Logo Logo
/// 

Erkennt Resolve Eingebettete Farbräume in TIFFs?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic DaVinci Resolve / Fusion-Forum

Frage von rdcl:


Hi Leute,
Ich habe gerade ein Problem festgestellt, dass ich so noch nie hatte. Ich habe ein Printmotiv als Tiff als Referenz für mein Grading bekommen. Das Tiff hat den eci RGBRGB im Glossar erklärt v2 Farbraum eingebettet. Jetzr habe ich munter gegradet und das Bild exakt auf die Referenz angepasst, und der Kunde sagt alles ist viel zu kühl.
Dann habe ich das Tiff mal in Photoshop geöffnet. Da gibt es dann 3 Optionen:
- Den eingebetteten Farbraum verwenden
- In Arbeitsfarbraum konvertieren (Bei mir z.B. sRGB
- Farbraum verwerfen (Kein Farbmanagement)

Bei Option 3 erhalte ich ein Bild, dass mit auch so im Resolve angezeigt wird. Das war in diesem Fall aber falsch.
Das heißt, Resolve verwirft eingebettete Farbräume in Tiffs komplett, oder zumindest den eci RGBRGB im Glossar erklärt v2.
Gibt es ein Setting, in dem man einstellen kann, wie Resolve mit solchen Files umgeht?



Antwort von hexeric:

resolve arbeitet mit video farbräumen, bei einzelbildern gibt es einen "bypass". als standard wird alles im mediapool mit rec709 gamma 2.4 getaggt – das kannst du in den projekt settings unter "color management" manuell überschreiben und hast volle kontrolle über input/timeline/output farb- und gammaraum. aus sicherheitsgründen würde ich alles auf sRGB stellen, wenn du dich nur für web bewegst.



Antwort von rdcl:

hexeric hat geschrieben:
resolve arbeitet mit video farbräumen, bei einzelbildern gibt es einen "bypass". als standard wird alles im mediapool mit rec709 gamma 2.4 getaggt – das kannst du in den projekt settings unter "color management" manuell überschreiben und hast volle kontrolle über input/timeline/output farb- und gammaraum. aus sicherheitsgründen würde ich alles auf sRGB stellen, wenn du dich nur für web bewegst.
Danke für die Antwort. Aber es ist nicht fürs Web, und ich will auch nicht meinen Arbeitsfarbraum insgesamt umstellen. Ich will wissen, ob man Resolve sagen kann, wie es mit eingebetteten Farbräumen, z.B. in Tiffs, umgehen soll.








Antwort von hexeric:

du kannst wie gesagt im color management alles einstellen – aber nur video farbräume.
die automatische einstellung von resolve als "fabriksneu" ist nur timeline in broadcast (rec709 g2.4) – das ist auch gut so nur für web etwas dunkel.
du kannst ein TIFF in photoshop aber auch nach sRGB wandeln, damit es gleich aussieht aber einen standardisierten raum benützt.



Antwort von hexeric:

hexeric hat geschrieben:
du kannst wie gesagt im color management alles einstellen – aber nur video farbräume.
die automatische einstellung von resolve als "fabriksneu" ist nur timeline in broadcast (rec709 g2.4) – das ist auch gut nur für web etwas dunkel.
du kannst ein TIFF in photoshop aber auch nach sRGB wandeln, damit es gleich aussieht aber einen standardisierten raum benützt.




Antwort von rdcl:

hexeric hat geschrieben:
du kannst wie gesagt im color management alles einstellen – aber nur video farbräume.
die automatische einstellung von resolve als "fabriksneu" ist nur timeline in broadcast (rec709 g2.4) – das ist auch gut so nur für web etwas dunkel.
du kannst ein TIFF in photoshop aber auch nach sRGB wandeln, damit es gleich aussieht aber einen standardisierten raum benützt.
Man kann in den project settings nur die Farbräume einstellen, mit denen man arbeiten will. Meine Frage ist, ob es ein Setting zum Umgang mit eingebetteten Farbräumen gibt. Eben so wie in Photoshop, wo man gefragt wird, wie man mit den eingebetteten Farbräumen verfahren möchte. Oder verwirft Resolve generell immer alle eingebetteten Farbräume? Das war meine Frage.
Umgewandelt in PS habe ich es schon.



Antwort von pillepalle:

Ich glaube Resolve wandelt alles in den verwendeten Farbraum. Es kann ja nicht für ein einzelnes Bild im Projekt einen anderen Farbraum anwenden (wie sollte das auch gehen?). Wenn alles zu 'blau' ist, liegt das vermutlich eher an einem falsch kalibrierten Monitor. Also hat Dein Kunde den vermutlich mit anderem Weisspunkt und GammaGamma im Glossar erklärt kalibriert als Du. Falls er ihn überhaupt kalibriert hat.

Bei Photoshop sollte man übrigens einen größeren Farbraum als sRGB als Arbeitsfarbraum wählen. Setzt natrülich voraus das Dein Monitor auch mehr als 8bit sRGB anzeigen kann und Du das nicht nur als Hobby oder für's Web machst. Andernfalls arbeitest Du immer in einem relativ kleinem Farbraum und die ganze mögliche Farbpracht Deiner Dateien verwirfst Du dann schon beim Import.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Ich glaube Resolve wandelt alles in den verwendeten Farbraum. Es kann ja nicht für ein einzelnes Bild im Projekt einen anderen Farbraum anwenden (wie sollte das auch gehen?). Wenn alles zu 'blau' ist, liegt das vermutlich eher an einem falsch kalibrierten Monitor. Also hat Dein Kunde den vermutlich mit anderem Weisspunkt und GammaGamma im Glossar erklärt kalibriert als Du. Falls er ihn überhaupt kalibriert hat.

