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Extrem langsamer Export mit HEVC



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Frage von cybie:


Hallo :)

Ich bin neu hier und habe gleich mal ein Problem.

Ich arbeite seit vielen Jahren mit MAGIX Video Pro X. Letztes Upgrade hab ich glaub ich 2017 gekauft.
Vor ein paar Tagen hatte ich ein Upgrade für die aktuelle Version gekauft, doch damit hatte ich nur Probleme und will sie daher nicht nutzen. Ich entschied mich dazu, das Programm nach knapp 4 Jahren einfach mal komplett runterzuwerfen und die 2017-Version neu zu installieren. Kann ja auch nicht schaden, dachte ich.

Leider habe ich nicht bedacht, dass ich dann ja nur die letzte Grundversion installiere und mir andere kleine Updates aus 2018/2019 nun fehlen. Glücklicherweise bezieht sich das nur auf die Optik im Effekte-Reiter, von den Funktionen und der Bedienung her läuft alles wie bisher (zum Glück). Ich möchte diese Version eigentlich auch gerne so weiternutzen!

Nun habe ich das Problem, dass der Videoexport über HEVC extrem langsam läuft, obwohl es vorher nur ca. das 1,5-fache der Videozeit war.

Hier mal ein Vergleich mit einer 30-sekündigen Szene (1920x1080; 30fps; 12000-15000kbit)
Export über MPEG-4: ca. 45 Sekunden
Export über HEVC: ca. 7 Minuten

Was sehr auffällig ist: die ersten 2-3 Sekunden legt der Fortschrittsbalken richtig los und man hat kurz Hoffnung und dann wird es schlagartig langsam.

Das fertige Video ist zum Schluss aber wie sonst und bereitet keine Probleme. Nur der Export ist das Problem.

Ich habe schon probiert, stattdessen einfach MPEG-4-Export zu nehmen, aber da schaffe ich trotz gleicher Einstellungen einfach nicht den Kompromiss aus schnellem Export, guter Qualität und nicht allzu großen Dateien.
-> Wenn ich dasin guter Quali haben will, ist die Dateigröße ungefähr das doppelte der HEVC-Dateien.
-> Wenn ich sie kleiner bekomme, ist die Quali spürbar schlechter...

Hat jemand einen Tipp, was ich mit der Neuinstallation evtl. angerichtet habe und was ich jetzt tun könnte, um meinen geliebten HEVC-Export wieder hinzubekommen?

Meine Video Pro X Version lautet 15.0.5.211 (ist glaub ich X8).

Hier noch meine Computerdaten:
Intel(R) Core(TM) i7-7700 CPU @ 3.60GHz (8 CPUs), ~3.6GHz
32768 MB RAM
DirectX Version: DirectX 12
NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB

Falls ihr noch mehr Infos braucht, dann gerne Bescheid sagen.
Ich bedanke mich schon mal im Voraus, falls mir jemand helfen kann. :)



Antwort von dienstag_01:

Mit der aktuellen Version soll es Hardwareunterstützung für Playback und Export geben.
Für HEVC sollte man die nutzen (wenn sie denn funktioniert, ich kenne mich damit nicht aus)



Antwort von wabu:

Auf den Punkt kann ich es nicht beantworten
Wenn du eine Intel CPU hast mit integriertem Grafik Chip sollte der aktiviert sein
Damit läuft es fix
Für dein Problem ist auch
https://www.magix.info/de/video-forum/
Da sind einige damit sehr fit








Antwort von Jost:

Den Treiber für die CPU aktualisieren. Offenbar wird Quicksync nicht angesprochen. Das Tempo ist ansonsten für das bloße Rechnen per CPU ok.



