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Infoseite // Stromversorgung für Blackmagic Cinema Camera 2.5K/Production Camera 4K?



Frage von cantsin:


Bisher habe ich meine älteren Blackmagic Cinema/Production Cameras 2.5K und 4K mit einer SmallRig NP-F-Adapterplatte und NP-F970-Clone-Akkus betrieben. Heute, nachdem ich beide Kameras nach längerer Zeit mal wieder einsetzen wollten, liefen sie nicht mehr mit dieser Lösung, bzw. starteten manchmal gar nicht, machmal nur instabil und schalteten sich bei intensiveren Operationen (inkl. SSD-Formatieren) ab.

Ich vermute mal stark, das liegt daran, dass der SmallRig-Adapter 12V Ausgangsspannung liefert, die Kameras 12-30V Eingangsspannung benötigen, aber meine schon etwas bejahrten (Patona-) NP-F970 nicht mehr genug Saft liefern.

Frage: Was wäre eine pragmatisch gute, d.h. möglichst bezahlbare und kompakte (mit möglichst wenig Rigging verbundene) Lösung, um die Kameras extern über Akkus mit Strom zu versorgen?

Den Gang über den NP-F-Adapter (und frische Akkus) will ich nicht nochmal gehen, weil da die Betriebssicherheit - siehe mein aktuelles Problem - nicht gewährleistet ist.


- Um Missverständnissen (wegen Blackmagics etwas konfuser Modellbenennungspolitik) vorzubeugen, es handelt sich um diese beiden Kameras:
Blackmagic Design Cinema Camera - Micro Four Thirds Fit.jpeg 1366111474_218.jpg

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Antwort von Frank Glencairn:

Allzuviele Möglichkeiten gibt's da nicht, da sind zu viele Zielkonflikte im Spiel.

1. Internen Akku tauschen, und damit arbeiten - hat dir wahrscheinlich zu wenig Laufzeit und ist eine, nicht triviale Bastelei.
2. neue NP-F kaufen - willst du nicht
3. V-Mount - ist dir zu groß/schwer
4. Völlig exotische und unpraktikable Lösungen (alles indiskutabel).

Wie setzt du die Kameras denn ein?
Gimbal, Stativ, Schulter?

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
3. V-Mount - ist dir zu groß/schwer
Darauf wird's wahrscheinlich hinauslaufen. In letzter Zeit gab es ja ein paar kompakte V-Mount-Lösungen wie z.B. die SmallRig 3579 VB50 mini. Ich sehe, dass die u.a. einen D-TAP Output von 14.8V mit bis zu 12A hat - das wäre wahrscheinlich eine sichere Möglichkeit, die Blackmagics mit Strom zu versorgen?!? Ich bräuchte dann wohl nur ein DTAP-zu-Blackmagic-Kabel und irgendeine Befestigung?
Gimbal, Stativ, Schulter? Arri-Bruststativ & konventionelles Stativ:


zum Bild


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Antwort von pillepalle:

cantsin hat geschrieben:
Ich bräuchte dann wohl nur ein DTAP-zu-Blackmagic-Kabel und irgendeine Befestigung?
Ja, im Prinzip eine einfache V-Mount Halterung, die Du an Dein Rig schraubst. Sowas wie die SmallRig 2987 z.B.


zum Bild


Wenn die Blackmagic-Kameras 20W, respektive 23W haben, dann halten die 50Wh Akkus 2 bis 2,5 Stunden pro Akku. Wenn Du nichts anderes zusätzlich dran anschließt.

VG

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Antwort von Frank Glencairn:

Yup, du wirst um einen V-Mount nicht rum kommen.
Meine original BMCCs laufen - nach über 10 Jahren erstaunlicherweise - immer noch auf den internen Akkus - reicht noch für ungefähr ne halbe Stunde, was für die paar Gimbal Shots, für die ich die normal nutze mehr als genug ist.

Früher hatte ich die BMCC in einer Shoulder-Lowrider Konfiguration unter einem Paar Rods mit Schulterpolster konfiguriert, und den Akku ganz hinten drauf als Gegengewicht, sowas in der Richtung würde ich die auch empfehlen.

