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Blackmagic Design und die (4,6K-)Zukunft // NAB 2016



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Newsmeldung von slashCAM:


https://www.slashcam.de/images/texte/14 ... -FRONT.jpg
Augenzwinkernd könnte man behaupten, dass die größte NAB News dieses Jahr darin bestand, dass Blackmagic keine neuen Kameras vorgestellt hat. Doch etwas ernster betrachtet hat sich die Firma vielleicht einer komplett neuen Marketing-Strategie verpflichtet.

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Editorials: Blackmagic Design und die (4,6K-)Zukunft // NAB 2016




Antwort von Valentino:

Das Gerücht, das ARRI es auf den Markt unter 20k Euro/Dollar abgesehen hält sich recht hartnäckig. Schon bei der AMIRA und Alexa-Mini wurde diese Preisgrenze nicht durchbrochen und das wird auch glaub so bleiben.

ARRI wird erst mal die schon seit längerem angekündigte SXT-Serie ausliefern und die nächsten Jahre keine größeren Sprünge bei ihren Sensoren machen.
Man sollte auch nicht vergessen, das ARRI als einziger Kamerahersteller auch noch den Licht, Grip und Medical-Sektor bedient und hier unzählige kleinere Neuerungen auf den Markt bring.
Auf der NAB haben sie z. B. ein neues Steadicam/Gimbal-Konzept vorgestellt und die FW2.0 für die Skypanels veröffentlicht:




Antwort von cantsin:

Die Frage ist, ob der 4,6K-Sensor vielleicht noch einmal im Gehäuse der alten Cinema Camera kommt, als Lowcost-Option und DSLR-Killer. BM hätte dabei kaum Entwicklungskosten, und die bestehende Produktionsinfrastruktur der Cinema Camera könnte kosteneffizient weitergenutzt werden.





Antwort von wolfgang:

Im BM Forum gehen die Mutmassungen um, dass möglicherweise die Auslieferung der mini Ursa gestoppt worden sei, da die Probleme mit der Kamera zu groß wären. Keine Ahnung ob das stimmt. Aber es scheint ein Glücksspiel zu sein derzeit so eine Kamera zu kaufen?



Antwort von cantsin:

Hier zeigt sich eben die Schwäche von BMs Konzept, sich von externen Sensorlieferanten/-entwicklern abhängig zu machen, die hauptsächlich auf dem Industriekameramarkt tätig sind, wo Abweichungen vom höchsten Qualitätsstandard (wie jetzt beim Magenta-Coating-Stich) wahrscheinlich nicht so eine große Rolle spielen.



Antwort von leonhard dy kabrio:

Und warum hast uns des erzählt Valentino? ( bis runter lesen, danke Dir)

Ist dein Ultrakurzzeitgedächtnis mit 10 sec voll, weil zu wenig Ram?
Oder Werbeschaltung im kleinen Clickbait-vertrag?
Entweder faselt der eine Red-dodel hier, oder es kommt die Reflexxzone..
Und Blackmagic ist auch nur eine Firma. okay.
Meine 4,6er macht, was soll nun sein?
Bald ne GH-5, pervers oder????

So ein bisser subtiler, Valentino, ja, wissen wir und schätzen wir. Und die Margengröße
ist zu klein, das die noch weiter runter gehen, dann wird der Point of Sale in die roten
Zahlen kommen. Das freut nur Sony, kurzgehandicapt, die auf Aushungerungsraubzug
sind, nur blöd das der Bodyrelase halt 50% Dropp Outs bringt.
Und womöglich " zäht" sich diese FormatFormat im Glossar erklärt über 4k doch, den wo das Geld?
Da geh'ts net um einen 80 Zoll 8k Tv von Sony oder Samsung oder, der bald nur noch
699,- kost, sondern eine gewaltige " INFRASCHDRUCKTUR" ( schwobisch, in schwaben-Deutsch gfällt ma des schu, gel) die Milliarden kost.
Für ein Publikum das nicht da ist... net immer aber immer öfter aufm 5 Zoll..

