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Infoseite // Der neue Apple "Mac pro" im Vergleich ein wirklich sehr schlechte



Frage von studiolondon:


Vorab - bei uns standen über 20 Jahre Apples im professionellen Einsatz. Die letzten 10 Jahre G5 & Mac pros, dutzendweise - und es waren meistens, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ordentliche Systeme mit -so man extern und nicht bei Apple Speicher, Grafik, Festplatten usw einkaufte - aktzeptablem Preis/Leistungsverhältnis.
Wir haben dann (wie soviele professionelle Kunden) nachdem Apple die ganzen professionellen Produkte wie FCP Server, Xsan, Shake, Xserve, Color, DVD Studio pro, Mac Pro, FCP usw gestrichen hat, ab 2012 bis Anfang 2013 die macs in allen Abteilungen ausser Dienst gestellt, und inzwischen läuft bei uns OSX nur noch ab und an unter windows bzw linux als virtuelle Machine.

Da zum Jahresende bei uns wie auch bei zahlreichen anderen Studios traditionell massiv neue Technik angeschafft wird, (das übliche Prozedere, Umbaupause über den Jahreswechsel & Steuer/Abschreibungen) und wir in den Abteilungen so oder so kalkulieren, habe ich spasseshalber (obgleich wir kein apple mehr anschaffen) mal en passant die neuen"mac pros" mit in die kalkulation geworfen - und war danach heilfroh, das wir aus Apple schon komplett ausgestiegen sind.


Der neue iMer/macpro (ist ja eher ein nachfolger vom cube als vom Macpro) hat ein katastrophal schlechtes Preis/Leistungsverhältnis.


Belegen wir diese harte Aussage mal.
Obgleich unsere Workstations typischerweise einige Preisklassen oberhalb der neuen macpros liegen, habe ich einfach aus Sport mal die ausgerufenen Preise von Apple durchkalkuliert - und aus unserem Sortiment eine workstation für den gleichen Etat kalkuliert.

Wir nehmen als Vergleich den für Apple besten fall - das günstigste Gerät für 3000€. Bei den größeren Modellen wirds noch verheerender. Nur ein Beispiel

Apples angebot, mac pro 3000€
quadcore, 4*3,7 Ghz, 12 GB ECC RAM, 256 GB SSD, 2 * 2 GB AMD midrange GPU, 0 TB Harddisk, 0 optische Laufwerke, 0 Erweiterungsplätze, kein RAID

Unser system, workstation 3000€
zwölfcore, 12*2,6 Ghz, 24 GB ECC RAM, 500 GB dual SSD, 2 * 4 GB Nvidia upperrange GPU + 1 Aspeed lowpower GPU, 12 TB Harddisk, bluray rekorder, 6 * PCI3-16 Erweiterungsplätze, RAID 0/1/5/10


Sprich - der macpro hat bei gleichem Preis nicht mal halb soviel Prozessorleistung, die hälfte des RAM-Speichers, 0TB Harddisk anstelle 12 TB RAID5 Harddisks, die SSD ist halb so groß, der GPU Speicher ist halbiert *und* die GPUs sind einiges langsamer + bluray fehlt + er ist nicht ausbaubar.

Katastrophal - insbesondere weil auf unserer workstations ebenfalls OSX läuft.

Gehen wir die Punkte durch.

CPU - Rechenleistung
Apple verkauft im mac pro einen einzelnen quadcore (4*3,7/3.9t), also 14.8 Ghz über die komplette cpu
Xeon E5-1620 v2, Preis aktuell bei ~270€

Wir nehmen zwölf cores, über ZWEI sixcores, (6*2,6/3.1t), also 32,4 Ghz über die komplette CPUs - das entspricht übrigens in etwa apple teuerstem mac pro der wohl bei ~6000€ liegen wird.
Xeon E5-2630, 2 Stück a 495€, total 990€
Zudem kann unser System von Eigentümer bequem auf 24 cores per cpuwechsel aufgerüstet werden.

RAM - Arbeitssspeicher
Apple verkauft 12 GB DDR3 ECC RAM, Preis aktuell ~100€
Wir nehmen 24 GB DDR3 ECC RAM von Kingston 6*4GB, Preis aktuell ~200€

Apple hat maximal 64GB Ram ausbau, und 4 speicherbänke (1 frei).
Wir haben maximal 512GB ausbau, und 16 speicherbänke (10 frei)

SSD - Flashspeicher
Apple verkauft 256GB SSD, nicht erweiterbar, kein RAID. Solche pcie-ssd Karten kosten aktuell ~150€
Wir nehmen 500GB SSD, erweiterbar auf 4TB und RAID 0/1/5/10 möglich. 2 Stück Samsung Evo 840 250GB SSD a ~145€, jeweils gekoppelt über SATAIII-600, zusammen 1200GB/sek bus, von denen sie in RAID etwa ~1000 schaffen. Vorteil hier: man kann raid 0/1 kombiniert oder komplett fahren, was bei apple nicht geht.

HDD - Festplattenspeicher
Apple hat 0 TB und 0 hdd-plätze. Dementsprechend 0€ kosten für apple.
Wir nehmen 12 TB (4*3 TB) und 10 hdd-plätze, auf Basis von 4 Toshiba DT01ACA, 7200 rpm, je 64MB Cache a je ~90€.

Apple hat kein internes RAID5.
Wir schalten unsere 4 Harddisks auf internem RAID5

Apple maximal 0TB intern
Bei uns aktuell 10*4, also bis 40TB intern

DVD & bluray - optisches Laufwerk
Apple hat kein DVD oder bluray Laufwerk und keinen Platz für optische Laufwerke. Dementsprechend 0€ Kosten für apple.
Wir nehmen bluray (*15 fach) und dvd (*16 fach) rekorder und platz für 3 optische Laufwerke, mittels Pioneer BDR208 bluray rekorder, aktuell 65€

Mainboard - Systemplatine
Jetzt wirds drastisch.
Apple hat ein single-cpu design, 0 pcie steckplätze, 4 rambanks, max 64GB RAM, 0 sataII ports, 0 sataIII ports, kein RAID, keine Ferwartung & IPMI, kein SAS. Solchesingle-cpu Xeonboards kosten typisch ~100-150€
Wir nehmen (aus einer grossen Auswahl) dual-cpu design, 6 * PCIE3-16 steckplätze, 16 rambanks, max 512GB RAM, 8 sataII ports, 2 sataIII ports, RAID 0/1/5/10, mit Fernwartung & IPMI, bis zu 8*SAS Hier wird sicher jeder Kunde unterschiedliche Ansprüche haben - wir nehmen üblicherweise supermicro - in diesem Fall nehmen wir wegen der weit verbreiteten Händlernetze für Endkunden mal Asus - das ASUS Z9PE-D16/2L für ~370€.

Case - Gehäuse
Apple verbaut ein Miniatur-Gehäuse, keine 3,5 slots für Harddisks, keine 2,5 slots für ssds, keine 5,25 slots für optical/bluray/dvd, mit *1 nicht ausfallsgesichertem 14 cm lüfter*, ca 2.5kg alu. Ca 65€.
Wir nehmen *KEIN* miniaturgehäuse ala apple (wie bspw silverstone, lian li, fractal design usw sie anbieten würden), sondern 19-zoll rackeinschub, 4HE, 10 * 3,5 slots für harddisk, 3 * 5,25 slots für optical/bluray, und variabler (bis zu 26 ohne 5,25/3,5) 2,5er bestückung, mit 3 von 6 bestückten ausfallsgesichertem und überwachbaren 12cm lüftern und weiteren 2 * 8 cm reservelüfterplätzen, 14kg stahl. Gehäuse Techsolo S200 für 90€.
beim gehäusedesign wird endgültig klar, das der neue apple kein mac pro - sondern ein mac cube ist. KEINERLEI aufrüstplätze, inkompatibel zu jedem professionellem rack - und nur *EIN* (um himmelswillen) lüfter. wennd er ausfällt - und lüfter FALLEN AUS - ist das komplette system wegen einem 5€ bauteil ausser betrieb. Ironischerweise wirbt Apple mit leisem Betrieb. Was für ein Blödsinn unter Last - solange das Gerät nicht unter last ist dreht der 14cm lüfter natürlich nahezu unhörbar. Unter Last hingegen - da muss er alleine 2 Grafikkarten und ein 450W netzteil und einen xeon (und ssd und ram kühlen - und da muss er hochdrehen. 6 * 12 cm hingegen ist unter wenig last ein wenig lauter - aber bleibt eben in vollast ERHEBLCIH leiser. An der Stelle kann man auch gerne nochmal eine miniworkstation kalkulieren - aber da nimmt man für 3000€ lieber gleich eine leise notebook-workstation ala G75 usw.

GPU - Grafik
Und jetzt wirds für Apple echt problematisch.
Apple verbaut *2 PROPIETÄRE, NICHT WECHSELBARE, NICHT ERWEITERBARE*, mid-class AMD OEM Fire (der D300 ist noch nichtmal gelistet...) mit je 2 GB VRAM. Solche einsteiger-AMD fires liegen typisch bei 150-300€ pro Stück.
Wir hingegen nehmen 3 Grafikadapter, NICHT PROPIETÄR, bis zu 6 wechselbar/erweiterbar, upperclass NVIDIA GTX 760 Serienmodelle mit je 4GB VRAM und einen Aspeed 2300 zum energiesparen und RAC. Zotac 760GTX OC mit 4Gb, 2 Stück, je ~230, Aspeed 2300 integriert mit dem Asus.
Das Problem mit den Fires: Die haben ein *erheblich* schlechteres Preisleistungsverhältnis als die regulären Karten, die bei gleichem Preis ERHEBLICH schneller sind. Warum? Nun, bei AMD zahlt man für Fires (und bei Nvidia für Quadros) für den *TREIBER*. Nicht für Hardware. (da wären wir bei ECC Teslas usw, aber apple verbaut ja nur OEM AMD ohne ECC)
Der ist besser für CAD/CAM/CAE/CAA - also NICHT für medienapplikationen, im gegenteil, inzwischen setzten die meisten mediensoftwares auf die *STANDARDTREIBER*. Ansonsten ist es 99% normale Technik. D.h. man kriegt hier eine für VIDEO, FILM und MEDIEN *nicht* sinnvolle treibervariante - aber schwache hardware. Nur bei Sachen wie 3ds Max, Catia usw macht demenstprechend Quadro/Fire für die Kunden sinn - bloß, die gibt es nicht unter OSX, sonern nur unter windows & linux.


Interfaces - Schnittstellen
Apple verkauft 1 * HDMI 1.4, 0 * DVI, 0 * displayport, 0 * VGA, 4 * USB3, 0 * USB2, 6 * Tbolt, 0 * MAZ&Kamera-remote/RS232, 0 * PS/2, 0 * Service (RJ45), 2 GBLan Alles onboard fest verbaut.
Wir nehmen 2 * HDMI 1.4a, 4 * DVI, 2 * Displayport 1.2, 1 * VGA, 4 * USB3, 4 * USB2, 0 * Tbolt, 2 * MAZ&Kamera-remote/RS232, 2 * PS/2, 1* RJ45, 2 GBLan. Wir nehmen (um 2014 gegen 10GBit USB 3.1 austauschen zu können *und* zu blackmagic / decklink kompatibel zu sein) eine PCIe*4 NEC/reneas 4*USB3 Karte (15€) und zur Gerätesteuerung einen 3€ 2*RS232 Adapter.
Thunderbolt brauchen wir nicht - wir haben das 4 mal schnellere PCIE3 en masse, brauchen keine externen TB-festplattenraid-kabelsalate (intern 10 ports & raid), können intern wie extern HD-SDI anbinden, und wenn wir schnelle SAN/WAN/NAS Interfaces brauchen nehmen wir schlicht 10Gbit/Infiniband usw - intern. ohne kabelsalat, aufpreis und 75% geschwindigkeitseinbuße wie bei Tbolt2.

PSU - Netzteil
Apple 450Watt, keine Energieeffizienzgüteklasse - kein Raum für Erweiterungen. So ein Netzteil kostet typisch ~30€ im Einkauf.
Wir nehmen 1000Watt, 80+ Gold höchsteffizienz - massig Platz für Erweiterungen. Beim Strom immer was hochwertiges, also nehmen wir von Fractal Design ein 1 KW Tesla R2 für ~125€

Tja, dmit sind wir durch und wer mitgerechnet hat: Unser System liegt kanpp unter den 3000€ Endkundenpreis, die Apple ausruft.
- Für halbierte Rechenleistung,
- halbierte CPU-Anzahl,
- 12 TB weniger Harddisk,
- halbiertes RAM,
- kein RAID (0/1/5/10),
- kein bluray,
- halbierten Grafikspeicher,
- erheblich langsamere Grafikkarten,
- weniger Schnittstellen - kein DVI, kein SATAII, kein SATAIII,
- halbiertes Netzteil,
- halbierten SSD-Speicher,
- keine Maschinensteuerung,
- keine Fernwartung,
- kein PCIE,
- fest verbaute Grafik,
- ein Achtel des möglichen RAM-Ausbau,
- ein Viertel der RAM-Steckplätze
- und keine Aufrüstmöglichkeiten.


Unser System hingegen kann man bequem auf 24 cores aufrüsten, 40TB Harddisk und 4TB SSD einrüsten, SAS, HD-SDI und Infniband und 10 Gbit LAN hinzufügen - nichts von alledem bekommt man bei Apple.

Wer vor dem Hintergrund Apple kaufen muss kann einem echt leid tun. Falls jemand mitgerechnet hat - Apples 3000€ cube hat (je nach bewertung der grafik) 1000-1300€ wert. nicht mehr, nicht weniger.
Früher war der mac pro ein ordentliches Angebot - jetzt ist er ein schlechter witz. Zudem ist das der cube-nachfolger, und nicht der des mac pro & zuvor G5.

Achja, und zum Schluss - wer 24 Stunden vor Ort Service und Assemblierung eines Systems haben will - sollte ~10% draufrechnen, da gibts in Deutschland (und in england, frankreich usw) massig Firmen die das machen - Kontakt stelle ich bei bedarf gerne her.
Unsere Einkaufspreise liegen übrigens- mit Assemblierung & Qualitätssicherung- ~10% unter den aufgeführten Endkunden-einzelmengen-Preisen was bei Stückzahlen von >50 workstations pro Jahr normal ist.

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Antwort von Blancblue:

Wow, da hat sich einer viel Mühe gemacht - und in nem extra Thread lass ich mir das auch gefallen. Auch wenn da die ein oder anderen Kosten fehlen, ein interessanter Vergleich.

Und OSX liefe auf Deiner Konfiguration ohne Probleme? Quasi als hackintosh?

Überlege gerade wie"s mit meinem MacPro Mid 2010 weitergeht. Mit der Performance bin ich eigentlich zufrieden, aber in Zukunft kommen vielleicht größere Projekte dazu und Budget wäre da. Daher entweder den MacPro aufrüsten, nen Hackintosh oder den neuen MacPro anschaffen.

Hast Du ne Empfehlung für eine Aufrüstung? Ist die Version mit 3,2 GHz Quad-Core Intel Xeon und ATI Radeon HD 5770 1024 MB.

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Antwort von Frank Glencairn:

Sehr schöne Einkaufsliste, kommt gerade zur rechten Zeit ;-)

Danke.

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Antwort von gast5:

Wow, da hat sich einer viel Mühe gemacht Wird vermutlich auf Pause sein da der Selbstbausatz wiedermal in einer Endlosschleife hängt..

Zu der Rechnung fehlt noch Senf, Brot und natürlich die Käsekrainer die Abwärme dieser Dose nicht ungenutzt in den Raum entweichen zu lassen.
Kommt noch dazu das du dir in den Sommermonaten für 5000 euronen ein Klimasplittgerät in dein Büro stellen musst..

Alter Schwede eine WKST mit einem Teil fürs Kühlhaus zu vergleichen ist eher wertfrei.. Bei den erstaunlichen Preisen hören wir lieber komplett auf nachzudenken ..

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Antwort von Jott:

Und ich dachte schon, wo bleibt er denn, der Mann mit der Einkaufsliste? Hat das so lange gedauert, die schon bekannten Textbausteine erneut zusammen zu suchen?

Lass doch gut sein. Apple hat eine schicke Fabrik gebaut und wird die Dinger verkaufen wie geschnitten Brot. Was erhoffst du dir von deinem Kampf gegen die kalifornischen Windmühlen? Wieso machst du keinen Hackintosh-Vertrieb auf, vielleicht mit Herrn Glencairn/Postmaster als unterstützendem bilingualem Viralblogger? Müsste doch erheblich mehr einbringen als dein Job, welcher auch immer das sein mag. Weil Win-Win: der Kunde spart ein Vermögen, du wirst reich.

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Antwort von Frank Glencairn:

LOL, täglicher Anschauungs-Unterricht für das Kübler-Ross Model

Stufe 1: "Denial" mit ersten Übergängen zu Stufe 2 "Anger"

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Antwort von Jott:

Das musste ich googlen.

"The Kübler-Ross model, commonly referred to as the "five stages of grief", is a hypothesis introduced by Elisabeth Kübler-Ross and says that when a person is faced with the reality of impending death or other extreme, awful fate, he or she will experience a series of emotional stages: denial, anger, bargaining, depression and acceptance. This hypothesis was introduced in Kübler-Ross' 1969 book On Death and Dying, which was inspired by her work with terminally ill patients."

Geht's noch geschmackloser?

Und wer ist wütend? Doch der Mann mit dem schreienden Fettdruck-Fetisch, oder?

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Antwort von gast5:

Es wäre doch für meisten User hier so einfach nachzurechnen..

Fettdruck lässt die Leute die Erfahrung sammeln das dies 100% stimmt was hier geschrieben wird..

http://www.cadnetwork.de/rendernode-r40/konfiguration

Konfiguriert euch mal etwas und rechnet nochmals nach..

http://www.cadnetwork.de/de/produkte/ko ... -03-detail

Aaaaalles klar *ggg

Es geht aber auch bei hp

http://www.picturetools.de/ws/hprodukt. ... xcAfw&NS=1

Oder von Dell
http://configure.euro.dell.com/dellstor ... cs=debsdt1

Mehr gibt's dazu nicht mehr zu sagen..

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Antwort von Frank Glencairn:

Warum so humorlos? Oder war das der Beißreflex?

Mal ganz ehrlich Jungs,

Studio hat ne völlig vernünftige Liste von Bauteilen gebracht mit der man für das selbe Geld die doppelte Leistung, mehr Flexibilität, Zukunftssicherheit und Betriebssicherheit (ja, Lüfter sind wichtig)bekommt.

Am Grunde eures Herzens wißt ihr selbst, daß Apple für Standard Hardware aus dem Industrieregal Premiumpreise nimmt, und ihr die selbe Hardware wo anders billiger bekommt.

Und dann geht der üblich Kreislauf los:

Wo man nicht mehr argumentieren kann, kommt als erstes billige Polemik in's Spiel.
Das erste (und einzige) was motiongroup dazu einfällt ist,

1. "Selbtbausatz" - ich kann es mir leisten fertige Computer zu kaufen - das typische Appler möchtegern Elite Totschlagargument.

2. Versucht er die niedrige Leistung des iMer dadurch zu rechtfertigen, daß er dabei halt auch nicht so viel Wärme produziert.
Big Deal - jeder weiß daß die Abwärme der üblichen Komponenten in direktem Zusammenhang mit der Leistung stehen - Eigentor DeLuxe.

und Jott... naja

Rechtfertigungsversuch durch Massenbewegung nach dem Motto Millionen Fliegen können nicht irren, gefolgt von noch schwächerer Polemik.

Botom Line:

StudioL wird MacUser nicht durch Argumente wie doppelte Leistung zum selben Preis in das PC Lager bringen und Leute die es gewohnt sind ihre PCs Maßzuschneidern, werden nicht überteuerte Fertigrechner von der Applestange kaufen.

Jedem das seine.

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Antwort von gast5:

Das einzige? Nein Frank ich ich komm von der Schrauberfraktion und bin immer noch schrauber und werde mir meine Linux konfigs immer noch selber zusammenschrauben..

Hier wurde über diese Preisleistungsvergleiche ellenlang diskutiert, ebenso über die Kabelsalatthematik beides wurde ausdiskutiert mit dem Ergebnis das diese Lösung wie von Studio vorgeschlagen niemals einen Schreibtisch erreichen wird, noch nichtmal unter einem Schreibtisch stehen wird.
Selbst bei dem Thb1/2 Kabelsalat Peinlichkeiten Fred ist das conclusio , das die Anzahl gleich bleibt aber das Bündel im Querschnitt viel dünner ausfällt..

