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Broadcasting - Warum wird heute noch in Interlaced übertragen? 1080i50



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Frage von R3jected:


Hallo slashcam crew,

ich habe hier eine Frage die nur an die gerichtet ist, die sich wirklich damit auskennen.
Ich sage das so frech, da es viel Verwirrung um das Thema gibt und die Threads die es zu dieser Frage gibt mit tausend verschiedenen Erklärungsansätzen, die nicht selten von Halbwissen triefen.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, bitte ich einfach auf eine Antwort zu verzichten. Aber nun zur Frage.

Warum wird in der heutigen Fersehlandschaft noch immer mit interlacing gearbeitet (z.B. 1080i50), obwohl die Zeiten der Röhrenfernseher schon lange vorbei sind und moderne Displays nur noch progressive Inhalte darstellen können?
Warum wird im Broadcast Bereich mit prof. Kameras oft 1080i produziert und gesendet?

Was sind die genauen Gründe?
Ich würde die Frage gerne ein für alle mal klären.
Ich habe Sachen über "Bewegunsauflösung", "Einsparen von Übertragungsbandbreite" etc gelesen, aber keiner konnte es wirklich gut und ausführlich erklären.

Auf das einer der Verwirrung in diesem Bereich endlich mal ein Ende setzt.
Liebe Grüße und Danke für die Hilfe.



Antwort von mangray:

Ja die modernen schon, aber es gibt Weltweit noch genug alte Fernseher.
Willst Du allen alles abdrehen?

nice day
mangray



Antwort von rush:


Ich habe Sachen über "Bewegunsschärfe", "Einsparen von Übertragungsbandbreite" etc gelesen.

Tatsächlich hat es viel damit zu tun.

Standards wie Full HD wurden vor vieeeelen Jahren beschlossen... in Zeiten in denen Bandbreiten noch relativ knapp waren, die Codecs nicht so effektiv wie heute und vieles mehr. Auch gab es de facto keine 1080p50 fähigen Kameras um es ganz simpel zu machen. Das wäre natürlich der ideale Weg gewesen, ging aber nicht. Und für InterlacedInterlaced im Glossar erklärt per se hat man sich halt in der Geschichte des TV Betriebes hierzulande früh entschieden und es langeeee gefahren und ausgereizt.

Um die Bewegungsunschärfe dennoch in den Griff zu bekommen, war 1080i50 halt naheliegend - außerdem war das ZeilensprungverfahrenZeilensprungverfahren im Glossar erklärt etabliert und allgegenwärtig... die TV's konnten es alle verarbeiten und die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt war erträglich auf allen Übertragungswegen. .. 50p bei 1080 würde wiedererum eine Verdopplung bedeuten - ergo weniger Programmdichte (wäre vielleicht gar nicht mal so schlimm aus heutiger Sicht).

Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert - die Standards aber kaum.

Mitlerweile ist auch 1080p50 theoretisch angekommen... spätestens im UHD Fahrplan ist es vorgesehen inkl 4kp50....

Aber der Schuh bei den Broadcastern steckt halt zusätzlich im Detail.

Beispiel Sportübertragung: Ein Übertragungswagen etwa lässt sich i.d.R. nicht mal eben von 1080i50 auf 1080p50 umschalten... sowohl Kamerazüge als auch die internen Verarbeitungsketten (Mischer, Mazen, EVFs, Grafik etc etc ) sind halt auf interlaced ausgelegt.
Eine Umrüstung würde viel Geld veranschlagen, also nutzt man das "gute" alte 1080i50 auch weiterhin auf Produktionsseite... einfach weil es noch vorhanden ist und funktioniert.

Gesendet wird dann oft sogar als Progressive... aber eben reduziert als 720p ;)

Privat geht man ja auch nicht unbedingt jede Evolutionsstufe an Fernsehern mit... und im Broadcastbereich dauert halt alles nochmal 2 Evolutionsstufen länger eh sich was tut und alle involvierten Ketten die Standards dann beherrschen.





