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MFT Objektive // Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K



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Frage von jazzaufgleich:


Hallo,

ich habe mir die BMCC4K vorbestellt und bin jetzt auf der Suche nach einem passenden allround MFT Objektiv.
Es soll überwiegend mit dem Ronin-S genutzt werden, dennoch wäre ein Bildstabilisator von Vorteil, da ich auch Handheld bzw. mit einem Schulterstativ möglichst ruckelfrei filmen möchte.
Das 12-35 2.8 von Lumix wird eigentlich all meinen Ansprüchen gerecht, ich habe allerdings des öfteren gelesen, dass viele den Look als "nicht-cinematisch" betiteln.
Falls ihr Besitzer einer BMPCC seid, welche Linsen würdet ihr empfehlen? Habt ihr Erfahrung mit dem 12-35 und gibt es dazu Alternativen?

Ich freue mich auf eure Antworten :)



Antwort von cantsin:

Die Frage hatten wir hier schon mehrmals und praktisch in identischer Form:
viewtopic.php?f=66&t=143420

- Hauptproblem beim 12-35mm ist die Verzeichnung, die in der Pocket 4K nicht elektronisch korrigiert wird. Fürs Filmen in architektonischen Umgebungen auf dem Gimbal daher nicht zu empfehlen.

Allerdings sind Panasonics Zooms praktisch die einzigen stabilisierten MFT-Objektive, insofern hast Du da wenig Alternativen.

Ich würde für den Gimbal-Einsatz zu einer manuellen Festbrennweite wie dem Samyang 12mm/f2 (oder ggfs. dem Laowa 7.5mm/f2) raten.



Antwort von ksingle:

Hier ist nach langer Wartezeit vor einigen Tagen die Pocket 4K eingetroffen. Dass für den Gebrauch der Kamera ohne Stativ stabilisierte Objektive empfohlen werden, ist ja schon an anderen Stellen erwähnt worden.
Aber auch das Panasonic / Leica 12-60 mit Power-OIS lässt aus meiner Sicht eine Benutzung der Pocket aus der Hand so gut wie nicht zu. Bei mir zittern sämtliche Videos bis zum Abwinken und machen das gedrehte Material aus meiner Sicht unbrauchbar.

Habt ihr diese Probleme etwa nicht?





Antwort von kmw:

Nur mit stabilisierten Objektiven war freihand auch mit der GH4 nicht wirklich gut. Warum sollte das bei der BM besser sein?



Antwort von cantsin:


Habt ihr diese Probleme etwa nicht?

(SmallRig) Cage drumrum, und die Kamera hat die nötige Masse/Trägheit.

Diese beiden Videos z.B. habe ich komplett handheld mit unstabilisiertem Objektiv (Sigma 30mm/f1.4 an Speed Booster) gedreht, mit ein bisschen Stabilisation in Resolve.





EDIT:
Dass für den Gebrauch der Kamera ohne Stativ stabilisierte Objektive empfohlen werden, ist ja schon an anderen Stellen erwähnt worden.
Ich würde die gerade NICHT empfehlen, es sei denn, in der Form adaptierter EF-Mount-Optiken. Die einzigen stabilisierten MFT-Objektive im Weitwinkel- und Normalbrennweiten-Bereich sind Panasonic-Zooms (und ein Olympus-Zoom), und die verzeichnen an der Pocket.



Antwort von ksingle:

@ cantsin
Danke für deine beiden Beispiele. Das wäre für mich absolut in Ordnung.

Aber mich würde schon interessieren, wie sehr das Ganze ohne Stabilisierung ausschaut. Vielleicht machst Du dir die Mühe und schickst 5-6 sek. hoch - ohne jegliche Nachbearbeitung.
Bei mir zittert es derart, dass ich schon fast einen Kamera-Schaden befürchte. Ich sende etwas später mal eine kurze Sequenz zu YT und verlinke hier das Video.