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Antwort von rush:

Teilweise gibt es auch Powerbanks die entsprechend 12V per DC Hohlstecker ausgeben können... wäre wahrscheinlich experimenteller - aber ggfs universeller wenn man nicht ständig V Mounts benötigt. Allerdings sind die meiner Erinnerung nach eher so auf 5-6A begrenzt... keine Ahnung ob das für die BMDs ausreichen würde.

Habe aber jetzt keine konkrete Kaufempfehlung dahingehend - könnte aber eine Alternative sein.

Ich stand bei LED Leuchten (ca 60-70Watt Leistungsaufnahme Peak per USB C PD) vor der Entscheidung: Powerbank oder V Mount - und habe mich für ersteres entschieden - weil etwas günstiger und für mein Use Case irgendwie auch flexibler im Einsatzspektrum.

Allerdings muss man da auch genau schauen und checken ob die Teile die Leistung konstant abgeben können oder herunterschalten/abschalten.

Vmount ist da gewiss die sichere Option...

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich sehe in letzter Zeit auch immer wieder mal Lösungen mit preisgünstigen Werkzeug Akkus - vor allem für Red gibt's da einiges.
Könnte man womöglich auch adaptieren.

https://mutiny.store/products/extra-battery-plates

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Antwort von Jost:

cantsin hat geschrieben:
Bisher habe ich meine älteren Blackmagic Cinema/Production Cameras 2.5K und 4K mit einer SmallRig NP-F-Adapterplatte und NP-F970-Clone-Akkus betrieben. Heute, nachdem ich beide Kameras nach längerer Zeit mal wieder einsetzen wollten, liefen sie nicht mehr mit dieser Lösung, bzw. starteten manchmal gar nicht, machmal nur instabil und schalteten sich bei intensiveren Operationen (inkl. SSD-Formatieren) ab.

Ich vermute mal stark, das liegt daran, dass der SmallRig-Adapter 12V Ausgangsspannung liefert, die Kameras 12-30V Eingangsspannung benötigen, aber meine schon etwas bejahrten (Patona-) NP-F970 nicht mehr genug Saft liefern.

Frage: Was wäre eine pragmatisch gute, d.h. möglichst bezahlbare und kompakte (mit möglichst wenig Rigging verbundene) Lösung, um die Kameras extern über Akkus mit Strom zu versorgen?

Den Gang über den NP-F-Adapter (und frische Akkus) will ich nicht nochmal gehen, weil da die Betriebssicherheit - siehe mein aktuelles Problem - nicht gewährleistet ist.


- Um Missverständnissen (wegen Blackmagics etwas konfuser Modellbenennungspolitik) vorzubeugen, es handelt sich um diese beiden Kameras:

Blackmagic Design Cinema Camera - Micro Four Thirds Fit.jpeg

1366111474_218.jpg
makita.jpg Funktioniert sehr gut, würde aber dennoch einen neuen Clone-Akku kaufen. Der uralte Makita-Hack bietet sich nur an, wenn man Akku und Ladegerät bereits hat oder alles ganz neu kaufen müsste.
So gut das mit Makita auch funktioniert, eine feste Verbindung zur BM gibt es nicht.
Hier hatte ich mal beschrieben, welchen Adapter und welches Hohlkabel man benötigt.
viewtopic.php?p=921937&hilit=Makita+Hack#p921937

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Antwort von Alex:

Jost hat geschrieben:
makita.jpg
@ ShittyRigs 😁

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Antwort von Jost:

Alex hat geschrieben:
Jost hat geschrieben:
makita.jpg
@ ShittyRigs 😁
Was stimmt mit Dir nicht? Wir sind doch beide seit 2014 dabei. Wir wissen doch beide, dass der BM "Brick Stone" damals nicht ausentwickelt war.
Ohne Lötkolben gab es damals keine Outdoor-Stromversorgung. Es musste was gefummelt werden. Verlässlich ist bis heute offenbar der Makita-Hack, der bei mir seit 2016 klaglos funktioniert.
Und dass die 8 Zentimeter lange Original-Sonnenblende Outdoor ein Witz ist, wusste ebenfalls damals auch jeder. Noch ärgere Witz-Lösungen per Gummiband-Befestigung gab es 2015.
Was Du oben siehst, ist eine Lösung aus 2016. Absolutes High-End damals: Per 3-D-Drucker wurden die Original-Befestigungspunkte hergestellt. Per Laser-Cutter wurde dafür gesorgt, dass man die immer verschattende 17cm lange Sonnenblende problemlos ausfalten und unterbringen kann. Das funktioniert bis heute.