Antwort von dienstag_01:

Mit Bewegungsunschärfe hat das erstmal überhaupt nichts zu tun, sondern mit Bewegungsauflösung. Junge, Junge ;)



Antwort von rush:

Als weitere nicht zu komplizierte Hintergrundlektüre scheint dieser Artikel auch brauchbar zu sein.

http://satellitenempfang.info/hdtv.html



Antwort von R3jected:

Mit Bewegungsunschärfe hat das erstmal überhaupt nichts zu tun, sondern mit Bewegungsauflösung. Junge, Junge ;)

So doof bin ich jetzt auch nicht, Schreibfehler passieren halt mal wenn man lange Texte auf dem Tablet schreibt. Aber danke für den Korrekturhinweis.



Antwort von R3jected:

Um die Bewegungsunschärfe dennoch in den Griff zu bekommen, war 1080i50 halt naheliegend - außerdem war das ZeilensprungverfahrenZeilensprungverfahren im Glossar erklärt etabliert und allgegenwärtig... die TV's konnten es alle verarbeiten und die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt war erträglich auf allen Übertragungswegen. .. 50p bei 1080 würde wiedererum eine Verdopplung bedeuten - ergo weniger Programmdichte (wäre vielleicht gar nicht mal so schlimm aus heutiger Sicht).

Aber wieso sollte 50i eine bessere Bewegungsauflösung haben als 25p?
Du musst die Halbbilder ja erst wieder zu Vollbildern zusammensetzen so das die modernen Bildschirme sie darstellen können.

Und das mit der BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt macht für mich auch keinen Sinn, da die Datenmenge von 50 Halbbildern doch identisch mit der Datenmenge von 25 Vollbildern sein sollte.

Wenn ich flasch liege bitte gut erklären.



Antwort von dienstag_01:

Aber wieso sollte 50i eine bessere Bewegungsauflösung haben als 25p?
Deswegen hat man das Interlaced-Verfahren überhaupt erfunden, um die Bewegungsauflösung von 50fps übertragen zu können.

Du musst die Halbbilder ja erst wieder zu Vollbildern zusammensetzen so das die modernen Bildschirme sie darstellen können.
Ja, aber die werden natürlich zu 50p (und nicht 25p) deinterlaced (wir reden hier von TV).

Die Entscheidung für HD ist ja damals zwischen 1080i50 und 720p50 gefallen. (Bei dem einen so, bei dem anderen so) Mit BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt hat das eher weniger zu tun.



Antwort von rush:



Aber wieso sollte 50i eine bessere Bewegungsauflösung haben als 25p?
Du musst die Halbbilder ja erst wieder zu Vollbildern zusammensetzen so das die modernen Bildschirme sie darstellen können.

Und das mit der BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt macht für mich auch keinen Sinn, da die Datenmenge von 50 Halbbildern doch identisch mit der Datenmenge von 25 Vollbildern sein sollte.

Letzteres ist korrekt: 50i und 25p haben quasi dieselbe Datenmenge.

25p hat aber verglichen mit 50i die schlechtere Bewegungsauflösung. Warum? Einfach dem Umstand geschuldet, das bei 25p eben nur 25 Bilder pro Sekunde gespeichert werden... Unser Auge ist träge und bei schnellen Bewegungen/Sport kann da schonmal was hinten runter fallen (vereinfacht).

50i wiederum hält 50 (Halb)Bilder in der Sekunde fest, allerdings jeweils verschachtelt als Halbbilder.. daraus begründet sich das Zeilensprungverfahren. Der Trick: Die AbtastungAbtastung im Glossar erklärt des zweiten Halbbildes findet 1/50 Sekunde später als die des ersten Halbbildes statt. Dadurch haben die beiden Halbbilder jeweils unterschiedliche Bewegungsphasen was in der Summe (50 Bewegungsphasen) zu einer höheren Bewegtbildauflösung gegenüber progressiv 25p (25 Bewegungsphasen) führt.