Antwort von MrMeeseeks:

Das Leica 12-60 habe ich auch ich kenne kein anderes Objektiv mit so einem guten OIS und ich habe wirklich viele getestet. Selbst an einer BMPCC bei 60mm (also etwa 175mm KB) ist das Bild extrem ruhig.

Das Problem ist dass sobald eine kleine Bewegung erfolgt die nicht ausgeglichen werden kann, das Bild stark zu wackeln anfängt. Daher nur brauchbar wenn man kurzzeitig ein Stativ ersetzen muss.



Antwort von Jörg:

endlich erkenne ich den Sinn moderner Großtelefone
Film 2
2:56

im ernst, selbst bei IBIS und OIS bist du nicht vor Bewegungen gefeit,
Stativqualität wird so nie möglich.
Es erleichtert aber die Arbeit in der postpro ganz erheblich, und du bist sehr flexibel im Dreh.
Die reine Nutzung von OIS ist bei unseren Fujinons nur bei den 10-24 und 18-55 15- 45 sinnvoll,
und da auch nur in den weitwinkligen Bereichen.
Ich sehe das nicht als mangel allein der BMC



Antwort von cantsin:


Aber mich würde schon interessieren, wie sehr das Ganze ohne Stabilisierung ausschaut. Vielleicht machst Du dir die Mühe und schickst 5-6 sek. hoch - ohne jegliche Nachbearbeitung.

Im ersten Video sind 00:26-00:36 unstabilisiert. Unter dem Cage war allerdings noch ein alter russischer Pistol grip:

zum Bild https://thumbs.worthpoint.com/zoom/imag ... 024988.jpg

Hier noch eine Szene, die wirklich nur mit dem Cage aus der Hand gedreht wurde, ohne nachträgliche Stabilisierung- Nachspann ab 49:28:




Antwort von Cinemator:

Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich die P4k mit einem 85mm Samyang (KB 170mm) zum Probieren mitgenommen. Reichlich zittern. Aus der Hand habe ich es natürlich gar nicht erst probiert mit 85mm. Hatte die Cam auf ein Manfrotto Tischstativ auf den Notausstiegsdeckel eines U-Bahntunnels gestellt. Unten hörte ich die fahrenden Züge. Möglicherweise hat das minimale Erschütterungen erzeugt durch Luftdruckveränderungen auf den Ausstiegsdeckel. Danach noch einmal auf ein Betonfundament in Bodenhöhe mit deutlich besseren Ergebnissen, obwohl es am Hafen ziemlich windig war. Outdoor muß man wohl ein sandsackgestützes gutes Stativ einsetzen. Mit 12mm habe ich kürzlich freihändig herumprobiert - mit wenig Wackelei. Stabi in Resolve kann ja nur ein Notbehelf sein. Werde mir mal das von MrMeeseeks genannte Leica 12-60 besorgen.



Antwort von MrMeeseeks:

Probier das 12-60 in irgendeinem Laden aus bevor du es kaufst. Kenne quasi alle MFT Objektive mit OIS und das Leica 12-60 empfinde ich am besten. Das 12-35 ist auch in Ordnung. Ganz schlecht empfinde ich das 42,5 1.2, 35-100 2.8, 42,5 1.7. Das 12-100 hatte ich ebenfalls einige Zeit, hat mich aber auch nicht überzeugt.

Eventuell könnte man auch Probleme mit der BMPCC 4k haben, der Body ist zwar groß aber recht leicht, das ist nicht gerade einem ruhigen Bild dienlich.



Antwort von cantsin:


Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich die P4k mit einem 85mm Samyang (KB 170mm) zum Probieren mitgenommen. Reichlich zittern.

Du erwähnst ja schon die Kleinbild-Äquivalenz von 170mm. Mit solchen Objektiven kann man nur von einem (guten) Stativ drehen, egal mit welcher Kamera.

Werde mir mal das von MrMeeseeks genannte Leica 12-60 besorgen.

Man kann es hier nicht oft genug sagen, aber diese Objektive sind an der Pocket suboptimal, weil sie für elektronische Bildkorrektur konzipiert sind, die es an der Pocket nicht gibt.

