen, die dann ihrerseits wieder noch teurer sind.



Antwort von Huitzilopochtli:

naja, mal abwarten. metabones arbeitet ja anscheinend an einem speziellen speedbooster für die bmpcc 4k.

aber was spricht grundsätzlich gegen einen speedbooster?



Antwort von acrossthewire:


Sorry, wenn ich das Thema mit adaptierten Linsen nochmals aufrolle. Was spricht gegen das Canon 16-35 L f4 mit IS an einem Speedbooster?

Cine-Linsen sind sicherlich nicht schlagen wenn man szenisch arbeitet. aber so als run und gun-Lösung und Alternative zum 12-100 von Olympus? Preislich kommt man hier auf ein ähnliches Niveau mit einem günstigen speedbooster.

Mir erschließt sich die sinnhaftigkeit einer kleinen Kamera einfach nicht, die ich dann so aufrigge, dass ich mir gleich eine Ursa kaufen könnte.

Ein 16-35 wird mit 0,58 Speedbooster zum 18-40mm auf KB bezogen. Ein Olympus 12-100 ist ein 24-200 auf KB bezogen. Wir reden hier von komplett verschiedenen Baustellen. Das eine ein Universalweitwinkel, das andere das klassische hochwertige Reisezoom.



Antwort von Huitzilopochtli:



Sorry, wenn ich das Thema mit adaptierten Linsen nochmals aufrolle. Was spricht gegen das Canon 16-35 L f4 mit IS an einem Speedbooster?

Cine-Linsen sind sicherlich nicht schlagen wenn man szenisch arbeitet. aber so als run und gun-Lösung und Alternative zum 12-100 von Olympus? Preislich kommt man hier auf ein ähnliches Niveau mit einem günstigen speedbooster.

Mir erschließt sich die sinnhaftigkeit einer kleinen Kamera einfach nicht, die ich dann so aufrigge, dass ich mir gleich eine Ursa kaufen könnte.

Ein 16-35 wird mit 0,58 Speedbooster zum 18-40mm auf KB bezogen. Ein Olympus 12-100 ist ein 24-200 auf KB bezogen. Wir reden hier von komplett verschiedenen Baustellen. Das eine ein Universalweitwinkel, das andere das klassische hochwertige Reisezoom.

mit dem ultra würde das canon zum 22-46mm, also durchaus eine brauchbare brennweite als immerdrauf. ich habe lediglich das 12-100 herangezogen, da es das einzige objektiv mit brauchbarem bildstabilisator sein soll.



Antwort von Huitzilopochtli:


Ich habe einen ND Throttle in der Nikon Variante - kann also nicht sagen wie das mit der Elektronischen Kopplung bei Canon funktioniert...

Meine Nikons haben alle noch einen Blendnmitnehner und lassen sich entsprechend problemlos nutzen - der Blendnmitnehner hakt im Adapter ein und du kannst die BlendeBlende im Glossar erklärt variieren.. am andern Ring dann die ND-Dichte.

Funzt für meine Zwecke ziemlich hervorragend da man die originalen Gegenlichtblenden der Objektive problemlos weiternutzen kann und nicht ständig die ND Filter umschrauben oder auf teure Magnetlösungen angewiesen ist.

Nachteil: es ist immer eine gewisse ND Filterung "aktiv". Im Indoorbereich wechsel ich dann auch einen SpeedyClon oder einen rein mechanischen "nackten" Nikon MFT Adapter.

Das Problem des wackelnden MFT Mounts der Pocket bleibt leider erhalten - mit dem einen Adapter mehr - dem anderen weniger.

Gibts eigentlich auch nd-throttles mit mft auf mft? Also nur den nd-Filter? Und wenn ja, weshalb nicht? Ich fände es sinnvoll, wenn man den ne-Filter vor anstelle nach dem objektiv hätte.



Antwort von rush:

MFT auf MFT funzt nicht weil es das Auflagenmaß verändern würde...



Antwort von Huitzilopochtli:

Und aus dem gleichen Grund gibts wohl auch keine speedbooster für Sony-objektive, richtig?



Antwort von rush:

Die Hersteller müssten sowas eher direkt in die Objektive oder besser gleich die Kamera selbst einbauen - ideal wäre eine elektronische Lösung wie sie bei der FS5 von Sony zum Einsatz kommt. Damit waren viele Probleme behoben und die lästige Filtervorschrauberei zur ND Filterung kaum ein Thema.

Wundert mich eigentlich das da andere Hersteller noch nicht drauf angesprungen sind. Besonders im Camcorder/Henkelmannbereich wäre das eigentlich nur logisch und konsequent - bei einer kommenden A7sIII würde ich das beinahe schon hoffen und stark begrüßen.