Bei Photoshop sollte man übrigens einen größeren Farbraum als sRGB als Arbeitsfarbraum wählen. Setzt natrülich voraus das Dein Monitor auch mehr als 8bit sRGB anzeigen kann und Du das nicht nur als Hobby oder für's Web machst. Andernfalls arbeitest Du immer in einem relativ kleinem Farbraum und die ganze mögliche Farbpracht Deiner Dateien verwirfst Du dann schon beim Import.

VG
Was soll "wandelt alles in den verwendeten Farbraum" eigentlich heißen? Wenn ich mir BRaw reinhole, dann bleibt der Farbraum ja auch z.B. BMD Film, und wird nicht direkt in Rec gewandelt. Das gleiche gilt auch bei Red Raw. Da kann ich ja in den Raw Settings selbst entscheiden, wie das File interpretiert werden soll. Und meine neue Referenz ist ja sRGB, die wird ja auch nicht automatisch in Rec gewandelt.

Und der Monitor hat in diesem Fall, ausnahmsweise, mal wirklich garnichts damit zu tun. Denn es geht ja um den Vergleich zu einer Referenz. Würde es am Monitor liegen, wäre ja beides gleich kühl oder warm.

After Effects hat übrigens genau so ein Setting:
AE.jpg Meine Frage war eigentlich nur, ob es das auch in Resolve gibt.



Antwort von pillepalle:

Dann hatte ich Deinen Ausgangspost falsch verstanden.

Der Arbeitsfarbraum in Photoshop ist der Farbraum in dem Dir das Bild angezeigt wird, wenn Du damit arbeitest. Wenn das Bild in den Arbeitsfarbraum kovertiert wird, dann übersetzt Adobe die Farben Deines eci RGBs in sRGB (falls Du sRGB als Arbeitsfarbraum eingestellt hast).

In Deinem Fall scheint es ja so, das Resolve das eingebettete Profil (eci RGB) ignoriert und Du das Musterbild deshalb nicht richtig angezeigt bekommst. Deshalb sieht es auch falsch aus, wenn Du Deinen Film an das importierte Bild anpasst. Es hängt ja auch davon ab in welchem Farbraum Deine TimelineTimeline im Glossar erklärt ist. Wenn Du sie auf sRGB stellst (in den Project Settings) und das Musterbild zuvor (z.B. in Photoshop in sRGB umwandelst), sollte es möglich sein Deinen Film an das Musterbild anzupassen, auch wenn Du es nacher in einem anderen Farbraum ausgibst (z.B. REC709). Du könntest das ja auch visuell überprüfen indem Du das importierte Bild mit dem angezeigtem Bild in Photoshop vergleichst (duch hin und her schalten). Das Hin und Her zwischen verschiedenen Farbräumen ist aber immer ein Kompromiss, weil Du bei jeder Umwandlung ja auch wieder manche Farben verlierst, bzw. die nur relativ Farbmetrisch übersetzt werden.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Dann hatte ich Deinen Ausgangspost falsch verstanden.

Der Arbeitsfarbraum in Photoshop ist der Farbraum in dem Dir das Bild angezeigt wird, wenn Du damit arbeitest. Wenn das Bild in den Arbeitsfarbraum kovertiert wird, dann übersetzt Adobe die Farben Deines eci RGBs in sRGB (falls Du sRGB als Arbeitsfarbraum eingestellt hast).

In Deinem Fall scheint es ja so, das Resolve das eingebettete Profil (eci RGB) ignoriert und Du das Musterbild deshalb nicht richtig angezeigt bekommst. Deshalb sieht es auch falsch aus, wenn Du Deinen Film an das importierte Bild anpasst. Es hängt ja auch davon ab in welchem Farbraum Deine TimelineTimeline im Glossar erklärt ist. Wenn Du sie auf sRGB stellst (in den Project Settings) und das Musterbild zuvor (z.B. in Photoshop in sRGB umwandelst), sollte es möglich sein Deinen Film an das Musterbild anzupassen, auch wenn Du es nacher in einem anderen Farbraum ausgibst (z.B. REC709). Das Hin und Her zwischen verschiedenen Farbräumen ist aber immer ein Kompromiss, weil Du bei jeder Umwandlung ja auch wieder manche Farben verlierst, bzw. die nur relativ Farbmetrisch übersetzt werden.

VG
Ja, es scheint so, als würde Resolve den eingebetteten Farbraum komplett ignorieren. Ich weiß nur nicht, ob das bei jedem Dateiformat, und auch bei jedem Farbraum so ist, oder nur bei diesem speziellen Fall. Ist nur blöd, wenn man das nicht weiß, und sich auf das Bild im Resolve verlässt.
Am Ende habe ich das Bild einfach in PS mit dem eingebetteten Farbraum geöffnet und als JPEG abgespeichert. Hat wunderbar funktioniert.

Trotzdem nochmal zu dem anderen Punkt: Ich bin mir nicht so sicher, ob der Color Space in DaVinci da irgendeine Auswirkung hat. Deswegen mein Beispiel mit BMD Film, und deswegen meine Frage was du damit meinst, dass Resolve alles in den verwendeten Farbraum wandelt. Denn das "Problem" besteht ja bereits beim Import, noch bevor man überhaupt eine TimelineTimeline im Glossar erklärt erstellt. Von daher hängt es eher nicht davon ab, in welchem Farbraum die TimelineTimeline im Glossar erklärt ist. Daher kann ich den Farbraum der TimelineTimeline im Glossar erklärt auf jeden Color Space stellen den ich möchte, das Bild im Media Pool ändert sich dadurch natürlich nicht.