Siehe den Optical Limits-Test, https://www.opticallimits.com/m43/1007_ ... 84?start=1

Verzerrung bei 12mm:
zum Bild https://www.opticallimits.com/images/8R ... ortion.png

Vignettierung ohne elektronische Korrektur: 2 Blenden bei f2.8.



Antwort von Darth Schneider:

Also zum spazieren würde ich jetzt kein 85mm nehmen, lieber ein Weitwinkel, dann wackelt es viel weniger.
Gruss Boris



Antwort von MrMeeseeks:



Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich die P4k mit einem 85mm Samyang (KB 170mm) zum Probieren mitgenommen. Reichlich zittern.

Du erwähnst ja schon die Kleinbild-Äquivalenz von 170mm. Mit solchen Objektiven kann man nur von einem (guten) Stativ drehen, egal mit welcher Kamera.

Werde mir mal das von MrMeeseeks genannte Leica 12-60 besorgen.

Man kann es hier nicht oft genug sagen, aber diese Objektive sind an der Pocket suboptimal, weil sie für elektronische Bildkorrektur konzipiert sind, die es an der Pocket nicht gibt.

Siehe den Optical Limits-Test, https://www.opticallimits.com/m43/1007_ ... 84?start=1

Verzerrung bei 12mm:
zum Bild https://www.opticallimits.com/images/8R ... ortion.png

Vignettierung ohne elektronische Korrektur: 2 Blenden bei f2.8.

Zeigt doch lieber mal echte Bilder mit dem angeblichen Problem der nicht korrigierten Linse. Das Mag im Vergleich zur korrigierten Version auffallen, nicht aber anderen Objektiven denn die haben bei 12mm alle Unzulänglichkeiten. Davon abgesehen verstehe ich nicht warum du das Thema hier ständig anprangerst, was filmst du denn so wo sowas stören könnte? Schachbretter?
Vielleicht mal die eigenen Ansprüche so anpassen dass man sie auf andere User übertragen kann.



Antwort von Jörg:

Davon abgesehen verstehe ich nicht warum du das Thema hier ständig anprangerst, was filmst du denn so wo sowas stören könnte? Schachbretter?

für diese fortwährenden Denkanstöße sollte man cantsin dankbar sein...
Die Gegenfrage wäre, was du denn filmst, das man diese Extremverzerrungen NICHT sieht.



Antwort von ksingle:

@ cantsin
Vielen Dank für deine Mühe. Das hilft mir wirklich weiter, denn teilweise ist das Ruckeln so, wie auch bei mir.

Bin ein wenig überrascht, da ich früher mal eine GH4 hatte. Da ist mir das nie so aufgefallen. Und bei der GH5 mit der IBIS ist man natürlich sehr verwöhnt mit der Stabilisierung.

Das heißt also klipp und klar: Gimbal oder Stativ bevorzugen!
Mal eben "Run & Gun" ist eher etwas für DSLRs.

Und da sind wir auch schon wieder bei Thema "Gimbal". Wie sieht es denn da aus? Bekommt beispielsweise der Ronin S oder der MOZA AIR 2 ein wirklich ruhiges Bid hin? Ich sehe so viele Berichte über die Pocket 4K - aber fast alles in Zeitlupe! Jetzt wird mir natürlich schon fast klar, warum .-)



Antwort von cantsin:


Zeigt doch lieber mal echte Bilder mit dem angeblichen Problem der nicht korrigierten Linse. Das Mag im Vergleich zur korrigierten Version auffallen, nicht aber anderen Objektiven denn die haben bei 12mm alle Unzulänglichkeiten. Davon abgesehen verstehe ich nicht warum du das Thema hier ständig anprangerst, was filmst du denn so wo sowas stören könnte? Schachbretter?

