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AJA CION wird Ende Dezember für 8.995,- Dollar ausgeliefert



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Newsmeldung von slashCAM:


AJA hat soeben bekannt gegeben, dass die CION 4K Kamera nun Ende Dezember ausgeliefert werden soll und akzeptiert ab sofort Bestellungen


Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
AJA CION wird Ende Dezember für 8.995,- Dollar ausgeliefert




Antwort von Frank Glencairn:

IMHO zu spät - zu teuer - zu wenig.



Antwort von g3m1n1:

IMHO zu spät - zu teuer - zu wenig.

dito





Antwort von glnf:

In my humble opinion kommt es ganz auf das Bild an. Wobei sich die Kamera eher mit der Amira messen muss als zum Beispiel Blackmagic. So gesehen könnt ihr recht haben.

Andererseits sehe ich die sehr viel teurere C500 beinahe täglich, wenn ich durch London gehe. Sobald eine Kamera nicht vom Operator oder DOP gekauft wird, sondern von Verleihhäuser und Produktionsfirmen, gelten andere Regeln als Bang for Bucks. Da ist der leicht wechselbare Mount ein potentielles Knüllerfeature.



Antwort von Ab-gedreht:

In my humble opinion kommt es ganz auf das Bild an. Wobei sich die Kamera eher mit der Amira messen muss als zum Beispiel Blackmagic.

ist halt der selbe sensor wie in Ursa, und BM4K.. also nix Amira & Alexa..



Antwort von Frank Glencairn:


ist halt der selbe sensor wie in Ursa, und BM4K.. .

...minus der Möglichkeit raw in der Kamera aufzuzeichnen.
Aber dafür kostet sie dann deutlich mehr - tolle Wurst.



Antwort von DV_Chris:

Die Cion ist der Ursa ergonomisch weit überlegen.



Antwort von Axel:

Ich hatte vor zwei Wochen eine Einladung zur Vorstellung der Kamera, musste aber arbeiten. Mein Kumpel war da. Er sagt, es kommt noch soviel Zubehör dazu, dass der Preis von 9000 € weit überschritten wird.

Detail: Die Kamera hat keinen Sucher (bzw. Monitor-Sucher) und keinen eigenen Schärfeassistenten. Sie hat Ausgänge, aber selbst keine eingebaute Speichermöglichkeit. Man braucht das proprietäre Speichermedium "Pak" (nicht BM-mäßig günstig!) sowie den Hucke-Pak "Pak-Dock". Praktisch alles, was man braucht, damit die Kamera so gebrauchsfertig aussieht wie auf den Produktfotos, sind Extras, für deren Preisgestaltung man sich wohl an Zacuto orientiert hat.

Wogegen nichts zu sagen ist, wenn dadurch das scheißend elendige Gebastel wegfiele. Das bleibt aber abzuwarten. Denn es ist ein typischer Prototyp, der mit den Canon- und Sonyprodukten schon allein deswegen kaum zu vergleichen ist, weil es null Erfahrung bei AJA in Bezug auf Kameras gibt.

Ist ein Sensor, Bohrungen für einen Mount und ein paar Ein- und Ausgänge eigentlich schon eine Kamera? Oder nicht eher irgendwas zwischen einem Videohub und einer Kamera?

Die Cion ist der Ursa ergonomisch weit überlegen.

Müsste man, um das zu behaupten, nicht mal beide im Feld verglichen haben? Ergonomie ist schließlich nichts, was auf dem Reißbrett bewiesen werden könnte.

Andererseits: Mag sein. Zumindest sieht die CION so schlicht schulterkameramäßig aus, dass wir wohl alle gerne mal "anfassen" würden.



Antwort von Ab-gedreht:

Die Cion ist der Ursa ergonomisch weit überlegen.

ja? sehe ich nicht so..



Antwort von DV_Chris:

Die Cion ist der Ursa ergonomisch weit überlegen.

ja? sehe ich nicht so..

Die Ursa wiegt fast 3x so viel wie die Cion. Gibt nicht ein Foto, wo man die Ursa auf einer Schulter sieht ;-)



Antwort von DV_Chris:

Man braucht das proprietäre Speichermedium "Pak" (nicht BM-mäßig günstig!)

Die Ursa benötigt CFast 2.0 Medien, also ergibt sich hier mitnichten ein Preisvorteil.

Das 512GB Pak für den Aja 4K Rekorder (Ki Pro Quad) kostet netto knapp 1.200,-.

Eine 120GB CFast2.0 Karte von Sandisk leigt bei 800,- netto.



