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Infoseite // CHROMA GALAXIES - 4K HDR Experimental Macro



Frage von RDG:


Hallo Leute,

nach fast 10 Monaten habe ich endlich ein weiteres Herzensprojekt fertiggestellt.
Auch diesmal habe ich auf Papier mit verschiedenen Farben und Fluiden gearbeitet.
Gefilmt wurde mit der RED in 8K, unter anderem mit dem Canon 100 mm L Macro, dem Laowa 24 mm Macro Probe und dem Laowa 100mm Ultra Macro 2:1. Ausserdem habe ich jede Menge Motion Control eingebaut und die Achsen aufgeteilt um mehr Stabilität zu bekommen. Die RED wurde meistens geslidet während sich das Objekt auf einem Teller gedreht hat.

Es ist mein erstes Projekt welches auch in HDR vorliegt, also wenn ihr ein entsprechendes Display habt könnt ihr auch diese Version anschauen.

Würde mich sehr interessieren was ihr davon haltet, schöne Grüße!
Roman

https://vimeo.com/339769013
https://vimeo.com/339951368

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Antwort von Skeptiker:

Hallo Roman,

Ich erinnere mich an die früheren Projekte, die beeindruckt haben.
Du bist dem Prinzip treu geblieben und zeigst nun eine weitere Version.

Neue Technik ist hinzugekommen - RED 8K - das müsste dann ein S35-Sensor sein, stimmt's?
Plus zwei 100mm-Telebrennweiten (mit der Bildwirkung von 150mm an S35) und das sehr weitwinklige Laowa-24mm-Sondenobjektiv.

Panta rhei - alles fliesst !

Die Farben faszinieren, die Fliessbewegungen zusammen mit den leichten Kamerabwegungen und -drehungen haben einen hypnotischen Effekt.
Zum Ton kann ich nichts sagen, hab's mir ohne angesehen.

Man sieht Feuer und Wasser - träge Lavaströme und schnellere Flüsse, in denen wiederum Faben sich ausbreiten.

Und auch Sternenhimmel (der Beginn) - neu sind die glitzernden Punkte in den Flüssigkeiten.

Was mich beim Anschauen immer wieder etwas ablenkte und aus der Illusion holte (weil die Makro-Skala dann offensichtlich wurde), ist die Schärfentiefe. Beim Filmen senkrecht von oben ist sie unsichtbar, aber beim Filmen schrägt von der Seite nicht. Und da traf sie nicht immer zuverlässig das Hauptobjekt (bzw. musste sich für eines entscheiden).

Dieses Problem (falls es denn eines ist) mit inszenierten Szenerien im Makro-Bereich in den Griff zu kriegen, ist filmisch sicher schwieriger (bis unmöglich) als fotografisch.

Aber abgesehen von diesem eher technischen Aspekt: Glückwunsch zu Deiner organischen Fliess- und Farben-Kunst!

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Antwort von Jörg:

Sehr, sehr beeindruckend....

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Antwort von Funless:

Jörg hat geschrieben:
Sehr, sehr beeindruckend....
Besser hätte ich es nicht formulieren können.

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Antwort von RDG:

Skeptiker hat geschrieben:
Hallo Roman,

Ich erinnere mich an die früheren Projekte, die beeindruckt haben.
Du bist dem Prinzip treu geblieben und zeigst nun eine weitere Version.

Neue Technik ist hinzugekommen - RED 8K - das müsste dann ein S35-Sensor sein, stimmt's?
Plus zwei 100mm-Telebrennweiten (mit der Bildwirkung von 150mm an S35) und das sehr weitwinklige Laowa-24mm-Sondenobjektiv.

Panta rhei - alles fliesst !

Die Farben faszinieren, die Fliessbewegungen zusammen mit den leichten Kamerabwegungen und -drehungen haben einen hypnotischen Effekt.
Zum Ton kann ich nichts sagen, hab's mir ohne angesehen.

Man sieht Feuer und Wasser - träge Lavaströme und schnellere Flüsse, in denen wiederum Faben sich ausbreiten.

Und auch Sternenhimmel (der Beginn) - neu sind die glitzernden Punkte in den Flüssigkeiten.