Antwort von Huitzilopochtli:

Ich muss gestehen, dass ich meine nd-Filter irgendwann nicht mehr drauf hab, nachdem ich gesehen hab was Brandon Li ohne Filter hinbekommt. Bissl motion blur wenn nötig und keiner hat sich beschwert. Außerdem ist das keyen mit scharfen bildern um einiges leichter. Kann’s kaum glauben, dass sich jemand nen vari-nd vor ein 2.000 eur objektiv klebt.

Aber ja, ein elektronischer nd Filter im
Bajonett wär schon ne feine Sache. Oder wenigstens im speedbooster.



Antwort von rush:


Kann’s kaum glauben, dass sich jemand nen vari-nd vor ein 2.000 eur objektiv klebt.

Aber ja, ein elektronischer nd Filter im
Bajonett wär schon ne feine Sache. Oder wenigstens im speedbooster.

Im Film aka digitalen Kinobereich werden ND Filter auch vor > 20.000€ Objektive geschraubt bzw. über eine Filterbühne/Mattebox davorgesetzt... Ist da eher üblich und weniger die Ausnahme. Sind dann zwar eher "fixe" ND Filter und keine Varis - aber genauso kommen noch immer "Weichmachfilter" bereits am Set in die Filterbühnen was mich viel eher zurückschrecken lässt...

Für mich sind ND's auch weiterhin Pflicht bei Außendrehs bzw dort wo viel Licht ist - der ND Throttle Adapter erleichtert den Workflow aber ungemein - das muss man schon sagen.

Laut Aussagen von einem der Speedbooster-Hersteller (keine Ahnung ob es Metabones selbst war) ist in den Speedys faktisch kein Platz mehr um auch noch ein ND Element unterbringen zu können - daher wird man das beste beider Welten offenbar nicht bekommen.

Entweder also Speedy oder ND Filter im Adapter...



Antwort von Darth Schneider:

Eingebaute ND Filter ?
Das wäre schon cool, es gibt ja einige grosse Cinema Cameras die das haben, die Kosten dann aber auch was.
Also wenn ich bedenke das so ein simpler variabler Tiffen zum aufs Objektiv schrauben schon 200 oder 300 € kostet, dann bin ich froh das die Pocket das nicht hat, sonst würde sie locker ein tausender mehr kosten....
Gruss Boris



Antwort von Jott:


Eingebaute ND Filter ?
Das wäre schon cool, es gibt ja einige grosse Cinema Cameras die das haben

Auch kleine günstige Cine-Kameras wie die Sony FS5 haben das. Und sogar stufenlos regelbar. Wie befreiend das ist, merkt man erst, wenn man damit dreht. Sollte Standard sein, weil ja ShutterShutter im Glossar erklärt und BlendeBlende im Glossar erklärt direkten Einfluss auf die Bildgestaltung haben und die gestaltungsneutrale Lichtregelung via ND daher so wichtig ist.

Dass Hardcore-Filmer sich bei so was angeekelt abwenden, mag sein - Vereinfachungen sind gerne verpönt, man ist ja Profi.



Antwort von rush:



Wie befreiend das ist, merkt man erst, wenn man damit dreht. Sollte Standard sein

Absolut - die FS5 sprach ich ja auch bereits im Thread an, sie zeigt das es technisch möglich ist und das nicht erst in Preisbereichen von Gut und Böse.

Das Problem sind eher Nutzer die "Neues" per se verpönen weil sie meinen es nicht zu benötigen.
Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen zu ganz gewöhnlichen Filterrädern mit ND-Dichte wie man sie im Broadcast-Bereich seit Dekaden nutzt - diese an Filmkameras aber ein absolutes No-Go bzw. gefühlt undenkbar waren... bis dann einzelne Hersteller und zuletzt auch BMD dazu übergegangen sind diese unglaublich simplen aber effektiven Filter direkt in die Kamera einzubauen.
Wer sie nicht nutzen möchte - muss dies ja auch nicht und schraubt sich weiterhin den bevorzugten Vari-ND oder 'ne dicke Mattebox vor die Kamera.
Wer dagegen nicht am riesigen Set mit Grip, Assi und Co unterwegs ist freut sich halt über das simple einschwenken des Filters per Drehrad oder in elektronischer Form ala FS5. Da muss man sich dann einfach keine Gedanken mehr drüber machen und kann effektiv weiterarbeiten.

Für mich hat da die Industrie in den letzten Jahren in genau diesem Bereich gepennt - immer lichtstärkere Sensoren, schnellere Gläser - aber über die Reduktion der einfallenden Lichtmenge hat man sich keine wirklich innovativen Gedanken gemacht. Würde mich freuen wenn der FS5-"Filter-Weg" Schule macht und sich zum quasi Standard weiterentwickelt - in welcher Form auch immer.