Antwort von cybie:

wabu hat geschrieben:
Wenn du eine Intel CPU hast mit integriertem Grafik Chip sollte der aktiviert sein
Damit läuft es fix
Jost hat geschrieben:
Den Treiber für die CPU aktualisieren. Offenbar wird Quicksync nicht angesprochen. Das Tempo ist ansonsten für das bloße Rechnen per CPU ok.
Die integrierte Graka ist im Bios und Windows aktiv und der Treiber der CPU ist laut Intel-Website aktuell.
QuickSync kann ich bei MPEG-4 direkt auswählen und das Wort "QuickSync" wird auch beim Export angezeigt, ändert aber nichts an der Geschwindigkeit. Das fertige Video ist stattdessen in schlechter Qualität und stottert, als hätte es zu wenig Frames.

wabu hat geschrieben:
Für dein Problem ist auch
https://www.magix.info/de/video-forum/
Da sind einige damit sehr fit
Danke, habe ich auch schon überlegt, aber ich habe leider nur negative Erfahrungen mit dem Forum gemacht. Aber nützt wohl nichts. ;)


Ich verstehe einfach nicht, was sich durch die Neuinstallation geändert hat, dass HEVC so dermaßen langsam ist während es vorher noch der schnellste Export war, den ich hatte.

Mein letztes Video habe ich über AVIAVI im Glossar erklärt (Lagarith Lossless) exportiert und dann per Handbrake in ein kleines MP4-Format umgewandelt. Aber auf Dauer ist das auch keine Lösung, da ich schon gerne direkt aus dem Programm in das finale FormatFormat im Glossar erklärt exportieren würde.



Antwort von mash_gh4:

cybie hat geschrieben:
Mein letztes Video habe ich über AVIAVI im Glossar erklärt (Lagarith Lossless) exportiert und dann per Handbrake in ein kleines MP4-Format umgewandelt. Aber auf Dauer ist das auch keine Lösung, da ich schon gerne direkt aus dem Programm in das finale FormatFormat im Glossar erklärt exportieren würde.
super! -- genau dieses vorgehen wollte ich dir eigentlich auch empfehlen, weil es in den meisten fällen ein qualitativ hochwertigeres und zugleich platzsparenderes resultat erlaubt, was aber leider viele anwender überfordert. da du es aber offenbar hinbekommen hast, würde ich eher daran arbeiten, es vielmehr weiter zu perfektionieren. mit älterer soft- und hardware ist das auf anderen wegen kaum besser umsetzbar.

AVI (Lagarith Lossless) halte in der praxis für einen völlig unnötigen overkill -- gebräuchliche intermediate codecs wie ProResProRes im Glossar erklärt od. dnxhr jeweils in der HQ ausführung, dürften den realistischen anforderungen mindestens genausogut gerecht werden, aber viel ressourcenschonender arbeiten. dabei muss man vorallem aufpassen, dass die typischen settings dieser intermediate codecs -- also konkret: das 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt farbsubsampling -- nicht auch unabsichtlich in die abschließenden h.265 files übernommen werden, weil das sonst große probleme mit der abspielbarkeit bzw. kompatibilität nach sich zieht -- also besser explizit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt als pixelformat für die ausgabe im ffmpeg od. handbrake einstellen!



Antwort von Tscheckoff:

Deine CPU müsste die KabyLake Generation sein. HEVC müsste sie per QuickSync also unterstützen. Siehe:
https://en.wikipedia.org/wiki/Intel_Qui ... d_encoding

Würde aber zur Sicherheit mal auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt fixieren (falls das bei Magix Video Pro X wo geht).
Viele Hardware-Encoder unterstützen nämlich H265 nur bei 8bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und 10bit 4:2:0
(Nicht ohne Grund bieten viele neue Kamera-Systeme H265 nur bei 10bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt anstatt 10bit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ^^.)



Antwort von dienstag_01:

Wenn der HEVC-Export schon mal besser (schneller?) ging, dann kann es ja nur etwas mit der Neuinstallation zu tun haben.
Vielleicht waren die zwischenzeitlichen Updates doch nicht nur optische Verbesserungen?

Ansonsten ist der Weg über Handbrake mit DNxHR bzw. ProResProRes im Glossar erklärt kein so falscher.