Kann ja net der Hintern vom Hund schneller über die Ziellinie sein als der Kopf..
Und diese Marketingshow von Blackmagic.. ja eh.. hot water from se cold waterhahn..:)



Antwort von merlinmage:

Arri? Haben die außer der 65 auch mal was ohne 4K Upscale? ne? Okay, weckt mich in 2020 wieder auf.



Antwort von Valentino:

@leonhard dy kabrio
Habe das geschrieben, weil die Slashcam Redaktion auch auf ARRI eingegangen ist und nicht alle NAB News mitbekommen hat, was aber auch einfach nicht möglich ist.

Habe dein Post auch zu Ende gelesen, aber es irgendwie nicht wirklich verstanden und lußtig sind die nach deiner sechsten Sockenpupe auch nicht, ah wie ich mich schon auf Slashcam 3.0 und die Ignore-Funktion freue.

@merlinmage
Juck irgendwie nur keinen, das ARRI nur bei der Alexa65 echte 4k ausspuckt.
Anscheinend reicht alleine schon die gute Farbwiedergabe und der hohen Blendenumfang für so einen Erfolg.



Antwort von merlinmage:

Juckt keinen weil es gottseidank genügend Alternativen gibt ;)



Antwort von Darth Schneider:

Egal welches Marketing Bla, Bla, Bla, Lieferbar sollten die Kameras sein und bei den Händlern im Laden stehen zum ausprobieren. Was nützt den 18.4K wenn die Kamera schwerer zum kaufen ist wie ein Fa18 Kampfjet ?



Antwort von Axel:

Egal welches Marketing Bla, Bla, Bla, Lieferbar sollten die Kameras sein und bei den Händlern im Laden stehen zum ausprobieren. Was nützt den 18.4K wenn die Kamera schwerer zum kaufen ist wie ein Fa18 Kampfjet ?

Das kennt man doch. Im Sommer ist die UM überall lieferbar, die korrigierenden FW-Updates sind drauf, und Kameras mit Magenta-Klecksen auf dem Sensor werden erst gar nicht mehr ausgeliefert. Ich sage nicht, die Letzten werden die Ersten sein, aber bei BM können sich ein paar Wochen Geduld trotzdem auszahlen.



Antwort von Darth Schneider:

Ein paar Wochen ? Das wäre schön. Bis ich eine Ursa Mini habe ist sie schon wieder veraltet, also lass ich lieber die Finger davon und Miete mal eine falls es irgendwo eine freie gibt.



Antwort von Axel:

Veraltet?

Wodurch denn jetzt?

6k? 8k? - interessiert mich nicht.

Eingebauter elektronischer ND wie z.B. FS5? - fällt unter nice to have.

Der versprochene Global Shutter? Bessere Tonsektion? Sicher doch. Wird bestimmt irgendwann kommen. Aber da nicht angekündigt, hieße das wohl: 1 Jahr. Ich erinnere mich, dass es die ersten heißen Frühlingstage 2015 waren, als ich mit meinem Kumpel joggte und er sagte, lass uns die FS7 leihen und sehen, was sie taugt. Und ich antwortete, gern, gerade las ich auf slashCAM von der Ursa Mini, ziemlich beeindruckende specs ....

Was mich bremsen könnte wäre eine Anküdigung der Micro mit 2,5k. Blaupausen zum ergonomischen Riggen habe ich schon erstellt. Wobei mir der Formfaktor der UM extrem zusagt, hatte die 4k schon in der Hand.



Antwort von wolfgang:

Eingebauter elektronischer ND wie z.B. FS5? - fällt unter nice to have.

Sehe ich nicht so. Gerade der ND wurde jetzt mit einer Automatik versehen die bewirkt, dass man sämtliche anderen Kamaeraeinstellungen gleich lassen kann. Etwaige Helligkeitsanpassungen nimmt dann der ND vor, die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt hingegen und damit die Tiefenschärfe bleiben gleich. Und natürlich auch die Lichtmenge.

DAS kann je nach Situation für viele Anwendungen sehr praktisch sein. Etwa wenn man bei einem Dreh durch eine Tür ins Freie geht und nicht händisch die BlendeBlende im Glossar erklärt nachziehen will.



Antwort von iasi:


Juck irgendwie nur keinen, das ARRI nur bei der Alexa65 echte 4k ausspuckt.
Anscheinend reicht alleine schon die gute Farbwiedergabe und der hohen Blendenumfang für so einen Erfolg.