Meine Meinung: Du solltest prüfen, ob Du Dir einen Zacken aus der Krone brichst, wenn Du Dein offensichtliches Fehlurteil zurücknimmst?

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Antwort von cantsin:

Jost hat geschrieben:
Aber man lernt immer dazu und die Zeit rennt. Was schwebt Dir denn als heutige Alternative vor?
Um mich mal einzuschalten:

- Der kompakte SmallRig-50Wh-V-Mount-Akku kostet rund 180 EUR, lässt sich über USB C Power Delivery aufladen, hat u.a. einen d-tap-Ausgang, so dass da nur noch 7 Euro für ein d-tap-Kabel und ca. 25 Euro für eine einfache V-Mount-Halterung (beide ebenfalls von SmallRig) anfallen.

- Von Patona gibt's einen 95Wh-V-Mount-Akku mit eingebautem d-tap-Anschluss für 150 EUR sowie ein (d-tap-) Ladegerät für 50 EUR.

Schwanke noch zwischen diesen beiden Lösungen. Angesichts der heutigen Budget-V-Mount-Optionen sehe ich den Sinn von Makita-Hacks nicht mehr...

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Antwort von Jost:

cantsin hat geschrieben:
Jost hat geschrieben:
Aber man lernt immer dazu und die Zeit rennt. Was schwebt Dir denn als heutige Alternative vor?
Um mich mal einzuschalten:

- Der kompakte SmallRig-50Wh-V-Mount-Akku kostet rund 180 EUR, lässt sich über USB C Power Delivery aufladen, hat u.a. einen d-tap-Ausgang, so dass da nur noch 17 Euro für ein d-tap-Kabel und ca. 25 Euro für eine einfache V-Mount-Halterung (beide ebenfalls von SmallRig) anfallen.

- Von Patona gibt's einen 95Wh-V-Mount-Akku mit eingebautem d-tap-Anschluss für 150 EUR sowie ein (d-tap-) Ladegerät für 50 EUR.

Schwanke noch zwischen diesen beiden Lösungen. Angesichts der heutigen Budget-V-Mount-Optionen sehe ich den Sinn von Makita-Hacks nicht mehr...
Auf jeden Fall solltest Du genau hinschauen, was Du tatsächlich brauchst? Ein 18V/5Ah Makita ist binnen 40 Minuten geladen. Täglich nutze ich die Makita-Akkus nur binnen sechs Wochen intensiv für Video. Die restliche Zeit rassele ich die Makitia-Akkus aber seit sechs Jahren mit Laubbläser, Frei- und Kantenscheider sowie Heckenschere runter. Erfunden haben es die Makita-Japaner garantiert nichts. Aber es ist unstrittig, dass es 1a-Japan-Handwerkerqualität als Akku gibt. Gibt es Zweifel an der Akku-Qualität, hat das schließlich Folgen für den Verkauf von Makita-Akku-Geräten. Bei Makita ist die Cashcow nicht der Akku.

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Antwort von Alex:

Jost hat geschrieben:
Alex hat geschrieben:

@ ShittyRigs 😁
Was stimmt mit Dir nicht?
Ich glaube du kennst einfach ShittyRigs nicht. Das ist ne Sammlung von meist perfekt funktionierenden Lösungen, die mit vor Ort verfügbaren, günstigen, einfachen Mitteln genau das bewirken, was sie sollen... Allerdings sehen die Lösungen meist scheiße aus :D

Die Einträge bei ShittyRigs sind eigentlich eine Hall of Fame der DIY-Basteleien der Videoproduktion - Damit wird quasi die Kreativität der Erbauer wertgeschätzt.

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Antwort von pillepalle:

Vielleicht bin ich in dem Punkt altmodisch, aber ich habe mir abgewöhnt an Speichermedien und Akkus zu sparen. Klar, zahlt man bei Originalen oder Markenherstellern etwas mehr, aber die Dinger laufen dann meist auch zuverlässig über Jahre. Das sind eigentlich Dinge über die ich mir gar keine Gedanken während der Arbeit machen möchte und eigentlich auch kein Risiko durch eigene Basteleien eingehen möchte. Man muss ja nicht blind das Erstbeste kaufen. Es gibt ja mittlerweile wirklich viele Lösungen in allen möglichen Preisklassen und genug Reviews was zuverläßig oder gut ist und was weniger. Da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Klar, zahlt man bei Originalen oder Markenherstellern etwas mehr, aber die Dinger laufen dann meist auch zuverlässig über Jahre.
Welchen V-Mount-Akku würdest Du dann nehmen?