Was mich beim Anschauen immer wieder etwas ablenkte und aus der Illusion holte (weil die Makro-Skala dann offensichtlich wurde), ist die Schärfentiefe. Beim Filmen senkrecht von oben ist sie unsichtbar, aber beim Filmen schrägt von der Seite nicht. Und da traf sie nicht immer zuverlässig das Hauptobjekt (bzw. musste sich für eines entscheiden).

Dieses Problem (falls es denn eines ist) mit inszenierten Szenerien im Makro-Bereich in den Griff zu kriegen, ist filmisch sicher schwieriger (bis unmöglich) als fotografisch.

Aber abgesehen von diesem eher technischen Aspekt: Glückwunsch zu Deiner organischen Fliess- und Farben-Kunst!
Danke für dein ausführliches Feedback, freut mich, dass du den Film gesehen hast. Du hast recht bzgl. der Schärfentiefe, man muss sich entscheiden zw. dem komplett scharfen aber flachen Bild und dem seitlichen Shot der einem mehr Tiefe gibt, dafür aber den geringen Schärfebereich zeigt und das optische Limit offenbart. Und manchmal trifft man die Schärfe genau oder man driftet knapp dran vorbei...wie dem auch sei, besten Dank und schöne Grüße,
Roman

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Antwort von manfred52:

Hallo Roman,

deine Arbeit gefällt mir sehr gut. Ein tolles Farbenspiel.
Der bereits angemerkte geringe Schärfebereich bei einem Teil der Aufnahmen stört mich nicht.
Eher das Gegenteil, weil dadurch eine gewisse Räumlichkeit erzeugt wird.

Ein paar Fragen:
Wie groß sind die Objekte?
Sind die Farben echt, d.h. nur durch die Materialien und das Licht erzeugt?
Oder wurde z.T. in der Bearbeitung nachgeholfen?

Gruß Manfred

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Antwort von Skeptiker:

Hallo Roman,

Danke für Deine Rückmeldung.
Täusche ich mich, oder hast Du diesmal vermehrt auch Farbstrukturen gefilmt, die eine 3D-Ausdehnung hatten, während Du früher mit der Kamera eher von oben ins Wasser geblickt hast, auf flachere, sich ausbreitende Farbformen?

Und falls es so ist, kommt dann natürlich - wie Du selbst sagst - mit der Entscheidung "senkrecht von oben" oder "schräg von oben, aber dafür mit mehr Räumlichkeit" auch die geringe Schärfentiefe ins Spiel.

Es sollte meinerseits nicht als kleinliche Kritik an einem wundervollen Arrangement gelten, ich habe mich am Ende nur gefragt, warum ich teils leicht irritiert war.

Es erinnerte mich entfernt an alte Hollywoodfilme, die für Katastrophenszenen von Überschwemmungen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Schiffskatastrophen mangels teurer Kulissen (oder echter Schauplätze) in Echtgrösse (SFX gab es noch nicht) auf Miniaturen zurückgriffen, die ohne Vergleichsmöglichkeiten nicht auffielen bis zu dem Moment, wo plötzlich eine minimale Schärfeverlagerung ins Spiel kam oder eine leichte Unschärfe, die den Miniatur-Maßststab verriet.
Dann fiel man für einen Augenbick aus der ansonsten perfekten Illusion.

Erstaunlich, wie einen solche Kleinigkeiten beeinflussen können ...

Kann aber gut sein, dass andere Zuschauer (ich sehe unterdessen, z. B. manfred52) das überhaupt nicht oder als völlig nebensächlich wahrnehmen, fasziniert von der stetigen Bewegung und 'eingetaucht' in die Farben- und Formenpracht.

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Antwort von Darth Schneider:

That is just wonderfull.
Gruss Boris

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Antwort von Starshine Pictures:

Ich bin ja ein Fan der ersten Stunde. Und bin auch hier wieder begeistert! In HDR aufm Iphone siehts schon mal toll aus! Werds die Tage noch mal am Beamer anschauen. Dieser Clip sollte auf allen Bildschirmen im MediaMarkt laufen zur Darstellung was moderne Screens können.