Nokia war auch erfolgreich ... :)



Antwort von Frank Glencairn:



DAS kann je nach Situation für viele Anwendungen sehr praktisch sein. Etwa wenn man bei einem Dreh durch eine Tür ins Freie geht und nicht händisch die BlendeBlende im Glossar erklärt nachziehen will.

Scheint mir etwas konstruiert.

Das dürfte nur für Kameramänner von Reality Shows und ähnlichem Trash von Belang sein - wenn überhaupt.



Antwort von wolfgang:

Und was soll da konstruiert sein?

Hast wohl noch nie eine Hochzeit gefilmt und dabei das Brautpaar aus der dunklen Kirche hinaus ins helle Tageslicht begleitet. Oder umgekehrt den Einzug der Braut aus dem hellen Tageslicht ins Innere einer Kirche?

Ich würde sowas also nicht immer gleich von oben herab als Unfug abtun wollen. Von diesem Feature sind bereits jetzt einige begeistert, obwohl das Upgrade für die FS5 erst kommt. Ist halt eine Technologie die offenbar sonst noch keiner hat.

So wie ich das verstehe kannst das mir raw natürlich nachher auch ausbügeln. Mußt halt händisch keyframes setzen. Ist aber eine gewisse Fummelei in der Postpro.

Und dass es ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt braucht, hat sich halt eigentich schon herum gesprochen - dass die mini-Ursa darauf überhaupt verzichtet ist verwunderlich. Auf jeden Fall sind verbaute ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt weniger Fummelei als die ganzen Aufschraubfilter oder auch Vario-NDs. Ich würde es schon grundsätzlich massiv schätzen, meine BlendeBlende im Glossar erklärt und damit den DOP konstant halten zu können, relativ unabhängig von den Lichtbedingungen wie es diese neue Automatik bei der FS5 erstmals bieten wird. Das Fehlen eines NDs ist übrigens für mich einer der Punkte der mich vom Kauf der mini-Ursa abhält - auch wenn der Hauptpunkt natürlich diese seltsame magenta-Frage ist.



Antwort von Frank Glencairn:



Hast wohl noch nie eine Hochzeit gefilmt und dabei das Brautpaar aus der dunklen Kirche hinaus ins helle Tageslicht begleitet.

Sowas macht man auch nicht, weil das immer billig wirkt.
Mit eingebauten Filtern knallt man dann die nächste Stufe rein, was im Film dann erst einen Wischer durchs Bild ergibt, und dann ist es plötzlich dunkler - geht gar ned. Dann lieber einen VariND mit viel Gefühl zudrehen - fällt aber trotzdem auf.
Das selbe gilt für die Automatik NDs in der Sony, sieht dann halt aus wie ne automatische Belichtung bei irgendeiner Hobbykamera.

Jeder Kameramann der halbwegs sein Geld wert ist, macht sowas mit einem Schnitt, weil er schon vorher weiß daß ein überstrahlter Himmel, der plötzlich dunkel wird, während der Rest, der eben noch halbwegs belichtet war, gerade völlig absäuft einfach unprofessionell aussehen. Das kann man bei EB Arbeit, wenns gar ned anders geht gerade noch tolerieren, aber ansonsten is das ein No-go.



Antwort von wolfgang:

Also was man macht oder nicht sollte man wohl jedem selbst überlassen. Und ob was billig wirkt oder nicht wird man an Beispielen sehen, man soll nicht immer nur an alten Gewohnheiten kleben. Ich sehe eher ein schlecht ausgeführtes manuell erkennbares Nachjustieren als Nogo, dann lieber ein sauberes Auf- oder Zuziehen der Blende.

Also ich erwarte mir von einem gleichbleibenden DOP schon Vorteile, das ist ein zusätzliches Mittel welches man dann nutzen kann.

Aber hier reden wir ja über die mini-Ursa, und die hat halt gar keinen ND-Filter. Damit kann man ohnedies nur mit ähnlichen Behelfslösungen auskommen wie bei einer Reihe von Fotokameras. Und das ist halt für mich das primäre Problem bei der mini-Ursa: das Bedienkonzept nämlich, wo man einen LCD Monitor zuklappen muss wenn man durch den Sucher schaut. Selbst wenn man mit raw weniger Einstellungen braucht.