Mal hier auf die Schnelle zwei Aufnahmen aus der Pocket 4K, einmal mit dem Samyang 12mm/f2 und einmal mit dem Panasonic 12-32mm/f3.5-5.6, das laut Optical Limits bei 12mm unkorrigiert 6.3% Tonnenverzeichnung hat und damit auf dem gleichen Niveau liegt wie das PanaLeica 12-60mm/f2.8-4 (6.1% Tonnenverzeichnung, ebenfalls laut Optical Limits).

Samyang:
12mm_1.1.1.jpg

Panasonic:
12mm_1.2.1.jpg

- Je nach Drehsituation/Motiv kann man damit durchaus umgehen. Das kleine Panasonic 12-32mm nehme ich ab und zu gerne als ultrakompaktes (und sogar stabilisiertes) Reiseobjektiv, und es hat mich im Kamerabundle mit einer GM1 im Ramsch-Abverkauf fast nichts gekostet.

Für 600 Euro (Preis des PanaLeica) würde ich aber etwas besseres wollen. Z.B. wäre ein Sigma 17-50mm/2.8 + Viltrox Speedbooster IMHO eine deutlich leistungsfähigere Kombi, für beinahe die Hälfte des Geldes, oder ein Canon 17-55mm/2.8 (dann mit eingebauter Stabilisierung) + Booster für ca. 100 Euro mehr. In beiden Fällen bekäme man dann ein optisch korrigiertes 12-35 (bzw. 12-39)mm-Objektiv mit durchgängiger BlendeBlende im Glossar erklärt 2.0.



Antwort von roki100:


Und da sind wir auch schon wieder bei Thema "Gimbal". Wie sieht es denn da aus? Bekommt beispielsweise der Ronin S oder der MOZA AIR 2 ein wirklich ruhiges Bid hin?

türlich, ein ruhiges Bild.

Das finde ich cool:

https://youtu.be/KAWV37kJa20?t=405



Antwort von ksingle:

Habe mich mal durch den Djungle von MFT-Objektiven meiner Frau gekämpft und stelle hier mal die Objektive vor, die eine akzeptable Verzeichnung vorweisen können.

1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Helios 44-258mm f2.0
(Adaptiert mit einem K&F Concetp Adapter M42 zu M43)



Antwort von ksingle:

Habe mich durch den Djungle von MFT-Objektiven meiner Frau gekämpft und stelle hier die Objektive vor, die eine durchweg geringe und akzeptable Verzeichnung vorweisen können.

Von links nach rechts:
1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Zenit Helios 44-258mm f2.0 (adaptiert mit einem K&F Concept Adapter M42 zu M43)

Bei Interesse schieße ich gerne Vergleichsbilder zur Verdeutlichung der Verzeichnung.



Antwort von cantsin:



1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Zenit Helios 44-258mm f2.0 (adaptiert mit einem K&F Concept Adapter M42 zu M43)

Bis auf das Olympus sind das alles vollmanuelle, optisch korrigierte Objektive ohne elektronische Korrektur in der Kamera. Und bei den elektronischen Objektiven sind Brennweiten ab 40mm i.d.R. unproblematisch hinsichtlich Verzeichnung.



Antwort von Jörg:

Wenn die Preise für die cam mal deutlich fallen, werde ich allein für mein Zenith und die Voigtländer
solch Teil anschaffen.
Für wenige, spezielle Anlässe stelle ich mir das ganz hervorragend vor.
Wie cantsin schreibt, durchkorrigiert, beeindruckende Schärfe, fantastische Abbildungen.
Die Meike sollten auch wunderbar passen.
Stell ruhig mal Beispiele rein, Klaus.