Grüsse, Stephan

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Antwort von RDG:

manfred52 hat geschrieben:
Hallo Roman,

deine Arbeit gefällt mir sehr gut. Ein tolles Farbenspiel.
Der bereits angemerkte geringe Schärfebereich bei einem Teil der Aufnahmen stört mich nicht.
Eher das Gegenteil, weil dadurch eine gewisse Räumlichkeit erzeugt wird.

Ein paar Fragen:
Wie groß sind die Objekte?
Sind die Farben echt, d.h. nur durch die Materialien und das Licht erzeugt?
Oder wurde z.T. in der Bearbeitung nachgeholfen?

Gruß Manfred
Hallo Manfred,
freut mich, dass dir der Film gefällt! Die tatsächliche Objektgröße ist zwischen 1-Euro-Münze und ca. DinA5. Die Farben sind echt, allerdings poliere ich das Material in der Farbkorrektur ordentlich auf, setze Highlights und verschiebe manchmal auch die Farbphase etwas. Ab und an arbeite ich auch in After Effects um bei einzelnen Clips Kamerafahrten einzubauen die im Schnittprogramm so nicht machbar sind.

Grüße,
Roman

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Antwort von RDG:

Stimmt, macnhe Szenen wirken etwas dreidimensionaler als früher weil die Farben auf einer zähflüssigen Masse schwimmen und sich das ganze übereinanderschiebt und "auftürmt". Es gibt aber auch einen Shot im Film indem die 3D-Optik mit etwas Displacement Mapping verstärkt wurde. Ich nutze das immer wieder mal testweise, baue es aber wenn dann nur subtil ein weil sonst der Charakter verloren geht.
ich finde deine Anmerkung zum Zusammnehang zwischen Perspektive und Illusion sehr interessant. Das ist der entscheidende Punkt. Meine Bilder sind Illusionen die sofort zusammenfallen wenn auch nur ein kleines Details nicht stimmt. Für dich ist es teilweise die Perspektive weil sich dadurch das Makroobjektiv mehr erzählt als das Objekt selbst. Bei mir sind es eherDinge wie kleine Fussel, Luftblasen, Pigmentflecken oder Reflexionen die einen Shot kaputtmachen können...

Grüße
Roman


Skeptiker hat geschrieben:
Hallo Roman,

Danke für Deine Rückmeldung.
Täusche ich mich, oder hast Du diesmal vermehrt auch Farbstrukturen gefilmt, die eine 3D-Ausdehnung hatten, während Du früher mit der Kamera eher von oben ins Wasser geblickt hast, auf flachere, sich ausbreitende Farbformen?

Und falls es so ist, kommt dann natürlich - wie Du selbst sagst - mit der Entscheidung "senkrecht von oben" oder "schräg von oben, aber dafür mit mehr Räumlichkeit" auch die geringe Schärfentiefe ins Spiel.

Es sollte meinerseits nicht als kleinliche Kritik an einem wundervollen Arrangement gelten, ich habe mich am Ende nur gefragt, warum ich teils leicht irritiert war.

Es erinnerte mich entfernt an alte Hollywoodfilme, die für Katastrophenszenen von Überschwemmungen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Schiffskatastrophen mangels teurer Kulissen (oder echter Schauplätze) in Echtgrösse (SFX gab es noch nicht) auf Miniaturen zurückgriffen, die ohne Vergleichsmöglichkeiten nicht auffielen bis zu dem Moment, wo plötzlich eine minimale Schärfeverlagerung ins Spiel kam oder eine leichte Unschärfe, die den Miniatur-Maßststab verriet.
Dann fiel man für einen Augenbick aus der ansonsten perfekten Illusion.

Erstaunlich, wie einen solche Kleinigkeiten beeinflussen können ...

Kann aber gut sein, dass andere Zuschauer (ich sehe unterdessen, z. B. manfred52) das überhaupt nicht oder als völlig nebensächlich wahrnehmen, fasziniert von der stetigen Bewegung und 'eingetaucht' in die Farben- und Formenpracht.


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Antwort von RDG:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
That is just wonderfull.
Gruss Boris
Danke Boris!

