Newsmeldung von slashCAM:Juli 2026
Wer regelmäßig Videos bearbeitet, sollte beim Hardware-Kauf auf relevante Komponenten achten, aber keine Mondpreise dafür bezahlen... Gar nicht so einfach in heutigen Zeiten - hier unsere ganz konkreten Tipps dazu.
Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Ratgeber: Der beste 4K/8K Video-Schnittrechner für Creator - Sommer 2026
Antwort von filmkamera.ch:
slashCAM hat geschrieben:

Wer regelmäßig Videos bearbeitet, sollte beim Hardware-Kauf auf relevante Komponenten achten, aber keine Mondpreise dafür bezahlen... Gar nicht so einfach in heutigen Zeiten - hier unsere ganz konkreten Tipps dazu.
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Was um Gottes Willen ist ein „Creator“?
Antwort von j.t.jefferson:
filmkamera.ch hat geschrieben:
slashCAM hat geschrieben:

Wer regelmäßig Videos bearbeitet, sollte beim Hardware-Kauf auf relevante Komponenten achten, aber keine Mondpreise dafür bezahlen... Gar nicht so einfach in heutigen Zeiten - hier unsere ganz konkreten Tipps dazu.
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Was um Gottes Willen ist ein „Creator“?
XD
Antwort von Bergspetzl:
Soll im Herbst nicht ein M5 Mac Studio in versch. Varianten kommen?
Antwort von Jott:
Wer meint, in einer 8K-Timeline schneiden und graden zu müssen, kann da dann gerne fett zuschlagen.
Antwort von Magnetic:
Dieses Jahr sehr spannender Beitrag! Mega gespannt, was sich bis 2027 tut…
Antwort von Bergspetzl:
Jott hat geschrieben:
Wer meint, in einer 8K-Timeline schneiden und graden zu müssen, kann da dann gerne fett zuschlagen.
Hm...ich glaube da verkennst du die Realität - das Drame geht nämlch ganz wo anders los.
Können wir ein paar Reels aufnehmen. Ok, gesagt, getan. Dann kommt die nette junge Dame vom AMrketing drauf, dass die Konzepte nicht so gut waren, der Edit nicht passt, dies das jenes. Totaler Alltag seit ein paar Jahren (anders bei TV, die sind zum Glück so konservativ, dass sie auf solche Ideen kaum kommen).
Dann geht es los: Können wir hier reinzoomen, können wir da den Hintergrund unscharf machen, können wir hier die Farbe ändern, einen Text animieren, einen Übergang wie in diesem Reel bastel, Timeramps einbauen, können wir könnten wir und so weiter...
Eigentlich wolltest du nur schnell ein paar HD Reels in Vertical produzieren, und auf einmal sitzt du in einer Materialschlacht mit Effekten, Layers und Nodes...vom Feinsten. Und weil ich aus einer Totalen auf einmal ein Closeup machen soll, zum Glück (mindestens 4k gefilmt), dann ordentlich denoising brauche und am besten danach noch leichtes Sharpening, dann Magic Mask und Transitions auf den Shot...yeah!!! Ausserdem ein haufen 16:9 Material in 9:16 croppen, da ist 4/6K schon Gold wert.
Nicht falsch verstehen, es geht um delivery HD. Aber normaler "Schnitt" ist heute manchmal schon halbes Compositing, und das in Rekordzeiten, weil die Turnarounds so kurz sind.
Dann sitzt der Kunde zu zweit neben dir in der Finalisierung, hat wieder hundert Wünsche...können wir noch schnell dies oder jenes....Ah ja, und kann ich dir noch die Videoclips hier airdoppen...
Da möchte ich eine Kiste haben, die einfach stabil läuft. Mit 40 zu liefernden Assets in verschiedenen Varianten (200 Timelines?) und ein 2TB Rohmaterial ist das dann auch kein Leichtgewicht mehr, auch wenns "nur HD" ist am Ende. Nein, ich möchte Headroom, fürs flüssige kreative Arbeiten, und nicht mit Schweissperlen auf der Stirn dasitzen, ob die Kiste eh liefert, und ein leichtes raunzen, wenn schon wieder auf den Rechner gewartet werden muss...und Playback stockt, und bei so kurzen Assets muss alles sync von Sekunde 1 laufen.