EDIT: Bin ja jetzt gerade bei der Ultra-Billigstlösung gelandet, eine 30-EUR-Jupio-Adapterplatte, die zwei NP-F-Akkus an V-Mount adaptiert und einen eigenen d-tap-Ausgang hat. Gedoppelt müssten die NP-Fs genau die richtige Voltzahl und nötigen Ampere liefern, und ich kann meine vorhandenen Akkus weiterverwenden... Werde mal aus der Praxis berichten.

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Antwort von pillepalle:

Kommt ein wenig drauf an was man mit denen vor hat und wofür sie sind. Mir ging es bei Kameraakkus vor allem um die Laufzeit und alle Geräte (Monitor/Recorder, Funken, Follow Focus,usw.) mit einer Batterie speisen zu können. Viele Einzelakkus die man in der Regel nach ca. zwei Stunden wechseln muss (und Erfahrungsgemaß natürlich nie gleichzeitig) fand ich auf Dauer einfach unpraktisch. Außerdem hat man natürlich mit mehr unterschiedlichen Batterietypen zu tun. Deshalb hab' ich auch große Kapazitäten (150er) von Anton Bauer genommen. Damit kann ich meine Setups 4 bis 5 Stunden am Stück laufen lassen. Normalerweise komme ich also mit einem Akku über den Tag. An langen Tagen mit Dauerfeuer brauche ich dann noch einen zweiten Satz. Wenn man die im Angebot findet kosten die immer noch fast soviel wie manch günstige Akkus von anderen Herstellern, sind dann aber bezahlbar. Hab für meine 150er um 225,- pro Akku gezahlt. Marken-Hersteller gibt's aber mittlerweile viele (Bebop, Core, Swit, usw). Wenn man es nicht eilig mit dem Kauf hat, wartet man auf ein gutes Angebot.

Die Smallrig die Du genannt hattest, machen doch auch einen guten Eindruck. Irgendjemand im Forum hat auch gut darüber berichtet. Es gibt jetzt auch eine neue Pro-Version davon die noch etwas robuster ist und ein Farbdisplay hat. Smallrig hat relativ viele Features für den Preis. Ich bin allerdings kein Feund großer Displays am Akku und lege mehr Wert auf Robustheit, denn die können auch mal auf den Boden fallen, oder am Set weniger pfleglich behandelt werden. Die meisten Hersteller haben kleinere Display an der Seite des Akkus. Es gibt ja mittlerweile viele Hersteller die auch spezielle Features bieten, wie kabelloses laden für Mobilgeräte, mehr akkuinterne Ports, usw.

Für kleine Kameras sind Mini Akkus natürlich praktisch, aber für Licht, oder große Kameras, würde ich auch zu großen Akkus greifen. Zumal die Spannungen dafür auch immer höher werden.

VG

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Antwort von TomStg:

Seit ca 8 Monaten benutze ich den VB99 V-Mount Mini Akku von SmallRig. Mit dem Teil bin ich so sehr zufrieden, dass ich andere Akkus nur noch als Reserve mitnehme. Die Anschlussvielfalt und die gängigen Spannungen dieser Anschlüsse machen eine zusätzliche Stromverteilerplatte überflüssig. Es genügt eine simple V-Mount-Halterung. Ein Akku für alle Verbraucher von der Kamera über Kopflicht und Monitor bis zur Video-Funkstrecke ist extrem praktisch.
Wer es kleiner braucht, nimmt eben den VB50-Akku von Smallrig.

Den Akku-Sparfimnel finde ich genauso überflüssig wie den Karten-Sparfimmel. Beides sind für einen sicheren Aufnahme-Betrieb die wesentlichsten Zutaten. Lithium-Akkus beenden bei der Entnahme ihren Betrieb nahezu schlagartig ohne Vorankündigung. Das gilt ganz besonders für ausgenudelte No-Name Akkus. Solche Teile wären mir für einen sicheren Betrieb viel zu risikoreich.