Antwort von wabu:

Manchmal ist der Ton bei Magix Info etwas merkwürdig
Eigentlich verwunderlich, da die Leute sehr hilfsbereit sind
Es scheint ein Problem vorzuliegen mit Windows Updates - aber da bin ich nich fit: die bei Magix Info schon



Antwort von Tscheckoff:

@dienstag_01 (bzw. @all): Ja. Der Encoder bzw. die Einstellungen für den Encoder (die Profile z.B.) könnten sich grundlegend geändert haben. Deshalb auch mal der Vorschlag vielelicht in den Einstellungen das Sub-Sampling zu fixieren (falls das möglich ist). Alternativ die Updates wieder installieren probieren (von 2018 und 2019 falls das noch geht). Dann sollte es ja eigentlich wieder gehen - Theoretisch. Ach ja - Intermediate CodecsIntermediate Codecs im Glossar erklärt (ProRes, DNxHR /DNxHD bzw. CineForm z.B.) sind btw. so oder so oft der bessere Weg als direkt H265 / HEVC zu verwenden. Das Encoding läuft VIEL schneller ab (man verschwendet nur zwischenzeitlich etwas Speicherplatz). Und der Punkt ist: Oft sieht man dann im letzten Moment nen Fehler - Dann wirft man das ganze Video eben wieder schnell neu raus (und checkt das ganze nochmals). Wenn dann alles passt wird es auf ein kleineres FormatFormat im Glossar erklärt umgerechnet und die Intermediate-Version wird eben verworfen. Ist gesamt gesehen zeitlich sogar sinnvoller (besonders bei längeren Videos - Und besonders wenn es immer wieder mal Render-Fehler gibt Stichwort Plugins z.B. ^^).

@cybie: Unbedingt auch den neuesten iGPU Treiber installieren.
(Es gibt derart viele Probleme mit OS Updates - Oft löst der neue Treiber dann solche Probleme auf Anhieb.)
Alternativ wie oben erwähnt mal die 2018 und 2019 Updates versuchen nach zu installieren. Da hat sich wohl doch einiges geändert ^^.

@wabu: Ja. Seit dem 2004er Windows-Update läuft auch mein Rechner nicht mehr ganz rund (bez. der USB Soundkarte z.B.).
Windows-Updates machen immer wieder probleme. Jedes mal den neuesten Studio-Treiber rauf werfen nervt auch irgendwann ehrlich gesagt ^^.



Antwort von cybie:

dienstag_01 hat geschrieben:
Wenn der HEVC-Export schon mal besser (schneller?) ging, dann kann es ja nur etwas mit der Neuinstallation zu tun haben.
Vielleicht waren die zwischenzeitlichen Updates doch nicht nur optische Verbesserungen?
Ja, ich befürchte es. :( Aber ich verstehe nicht warum, weil es doch einfach nur ein CodecCodec im Glossar erklärt ist und keine Programmfunktion?


Tscheckoff hat geschrieben:
Alternativ die Updates wieder installieren probieren (von 2018 und 2019 falls das noch geht).
Tscheckoff hat geschrieben:
Alternativ wie oben erwähnt mal die 2018 und 2019 Updates versuchen nach zu installieren. Da hat sich wohl doch einiges geändert ^^.
Leider komme ich an diese nachträglichen Updates nicht mehr ran, da ich diese vermutlich noch innerhalb des ersten Jahres nach Kauf des Upgrades Ende 2017 runtergeladen habe. Jetzt habe ich nur noch die Grundversion und kein Zugang mehr zu Updates.


Tscheckoff hat geschrieben:
Deine CPU müsste die KabyLake Generation sein. HEVC müsste sie per QuickSync also unterstützen. Siehe:
https://en.wikipedia.org/wiki/Intel_Qui ... d_encoding
Tscheckoff hat geschrieben:
@cybie: Unbedingt auch den neuesten iGPU Treiber installieren.
Habe heute nochmal getestet: auch der Intel-Treiber der internen Graka ist aktuell und QuickSync wird angesprochen, ändert aber leider nichts an der Schnelligkeit, weder beim MPEG-4-Export (der bereits ok ist von der Geschwindigkeit her) noch bei HEVC. Die Quali der fertigen Videos per QuickSync ist komischerweise unterirdisch.