Antwort von srone:


Wenn die Preise für die cam mal deutlich fallen, werde ich allein für mein Zenith und die Voigtländer
solch Teil anschaffen.
Für wenige, spezielle Anlässe stelle ich mir das ganz hervorragend vor.
Wie cantsin schreibt, durchkorrigiert, beeindruckende Schärfe, fantastische Abbildungen.
Die Meike sollten auch wunderbar passen.
Stell ruhig mal Beispiele rein, Klaus.

na, dann warten wir mal, auf die bm-halber-preis-pocket-aktion, dann kauf ich auch 2 davon...:-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

ich hoffe auf enttäuschte Spontanbesteller, ich nehm die auch gebraucht ;-))



Antwort von srone:


ich hoffe auf enttäuschte Spontanbesteller, ich nehm die auch gebraucht ;-))

eine frage wie man enttäuscht definiert, (zubehör-)technisch überfordert?...:-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

naja, die Käufer, die ein "filmreifes" Produkt erwarten, und dann feststellen, dass man doch etliches Equipment zusätzlich gebrauchen könnte.



Antwort von srone:

...oder grosses kino, out of the box, erwarten...;-)

sozusagen, da sieht wanne-eickel-ost aus, wie die richtig teuren locations...

lg

srone



Antwort von Jörg:

die meine ich, genau ;-))



Antwort von srone:

da lob ich mir immer noch, meine 3 gh-2s, als video workhorse in hd, rennen die immer noch traumhaft...;-)

hab erst vor kurzem wieder was geschnitten, 2 gh-2s und eine gh-5 vom kollegen, der auch dabei war, war sein job, die gh-5 in irgendwelchen settings, aber klar in 4k, sah derart nach plastikvideo aus, wo die gh2 organisch und weich, ein super bild lieferte.

lg

srone



Antwort von Huitzilopochtli:


Habe mich durch den Djungle von MFT-Objektiven meiner Frau gekämpft und stelle hier die Objektive vor, die eine durchweg geringe und akzeptable Verzeichnung vorweisen können.

Von links nach rechts:
1. Meike 25mm T2.2
2. Olympus 45mm f1.
3. Zonggi 42,5mm 1.2
4. Zenit Helios 44-258mm f2.0 (adaptiert mit einem K&F Concept Adapter M42 zu M43)

Bei Interesse schieße ich gerne Vergleichsbilder zur Verdeutlichung der Verzeichnung.

wie schauts denn bei den objektiven mit der vignetierung aus, überdie alle so schimpfen,nachdem der sensor ja doch leicht größer ist? und wackelt das meike 25mm an deinem mount auch, wie man auch immer wieder hört?



Antwort von ksingle:

An welchen Objektiven bist du genau interessiert?

Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett. Deutlich sichtbar während des Abspielens,
wenn z.B. ein elektronischer Follow Focus angebaut wurde und nicht wirklich "sanft"
mit dem FF-Rad gedreht wird.

Wenn die Projektion noch größer ist, als ein PC-Monitor,
dann wirds natürlich noch schlimmer. Ist etwas ärgerlich. Aber das ist wohl der Preis,
den du für "billige" Objektive ab und zu zahlen musst. Trotzdem ist das Glas seinen Preis
wert, denn es ist wirkich scharf bis in die Ecken. Ich bin nach wie vor begeistert.

https://www.youtube.com/watch?v=ymJAiNleqbc



Antwort von Huitzilopochtli:


An welchen Objektiven bist du genau interessiert?

Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett. Deutlich sichtbar während der Aufnahme,
wenn z.B. ein elektronischer Follow Focus angebaut wurde und nicht wirklich "sanft"
mit dem FF-Rad gedreht wird.

https://www.youtube.com/watch?v=ymJAiNleqbc

schade eigentlch, die günstigen meikes, die anscheinend 1:1 die veydras sein sollen hätten mich stark interssiert. aber das wackeln wäre schonmal ein ausschlusskriterium. wie siehts bei dem meike mit der vignetierung aus? selbst das 12-60er soll bis 17 stark vignetieren. unschön. dann vielleicht doch eher ein ultra speedbooster? gibts die eigentlichauch von sony fe auf mft?



Antwort von ksingle:

Wie schon beschrieben - die MEIKE Objektive sind wirklich klasse für das Geld. Und wenn du keinen elektronischen FF nutzt, wirst du das Wackeln -wenn überhaupt- kaum bemerken. Nur wenn du mit höherem Kraftaufwand plötzlich drehst, kann es passieren.