Ja, ich bin auch Fan (und Kind) von anständiger Produktionsplanung, aber leider sind die Zeiten oft vorbei. Und die neue Generation mitzwanziger "Marketingmädls" kommen oft mit einer unbeschwerten Ponyhofattitüde daher a la: man kann ja eh alles machen und immer ändern und überhaupt in der Post "zaubern". Und an sich haben sie, die richtige Hardware vorausgesetzt, auch recht. Sie haben es nie anders gelernt, und da komme ich auch nicht mit Belehrungen wie: früher musste sich das Projekt ja nach der Hardware richten, und überhaupt waren die meisten Antworten früher auf: können wir das so machen: - NEIN!! ... mach das heute mal...
Für was in meiner Jugend Kameramänner gefeiert worden, die sich "Sachen getraut" haben, "wo ich dachte: was ist den los, selbst so läuft das alles mit angezogener Handbremse" und ich innerlich immer mehr wollte...aber wenn "er" sich getraut hat mal die Kamera vom Stativ zu nehmen war das schon ein wildes Highlight und er war "verwegen", während ich dachte: eh ja...Gimbal, Drohne, Handy, Second Cam Leute...
Und die Jungen sind heute genau so, nur weil die "Alten" Social Media nicht verstehen und Firmen das brauchen, sind sie halt in Entscheidungspositionen und werden von den Unternehmen von der Leine gelassen. Und sie erwarten das von den Freelancern was - und hier schließt sich (für mich) der Kreis. Freiheit am Set <= absolute Stabilität in der Post. Ah ja, ich hab da noch Material (irgendein komprimiertes 4K h.265), können wir das auch noch in der Szene einbauen?
Mit dem Exkurs back to Topic: für das beschriebene Ponyhofszenario braucht es kein Mac Studio in der fettesten Konfig...aber mein Macbook M4 Pro ist da schon Unterkante, der PC (Im Schnittraum, wieviele MacPros oder Macbooks könnte ich in dem gleichen Raum stapeln) steigt aktuell aus...
...ich bin lange PC verfechter gewesen, aber in den letzten 3 Jahren haben meiner Meinung nach die Apples die Kurve sehr gut bekommen (Preis Leistung wesentlich besser als vor 5 oder 10 Jahren) , und wenn ich 4K für eine Kiste ausgebe, die dafür 5 Jahre läuft, und dann evtl noch nen kleinen Widerverkaufswert auch noch hat...und das stressfrei für meine Birne...
Will nicht sagen, dass der Schnittplatz für Doku und Beiträge noch ne Zeit läuft, vor allem mit Proxyrecording aus den Cams.
Aber abzutun, einen MacPro braucht man erst für irgendwelche schwurbligen 8K Projekte... Ich hätte gerne für das, was heute im Reelswettbewerb normal wird, gerne immer 8K - für HD delivery :)
Antwort von Jott:
Falsch verstanden. Wir arbeiten mit „fetten“ MacPros, schon immer Mac. Weil’s fluppt, auch wenn die beschriebenen Marketingsmädels irgend welche wirren Wunder bis morgen früh brauchen.
Es ging darum, dass man 8K beileibe nicht in einer 8K-Timeline bearbeiten muss und daher keineswegs der allerfetteste Mac nötig ist.
Antwort von Bergspetzl:
Dann reden wir vom gleichen.
Und weil (noch nicht ganz dringende) Neuanschaffung ist Haus steht, überlege ich bin zur Vorstellung der neuen Mac Pros zu warten, um zu schauen wie dann der "Bang for the Buck" zwischen den verschiedenen Geräten ausfällt. Und habe mich einfach gewundert, dass Slashcam das "warten" auf diese evtl. neuen Geräte gar nicht als Option aufgegriffen hat.