Antwort von Jörg:

Eingebaute ND Filter und selbstnivellierende Stative sind mein Traum seit jeher...

Ich habe mein Vari ND ebenfalls ausgemustert, da es ein 72er war, das am 16er und 10-24 nicht das erwünschte Ergebnis gebracht hat und leichte Vignetten zu sehen waren.
Dafür tief in die Schatztruhe gegriffen, jetzt sind es wieder B&Ws geworden, in 77 mm Ausführungen jeweils mit stepups für die gewünschten Objektive aufbereitet.



Antwort von TomStg:


Würde mich freuen wenn der FS5-"Filter-Weg" Schule macht und sich zum quasi Standard weiterentwickelt - in welcher Form auch immer.

Passiert ja bei Sony. Z280 und Z190 haben neben dem "Filterrad" auch den variablen ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt eingebaut.



Antwort von Jott:

Fragt sich nur, wieso das andere nicht auch machen. Hat Sony da vielleicht ein Patent auf irgend ein wichtiges Detail?



Antwort von rush:



Würde mich freuen wenn der FS5-"Filter-Weg" Schule macht und sich zum quasi Standard weiterentwickelt - in welcher Form auch immer.

Passiert ja bei Sony. Z280 und Z190 haben neben dem "Filterrad" auch den variablen ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt eingebaut.

Ah cool - das ist mir offenbar entgangen. Sehr schön!

Fragt sich nur, wieso das andere nicht auch machen. Hat Sony da vielleicht ein Patent auf irgend ein wichtiges Detail?

Jupp frage ich mich auch... entweder ist da patentmäßig was drauf oder die Entwicklung dieser Technologie ist doch komplexer/schwieriger zu verbauen als man denkt?



Antwort von Huitzilopochtli:

Wieso, Canon hat das doch auch?



Antwort von Huitzilopochtli:

Aber nochmal, um sicherzugehen: einen Sony-(f)e-lens to mft-Adapter gibt es nicht, weder als speedbooster noch als normalen Adapter? Nur a-mount, richtig?

Oder bin ich einfach zu blöd. Hätte noch ein schönes 25mm batis, das ich gerne an der bmpcc 4k ausprobieren würde.



Antwort von rush:


Wieso, Canon hat das doch auch?

Erkläre Dich bzw. was genau meinst Du?
Die C200 hat meines Wissens nach mechanische ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt die rotieren - jedoch elektronisch angesteuert werden... also eher fixe ND-Stufen im weitesten Sinne oder liege ich falsch?

Sony's ND funktioniert auf elektronischer Basis und entsprechend nach einem anderen Prinzip -> https://pro.sony/de_DE/products/handhel ... -nd-filter

Oder meinst Du den Canon EF auf R Adapter? Auch der funzt mit optischen Filtern...

Aber beides ist natürlich cool - also egal ob optisch oder elektronisch - solang es innerhalb der Kamera/des Adapters passiert und gut integriert ist.

Sony (F)E auf MFT gibt es meines Wissens nach nicht - anders herum gibt es einen simplen mechanischen Adapterring - der allerdings auch eher sinnfrei ist in meinen Augen da entsprechende native MFT/E Mount linsen ja in der Regel auch von der Kamera mit Strom versorgt werden müssen um zu funktionieren - und das nicht nur in Hinblick auf den AF sondern auch die Blende... und das wäre dann ein Problem - selbst wenn es mechanisch passen sollte. Sony E auf MFT solltest Du aber von der Möglichkeitsliste her eher streichen. Ein Sigma 18-35er tut es an der Pocket doch kaum schlechter - ist flexibler und problemlos adaptierbar sowohl von Canon als auch Nikon her (per ND Throttle).



Antwort von Huitzilopochtli:

Ja, ich meinte zb die c200, wusste allerdings nicht, dass es mechanische nd-Filter sind. Grundsätzlich könnte ich aber auch nicht beantworten ob mechanisch schlechter als elektronisch ist. Wichtig ist doch vor allem, dass der nd-Filter vor dem Sensor liegt. Also sorry für mein Unwissen.

E-Mount linse an mft bajonett wäre für mich interessant gewesen, da ich eben noch Sony fe-objektive habe. Danke für deine Einschätzung!



Antwort von roki100:


Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett.

auch 12mm wackelt: viewtopic.php?f=66&t=145316&p=996797#p996797

Also scheint doch ein Meike Problem zu sein?



Antwort von chris_1401:

Moin zusammen,

nach langem stillen mitlesen hab ich jetzt angemeldet. Grund ist vor allem meine neue BMPCC 4K. Ich mache für Kunden kleiner Eventfilme und war bisher immer mit einem Osmo Pro am Start. Das reicht mir mittlerweile aber nicht mehr aus - zumal ich auch auf DaVinci umgestiegen bin.