Das MEIKE 25mm kann ich nicht wegen einer markanten Vignettierung kritisieren. Für mich ist das absolut ok. Ich sehe keine Randabschattung.



Antwort von Huitzilopochtli:


An welchen Objektiven bist du genau interessiert?

Das Meike 25mm wackelt/ruckelt stark am Bajonett. Deutlich sichtbar während des Abspielens,
wenn z.B. ein elektronischer Follow Focus angebaut wurde und nicht wirklich "sanft"
mit dem FF-Rad gedreht wird.

Wenn die Projektion noch größer ist, als ein PC-Monitor,
dann wirds natürlich noch schlimmer. Ist etwas ärgerlich. Aber das ist wohl der Preis,
den du für "billige" Objektive ab und zu zahlen musst. Trotzdem ist das Glas seinen Preis
wert, denn es ist wirkich scharf bis in die Ecken. Ich bin nach wie vor begeistert.

Na, das geht ja gar nicht, dass da was wackelt und die Aufnahme unbrauchbar macht. Da wären 1.99 eur zu viel. Schreibst du nicht auch was von einem fehlkauf bei Amazon?



Antwort von Sammy D:

Die Veydra wackeln auch. Dazu braucht man beim follow focus zwingend die Veydra-Objektivschelle.

An den Meike wird die nicht funktionieren, da der Tubus ein wenig anders ist. Außerdem gibt es die Schelle sowieso nicht mehr zu kaufen. Da muss Meike nachliefern.



Antwort von rush:

Ist das ganze nicht womöglich eher ein Problem der BMD Kamera bzw des MFT Bajonetts und dessen möglicher Toleranzen?

Hast du die Chance das Objektiv Mal an einer GHx oder anderen Kamera zu testen?

Wie verhalten sich bspw. vergleichbare Sony E Mount Varianten? Wackeln die auch?



Antwort von Sammy D:


Ist das ganze nicht womöglich eher ein Problem der BMD Kamera bzw des MFT Bajonetts und dessen möglicher Toleranzen?

Hast du die Chance das Objektiv Mal an einer GHx oder anderen Kamera zu testen?

Wie verhalten sich bspw. vergleichbare Sony E Mount Varianten? Wackeln die auch?

Das hatte ich vor ein paar Wochen schon mal geschrieben: ich denke, eine Mischung aus beidem.

An der GH5 sitzen es jedenfalls fester als an der Pocket, aber auch nicht so fest, dass sie dort nicht auch ein wenig wackeln würde.
Andererseits hatte ich bisher noch keine manuellen Gläser, die - gleich bei welcher MFT - kein Spiel gehabt hätten.

Das Problem ist, wie gesagt, der MFT-Mount, der eben ein kleiner, konventioneller Stills-Mount ist und m.E. für Video ungeeignet ist, sofern man das Objektiv nicht fixiert. Ist meistens kein Thema, manchmal aber schon.



Antwort von ksingle:


Ist das ganze nicht womöglich eher ein Problem der BMD Kamera bzw des MFT Bajonetts und dessen möglicher Toleranzen?

Hast du die Chance das Objektiv Mal an einer GHx oder anderen Kamera zu testen?

Habe hier 11 Original Panasonic und Olympus Objektive. Es ist keines dabei, welches nicht ein ähnliches "Spiel" am Bajonett meiner GH5 hat, wie auch das MEIKE.

Deshalb stelle ich mal die Frage in die Runde, wie sich bei euch die MFT Objektive an euren GH5/GH5s schlagen.

Vielleicht gibt es ja auch eine technische Möglichkeit, die Bajonette ein wenig enger zu bekommen. Hat jemand eine Idee - oder eventuell sogar schon eine Lösung?



Antwort von Frank Glencairn:

Fotoobjektive sitzen nur ganz selten so bombig wie PL-Mount Optiken.
Ein bisschen Papertape auf den Flansch und fertig. Mach ich seit Jahren so.