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Antwort von RDG:

"Starshine Pictures" hat geschrieben:
Ich bin ja ein Fan der ersten Stunde. Und bin auch hier wieder begeistert! In HDR aufm Iphone siehts schon mal toll aus! Werds die Tage noch mal am Beamer anschauen. Dieser Clip sollte auf allen Bildschirmen im MediaMarkt laufen zur Darstellung was moderne Screens können.


Grüsse, Stephan
Stimmt, du bist echt ein wahrer Fan, vielen Dank dafür Stephan, ich freue mich, dass dir Chroma Galaxies gefällt!

Viele Grüße!
Roman

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Antwort von hellcow:

Heiliger Bimbam ist das gut!
Also ich mag metallische Pigmente etc eigentlich überhaupt nicht aber in den Video huiuiui, auch der Sound ist äusserst fein.

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Antwort von RDG:

hellcow hat geschrieben:
Heiliger Bimbam ist das gut!
Also ich mag metallische Pigmente etc eigentlich überhaupt nicht aber in den Video huiuiui, auch der Sound ist äusserst fein.
Vielen Dank für dein Feedback, freut mich!
Schöne Grüße
Roman

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Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, schon wieder was gelernt.
Jetzt weiss ich wozu man ne 8K Kamera gebrauchen kann.
Vielleicht hol ich mir dieses Macro Probe Gun Objektiv...Für Aufnahmen von aus Lego gebauten Szenen, ist etwas teuer, nur für ein Hobby und sicher extrem sensibel beim Handling, oder nicht ?

Ein kurzes Making of von deinen Werken wäre cooool und lehrreich, aber ich will dich natürlich nicht von deiner Arbeit an deiner Kunst abhalten, das wäre auch schade...
Ps, Der Sound gefällt mir auch sehr..wahrscheinlich hast du das nicht in Garage Band komponiert und mit nem 150 € Shure MIC aufgenommen ?
Gruss Boris

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Antwort von RDG:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun ja, schon wieder was gelernt.
Jetzt weiss ich wozu man ne 8K Kamera gebrauchen kann.
Vielleicht hol ich mir dieses Macro Probe Gun Objektiv...Für Aufnahmen von aus Lego gebauten Szenen, ist etwas teuer, nur für ein Hobby und sicher extrem sensibel beim Handling, oder nicht ?

Ein kurzes Making of von deinen Werken wäre cooool und lehrreich, aber ich will dich natürlich nicht von deiner Arbeit an deiner Kunst abhalten, das wäre auch schade...
Ps, Der Sound gefällt mir auch sehr..wahrscheinlich hast du das nicht in Garage Band komponiert und mit nem 150 € Shure MIC aufgenommen ?
Gruss Boris
Ja das Laowa Probe ist speziell und es gibt auch nicht allzu viele Einsatzzwecke. ich finde mit dieser Optik muss man sliden, dann ist der Effekt großartig, als statische Kamera finde ich die Optische Qualität und das Bokeh zu schwach, da nehme ich lieber ein 50er Macro und gut is. Hauptproblem ist, dass die Offenblende f14 unbrauchbar ist und man mind. auf f20 abblenden muss um ein akzeptables Bild zu bekommen, finde ich zumindest. Brauchst also unheimlich viel Licht.
Ja, making-of mach ich kaum was, ich komm nicht wirklich dazu, muss ich aber mal machen!
Die Musik ist von Tristan Barton, ist ein toller Komponist aus Australien, findest du auch bei artlist und natürlich auf Soundcloud.

Viele Grüße
Roman

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Antwort von 3Dvideos:

Warum nicht mal was Abstraktes? Eine Computeranimation in real gewissermaßen. Und die 8K machen sich auch in HD ganz gut. Wie das wohl in 16K wirken würde?

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Antwort von RDG:

Stimmt, das mit den 16K weiss ich noch nicht, ich bin aber gerade dabei es herauszufinden :-)

Beste Grüße
Roman

3Dvideos hat geschrieben:
Warum nicht mal was Abstraktes? Eine Computeranimation in real gewissermaßen. Und die 8K machen sich auch in HD ganz gut. Wie das wohl in 16K wirken würde?


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