Ich will jetzt gar nicht mehr suchen in den alten Freds, das Thema ist durch. Das erste (und einzige) was motiongroup dazu einfällt ist POLEMIK Soll ich mich mal in deinen 1600 Beiträgen auf die Suche machen? Besser nicht

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Antwort von armer D-sl-r Filmer:

Ander Idee!

eine erste ist des::

warum wäre ein Mac Pro nicht ein 27 Zoll 4k 12core xenon mit
2 grakos ab 64 gbt ram 4 1tb ssd etzt gewesen?
Ich sitz ja VOR dem Bildschirm ( der 5 mm dünn gebaut/ dann
HITZETRENN-SCHICHT)( dahinter frei zugänglich und da können sich
die designer echt coolest austoben-diese Dinge eingebaut habe)

VON WEGEN SCHREIBTISCH... aus.

und für die ozapf-is-i-brauch-power eine ( unsichtbarst im stealthdesign)
AUSBAU-LÖSUNG die ich beliebig stacken kann?

Wo is da jetzt des Problem.

weg von diesen Veralteten ( merkantilen Abschöpfungsklassen) Struckturen.
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die zweite Idee ist das:::

frage?? WARUM WIRD ES PLÖTZLICH SO KNAPP WENN ES DEN
VORHER EH SCHON SUPER WAR?

Das INTEL sich selber immer schneller dreht füttert dieses Paradoxon
nächstes Jahr brechen erste 8-core-Xenons als billige
1050er um 199 euro in den Markt...
( bitte net singel-dualCPU-disqu)

Und wie erklärt man sich des dann?

Die Rundtonne hätte ich wenn so nur in der stärksten Variante angeboten
5000 kostet die aber echt voll.
( 12 core 128 gram 2 grk 4 1 tb etz)-aus.

Schlussgedanken:::

Nachdem die Kaubois da drüben immer ungalubwürdiger werden (NSA)
und ich als EUROPÄER ENTSCHEIDE WAS ICH KAUFE...
( ein hebel wird umgelegt und in der HItze des Westerns macht es schtttt
und KNACK...... 8 Genicke brechen... 8 us-marketing-schleimer hängen am Galgen...Zero Mostel spuckt schwarzen schleim in die Großaufhahme)

wird es 2014 eine Kamera werden nicht aus den USA
mal sehen...

und so weiter...... beim Pc... kommst um einige bauteilenet rum
( INTELCHIP) aber Board bis ssd.....und so weiter.

Zitat: " wer ist wirklich so blöd und würde seinen Porsche911 gegen
ein 5te-welt-Auto aus amerikanischer Produktion tauschen?"
WER IST SO DUMM??

HAND HOCH.....

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Antwort von armer D-sl-r Filmer:

1150 Plattform wie Plattfuß

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Antwort von Axel:

Fest steht, dass man mit dem Kaufpreis eines MacPro noch kein System erhält, das die hierfür gedachten Aufgaben - 4k Video - ohne absolut gesehen sehr teure Peripherie erfüllt.

Als IT-Laie kann ich studiolondons Behauptung, mit zwei 100€ - SSDs aus 2011 könne ich 16 x 38 MB/s "bequem" parallel auslesen, nicht verifizieren, es kommt mir jedoch unrealistisch vor. Die Zahl selbst nehme ich hin, ich lese jedoch - weit über meinen Tellerrand hinausblickend - , dass z.B. die Sony Z100 4k in 600mbit/s aufnimmt, 75 MB/s, aber okay. Nehmen wir einmal an, 16 Reds hätten jeweils 40 Minuten (~100 GB) Material aufgenommen, aufgezeichnet auf SSDs (oder?). 1,6 TB. Was mir vor allem unrealistisch erscheint: Dass man überhaupt diese Datenmengen "einpflegt".

Nehmen wir an, ich muss davon ein 5 Minuten langes Projekt als Multicamschnitt fertigen, in der zukünftigen Welt von 4k vermutlich ein Alltagsjob (pff, Wettpissen). Ungefähr 12 GB Master (im Originalcodec) stünden 1,6 TB Datenschrott gegenüber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man jedesmal komplett alles auf Raid sichert. Und ganz gewiss nicht auf interne SSD-Raids. Was man braucht, ist paralleler Zugriff. Plug, Play, Import (mit oder ohne Sicherungskopie, mit oder ohne Vorauswahl), Edit, Export, Eject.

Wie gesagt, ich bin kein IT-Mensch, aber so stelle ich mir das Prinzip vor. Verwalten externer Platten und Karten (davon wird es auch in 4k mehr geben) ist das Erste, was man in FCP X macht. Thunderbolt Ex & Hopp. Langzeitspeicherung - falls überhaupt - irgendwo in einem besseren Schrank.

Ich bin froh, den MacPro gar nicht zu brauchen, ich kann mir aber *vorstellen*, dass pansige Werkstationen und riesige Raid-Racks nicht für jedes Unternehmen oder jeden Workflow nötig oder sinnvoll wären.

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Antwort von gast5:

Es werden periodisch immer wieder neue schock Gerüchte verbreitet wie eben auch die Geschichte von nvidia Cuda is State of the Art und ATI ist mit OCL in eine Ecke gestellt..

http://www.fireprographics.com/ws/mae/adobe/index.asp

http://www.philiphodgetts.com/2013/06/s ... ew-macpro/

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Antwort von DV_Chris:

Vor dem Hintergrund der Bilanzen bezeichne ich es als mutig, dass Apple auf AMD setzt. Wobei ja ein Szenario wäre, sich AMD zu kaufen. Dann hätte man in Cupertino die GPU Entwicklung im eigenen Haus.

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Antwort von DV_Chris:

Ich bin froh, den MacPro gar nicht zu brauchen, ich kann mir aber *vorstellen*, dass pansige Werkstationen und riesige Raid-Racks nicht für jedes Unternehmen oder jeden Workflow nötig oder sinnvoll wären. Die Ein Mann Schnittbude kommt locker mit einem iMac durch.

Workstation, Pro oder wie man es auch nennen mag, definiert sich vor allem durch Leistung, Erweiterbarkeit und Bandbreite bei der Anbindung von Peripherie. In allen drei Punkten unterliegt der Neue dem alten Mac Pro. Der Markt wird also entscheiden, ob Apples Vision aufgeht oder nicht.

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Antwort von Axel:

Die Ein Mann Schnittbude kommt locker mit einem iMac durch. Noch ziemlich lange, solange man nur bis 2k geht.
Workstation, Pro oder wie man es auch nennen mag, definiert sich vor allem durch Leistung, Erweiterbarkeit und Bandbreite bei der Anbindung von Peripherie. In allen drei Punkten unterliegt der Neue dem alten Mac Pro. Der Markt wird also entscheiden, ob Apples Vision aufgeht oder nicht. ... und es ist mir schnuppe. In der reinen Anschauung bin ich aber gespannt, ob nicht der Aspekt "Leistung" mal wieder durch das Gesamtkonzept erreicht wird, durch Arbeitsabläufe, die neue Ideen umsetzen.

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Antwort von Auf Achse:

@DV_Chris: Sag mal was soll das eigentlich daß du Aussagen anderer Forumsnutzer in deiner Fußzeile quasi an den virtuellen Pranger stellst?

Auf Achse

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Antwort von DV_Chris:

@Auf Achse:

Das ist ein offentliches Forum. Der User hat diese Aussage so getätigt, und wird sicher dazu stehen. Wo ist das Problem?

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Antwort von TrueDex:

@Auf Achse:

Das ist ein offentliches Forum. Der User hat diese Aussage so getätigt, und wird sicher dazu stehen. Wo ist das Problem? @Auf Achse:

Er braucht das, so wie Luft zum Atmen.
Sonst würde er sich nicht die Mühe machen.

Jeden Morgen: Jaaa, dem zeige ich es jetzt! Ich zeige es aller Welt, wie gern ich andere "fertig mache".

Zeigt nur, welch Mensch in ihm steckt, aber ich kann darüber nur müde lächeln.

:)

@DV_Chris
P.S. Klar stehe ich zu der Aussage!

Könnte mir übrigens auch ne Menge lustiger Aussagen bei dir rausfischen, aber das habe ich dann doch nicht nötig.

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Antwort von Jott:

Flashmob-Idee: Hunderte von Apple-Fans verkleben zum Zeitpunkt x seine Geschäftsräume mit den Apple-Äpfeln, die extra für solche Aktionen jedem Rechner beiliegen! :-)

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Antwort von Axel:

Wenigstens liefert jetzt kein Mensch mehr auf DVD an. Das nenne ich schonmal Fortschritt. Übrigens finde ich keine Belege dafür, dass USB3 TB1 überlegen ist - nur bei Laufwerk-HDs minimal. Nicht mehr für SSDs. Und im Hub sowieso nicht mehr.

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Antwort von TrueDex:

@Auf Achse:

Das ist ein offentliches Forum. Der User hat diese Aussage so getätigt, und wird sicher dazu stehen. Wo ist das Problem? Du verstehst auch gar nicht, dass das Problem nicht die zitierte Aussage an sich ist, sondern der Kontext, in den du sie stellst.

In diesem Fall ist es aber eher ein Eigentor. :)

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Antwort von iasi:

Überteuert scheint der MacPro nicht zu sein - wenn man dem CT-Kommentar Glauben schenken kann:
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/K ... 83778.html

Da werden denke ich mal, auch alle + und - Punkte genannt.

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Antwort von carstenkurz:

Ich bin froh, den MacPro gar nicht zu brauchen, ich kann mir aber *vorstellen*, dass pansige Werkstationen und riesige Raid-Racks nicht für jedes Unternehmen oder jeden Workflow nötig oder sinnvoll wären.
Apple kriegt seit vielen Jahren bei jedem eingesendeten BugReport und jeder Registrierung mit, welche Maschinen mit welcher Ausstattung und Zusatzausstattung in der Welt rumstehen. Die hätten den 'MacPro' nicht so gebaut, wenn sie nicht genau wüssten, dass die Maschinen mit aufwendigen internen Erweiterungen bei diesen Auswertungen in der Minderheit sind.

Man kann Apple alles mögliche vorwerfen, aber sicher nicht, dass sie nicht wüssten, wohin sie ihre Produkte positionieren müssen, um Umsätze zu erzeugen. Das einzig Ärgerliche ist eben, dass sie kein Vollspektrum mehr anbieten, sondern sich lediglich GENAU den Sweetspot aussuchen, um maximal zu profitieren.

Die 'HighEnd-Profis' haben die mangels ausreichender Stückzahlen eben nicht mehr auf dem Schirm. Bloß weil Apple diese Anwender aber nicht mehr bedienen will, heisst das ja noch lange nicht, dass es nicht eine Armee von 'anderen' Profis gibt, die mit dem neuen MacPro sehr gut bedient sind.

Dass man, seit Apple auf Intel umgeschwenkt ist, vergleichbare Leistung deutlich billiger, oder deutlich leistungsfähigere Hardware fürs gleiche Geld, aus Standardkomponenten zusammensuchen kann, ist ja nun wahrlich nichts Neues. Damit kann man aber den Großteil der Mac Anwender nicht beeindrucken, die fällen ihre Kaufentscheidung nunmal nicht auf dieser Ebene. Für viele von denen kommt ein Windows Umstieg nur aus finanziellen Gründen nicht in Frage, von der eigenen über lange Jahre erworbenen Produktivität unter OS X mal ganz abgesehen. Ein typischer MacPro Käufer wird der 'typische' maczentrierte Berufsfotograf sein, der schon seit Ewigkeiten Photoshop und Aperture auf dem Mac bedient.

Im Übrigen ist Apple hier ja nicht alleine unterwegs, wer eine Windows basierte Workstation von einem der etablierten Wintel-Markenhersteller kauft, zahlt auch bedeutend mehr als für die Summe der Einzelkomponenten bei irgendeinem (mehr oder weniger fähigen) Schrauber. Das hat der um modulare Komponenten aufgebaute PC-Markt nunmal grundsätzlich so an sich.


- Carsten

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Antwort von TrueDex:

Ich weiß noch, wie Steve Balmer das iPhone auslachte.
Schlussendlich hat es den Markt aufgerollt, trotz aller "Nachteile".



Studiolondon klingt, auf den MacPro bezogen, irgendwie ganz ähnlich! ;)

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Antwort von Bergspetzl:

Ein wenig wird hier vergessen:

Sicher kann ich mir für 3k€ so eine fetter Workstation hier hinknallen. Ist richtig, und auch ein solides Gerät.

Jetzt arbeite ich bei einer Kreativ-Firma, die ein Shooting filmt. Autos. Oder Frauen mit Autos. Der Kunde is da. Ich bin am Set.

Oder eine Woche auf einer Sportveranstaltung. X-Fighters. Oder Pferdespringen. Tägliche Updates ins Netz.

Ich filme Raw, 2k. oder anders. Farbgrade.

Hier hat der Apple einen Vorteil.

Mobil - klein - belastbar - "Leistungsstark"...

Wenn ich irgendwo ein mobiles Produktionsdepartment aufschlagen muss hat der kleine die Nase weit vorne. LEistungsmäßig hält er sicher nicht mit der gleichteueren Workstation mit. Muss er aber vllt auch gar nicht.

Der neue Mac-Pro ist in seiner Minimalkonfig sicher keine starke Compositing-Maschine. Ein Aftereffect Intro bekommt er aber sicher hin.

Schnitt auch. Und distribution. Und das Stabil. Den Mac nehme ich im Auto mit ans Set, schließe ihn an, und los gehts. Noch gar nicht lange her, vllt. 3 Monate, da habe ich einen Dreh gehabt, mit Still-Fotograf. Der hatte seinen Eizo und Mac-Pro dabei. Direkt rein ins ding und jedes Bild kontrolliert, ausgebessert.

Die mobile Arbeitswelt entwickelt sich. Wir erreichen in vielen Bereichen etwas "near-live" artiges. Schlage ich irgendwo für 3 Tage mein Lager auf, oder nur einen Tag, habe ein Set steht dier Imer dabei. Der Kunde schaut, ich schaue, Sicherheit. Auf hohem Niveau. Inkl. LUT und Vorschauschnitt. Das macht Sinn, funktioniert und daheim kaltsche ich ihn einfach wieder unter den Schreibtisch. Projekt funzt. Das mit den Kabeln wird mitteldrastisch sein, den meist wirde es ja Imer + HDD sein, was da am Schreibtisch ist. So kommen die Mac-USer etwas von dem Charme ab, was bei Windows-PCs schon immer normal war...

Es sind neue Strukturen, aber ehrlich muss man sich eingestehen: Es ist einfach geworden. Codec? wurscht. Materialgröße? Wurscht. Ich werd mit dem Mac kein Arri-Raw graden. Aber für 75% der User ist das Szenario eher PMW, EX, 5D, 101 oder BMC. Das wird schon hinhauen damit.

Apple orientiert sich nicht was wird am Markt gebraucht. Sie schauen was können wir "bieten", von dem wir glauben das die Leute es annehmen werden. Der neue MAC will mitreisen. Deswegen ist er was er ist. Kein Tablet, kein Macbook, sondern der Imer. Der MAC und FCPX werden "creativ-begleiter". Keine vielen Gedanken mehr ums technische.

Ich bin kein Fan von diesen Produkten. Aber für gewisse Einsätze ist es gut zu wissen, das man einen soliden Begleiter hätte, der tut was er soll, und das recht zuverlässig.

Die zwei ALger werden bleiben. Am Imer wird kein Kinofilm geschnitten. Aber bevor das ganze Zeug an der Workstation ankommt, haben die Imer Jungs dem Kunden schon den Rohschnitt vorgeführt...abends, in der Hotellobby,...

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Antwort von gast5:

Weils grad so schön passt....

http://futurezone.at/digital-life/ingri ... 32.398.511

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Antwort von k_munic:

Weils grad so schön passt.... futurezone.at … Zum darin vorkommenden Satz: "… Das Schlimmste für einen Störenfried ist, wenn er keine Aufmerksamkeit bekommt. …" … was dann dazu führt, dass seine Einlassungen immer gewaltiger, verdrehter, oder zB einfach nur länger werden … irgendwie muss ja die Aufmerksamkeit wiedergewonnen werden .... ;)

Wobei, hier bei slahcam.de der 'persönliche Angriff' ja quasi zum Guten Ton dazu gehört; …- Unsere Missionare beherrschen das ja perfekt.-

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Antwort von TrueDex:

Wer vor dem Hintergrund Apple kaufen muss kann einem echt leid tun. Verstehe sowieso nicht, wie jemand solche Äußerungen tätigt und dann erwartet, ernst genommen zu werden.
Einfach mal eine ganze Nutzergruppe beleidigen.

Jeder hat schließlich seine Gründe. Und die sind in den meisten Fällen vernünftig, zumal es tausende verschieden Einsatzszenarien gibt.

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Antwort von Schleichmichel:

Für ein vermeintlich unbedeutendes System und einen vermeintlich fragwürdigen Rechner, der für kein Studio geeignet ist, wird hier ganz schön eifrig gewettert.

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Antwort von Axel:

Die zwei ALger werden bleiben. Am Imer wird kein Kinofilm geschnitten. Aber bevor das ganze Zeug an der Workstation ankommt, haben die Imer Jungs dem Kunden schon den Rohschnitt vorgeführt...abends, in der Hotellobby,... ... und irgendwann, und wahrscheinlich eher früher als später, wird es für sehr viele heißen: "serverstream studios wollen eine Woche dafür brauchen? Wir können das woanders bis morgen Mittag haben. Und zahlen nicht die ganzen Stunden und den veralteten Gerätepark mit. Wie hieß der Typ letzten Monat mit dem Sektkühler da? Ruf den mal an."

Ein Pendant auf Teile-Basis ist eben weder mit diesem Formfaktor noch für den avisierten Workflow für dieses Geld machbar.

Es ist sogar so: Es sind nur noch die Nicht-Profis (aka Amateure) im Rennen, die genügend Kohle übrighaben, um sich ein Luxus-Designgerät leisten zu können, das sie in absehbarer Zeit niemals brauchen. Es gibt auch FCP (auch X-)-Veteranen, die studiolondons Modell eines Hackintoshs bereits durchspielen. Und warum auch nicht?

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Antwort von studiolondon:

Ahoi Blackblue
Wow, da hat sich einer viel Mühe gemacht - Danke für die Blumen, aber zuviel der Ehre - das ist eher ein Abfallprodukt aus der laufenden Planung, und da ich aktuell bei der Trailerabteilung aushelfe (und die wegen USA / EU Zeitzonen STUNDEN auf abnahmen warten müssen) einfach nebenbei entstanden.
Auch wenn da die ein oder anderen Kosten fehlen, Hab ich Kosten vergessen aufzuführen? Hups, wo? Die Zahlen kommen direkt aus unserer internen Datenbank - und die hat 0% Fehlermarge.

Welche Information fehlt? Offen gelassen habe ich, ganz bewusst, die Posten die jeder selbst entscheidet (sprich betriebssystem von 0€ / linux bis ....), und assemblierung (von "kann niemand besser als ich selber" bis "ich will 5 jahre vor ort service und NICHTS selber machen).
Und OSX liefe auf Deiner Konfiguration ohne Probleme? Quasi als hackintosh? Ja - auf jedem >~2010er IBM PC ist OSX trivial und in unter einer Stunde installiert. Allerdings musst du differenzieren, wie du OSX *genau* betreiben willst. Es gibt 2 Standardlösungen:

Virtuelle Machine: Die einfachste und mit nahezu jedem aktuellem soliden PC schnell, einfach & problemlos zu betreibende und zudem viele Vorteile bietende (wie bspw. viele OSX & qucktime varianten nebeneinander installiert zu halten) Variante. Kostenlos zudem. Nimm einen der kostenlosen hochleistungs virtual-machine Hosts (beispielsweise von ORACLE die Virtual Box) und installiere OSX dann darin. Um es dir einfach zu machen nimmst du typischerweise eine schon komplett an deine VM vorangepasste OSX variante (bspw OSX server oder die iAtkos OSX dvd).
Die Vorteile sind:
- man kann VIELE "macs" gleichzeitig laufen lassen, bspw. einen alten mountain lion mit shake, der 8 core zum rendern bekommt und ein zweiten aktuellen maverick mit safari zum surfen mit 2 cores gleichzeitig und hat die dann halt als Fenster (oder fullscreen) schaltbar unter linux bzw windows (dem man auch noch 2 cores lässt ;)).
- man muss nicht booten, virtual machines könen an jeder stelle eingefroren werden, sprich man läßt OSX einmal booten, macht dann den snapshot, und ab da startet die OSX Virtual machine nicht mehr OSX neu, sondern schlicht am (oder kurz nach) login
- man hat SEHR gute sicherheit, da man ein OS im OS hat, d.h. wenn OSX mal abstürzt / hängt oder man mit einer buggy software sich die installation beschädigt -> ab zum letzten snapshot und alles ist wie neu.
Die Nachteile sind
- man braucht mehr ram, logisch, da man OSX *und* das Host (betreiber) OS im Speicher hat, typisch also 2-4 GB RAM mehr belegt.
- das direkte Ansprechen von komplexer Sonder-Hardware (also bspw. Nvidia Quadro, generell GPU-processing) erfordert know-how und einrichtung und ist in spezialfällen sogar komplex ( bspw. alte AJA HD-SDI karten).
- 3-5% der rechenleistung werdem von overhead der VM und des Hostbetriebssystem (win/linux) verbraucht.
- man braucht 2 OS-Lizenzsen (eine für das Host, eine für die VM).
Die Lösung mit Virtual achines ist sehr gut wenn man - maximale Rechenpower unter OSX will (da man zigfach schnellere Systeme als apple sie herstellt nutzen kann), viele OSX Versionen gleichzeitig braucht (um bspw. paralell shake und andere quicktimeversionen nutzen zu können) und generell mit vielen Softwares quer durch die Bank arbeitet (also bspw. 3ds max unter windows, shake unter osx und ffmpeg unter windows). Dementsprechend ist OSX in Virtual Machines unter windows & linux bei uns der richtige Weg.