Antwort von Jott:

Aber wieso sollte 50i eine bessere Bewegungsauflösung haben als 25p?

Wieso nur kommt diese Frage immer wieder? 25 Bewegungsphasen pro Sekunde gegenüber 50. Doppelt so viele. Jederzeit am Fernseher zu beobachten: Sport, News, Shows, jede Live-Sendung - alles flüssig mit 50 Bildern pro Sekunde. 25p wird aus gestalterischen Gründen für Szenisches genommen, oder was halt so aussehen soll.

Wieso 50i (interlaced) und nicht gleich 50p? Weil's das beim Fernsehen nicht gibt, bzw. nur in Form von 720p50. Die Nummer ist aber schon lange durch (siehe Richtlinien: nur noch 1080), weil alle HD-Fernseher schon lange einen 1920x1080-Screen haben, "HD ready" von vor zehn Jahren ist tot. Gedreht wird nichts mehr in 720p, nur gesendet wird so noch von unseren Öffis (eine Minderheit in Europa). Beispiel: Arte in Deutschland 720, in Frankreich 1080, gleiches Programm.

Umstellung auf 1080p50? Wozu? Und von welchem Geld? Die Gebührenmilliarden reichen doch jetzt schon nicht, wie immer gejammert wird. Funktioniert doch alles, wie man täglich sieht. Alle Flachfernseher können zwangsweise de-interlacen, und sie machen das gut. Schon mal irgend etwas Störendes beim Fussball-Gucken gesehen? Nö. Na also.

Die gemütlichen Sender hierzulande sind immer noch mit der Umstellung von SD interlaced zu HD interlaced zugange, das entsprechende Equipment wird neu angeschafft. Und da das bis zum Auseinanderfallen im Einsatz sein wird, bleibt noch laaaange Zeit alles so wie es ist. Jeder Hersteller versieht alle seine Kameras, die er gerne in den TV-Bereich verticken möchte, genau deswegen immer noch mit einem Interlaced-Modus. Auch wenn er noch so "progressiv" ist, man beugt sich den Realitäten!

TV/Broadcast und der Slashcam-4K-HFR-12Bit-Raw-Forenwahn sind völlig verschiedene Welten.



Antwort von R3jected:


50i wiederum hält 50 (Halb)Bilder in der Sekunde fest, allerdings jeweils verschachtelt als Halbbilder.. daraus begründet sich das Zeilensprungverfahren. Der Trick: Die AbtastungAbtastung im Glossar erklärt des zweiten Halbbildes findet 1/50 Sekunde später als die des ersten Halbbildes statt. Dadurch haben die beiden Halbbilder jeweils unterschiedliche Bewegungsphasen was in der Summe (50 Bewegungsphasen) zu einer höheren Bewegtbildauflösung gegenüber progressiv 25p (25 Bewegungsphasen) führt.

Danke! Fehlt nur noch die Erklärung warum die Übertragungsbandbreite etwas damit zu tun haben soll.



Antwort von WoWu:

@R3jected
Du musst jetzt und auch in der Zukunft nach wie vor unterscheiden zwischen einem Interlace Transportstrom und einer Interlace Bildcodierung denn in einem Interlace DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt kann man auch progressive Bilder übertragen, aber da wird es ziemlich speziell.
Erst einmal zur Historie.
Als Fritz Schröder 1930 das Verfahren für Telefunken entwickelt hat, waren die technischen Gegebenheiten der Auslöser dafür.

Zum einen sollte Die Bildfrequenz ausreichend groß sein, um einen flüssigen Bewegungseindruck zu erreichen.
Hier orientierte man sich an der Bildfrequenz des Films von 24 Hz, die als knapp ausreichend angesehen wurde.