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Antwort von cantsin:

TomStg hat geschrieben:
Den Akku-Sparfimnel finde ich genauso überflüssig wie den Karten-Sparfimmel. Beides sind für einen sicheren Aufnahme-Betrieb die wesentlichsten Zutaten. Lithium-Akkus beenden bei der Entnahme ihren Betrieb nahezu schlagartig ohne Vorankündigung. Das gilt ganz besonders für ausgenudelte No-Name Akkus. Solche Teile wären mir für einen sicheren Betrieb viel zu risikoreich.
Naja, schon interessant, dass Du und Pillepalle SmallRig nicht (mehr) als No-Name-Hersteller einstufen. Das war auch meine Frage im Hinterkopf, wie die (immer noch relativ preiswerten) SmallRig-V-Mounts qualitativ einzuschätzen sind.

Ich probier erst mal meine Adapter-Bastellösung, die sowieso fast nichts kostet. Ansonsten wird es in der Tat der kleine 50Wh-SmallRig-V-Mount. Wobei ich den ja vor allem in der Kombi mit dieser einfachen SmallRig-Gürtelschnallenhalter für den Handkamera-Betrieb interessant finde:
618+HofLNHL._AC_UF1000,1000_QL80_.jpg https://www.smallrig.com/smallrig-mini- ... -2990.html

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Antwort von pillepalle:

Bisher scheinen sich die SmallRig Akkus ja bewährt zu haben und es gibt durchaus positive User-Erfahrungen. Das ist so ein wenig wie Aputure, die sich vom Billig-Chinesen über die Jahre zu einem veritablen Leuchtenhersteller gemausert haben.

Ich wußte ja auch von den SmallRig Akkus, habe mich aber trotzdem für die Anton Bauer entschieden. Da gab's eben auch höhere Kapazitäten und eine V-Mount-Batterieplatte hat für mich den Vorteil, den Akku in wenigen Sekunden wechseln zu können. Ohne Battery-Plate muss ich erst vier Kabel aus dem Akku ausstöpseln. So hat jeder eben andere Prioritäten.

VG

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Antwort von rush:

Ich persönlich empfinde die Akkus von smallrig als leicht überteuert - zumal die Langzeiterfahrungen damit eben fraglich sind und ich smallrig dahingehend auch eher als klassischen China Brand einstufen würde.

Wer keine zusätzlichen USB oder DC Ports bei gleicher Kapazität benötigt und auf das Display verzichten kann, kommt mit Marken V Mounts von IDX oder SWIT bereits deutlich günstiger weg - und hat vermutlich die sichere "Marke" im Gepäck.

Insofern hat das überhaupt nichts mit "Akku-Sparfimmel" zu tun, sondern mit dem simplen Abwägen dessen was man faktisch und praktisch am Ende des Tages benötigt.

Wundert mich auch ein wenig das TomStg - als sonst ausschließlich bekennender Markennutzer - nun fast blind zu einem (auch noch relativ teuren) China Brand greift - zumal man insbesondere zu den smallrigs durchaus auch kritische Meinungen und Probleme beim ersten Google Blick erspähen kann...
Mögliche Einzelfälle, mag sein. Aber für den Preis dann doch auch irgendwie ärgerlich.

https://www.reddit.com/r/videography/co ... c_anymore/

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich bin da relativ schmerzfrei, und kaufe mittlerweile ohne mit der Wimper zu zucken die Chinakracher, seit wir vor ein paar Jahren mal ein paar alte V-mounts aus Neugierde aufgemacht haben, und im inneren der China Bricks die selben Panasonic oder LG Zellen waren, wie in den teuren "Markenakkus". Das mag nicht auf alle Chinaakkus zutreffen, aber jedenfalls auf die, die wir hatten.

Und selbst wenn in denen die ich jetzt hab, was anderes drin ist - mir doch wurscht. Die Dinger tun hier jahrelang ohne zu mucken ihren Dienst, was will ich mehr.

Erstens lass ich mich halt nicht nicht gerne über den Tisch ziehen, und zweitens zahl ich nicht extra nur für irgendwelche Markenaufkleber.

Und ja, Bebob und Bauer mögen vielleicht minimal länger halten, aber halt nicht mal ansatzweise so lange wie die 4 Chinesen die ich für das selbe Geld bekomme.