Antwort von pillepalle:

Du hast bei Resolve ja einen Input Color Space, einen TimelineTimeline im Glossar erklärt Color Space und einen Output Color Space. Beim Importieren von Bildern Fragt Dich Reslove aber gar nicht nach dem Farbraum des importierten Bildes, sondern geht anscheinend davon aus das es sich dabei um den Input Color Space handelt (bei mir ist da z.B. N-Log) eingestellt. Wenn ich jetzt z.B. ein JPEG importiere sieht es in Resolve total schräg aus, weil er es dann eine LUT von N-Log auf REC709 anwendet, wenn es in die TimelineTimeline im Glossar erklärt importiert wird. Wenn ich aber bei Import Color Space bypass einstelle, sieht es richtiger aus, weil er eben keine LUT beim Importieren anwendet. Der Farbraum in dem ich in Resolve die Bilder in der TimelineTimeline im Glossar erklärt sehe ist aber REC709 (ähnlich zu sRGB meines importierten JPEGs), wenn ich da REC709 eingestellt habe.

VG

PS: ich habe übrigens gerade festgestellt, das ich in Photoshop ein Bild auch in Filmfarbräume konvertieren kann (habe da auch alle Profile die ich in Resolve habe). So gesehen wäre es vermutlich am besten, ich würde das zu importierende Bild erst in Photoshop in meinen TimelineTimeline im Glossar erklärt Farbraum von Resolve umwandeln und es dann (natürlich beim Resolve-Import mit Bypass bei Input Color Space) importieren. Dann hätte ich wohl die vermeidlich Beste Übersetzung der Farben.



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Du hast bei Resolve ja einen Input Color Space, einen TimelineTimeline im Glossar erklärt Color Space und einen Output Color Space. Beim Importieren von Bildern Fragt Dich Reslove aber gar nicht nach dem Farbraum des importierten Bildes, sondern geht anscheinend davon aus das es sich dabei um den Input Color Space handelt (bei mir ist da z.B. N-Log) eingestellt. Wenn ich jetzt z.B. ein JPEG importiere sieht es in Resolve total schräg aus, weil er es dann eine LUT von N-Log auf REC709 anwendet, wenn es in die TimelineTimeline im Glossar erklärt importiert wird. Wenn ich aber bei Import Color Space bypass einstelle, sieht es richtiger aus, weil er eben keine LUT beim Importieren anwendet. Der Farbraum in dem ich in Resolve die Bilder in der TimelineTimeline im Glossar erklärt sehe ist aber REC709 (ähnlich zu sRGB meines importierten JPEGs), wenn ich da REC709 eingestellt habe.

VG

PS: ich habe übrigens gerade festgestellt, das ich in Photoshop ein Bild auch in Filmfarbräume konvertieren kann (habe da auch alle Profile die ich in Resolve habe). So gesehen wäre es vermutlich am besten, ich würde das zu importierende Bild erst in Photoshop in meinen TimelineTimeline im Glossar erklärt Farbraum in Resolve umwandeln und es dann (natürlich beim Resolve-Import mit Bypass bei Input Color Space) importieren. Dann hätte ich wohl die vermeidlich Beste Übersetzung der Farben.
Ich hatte für das Projekt kein RCM aktiviert, aus genau dem Grund, dass eben keine Anpassungen am Material vorgenommen werden.








Antwort von pillepalle:

Aber dann hast Du doch weniger Kontrolle darüber. Ich fand die Ergebnisse mit Color Management immer am besten weil ich von der Eingabe bis zur Ausgabe alle Farbräume festlegen konnte. Ohne Management arbeitest Du mit einem eciRGB profiliertem Bild (dessen Farbprofil im Zweifel ignoriert wird) in dem Farbraum Deiner Timeline. Hmmm... wo ist da der Vorteil und vor allem in welchem Farbraum wird es dann ausgegeben? In dem Deiner Timeline?

VG

PS: Habe gerade auch bei Youtube entdeckt das es in Resolve wohl ein Color Space Transform Effekt gibt, den man auf einzelne Clips anwenden kann und sie damit in andere Farbräume umwandeln kann. Muss ich mir mal in Ruhe anschauen, aber die Möglichkeit kannte ich noch gar nicht,



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Aber dann hast Du doch weniger Kontrolle darüber. Ich fand die Ergebnisse mit Color Management immer am besten weil ich von der Eingabe bis zur Ausgabe alle Farbräume festlegen konnte. Ohne Management arbeitest Du mit einem eciRGB profiliertem Bild (dessen Farbprofil im Zweifel ignoriert wird) in dem Farbraum Deiner Timeline. Hmmm... wo ist da der Vorteil und vor allem in welchem Farbraum wird es dann ausgegeben? In dem Deiner Timeline?

VG

PS: Habe gerade auch bei Youtube entdeckt das es in Resolve wohl ein Color Space Transform Effekt gibt, den man auf einzelne Clips anwenden kann und sie damit in andere Farbräume umwandeln kann. Muss ich mir mal in Ruhe anschauen, aber die Möglichkeit kannte ich noch gar nicht,
Ausgegeben wird das Bild selbst ja nicht, nur der Clip, der darauf angepasst werden soll. Von daher wäre es falsch, die Referenz in rec zu wandeln. Die Referenz muss ja unverändert bleiben.
Es ist in dem Fall aber auch egal. Ich habe es gerade gecheckt, RCM oder nicht, Bypass Input oder rec, es macht keinen Unterschied, auch nicht in der Timeline. Der "Fehler" passiert hier schon beim Import.
Und ich vermute auch, dass Resolve ICCs generell verwirft, egal welches Format. Ist an sich ja auch kein Problem, man muss es halt nur wissen. Wie gesagt, ich kenne die Möglichkeit, das selbst zu entscheiden, von After Effects.
Und ja, ausgegeben wird dann der Color Space der Timeline. Der Vorteil hängt wohl vom jeweiligen Projekt ab.



Antwort von dienstag_01:

Wahrscheinlich liegt das Problem nur daran, dass Resolve im Gegensatz zu Photoshop keine Import-Abfrage nach dem Umgang mit eingebetteten Profilen vornimmt.
Das muss man selber machen.
(Vorausgesetzt, Resolve kann mit dem Profil auch umgehen.)



Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
Wahrscheinlich liegt das Problem nur daran, dass Resolve im Gegensatz zu Photoshop keine Import-Abfrage nach dem Umgang mit eingebetteten Profilen vornimmt.
Das muss man selber machen.
(Vorausgesetzt, Resolve kann mit dem Profil auch umgehen.)
Darum geht ja der ganze Thread hier. Und scheinbar gibt es keine Möglichkeit, das selbst zu machen. Ich habe zumindest keine gefunden.



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Wahrscheinlich liegt das Problem nur daran, dass Resolve im Gegensatz zu Photoshop keine Import-Abfrage nach dem Umgang mit eingebetteten Profilen vornimmt.
Das muss man selber machen.
(Vorausgesetzt, Resolve kann mit dem Profil auch umgehen.)
Darum geht ja der ganze Thread hier. Und scheinbar gibt es keine Möglichkeit, das selbst zu machen. Ich habe zumindest keine gefunden.
Oh, sorry, kann man denn in Resolve dem einzelnen Asset keine Eigenschaften zuweisen. Muss doch gehen.



Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:


Darum geht ja der ganze Thread hier. Und scheinbar gibt es keine Möglichkeit, das selbst zu machen. Ich habe zumindest keine gefunden.
Oh, sorry, kann man denn in Resolve dem einzelnen Asset keine Eigenschaften zuweisen. Muss doch gehen.
Es gibt diverse Eigenschaften, z.B. wie mit Scaling umgegangen werden soll, TC und einiges mehr. Aber nichts zum Color Space für einzelne Clips. Zumindest nicht bei TIFF.
Ich glaube, es ist eine bewusste Entscheidung von BMD, keine ICCs zu unterstüzen.



Antwort von pillepalle:

Doch geht schon, aber am Ende siehst Du das Bild immer in dem Color Space Deiner TimelineTimeline im Glossar erklärt (geht ja auch nicht anders). Genauso wie Du das Referenzbild in Photoshop in dem Farbraum siehst, den Du in Photodshop als Arbeitsfarbraum eingestellt hast. Wenn Du Dein Referenzbild (in eci RGB) in Photoshop öffnest, fragt Dich Photoshop nur danach, was es damit machen soll. Resolve nicht. Da musst Du es selber einstellen. Wenn Du kein Farbmanagement anwendest (z.B. in Photoshop) wandelt es den Farbraum zwar nicht um, Du siehst es aber nicht richtig dargestellt. Der Import des Refernzbildes in Resolve dient ja nur der besseren Vergleichbarkeit (Du musst es ja nicht ausrendern).

VG



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Oh, sorry, kann man denn in Resolve dem einzelnen Asset keine Eigenschaften zuweisen. Muss doch gehen.
Es gibt diverse Eigenschaften, z.B. wie mit Scaling umgegangen werden soll, TC und einiges mehr. Aber nichts zum Color Space für einzelne Clips. Zumindest nicht bei TIFF.
Ich glaube, es ist eine bewusste Entscheidung von BMD, keine ICCs zu unterstüzen.
Und wie sieht es mit dem Color Space Transformation Effect (Pillepalle) bzw. der Transformation aus?



Antwort von pillepalle:

@ dienstag01

Ich habe mir das noch nicht genau angeschaut weil ich gleich mal weg muss, aber man kann scheinbar auch auf einen einzelnen Clip eine Farbraumtransformierung anwenden (wie einen Effekt den man auf einen Node legt). Wenn man z.B. Material verschiedener Kameras hat erspart einem das vielleicht etwas Arbeit, als das bei jedem Clip einzeln zu machen. Muss mir das aber nochmal in Ruhe anschauen.

VG








Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Doch geht schon, aber am Ende siehst Du das Bild immer in dem Color Space Deiner TimelineTimeline im Glossar erklärt (geht ja auch nicht anders). Genauso wie Du das Referenzbild in Photoshop in dem Farbraum siehst, den Du in Photodshop als Arbeitsfarbraum eingestellt hast. Wenn Du Dein Referenzbild (in eci RGB) in Photoshop öffnest, fragt Dich Photoshop nur danach, was es damit machen soll. Resolve nicht. Da musst Du es selber einstellen. Wenn Du kein Farbmanagement anwendest (z.B. in Photoshop) wandelt es den Farbraum zwar nicht um, Du siehst es aber nicht richtig dargestellt. Der Import des Refernzbildes in Resolve dient ja nur der besseren Vergleichbarkeit (Du musst es ja nicht ausrendern).

VG
Du sprichst hier aber von einem globalen Setting, das dann auf jeden Clip angewendet wird. Das ist nicht vergleichbar mit einem Setting pro Clip.



Antwort von pillepalle:

Du kannst es auch für einen einzelnen Clip ändern. Einfach mit rechter Maustaste drauf klicken und z.B. den Importfarbraum ändern. Genauso ändert sich ja die Darstellung des Materials, wenn Du den Timelinefarbraum änderst.

VG



Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:


Es gibt diverse Eigenschaften, z.B. wie mit Scaling umgegangen werden soll, TC und einiges mehr. Aber nichts zum Color Space für einzelne Clips. Zumindest nicht bei TIFF.
Ich glaube, es ist eine bewusste Entscheidung von BMD, keine ICCs zu unterstüzen.
Und wie sieht es mit dem Color Space Transformation Effect (Pillepalle) bzw. der Transformation aus?
Funktioniert in diesem Fall auch nicht, weil man keine ICC Profile als Input oder Output auswählen kann. Ansonsten funktioniert der Effekt im Grunde genau so wie RCM, oder auch wie der selbe Effekt in After Effects. EIne simple Umwandlung.



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Du kannst es auch für einen einzelnen Clip ändern. Einfach mit rechter Maustaste drauf klicken und z.B. den Importfarbraum ändern. Genauso ändert sich ja die Darstellung des Materials, wenn Du den Timelinefarbraum änderst.