Es musste eine Verkopplung zwischen der Frequenz der Netzspannung und der Bildwiederholfrequenz gegeben sein, um störende Interferenzen zu vermeiden.
So entstand die Aufspaltung der "Fernsehwelt" in die Bildfrequenzen 25 Hz und 30 Hz entsprechend der jeweiligen Frequenzen der Netzspannungen von 50 Hz bzw. 60 Hz.
Zum andern aus Gründen der Bandbreite-Ökonomie wollte man die Bildfrequenz nur so hoch wählen, wie unbedingt nötig.

Die Übertragung von Vollbildern mit der Bildfrequenz 25 Hz (30 Hz) führte allerdings zu Problemen bei der Bildwiedergabe mit den – damals ausschließlich – verfügbaren Bildröhren.
Die impulsartige Anregung der Leuchtpunkte auf der Mattscheibe der Bildröhre im zeitlichen Abstand von 40 ms (1/25 Hz) führte zu einem sehr störenden, nicht akzeptablen Großflächen-flimmern.
Eine erhebliche Reduktion dieses Flimmerns konnte nur erreicht werden, indem man die Bildwiederholfrequenz auf dem Bildschirm deutlich, aus damaliger Sicht ausreichende 50 Hz bzw. 60 Hz, erhöhte.
Da zur Zeit der Einführung des Fernsehens noch keine Bildspeicher verfügbar waren, in denen jedes Bild zwischengespeichert und dann zweimal ausgelesen und auf dem Bildschirm angezeigt werden konnte, wurde diesea Vrfahren eingeführt.
Beim ZeilensprungverfahrenZeilensprungverfahren im Glossar erklärt wird das Vollbild in zwei Teilbilder, ein oberes und ein unteres Teilbild, unterteilt. Das obere Teilbild enthält die ungeraden Zeilen und das untere Teilbild die geraden Zeilen.
Die impulsartige Anregung der Leuchtpunkte auf dem Bildschirm der Bildröhre erfolgte dadurch nun im Abstand von 20 ms (16,6 ms), wodurch das Grossflächenflimmern erheblich reduziert werden konnte.
Di siehst, als dies Gerüchte um bessere Bewegungsauflösung oder Datenreduktion weichen einer ganz profanen Erklärung, um die die Erfinder gar nicht herum kamen.

Auch 1080, das es noch gar nicht so lange im Broadcastbereich gibt, wie immer behauptet wird, findet sich in einem interlaced Transportstrom, enthält aber progressives Bildmaterial. Gründe seien hör erst mal zurückgestellt.
1080 gibt es übrigens erst seit 2012, gestartet mit den Olympischen Sielen.
Davon haben Broadcaster nur 1440x1080 MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt ausgestrahlt, was bezogen auf die Bewegungsauflösung deutlich schlechtere Werte aufweist als 720p.
Nur macht sich nie einer daran, das mal nachzurechnen und auch 1080i25 ist da nir so um die 10% besser.
Was kommen wird, ist 1080p50. Was sich nicht ändern wird, ist die Formatierumg des Datenstroms, es sei denn Programme werden direkt im Kabel zugeführt .... damit wären wir dann aber bei den Zwischenbildberecjnungen Neuerer TV Geräte, von denen dann viele aussteigen werden.
Das Thema ist also noch lange nicht vom Tiach, allerdings das Thema Interlace in der Bildverarbeitung wohl.
Und lass Dir nichts von Vorteilen einreden.
Wenn damit jemand kommt, frag mal welche das sein sollen, denn selbst solche Sachen wie die vermeintlich Bessere Bewegungsauflösung wird mehr als aufgelöst in den erforderlichen Filterverfahren und durch Umschärfe abgelöst, in der Bewegungsauflösung verschwindet.

Mit andern Worten, die vermeintliche bessere Bewegungsauflösung ist in Wirklichkeit nur Unschärfe.
Ich kann da gern mit Dir noch weiter ins Detail einsteigen, wenn Du Bedarf hast.... aber jetzt lassen wir es erst einmal dabei.