Antwort von Frank Glencairn:

Also was man macht oder nicht sollte man wohl jedem selbst überlassen. Und ob was billig wirkt oder nicht wird man an Beispielen sehen, man soll nicht immer nur an alten Gewohnheiten kleben

Hier geht's nicht um Gewohnheiten sondern um einen Qualitäts-Standard - und das rumschrauben an der Belichtung während der Aufnahme fällt da halt raus.



Antwort von wolfgang:

Geh, komm mal runter. Und die Qualitätsstandards entscheidet einer? Du? Nicht böse sein, aber das meinst jetzt nicht ernst. Oder werden jetzt alle bestraft die etwa seit Jahren sowas wie Auto Iso verwenden? Oder Blenden auf- und zuziehen (was sehr wohl von Profis gemacht wird) um schwankende Lichtmengen auszugleichen? Also bitte versuch mal ein wenig toleranter zu sein.



Antwort von rush:



Hier geht's nicht um Gewohnheiten sondern um einen Qualitäts-Standard - und das rumschrauben an der Belichtung während der Aufnahme fällt da halt raus.

Ach Frank.. ich glaube Du machst es Dir manchmal selbst nicht einfach. Seh nicht immer alles durch deine szenisch gefärbte Film-Brille. Da draußen gibt es eben noch so viel mehr, denn BMD Kameras werden auch immer wieder mal in anderen Bereichen eingesetzt bei denen nicht ständig jemand die Optik wechselt, den passenden ND ins Kompendium schieben kann oder 7 Leute auf dich warten... Man darf gelegentlich auch mal über den Tellerrand schauen, auch wenn es einem dort vielleicht nicht so schmeckt ;) Die Realität ist extrem bunt und vielfältig...



Antwort von SirRollingVonShutter:

Also was man macht oder nicht sollte man wohl jedem selbst überlassen. Und ob was billig wirkt oder nicht wird man an Beispielen sehen, man soll nicht immer nur an alten Gewohnheiten kleben

Hier geht's nicht um Gewohnheiten sondern um einen Qualitäts-Standard - und das rumschrauben an der Belichtung während der Aufnahme fällt da halt raus.

Das ist lustig. "Film" war schon immer der Inbegriff von Kunst, geistiger Freiheit und dann kommst du mit den Worten "Qualitäts-Standard"?...das ist genauso schwachsinnig wie als wenn ein Künstler nur mit bestimmten Pinseln und Schwüngen malen darf.
Der Musiker streng nach Noten spielen muss..usw.
Ich wette Hans Zimmer kann auf zwei Ravioli-Dosen den Soundtrack für einen Blockbuster komponieren, wo ist denn da der "Qualitäts-Standard"?



Antwort von Frank Glencairn:

Na wenn Qualität keine Rolle mehr spielt und everything goes - dann brauchen wir auch keine Bittiefe-Diskussion mehr, keine Auflösungs-Diskussion, keine Linsen Diskussion, keine Codec-Diskussion - dann braucht man ja einfach nur mal über seinen Tellerrand schauen, anstatt sich wie in jedem Beruf mit Handwerk und Tools auseinander zu setzen.

Das sag ich dem Elektriker beim nächsten mal auch. Schau doch mal über deinen Tellerrand. Wer braucht schon verschiedenfarbige Kabel, oder Normsteckdosen - nimm doch einfach ein paar Raviolibüchsen mit Löchern stattdessen, Hans Zimmer kann das ja auch.

Wenn plötzlich alles vollkommen egal ist, und nichts mehr eine Rolle spielt, dann können wir den Laden hier auch zu machen.

Ich versuche gewöhnlich mit jeder Arbeit die ich mache ein bisschen besser zu werden, und die Latte jedesmal höher zu legen, anstatt meine Ansprüche runter zu schrauben, aber jedem das seine.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ich versuche gewöhnlich mit jeder Arbeit die ich mache ein bisschen besser zu werden, und die Latte jedesmal höher zu legen, anstatt meine Ansprüche runter zu schrauben, aber jedem das seine.