Der andere ansatz: Nativ OSX booten.
Vorteil hier:
- weniger RAM-bedarf (2-4 GB frei)
- direker zugriff auf komplexe Hardware (bspw. redrocket, blackmagic decklink hd-sdi, nvidia quadro usw)
- 1 zu 1 leistung, keinerlei Overhead für das Host OS
Nachteile
- "nur" OSX sicherheit, weniger Sicherheit als wenn man das OS in einer VM eingesperrt hat (das gilt für ALLE betriebssysteme, nicht nur OSX, virtual ist IMMER sicherer)
- kein Instant boot von snapshots
- Installation (einmalig) dauert länger
- kein gleichzeitiger Betrieb von mehreren OS-Versionen möglich (was bei den versionen von quicktime / fcp usw durchaus sinnvoll sein kann)
- keine feine einstellmöglichkeiten der rechenlast (sprich VM1 hat 16 cores und macht den shake-render, VM2 hat 2 cores und macht prores-transcode, VM3 aktuelle arbeits-VM mit 4 cores usw).
. man muss passende hardware kaufen. Als VM kann man OSX auch bequem auf nem 64 core AMD opteron mit Nvidia Teslas starten, für natives osx muss man sich auf von apple genutzte hardware beschränken (sprich Intel mainboards), da nicht von apple weiterverkaufte komponenten eben manchmal keine osx treiber haben.

Vereinfacht gesagt: Für komplexe Anwendungsprofile in denen VIEL gerechnet wird, wenig Zeitaufwand vertretbar ist und maximale Flexibilität gefordert wird -> VM, für bestes Preisleistungsverhältnis (man spart ram, ein OS, hat keinen overhead), beste hardwareflexibilität (sprich redrocket, alte aja karten usw) und als "normale" osx-workstation -> natives booten.

Für natives booten würde ich die obige konfiguration am motherboard ändern. OSX kann so einige Komponenten (mangels treiber) des Motherboards nicht nutzen (bspw. die 3te grafikkarte, die aspeed, bspw. die möglichen 8 port SAS-Controller usw) - die würden nur brachliegen (und dennoch geld kosten).

Da würde ich anstelle dessen dann eines der 1 zu 1 kompatiblen Motherboards für weniger geld und ohne brachliegende hardware nehmen - bei den anlaufstellen in denen die Anwender die osx nicht mehr auf den (inzwischen leider) langsamen apple pc so nutzen, wie x86org oder insanelymac etc findest du da massig listen über die besten motherboards Überlege gerade wie"s mit meinem MacPro Mid 2010 weitergeht. Mit der Performance bin ich eigentlich zufrieden, aber in Zukunft kommen vielleicht größere Projekte dazu und Budget wäre da. Daher entweder den MacPro aufrüsten, nen Hackintosh oder den neuen MacPro anschaffen. Also mit dem mid 2010er mac pro hast du (auch heute) die beste Apple Hardware die es am markt gibt - zudem schneller als nahezu alle Konfigurationen vom imer-macpro ausser der 12core-top variante. Du kannst pcie verwenden (geht beim imer nicht), kannst frei nach wahl top-grafikkarten einsetzen (geht beim imer nicht), hast keinen kabelsalat für die harddisks & raid (imer immer kabelsalat :/), kannst optische medien nutzen (imer wieder nur extern mit kabelsalat), kannst mehr ram ausbauen und das auch über mehr speicherbänke (imer max 64gb und nur 4 bänke) und hast intern sata schnittstellen.
Hast Du ne Empfehlung für eine Aufrüstung? Ist die Version mit 3,2 GHz Quad-Core Intel Xeon und ATI Radeon HD 5770 1024 MB. Klar, gerne, aber um das sinnvoll zu machen muß ich wissen was deine Haupanwendungen sind - da es einen großen unterschied macht ob du nun gpu-intenisiv (bspw davinci resolve), cpu-intensiv (bspw. blender), beides (bspw. after effects) oder sonderfälle (bspw. 3d stereoskopisches video, red 4k-6k decoding usw) a priori brauchst. Zudem - brauchst du nur einen "rechensklaven" & backup oder willst du a priori eine schnellere workstation.

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Antwort von studiolondon:

Sehr schöne Einkaufsliste, kommt gerade zur rechten Zeit ;-)

Danke. Gerne doch, wobei ich selber etwas anders einkaufen würde - typischerweise EINEN zwölfcore und EINE nvidia 780 bzw titan + billigst nvidia als 2te gpu anstelle von 2 * 6 cores und 2 * 760GTX.

Da hat man dann - so man will - jeweils bequem verdopplung, sprich auf 24 cores durch 2te cpu bzw 2te titan / 780.

hängt aber immer von jeweiligen Szenario ab.

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Antwort von TrueDex:

Der MacPro ist schlicht und einfach konkurrenzlos.

Da bringt ein Teilevergleich wenig, wenn andere Faktoren gefragt sind.

Ob der Markt es annimmt, bleibt abzuwarten. Sollte er erfolgreich laufen indem er bestehende Systeme verdrängt und/oder neue Einsatzmöglichkeiten generiert, werden andere Hersteller das Konzept genauso schnell kopieren wie es bei iPod, iPhone, iPad, MacBook Air usw... der Fall war.

In Anbetracht der Vergangenheit keine gewagte These.

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Antwort von Auf Achse:

@Auf Achse:

Das ist ein offentliches Forum. Der User hat diese Aussage so getätigt, und wird sicher dazu stehen. Wo ist das Problem? Und du findest es OK wenn du Meinungen Anderer die du nicht teilst auf diese perfide Weise lächerlich machst?

Bitte mach diese Fußzeile weg!

Danke,
Auf Achse


@all: Sorry, daß ich euren Thread damit durchkreuze.

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Antwort von studiolondon:

Wow, da hat sich einer viel Mühe gemacht Wird vermutlich auf Pause sein da der Selbstbausatz wiedermal in einer Endlosschleife hängt.. Immer amüsant, das ahnungslose Anwender wie Du konstant fälschlicherweise annehmen das solche Systeme "selbst" gebaut werden.

In der Praxis gibts einen Anruf, ein paar Mails mit den Lieferanten die ja auch den 24/7 5 Jahre vor Ort Service mit anbieten, und wir zahlen bei solchen Systemen typisch als Assemblierungspauschale 50-75€.

Das ist a) die gesparte Zeit für jeden beruflichen Anwender wert, b) oft genug zwingend wenn man 4-24h vor-ort service 24/7 übers jahr haben will und c) verdienen die inhouse IT-leute leute schlicht zuviel, als das sich es rechnen würde, die überhaupt was schrauben zu lassen.
Zu der Rechnung fehlt noch Senf, Brot und natürlich die Käsekrainer die Abwärme dieser Dose nicht ungenutzt in den Raum entweichen zu lassen.
Kommt noch dazu das du dir in den Sommermonaten für 5000 euronen ein Klimasplittgerät in dein Büro stellen musst.. Ahnungsloser Blödsinn den du da schreibst.
Die Komponenten sind durch die Bank weg auf energieeffizienz ausgewählt und (anders als beim imer) hat das System ein Gold 80+ höchsteffizienz netzteil.

Im Ruhestrom liegt so ein gerät grade mal ~100 watt über dem imer, und deutlcih unterhalb von einem 2010/11/12er mac pro.

Alter Schwede eine WKST mit einem Teil fürs Kühlhaus zu vergleichen ist eher wertfrei.. Der dezember 2013 imer/macpro ist keine workstation. Es fehlen von erweiterbarkeit (pcie) über sicherheit (raid), über wartbarkeit (alles fest bzw abhängig assembliert) und service (kein 24/7 4-24h vor ort service) bis hin zu schneller vernetzbarkeit (infiniband, sas usw) und aktueller leistung (grade mal ein drittel der rechenleistung der aktuellen workstations selbst in maximal ausbau) allen elementaren Aspekte einer workstation.

Der imer ist ein stinknormaler kleiner desktoprechner.

Bei den erstaunlichen Preisen hören wir lieber komplett auf nachzudenken .. Mit dem denken hast du IMHO offensichtlich unabhängig von meinen Posts öfters Aussetzer, und deine Nutzung des Pluralis Majestatis spricht Bände ;)

Die Preise sind 100% exakt. Du kannst selber problemos nachlesen - unsere einkaufspreise sind einiges besser, aber um das einzel-endkunden wie dir normale preisniveau zu kalkulieren habe ich konstant endkunden preise inkl. mwst abgefragt. Gehe selber zu einem preisvergleichsportal und prüfe nach, um dein Unwissen zu mindern und nicht weiterhin Blödsinn hier zu schreiben.

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Antwort von Axel:

Geht's auch ohne selbst-diskreditierendes Gebashe? Ist nämlich bis jetzt der vielleicht zivilisierteste Mac-Thread (oder Anti-Mac-Thread) in der slashCAM-Geschichte. Wäre schön, wenn er weiterginge. Deine sachlichen Argumente, studiolondon, sind bedenkenswert. Lasst doch mal sehen, was da ohne kindische Ausfälle noch kommt. Bitte.

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Antwort von TrueDex:

Der dezember 2013 imer/macpro ist keine workstation.
Der imer ist ein stinknormaler kleiner desktoprechner. Falsch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Workstation

Bis auf klein, das stimmt. :)

Die Preise sind 100% exakt. Sich aber bei einer simplen Ghz-Rechnung einen Fehler erlauben?
Setzen. Sechs.

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Antwort von studiolondon:

Es wäre doch für meisten User hier so einfach nachzurechnen..

Fettdruck lässt die Leute die Erfahrung sammeln das dies 100% stimmt was hier geschrieben wird..

http://www.cadnetwork.de/rendernode-r40/konfiguration

Mehr gibt's dazu nicht mehr zu sagen.. Wenn das deine Einkaufsquellen sind - mein Beileid.

Um zukünftig weitere finanzielle Schäden von dir bzw. deinem Arbeitgeber abzuwenden, beginne zukünftig deine Angebotsanfragen bei

- Distributoren wie Wave usw - falls du einen Gewerbeschein hast
- Preisvergleichssysteme wie http://geizhals.at/?m=1 - falls du keinen Gewerbeschein hast

Falls das beides zu komplizert für dich ist, dann nutze WENIGSTENS vernünftige Einkaufsquellen, bspw hier:

http://www.server-konfigurieren.de/konf ... x3-5-.html

Wobei du Bargeld aus dem Fesnter wirfst, wenn du bspw. dort HDDs / SSDs für hotswap-bays kaufst.... aber nun gut, es dein finanzieller Schaden bzw der deines Arbeitgebers, nicht meiner.

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Antwort von studiolondon:

Als IT-Laie kann ich studiolondons Behauptung, mit zwei 100€ - SSDs aus 2011 könne ich 16 x 38 MB/s "bequem" parallel auslesen, nicht verifizieren, es kommt mir jedoch unrealistisch vor. Nochmal, dann reichts aber auch:

SATAIII ports haben 6Gbit. Brutto 750 Mbyte/sek.
Netto kommt davon (nach overhead, wie parity, protockoll usw) in der Praxis knapp unter 600 MByte/sek an.
Heutige SSDs saturieren die Busse (sprich lasten die Bandbreite mal aus)

Hier für dich eine Liste aktueller SSDs >500 Mbyte/sek, inkl +-100erter € preisklasse.
http://www.heise.de/preisvergleich/?cat ... 500&sort=r

ZWEI solcher-heute selbst auf 50€ mainboards üblichen- SATAIII Busse und ZWEI solcher SSDs im RAID0 skalieren exzellent, nahe an den idealen 100%.

Daher ist es TRIVIAL und GÜNSTIG >1Gbyte/sek read zu fahren.

Über die heute typischen SATA-Controller auf den günstigeren Boards mit Intel bzw AMD Chipsatz ist das Limit der SATA-Busse typisch bei 1.3 bis 1.6 Gbyte/sek. Erst oberhalb von solchen Datenraten braucht man schnellere RAID-Controller.

Datenraten für RED 4K Multicam bei 10-16 Kameras liegen WEIT darunter, da hat man typisch 300-600 MByte/sek.

Das ist übrigens ein TOTAL alter Hut.

Hier mal ein bald 4 Jahre altes lustiges SATA-SSD Massaker,
für >2Gbyte sek, 2009...



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Antwort von Axel:

@studiolondon
Merci, das muss ich jetzt, wie Phil Schiller sagte, sich erstmal setzen lassen ;-)

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Antwort von PowerMac:

Der imer ist ein stinknormaler kleiner desktoprechner. Wir haben es verstanden. Hast du nichts im Leben anders zu tun, als ständig auf dem neuen Mac Pro rumzuhacken? Würde mir viel zu viel Zeit kosten.

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Antwort von studiolondon:

doppelpost - kann weg.

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Antwort von TrueDex:

Hö? Nennt man das Totposten?

Oder ist das eine Variante anstelle von arroganter Bevormundung an anderer Stelle??

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Antwort von DV_Chris:

Ein Doppelpost kann schon mal vorkommen. Wer wird bevormundet?

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Antwort von studiolondon:

Wer vor dem Hintergrund Apple kaufen muss kann einem echt leid tun. Verstehe sowieso nicht, wie jemand solche Äußerungen tätigt und dann erwartet, ernst genommen zu werden.
Einfach mal eine ganze Nutzergruppe beleidigen. Blödsinn - die FIRMA apple macht das schlechte Angebot - nicht die Kunden.

Der imer-macpro ist eben KEIN ersatz für den eingestellten mac pro; es ist ÄTZEND für die User das nun viele Applekunden hunderttausende Grafik, HD-SDI, Audio-karten wegschmeissen *müssen*, wen sie einen neuen mac brauchen / wollen, da sie keine pci-e steckplätze mehr nutzen dürfen.

Die tun mir leid, und das ist KEINERLEI beleidgung.

Und der Rechner imer-macpro ist doch als Nische ok, da gibts kunden für, auch der mac cube fand abnehmer (wenn auch dramatisch weniger als der mac pro).

Aber: er ist eben keine workstation und kein ersatz für den traditionell IMMER im sortiment befindlichen macpro.
Apple sollte für solche -oft jahrzehntelang treue - Kunden, die bspw. NICHT ihre 5000€ redockets, ihre €2000 nvidias, ihre €2000 aja/blackmagics wegwerfen wollen *UND* aktuelle rechenleistung wollen bzw brauchen zumindest einen pcie+dual cpu rechner im sortiment haben.

Früher gab es von Apple immer zumindest EIN System, das völlig oder halbwegs auf Augenhöhe mit der aktuellen Technik war.

Und jetzt? Der kommende imer-mac hat nichtmal mehr ein Drittel der am markt üblichen rechenleistung von workstations, herrje, *LETZTES* jahr waren 16 cores schon normal, heute sind es 24 und 36 bei INTEL, bzw 64 bei AMD... das ist ätzend.

Dazu kommt: Den mac pro quasi durch einen neuen mac cube zu ersetzen ist für *alle* beruflichen Anwender, die oft tausende und zehntausende euros an hardware ----IM----- rechner stecken haben (wie raid-controller, 10Gbe-Netzwerk, Fibre Channel, Redrockets, audio i/o Nvidia Quadros usw usf) schlicht ein Schlag ins Gesicht.

De facto sind *alle* von Applekunden in pcie investierten Gelder jetzt nicht mehr mit neuen Rechnern nutzbar. Es gibt KEINE apples mit pcie für kunden mehr.

Da bringt es NICHTS um den heissen Brei herumzureden.

Apple erzeingt den Neukauf von mindestens 2 Grafikarten, egal ob der Kunde schon 2 Nvidia Quadros hat oder nicht.

Für Apple wäre es trivial, eine vernünftige aktuelle dual-cpu workstation mit pci-e steckplätzen und platz sowohl für interne HDDs wie SSDs anzubieten. Trivial. Aber das würde eben weniger Profit bringen, und es ist ätzend das wegen mehr profit jetzt weniger Leistung aufgezwungen wird.

Und um aeines mal klarzustellen:
WETTBEWERB IST WICHTIG & GUT FÜR KUNDEN.
Deswegen finde ich es ätzend, das Apple jetzt sein letztes professionelles Produkt ersatzlos einstellt . Nach dem Ende von Xserve und dann Xsan war es zwar abzusehen, dennoch schade.

Glücklicherweise bleibt der Mitbewerb auch ohne Apple scharf genug, von den ganzen Manufakturen zu Konzernen ala lenovo/ibm, dell, hp, msi usw usf gibt es genug workstation-konkurrenz um die preise unten zu halten. Aber es wäre eben besser, würde apple in dem Markt weiter anbieten.

Und völlig unabhängig vom Preis: Nach über 20 Jahren auch als Applekunde - an die Situation, das Apples Top-rechner, das Flagschiff, der Mac Pro, schon vor der Auslieferung nichtmal mehr die Hälfte der üblichen Leistung am Markt bringt, kann ich mich nicht erinnern.

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Antwort von studiolondon:

Der imer ist ein stinknormaler kleiner desktoprechner. Wir haben es verstanden. Pluralis Majestatis eure Hoheit? Oder braucht ihr 2 Leute zum bedienen einer Tastatur und teilt euch einen Account? ;)

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Antwort von gast5:

Es wäre doch für meisten User hier so einfach nachzurechnen..

Fettdruck lässt die Leute die Erfahrung sammeln das dies 100% stimmt was hier geschrieben wird..

http://www.cadnetwork.de/rendernode-r40/konfiguration

Mehr gibt's dazu nicht mehr zu sagen.. Wenn das deine Einkaufsquellen sind - mein Beileid.

Um zukünftig weitere finanzielle Schäden von dir bzw. deinem Arbeitgeber abzuwenden, beginne zukünftig deine Angebotsanfragen bei

- Distributoren wie Wave usw - falls du einen Gewerbeschein hast
- Preisvergleichssysteme wie http://geizhals.at/?m=1 - falls du keinen Gewerbeschein hast

Falls das beides zu komplizert für dich ist, dann nutze WENIGSTENS vernünftige Einkaufsquellen, bspw hier:

http://www.server-konfigurieren.de/konf ... x3-5-.html

Wobei du Bargeld aus dem Fesnter wirfst, wenn du bspw. dort HDDs / SSDs für hotswap-bays kaufst.... aber nun gut, es dein finanzieller Schaden bzw der deines Arbeitgebers, nicht meiner. Nönö, das sind die Links die hier im Forum herumfliegen zum Thema ich bau mir eine WKST und keinen Server ...

Es ist aber auch vollkommen egal welchen link du auch auch immer präsentierst egal ob von Dell oder hp es wird nicht billiger werden.

Dein putziger link zum Thema Server konfigurieren sollte wenn du ihn schon bringt in einem Apple troll Fred zumindest safaritauglich sein und keinen Absturz produzieren..

Geizhals? Mein lieber Freund, unsere über 20000 Clients im Netz müssen eine Ausschreibung durchlaufen bei der Anschaffung und werden danach gefertigt. Nach Ablauf ihrer Dienstzeit werden sie selbst wenn sie noch funktionieren sollten getauscht aus Datensicherheitsrelevanten Gründen.