Antwort von dienstag_01:

Ich denke, WoWu hat recht, was die Entwicklung angeht (Interlaced wegen Flimmern).
Später kam aber die Bewegungsauflösung dazu.
Und: inwieweit die Bewegungsauflösung von 50i in Unschärfe aufgeht (oder nicht) kann ja jeder selber testen ;)



Antwort von WoWu:

Nur dass eben Auflösung etwas mit Bildschärfe zu tun hat, sollte sich schon rumgesprochen haben.
Umscharfe Bilder lösen die Bewegung daher schlechter auf.
Es nützt Dir nichts, wenn umscharfe Bildpunkte sich bewegen und wenn das soweit geht, dass das Rayleigh-Kriterium erfüllt wird, geht auch deine Bewegung in die Binsen.
Wobei die Filterung nicht der einzige Grund ist, schon in der Kamera wird aufgrund des Abtastverfahrens für reichlich Bewegungsunschärfe gesorgt.

Nee nee, alt überlieferte Märchen immer wieder gern neu erzählt.

Aber wir können da gern mal ins Detail gehen.



Antwort von Goldwingfahrer:

Jott schrieb
Schon mal irgend etwas Störendes beim Fussball-Gucken gesehen? Nö. Na also.

Ja,leider und zwar ganz Krasses...sowas vergisst man doch nie.
...aber die jungen Hüpfer heute...naja...

Siehe Beitrag 8 und 26

http://forum.gleitz.info/showthread.php ... ght=frauen



Antwort von Jott:

Sehr investigativ. Standbilder aus Interlaced-Video am PC angucken ist ja wohl das Blödeste, was man tun kann. Klar sieht das bescheuert aus. InterlacedInterlaced im Glossar erklärt war und ist immer nur für bewegte Bilder am Fernseher gedacht und sonst für gar nichts.

Soll man sich darauf einigen, dass alle Broadcaster einen an der Murmel haben? Wegen mir gerne. Das ist denen aber egal, denn das Geschäftsmodell sind bewegte Bilder.



Antwort von dienstag_01:

dass das Rayleigh-Kriterium erfüllt wird, geht auch deine Bewegung in die Binsen.
Was fürn Kriterium?

Ich selbst arbeite eigentlich immer in 25p. Dass man da bei Bewegung keinen Unterschied zu 50i sehen soll, halte ich allerdings für einen Witz - und zwar einen schlechten ;)



Antwort von WoWu:

was ändert das?
Die beiden unscharfen Bewegungphasen sind auch im laufenden Bild additiv.
kommt beim clt noch das miese Abklingverhalten oben drauf, was am led nicht mal zum Tragen kommt.
Es wird also nur noch unschärfer.



Antwort von dienstag_01:

Die Bilder von Goldwingfahrer betreffen übrigens die Normwandlung. Noch ein anderes paar Schuhe ;)



Antwort von WoWu:

dass das Rayleigh-Kriterium erfüllt wird, geht auch deine Bewegung in die Binsen.
Was fürn Kriterium?

Ich selbst arbeite eigentlich immer in 25p. Dass man da bei Bewegung keinen Unterschied zu 50i sehen soll, halte ich allerdings für einen Witz - und zwar einen schlechten ;)
Das Kriterium zeigt auf, ab welcher Distanz zwei-oder mehr- Pixels nur noch als ein Bildpunkt wahrgenommen wird, sich die Auflösung also halbiert.

Aber, wie gesagt, dass ist nur ein Punkt in der Kette der Mängel. Die Hauptursachen Ligen im Abtastverfahrens und im Deinterlacing und daraus resultiert, dass i deutlich schlechter ist und der vermeintliche Auflösungsvorsprung gänzlich im Orkus landet.