mash_gh4 hat geschrieben:
cybie hat geschrieben:
Mein letztes Video habe ich über AVIAVI im Glossar erklärt (Lagarith Lossless) exportiert und dann per Handbrake in ein kleines MP4-Format umgewandelt. Aber auf Dauer ist das auch keine Lösung, da ich schon gerne direkt aus dem Programm in das finale FormatFormat im Glossar erklärt exportieren würde.
super! -- genau dieses vorgehen wollte ich dir eigentlich auch empfehlen, weil es in den meisten fällen ein qualitativ hochwertigeres und zugleich platzsparenderes resultat erlaubt, was aber leider viele anwender überfordert. da du es aber offenbar hinbekommen hast, würde ich eher daran arbeiten, es vielmehr weiter zu perfektionieren. mit älterer soft- und hardware ist das auf anderen wegen kaum besser umsetzbar.
Ich finde die Lösung auch gut und logisch, aber es ist schade um die Zeit, da ich die Videos bereits schon vor dem Videoschnitt mit Handbrake umwandel (die Videos werden mit Fraps aufgezeichnet). Ich veröffentliche 2x die Woche Videos (und manchmal auch ganz spontan) und wenn der Export inkl. Handbrake jetzt insg. 2,5 Stunden dauert während es mit HEVC alleine nur 45-60 Minuten gedauert hat, dann tut es schon etwas weh. :(

Habe gerade nochmal ein 19-sekündiges Testvideo exportiert. HEVC ist das kleinste Video mit guter Qualität geworden. Das schaffe ich mit H.264 per Handbrake oder MPEG-4 direkt aus Magix einfach nicht. Das Einzige, das ich jetzt geschafft habe, war ein Lagarith Lossless-Video umgewandelt mit Handbrake in eine H.265-MP4 - das ist sogar NOCH etwas kleiner geworden.

Das ist aktuell wohl die beste Lösung...


mash_gh4 hat geschrieben:
AVI (Lagarith Lossless) halte in der praxis für einen völlig unnötigen overkill -- gebräuchliche intermediate codecs wie ProResProRes im Glossar erklärt od. dnxhr jeweils in der HQ ausführung, dürften den realistischen anforderungen mindestens genausogut gerecht werden, aber viel ressourcenschonender arbeiten.einstellen!
Tscheckoff hat geschrieben:
Dann sollte es ja eigentlich wieder gehen - Theoretisch. Ach ja - Intermediate CodecsIntermediate Codecs im Glossar erklärt (ProRes, DNxHR /DNxHD bzw. CineForm z.B.) sind btw. so oder so oft der bessere Weg als direkt H265 / HEVC zu verwenden. Das Encoding läuft VIEL schneller ab (man verschwendet nur zwischenzeitlich etwas Speicherplatz).
Magix hat einen ProRes-Export. Den habe ich ausprobiert. Die Test-Datei mit 19 Sekunden war zwar etwas kleiner (450 MB) als Lagarith LosslessLossless im Glossar erklärt (551 MB), aber der Export hat leider ungefähr das Doppelte gedauert.



Antwort von mash_gh4:

ich hab natürlich keine ahnung, wie komplex die sachen sind, die du im magix gestaltest.
ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das meiste davon ohnehin auch in völlig freier software (bspw. kdenlive od. shotcut) mit ein bisserl umgewöhnung umsetzbar sein dürfte. dort kann man dann wirklich auch ohne lästige abos die aktuelle version benutzen und spart sich diese umständlichen konvertierungs-zwischenschritte, weil ja zumindest die selben formate wie im handbrake direkt unterstützt werden.








Antwort von cybie:

mash_gh4 hat geschrieben:
ich hab natürlich keine ahnung, wie komplex die sachen sind, die du im magix gestaltest.
ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das meiste davon ohnehin auch in völlig freier software (bspw. kdenlive od. shotcut) mit ein bisserl umgewöhnung umsetzbar sein dürfte. dort kann man dann wirklich auch ohne lästige abos die aktuelle version benutzen und spart sich diese umständlichen konvertierungs-zwischenschritte, weil ja zumindest die selben formate wie im handbrake direkt unterstützt werden.
Danke für den Tipp, daran dachte ich auch schon. Ich dachte erst an DaVince Resolve, aber ich glaube, Shotcut ist da etwas simpler.
Ich schneide hauptsächlich Lets Plays und brauche Texteinblendungen und Übergangseffekte, ChromakeyChromakey im Glossar erklärt, Kamerafahrten, Keyframes...