Nun ist das Teil da und seit heute auch das 12-60mm f2.8-4.0 - 2 blöde Fragen:
- Ist es normal, dass das Bild beim Zoomen kurz nach 12mm springt/klackt?
- Ist es auch normal, dass das Bild teilweise heftig ruckelt (vor allem bei höherer Brennweite) wenn der OIS aktiviert ist?

Ich hatte bei DJI kein ZoomZoom im Glossar erklärt - und bei meinen Fujis gas in die Richtung bisher noch keine Probleme.

Außerdem hätte ich noch gern eine Festbrennweite für den Gimbal (ich pack das Teil auf ein Tilta Gravity). DJI war meines Wissens 15mm und hat schon ordentlich verzerrt auf der BMPCC 4K - ist die Version in der BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt von Leica/Panasonic besser oder sind die Teile baugleich?

Merci euch allen und ein schönes WE

Chris




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) uä.-Forum

Antworten zu ähnlichen Fragen:
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Erfahrung
Blindvergleich: Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K versus 4K - Wer erkennt den Unterschied?
Warum will hier jeder die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K?
Ich brauche die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K
Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K in der Praxis: Hauttöne, Focal Reducer, Vergleich zur GH5S uvm.
Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K - Bildqualität und Sensor-Verhalten
Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K
Neue Bilder der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K
Blackmagic Pocket Cinema Camera 4k
Wo kann ich Online Blackmagic Pocket Cinema Camera leihen, per Versand!
Blackmagic Pocket Cinema Camera II
Blackmagic Pocket Cinema Camera + Lumix 12-35mm PROBLEM
Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K - mit vollem MFT Sensor und 13 Blendenstufen // NAB 2018
Blackmagic Pocket Batteriegriff: 2 Stunden Strom für die Pocket Cinema Camera 4K // NAB 2019
Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro 4.6K G2 vs Pocket Cinema Camera 4K in Blackmagic Raw
Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K - ÖFFNEN
Objektiv für Blackmagic Pocket Cinema Camera
Sony A Objektive an Blackmagic Cinema Camera (2.5K) – irgendwie möglich?
Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K - genaues Verfügbarkeitsdatum veröffentlicht?
Dynamikumfang: RAW vs LOG: Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K vs Panasonic GH5S
Blackmagic Pocket Cinema Camera mit Zubehör * 2Monate alt* BMPCC
2-in-1 Zubehör: Strom und Handgriff für die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K
Passende Speichermedien im Paket: Angelbird Match Pack Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K
Funktioniert der DJI Ronin SC mit Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K und Panasonic S1?
Messevideo: Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K: Ergonomie, Speedbooster, (ProRes) RAW uvm. // NAB 2018
Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K in der Praxis: Hauttöne, 120 fps uvm. - inkl. 4K vs 6K Quizauflösung

















weitere Themen:
Spezialthemen


16:9
3D
4K
ARD
ARTE
AVCHD
AVI
Adapter
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro
After effects
Akku
Akkus
Apple Final Cut Pro
Audio
Aufnahme
Aufnahmen
Avid
Band
Bild
Bit
Blackmagic
Blackmagic Design DaVinci Resolve
Blende
Book
Brennen
Cam
Camcorder
Camera
Canon
Canon EOS 5D MKII
Canon EOS C300
Capture
Capturing
Cinema
Clip
ClipKanal
Clips
Codec
Codecs
DSLR
Datei
Digital
ENG
EOS
Effect
Effekt
Effekte
Export
Fehler
Festplatte
File
Film
Filme
Filmen
Filter
Final Cut
Final Cut Pro
Firmware
Format
Formate
Foto
Frage
Frame
HDMI
HDR
Hilfe
Import
JVC
Kabel
Kamera
Kanal
Kauf
Kaufe
Kaufen
Kurzfilm
Layer
Licht
Live
Lösung
MAGIX video deLuxe
MPEG
MPEG-2
MPEG2
Mac
Magix
Magix Vegas Pro
Menü
Mikro
Mikrofon
Mikrophone
Monitor
Movie
Musik
Musikvideo
NAB
Nero
News
Nikon
Objektiv
Objektive
PC
Panasonic
Panasonic GH2
Panasonic HC-X1
Panasonic S1 mit V-Log
Pinnacle
Pinnacle Studio
Player
Plugin
Plugins
Premiere
Projekt
RAW
RED
Recorder
Red
Render
Rendern
Schnitt
Software
Sony
Sound
Speicher
Stativ
Stative
Streaming
Studio
TV
Test
Titel
Ton
USB
Umwandeln
Update
Vegas
Video
Video-DSLR
Videos
Videoschnitt
Windows
YouTube
Zoom