Aber prima, dass du über sowas lachen kannst. Dann wissen wir jetzt endlich wozu Interlace noch gut ist.
Aber vielleicht sind ja beide Varianten auf Deinem Monitor gleich unscharf ... das würde mir allerdings zu denken geben und spricht nicht gerade für Deine Hardware.



Antwort von Goldwingfahrer:

Zitatvon Jott
Sehr investigativ. Standbilder aus Interlaced-Video am PC angucken ist ja wohl das Blödeste, was man tun kann.
Klar sieht das bescheuert aus.
Interlaced war und ist immer nur für bewegte Bilder am Fernseher gedacht und sonst für gar nichts.

nicht nur am TV sondern zuerst am prof Kontrollmonitor,also eine 50 Hz Röhre.
Um aber Bilder davon zu zeigen muss ich sie ja auf den PC laden.
Im Beispielclip gings ja aber um die Schlieren...und weil Du geschrieben hast....
""Schon mal irgend etwas Störendes beim Fussball-Gucken gesehen?""

Wie man interlaced Material bearbeitet...sichtet und kontrolliert darfst ungeniert uns überlassen.Wir haben das richtige Equipment.

Zitat von dienstag_01
Die Bilder von Goldwingfahrer betreffen übrigens die Normwandlung. Noch ein anderes paar Schuhe ;)

Ja,richtig...ich habe aber nur auf diesen Satz von User Jott geantwortet.

Schon mal irgend etwas Störendes beim Fussball-Gucken gesehen? Nö. Na also.



Antwort von Jott:

Und die Millionen anderen? Gucken die auch genormwandelte Standbilder an, meinetwegen am Broadcast-Kontrollmonitor? Oder gucken sie einfach normal fern?

Worum geht's euch eigentlich? Um die Abschaffung des Fernsehens, weil alles angeblich so beschissen aussieht? Weltfremd. Hat wowu überhaupt einen Fernseher, wo er sein Raleigh-Kriterium bewundern kann, wenn er kolumbianische Telenovelas in 1080i guckt (so werden sie jedenfalls produziert und international vertrieben)? Aber bitte, Protestmärsche wären mal was. Nur haben wir offensichtlich brennendere Probleme! :-)



Antwort von Goldwingfahrer:

Und die Millionen anderen? Gucken die auch genormwandelte Standbilder an, meinetwegen am Broadcast-Kontrollmonitor? Oder gucken sie einfach normal fern?

Junge Junge was ist Dir über die Leber gelaufen.
Hast Du denn damals ein paar von den TV Übertragungen nicht angeschaut.
Die Schlieren waren doch bei allen zu sehen.

Zudem meinte ich....dass in der Regel die Sender das Signal bevor es gepackt und versendet wird erst angucken müssten und zwar am passenden Sichtgerät.

Ich habe nach der ersten Meldung im besagten Thread auch TV-Übertragungen von der FFWM direkt per HDMIHDMI im Glossar erklärt auf den PC aufgenommen,genauso wie es gesendet wurde.
Hatte also nicht nur "Standbilder"...



Antwort von Jott:

Was hat das Problem von 60i zu 50i genormwandelter Live-Bilder bei internationalen Übertragungen mit dem Thema zu tun? Das Normwandelproblem wäre natürlich genauso da, wenn es um 60p zu 50p gehen würde. Geht nicht ohne Interpolation, die beim Standbild-Gucken nun mal auffliegt. Anderes paar Schuhe, wie Dienstag sagt.

Nächste Möglichkeit zum Beurteilen für alle: die Rio-Olympiade. 60i-Feed. Man wird hier kaum was sehen vor lauter Schlieren beim Standbildgucken! :-)



Antwort von Goldwingfahrer:

Was hat das Problem von 60i zu 50i genormwandelter Live-Bilder bei internationalen Übertragungen mit dem Thema zu tun?

Bezog sich nur auf Deinen Satz
Schon mal irgend etwas Störendes beim Fussball-Gucken gesehen? Nö. Na also.