Wenn man aber schon 12 Jahre mit Video Pro X arbeitet und überhaupt mit Magix Music Maker groß geworden ist, fällt der Schritt ehrlich gesagt echt schwer... :) Ich bin so richtig im Magix-Workflow festgefahren und komme extrem gut damit zurecht. Vielleicht befasse ich mich mit Shotcut mal, wenn mein aktuelles Projekt durch ist.



Antwort von mash_gh4:

cybie hat geschrieben:
Danke für den Tipp, daran dachte ich auch schon. Ich dachte erst an DaVince Resolve, aber ich glaube, Shotcut ist da etwas simpler.
Ich schneide hauptsächlich Lets Plays und brauche Texteinblendungen und Übergangseffekte, ChromakeyChromakey im Glossar erklärt, Kamerafahrten, Keyframes...
resolve ist sicher auch eine überlegung wert, und natürlich deutlich leistungsfähiger.

allerdings muss man dort dann halt für unvermeidliche zusätzliche hardware (GPU und video-ausgabekarten) und deren kurzlebigkeite in wahheit vermutlich mehr ausgeben als woanders für software-lizenzen. im übrigen ist der umfang der unterstützten fileformate und beschleunigungsfeatures zumindest in der freien version von resolve auch nicht wirklich überragend gut -- in wahrheit sogar deutlich schlechter als in all diesen freien ffmpeg basierenden programmen...



Antwort von Tscheckoff:

Btw. - Falls noch nicht probiert: Handbrake und ffmpeg sollten beide auch QuickSync unterstützen.
D.h.: Müssten eigentlich auch hardware-beschleunigtes H265- / HEVC-Encoding unterstützen.



Antwort von mash_gh4:

Tscheckoff hat geschrieben:
Btw. - Falls noch nicht probiert: Handbrake und ffmpeg sollten beide auch QuickSync unterstützen.
D.h.: Müssten eigentlich auch hardware-beschleunigtes H265- / HEVC-Encoding unterstützen.
ja -- prinzipiell unterstützen die das schon, aber man muss es explizit aufrufen, was in der praxis eher unüblich ist. das hat damit zu tun, dass x264, also der vorgänger-codec, eine derart überlegene bildqualität gegenüber den damaligen hardwarebeschleunigten lösungen zu generieren vermochte und trotz umsetzung in software auch sehr schnell war, dass man es meist lieber dabei belassen hat.

https://trac.ffmpeg.org/wiki/HWAccelIntro

bei handbrake kommt leider noch dazu, dass ständig relativ alte ffmpeg versionen im hintergrund verwendet werden, wo neu hinzugekommenen möglichkeiten fehlen.

eine recht flotte variante um h.265 zu encodieren, findet sich übrigens auch noch im intel SVT HEVC encoder. in ffmpeg versionen, bei denen die entsprechende unterstützung zur verfügung steht, kann man diesen codec als "libsvt_hevc" od. über die "--svt" option in "libx265" auswählen.



Antwort von wabu:

Mit meiner Hardware flutscht es gut
Und : es ist kein Abo bei Magix sondern für ein Jahr die Garantie die neueste Version zu haben
Kann man verlängern - braucht man aber nicht



Antwort von dienstag_01:

Wenn der HEVC-Export schon mal besser (schneller?) ging, dann kann es ja nur etwas mit der Neuinstallation zu tun haben.
Vielleicht waren die zwischenzeitlichen Updates doch nicht nur optische Verbesserungen? Ja, ich befürchte es. :( Aber ich verstehe nicht warum, weil es doch einfach nur ein CodecCodec im Glossar erklärt ist und keine Programmfunktion? Nein, im Gegenteil, die Hardwarebeschleunigung stellt (natürlich neben der benötigten Hardware) das Programm zur Verfügung.
Und die modernen (Hardware-) Funktionen werden nur von den aktuellen Programmversionen unterstützt.
Von daher ist es eigentlich kontraproduktiv, auf eine ältere Version auszuweichen.