Dein Beitrag passt zu meinem link
http://futurezone.at/digital-life/ingri ... 32.398.511

Gehab dich wohl Studio London und viele Grüße aus dem Department ma14 ma68 Vienna

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Antwort von cantsin:

(Eigentlich sollte man Glaubenskrieger-Threads wie diese hier ignorieren und schon gar nicht drauf antworten.) Beide Fraktionen hier haben jeweils auf ihre Weise recht. Wer beruflich rechenintensive Postpro mit Adobe Premiere/AE, Resolve & Co. macht, legt seine 3000 Euro natürlich besser in eine Windows-Workstation an und verdient danach mit jeder eingesparten Minute Render- bzw. Wartezeit bares Geld. Das Geld aus ästhetischen, Lifestyle- oder OS-Vorlieben in einen Mac zu stecken, der einen Bruchteil der Leistung bringt, wäre irrational.

Wer in der wachsenden Grauzone zwischen Amateur und Profi unterwegs ist, oder z.B. als Animator am Rechner mehr zeichnet als rendert, kann aber andere Prioritäten haben. Da können kompakte Maße, geringer Stromverbrauch, geringere Geräuschentwicklung und der stressfreiere Betrieb, den integrierte Plattformen wie der Mac bieten, wichtiger sein. Da folgt die neue Apple-Hardware konsequent der Zielgruppen-Rekalibrierung, die softwareseitig bei den neueren Pro-Applikationen begonnen wurde.

Die zweite Zielgruppe, die Apple mit dem neuen Mac Pro anvisiert, dürften Hochschulen im Design- und Medienbereich sein. Für Klassen- und Arbeitsräume hat dessen platz-, strom- und geräuschsparende Konzept handfeste Vorteile. Größere Datenmengen werden da sowieso auf Netzwerklaufwerken gespeichert, so dass das Fehlen interner Laufwerksoptionen nicht ins Gewicht fällt.

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Antwort von Blancblue:

Erstmal danke für Deine ausführliche Antwort!
Hab ich Kosten vergessen aufzuführen? Hups, wo? Die Zahlen kommen direkt aus unserer internen Datenbank - und die hat 0% Fehlermarge. Welche Information fehlt? Offen gelassen habe ich, ganz bewusst, die Posten die jeder selbst entscheidet (sprich betriebssystem von 0€ / linux bis ....), und assemblierung (von "kann niemand besser als ich selber" bis "ich will 5 jahre vor ort service und NICHTS selber machen). Die Kosten für den Zusammenbau und die Konfiguration muss man schon einrechnen, auch wenn man selbst zusammen frickelt.
Betriebsystem zum klassischen Vergleich wäre schon Windows und dafür fallen schon Kosten an.
Großen Kostenfaktor der beim Selbstbau immer vergessen wird, ist der Wiederverkaufswert. Der ist deutlich geringer als bei einem Markenprodukt, insbesondere gegenüber Apple Rechnern, deren WKV sogar nochmal höher ist als der vergleichbarer Marken.

Aber ich will Deinen Vergleich gar nicht schmälern, mich stört eigentlich nur die reisserische Überschrift. "Unkompakte Power-Alternative zum neuen MacPro" o.ä. fände ich deutlich angebrachter.
Also mit dem mid 2010er mac pro hast du (auch heute) die beste Apple Hardware die es am markt gibt - zudem schneller als nahezu alle Konfigurationen vom imer-macpro ausser der 12core-top variante. Du kannst pcie verwenden (geht beim imer nicht), kannst frei nach wahl top-grafikkarten einsetzen (geht beim imer nicht), hast keinen kabelsalat für die harddisks & raid (imer immer kabelsalat :/), kannst optische medien nutzen (imer wieder nur extern mit kabelsalat), kannst mehr ram ausbauen und das auch über mehr speicherbänke (imer max 64gb und nur 4 bänke) und hast intern sata schnittstellen. Also aktuell habe ich 12 GB RAM als Triple Channel laufen. Mehr geht glaube ich nicht bzw. ist nicht sinnvoll.
Klar, gerne, aber um das sinnvoll zu machen muß ich wissen was deine Haupanwendungen sind - da es einen großen unterschied macht ob du nun gpu-intenisiv (bspw davinci resolve), cpu-intensiv (bspw. blender), beides (bspw. after effects) oder sonderfälle (bspw. 3d stereoskopisches video, red 4k-6k decoding usw) a priori brauchst. Zudem - brauchst du nur einen "rechensklaven" & backup oder willst du a priori eine schnellere workstation. Nutze den Mac aktuell in erster Linie für Fotos, also Lightroom und Photoshop. Dazu Videoschnitt mit FCPX, ab und zu Motion 5 und vermehrt Da Vinci Resolve. Mit Blender etc. hab ich nichts am Hut.

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Antwort von Blancblue:

(Eigentlich sollte man Glaubenskrieger-Threads wie diese hier ignorieren und schon gar nicht drauf antworten.) Beide Fraktionen hier haben jeweils auf ihre Weise recht. Wer beruflich rechenintensive Postpro mit Adobe Premiere/AE, Resolve & Co. macht, legt seine 3000 Euro natürlich besser in eine Windows-Workstation an und verdient danach mit jeder eingesparten Minute Render- bzw. Wartezeit bares Geld. Das Geld aus ästhetischen, Lifestyle- oder OS-Vorlieben in einen Mac zu stecken, der nicht einmal einen Bruchteil der Leistung bringt, wäre irrational.

Wer in der wachsenden Grauzone zwischen Amateur und Profi unterwegs ist, oder z.B. als Animator am Rechner mehr zeichnet als rendert, kann aber andere Prioritäten haben. Da können kompakte Maße, geringer Stromverbrauch, geringere Geräuschentwicklung und der stressfreiere Betrieb, den integrierte Plattformen wie der Mac bieten, wichtiger sein. Da folgt die neue Apple-Hardware konsequent der Zielgruppen-Rekalibrierung, die softwareseitig bei den neueren Pro-Applikationen begonnen wurde.

Die zweite Zielgruppe, die Apple mit dem neuen Mac Pro anvisiert, dürften Hochschulen im Design- und Medienbereich sein. Für Klassen- und Arbeitsräume hat dessen platz-, strom- und geräuschsparende Konzept handfeste Vorteile. Größere Datenmengen werden da sowieso auf Netzwerklaufwerken gespeichert, so dass das Fehlen interner Laufwerksoptionen nicht ins Gewicht fällt.
Zu 100% einverstanden - besser kann man das nicht zusammenfassen, saugut! Hätte ich gerne als Sticky in jedem MacPro Thread :)

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Antwort von gast5:

Wow, da hat sich einer viel Mühe gemacht Wird vermutlich auf Pause sein da der Selbstbausatz wiedermal in einer Endlosschleife hängt.. Immer amüsant, das ahnungslose Anwender wie Du konstant fälschlicherweise annehmen das solche Systeme "selbst" gebaut werden.

In der Praxis gibts einen Anruf, ein paar Mails mit den Lieferanten die ja auch den 24/7 5 Jahre vor Ort Service mit anbieten, und wir zahlen bei solchen Systemen typisch als Assemblierungspauschale 50-75€.

Das ist a) die gesparte Zeit für jeden beruflichen Anwender wert, b) oft genug zwingend wenn man 4-24h vor-ort service 24/7 übers jahr haben will und c) verdienen die inhouse IT-leute leute schlicht zuviel, als das sich es rechnen würde, die überhaupt was schrauben zu lassen.
Zu der Rechnung fehlt noch Senf, Brot und natürlich die Käsekrainer die Abwärme dieser Dose nicht ungenutzt in den Raum entweichen zu lassen.
Kommt noch dazu das du dir in den Sommermonaten für 5000 euronen ein Klimasplittgerät in dein Büro stellen musst.. Ahnungsloser Blödsinn den du da schreibst.
Die Komponenten sind durch die Bank weg auf energieeffizienz ausgewählt und (anders als beim imer) hat das System ein Gold 80+ höchsteffizienz netzteil.

Im Ruhestrom liegt so ein gerät grade mal ~100 watt über dem imer, und deutlcih unterhalb von einem 2010/11/12er mac pro.

Alter Schwede eine WKST mit einem Teil fürs Kühlhaus zu vergleichen ist eher wertfrei.. Der dezember 2013 imer/macpro ist keine workstation. Es fehlen von erweiterbarkeit (pcie) über sicherheit (raid), über wartbarkeit (alles fest bzw abhängig assembliert) und service (kein 24/7 4-24h vor ort service) bis hin zu schneller vernetzbarkeit (infiniband, sas usw) und aktueller leistung (grade mal ein drittel der rechenleistung der aktuellen workstations selbst in maximal ausbau) allen elementaren Aspekte einer workstation.

Der imer ist ein stinknormaler kleiner desktoprechner.

Bei den erstaunlichen Preisen hören wir lieber komplett auf nachzudenken .. Mit dem denken hast du IMHO offensichtlich unabhängig von meinen Posts öfters Aussetzer, und deine Nutzung des Pluralis Majestatis spricht Bände ;)

Die Preise sind 100% exakt. Du kannst selber problemos nachlesen - unsere einkaufspreise sind einiges besser, aber um das einzel-endkunden wie dir normale preisniveau zu kalkulieren habe ich konstant endkunden preise inkl. mwst abgefragt. Gehe selber zu einem preisvergleichsportal und prüfe nach, um dein Unwissen zu mindern und nicht weiterhin Blödsinn hier zu schreiben.
Hmmm in vier Zitaten vier mal unverschämt ?.. Da musst noch viele Freds aufarbeiten bist du in die slashcam Bestenliste kommst ..eventuell mal das Götzzitat einfließen lassen oder mit dem Anwalt drohen *gggg aber du bist auf dem besten Weg ein Klassiker zu werdén..* Daumen

http://futurezone.at/digital-life/ingri ... 32.398.511

Mehr gibt's nicht zu sagen..

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Antwort von studiolondon:

Erstmal danke für Deine ausführliche Antwort! Immer gerne (wenn Zeit da ist, mit ein wenig Glück nehmen die USA-Leute nachher alles 1 zu 1 ab, dann hab ich weiter Zeit zu posten)
Hab ich Kosten vergessen aufzuführen? Hups, wo? Die Zahlen kommen direkt aus unserer internen Datenbank - und die hat 0% Fehlermarge. Welche Information fehlt? Offen gelassen habe ich, ganz bewusst, die Posten die jeder selbst entscheidet (sprich betriebssystem von 0€ / linux bis ....), und assemblierung (von "kann niemand besser als ich selber" bis "ich will 5 jahre vor ort service und NICHTS selber machen). Die Kosten für den Zusammenbau und die Konfiguration muss man schon einrechnen, auch wenn man selbst zusammen frickelt. Ah ok, ja, das hatte ich ja geschrieben, die "von 0 bis" posten zusammenbau und OS sind zu variabel, um sie fix einzupreisen.

Als Leitlinie: Wir zahlen in D für assemblierung pauschal 75,- € mit 24h burn-in Test, in London ists etwas höher, umgerechnet knapp 85€.

Es gibt günstigere Anbieter (so mancher Händler assembliert unter 50€), aber bei workstations und dual-cpu finde ich sollte man schon routiniers ranlassen, die eben mit hochwertigen komponenten wie ECC-RAM, multi-sockel mainboards, raid konfiguration usw usf blind vertraut sind und pro jahr und pro mitarbeiter >1000 geräte herstellen.
Betriebsystem zum klassischen Vergleich wäre schon Windows und dafür fallen schon Kosten an. Linux nicht vergessen - So manches, bspw. davinci resolve, ist grade im highend bereich unter linux definitiv am besten. Das ist kostenlos.
Für workstations würde ich heute noch win 7 nehmen - ausser man hat directX lastige anwendungen, dann win 8.1
win 7 pro kostet typisch so 30-40€ für einzel-endkunden:http://www.ebay.de/sch/Betriebssysteme- ... dows+7+oem

Großen Kostenfaktor der beim Selbstbau immer vergessen wird, ist der Wiederverkaufswert. Der ist deutlich geringer als bei einem Markenprodukt, insbesondere gegenüber Apple Rechnern, deren WKV sogar nochmal höher ist als der vergleichbarer Marken. Nein, da muss ich wiedersprechen - das ist ein weit verbreiteter Denkfehler.

Wir verkaufen EXTREM viel ab, typischerweise nach 36-48 Monaten sind >85% der Technik abverkauft.

Und zwar *als Komponenten* wenn die Preise gut sind, bspw. hatten wir als die Festplattenpreise vor ~18 Monaten so anzogen glücklicherweise grade >150 1-2TB Festplatten im Austausch, da haben wir tatsächlich *Gewinn* mit dem Verkauf gemacht.

Die mac pros haben wir als Systeme verkauft - die brachten grade noch zwischen 500 bsi 1000 euro pro Stück, und seitdem sind die Preise noch weiter gesunken, für das aktuelle preisniveau mal beispiele mit sofortkauf:
http://www.ebay.de/sch/Desktops-AllinOn ... ro&_sop=15

du siehst, die 3000-5000€ rechner gehen dann für 500-1000€ weg.
2500-4000€ wertverlust.

Wenn man hingegen binnen 36-48 Monaten *immer* ab & neuverkauft, kommt man bequem unter 50% wertverlust raus.
Aber ich will Deinen Vergleich gar nicht schmälern, mich stört eigentlich nur die reisserische Überschrift. "Unkompakte Power-Alternative zum neuen MacPro" o.ä. fände ich deutlich angebrachter. Verstehe die Kritik und nehme sie an.
Vorschlag - wenn die Amis nachher alles abnehmen hab ich Zeit frei (stehe ja auf standby für ggf. gewünschte Änderungen), dann mach ich mal die *direkte* Alternative; also nicht "besser fürs gleiche Geld", wie das Beispiel sondern, was sicher auch den einen oder anderen interessiert "gleichgut für einen ERHEBLICH besseren bis geilen preis"

Nutze den Mac aktuell in erster Linie für Fotos, also Lightroom und Photoshop. Dazu Videoschnitt mit FCPX, ab und zu Motion 5 und vermehrt Da Vinci Resolve. Mit Blender etc. hab ich nichts am Hut. Für Foto ist der Rechner doch definitiv NICHT zu langsam (wobei bei hohen auflösungen sind 12 GB schon recht eng. Ob die single cpus mac pros eingeschränkt sind weiss ich nicht, wir hatten am ende nur noch nur dual cpu mac pros und die hatten 32 GB).

Für resolve hingegen lohnt sich ein ERHEBLICH stärkeres System wirklich.
Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du gerne bei OSX bleiben, korrekt? Falls die Zeit da ist (daumen drücken für die USA-Abnahme) jage ich nachher nochmal dann ein günstiges und leistungsfähiges system mit osx durch unsere datenbank.

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Antwort von suchor:

Für resolve hingegen lohnt sich ein ERHEBLICH stärkeres System wirklich.
Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du gerne bei OSX bleiben, korrekt? Falls die Zeit da ist (daumen drücken für die USA-Abnahme) jage ich nachher nochmal dann ein günstiges und leistungsfähiges system mit osx durch unsere datenbank. Na da hätte ich aber auch Interesse dran:)
LG

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Antwort von Blancblue:

Nee, für Fotos auf jeden Fall noch absolut ausreichend. Auch der FCPX rennt ganz, aber ich hätte nichts dagegen, wenn noch schneller rennt. Am liebsten wäre mir eigentlich die Kiste maximalst upzugraden und noch paar Jahre laufen zu lassen bis dann was neues her muss. Oder es macht finanziell Sinn größeren Sinn den Mac zu verkaufen und nen Hackintosh zu basteln. Bei OSCX will ich definitiv bleiben.

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Antwort von studiolondon:

(Eigentlich sollte man Glaubenskrieger-Threads wie diese hier ignorieren und schon gar nicht drauf antworten.) Ähm, Wissen und argumentative Fakten sind nicht Glauben und Krieg.

Ich persönlich (und dutzende Kollegen) haben jahrzehntelang OSX stark genutzt, heute ist es (da shake, color, dvdstudio pro, fcp server, fcp, xserve und xsan, unsere zentralen apple produkte, allesamt eingestellt wurden) nur noch selten im Einsatz. Solides OS, genauso wie windows und linux.

Insofern: Gegen OSX spricht aus meiner Warte (ausser der geringen Auswahl verfügbarer high-end software und high-end hardware) nichts.

Meine Kritik gilt explizit der nutzerfeindlichem (keinerlei nutzerseitig bestückbares pcie, zwang zum neukauf von grafikkarten usw) und schrechlich leistungsschwachen (50-75% unter der leistung aktueller workstation-systeme) neuen Apple cube/imac/macpro Offerte.
Beide Fraktionen hier haben jeweils auf ihre Weise recht. Nein, da stimme ich nicht zu.
Der imer/cube mäßige neue Apple hat seine Nischen, und ich finde ein solches Gerät fehlte bei Apple. Macht Sinn.

Das ändert aber nichts daran daß
a) das Gerät keinen Mac Pro-Ersatz darstellt - es fehlt von A-Z erweiterbarkeit und
b) anders als der klassische mac pro mit seinen mitbewerbsfähigen preisen das gerät VÖLLIG überteuert ist und,
c) am wichtigsten: Das gerät leistungsmäßig selbst in der Top-Ausstattung nichtmal 50% der Leistung aktueller Systeme hat - das war beim mac pro früher immer zumindest auf Augenhöhe, jetzt ist es schlicht 1 bis 2 Klassen unterhalb der bereits im markt befindlichen Systeme.
Wer beruflich rechenintensive Postpro mit Adobe Premiere/AE, Resolve & Co. macht, legt seine 3000 Euro natürlich besser in eine Windows-Workstation an und verdient danach mit jeder eingesparten Minute Render- bzw. Wartezeit bares Geld. Das Geld aus ästhetischen, Lifestyle- oder OS-Vorlieben in einen Mac zu stecken, der einen Bruchteil der Leistung bringt, wäre irrational. Korrekt.
Der Hauptgrund für OSX in der Postproduktion war das wirklich solide und günstige Bundle aus color /grading), shake (compositing), dvd studio pro (authoring) und fcp + fcp server (editorial für afrbeitsgruppen).

Abgerundet mit Hardware wie Xserve und Xsan für das Netzwerk und wettbewerbsfäh gepreisten und +- auf der Höhe der Zeit leistungsfähigen mac pros war das eine interessante und für viele (inkl. uns) dann auch jahre genutzte Alternative.

Das -alles- ist nicht mehr existent.

Was bleibt sind -nicht- auf der höhe der zeit befindliche leistungsschwache -single cpu- systeme zu -extrem überhöhten preisen- und leider -ohne- apples netzwerk (fcpserver/xserve/xsan) und hochwertige applikationen (colr, shake, fcp) schlicht nicht mehr wettbewerbsfähige produkte.
Wer in der wachsenden Grauzone zwischen Amateur und Profi unterwegs ist, oder z.B. als Animator am Rechner mehr zeichnet als rendert, kann aber andere Prioritäten haben. Da können kompakte Maße, geringer Stromverbrauch, geringere Geräuschentwicklung und der stressfreiere Betrieb, den integrierte Plattformen wie der Mac bieten, wichtiger sein. Da folgt die neue Apple-Hardware konsequent der Zielgruppen-Rekalibrierung, die softwareseitig bei den neueren Pro-Applikationen begonnen wurde. Der neue mac ist KEIN BISSCHEN ENRGIEFFIZIENTER als jeder baugleiche PC.

Im Gegenteil.

Das ZWEI mid-level Garfikkarten zwangsweise verbaut werden ist INNEFFIZIENT und überflüssig - eine upperclass gpu bringt mehr leistung - bei geringerem stromverbrauch.

"Leise" ist das System zudem nicht, da wären wir bei Systemen wie deltatronic.

Die sind leise.

Lautlos, um genau zu sein, da sie nicht mit Lüfter, sondern mit Kühlkörper und Konvektion arbeiten.

Und jede wette, der neue mac wird unter last LAUT.

Ein EINZELNER lüfter, der ~450Watt abtransportieren muß.