VG
Es bleibt aber trotzdem bei den Farbräumen, die immer zur Auswahl stehen. Im After Effects hast du die option, den eingebetteten Farbraum zu nutzen, oder den zu ignorieren. Das ist in Resolve nicht der Fall.



Antwort von pillepalle:

Doch... wenn Du das Resolve Color Management eingeschaltet hast ignorierst Du ihn mit Bypass Input Color Space. Ist aber trotzdem keine richtige Darstellung. Du könntest ihn ja alternativ auch in den Colorspace Deiner TimelineTimeline im Glossar erklärt umwandeln, vorausgesetzt Du hast das ICC Profil der Referenz (eci RGB) auch installiert. Du kannst Dein Material dann zwar auch mit Bypass an die Referenz anpassen, aber Du siehst es dann visuell etwas anders als ursprünglich geplant. Deshalb ja der Umweg, es erst in ein Profil umzuwandeln das in Resolve auch verfügbar ist. After Effects fragt Dich vorher (so wie Photoshop), aber auch da wäre 'ignorieren des eingebetteten Profils' der falsche Weg.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Doch... wenn Du das Resolve Color Management eingeschaltet hast ignorierst Du ihn mit Bypass Input Color Space. Ist aber trotzdem keine richtige Darstellung. Du könntest ihn ja alternativ auch in den Colorspace Deiner TimelineTimeline im Glossar erklärt umwandeln, vorausgesetzt Du hast das ICC Profil der Referenz (eci RGB) auch installiert. Du kannst Dein Material dann zwar auch mit Bypass an die Referenz anpassen, aber Du siehst es dann visuell etwas anders als ursprünglich geplant. Deshalb ja der Umweg, es erst in ein Profil umzuwandeln das in Resolve auch verfügbar ist. After Effects fragt Dich vorher (so wie Photoshop), aber auch da wäre 'ignorieren des eingebetteten Profils' der falsche Weg.

VG
Muss man das ICC für Resolve seperat in einen Ordner kopieren? Ich habe es nämlich eben mit RCM getestet, da konnte ich es nicht auswählen. Wäre ja irgendwie ein unnötiger Umweg, wenn es doch sowieso schon im File embedded ist.
Der Bypass bringt hier natürlich nichts, denn es geht ja gerade darum, den eingebetteten (mich nervt dieses Wort schon) nicht zu ignorieren.
After Effects fragt übrigens nicht vorher, die Option ist aber über Interpret footage verfügbar.



Antwort von pillepalle:

Das weiss ich leider auch nicht genau. Habe mich bisher immer so ein wenig um das Thema Farbmanagement gedrückt, weil ich immer nur N-Log Footage in REC709 gewandelt habe. Ich habe eben nur per Zufall festgestellt das ich in Photoshop Bilder in alle Profile konvertieren kann die ich auch in Resolve habe. Scheinbar kann Photoshop also auch die ganzen Filmprofile lesen und dahin wandeln. Muss mir erst noch anschauen wie man Farbprofile in Resolve integriert.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Das weiss ich leider auch nicht genau. Habe mich bisher immer so ein wenig um das Thema Farbmanagement gedrückt, weil ich immer nur N-Log Footage in REC709 gewandelt habe. Ich habe eben nur eben per Zufall festgestellt das ich in Photoshop Bilder in alle Profile konvertieren kann die ich auch in Resolve habe. Scheinbar kann Photoshop also auch die ganzen Filmprofile lesen und dahin wandeln. Muss mir erst noch anschauen wie man Farbprofile in Resolve integriert.

VG
Vielleicht finden wir es ja raus. Aber wie gesagt, ich vermute, das Resolve ICCs generell nicht unterstützt.



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Das weiss ich leider auch nicht genau. Habe mich bisher immer so ein wenig um das Thema Farbmanagement gedrückt, weil ich immer nur N-Log Footage in REC709 gewandelt habe. Ich habe eben nur eben per Zufall festgestellt das ich in Photoshop Bilder in alle Profile konvertieren kann die ich auch in Resolve habe. Scheinbar kann Photoshop also auch die ganzen Filmprofile lesen und dahin wandeln. Muss mir erst noch anschauen wie man Farbprofile in Resolve integriert.

VG
Vielleicht finden wir es ja raus. Aber wie gesagt, ich vermute, das Resolve ICCs generell nicht unterstützt.
Habe es nur überflogen:
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 1&t=103960








Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:


Vielleicht finden wir es ja raus. Aber wie gesagt, ich vermute, das Resolve ICCs generell nicht unterstützt.
Habe es nur überflogen:
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 1&t=103960
"DaVinci Resolve don't read any embed ICC profiles from image files, it can not read ICC profile format at all."
Hätte ich jetzt auch so vermutet.



Antwort von hexeric:

das hatte ich doch anfangs schon beantwortet...
es ist sehr ungewöhnlich dass sowas funktionieren würde, macht für color management keinen sinn



Antwort von pillepalle:

Das hieße aber das man ein in Resolve zu improtierendes Bild erst einmal in Photoshop in das Profil seiner Resolve-Timeline konvertieren muss (also z.B. REC709) damit es in Resolve dann richtig dargestellt wird. sRGB und REC709 sind ja recht ähnlich, aber in vielen Fällen ist das eben auch nicht so.

VG



Antwort von rdcl:

hexeric hat geschrieben:
das hatte ich doch anfangs schon beantwortet...
es ist sehr ungewöhnlich dass sowas funktionieren würde, macht für color management keinen sinn
In After Effects ist es wie gesagt kein Problem.



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Das hieße aber das man ein in Resolve zu improtierendes Bild erst einmal in Photoshop in das Profil seiner Resolve-Timeline konvertieren muss (also z.B. REC709) damit es in Resolve dann richtig dargestellt wird. sRGB und REC709 sind ja recht ähnlich, aber in vielen Fällen ist das eben auch nicht so.