Antwort von ksingle:

Das ist ja mal ein nützlicher Tipp :-)

Frank, bist du mal so gut und machst uns ein Foto von deiner "Kleberei" .-)
Das könnte doch glatt die Lösung all unserer Probleme sein.

Danke für deine Mühe.



Antwort von Cinemator:

Mein Meike25 wackelt auch an der GH5. Allerdings nicht so stark wie an der P4k. Etwas weniger Wackel an BM CC2.5 und P2k.



Antwort von Darth Schneider:

An Frank
Ich finde das ein guter Tip, wenn man es festklebt hat es kein Spiel mehr...und der Mount wird nicht so schnell ausleiern.
Was ist Papertape ? Ein spezielles Gaffatape ?

Das erinnert mich an die Story von der NASA die in den 50igern unglaublich viel Geld in die Forschung an einem Kugelschreiber der upside down schreiben kann ausgegeben haben um im schwerelosen Weltraum schreiben zu können.
Die Russen hatten inzwischen einfach einen ganz normalen Bleistift auf die Weltraumflüge mitgenommen...
Gruss Boris



Antwort von freezer:


Das erinnert mich an die Story von der NASA die in den 50igern unglaublich viel Geld in die Forschung an einem Kugelschreiber der upside down schreiben kann ausgegeben haben um im schwerelosen Weltraum schreiben zu können.
Die Russen hatten inzwischen einfach einen ganz normalen Bleistift auf die Weltraumflüge mitgenommen...

Was halt nur ein gern erzähltes Gschichtl ist.
1. Stimmt es nicht, dass die NASA viel Geld für die Entwicklung eines Spezialkugelschreibers ausgegeben hat, den Spezialschreiber hat ein amerikanisches Unternehmen auf eigene Kosten schon vorher entwickelt gehabt -> Fisher Pen Company (Space Pen). Die NASA hatte 1967 dann 400 Stück zu je 6 Dollar gekauft.
2. Sind Bleistifte in der Schwerelosigkeit gefährlich. Abgebrochene Teile schweben schwerelos in der Raumkapsel herum, können dadurch leicht eingeatmet oder ins Auge gelangen. Graphitstücke sind elektrisch leitend und können zu Kurzschlüssen führen.

Quelle



Antwort von Alf_300:

_freezer
Hast Nachrichten



Antwort von roki100:


Ein bisschen Papertape auf den Flansch und fertig.

Oder mit diesem Ding:

Bildschirmfoto 2019-06-16 um 00.02.03.png



Antwort von Darth Schneider:

An freezer
Das sind schlagkräftige Argumente.
Aber die Tinte vom Kugelschreiber kann doch auch ins Auge oder in die Elekronik gelangen, die ist dann womöglich noch giftiger.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:


An Frank
Ich finde das ein guter Tip, wenn man es festklebt hat es kein Spiel mehr...und der Mount wird nicht so schnell ausleiern.
Was ist Papertape ? Ein spezielles Gaffatape ?

Ein dünnes papierähnliches Klebeband, das einfach un rückstandsfrei wieder ab geht - wird oft bei Konzerten auf dem Mischer benutzt um die Kanäle zu beschriften. Das beste ist von ProGaff.

https://www.prisma.film/Papertape_1



Antwort von ksingle:

Könnte man nicht auch preiswertes Malerklebeband nehmen?
Das ist leicht wieder zu entfernen.



Antwort von freezer:


Aber die Tinte vom Kugelschreiber kann doch auch ins Auge oder in die Elekronik gelangen, die ist dann womöglich noch giftiger.

Normale Kugelschreibertinte wäre je nach Zusammensetzung unter Weltraumbedingungen nicht ungefährlich, sie kann ausgasen und auch auslaufen.
Die Tinte vom Space Pen ist eine thixotrope Spezialtintenpaste, die sich nur verflüssigt, wenn die Kugel der Mine während des Schreibens über das Papier rollt. Außerdem gast die Tinte nicht aus und hat eine Lagerfähigkeit von mehr als Hundert Jahren. Man kann mit dem Space Pen sogar auf nassem Papier und unter Wasser schreiben, oder im Vakuum.