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Antwort von roki100:

Ich persönlich würde die Kamera öffnen und dort, wo die alte Batterie saß, nach einer anderen geeigneten Batteriegröße suchen und diese ordnungsgemäß da einbauen....Vll. so was:

https://de.lightmalls.com/12v-4000mah-1 ... ttery-pack
https://de.lightmalls.com/12v-2200mah-1 ... ttery-pack

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Antwort von rush:

@Frank: ich habe persönlich auch überhaupt keine Probleme mit China-Ware.

In dem Fall ist die China aka smallrig Ware aber gar teurer als die eher "etablierten" Brands - und da wird's dann halt schwierig, insbesondere auch in Hinblick auf mögliche Gewährleistungsansprüche durch den Hersteller.

Wer also tatsächlich nur Vmount Power und Dtap benötigt - bekommt anderswo das deutlich bessere P/L Verhältnis.

Smallrig verbaut hier 'ne Menge In & Outs + OLED... wer das tatsächlich im Alltag benötigt erhält gewiss was Brauchbares - aber ob man diese Features tatsächlich benötigt sollte man halt ganz einfach individuell abwägen, denn es gibt da preislich schon drastische Unterschiede - obwohl eben häufig dieselben Zellen verbaut sind.

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Wer also tatsächlich nur Vmount Power und Dtap benötigt - bekommt anderswo das deutlich bessere P/L Verhältnis.
Ja, aber wenn man dann dezidierte Ladegeräte braucht (und bei den Akkus von SWIT & Co. geht, wenn ich das richtig kapiert habe, Aufladung nur über den V-Mount-Anschluss selbst, nicht über den eingebauten d-tap), wird's dann doch teuer bzw. rechnet sich erst ab einer gewissen Anzahl Akkus.

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Antwort von pillepalle:

Die Anton Bauer kannst Du auch über D-Tap laden. Hab' auch so ein Mini Ladegerät für 50,-€ von denen für unterwegs. Die großen Ladegeräte sind eben leistungsfähiger und können auch schneller laden. Vor allem wenn man mehr als 2 Akkus hat, möchte man auch viele gleichzeitig laden, usw. Aber klar ist das nicht gerade günstig, wie fast alles wo Cinema drauf steht.

Es geht eher darum, dass Leute oft viel Geld für eine Kamera ausgeben und der Akku, oder die Speicherkarte, dann plötzlich nicht billig genug sein kann. In meinen Augen spart man da einfach am falschen Ende :)

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Es geht eher darum, dass Leute oft viel Geld für eine Kamera ausgeben und der Akku, oder die Speicherkarte, dann plötzlich nicht billig genug sein kann. In meinen Augen spart man da einfach am falschen Ende :)
In meinem Fall geht's allerdings um zwei Kameras, die mich seinerseits zusammen 2000 EUR gebraucht gekostet haben und die jetzt noch einen Gebrauchtwert von jeweils ca. 800 EUR haben. Dazu muss die Investition in eine neue Stromversorgung schon in einem realistischen Verhältnis stehen (zumal diese beiden Kameras eher Liebhaberstücke als Arbeitspferde sind).

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Antwort von Frank Glencairn:

2 oder 3 von meinen Akkus kann man auch über D-Tap laden.
Bevor ich allerdings 4 D-tap Ladegeräte und Kabel plus Steckerleiste dafür mitschleppe, nehm ich lieber gleich meinen 4fach Charger. Geht auch schneller.

@Cantsin: V-mounts sind ja kameraunabhängig.

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Das ist schon klar. Ich hab' mir die Dinger geholt, weil ich die eben auch mit anderen Kameras/Geräten viele Jahre nutzen kann. Selbst wenn die Z6en mal nicht mehr im Einsatz sind.

VG

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Antwort von rush:

Korrekt - viele V Mounts lassen sich auch über DTap laden.
Selbst die günstigen von Globalmediapro und Co konnten vor Jahren schon per Dtap befeuert werden - hatte selbst immer nur einen "Reiselader" mit 2x Dtap Verteiler. Dauert entsprechend länger - aber über Nacht sind die Dinger dann auch voll.

Aber klar: sollte man vorher zumindest checken ob es geht.