Antwort von cybie:

wabu hat geschrieben:
Und : es ist kein Abo bei Magix sondern für ein Jahr die Garantie die neueste Version zu haben
Kann man verlängern - braucht man aber nicht
So steht es in den AGB von Magix: Wenn man ein Programmupgrade kauft, hat man 1 Jahr Zugriff auf Updates, die in dieser Zeit noch dazukommen. Wenn man das Programm nach diesem Zeitraum aber neu installiert, kommt man nicht mehr dran und hat nur die letzte Grundversion, die man als Upgrade gekauft hat.


dienstag_01 hat geschrieben:
Ja, ich befürchte es. :( Aber ich verstehe nicht warum, weil es doch einfach nur ein CodecCodec im Glossar erklärt ist und keine Programmfunktion?
Nein, im Gegenteil, die Hardwarebeschleunigung stellt (natürlich neben der benötigten Hardware) das Programm zur Verfügung.
Und die modernen (Hardware-) Funktionen werden nur von den aktuellen Programmversionen unterstützt.
Von daher ist es eigentlich kontraproduktiv, auf eine ältere Version auszuweichen. Das verstehe ich, aber der HEVC-Export hat vorher auch ohne Hardwarebeschleunigung gut funktioniert, z. B. wenn die Hardwarebeschleunigung mal während des Exports deaktiviert wurde. Es war dann immer noch schneller als das, was ich jetzt habe.
Auch der MPEG-4 / H.264 Export läuft bei mir grundsätzlich ohne Hardwarebeschleunigung und ist trotzdem schnell. Ich glaube also nicht, dass eine vom alten Programm fehlende Hardwarebeschleunigung das Problem ist.

Ich wäre gerne bei der neuen Version, die ich gekauft hatte, geblieben, aber leider war das Programm dann in so einem schlechten Zustand, dass ich weder neue noch alte Projekte bearbeiten konnte. Deshalb entschied ich mich für die Neuinstallation und das "Inkaufnehmen" der älteren Version. Jetzt ärgere ich mich, dass ich nicht vorher einen Wiederherstellungszeitpunkt in Windows erstellt habe, dann hätte ich den alten Zustand wieder haben können.

Es ist ja nicht so, dass der HEVC-Export an sich langsam ist. Die ersten Sekunden laufen so schnell wie vorher und dann bremst es schlagartig ab. Normalerweise läuft die Zahl im Exportfenster (bei welchem FrameFrame im Glossar erklärt der Export sich gerade findet) superschnell, aber sobald es abbremst, sieht man, dass auch diese Zahl sich nur stotterig vorwärts bewegt.



Antwort von dienstag_01:

cybie hat geschrieben:
wabu hat geschrieben:
Und : es ist kein Abo bei Magix sondern für ein Jahr die Garantie die neueste Version zu haben
Kann man verlängern - braucht man aber nicht
So steht es in den AGB von Magix: Wenn man ein Programmupgrade kauft, hat man 1 Jahr Zugriff auf Updates, die in dieser Zeit noch dazukommen. Wenn man das Programm nach diesem Zeitraum aber neu installiert, kommt man nicht mehr dran und hat nur die letzte Grundversion, die man als Upgrade gekauft hat.


dienstag_01 hat geschrieben:

Nein, im Gegenteil, die Hardwarebeschleunigung stellt (natürlich neben der benötigten Hardware) das Programm zur Verfügung.
Und die modernen (Hardware-) Funktionen werden nur von den aktuellen Programmversionen unterstützt.
Von daher ist es eigentlich kontraproduktiv, auf eine ältere Version auszuweichen.
Das verstehe ich, aber der HEVC-Export hat vorher auch ohne Hardwarebeschleunigung gut funktioniert, z. B. wenn die Hardwarebeschleunigung mal während des Exports deaktiviert wurde. Es war dann immer noch schneller als das, was ich jetzt habe.
Auch der MPEG-4 / H.264 Export läuft bei mir grundsätzlich ohne Hardwarebeschleunigung und ist trotzdem schnell. Ich glaube also nicht, dass eine vom alten Programm fehlende Hardwarebeschleunigung das Problem ist.

Ich wäre gerne bei der neuen Version, die ich gekauft hatte, geblieben, aber leider war das Programm dann in so einem schlechten Zustand, dass ich weder neue noch alte Projekte bearbeiten konnte. Deshalb entschied ich mich für die Neuinstallation und das "Inkaufnehmen" der älteren Version. Jetzt ärgere ich mich, dass ich nicht vorher einen Wiederherstellungszeitpunkt in Windows erstellt habe, dann hätte ich den alten Zustand wieder haben können.