VG
Es reicht, wenn du dass ICC quasi einbackst. Es muss nicht zwingend der TimelineTimeline im Glossar erklärt Color Space sein.



Antwort von pillepalle:

Stimmt. Hab es gerade mal ausprobiert. Mit Bypass Input Color Space wird es in Resolve richtig angezeigt, egal welches ICC Profil das Bild hat.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Stimmt. Hab es gerade mal ausprobiert. Mit Bypass Input Color Space wird es in Resolve richtig angezeigt, egal welches ICC Profil das Bild hat.

VG
Naja, wenn das Bild mit ICC "richtig" ist, dann eben nicht. Dann wird es "falsch" angezeigt.



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Stimmt. Hab es gerade mal ausprobiert. Mit Bypass Input Color Space wird es in Resolve richtig angezeigt, egal welches ICC Profil das Bild hat.

VG
Naja, wenn das Bild mit ICC "richtig" ist, dann eben nicht. Dann wird es "falsch" angezeigt.
Das würde mich jetzt auch wundern ;)

Wie *backst* du ein Profil ein?



Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:


Naja, wenn das Bild mit ICC "richtig" ist, dann eben nicht. Dann wird es "falsch" angezeigt.
Das würde mich jetzt auch wundern ;)

Wie *backst* du ein Profil ein?
Ich hab es einfach in PS geöffnet und als Jpeg abgespeichert.








Antwort von pillepalle:

Verstehe jetzt nicht was Du meinst. Das Bild sieht doch nur anders aus, wenn das ICC Profil nicht richtig interpretiert wird. Also Du es z.B. in einem Browser ohne Color Management betrachtest. In Photoshop wird es Dir richtig angezeigt. Und wenn Du das Bild dann in Resolve importierst und beim Import des Bildes, bei Input Color Space Bypass einstellst, wie von herxeric empfohlen, sieht das Bild genau so aus wie in Photoshop.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Verstehe jetzt nicht was Du meinst. Das Bild sieht doch nur anders aus, wenn das ICC Profil nicht richtig interpretiert wird. Also Du es z.B. in einem Browser ohne Color Management betrachtest. In Photoshop wird es Dir richtig angezeigt. Und wenn Du das Bild dann in Resolve importierst und beim Import des Bildes, bei Input Color Space Bypass einstellst, wie von herxeric empfohlen, sieht das Bild genau so aus wie in Photoshop.

VG
Nein, das "richtige" Bild, das hier als Referenz dienen soll, ist das Bild mit dem eci RGBRGB im Glossar erklärt v2 ICC. Also wenn ich es in PS öffne und sage "Den eingebetteten Farbraum verwenden".
Wenn ich es jetzt in Resolve öffne, wird der eingebettete Farbraum ignoriert, ganz egal ob mit RCM oder ohne, ob mit Bypass oder ohne etc. Weil Resolve scheinbar ICC generell nicht unterstützt. Das Bild sieht in Resolve also so aus, als würde ich es in PS öffnen und die Option "Farbraum verwerfen (Kein Farbmanagement)" wählen.

Die Lösung dafür war, es mit dem eingebetteten ICC in PS zu öffnen, und dann als JPEG abzuspeichern (nur ein mögliches Format). Damit ist das ICC nicht mehr als Metadata embedded, sondern es ist im JPEG "eingebacken".



Antwort von pillepalle:

Verstehe jetzt wo Dein Problem liegt. Du musst das Bild in den Arbeitsfarbraum ändern, oder Deinen Atrbeitsfarbraum in eci RGBRGB im Glossar erklärt ändern, sonst wird es in Photoshop falsch dargestellt. Wenn Du es so machst wie beschrieben, sieht es bei Dir in Photoshop falsch aus, nicht in Resolve. Also nicht eingebettetes Profil verwenden, sondern in Arbeitsfarbraum konvertieren. Dann siehst Du es richtig in sRGB (falls sRGB Dein Arbeitsfarbraum ist). Mit eingebettetes Profil verwenden betrachtest Du ein eci RGBRGB im Glossar erklärt in einem sRGB Farbraum.
VG



Antwort von dienstag_01:

pillepalle hat geschrieben:
Verstehe jetzt wo Dein Problem liegt. Du musst das Bild in den Arbeitsfarbraum ändern, oder Deinen Atrbeitsfarbraum in eci RGBRGB im Glossar erklärt ändern, sonst wird es in Photoshop falsch dargestellt. Wenn Du es so machst wie beschrieben, sieht es bei Dir in Photoshop falsch aus, nicht in Resolve. Also nicht eingebettetes Profil verwenden, sondern in Arbeitsfarbraum konvertieren. Dann siehst Du es richtig in sRGB (falls sRGB Dein Arbeitsfarbraum ist).

VG
Nein, das muss man genau nicht. Es gibt in Photoshop keinen Zwang, in den Arbeitsfarbraum zu konvertieren, ganz im Gegenteil.



Antwort von pillepalle:

dienstag_01 hat geschrieben:
Nein, das muss man genau nicht. Es gibt in Photoshop keinen Zwang, in den Arbeitsfarbraum zu konvertieren, ganz im Gegenteil.
Natürlich gibt es den Zwang nicht, aber es wird dann falsch dargestellt ;) Probier das mal mit einem extremen Farbprofil aus. Speichere ein Bild in Arri LogC oder so und öffne es dann mit Photoshop in Deinem gewohnten Arbeitsfarbraum.

VG



Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Verstehe jetzt wo Dein Problem liegt. Du musst das Bild in den Arbeitsfarbraum ändern, oder Deinen Atrbeitsfarbraum in eci RGBRGB im Glossar erklärt ändern, sonst wird es in Photoshop falsch dargestellt. Wenn Du es so machst wie beschrieben, sieht es bei Dir in Photoshop falsch aus, nicht in Resolve. Also nicht eingebettetes Profil verwenden, sondern in Arbeitsfarbraum konvertieren. Dann siehst Du es richtig in sRGB (falls sRGB Dein Arbeitsfarbraum ist).