+1 :-)



Antwort von dienstag_01:

Ich versuche gewöhnlich mit jeder Arbeit die ich mache ein bisschen besser zu werden, und die Latte jedesmal höher zu legen, anstatt meine Ansprüche runter zu schrauben, aber jedem das seine.
Gut, dass du kein Elektriker geworden bist ;)



Antwort von wolfgang:

Weder ist Qualität egal, noch sollte man natürlich ständig besser werden wollen, oder zumindest danach streben.

Nur ist das nicht der Punkt. Der Punkt ist dass hier ein neues Kamerafeatures von dir einfach abgelehnt wird, und zwar ohne jedes stichhaltige Argument. Dass es aber sehr wohl einen Sinn machen kann, aus dramaturgischen Gründen die Schärfentiefe auch bei sich stark ändernden Lichtverhältnissen konstant halten zu können, das wird interessanterweise völlig ausgeblendet. Warum eigentlich?

Als ob man sich vor so einem Feature fürchten müßte. Denn bekanntlich wird ja keiner gezwungen sowas zu nutzen - das kann man ja ein- aber ausschalten.

Sollte es dir weh tun, dass die mini-Ursa keinen ND verbaut hat, dann ist das halt so. Nur das kann hier auch keiner ändern, und auf ein kleines Feature eines automatischen NDs böse zu sein ändert das wohl auch nicht.



Antwort von Frank Glencairn:


Nur ist das nicht der Punkt. Der Punkt ist dass hier ein neues Kamerafeatures von dir einfach abgelehnt wird, und zwar ohne jedes stichhaltige Argument. .

Ich lehne nicht das Feature ab, sondern dessen falsche (oder meinetwegen schlampige) Verwendung.

Egal ob man die BlendeBlende im Glossar erklärt zu macht, einen internen ND reinklickt, einen VariND zu dreht oder das irgendeine Automatik machen lässt, es ist immer total auffällig, und sieht nach dem aus was es auch eigentlich ist: eine Krücke und zweifelhafte Behelfslösung, wo entweder mehr Licht oder ein Schnitt angesagt gewesen wären.

Dass es aber sehr wohl einen Sinn machen kann, aus dramaturgischen Gründen die Schärfentiefe auch bei sich stark ändernden Lichtverhältnissen konstant halten zu können, das wird interessanterweise völlig ausgeblendet.

Das mit der Schärfentiefe blendet niemand aus, ist ja neben der Helligkeit der Sinn der ganzen Aktion, ändert aber nix an der offensichtlichkeit des Abdunkelns im laufenden Material.



Antwort von Axel:

Das Beispiel mit dem automatischen Nachregeln der Belichtung (sei es über BlendeBlende im Glossar erklärt, Iso, ShutterShutter im Glossar erklärt oder ND oder eine Kombination aus allen) ist ein gutes Beispiel, was ich NICHT will. Generell nicht, weil es nicht funktioniert, selbst wenn es funktioniert. Woher soll auch eine Automatik wissen - in dem erwähnten Beispiel - dass es in einer Kirche nicht darum geht, Lichter (die Kirchenfenster) zu schützen, sondern die Tiefen mitzunehmen? Woher soll sie wissen, dass ich gar keinen gleichmäßigen Helligkeitseindruck beim "Mitgehen" in den Blütenregen vor der Pforte anstrebe?

Das hat etwas von Kochbeutelknödeln. Unkompliziert zu kochen, und es "gelingt immer", fade, hässliche Gummiklöße aus dem Plastik zu pellen. Würg.

Speziell will ich es nicht bei einer BM-Kamera, die sich wegen des Overkills an Bildreserven (besonders in Raw, aber auch schon in ProRes) erlauben kann, "dumm" zu sein und die überschaubaren Parameter für die Bildkontrolle mir zu überlassen.