Antwort von Jott:

Während hier von den Öffis 720p hochgehalten wird und 1080i von den meisten anderen, überträgt das japanische Staatsfernsehen die Olympiade in 8K (!), was allerdings nach Meinung maßgebender Fachleute natürlich technisch/physikalisch genauso völlig unmöglich ist wie die Mondlandungen. Alles Fake! Es gibt viel zu diskutieren rund um's Fernsehen, freuen wir uns drauf! :-)



Antwort von WoWu:

Jott, Du bist schon sehr wichtig für den Fortbestand des Fernsehens denn die brauchen solche Leute, die alles glaube und nichts wirklich wissen.
Halbwissen wäre da nicht mal zutreffend.
Schade, dass Du das Eingabgsstatement des TS nicht gelesen hast.
Oder ist das ein Lese/Verständnisproblem oder nur einfache Selbstüberschätzung.



Antwort von domain:


TV/Broadcast und der Slashcam-4K-HFR-12Bit-Raw-Forenwahn sind völlig verschiedene Welten.

Wobei meine "Feldforschungen" ergeben haben, dass die allermeisten Menschen den Unterschied zwischen SD und HD gar nicht bemerken. Insbesondere nicht ein sportbegeistertes TV-Publikum. Ist denen sowas von wurscht, Hauptsache man sieht ihre Favoriten in Aktion und nicht ihre Bartstoppeln in Großaufnahme. Nicht mal der Wirt eines bestimmten Lokales wusste, ob er schon in HD empfangen kann oder nicht und demgemäß war es ihm genauso wie den Gästen ziemlich egal. Mir fiel nur auf, dass der Blick in die überfüllten Zuschauerränge abnormal, also schon fast unangenehm scharf aufgelöst war: also doch HD-Empfang und Darstellung ;-)
Bringt aber nicht viel, wenn man sich mehr der Handlung zuwendet und kein Pixelpeeper mit Standbildbetrachtung ist.



Antwort von Jott:

Jott, Du bist schon sehr wichtig für den Fortbestand des Fernsehens denn die brauchen solche Leute, die alles glaube und nichts wirklich wissen.
Halbwissen wäre da nicht mal zutreffend.
Schade, dass Du das Eingabgsstatement des TS nicht gelesen hast.
Oder ist das ein Lese/Verständnisproblem oder nur einfache Selbstüberschätzung.

Beleidige lieber deine broadcastenden Ex-Kollegen. Die wissen ja auch nichts.



Antwort von domain:

WoWu sagt immer: ist alles eine Frage des Anspuches.
80% aller hier erschienenen Beiträge bewegen sich in Richtung von immer mehr gefinkelten Ansprüchen an die Bildqualität, die aber von der breiten Masse gar nicht erkannt und gewürdigt werden, was aber natürlich kein Kriterium sein kann. Die Qualitätsteigerungskurve verläuft vom Aufwand her aber exponentiell, 1% mehr Qualität verlangt schon 10% mehr an Hard- und Softwareaufwand usw.
Manchen wird das aber schon zuviel und sie sehnen sich nach Super-8 zurück, wo man wie bei der angedachten Arri-Ausbildungskamera fast nichts einstellen kann und gespannt auf die Ausarbeitung wartet. Muss man halt schon vor der Aufnahme die richtige Belichtung, die Filmtype etc. überlegen und nicht im nachhinein versuchen, verhunzte RAW-Aufnahmen zu retten.