VG
Nein, eben nicht. Das Bild muss in PS mit dem eci RGBRGB im Glossar erklärt v2 ICC geöffnet werden, und genau so muss es auch aussehen. Das ist ein Printmotiv einer Werbekampagne, das genau so gedruckt wurde. Und darauf sollte das Grading angepasst werden.



Antwort von dienstag_01:

pillepalle hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Nein, das muss man genau nicht. Es gibt in Photoshop keinen Zwang, in den Arbeitsfarbraum zu konvertieren, ganz im Gegenteil.
Natürlich gibt es den Zwang nicht, aber es wird dann falsch dargestellt ;) Probier das mal mit einem extremen Farbprofil aus. Speichere ein Bild in Arri LogC oder so und öffne es dann mit Photoshop in Deinem gewohnten Arbeitsfarbraum.

VG
Natürlich nicht.



Antwort von rdcl:

Ernsthaft, so kompliziert ist es jetzt auch wieder nicht.

Bild mit ICC --> Bild Richtig
Resolve liest ICC nicht --> Bild falsch
Bild als JPEG speichern und in Resolve laden --> Bild richtig



Antwort von pillepalle:

Ok, mit dem eingebetten Profil habt ihr Recht. Das wird in PS schon richtig dargestellt. Aber ich bin mir relativ sicher das im JPEG nicht mehr oder weniger eingebacken wird, als bei einer TIFF Datei, oder einem anderen Bildformat. Deshalb leuchtet mir auch nicht ein, warum es mit einem bei Dir mit einem JPEG klappt und vorher nicht.

VG








Antwort von rdcl:

pillepalle hat geschrieben:
Ok, mit dem eingebetten Profil habt ihr Recht. Das wird in PS schon richtig dargestellt. Aber ich bin mir relativ sicher das im JPEG nicht mehr oder weniger eingebacken wird, als bei einer TIFF Datei, oder einem anderen Bildformat. Deshalb leuchtet mir auch nicht ein, warum es mit einem bei Dir mit einem JPEG klappt und vorher nicht.

VG
Weil das JPEG den "ICC Look" dann einfach hat. Es ist kein ICC in den Metadaten, dass dem Bild den Look gibt, sondern das JPEG selbst ist einfach so, wie vorher das TIFF + ICC.
Deswegen kann Resolve im JPEG auch nix ignorieren, weil kein ICC mehr eigebettet ist.
Quasi als würde man BRAW importieren, den Farbraum auf rec709 ändern, und es als mov exportieren. Da ist der Look dann ja auch eingebacken.



Antwort von dienstag_01:

Was ich aber interessant finde: wenn ich in PS einem Bild ein neues Profil zuweise, nimmt es einen neuen Look an. Wenn ich es dann ohne Profil abspeichere, ist der Look wieder weg.
Der Weg ohne Profil scheint nur mit im Profil geöffneten Dateien zu funktionieren.



Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
Was ich aber interessant finde: wenn ich in PS einem Bild ein neues Profil zuweise, nimmt es einen neuen Look an. Wenn ich es dann ohne Profil abspeichere, ist der Look wieder weg.
Der Weg ohne Profil scheint nur mit im Profil geöffneten Dateien zu funktionieren.
Verstehe gerade nicht genau was du meinst. Ist es nicht logisch dass der Look weg ist, wenn du es ohne Profil abspeicherst?



Antwort von pillepalle:

@ rdcl

Ich kann einem JPEG aber doch auch unterschiedliche ICC Profile geben. Deshalb wundert mich eben dieses eingebacken. Liegt vielleicht daran das ein JPEG von einem RGBRGB im Glossar erklärt in ein YCbCr-Farbmodell umgewandelt wird und Resolve damit besser klar kommt. So ganz schlüssig ist das aber nicht.

VG



Antwort von dienstag_01:

@rdcl
Gibst du gar kein Profil mit oder lässt du die PS Ausgabe auf SRGB?



Antwort von rdcl:

Ok, sorry und Kommando zurück. Pillepalle hatte wohl doch recht. Ich habe das Bild vor dem speichern noch in sRgb gewandelt, und das ist dann auch das ICC, das im JPEG steckt. Von daher war das nicht richtig was ich geschrieben hatte. Auch das JPEG hat noch ein ICC eingebettet, welches aber keinen Unterschied macht wenn Resolve es ignoriert.



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
Ok, sorry und Kommando zurück. Pillepalle hatte wohl doch recht. Ich habe das Bild vor dem speichern noch in sRgb gewandelt, und das ist dann auch das ICC, das im JPEG steckt. Von daher war das nicht richtig was ich geschrieben hatte. Auch das JPEG hat noch ein ICC eingebettet, welches aber keinen Unterschied macht wenn Resolve es ignoriert.
Aber dann müsste es sich doch eigentlich vom original geöffneten Tiff in PS unterscheiden?



Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:
Ok, sorry und Kommando zurück. Pillepalle hatte wohl doch recht. Ich habe das Bild vor dem speichern noch in sRgb gewandelt, und das ist dann auch das ICC, das im JPEG steckt. Von daher war das nicht richtig was ich geschrieben hatte. Auch das JPEG hat noch ein ICC eingebettet, welches aber keinen Unterschied macht wenn Resolve es ignoriert.
Aber dann müsste es sich doch eigentlich vom original geöffneten Tiff in PS unterscheiden?
Ich habe jetzt nochmal wirklich genau hingeschaut, und es gibt evtl. eine minimale Verschiebung im Rot, aber die ist echt zu vernachlässigen. Das TIFF wurde ja mit dem ICC quasi extra für's Grading vorbereitet.

Ich weiß aber gerade ehrlich gesagt auch nicht, was der absolut korrekte Weg wäre.