Antwort von Huitzilopochtli:

Hat jemand von euch Erfahrung mit diesem Adapter und Canon-Scherben an der bmpcc 4k ?

https://www.amazon.de/Vizelex-Throttle- ... B00N9B870W



Antwort von rush:

Ich habe einen ND Throttle in der Nikon Variante - kann also nicht sagen wie das mit der Elektronischen Kopplung bei Canon funktioniert...

Meine Nikons haben alle noch einen Blendnmitnehner und lassen sich entsprechend problemlos nutzen - der Blendnmitnehner hakt im Adapter ein und du kannst die BlendeBlende im Glossar erklärt variieren.. am andern Ring dann die ND-Dichte.

Funzt für meine Zwecke ziemlich hervorragend da man die originalen Gegenlichtblenden der Objektive problemlos weiternutzen kann und nicht ständig die ND Filter umschrauben oder auf teure Magnetlösungen angewiesen ist.

Nachteil: es ist immer eine gewisse ND Filterung "aktiv". Im Indoorbereich wechsel ich dann auch einen SpeedyClon oder einen rein mechanischen "nackten" Nikon MFT Adapter.

Das Problem des wackelnden MFT Mounts der Pocket bleibt leider erhalten - mit dem einen Adapter mehr - dem anderen weniger.



Antwort von Huitzilopochtli:


Ich habe einen ND Throttle in der Nikon Variante - kann also nicht sagen wie das mit der Elektronischen Kopplung bei Canon funktioniert...

Meine Nikons haben alle noch einen Blendnmitnehner und lassen sich entsprechend problemlos nutzen - der Blendnmitnehner hakt im Adapter ein und du kannst die BlendeBlende im Glossar erklärt variieren.. am andern Ring dann die ND-Dichte.

Funzt für meine Zwecke ziemlich hervorragend da man die originalen Gegenlichtblenden der Objektive problemlos weiternutzen kann und nicht ständig die ND Filter umschrauben oder auf teure Magnetlösungen angewiesen ist.

Nachteil: es ist immer eine gewisse ND Filterung "aktiv". Im Indoorbereich wechsel ich dann auch einen SpeedyClon oder einen rein mechanischen "nackten" Nikon MFT Adapter.

Das Problem des wackelnden MFT Mounts der Pocket bleibt leider erhalten - mit dem einen Adapter mehr - dem anderen weniger.

Und wie siehts mit der Bildqualität aus? Hast du das mal getestet?



Antwort von Frank Glencairn:


Könnte man nicht auch preiswertes Malerklebeband nehmen?
Das ist leicht wieder zu entfernen.

Klar, geht wahrscheinlich genau so - probier's halt mal aus.



Antwort von Huitzilopochtli:



Könnte man nicht auch preiswertes Malerklebeband nehmen?
Das ist leicht wieder zu entfernen.

Klar, geht wahrscheinlich genau so - probier's halt mal aus.

Billiges Klebeband sollte man niemals verwenden - egal für was. Und TESA Krepp kostet vermutlich auch nicht viel weniger als Papertape.



Antwort von roki100:

solange ihr keine Tapete verwendet, dann ist alles gut.



Antwort von ksingle:

Zwei Lagen FROGTAPE klappt bestens !
Rückstandslos zu entfernen.
Das wird mit Sicherheit auch mit anderen Malertapes klappen.

Noch mal Danke an Frank.



Antwort von rush:

Schon irgendwie traurig... Aber die Tape Firmen wollen ja auch leben ;-)

Wenn's tut - warum nicht. Schön ist anders.

Vielleicht kommt ja iwann der "Lever Lock MFT" Mount so wie Sony seinen emount bei der fs7 mii entsprechend verbessert hat.




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