Die zweite Zielgruppe, die Apple mit dem neuen Mac Pro anvisiert, dürften Hochschulen im Design- und Medienbereich sein. Für Klassen- und Arbeitsräume hat dessen platz-, strom- und geräuschsparende Konzept handfeste Vorteile. Größere Datenmengen werden da sowieso auf Netzwerklaufwerken gespeichert, so dass das Fehlen interner Laufwerksoptionen nicht ins Gewicht fällt. Entschuldigung, das kann doch nicht ernst gemeint sein - oder ist zumindest reichlich unreflektiert.

a) Gestaltung & Medien? Zahlreiche der wichtigsten Softwares, bspw. 3ds max für Animation, Catia für Design/CAM, um nur zwei zu nennen, laufen nichtmal unter OSX - während nahezu alles was unter OSX an Software verfügbar ist auf windows & linux existiert. Studenten müssen für die Arbeit lernen, und da sind eben dinge wie 3ds max, catia usw in den jeweiligen Bereichen mit Abstand die Norm...
b) Medien & Gestaltungshochschulen haben ENGE Etats - insbesondere in Deutschland - und die sollen dann 3000€ min PRO arbeitsplatz ausgeben, obleich ein exakt gleichstarker rechner grade mal ein drittel kostet UND wartbar ist? Ich habe lang genug doziert um klipp und klar zu sagen, das ich (und 90% des Stabs) in der Ausschüssen da aber mal ganz schnell dem zuständigen die Segel streichen würde... ein mac-department, sicher, warum nicht. Aber als standardlösung? Um Himmelswillen, viel effizienter kann man öffentliche Gelder nicht rausschmeissen. Wenn, dann imacs.
c) Studenten haben (insbesondere da sie oft zeit schlicht nicht einrechnen) oft exzellente Abschlussarbeiten, und ich habe viele diplomanden und studenten aller jahrgänge bei ihren abschlüssen betreut - die sitzen u.U. durchaus 1,2 Jahre an sowas. Und denen soll man dann ZUSÄTZLICH ihr so oder so schon schwach ausgeprägtes "Zeit is Geld" Defizit mit rechnern mit halbierter Leistung würzen? Nein. Das ist ein völlig falscher Ansatz.

TEURE Systeme machen an hochschulen durchaus Sinn, ich habe selber für millionenschwere Investments an einigen deutschen (und englischen) Hochschulen gekämpft, oft genug erfolgreich.

Aber da müssen dann Sachen wie eine Motion Control, ein volles discreet flame system, ein DCI-compliant Masteringsystem inkl. 30.000€ projektor her, dinge, die die studenten NICHT in freier Wildbahn erlernen können, aber doch nicht quadcore desktoprechner für 3000€ pro Stück, herrje.

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Antwort von studiolondon:

Für resolve hingegen lohnt sich ein ERHEBLICH stärkeres System wirklich.
Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du gerne bei OSX bleiben, korrekt? Falls die Zeit da ist (daumen drücken für die USA-Abnahme) jage ich nachher nochmal dann ein günstiges und leistungsfähiges system mit osx durch unsere datenbank. Na da hätte ich aber auch Interesse dran:)
LG Et voila - für dich und blancblue inmal unsere Datenbank angeworfen:
Der leicht verbesserte 4000€ "macpro" (ES IST EIN IMER ;)) für 1500€.


viewtopic.php?t=112241

p.s.
@blancblue - als natives OSX system checke ich nachher nochmal nach, ob man nicht ein besseres mainboard nehmen will - das spezifische in dem system habe ich noch nicht unter OSX nativ eingesetzt, sondern nur als OSX virtual machine unter windows. Checke ich nachher nochmal nach, aber muss erst mal wieder arbeiten.

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Antwort von TrueDex:

Ein Doppelpost kann schon mal vorkommen. Wer wird bevormundet? Kann? Oder soll?

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Antwort von TrueDex:

Blödsinn - die FIRMA apple macht das schlechte Angebot - nicht die Kunden. Haha, na dann warten wir die Absatzzahlen ab. Dann wird sich zeigen, was ein "schlechtes" Angebot ist.

Wenn du das als schlecht bezeichnest, ist das noch lange nicht allgemeingültig.
Der imer-macpro ist eben KEIN ersatz für den eingestellten mac pro; es ist ÄTZEND für die User das nun viele Applekunden hunderttausende Grafik, HD-SDI, Audio-karten wegschmeissen *müssen*, wen sie einen neuen mac brauchen / wollen, da sie keine pci-e steckplätze mehr nutzen dürfen. Nicht dürfen - können. Arbeite mal an deiner Ausdrucksweise.
Wer den MacPro kauft, weiß, worauf er sich einlässt. So einfach ist das. Wenn man deinen Schmarrn liest, könnte man denken, die Leute werden gezwungen. ;)

quote="studiolondon"]
Die tun mir leid, und das ist KEINERLEI beleidgung.
Doch. Kontext und so.
Und der Rechner imer-macpro ist doch als Nische ok, da gibts kunden für, auch der mac cube fand abnehmer (wenn auch dramatisch weniger als der mac pro). Warte doch mal die Verkaufszahlen ab.
Wäre schon peinlich für dich, wenn die dich eines besseren belehren.
Aber: er ist eben keine workstation und kein ersatz für den traditionell IMMER im sortiment befindlichen macpro. Er ist ein Ersatz, weil er den alten ersetzt. Einfache Logik.
Gleichzeitig definiert er neue Möglichkeiten und will dementsprechend ausgereizt werden.

Früher gab es von Apple immer zumindest EIN System, das völlig oder halbwegs auf Augenhöhe mit der aktuellen Technik war. Ist doch bei 98% der Fälle jetzt auch so.
Und jetzt? Der kommende imer-mac hat nichtmal mehr ein Drittel der am markt üblichen rechenleistung von workstations, herrje, *LETZTES* jahr waren 16 cores schon normal, heute sind es 24 und 36 bei INTEL, bzw 64 bei AMD... das ist ätzend. Was regst du dich auf. ;)
Überhaupt: Ignorier ihn doch und bekämpfe den MacPro nicht, als würdest du Geld dafür bekommen.
Dazu kommt: Den mac pro quasi durch einen neuen mac cube zu ersetzen ist für *alle* beruflichen Anwender, die oft tausende und zehntausende euros an hardware ----IM----- rechner stecken haben (wie raid-controller, 10Gbe-Netzwerk, Fibre Channel, Redrockets, audio i/o Nvidia Quadros usw usf) schlicht ein Schlag ins Gesicht. Da bringt es NICHTS um den heissen Brei herumzureden. Tut das wer?
Apple erzeingt den Neukauf von mindestens 2 Grafikarten, egal ob der Kunde schon 2 Nvidia Quadros hat oder nicht. Sie erzwingen gar nichts. Wem es nicht passt, soll umsteigen.
Für Apple wäre es trivial, eine vernünftige aktuelle dual-cpu workstation mit pci-e steckplätzen und platz sowohl für interne HDDs wie SSDs anzubieten. Trivial. Aber das würde eben weniger Profit bringen, und es ist ätzend das wegen mehr profit jetzt weniger Leistung aufgezwungen wird. Deine Theorie.
Apple will einen neuen Formfaktor einführen. Das der Markt das will, ist deren Theorie.

Und um aeines mal klarzustellen:
WETTBEWERB IST WICHTIG & GUT FÜR KUNDEN.
Deswegen finde ich es ätzend, das Apple jetzt sein letztes professionelles Produkt ersatzlos einstellt . Nach dem Ende von Xserve und dann Xsan war es zwar abzusehen, dennoch schade. Ist eben kein Markt für Apple. Zu klein, zu unbedeutend.
Glücklicherweise bleibt der Mitbewerb auch ohne Apple scharf genug, von den ganzen Manufakturen zu Konzernen ala lenovo/ibm, dell, hp, msi usw usf gibt es genug workstation-konkurrenz um die preise unten zu halten. Aber es wäre eben besser, würde apple in dem Markt weiter anbieten. Also doch alles nicht ganz so schlimm?

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Antwort von TrueDex:

(Eigentlich sollte man Glaubenskrieger-Threads wie diese hier ignorieren und schon gar nicht drauf antworten.) Ähm, Wissen und argumentative Fakten sind nicht Glauben und Krieg. Wissen und Fakten?
Es wurde noch nicht ein MacPro ausgeliefert und du schreibst schon davon, dass er nur eine kleine Nische bedient, befindest dich aber selbst in der Nische.

Herrlich! :)
anders als der klassische mac pro mit seinen mitbewerbsfähigen preisen das gerät VÖLLIG überteuert ist Na wer bietet denn etwas Vergleichbares im selben Formfaktor günstiger?

Was bleibt sind -nicht- auf der höhe der zeit befindliche leistungsschwache -single cpu- systeme zu -extrem überhöhten preisen- und leider -ohne- apples netzwerk (fcpserver/xserve/xsan) und hochwertige applikationen (colr, shake, fcp) schlicht nicht mehr wettbewerbsfähige produkte. Deine Texte sind deshalb so anstrengend, weil du viel zuviel laberst und dich ständig wiederholst.

In der Kürze liegt die Würze!
Gestaltung & Medien? Zahlreiche der wichtigsten Softwares, bspw. 3ds max für Animation, Catia für Design/CAM, um nur zwei zu nennen, laufen nichtmal unter OSX Unter OSX läuft inzwischen alles, solltest du doch wissen!

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Antwort von k_munic:

… De facto sind *alle* von Applekunden in pcie investierten Gelder jetzt nicht mehr mit neuen Rechnern nutzbar. … For those with significant investments in PCIe cards, Sonnet has announced an expansion chassis that holds the cards and converts the interface into Thunderbolt 2. … sagt Larry Jordan ......
Aber der kennt vermutl. nicht studiolondon und hat auch nicht diese Insiderkenntnisse wie unser Google-König ..... ..........

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Antwort von DV_Chris:

For those with significant investments in PCIe cards, Sonnet has announced an expansion chassis that holds the cards and converts the interface into Thunderbolt 2. … sagt Larry Jordan ......
Aber der kennt vermutl. nicht studiolondon und hat auch nicht diese Insiderkenntnisse wie unser Google-König ..... .......... Und wenn Du Dich ein wenig auskennen würdest, dann würdest Du wissen, dass eine externe TB Box designbedingt! nicht die Bandbreite wie klassische PCIExpress Steckplätze liefern kann.

Aber Hauptsache den studiolondon weiter beleidigen.

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Antwort von studiolondon:

… De facto sind *alle* von Applekunden in pcie investierten Gelder jetzt nicht mehr mit neuen Rechnern nutzbar. … For those with significant investments in PCIe cards, Sonnet has announced an expansion chassis that holds the cards and converts the interface into Thunderbolt 2. PCIE-Extender sind ein uralter Hut, bloß ändert das nichts am Kernproblem des langsamen Tbolt2, das 75% langsamer als PCIe ist. Somit laufen Karten eben erst garnicht (bspw. RedRocketX) oder wenn sie von schnellen Pcie*16 auf langsames Pcie*4 runterschalten können -wenn überhaupt- eben mit einem Viertel der Geschwindigkeit. Was natürlich reichlich sinnlos ist, wenn man bspw. aktuelle & schnelle Grafikkarten anstelle der veralteten Apple D300/500/700 mit ihren 2011er cores einsetzen will, bzw wie im Falle von davinci, muß.

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Antwort von studiolondon:

Gestaltung & Medien? Zahlreiche der wichtigsten Softwares, bspw. 3ds max für Animation, Catia für Design/CAM, um nur zwei zu nennen, laufen nichtmal unter OSX Unter OSX läuft inzwischen alles, solltest du doch wissen! Du hast offenbar einen starken Realitätsverlust.

Ich mach mir jetzt nicht die Mühe, eine Liste der ganzen fehlenden ANwendungen unter OSX zu machen - Nur aus dem Hinterkopf mal schnell jeweils ein paar Marktführer, die nicht unter OSX laufen.

CAD
solidworks
catia
pro engineer


3D Animation
Softimage Xsi
3Ds Max


Im Compositing fehlt bspw. das Flagschiff der Branche,
Flame
Digital Fusion

im Grading gibts nur die eingeschränkte versionen von
davinci resolve - die großen 8er multi-gpu & cluster versionen gibts schlicht nicht für OSX
Lustre fehlt ebenfalls

und beim finishing wiederholt sich das, es gibt nur smoke basic,
smoke advanced fehlt wiederrum bei osx, andere, wie
Clipster und
Fuze fehlen komplett.

dito editing, da fehlen bspw. von groß bis klein
lightworks
sony vegas

Und mein persönlicher liebling, der ewige Branchengeheimtip, fehlt logischerweise auch:

Mystkia



Mystika ist - das am Rande - wie eng der Horizont von Platformjüngern ist. In der Leistungsklasse ist Mystika ewig und 3 Tage am Markt (mancher kennt es noch in der uralten 90er Jahre Inkarnation, Matador) - und offen gesagt sind Systeme ala FCPX im Vergleich zu solchen Tools nur - sorry - ein Witz.

Schaut euch das Video mal an, da kriegt man einen guten Überblick was den 100-500€ Softwares ala FCPX noch alles so fehlt, um mit den großen & vollprofessionellen Tools in Wettbewerb zu treten.

Ganz abgesehen davon, das Apples schnellste Systeme nicht mal die halbe Rechen & Grafikleistung aktueller Workstations haben, sind das in nahezu allen Bereichen die jeweiligen Highender, die schlicht nicht unter OSX laufen.

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Antwort von DV_Chris:

Studiolondon, habe ein wenig Nachsicht mit dem TrueDex. Der scheint noch sehr jung zu sein und verwechselt die Apple Welt mit der echten. ;-)

Du hast Discreet Hintergrund? Finde ich klasse.. Da ist mir auch noch in:sync mit dem Speed Razor eingefallen. Das waren noch Zeiten *g*

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Antwort von TrueDex:

Studiolondon, habe ein wenig Nachsicht mit dem TrueDex. Der scheint noch sehr jung zu sein und verwechselt die Apple Welt mit der echten. ;-) Und vorhin selbst einen auf Moralapostel machen? Du scheinst schizophren zu sein.

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Antwort von TrueDex:

Du hast offenbar einen starken Realitätsverlust. Eben nicht. Ich sage bloß: Intel!
Ich mach mir jetzt nicht die Mühe, eine Liste der ganzen fehlenden ANwendungen unter OSX zu machen - Nur aus dem Hinterkopf mal schnell jeweils ein paar Marktführer, die nicht unter OSX laufen. Die Mühe hast du dir umsonst gemacht.

Lass dir das mit der Kürze nochmal durch den Kopf gehen.

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Antwort von DV_Chris:

@Moderation:

Wenn der TrueDex jetzt schon so weit ist anderen eine psychische Erkrankung zu attestieren, sollte man Ihn wohl etwas abkühlen lassen, oder?

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Antwort von TrueDex:

@Moderation:

Wenn der TrueDex jetzt schon so weit ist anderen eine psychische Erkrankung zu attestieren, sollte man Ihn wohl etwas abkühlen lassen, oder? Also du darfst andere beleidigen, aber selbst dünnhäutig reagieren?

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Antwort von studiolondon:

Studiolondon, habe ein wenig Nachsicht mit dem TrueDex. Jep, der hat tatsächlich noch viel zu lernen bzw keine Kenntnis von Markt.
Du hast Discreet Hintergrund? Finde ich klasse.. Da ist mir auch noch in:sync mit dem Speed Razor eingefallen. Das waren noch Zeiten *g* In:sync speedrazor, au backe, ja, das ist lange her - dps perception & hollywood, später matrox digisuite-familie, sehr gute produkte für die zeit.

Discreet-Hintergrund in der Tat, liegt aber über ein Jahrzehnt zurück.

Bis heute schade das wir Ende der 90er dann ein solches Mißmanagement im Haus hatten - bis heute hat der Laden keine vernünftige Strategie für den massenmarkt hinbekommen, dabei hatte das management ende der 90er alle Asse in der Hand.

Naja, immerhim war ja der 3D Markt erfolgreich, aber mit dem technologievorsprung der in den 90ern da war, sich über ein Jahrzehnt auf den Lorbeeren im VFX & Editorial & Workflow segment auszuruhen.. böser Schnitzer.

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Antwort von DV_Chris:

Nach der Perception dann die Velocity. Tolle Software und dann von Harris beerdigt, so wie die TitelMotion Linie.

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Antwort von TrueDex:

Studiolondon, habe ein wenig Nachsicht mit dem TrueDex. Jep, der hat tatsächlich noch viel zu lernen bzw keine Kenntnis von Markt. Schon lustig. Gerade habe ich dir aufgezeigt, wie eingeschränkt deine Sichtweise doch ist.

Aber das hier ist natürlich leichter, anstelle von Argumentation.

Ich arbeite übrigens teilweise mit der Software, von der du schreibst.

Jammerschade, was?

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Antwort von Frank Glencairn:

Du hast Discreet Hintergrund? Finde ich klasse.. Da ist mir auch noch in:sync mit dem Speed Razor eingefallen. Das waren noch Zeiten *g*

In:sync speedrazor, au backe, ja, das ist lange her - dps perception & hollywood, später matrox digisuite-familie, sehr gute produkte für die zeit.

. Oh ja, an Speedrazor und Perception kann ich mich auch noch gut erinnern - damals auf einem Alpha Rechner mit 64bit WindowsNT - irgendwann mitte-ende der 90er.

Später haben wir Media-Workstations für Intergraph mitentwickelt, mit Velocity oder Digisuite, Razor, Edit und das andere AE Pendant von Discreet, dessen Name mir nicht mehr einfällt.

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Antwort von gast5:

Combustion

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Antwort von studiolondon:

Combustion discreet logic effect* und paint* waren der start - die wurden dann in der 3ten versionen zusammengelegt zu combustion.

combustion & edit waren übrigens musterbeispiele für die planlosigkeit des management damals; anstelle die einfach mit 3ds max zu bundeln gabs bspw für combustion preise die von 1000-8000 völlig zufällig rauf und runter gingen...

Aber gegen AE hat sich das nie gerichtet - AE ist (bis heute) eher ein tolles packaging & graphicstools, aber hat (bis heute) keinen node-basierenden compositing teil, wie es für komplexe VFX Produktion oft erforderlich ist - das war der spot von combustion.

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Antwort von studiolondon:

Du hast Discreet Hintergrund? Finde ich klasse.. Da ist mir auch noch in:sync mit dem Speed Razor eingefallen. Das waren noch Zeiten *g*

In:sync speedrazor, au backe, ja, das ist lange her - dps perception & hollywood, später matrox digisuite-familie, sehr gute produkte für die zeit.
edit* auf targa & digisuite war ein exzellentes NLE - ich kenne nicht wenig kunden die das bis heute einsetzen. edit-cutterinnen beim schneiden zuzusehen erinnert oft an schreibmaschinenschreiben, das ist so schnell...

Aber um das OT mal wieder zum Thema zurückzuführen, verlinke ich noch eine Grafik aus dem vandalisierten 4000€ mac für 1500€ thread.



Hier sieht man die Leistung der von Apple jetzt als "neue" Grafikkarten vermarkteten D300/D500/D700, die ja 2011er chips (500&700) bzw die sparvariante von 2012 sind (300) sind, im Vergleich zu aktuellen AMD Gafikkarten.

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Antwort von jogol:

discreet logic effect* und paint* waren der start - die wurden dann in der 3ten versionen zusammengelegt zu combustion. Ursprünglich Illuminaire von Denim Software. Deshalb war Combustion damals die einzige Composit Software von Discreet, die auch auf dem Mac lief.

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Antwort von Frank Glencairn:


discreet logic effect* und paint* waren der start - die wurden dann in der 3ten versionen zusammengelegt zu combustion. paint* - das hab ich gemeint - und ja klar, Combustion, hatte ich schon völlig vergessen.

Und jetzt fällt mir auch wieder der Name des Alpha Rechners ein: Raptor.

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Antwort von studiolondon:

discreet logic effect* und paint* waren der start - die wurden dann in der 3ten versionen zusammengelegt zu combustion. Ursprünglich Illuminaire von Denim Software. Na, das war durchaus etwas komplexer ;)

Als wir Denim gekauft haben waren das schon zwei getrennt Linien (roto & comp), erst unter discreet logic fand dann die integration der beiden produkte statt. Das gleiche gilt für den Kauf von dvision und der verzahnung von edit* mit combustion.
Deshalb war Combustion damals die einzige Composit Software von Discreet, die auch auf dem Mac lief. Nein, das hatte andere Hintergründe - es war ja branchenintern überall bekannt das NextStep zu OSX auf Intel X86 PC werden sollte (nur die Endkunden durften das nicht wissen), bloß richtete Apple seinerzeit ein komplettes Chaos an, als die ganze Planung über den Haufen flog - und NextStep dann als Zwischenschritt auf IBM / Motorola PPC geported wurde und die X86-Version zwischenzeitlich nur intern verwendet werden konnte... bis dann die Endkunden doch endlich IBM PC Clones bekamen... großes Durcheinander damals.