Bei meinen Hochzeiten war die geschilderte Szene auch schon zweimal dabei. Beim zweiten Mal verfolgte ich den Dackel des Hochzeitspaares nach draußen (Kamera am Henkel mit nach oben gerichtetem Display gehalten). Variabler Shutter. War lustig, wie er im Sonnenlicht blinzelte. Ansonsten stimme ich Frank zu. Eine solche, äh, Plansequenz ist etwas, worauf man selbst dann besser verzichten würde, wenn die Kamera auf einem Gimbal wäre und von einem zweiten Mann per Fernsteuerung perfekt angepasst werden könnte. Denn um irgendeinen emotionalen oder erzählerischen Sinn zu haben (aus der Finsternis des Singledaseins ins Licht des Eheglücks) fehlen zu viele Zutaten. Mit einem Schnitt geht sogar das besser.



Antwort von wolfgang:

Ich lehne nicht das Feature ab, sondern dessen falsche (oder meinetwegen schlampige) Verwendung.

Egal ob man die BlendeBlende im Glossar erklärt zu macht, einen internen ND reinklickt, einen VariND zu dreht oder das irgendeine Automatik machen lässt, es ist immer total auffällig, und sieht nach dem aus was es auch eigentlich ist: eine Krücke und zweifelhafte Behelfslösung, wo entweder mehr Licht oder ein Schnitt angesagt gewesen wären.

Na da bin ich absolut bei dir! Die schlampige Verwendung ist natürlich ein Thema und im Idealfall sollte man sowas nicht sehen. Nur bekomme selbst das manuelle Auf- oder Zuziehen von Blenden immer absolut sauber in, oder auch von einem Vario-ND.

Diese neue Automatik könnte das aber nicht nur zuverlässig beheben, sondern dessen Wirken sollte man auch erst gar nicht mehr sehen. Und das wäre dann schon ein tolles Feature, weil sie neue weitere Möglichkeiten eröffnet: nämlich alle andere Einstellungen konstant halten können und trotzdem die richtige Lichtmenge haben.

Ich schieße selbst ja auch meist mit manuellen Einstellungen. Schauen wir mal ob das neue Feature von Sony hält was heute versprochen wird.



Antwort von Rick SSon:

Ich finde Frank hat schon nicht ganz Unrecht, bzw. war das Beispiel schlecht gewaehlt. Ich sehe auch eher einen Umschnitt bei der Kirchenszene auf ne seitliche perspektive, schön mit sliderfahrt und so. Viel eleganter.

Hab auch noch keinen E-ND benutzt, aber wenn du von ungefiltert auf hart gefiltert gehst, oder andersrun, schwimmen dir dann nicht eh Farben sonstwohin? :D

Im Eventbereich hat man das Problem eher, denke ich, da wuerde ich aber eine UM46 nicht unbedingt sehen. Wer Hauptsächlichrollige Events filmt, der hätte mit ner UM46 meiner Meinung nach eher Geld aus dem Fenster geworfen.

PS: Hochzeitsfilme sind grauenvoll :D



Antwort von r.p.television:

Also ein automatisches Nachregeln des elektronischen ND-Filters würde ich auch nie verwenden. Selbst bei einer Steadicam- bzw- Gimbalfahrt nicht. Wie Frank anführt sieht zu 97% jedes Nachregeln von BlendeBlende im Glossar erklärt oder VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt oder eben jetzt der Lichtdurchlassmenge via variablem ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt "billig" aus. Wie eben mit einer kleinen Handycam gefilmt.

Ich vermisse bei der Mini Ursa 4,6 aber trotzdem einen internen ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt der via Filterrad bedient wird. Bei mir muss es oft schnell gehen und dann immer noch das Checken ob die Filtergläser aussen und innen sauber sind etc.
Es wäre machbar gewesen und das sehe ich als großes Versäumnis an.
Aber klar - man kann auch mit Vario-NDs leben. Aber das Leben wäre einfacher ohne.



Antwort von rush:


Ich lehne nicht das Feature ab, sondern dessen falsche (oder meinetwegen schlampige) Verwendung.

Egal ob man die BlendeBlende im Glossar erklärt zu macht, einen internen ND reinklickt, einen VariND zu dreht oder das irgendeine Automatik machen lässt, es ist immer total auffällig, und sieht nach dem aus was es auch eigentlich ist: eine Krücke und zweifelhafte Behelfslösung, wo entweder mehr Licht oder ein Schnitt angesagt gewesen wären.