Antwort von srone:

Muss man halt schon vor der Aufnahme die richtige Belichtung, die Filmtype etc. überlegen und nicht im nachhinein versuchen, verhunzte RAW-Aufnahmen zu retten.

wobei, um die letzten 20% qualität zu erzielen, komme ich da, auch bei raw nicht daran vorbei.

lg

srone



Antwort von domain:

Ui, 20% oder so, wirklich?
Was sagen eigentlich Ruessel mit der EX1R oder Pianist mit seiner Ikegami dazu?
Haben bisher wohl nur 80% der möglichen Qualität abgeliefert?
Und damit waren die Kunden zufrieden?
(Tippe eher auf 2%)



Antwort von srone:

Ui, 20% oder so, wirklich?
Was sagen eigentlich Ruessel mit der EX1R oder Pianist mit seiner Ikegami dazu?
Haben bisher wohl nur 80% der möglichen Qualität abgeliefert?
Und damit waren die Kunden zufrieden?

warum, die setzen doch auch licht und wissen was sie tun?

lg

srone



Antwort von domain:

Vom Lichtsetzen etc. ist hier ja gar nicht die Rede. Es geht nur um PixelPixel im Glossar erklärt, Auflösungsvermögen, Codecs, Verwischungen durch Weaving bei Deinterlacing, ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt und andere Gräuslichkeiten.
Offenbar alles Schrott, was wir bisher benutzt haben :-)



Antwort von Rudolf Max:

Um was ging es hier eigentlich...?

Um Halbbilder oder Vollbilder, dachte ich wenigstens...

Aber die Pixel- und RAW-peeper sind schon wieder daran, sich gegenseitig (die üblichen...) Komplimente um die Ohren zu hauen...

Lustiges Forum... ich nehm noch ein Bier... bitte, Herr Wirt...

Rudolf



Antwort von rush:

Um was ging es hier eigentlich...?

Um Halbbilder oder Vollbilder, dachte ich wenigstens...

Aber die Pixel- und RAW-peeper sind schon wieder daran, sich gegenseitig (die üblichen...) Komplimente um die Ohren zu hauen...

Lustiges Forum... ich nehm noch ein Bier... bitte, Herr Wirt...

Rudolf

Guter Punkt.. aus dem Grund bin ich vor einigen Antworten, als die Fragen eigentlich abgearbeitet waren hier aus dem Thread ausgestiegen... und habe mir stattdessen mal wieder eine Sportübertragung im TV geschaut... ohne Schlieren... dafür etwas unscharf weil olle Glotze bei Freunden... völlig wumpe. Wayne juckts. Der Ball geht trotzdem ins Tor, beim Nachbar über Kabel einige Sekunden eher als bei uns via DVB-T... who cares? Leben geht doch weiter... es ist nur Fernsehen... Achja... ein Bier nehm ich auch noch, Herr Wirt ;)



Antwort von srone:

Vom Lichtsetzen etc. ist hier ja gar nicht die Rede. Es geht nur um PixelPixel im Glossar erklärt, Auflösungsvermögen, Codecs, Verwischungen durch Weaving bei Deinterlacing, ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt und andere Gräuslichkeiten.
Offenbar alles Schrott, was wir bisher benutzt haben :-)

oben sprachst du von 80% bildqualität, es ist doch immer dasselbe, wenn ich weiss was ich tue, bekomme ich jede kamera ausgereizt, ein fakt der hier leider unterrepresentativ ist, viel wichtiger scheint der trend, möglichst viel "schicke" technik zu bemühen, ob ich sie denn verstehe oder nicht, wie wowu immer so schön sagt: "marketinggeplapper", um von der eigenen unfähigkeit abzulenken, nur so, wird das eben nichts. ;-)

lg

srone



Antwort von domain:

Sage ich ja auch.
Offenbar kann es es eine lebenslange Aufgabe bleiben, sich infinitesimalen Qualitätssteigerungen zu widmen.
Bedeutungen von infinitesimal in Wiki:
1. etwas, das unendlich klein wird
2. in der Mathematik etwas, das gegen Null strebt



Antwort von srone:

und trotzdem, lieber domain, bleibt es ein hehres ziel, diese asiatischen tricksereien - in gut und böse, zu unterteilen. ;-)

lg

srone




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