Das Apple Hin- und her- hat auch noch ein paar andere damalige discreet-produkte hart beschädigt, ich sag nur media cleaner...das damals von media100 gekauft wurde.

Sehr schräg ist übrigens die Geschichte der beiden Entwicklungsteams von effect/paint und shake... aber das ist ein anderes Thema..

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Antwort von DV_Chris:

Media 100! Ich fand es geradezu rührig, dass Boris Yamnitsky (Gründer von BorisFX) Media 100 gekauft hat und bis jetzt weiter pflegt. Die Möglichkeit seinen alten Arbeitgeber zu kaufen, hat wohl nicht jeder ;-)

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Antwort von studiolondon:

Media 100! Ich fand es geradezu rührig, dass Boris Yamnitsky (Gründer von BorisFX) Media 100 gekauft hat und bis jetzt weiter pflegt. Die Möglichkeit seinen alten Arbeitgeber zu kaufen, hat wohl nicht jeder ;-) Tja, da muss ich wohl erwähnen das John Molinari am Ende des Verkaufs hingegen nicht allzu happy schaute... ;)

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Antwort von gast5:

cleaner...das damals von media100 gekauft wurde. Nicht nur, Cinestream2-3 vormals EditDv haben sie auch assimiliert..

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Antwort von studiolondon:

cleaner...das damals von media100 gekauft wurde. Nicht nur, Cinestream2-3 vormals EditDv haben sie auch assimiliert.. hinsischtlich assimilieren: 5D cyborg (die als assimilate wiederauferstanden), softimage Xsi und alias inkl. maya wurden auch gekauft - das war aber nach meiner zeit.

Und viele viele andere Firmen auch noch - die bloß wenig Kunden kennen, da sie in flame und lustre integriert wurden. Lustre bspw. ist genauso gekauft wie die 3D tracking technologie (das war realviz aus frankreich, inkl. matchmover pro und retimer) um nur zwei beispiele zu nennen. Einer der Gründe weswegen lustre & lustre so funktionell sind - die ganze integrierte Technologie aus den für hunderte millionen schweren übernahmen.

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Antwort von gast5:

5d colossus nicht zu vergessen..

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Antwort von studiolondon:

5d colossus nicht zu vergessen.. Das ist lustre - und wurde schon erwähnt. Das war aber ein seperater Kauf von dem Erwerb der 5D-Assets, da die Entwickler nur an 5D sublizensierten.

Nach soviel discreet aber auch mal ein Blick auf ein anderes System, bei dem wie auch bei flame/lustre klar wird, warum langsame geräte wie der neue icube/imer/macpro redux sehr problematisch sind: Nochmal: MYSTIKA, dieses mal en detail.





Solche Systeme wollen 24core, VIEL high-end grafik und logischerweise HD-SDI pcie boards mit voller Bandbreite...

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Antwort von kunstruessel:

Ähm?

Ist nicht sinn der Us-propaganda, das man den Deppen in immer neuen
schönen Welten, das selbe immer etwas anders gemacht und ja nicht
mehr kompatibel zum Vorgänger, den leuten immer und immer wieder
andreht?

bling..ratter.Kassa..Moneta..kauf oder krepier du sau..)

In verkaufsdeutsch halt dan so oder so ähnlich:

Schöne Musik (meistens schon hier eine steigende Mordlust die ganze
Kriminalromane unterfütter würde)
Schöne Bilder ( eine Edelpute oder ein Misterwichtig leckt sein neues
device)

Und jetzt gaaaanz wichtig:: bling DER ZUCKERWATTEVERKÄUFER

brtzzz..verzeihung..mir ist mein Sender für eine Sekunde verschwunden
(weallliveinameriggaameriggawunderbarrrrrrrr...)-so geht wieder
der Zuckerwatteverkäufer-ein schmierig schön grinzender Typ-der erzählt
dir jezt gleich eine Geschichte

und wehe du gehst nicht in deine Ersatzkirche und betest und believest net.

Deine Helfire wurde schon gebaut....gel.

Jetz müsste in dem ramsteinvideo eine Herde von schlachtferitgen und
gescheerten Schaffen über den Mond rennen.

zuggawattwee würgt des mannes edle krawadde und brav er sich erinnert
an das damals-nie mher es kommt-ach wie toll...
discreet...das waren die zeiten wo echte Männer noch 12 Finger hatten.
Mäuse mit 450 Nm geschoben wurden und Pakelitt in seiner grausigsten
Form gestunken hat.
Heute---junge-laiv-sytyle-devices-

ich hab echt noch gehabt links Film-streifen
rechts-Filmstreifen Mitte messer
davor Kleber

...kerze ....pfffff...

heute 499 Finger. geht doch.

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Antwort von kunstruessel:

Ps!

der 3000 Euro mac pro ist genau 1234,90,- Euro um es genau zu sagen.
Für die runde Form, und die geniale neue Farbe/Kontrast die ERFUNDEN
und später patentiert wurde SCHWARZ legen wir noch mal 45 nein 50
Euro dazu...

Und ja brav anstellen damit das CHRISTKIND es ja RECHT-ZEITIG bringt.

Ich nenn das die genialste Verarsche aller Zeiten.

wo bekomme ich das für meinen KOPF?

R E K A L

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Antwort von philoton:

Hallo studiolondon,

ist es möglich Dich über Mail/Homepage zu erreichen? Ich würde mich gerne mal genauer informieren, welche Konstellationen/Möglichkeiten es in Bezug auf Mac-Alternativen bei Euch gibt.
Danke im Voraus
philoTon

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Antwort von Jott:

Software, Verpackung, Vertrieb, Zölle, Betriebserlaubnis/behördliche Abnahme, Garantie, Mehrwertsteuer - ein bisschen kannst du die Verarsche schon noch lindern.

Und dann ist es - unterstelle ich mal - dieselbe Verarsche wie bei jedem anderen fertigen Produkt im Laden, das selbstverständlich deutlich teurer ist als der Preis der Einzelkomponenten. Das Innenleben eines DVD-Players kostet ein paar Cent, die Gewinnspannen sind astronomisch, auch beim 29 Euro-Gerät auf der Palette im Elektromarkt. So gesehen ist das ganze Leben eine Verarsche. Aber nur, wenn man vergisst, dass all diese bösen Firmen Leute in Brot und Arbeit bringen. Nicht nur in den Billiglohnländern, auch hier. Ohne Verarschungsspanne keine Arbeitsplätze. Und nicht wieder mit Apple/Foxconn kommen, dort lassen so ziemlich alle anderen auch produzieren und profitieren ganz genauso davon.

Will meinen: ist die spezifische Apple-Aufregung nicht arg konstruiert?

Und wenn der MacPro im Zusammenspiel insbesondere mit fcp x brilliert und sein so oder so irrelevanter Preis (ein paar Euro pro Arbeitstag im zinsfreien Leasing) einen erkennbaren Gegenwert bringt - so what? Auspacken und arbeiten, kein Bausatz, kein Hack, keine Treiberängste, keine Virensorgen - kann man alles haben von Apple. Wer als ernsthafter Medienschaffender mit einem Stundensatz von 100 bis 150 Euro und darüber agiert, rechnet ganz anderes als ein passionierter Selberbauer. Und wird sich trotz eurer Rechenkünste in keiner Weise verarscht fühlen. Das Gesamtpaket muss stimmen.

Jedem das Seine. Selber stolz den Traum-PC/Hackintosh bauen und allen zeigen, was man für weniger Geld so alles drauf hat, steht doch jedem offen.

Und die paar Leute, die so was wie Mistika brauchen und nutzen, sind für einen Massenhersteller eine vollkommen irrelevante, im Gesamtmarkt kaum messbare Zielgruppe. Wenn sich Apple nicht (mehr) für die interessiert, ist das für mich jedenfalls völlig nachvollziehbar.


Eine Frage an die Innereien-Analysierer hätte ich aber noch: im MacPro-Produktionsfilm sieht man, wie Platinen bestückt werden. Was geht da vor, wenn doch alle Teile billigst von Dritten bezogen werden sollen?


(schon fast eine Million Aufrufe - alles Verarschungswillige, Apple gewinnt!)

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Antwort von Axel:

Und wenn der MacPro im Zusammenspiel mit fcp x brilliert ... Ist der MacPro dann eine sinnvolle Investition, wenn man sich als kleiner Krauter mit sinnfreiem 4k übernommen hat, zuviel Geld übrig hat für Thunderbolt-Raids (geringere Leistung, höherer Preis), zu faul ist, um sich mit der Computersimulation eines analogen Filmstudios mit seiner ganzen explorerartigen EDV (klassische NLEs) zu befassen, nach Definition des Stockholm-Syndroms von hippem Design geblendet ist, bereit ist, auf einen vom Bewährten radikal und gezielt abweichenden Workflow zu setzen, der, wie viefach prophezeit, sich immer stärker an reine Amateure wendet und eine Million austauschbarer Spasti-Apps hervorbringen wird, mit denen man nichts anfangen kann, der vergessen hat, dass Apple schon mehrfach Produktlinien einfach beendete, weil die langfristige Strategie nichts mit Loyalität zum Kunden zu tun hat, und schon gar nicht in einem so abseitigen Bereich wie Video, der permanent überhört, dass Apple Lifestyle verkauft und dass Kreativität für Apple bloß ein Buzzword ist und die absolute Gleichschaltung und Erweiterung der "Zielgruppe" auf jeden und alle das Ziel ist und verschiedene Farben des immergleichen Handys so was wie Individualität vorgaukeln sollen, während andere mit Android sich tatsächlich ihre eigenen Nutzungspräferenzen konfigurieren können und so hundertmal kreativer sind, der nicht merkt, wie er sich weiter und weiter von viel sinnvolleren Konkurrenzprodukten entfernt aufgrund einer starrsinnigen Fanboy-Fixierung?

Er hat vielleicht schon vor langem sehr schlechte Erfahrungen mit Windows und PCs gemacht, beruflich oder privat oder beides. Seine Frustrationstoleranz in puncto Computer-Usability ist vergleichsweise niedrig, allerdings auch sein sportliches Interesse an technischen Problemlösungen. Er ist kein Computer-Nerd. Er hat festgestellt, dass Apple ihm den Ärger über sehr viele Dinge durch radikale Vereinfachung sowohl der Geräte als auch des Betriebssystems ersparte. Er glaubt dem Slogan "it just works", obwohl er nicht immer stimmt, aber überwiegend. Er weiß durch Vergleich, dass er mit Apple besser fährt. Er täte gut, das nicht allen ungefragt auf's Auge zu drücken, da heftige allergische Abwehrreaktionen und Feindseligkeiten dann vorprogrammiert sind. Die Beobachtung, dass Appleuser andere missionieren wollten (das war mal so), ist auch tatsächlich ein moderner Mythos. Die einfachste Transaktionsanalyse, zum Beispiel in slashCAM-Threads, beweist, dass es ganz genau umgekehrt ist.
Als privater Nutzer ist sein Interesse nicht auf Kontinuität (z.B. der stetigen Weiterentwicklung einer Software und der damit verbundenen Nutzbarkeit von Dritthersteller Hard- und Software) fixiert, sondern eher auf Verbesserung und Erleichterung der eigenen Arbeit, und da liefert Apple. Er kennt einige, die mit günstigeren und gaaaanz schnell gepimpten PC-Konfigurationen schneiden. Vielleicht kennt er nur die Falschen und es ist ein Wahrnehmungsfehler, aber es will kein so rechter Zweifel an der Richtigkeit der eigenen Entscheidung aufkommen.

Als Wahrnehmungsfehler könnte sich auch die Einschätzung von FCP X als grundsätzliche Amateursoftware erweisen. Es gibt überall Branchen, in denen bewährte Strukturen über Nacht zerschlagen wurden, deren Bewährtheit nicht genug wog gegenüber ihrer geringen Effizienz.

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Antwort von WoWu:

http://9to5mac.com/2013/10/25/graphics- ... gradeable/

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Antwort von k_munic:

… Solche Systeme wollen 24core, VIEL high-end grafik und logischerweise HD-SDI pcie boards mit voller Bandbreite... … so Schei**e programmiert … ? :D

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Antwort von Jott:

4K - ich verrat' mal was, wenigstens teilweise. In ein paar Dutzend Mails an gute Kunden habe ich von der demnächst im Kamerapool befindlichen Sony Z100 erzählt, umkompliziertes 4K, easy going, kein kompliziertes Getue mit einer Handvoll Wollmützchenträger am Start, wie die verehrten Mitbewerber so was angehen. Und ich habe dazu geschrieben, wozu der Spaß meiner Meinung nach gut sein könnte. Und Testmaterial zum Download bereit gestellt.

Ergebnis: drei fürstlich bezahlte Weltreisen in 2014, zwei für bekannte große Konzerne, eine für einen ganz speziellen, global akquirierenden Hersteller im technischen Bereich. Footage vor Ort für alle möglichen Auswertungen, zukunftssicher, klar hochwertiger als vom lokalen Videofuzzi.

Für das, was da zu tun ist, kommt auch der MacPro gerade recht. Die Zeit zum bewährten Auspacken und Anwerfen à la Apple ist da, mehr nicht. Ehrlich: auf High End-Studiofeeling, Kino und 4K-Broadcastträume wird gesch..., dick verdient wird heute in einer ganz anderen Ecke, ganz ohne Rieseninvestitionen.

Also: bitte alle unbedingt weiter gegen 4K wettern, prima!

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Antwort von studiolondon:

Software, Verpackung, Vertrieb, Garantie, Mehrwertsteuer - ein bisschen kannst du die Verarsche schon noch lindern. Mehrwertsteuer ist (deutsche 19%) bei meinen Zahlen überall mit drin, Garantie ist bei den meisten komponenten 2-5 Jahre (nicht 1 jahr wie bei apple).

Vertrieb ist auch mit drin, was fehlt ist assemblierung die von 0€ falls Leute sich selber was bauen bis 50/100€ bei einem guten Händler reicht.

Software würde ich 30-40€ für win7 pro oem oder 0€ für linux kalkulieren. Wenn jemand eine kostenlose bis minimal (<100€) kostende basisaussttaung haben will, wäre eine klassische kombo lightworks (editing), blender (3d), krita (roto & paint), handbrake + ffmep (encoding & transcoding), inkscape (vektorgrafik), libreoffice (logistik) und falls jemand sein OSX unter linux/win laufen lassen will ebenfalls kostenlos Oracle VirtualBbox (als VM für OSX).
Und dann ist es - unterstelle ich mal - dieselbe Verarsche wie bei jedem anderen fertigen Produkt im Laden, das selbstverständlich deutlich teurer ist als der Preis der Einzelkomponenten. Nicht im hart umkämpften PC-Markt, da sind 5-15% Gewinnspannen üblich.
So gesehen ist das ganze Leben eine Verarsche. Aber nur, wenn man vergisst, dass all diese bösen Firmen Leute in Brot und Arbeit bringen. Nicht nur in den Billiglohnländern, auch hier. Ohne Verarschungsspanne keine Arbeitsplätze. Und nicht wieder mit Apple/Foxconn kommen, dort lassen so ziemlich alle anderen auch produzieren und profitieren ganz genauso davon. Die Mitarbeiter in den Niedriglohnländer haben ichts davon, wenn du überteuert kaufst (wie bspw, apple), die verdienen nicht mehr oder weniger ob sie jetzt ein apple oder ein aldi-computer assemblieren, qualitätssichern usw. Die Gewinne bleiben fast ausnahmslos bei den aktionären & apple.
Will meinen: ist die spezifische Apple-Aufregung nicht arg konstruiert? Ähm, nein - wo ich Dir zustimme ist, daß auch andere Anbieter versuchen mit hohen Margen zu agieren, aber so absurd wie im Falle imer/macpro light/cube2/was auch immer fällt mir spontan kein anderer PC an, der auch nur annähernd so überteuert ist.

Und wenn der MacPro im Zusammenspiel insbesondere mit fcp x brilliert und sein so oder so irrelevanter Preis (ein paar Euro pro Arbeitstag im zinsfreien Leasing) einen erkennbaren Gegenwert bringt - so what? Naja, hast du eben eine kleine Weltreise verschenkt - oder ein Notebook und einen netten Kuba-Urlaub.

Oder wie in meinem Fall, wo es sich um dutzende solche Geräte per annum handelt eben gleich mal fünf- bis sechsstellige Gewinne per Jahr.
Auspacken und arbeiten, kein Bausatz, kein Hack, keine Treiberängste, keine Virensorgen - kann man alles haben von Apple. Ist bei den besseren Alternativen genauso bis besser - wenn du nicht selber baust & installierst, plan 50-100€ assemblierung/installation im fachhandel ein, wenn du keine bessere Hardware willst, nimm halt die orginal Apple bauteile (die aber einiges schwächer sind, insbesondere die 2011er grafik) - und wenn du sicherer & besser als bei apple betreut sein willst, nimm 24h vor ort service dazu, das ist in dem umfeld günstig zu haben. Wer als ernsthafter Medienschaffender mit einem Stundensatz von 100 bis 150 Euro und darüber agiert, rechnet ganz anderes als ein passionierter Selberbauer. Wer dutzende solcher Systeme jedes Jahr konstant beschafft kann sich solche Milchmädchenrechnungen wie 150/h nicht leisten - das sind 24.000€ Monatslohn, we"nn du in der Einkommensklasse bist hast du so oder so keine consumertechnik ala apple auf dem radar - und arbeitest für DEINEN und den FIRMENGEWINN, nicht für den von Apple.
Jedem das Seine. Selber stolz den Traum-PC/Hackintosh bauen und allen zeigen, was man für weniger Geld so alles drauf hat, steht doch jedem offen. Unsere Geräte sind erheblich teurer als die hier vorgeschlagene Konfiguration und mac pros - wir haben eben workstations, und die sind doppelt bis dreifach schneller als die kommenden größten modelle von apples imer, und in etwa sechs bis achtfach schneller als der 3000€.

Ganz normale dual-xeons (24 cores) bei den workstations und opterons (die handelsüblich bis 64 cores gehen) im server.
Und die paar Leute, die so was wie Mistika brauchen und nutzen, sind für einen Massenhersteller eine vollkommen irrelevante, im Gesamtmarkt kaum messbare Zielgruppe. Wenn sich Apple nicht (mehr) für die interessiert, ist das für mich jedenfalls völlig nachvollziehbar. Highperformance ist nicht nur für Mystika sinnvoll.
Davinci resolve wie adobe after effects, 3ds max wie blender, nuke wie handbrake - alle laufen um faktoren schneller wenn man nicht apples langsame macpros nutzt - sondern aktuelle dual-cpu systeme.
Eine Frage an die Innereien-Analysierer hätte ich aber noch: im MacPro-Produktionsfilm sieht man, wie Platinen bestückt werden. Was geht da vor, wenn doch alle Teile billigst von Dritten bezogen werden sollen? Platinenbestückung ist das billige (das machen heute standard-smt/smd roboter) - das kostet cents pro platine und ist so gut wie nicht personalkostenabhängig (sprich egal ob usa oder china), da der roboter 24/7 durcharbeitet.

Das teure sind die bauteile. Eine smt/smd-bestückung wie im video kostet wie gesagt cents. Die chips die verbaut werden hunderte euro - und die kommen nicht von apple.

Das ist auch leicht zu verstehen - smt roboter sind günstig (sechs- bis siebenstellig), sehr coole maschinen übrigens ;)


Solche systeme, das am Rande, laufen übrigens unter win/linux - einer der bereiche wo workstationleistung & solide + sichere (ausfallssichere netzteile usw usf) pcs zwingend sind und apple eben nicht (mehr) vorkommt - wie auch das chiplayout, die R&D-seite usw. Insofern unterstreicht das auch, wie albern das ganze "Rabääh! Windows & linux sind unzuverlässig!" gebrabbel ist, da geräte wie macs eben seit jahr & tag von windows & linux smt-robotern gebaut werden...


die fabs für die chips hingegen - die kosten milliarden, und da spielt apple eben nicht mit, das machen firmen wie bspw sony & samsung, intel & ibm, bei denen apple die komponenten einkauft.

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Antwort von Jott:

"Wer dutzende solcher Systeme jedes Jahr konstant beschafft kann sich solche Milchmädchenrechnungen wie 150/h nicht leisten - das sind 24.000€ Monatslohn, we"nn du in der Einkommensklasse bist hast du so oder so keine consumertechnik ala apple auf dem radar"

Ich beschaffe nicht, ich produziere. Und ja, die Einkommensklasse stimmt in etwa, und Consumertechnik à la Apple reicht dafür dicke. Guter Trick.