Du sitzt mit Deiner Ursa irgendwo auf'm Acker... Blöder und extremer Sonne-Wolken Mix... Da kommt er aber, der illegale Trecker auf den du den halben Tag gewartet hast für deinen DokFilm. Letzter Drehtag, letzte Chance. Was tun? Entweder beim Lichtwechsel nachblenden bzw. den Vari ND leicht bewegen - oder aber sagen: Sorry Jungs, geht nicht - macht doch einen Schnitt oder sucht Euch einen Trecker aus dem Archiv.

Ist jetzt ein überspitztes Beispiel und nagel mich nicht auf die Ausführung fest - mir geht es dabei eher ums Prinzip von vergleichbaren Situationen.

Auch ich bin kein Fan einer Automatik und würde sie in dem Fall auch nicht nutzen. Aber das manuelle Angleichen der Bildhelligkeit in einer Einstellung die nicht wiederholbar ist sehe ich in gewissen Fällen als durchaus vertretbar an. Ist natürlich keine pauschale Aussage und der angesprochene Unterschied von Kirche nach draußen ist das extreme Anti-Beispiel wo es halt nicht sauber klappt und man es nicht machen sollte.

Aber diese Arbeitsweise des "Nachblendens" auf welche Art und Weise pauschal zu verteufeln finde ich noch immer etwas zu engstirnig gedacht. Klar ist auch: Wenn man es vermeiden kann ist man immer besser bedient.



Antwort von wolfgang:

Also ich schieße auch nur mit manuellen Einstellungen - aber ich würde solche neuen Features mal nicht vorschnell verteufeln sondern lieber austesten wollen. Und wenn sie mir mehr gestalterischen Spielraum geben, dann ist das eine Erweiterung meiner Möglichkeiten. Über deren Einsatz noch immer ich selbst entscheide und sonst keiner.

Wie irgend jemand jetzt schon schon seriös wissen will, dass sowas billig aussieht - also das würde ich gerne mal wissen. ;);) Noch ist der Krempel nicht mal am Markt aber schon stehen solche Vorurteile fest.



Antwort von r.p.television:



Wie irgend jemand jetzt schon schon seriös wissen will, dass sowas billig aussieht - also das würde ich gerne mal wissen. ;);) Noch ist der Krempel nicht mal am Markt aber schon stehen solche Vorurteile fest.

Das resultiert banalerweise einfach aus den Sehgewohnheiten.
Filmisch hochwertiges Zeugs wechselt visuell erkennbar nie die Belichtung während die viel zitierte Mutti-Videokamera permanent am Regeln ist.
Klar wird es Anwendungen geben wo so ein elektrischer ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt schon ein Gewinn wäre, aber dann eher mit einer vorher programmierbaren Kurve, denn - wie auch schon erwähnt - woher will denn die Automatik wissen wo ich hin will?
Um nicht wieder die Kirchentrauung zu bemühen:
Ich mache einen Gimbalflug durch ein Gebäude und komme von einem extrem hellen Saal in einen dunklen Gang und laut Kundenwunsch soll das alles ohne Schnitt erfolgen. Hier wäre eine programmierbare Kurve beim elektronischen ND ein klarer Zugewinn. Quasi Tastendruck A ND-Wert 1, Tastendruck B ND-Wert 2.



Antwort von wolfgang:

Vielleicht sinds noch nicht mal die Sehgewohnheiten - denn wir sind ja alle auch von diversen Kinofilmen an professionelle Filme gewohnt.

Vielleicht ist es eher der Wunsch im Hirn, sich von der "Mutti-Videokamera" abheben zu wollen. Aber das erreicht jeder von uns auch jetzt schon mit dem Zauberstab der manuellen Einstellungen.

Und klar sind die Hochzeiten scheußlich - auch aufgrund der nicht vorhandenen Kohle die dort drinnen ist, und den Vögeln die dort die Preise nur ins Bodenlose treiben. Na es werden uns für diese Sache noch andere Anwendungen einfallen. Ob die ND-Funktion derzeit bei der FS5 programmierbar ist weiß ich nicht. Ich vermute mal nein.

Warum nur kann die mini Ursa nicht ihr Magenda Problem beseitigen und auch mal einen stinknormalen ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt verbaut haben? Mich würde das Blackmagic Raw schon reizen.




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