Und ich gebe zu: USB c PD als zusätzliche Charge Option ist nice to have.
Ich würde wahrscheinlich einfach einen solchen Andycine 95s hier wählen:

https://amzn.eu/d/0mbC5SE

Der bietet für die Hälfte des Preises vom smallrig Block gefühlt 80% der Funktionen...

Oder auch sowas...
https://amzn.eu/d/55opi8o

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
2 oder 3 von meinen Akkus kann man auch über D-Tap laden.
Sind das dann aber die China-Kracher, oder ist das Markenware von SWIT & Co?

Es wäre ja noch mal 'ne interessante Frage, ob's irgendwo einen "echten Marken"-V-Mount-Akku im Preisbereich 150-200 EUR gibt, der einen eingebautem d-tap hat, der sowohl externe Stromversorgung, als auch Aufladen kann.
@Cantsin: V-mounts sind ja kameraunabhängig. Schon klar, aber in meinen sonstigen Einsatzszenarien bzw. bei meinen sonstigen Kameras ist der Akku nicht das Nadelöhr. Leuchten setze ich nur indoors ein, wo es sowieso Stromstecker gibt. Insofern löst da V-Mount keine weitergehenden Probleme.

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Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:


Es wäre ja noch mal 'ne interessante Frage, ob's irgendwo einen "echten Marken"-V-Mount-Akku im Preisbereich 150-200 EUR gibt, der einen eingebautem d-tap hat, der sowohl externe Stromversorgung, als auch Aufladen kann.
Kommt halt drauf an was genau für dich eine "echte Marke" ist.

https://www.kentfaith.de/KF28.0024_kf-c ... x0QAvD_BwE

Ehrlich gesagt bin ich nicht mal sicher, ob man nicht sowieso alle Akkus mit D-Tap generell daran laden kann - auch wenn's nicht direkt beworben wird. Die Beschreibungen der Ladegeräte lesen sich wenigstens so.
Bei den beiden die ich hab, weiß ich es eigentlich nur, weil ein Ladegerät dabei war.

https://www.amazon.de/-/en/Charger-V-Mo ... B08Q4D34PT

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Antwort von rush:

@cantsin: der DUO-C95 von IDX kann das - keine Ahnung ob es den noch neu gibt - die Nachfolger können es gewiss auch.

https://admin.idxtek.com/products/duo-c95/

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Antwort von TomStg:

Die SmallRig-Akkus lade ich ausschließlich per USB-C. Einfacher geht’s nicht.

Bei meinem IDX Micro 98 (fast genauso groß und schwer wie der Smallrig VB99) gibt es 2 DTaps - beide funktionieren als Quelle, aber nur einer ist zum Laden geeignet. Dieser Lade-DTap hat zwischen den beiden Pin-Buchsen eine zusätzliche mechanische Sicherung, damit das zugehörige Netz-Ladegerät nur an diesen Lade-DTap angeschlossen werden kann. Ob das elektrotechnische oder nur verkaufstechnische Gründe hat, kann ich nicht sagen. Alle meine übrigen V-Mount-Akkus von IDX und Bebob lassen sich über den DTap-Out nicht laden.

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Antwort von Frank Glencairn:

TomStg hat geschrieben:
Die SmallRig-Akkus lade ich ausschließlich per USB-C. Einfacher geht’s nicht.
Versteh ich nicht - was ist daran einfacher als ein Kabel mit einer anderen Steckerform?

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Antwort von TomStg:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
TomStg hat geschrieben:
Die SmallRig-Akkus lade ich ausschließlich per USB-C. Einfacher geht’s nicht.
Versteh ich nicht - was ist daran einfacher als ein Kabel mit einer anderen Steckerform?
Damit spare ich mir ein zusätzliches Netzladegerät - entweder das große Standgerät, das per V-Mount läd oder ein kleines, das per DTap lädt.
Unterwegs benutze ich für alle meine Verbraucher nur ein einziges Netzgerät, das mit 200 Watt vom MacBook und den Kameras, über Akkus bis zum iPhone und die Watch alles läd. Entweder gleichzeitig oder nacheinander je nach Leistungsaufnahme.

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Antwort von cantsin:

Nachwort: Mit der Jupio-Adapterplatte (2x NP-F auf V-Mount, mit d-tap-Output) laufen die Kameras wieder einwandfrei... Zwar nicht die eleganteste, aber eine für meine Zwecke ausreichende Lösung.

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