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Antwort von olja:

http://www.welt.de/wall-street-journal/ ... pchen.html

Was stimmt eigentlich an der Aussage jetzt nicht, wo ist der Fehler ?

3,7 GHz Quad-Core Intel Xeon E5 – rund 493 Euro

12 Gigabyte DDR3-ECC-Speicher mit 1866 MHz Taktung – rund 131 Euro

Zwei Workstation-Grafikkarten AMD FirePro D300 – die Grafikkarte gibt es unter dieser Bezeichnung nicht im Handel, es handelt sich um die FirePro V7900 – rund 1445 Euro

256 Gigabyte an PCIe angebundener Flashspeicher – rund 400 Euro


Unterm Strich kommt also, wer die Mac-Pro-Workstation durch Einzelkomponenten zusammenstellen möchte, nicht deutlich günstiger weg – und außerdem fehlen dann noch Betriebssystem und weitere Software.

Heise sieht das ähnlich

Den Vorwurf, der Mac Pro sei völlig überteuert, kann man allerdings nicht wirklich stehen lassen. Der Einstandspreis von knapp 3000 Euro gilt für die Konfiguration mit einem Xeon Quad-Core, einer 256 GB SSD, 12 GB DDR3-ECC-RAM und zwei FirePro D300-Karten (alias FirePro V7900). Eine kurze Recherche im einschlägigen Preisvergleich ergibt, dass allein diese Komponenten zusammen knapp 2200 Euro kosten würden



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Antwort von studiolondon:

"Wer dutzende solcher Systeme jedes Jahr konstant beschafft kann sich solche Milchmädchenrechnungen wie 150/h nicht leisten - das sind 24.000€ Monatslohn, we"nn du in der Einkommensklasse bist hast du so oder so keine consumertechnik ala apple auf dem radar"

Ich beschaffe nicht, ich produziere. Und ja, die Einkommensklasse stimmt in etwa, und Consumertechnik à la Apple reicht dafür dicke. Guter Trick. "Reichen" definitiv - und für FCPX reicht auch ein imac, der 3000€ imer ist kaum schneller.

Bloß verlierst du eben viel Zeit (da dein gerät zigfach langsamer ist), hast keine produktionssicherheit (da dein gerät ohne redundaten strom ausfällt, wenn bspw. das netzteil versagt), hast kabelsalat auf dem tisch (ausser dir reicht EINE interne ssd) und auch gleich mind 2 Gehäuse rumstehen (externes raid), kannst viele dinge nicht in echtzeit erledigen sondern musst rendern (da bspw. die schwache grafikausstattung viele formate nicht in echtzeit beherrscht) was kreativ eine der heftigsten Einschränkungen ist und hast keinen Zugriff auf die wirklich hochwertige Software wie flame & mystika, davinci cluster & baselight, und nur ein paar zu nennen.

Insbesondere wenn du ein gutes Einkommen erzielst. ist es daher (mit Verlaub) nicht besonders clever, soviel Zeit mit schwacher (single cpu) und veralteter (2011er grafikkarten..) Hardware zu verlieren, wie Apple sie nun leider als maximaloption verkauft - und das ist der Kernunterschied zu den richtigen ehemaligen macpros. Die waren auf Augenhöhe (dual CPUs), man konnte auch starke Grafik nutzen (da per pcie bestückbar, und eben nicht vorgegebene Grafik vom letzten & vorletztem Jahr).

Und diese Aspekte sind bei uns absolut zentral: Zeit ist Geld und wenn eine Produktionsfirma dutzende Millionen in laufenden Produktionen vorfinanziert & somit schwebend hat, ist jeder gesparte Tag (auch bei den heutigen Kapitalkosten) eine Menge Geld wert - da ist kein Patz für Consumertechnik, die einen bremst, die Hardwarekosten sind da nachrrangig.

Zudem du mit fünfstelligen Summen durchaus in der Lage wärest, dir auch was besseres (wie bspw. eine flame suite oder mystika) zu leisten - und das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zur 100-500€ Softwareklasse a la Edius/FCPX/Magix/Vegas.

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Antwort von studiolondon:

http://www.welt.de/wall-street-journal/ ... pchen.html

Was stimmt eigentlich an der Aussage jetzt nicht, wo ist der Fehler ?

3,7 GHz Quad-Core Intel Xeon E5 – rund 493 Euro

12 Gigabyte DDR3-ECC-Speicher mit 1866 MHz Taktung – rund 131 Euro

Zwei Workstation-Grafikkarten AMD FirePro D300 – die Grafikkarte gibt es unter dieser Bezeichnung nicht im Handel, es handelt sich um die FirePro V7900 – rund 1445 Euro

256 Gigabyte an PCIe angebundener Flashspeicher – rund 400 Euro


Unterm Strich kommt also, wer die Mac-Pro-Workstation durch Einzelkomponenten zusammenstellen möchte, nicht deutlich günstiger weg – und außerdem fehlen dann noch Betriebssystem und weitere Software.

Heise sieht das ähnlich

Den Vorwurf, der Mac Pro sei völlig überteuert, kann man allerdings nicht wirklich stehen lassen. Der Einstandspreis von knapp 3000 Euro gilt für die Konfiguration mit einem Xeon Quad-Core, einer 256 GB SSD, 12 GB DDR3-ECC-RAM und zwei FirePro D300-Karten (alias FirePro V7900). Eine kurze Recherche im einschlägigen Preisvergleich ergibt, dass allein diese Komponenten zusammen knapp 2200 Euro kosten würden

Ganz einfach - die fallen beide auf den cleveren Reklametrick von Apple rein, 2011er Grafikkarten-chips als "Fires" zu verkaufen.

Die D300 und D500 sind einiges schwächer als eine 2013 7950v2 für ~150€ zzgl, nicht mal halb so schnell wie aktuelle Grafikkarten a la AMD R9 für 400€ zzgl.

Durch das clevere Marketing verwirrt rechnen die (nicht allzu kompetenten) Redaktuere aber dennoch 2200€ für zwei V7900 ein - obgleich diese 2011er karten heute von 150-400€ 2013er Karten problemlos überrundet werden.

Zudem: Apple verbaut keine dieser Firekarten karten - die V7900 bspw hat doppelt soviel Speicher, ist rund ein Viertel schneller - und selbst die volle V7900 ist heute Lahm.

Sehr einfallsreiches Marketing von AMD und Apple, die beide davon superb profitieren: AMD kann die 2011er Tahitichips weiter gut verkaufen, die sonst eingestellt werden müssen da sie im Markt gegenüber den 2 Jahre neueren und in etwa doppelt so schnellen aktuellen Graffikkarten keine Chance mehr hätten - und gewinnt so locker ein Jahr produktion für die Altware, Apple hingegen kriegt schön billig Grafikkarten, dadurch das die alle ~20-30% langsamer getaktet sind als die Serienmodelle (tabelle ist oben), ~15-20% der prozessoren nicht aktiviert werden (D500), speicher halbiert wird (D300) kann AMD auch die sonst für die Fertigung nicht nutzbare B-ware verkaufen - und weniger informierte Zeitgenossen jubeln (siehe deine Zitate aus der Presse) "ui cool, ein schnäppchen für 2 fires" ;)

Um es ganz deutlich zu sagen: Ein EINZELNE aktuelle AMD R9 290 für ~400€ zzgl ist ERHEBLICH schneller als zwei D300 bzw D500 *zusammen*. Daher ist es, gelinde gesagt, nicht allzu durchdacht die D300/500s mit >2000€ zu veranschlagen :) Cleveres Marketing - so kann man Geld machen.

Ist en detail übrigens in diesem Thread besprochen:
viewtopic.php?t=112241

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Antwort von Jott:

Mit Verlaub - ich weiß, was ich tue, und das seit langer Zeit in der Branche. Jedes Jahr macht mich schlauer, vor allem in Sachen Zeitmanagement, Workflow-Optimierung und Kostenverfolgung. Und ich habe sehr wohl die Mitbewerber auf dem Schirm, die eher wie du ticken. Die wissen oft gar nicht, was sie gebissen hat, weil wir als Dienstleister unter dem Radar fliegen und gar nicht fett auftreten müssen. Die Kunden kennen uns, nicht die Mitbewerber. Es gibt nicht nur deine Welt. Ich muss nichts beweisen oder rechtfertigen. Schon lange nicht mehr.

Dass das mit viel Apple funktioniert, ist nicht Fanboytum, sondern kuschelige Gewohnheit seit dem ersten AVID vor zwanzig Jahren. Apple-Geräte waren immer zuverlässig, mussten nie in den Service (mit Ausnahme eines iPhones, aber da kam am nächsten Tag ein brandneues Ersatzgerät zum Behalten) und hatten nie ein Problem verursacht. Im Gegenteil. Auch wenn jemand schwört, dass das mit Windows natürlich auch so gegangen wäre - beweisen kann er's naturgemäß nicht.

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Antwort von carstenkurz:

'Wahrheiten' gibt es nunmal nur aus gezielt verengten Blickwinkeln. CPU Speed vs. Preis garantiert kein Produkt, schon garnicht mehr in der xten davon abgeleiteten Stufe der Wertschöpfungshierarchie.

Gäbe es universelle Wahrheiten, führen wir alle das gleiche Auto, unsere Frauen sähen alle gleich aus, und wären alle mit Männern zusammen, die gleich aussehen.

Ein bißchen wie bei der Heisenbergschen Unschärferelation. Je universeller die Wahrheit, desto enger der Blickwinkel. Und umgekehrt.

- Carsten

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Antwort von DV_Chris:

Jott, Deine Kunden müsste man haben! Oder Du bist so ein Verkaufstalent, dass Du Dir mit einer Prosumer Handgurke drei internationale Drehs checken kannst? Um wie viel höher hast denn kalkuliert?

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Antwort von Jott:

Geht niemanden etwas an. Nur so viel: ich muss gar nicht verkaufen, die kommen alle von selber. Und interessieren sich nur dafür, was hinten rauskommt, nicht wie es entsteht. Die Unterschätzung von "Consumer-Handgurken" ist einer größten Fehler, die in der Auftragsfilm-Branche passieren. Aber das nur am Rande.

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Antwort von DV_Chris:

Geht doch nichts über das Internet, wo jeder sein kann was er gerne möchte...

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Antwort von Jott:

Ja, so ist das. Ich könnte in der Tat Quatsch schreiben wie der eine oder andere hier, ist in der Anonymität nicht festzustellen. Der Einzige, der sicher weiß, dass es nicht so ist, bin ich. Spannend! :-)

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Antwort von DV_Chris:

Die Consumer Handgurken sind hauptverantwortlich für den Niedergang der Branche, sowohl das Preisniveau als auch die Qualität betreffend. Aber das nur am Rande.

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Antwort von olja:

Die Consumer Handgurken sind hauptverantwortlich für den Niedergang der Branche, sowohl das Preisniveau als auch die Qualität betreffend. Aber das nur am Rande. Brüller ! Paßt ja gut zu dem Thread.

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Antwort von Jott:

Stimmt, der Brüller des Tages!

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Antwort von DV_Chris:

Es gab eine Zeit vor der VX1000, Kiddies.

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Antwort von Jott:

Wer so was wie die Z100 als Consumergurke abtut, dem ist echt nicht zu helfen. Schon mitbekommen, dass die sogar ohne Aufpreis Funkschärfe über WiFi/iPhone mitbringt? Als meines Wissens einzige Kamera überhaupt 4K-Kundenbespaßung beim Dreh ermöglicht, obendrein spottbillig über einen dieser Seikis? Nur zwei Beispiele. Aber gut, wenn das keiner überreißt. Ganz in meinem Sinne! :-)

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Antwort von studiolondon:

'Wahrheiten' gibt es nunmal nur aus gezielt verengten Blickwinkeln. Ähm, wie bitte?

Wenn eine solche mittelalterliche Weltsicht bestand behalten hätte, gäbe es keine Computer.
Computer haben NICHTS ANDERES als aufgabe, als konstant 100% richtig, komlett falsch zu differenzieren.
CPU Speed vs. Preis garantiert kein Produkt, Ähm doch, und zwar genau das. Die Serienstreuung bei aktuellen cpus liegt im sub-promillebereich.

Die hochtaktbarkeit bei besseren chargen zudem ist bei apple überhaupt kein thema - beim mac pro raucht das 450watt netzteil wenn da auch nur eine komponente mal hochgefahren wird, herrje, die drosseln doch ab WERK bspw. die cpus schon um 20-30% um das arme kleine netzteil nicht zu grillen - eine einzelne Tahiti-karte ala 9000 frisst 275Watt unter last... 2 dementsprechend 550Watt... und C600 chipsatz und Xeon selbst in der mager-quadausführung + 12 GB ram nehmen weitere 100 Watt, daher drosselt apple eben ab werk bei den gpus.

Völlig unverständlich für mich übrigens das sie die 10 euro für ein ausreichend starkes Netzteil nicht mal der 4000€ variante gönnen.
Gäbe es universelle Wahrheiten, führen wir alle das gleiche Auto, unsere Frauen sähen alle gleich aus, und wären alle mit Männern zusammen, die gleich aussehen. Oder um es deutlicher zu sagen, würden alle HTML im Web nutzen, alle über TCP/IP vernetzen, dazu acii-text nutzen oder (noch schlimmer) im Büro A4 nutzen, kompatible Steckdosen für 220 Volt nutzen, bzw. überall Rechts- oder Linksverkehr pro Land haben (wie langweilig), oder, um mal Deutschland zu verlassen, die Schwerkraft würde üblicherweise zum Erdmittelpunkt gerichtet sein (FURCHTBAR langweilig :) ) und irgendwelche Spinner würden sogar behaupten, die Erde würde um die Sonne kreisen und wäre (verrückte gibts) kugelförmig...

... ja, schon klar, universelle wahrheiten sind völlig überschätzt, apple hätte sicherlich den computer auch so erfunden - gäbe es keine mathematik und physik.
Ein bißchen wie bei der Heisenbergschen Unschärferelation. Je universeller die Wahrheit, desto enger der Blickwinkel. Und umgekehrt. Ich hoffe das du deine Auffassung nicht bei Leuten vorfindest, die dein Bankkonto führen: "Aber da waren doch 100.000,- drauf !?" - "Alles nur eine Frage der Perspektive".

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Antwort von Axel:

Die Consumer Handgurken sind hauptverantwortlich für den Niedergang der Branche, sowohl das Preisniveau als auch die Qualität betreffend. Aber das nur am Rande. Niedergang der Qualität? Lebst du auf dem Mond? Wovon sprichst du überhaupt? Fernsehfilme auf 16mm gedreht? Röhrenkameras mit Bandaufzeichnung und Hinterletzt-Zeilensprung? 35mm in analoger Projektion?

Ist das so ein Altvordernquark wie von alten Hasen aus jeder Branche zu hören ist, der die Digitalisierung die alten Teppiche unterm Hintern weggezogen hat? Druckvorlagenherstellung, Fotografie, Kino, Reiseverkehr, Einzelhandel?

Aufwachen, dies ist 2013!

Preisdrücker gab es schon immer. Es waren immer die Auftraggeber, die die Konkurrenz gegeneinander ausspielten. Und der Sturm der Empörung, als das, was man heute "Imagefilme" nennt, plötzlich nicht mehr auf 35mm, sondern auf Video gedreht werden sollte! Der Untergang des Abendlandes, obwohl eh alles auf popligen VHS-Kassetten verteilt wurde! Später dasselbe Spielchen mit U-Matic vs. Betacam und später natürlich mit DVCam und anderem Popelskram.

Wer gemütlich in einer Postproklitsche hockt, die Zulieferer für große Produktionen ist, wo Millionenbudgets verbraten werden, hat natürlich einen anderen Hintergrund. Vor diesem argumentiert studiolondon hier, aber, wie du auf der Vorseite lesen konntest, Edius ist für ihn wie Vegas, Magix und FCP X alles eine (maximal) Prosumerplömpe. Der Niedergang.

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Antwort von studiolondon:

Wer so was wie die Z100 als Consumergurke abtut, dem ist echt nicht zu helfen. Sony positioniert die Kamera als semi-pro, sprich auch professionell nutzbares consumergerät.

Der Grund ist trivial - für einfache Aufgaben kann man damit nette hochaufgelöste H264s drehen, und für Hartschnitt fürs Web genauso wie für einen Industriefilm der Mittelklasse reicht das.

Für hochwertige Postproduktion hingegen ist das Gerät natürlich -und von Sony durchaus auch so gewollt- qualitativ sehr problematisch bis schlecht.

Keying von H264 Material ist *immer* erheblich schlechter als vollaufgelöst (was die Z100 nicht kann), bei der Farbkorrrektur knallt man natürlich sofort posterisierend an die Grenzen des 8bit H264 macroblocking mit YUV Farbraum usw usf.

Aber als B-Kamera problemlos einsetzbar, jedoch wenn man auf 4K scharf ist, sollte man schon eher gleich was vernünftiges nehmen, wie bspw. eine Red oder eine professionelle Sony, a la F65 usw.
Schon mitbekommen, dass die sogar ohne Aufpreis Funkschärfe über WiFi/iPhone mitbringt? Autsch - 4K Funkschärfe über touchscreens, da kann man gleich bei 1080K bleiben ;)

Als meines Wissens einzige Kamera überhaupt 4K-Kundenbespaßung beim Dreh ermöglicht, Blödsinn. Du scheinst die letzten 5 Jahre irgendwie nicht mitbekommen zu haben.
Aber gut, wenn das keiner überreißt. Ganz in meinem Sinne! :-) Naja, in deiner lustigen Phanasiewelt in der man 4K Schärfen per smartphone gesteuert werden und als einzige 4K live-Kameras 2013 die Z100 erschienen.... ist eben kein Platz für solche Details wie das seit 2007 4K live routinemäßig u.a. auch transatlantisch gedreht & aufgeführt wird...
http://www.calit2.net/newsroom/release.php?id=1122
... denn da wäre die Z100 ja irgendwie ein alter Hut. ;)

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Antwort von studiolondon:

Wer gemütlich in einer Postproklitsche hockt, die Zulieferer für große Produktionen ist, wo Millionenbudgets verbraten werden, hat natürlich einen anderen Hintergrund. Vor diesem argumentiert studiolondon hier, aber, wie du auf der Vorseite lesen konntest, Edius ist für ihn wie Vegas, Magix und FCP X alles eine (maximal) Prosumerplömpe Ähm ja, und wo ist das Problem? Mit all denen kann man wunderbare Filme machen, und auch im Umfeld von millionenschweren Produktionen haben Lösungen a la Vegas durchaus ihre Nischen.
. Der Niedergang. Im Gegenteil, wir freuen uns seit Anfang an über den endlich für viele nun möglichen & erschwnglichen Zugang zu hochwertigen Produktionsgeräten, vor allem was Kameras anbetrifft. Einerseits inhaltlich, andererseits aber auch schlicht kommerziell weil sie uns extrem viele Aufträge bringt.

Grade für Dokumentarfilmer (und insbesondere Tierfilmer) bleibt durch die heute günstige Technik und das Wegfallen der hohen Kosten für das (zudem temperatur & transportanfällige) für Filmnegativ viel mehr Etat überstehen, um nicht grade kostenlose Dienstleistungen bei uns zu buchen - wie bspw. Grading & Mastering, die seit der Ablösung von Film boomen.

Die Abhängigkeit von den Kopierwerken ist zudem Vergangenheit - und wir können endlich tausende masters selber verkaufen, dank der heute günstigen Masteringtechnik, die es ermöglicht für weniger als 100.000 euro ein rack mit Technik zu bestücken, das vom Kino bis zum japanischen TV alle Weltnormen in top-güte beliefern kann; früher musste man stundenlang telephonieren, hatte kuriere an der strippe und der Umsatz blieb größtenteils bei den lokalen dienstleistern hängen - die auch nicht immer fehlerfrei arbeiteten (was ich alleine mit arri & deluxe, um nur 2 zu nennen, schon an kopierwerkskatastrophen erlebt habe, da kann ich mit kußhand drauf verzichten..das kann bei film eben passieren, und nicht nur arri oder deluxe)

Natürlich ist es traurig, das heute viele unqualifizierte Amateure die Qualität runterziehen, aber so what? Im durchschnitt kommt eben erheblich mehr interessantes Material raus, der Inhalt ist schon immer wichtiger als die Güte gewesen (siehe auch -> youtube & katzenvideo vs. youtube & 1080P Demofilme) und die guten Filmer kommen so oder so schlussendlich größtenteils dann doch auf Qualität, und werden somit Kunden - nicht nur bei uns, sondern eben bei den zahlreichen qualitativ hochwertigen Anbietern.