Antwort von rush:
Bergspetzl hat geschrieben:
Und weil (noch nicht ganz dringende) Neuanschaffung ist Haus steht, überlege ich bin zur Vorstellung der neuen Mac Pros zu warten, um zu schauen wie dann der "Bang for the Buck" zwischen den verschiedenen Geräten ausfällt.
Naja - laut den aktuellen Gerüchten sieht es ja beinahe so als würde das Gehäuse zwar ein Refresh (OLED/Touch...) erhalten - aber möglicherweise wird der Leistungsschub ausbleiben weil man noch die aktuelle M5 Pro/Max Generation implementiert wenn das hier zutrifft.
https://www.macrumors.com/2026/07/10/ma ... -features/
Ob die Bestands M5 Pro/Max dann signifikant im Preis fallen muss sich erst noch zeigen - die aktuellen MacBook Gehäuse sind zwar nicht super sexy - aber quasi etabliert und fehlerfrei, was bei neuen Mac Designs in der Vergangenheit nicht unbedingt immer der Fall gewesen ist.
Wer also kein Touch benötigt - wird vielleicht auch künftig noch die aktuelle MacBook Generation präferieren, auch weil die Ultras sicherlich nochmal preisintensiver daherkommen aufgrund des neuen Designs.
Aktuell jedenfalls scheint es ja preislich nur aufwärts zu gehen - egal wo man hinsieht
Antwort von Videopower:
Bergspetzl hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Wer meint, in einer 8K-Timeline schneiden und graden zu müssen, kann da dann gerne fett zuschlagen.
Können wir ein paar Reels aufnehmen. Ok, gesagt, getan. Dann kommt die nette junge Dame vom AMrketing drauf, dass die Konzepte nicht so gut waren, der Edit nicht passt, dies das jenes. Totaler Alltag seit ein paar Jahren (anders bei TV, die sind zum Glück so konservativ, dass sie auf solche Ideen kaum kommen).
Dann geht es los: Können wir hier reinzoomen, können wir da den Hintergrund unscharf machen, können wir hier die Farbe ändern, einen Text animieren, einen Übergang wie in diesem Reel bastel, Timeramps einbauen, können wir könnten wir und so weiter...
Eigentlich wolltest du nur schnell ein paar HD Reels in Vertical produzieren, und auf einmal sitzt du in einer Materialschlacht mit Effekten, Layers und Nodes...vom Feinsten. Und weil ich aus einer Totalen auf einmal ein Closeup machen soll, zum Glück (mindestens 4k gefilmt), dann ordentlich denoising brauche und am besten danach noch leichtes Sharpening, dann Magic Mask und Transitions auf den Shot...yeah!!! Ausserdem ein haufen 16:9 Material in 9:16 croppen, da ist 4/6K schon Gold wert.
Nicht falsch verstehen, es geht um delivery HD. Aber normaler "Schnitt" ist heute manchmal schon halbes Compositing, und das in Rekordzeiten, weil die Turnarounds so kurz sind.
Dann sitzt der Kunde zu zweit neben dir in der Finalisierung, hat wieder hundert Wünsche...können wir noch schnell dies oder jenes....Ah ja, und kann ich dir noch die Videoclips hier airdoppen..
Das Thema Feedbackschleife spielt in deinem Beitrag ja keine untergeordnete Rolle, da ist viel zusätzliche Arbeit zu leisten.Eine Feedbackschleife/Korrektur ist normal, aber darüber hinaus wird es berechnet. Wenn der Kunde bzw. die neue Generation Mitzwanziger-„Marketingmädls“ mit einer unbeschwerten Ponyhofattitüde meint, nicht professionell planen zu müssen, oder es sogar nicht kann, dann muss die Rechnung dementsprechend neu kalkuliert werden. Ist das bei dir so oder ist es problematisch, die Mehrkosten bei deinem Kunden in Rechnung zu stellen? Wobei sicherlich der Jahresumsatz mit dem Kunden berücksichtigt werden muss. Einen A-Kunden gesteht man bedeutend mehr zu als einen C-Kunden.