Es ist ja nicht so, dass der HEVC-Export an sich langsam ist. Die ersten Sekunden laufen so schnell wie vorher und dann bremst es schlagartig ab. Normalerweise läuft die Zahl im Exportfenster (bei welchem FrameFrame im Glossar erklärt der Export sich gerade findet) superschnell, aber sobald es abbremst, sieht man, dass auch diese Zahl sich nur stotterig vorwärts bewegt.
Meine Erklärung hat sich auf deine Vermutung bezogen, dass der hardwarebeschleunigte Export ein Feature des Codecs und nicht des Programms ist. Und das ist nicht richtig.
Dass es noch weitaus mehr Punkte gibt, die einen Einfluss auf die Exportgeschwindigkeit nehmen können, versteht sich.



Antwort von cybie:

dienstag_01 hat geschrieben:
Meine Erklärung hat sich auf deine Vermutung bezogen, dass der hardwarebeschleunigte Export ein Feature des Codecs und nicht des Programms ist. Und das ist nicht richtig.
Dass es noch weitaus mehr Punkte gibt, die einen Einfluss auf die Exportgeschwindigkeit nehmen können, versteht sich.
Dass die Hardwarebeschleunigung nicht zum CodecCodec im Glossar erklärt gehört, ist klar. Das wollte ich auch gar nicht sagen. Ich bin nur verwundert, dass eine Neuinstallation so sehr die Eigenschaften eines einzigen Exports verändert hat. Alle anderen Exporte funktionieren immer noch und das Programm ist flott zu bedienen, auch importierte HEVC-Videos machen keinen Ärger.

Aber es muss ja an dem Programm liegen, weil ein Test-Export mit Shotcut normal funktioniert hat.

Die einzigen Lösungen, die ich jetzt habe, sind:
- Ich bleibe bei Video Pro X und
* gebe dem neuen Update nach der ganzen Neuinstallation doch nochmal eine Chance.
* exportiere über das "schnellere" MPEG-4 / H.264 und habe aber größere Dateien.
* exportiere über den langen Weg (Export per AVIAVI im Glossar erklärt und Encodierung über Handbrake / H.265) und habe am Ende kleine Dateien.
- Ich verwerfe VPX und lerne eine neue freie Software von Grund auf neu.

Ich glaube, alles weitere ist zwecklos und macht nur graue Haare.
Danke an alle, die versucht haben, zu helfen.








Antwort von cybie:

Hallo :)

Hier mal ein Update zu meinem Problem:

nachdem ich hier groß rumtönte, dass die Exportgeschwindigkeit doch gar nicht so übel wäre, hat sich die Hardwarebeschleunigung bei meinen nächsten großen Exporten immer schon nach 2 Minuten verabschiedet. Als der AVI-Export dann 13 und mehr Stunden dauern sollte, begriff ich, dass ich etwas tun muss. Ich verstehe trotzdem nicht, wieso das Programm so rummault, als wäre es zu alt, da dieser Versionsstand genau so alt ist wie meine Hardware (ausser, dass ich heute mehr RAM drin habe) und das Problem mit der Deaktivierung der HWB vorher auch nie bestand, aber naja. Vllt tragen auch irgendwelche Windows-Updates dazu bei?

Ich habe es nun doch wieder mit dem Upgrade versucht, welches bei einem Test vor 1-2 Wochen nicht funktionierte wegen total unwillkürlicher Asynchronität. Im Magix-Forum hatte ich dann zu genau dieser Version den Tipp gefunden, dass manche Konfigurationen nicht mit der Hardwarebeschleunigung während der Wiedergabe zurecht kommen. Also habe ich das probeweise deaktiviert und siehe da - das Programm läuft wunderbar. Und der hardwarebeschleunigte Export ist sogar noch schneller als gedacht, so dass ich erst recht auf AVI-Exporte und nachträgliches Umwandeln setzen kann.

Ich habe in diesem Zuge auch die Speicherorte der Zwischenupdates gefunden, so dass ich mir diese auch in Zukunft sichern werde und bei einer eventuellen Neuinstallation keine Angst mehr haben muss, wieder einen alten Stand zu haben. :)




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