Was man aber nicht verwechseln darf: So nett Vegas, Magix, FCPX, Edius sind - sie sind NICHT, auch nur annähern, in der Lage systeme ala flame&mystika zu ersetzen, genausowenig wie man mit einem samsung galaxy note 4K videos bspw. eine red ersetzt. Das sind für viele Zwecke praktische und zudem günstige bzw billige Alternativen - aber wer damit allen ernstes Versucht in *Teams* mit *harter zeitplanung* konstant *wettbewerbsfähig* zudem für *internationales massenpublikum mit hohen ansprüchen* kinofilme zu produzieren fällt auf die nase. Vereinfacht gesagt: PARANORMAL ACTIVITY oder BLAIR WITCH PROJECT funktionieren, und die kann man mit magix & smartphone drehen & postproduzieren - das ersetzet aber nicht GRAVITY oder AVATAR, und beides genres laufen wunderbar nebeneinander. Ist doch prima.

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Antwort von studiolondon:

Hallo studiolondon,

ist es möglich Dich über Mail/Homepage zu erreichen? Ich würde mich gerne mal genauer informieren, welche Konstellationen/Möglichkeiten es in Bezug auf Mac-Alternativen bei Euch gibt.
Danke im Voraus
philoTon Ahoi, hardware kannst du bei uns nicht kaufen, ich hab den thread nur zur allgemeinen information eingestellt.

Um eine gute Übersicht zu gewinnen,, schau doch einfach bei einer der zahlreichen websites rein, ich empfehle dir

http://www.tonymacx86.com/home.php

als guten Ausgangspunkt.

Wenn du fragen hast - ich hab diese wochenoch größtenteils bereitsschaftsarbeit für 2 USA-Produktionen, kann dementsprechend einige Zeit versurfen (solange das tel nicht klingelt, dann wirds öfters heftig hektisch ;)) bzw gerne fragen beantworten.

bei den fachforen (a la tonymac) findest du aber andes als hier viel mehr kompetente Diskussionpartner die zudem auch ständig verfügbar sind - bei mir geht das nur ab und an + wir haben eben OSX heute nur noch als randnotiz laufen, die meisten macs & hackintoshes sind schon ende 2012 ausser dienst gestellt worden, d.h. ich & kollegen beschäftigen sich nur noch wenig mit osx... und nach der vorstellung der "neuen" macs ist leider auch absehbar, das apple bei uns keinerlei rolle ausserhalb von ab und an "alte shake/color/dvdstudio/fcp-projekte unter win/linux mit OSX im fenster öffnen" spielen wird.

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Antwort von Jott:

"Keying von H264 Material ist *immer* erheblich schlechter als vollaufgelöst (was die Z100 nicht kann), bei der Farbkorrrektur knallt man natürlich sofort posterisierend an die Grenzen des 8bit H264 macroblocking mit YUV Farbraum usw usf."

Die Z100 hat den gleichen Codec wie die F55 an Bord: XAVC bis 600MBit/s, 10bit 4:2:2, Intraframe. Das reicht für den Hausgebrauch.

So was weißt du nicht. Du weißt einiges nicht. Das ist normal. Andere Welt, andere Baustelle. Gepopel für dich, High End (der Codec, nicht die Kamera) für andere. Es gibt keine einzige Wahrheit, wie richtig bemerkt wurde.

Am Rande: kleiner Sensor, unkritisches Schärfeverhalten, ziemlich entspannend zur Abwechslung. Dafür reicht die kostenlose Touchscreen-Lösung sehr wohl. Einem geschenkten Gaul ...

Ich kenne Leute, die so auftreten wie du, und mache einen Bogen drum wie viele Kunden inzwischen auch. Die haben die Schnauze voll von Arroganz und Überheblichkeit.

Dein Link zu dem Test mit Prototypen-4CCD-Kameras von Olympus sagt doch nichts aus. Natürlich gibt es schon lange 4K-Testübertragungen mit Prototypen. Aber welche normale käufliche/übliche Kamera kann man einfach via HDMI an eine billige 4K-Glotze anschließen? Sag mal. Vielleicht habe ich ja wirklich was nicht mitbekommen. Bei RED geht's nicht, die gibt kein Livebild höher als 2K/HD raus, oder doch?

Aber zurück zum MacPro. Mein Gott, was ist erst los, wenn der ausgeliefert wird. Bereite schon mal deine Standard-Textblöcke vor, du wirst sie wieder brauchen, um die Menschheit auf den rechten Pfad zu führen.

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Antwort von studiolondon:

"Keying von H264 Material ist *immer* erheblich schlechter als vollaufgelöst (was die Z100 nicht kann), bei der Farbkorrrektur knallt man natürlich sofort posterisierend an die Grenzen des 8bit H264 macroblocking mit YUV Farbraum usw usf."

Die Z100 hat den gleichen Codec wie die F55 an Bord: XAVC bis 600MBit/s, 10bit 4:2:2. Genau das schrieb ich, und genau das ist das Problem: 4:2:2 4K hat nur 2K Auflösung im rot & blau kanal.

Deswegen hat man *immer* interpolierte pixel, grade bei feinen Strukturen wie haaren, was *immer* die qualität senkt, bzw halos schafft, da prinzipiell auf solchen codecs nicht pixelgenau gekeyt werden kann.

Aus diesem Grund (und vielen anderen) arbeiten die großen & professionellen Kameras eben 444 (wie F65) und nicht 422 (wie Z100).

Und aus dem selben Grund kriegt man eben aus einer Z100 kein 4K auf rot & blau - sondern max 2K.

Macroblocking hingegen hat nichts mit der Farbtiefe zu tun - ich vermute da hast du was in meiner Aussage verwechselt.
Macroblocking steht bei H264 bestenfalls bei 4bit, bei typischen Bildern aber eben bei 8bit rastern, und das schafft die netten posterisierenden Blöcke in der Postproduktion - ganz unabhängig von der Farbtiefe.
Das erkläre ich dir jetzt jedoch nicht weiter, aber lies dich ruhig mal ein.
Ich kenne Leute, die so auftreten wie du, und mache einen Bogen drum wie viele Kunden inzwischen auch. Die haben die Schnauze voll von Arroganz und Überheblichkeit. Ich kenne auch einige Menschen, die Fachwissen für Überheblichkeit halten und es arrogant finden, wenn andere mehr wissen als sie selber. Ich präferiere allerdings Zeitgenossen, die geteiltes Fachwissen sehr schätzen und sich freuen, wenn sie jemanden kennenlernen, von dem sie lernen können.
Aber zurück zum MacPro. Mein Gott, was ist erst los, wenn der ausgeliefert wird. Nicht viel. Was soll da los sein, ein weiterer normaler single-cpu IBM PC Clone mit 2 gedrosselten 2011er Tahiti grafikkarten wird verkauft. Das war 2011 ein Thema, 2012 ne Randnotiz und 2013 ist das ja nun wirklich kein Thema mehr.

Das interessante an dem Rechner ist ja das er all das NICHT mehr kann, was einst der mac pro als einziger apple konnte - dual cpu, ausbaubar, aktuelle grafikkarten usw usf.

Und Apples Ausstieg aus dem professionellen Markt ist ja nun wirklich keine Neuigkeit mehr: als Xserve & Xsan eingestellt wurden gabs noch reichlich diskussionen, als shake, color, dvd studio pro und fcp & fcp server eingestellt wurden wars schon ruhiger - und 2013 sind das ja nun keine echten Neuigkeiten mehr.
Bereite schon mal deine Standard-Textblöcke vor, du wirst sie wieder brauchen, um die Menschheit auf den rechten Pfad zu führen. Anscheinend ist das für dich ein wahrlich relevantes Thema, aber für mich hingegen hängt der Pfad der Menschheit nun wirklich nicht allzusehr von irgendwelchen desktop PCs ab. Textblöcke und Vorbereitung wären daher etwas fehl am Platze ;)

Ich finde jedoch, daß -du- dir unbedingt einen imer/cube2 kaufen solltest - das Gerät könnte ein sehr gutes Erkennungszeichen für Leute wie dich werden...
Aber bitte nicht nur einen quad- oder sixcore, bitte mindestens einen 12er. Wäre doch schade noch unter das Leistungsniveau des 2010er mac pro 12er zurückzurutschen.

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Antwort von pixler:

Als Bekehrung sehe ich das nicht. S.London ist wie ich u.v.a. vielmehr enttäuscht und wütend das Apple, die Nutzer mit Workstation Bedürfnissen im Regen stehen lässt.

Ich kann z.B. auch nach wie vor nicht nachvollziehen wie mann tolle Programme wie FinalCutPro, Shake, Color etc....im Portfolio haben kann und daraus nichts schlaues macht, sondern diese einfach das Klo runterspült.
Wie viele FCP User habe ich naiv darauf gehofft Apple baue daraus ein all in One SUPERTOOL. Sowas wie Smoke oder Resolve habe ich erwartet. Tja Pustekuchen. Alles wurde eingestampft, nun auch die Workstation Klasse.....aus FinalCutPro wurde iMoviePro aus dem MacPro wurde ein Messie-Mac.

Ich habe nichts gegen den neuen Luftbefeuchter.....ist 100% eine prima Desktop Maschine, auch für Videozeugs....aber eben keine für Kundenbedürfnisse konfigurierbare Workstation.

Ich denke nicht das Apple in den nächsten 3-4 Jahren eine neue WS bringt, die Vorzeichen von Apple waren lang und deutlich und nun muss mann das halt akzeptieren.

Ich hatte Apple 20 Jahre die Stange gehalten - mit einem Auslfug nach IRIX und Windows (in den Maya Anfängen)...nun gehts halt wieder nach Windows...ich werde es überleben.

Ist halt bisschen Psychohygiene was wir das betreiben.....ausweinen, auskotzen.....dann gehts wieder besser ;-)


ps. bin ja gespannt was Autodesk mit Smoke macht...

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Antwort von studiolondon:

Als Bekehrung sehe ich das nicht. S.London ist wie ich u.v.a. vielmehr enttäuscht und wütend das Apple, die Nutzer mit Workstation Bedürfnissen im Regen stehen lässt. Ach, offen gesagt - inzwischen ist mir das nicht mehr wichtig.
Ich hätte es besser gefunden wäre Apple im workstation-markt geblieben und hätte nicht alle pro-apps und die ganze pro-hardware a la xserve/xsan beerdigt, einfach weil wettbewerb gut für den markt ist - aber hey, es gibt und gab soviel besseres, und inzwischen auch zu guten preisen.. Ich kann z.B. auch nach wie vor nicht nachvollziehen wie mann tolle Programme wie FinalCutPro, Shake, Color etc....im Portfolio haben kann und daraus nichts schlaues macht, sondern diese einfach das Klo runterspült. Vergiss DVD Studio pro nicht...

... aber naja, das ist einfach - die bringen eben erheblich weniger marge als die ganzen prosumer gadgets UND sind unterhalts & supportintensiv, sprich, sie verwässern die gewinne in der bilanz und da apples aktienkurs doch recht dramatisch gesunken ist halten sie da eben gegen.

ekliger us-börsenkapitalismus, aber leider bei vielen firmen so, das gewinnbringende bereiche wegen ZUWENIG gewinnträchtig in relation zum gesamtergebnis geschlossen bzw verkauft werden.
Wie viele FCP User habe ich naiv darauf gehofft Apple baue daraus ein all in One SUPERTOOL. Sowas wie Smoke oder Resolve habe ich erwartet. Tja Pustekuchen. Alles wurde eingestampft, nun auch die Workstation Klasse.....aus FinalCutPro wurde iMoviePro aus dem MacPro wurde ein Messie-Mac. Naja, das "supertool" von apple zu erhoffen war schon, sorry, etwas naiv. Erstens weil die ganzen entwicklungen unterschiedliche entwicklerteams sind & waren, zweitens weil apple der gewinn & umsatz wichtig ist - und die professionellen Anwender sind eben erheblich weniger + im einkauf wissender als die privatanwender & prosumer.

wobei - die "super all-in-one" tools gibts ja, ich hab in dem thread schon zweimal drauf hingewiesen und machs noch ein drittes mal:

SGO mystika


ist bspw (es gibt auch andere systeme) an für sich das all-in-one editing/finishing/grading/vfx/stereoskopisch3d/8k system für raw und exr, dps und tiff, dci und h264, quicktime und vfw... mit direcktem dci/tape/filemastering und superb netzwerkfähig & vernetzbar. seit EEEEWIGKEITEN (falls du irix genutzt hast erinnerst du dich vielleicht noch an matador in den 90ern - das ist inzwischen zu Mystika gewachsen... und das war damals schon verdammt gut) der ständige geheimtip.

Ich denke nicht das Apple in den nächsten 3-4 Jahren eine neue WS bringt, die Vorzeichen von Apple waren lang und deutlich und nun muss mann das halt akzeptieren. Ich denke nicht das wir von apple JE wieder eine WS sehen werden - wozu auch.
Ich hatte Apple 20 Jahre die Stange gehalten - mit einem Auslfug nach IRIX und Windows (in den Maya Anfängen)...nun gehts halt wieder nach Windows...ich werde es überleben. Allerdings - win7 und win8 sind absolut robuste und zuverlässige arbeitstiere, dito linux - da gibts inzwischen nichts mehr wirklich zu meckern.
ps. bin ja gespannt was Autodesk mit Smoke macht... Lustigerweise hat sich autodesk IMMER noch nicht entschieden das Kernbproblem anzugehen.
Vergiss smoke, flame ist viel relevanter: Auf OSX gabs ja nur das "kleine" smoke, unter linux ist smoke advanced ist teil der flame suite, dito lustre.

Und das Kernproblem: DIE BESTANDSKUNDEN. Autodesk könnte jederzeit (und das wäre IMHO ein bahnbrechender erfolg, auch heute noch) flame als suite (sprich smoke advanced + flame + lustre) auf linux für 4999,- in den Markt werfen - und damit wäre der Mitbewerb weitgehend geliefert. Bloß: Dann gehen die tausenden Kunden, die frisch >100.000€ gezahlt haben durch die decke, und so mancher kunde hat noch 500.000€ und mehr hingelegt, wenn ich mich recht entsinne gabs nicht sleten kunden die die million geknackt haben - pro system (das war damals auf silicon graphics onyx, nicht "nur" flame & smoke adv, sondern inferno & fire...).

Und vor dem Problem läuft discreet nun seit über 10 Jahren davon - während sich langsam aber sicher das Zeitfenster schließt, da a) die Konkurrenz bei all-in-one hero-suiten inzwischen superb ist (bspw mystika vs smoke adv) und b) hochwertige spezialisten (bspw. davinci vs lustre) den markt einfach plattmachen & fluten.

Leider, leider muß man sagen - wenn damals edit + combustion automatisch bei 3ds max gebundelt worden wären, hätte die branche JAHRE an technischer entwicklung nach vorne springen können UND autodesk wäre marktführer in zig segmenten in denen sie heute unter ferner liefen sind... aber das hätte, wie heute a) die bestandskunden geschockt, b) die lokalen händler mit ihren "ich verkaufe lieber eines für 100.000 als 15 für 10.000" hätten rumpelstielzchen gemacht, c) hätte das gutes & mutiges management gebraucht, was -im gegensatz zu top-entwicklern- im HQ in montreal leider mangelware ist.

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Antwort von gast5:

Keine Ahnung was der mystika mamba wink permanent soll
Schöne Grüße erstmal aus dem Urlaub zurück..
Die Software gibt es nicht für OSX also wundert mich das immer wieder der Fokus in Richtung mystika gelenkt wird.

Bei Leistungsvergleichen könnte nur eine Suite hergenommen werdén die auf allen Plattformen zuhause ist. Avid , Adobe gibt es für Win und OSX. Lightworks kommt, resp soll für alle drei kommen und eventuell noch piranha 8 von ifx und uvm. Auch in der 3D Fraktion geht's plattformübergreifenden zu testen wie sich die Unterschiede manifestieren.

Die Frage nur braucht's das ? Nein braucht's nicht weil diese Themen in x Testläufen abgehandelt wurden.. Da ist auch die Geschichte vom R9 290 eventuell sogar x vollkommen irrelevant da sich wie sich zeigte besonders unter OSX die physikalischen Leistungsdaten nonkonform zu den realen Tests verhielten.

Wie wir hier lesen durften bauen sich User die von Studio präsentierte Konfiguration für OSX nach und werden den neunen MacPro bis aufs Skelett unter OSX nachbilden und damit arbeiten. Ich jedenfalls bin sehr interessiert was in der Summe dabei heraus kommt und welche Hürden sie dabei nehmen müssen und ob wirklich alles funktioniert..

Was der Nachbau können muss isind zumindest die Spec's und Leistung die Apple verspricht.

Los geht's.. Handiro an die Werkbank..

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Antwort von Axel:

Wie viele FCP User habe ich naiv darauf gehofft Apple baue daraus ein all in One SUPERTOOL. Sowas wie Smoke oder Resolve habe ich erwartet. Tja Pustekuchen. Alles wurde eingestampft, nun auch die Workstation Klasse.....aus FinalCutPro wurde iMoviePro aus dem MacPro wurde ein Messie-Mac. Naja. Das mit dem Supertool habe ich auch erhofft und mir insgeheim vorgestellt. Man wechselt für Farbkorrektur, Effekte, Tonbearbeitung und - ja, warum nicht? - BD-Authoring nicht die Anwendung, sondern nur das Tab, die Arbeitsumgebung, das Fenschterl. Wie das ja bei Smoke (hab ein paar Tutorials dazu neugierdehalber gesehen) und Mystika auch geht. Das ist etwas, das ich nie begreifen werde, allerdings auch nicht bei Adobe: Integration sieht doch anders aus. Wenn das in zwei, drei Betaversionen noch nicht so ganz klappt, okay, aber diese Software ist alt, um nicht zu sagen ausgereift (Adobe meine ich jetzt mit seinem dynamic link).
wobei - die "super all-in-one" tools gibts ja, ich hab in dem thread schon zweimal drauf hingewiesen und machs noch ein drittes mal:
Hattest du auch geschrieben, wieviel es kostet? Wenn das die Zahl 100.000 war, dann ist es nachvollziehbar ein Schnäppchen für diese Größenordnung. Allein das Controlboard, hinter dem man sich fühlen muss wie Mister Chekov von der Enterprise ("Auf den Schirm, und Schilde runter!"). Steht einem aber auch zu, wenn man mutterseelenallein die Post für ein ganzes Millionenprojekt macht (na gut, CGI kommt wohl noch von außen). Da ist es kaum zumutbar, mit einer Maus ständig Software-Regler zu schieben, Gel-Pad für's Handgelenk hin oder her.

Das GUI ist angenehm nüchtern, no-nonsense. Erinnert (mich) an Shake oder Color, der Leistungsumfang ist phänomenal.

Warum hast du's verlinkt? Um zu vergleichen wohl.

Darum nochmals zurück zu "iMoviePro", mit dem Threadthema noch am ehesten verbunden. Alles, was nach dem Schnitt kommt, ist entweder hier nicht vorhanden oder wirkt tatsächlich wie etwas, das man in der Hast einfach von iMovie übernommen hat. Allerdings ist alles bis zum Final Cut nicht nur völlig neu geschrieben (mit erst nach und nach gefixten Bugs, weswegen es anfangs zu Recht die meisten, mich eingeschlossen, in die Flucht schlug), sondern vor allem weitaus logischer als alles, was sonst auf dem Markt ist. Nach und nach sind unter den zahlreichen Free- und Shareware-Plugins (größtenteils in Motion entwickelt, das in den neueren Versionen zum Baukasten für FCP X-Effekte mutiert ist) auch immer mehr brauchbare und hochwertige Sachen, wie zum Beispiel Mocha. Für Farbkorrektur steht Resolve als Freeware zur Verfügung, seit neuestem für Lite auflösungsunabhängig. Was fehlt, ist eine umfassendere Leistung für Motion oder eine dementsprechende Freeware.

Für sehr viele, und keineswegs bloß Amateure, ist die Kombi FCP X, Motion und Resolve nicht nur ausreichend, sondern sogar ideal für ihren Workflow. Es hat nicht viel Sinn, ein High-End-Tool wie dieses Mystika (das ich ohne dich für ein Gothic-Game gehalten hätte, von daher keine "Verwechslungsgefahr") als Beispiel anscheinend für richtige Professionalität hervorzukramen. Das stinkt wirklich, wie Jott sagt, nach Angeberei.

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Antwort von rob:

***Der Thread wird jetzt dicht gemacht, nachdem hier zuviel Off-Topic wandert.***

Gruß
Admin


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