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Aber dann müsste es sich doch eigentlich vom original geöffneten Tiff in PS unterscheiden?
Ich habe jetzt nochmal wirklich genau hingeschaut, und es gibt evtl. eine minimale Verschiebung im Rot, aber die ist echt zu vernachlässigen. Das TIFF wurde ja mit dem ICC quasi extra für's Grading vorbereitet.

Ich weiß aber gerade ehrlich gesagt auch nicht, was der absolut korrekte Weg wäre.
Konvertieren in sRGB ist sicherlich grundsätzlich richtig.
Nur der Weg ist noch n bissel unklar, scheints.








Antwort von rdcl:

dienstag_01 hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:


Ich habe jetzt nochmal wirklich genau hingeschaut, und es gibt evtl. eine minimale Verschiebung im Rot, aber die ist echt zu vernachlässigen. Das TIFF wurde ja mit dem ICC quasi extra für's Grading vorbereitet.

Ich weiß aber gerade ehrlich gesagt auch nicht, was der absolut korrekte Weg wäre.
Konvertieren in sRGB ist sicherlich grundsätzlich richtig.
Nur der Weg ist noch n bissel unklar, scheints.
Aber das konvertieren in sRGB klappt in diesem Fall ja nur, weil es am Ende identisch mit dem eci RGBRGB im Glossar erklärt v2 ist. Aber das ist ja nicht grundsätzlich immer der Fall, oder?



Antwort von dienstag_01:

rdcl hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Konvertieren in sRGB ist sicherlich grundsätzlich richtig.
Nur der Weg ist noch n bissel unklar, scheints.
Aber das konvertieren in sRGB klappt in diesem Fall ja nur, weil es am Ende identisch mit dem eci RGBRGB im Glossar erklärt v2 ist. Aber das ist ja nicht grundsätzlich immer der Fall, oder?
Vom Prinzip her sollte *eigenes Profil* und *Profil übertragen in Arbeitsfarbraum* ja (nahezu) identische Ergebnisse bringen. Geht natürlich nicht, wenn der Arbeitsfarbraum kleiner als der ursprüngliche Farbraum ist, also bestimmte Farben nicht von dem einen in den anderen übertragen werden können.




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic DaVinci Resolve / Fusion-Forum

Antworten zu ähnlichen Fragen:
Was sind "eingebettete Videos"?
PC erkennt CUDA nicht
BMPCC erkennt SD karte nicht
Rechner erkennt Videorekorder nicht
Mediapage erkennt nicht alle Fotos?
FCPX 10.2.3 erkennt Kamera nicht mehr
WinDVD erkennt mpeg2-Datei nicht
DVD-Programm erkennt den Brenner nicht
MacOsX erkennt mini DV-Camcorder nicht mehr
Edius 8.5 - Quellbrowser erkennt keine RAW-Datei
DVD Player erkennt AVI-Dateien nicht
iMac Pro erkennt RME UCX nicht
FIREWIRE erkennt Festplattenrecorder nicht (Focus Dr HD 100)
OT DVD-Programm erkennt den Brenner nicht
Final Cut erkennt Slow Motion Dateien nicht
Premiere Pro CC2018 erkennt keine MTS Dateien
ActorDetector: App erkennt Schauspieler - ähnlich wie Shazam
Neuronales Netz erkennt Bewegungsvektoren in einer optischen Illusion
Philips DVDR 520 H erkennt nach Update DVD+RW nicht mehr
Blindvergleich: Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K versus 4K - Wer erkennt den Unterschied?
Hilfe! Imac erkennt externe G-Technology Festplatte über Thunderbolt nicht mehr!
dvd-lab: Surround-Verstärker erkennt nicht/erhält keine Audio-MPEG-Daten. Wieso?
Kann man den Blackmagic DaVinci Resolve Studio 15 Key auch für Resolve 16 nutzen?
DVD Player erkennt DVD-RW nicht ??
DVD-Player erkennt DVD als CD-DA
Von Resolve zu Resolve Studio?

















weitere Themen:
Spezialthemen


16:9
3D
4K
AI
ARD
ARTE
AVCHD
AVI
Adapter
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro
After effects
Akku
Akkus
Apple Final Cut Pro
Audio
Aufnahme
Aufnahmen
Avid
Avid Media Composer
Band
Bild
Bit
Blackmagic
Blackmagic DaVinci Resolve
Blackmagic Design DaVinci Resolve
Blende
Book
Brennen
Cam
Camcorder
Camera
Canon
Canon EOS 5D MKII
Canon EOS C300
Capture
Capturing
Cinema
Clip
ClipKanal
Clips
Codec
Codecs
DSLR
Datei
Digital
EDIUS
ENG
EOS
Effect
Effekt
Effekte
Euro
Export
Fehler
Festplatte
File
Film
Filme
Filmen
Filter
Final Cut
Final Cut Pro
Format
Formate
Foto
Frage
Frame
GoPro
Grass Valley Edius
HDMI
HDR
Hilfe
Import
JVC
KI
Kabel
Kamera
Kanal
Kauf
Kaufe
Kaufen
Kurzfilm
Layer
Licht
Light
Live
Lösung
MAGIX video deLuxe
MPEG
MPEG-2
MPEG2
Mac
Magix
Magix Vegas Pro
Menü
Mikro
Mikrofon
Mikrophone
Monitor
Movie
Musik
Musikvideo
NAB
Nero
News
Nikon
Objektiv
Objektive
PC
Panasonic
Panasonic GH2
Panasonic HC-X1
Panasonic S1 mit V-Log
Panasonic S5
Pinnacle
Pinnacle Studio
Player
Plugin
Plugins
Premiere
Projekt
RAW
RED
Recorder
Red
Render
Rendern
Schnitt
Software
Sony
Sony HDR
Sound
Speicher
Stativ
Stative
Streaming
Studio
TV
Test
Titel
Ton
USB
Umwandeln
Update
Vegas
Video
Video-DSLR
Videos
Videoschnitt
Windows
YouTube
Zoom