Antwort von Axel:

Die Cion ist der Ursa ergonomisch weit überlegen.

ja? sehe ich nicht so..

Die Ursa wiegt fast 3x so viel wie die Cion. Gibt nicht ein Foto, wo man die Ursa auf einer Schulter sieht ;-)

Dann ist die Ursa eben nicht als Schulterkamera konzipiert. Vielleicht ist es auf einem großen Sachtler am ergonomischsten, auf einen - angeblich - guten 10-Zoll Bildschirm zu gucken, mit zuschaltbarem Peaking.

Sogar der Handgriff ist dran. Bei der CION optionales Zubehör. Klingt wie Gulasch, für das man Soße als kostenpflichtige Beilage bestellen muss.

Und: Wie auf dem oben verlinkten Bild zu sehen, kann die Ursa notfalls auch auf interne CFast-Karten aufnehmen. Zweifellos eine Kamera.



Antwort von Frank Glencairn:



Die Ursa wiegt fast 3x so viel wie die Cion.

...was eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.

Das Gewicht ist ähnlich dem einer Digibeta/Betacam - die hast du aber schon mal auf der Schulter gesehen?

Außerdem wird drehen von der Schulter völlig überbewertet,
wenn man nicht EB (oder Hochzeiten) macht, oder unbedingt einen Bourne Identity Look will.

Die meisten, die hier immer Schulter/Handheld wollen, machen das aus reiner Not, weil sie allein drehen müssen, und nicht aus gestalterischen Aspekten.



Antwort von DV_Chris:

Axel, mich hat das Display nicht überzeugt.



Antwort von Axel:

Axel, mich hat das Display nicht überzeugt.

Deswegen schrieb ich "angeblich".

Wie dem auch sei, die Ursa mag dreimal so schwer sein, sie kostet aber ausstattungsbereinigt deutlich weniger als die Hälfte. Für mich sind beide akademisch. Das Geld könnte ich vielleicht noch zusammenkratzen, aber solche Trumms würden bei mir nur Staub ansetzen ;-)



Antwort von Ab-gedreht:

Ist die Frage, was die AJA wiegt wenn man:

-Monitor für FP
-EVF / Monitor für Schwenker
-Recorder für Raw

usw. ergänzt.

Und auf die Schulter geht sie auch, nicht stundenlang aber das ist ja auch ehr selten in ihrem Bereich.

das spannendste ist der Sensor, wenn BM da jetzt nachlegt und hfr bzw. mehr Dr liefert ist sie ganz weit vorne...

der Aja Besitzer muss alles neu kaufen ...



Antwort von kichiku:



Die Ursa wiegt fast 3x so viel wie die Cion.

...was eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.

Das Gewicht ist ähnlich dem einer Digibeta/Betacam - die hast du aber schon mal auf der Schulter gesehen?

Außerdem wird drehen von der Schulter völlig überbewertet,
wenn man nicht EB (oder Hochzeiten) macht, oder unbedingt einen Bourne Identity Look will.

Die meisten, die hier immer Schulter/Handheld wollen, machen das aus reiner Not, weil sie allein drehen müssen, und nicht aus gestalterischen Aspekten.

Ich persöhnlich finde die ursa furchtbar und undurchdacht, obwohl ich sie noch nie in der hand hatte, aber warum zum teufel gibt es da vorne so ein riesigen monitor? aber egal wollte dazu eigentlich gar nichts schreiben sonder zu frank"s aussage, das schulterkamera völlig überbewertet ist und nur für eb oder hochzeiten gebraucht wird...

das ist natürlich völliger quatsch... man schaue sich doch einfach mal viele gute dokumentarfilme, musikvideos und werbung an... da gibt es sooo viel handkamera...

aber nur meine meinung...

grüße



Antwort von enilnacs:

Wem interessierts ob die cam billiger ist... solange die PL Linsenklasse an sich nicht billiger wird und halbwegs gute Servozooms jenseits 15k sind, interessiert es keinen ob nun eine cam 3k oder 8k kostet.

Und zu den Linsen:
EF, etc... ist ein Witz, und eine (Kosten-)Notlösung der Videographeranfängen, angefangen von Breathing, Focus, Stop Range, Ring Sensivity, etc... da kann noch so viel "Cine" draufstehen... mit sowas kann man nicht ernsthaft DREHEN (nicht Aufnehmen!)

Wer auch immer mit nem Cook oder Angenieux PL GEDREHT hat wird EF&Co nicht mehr anfassen. Versprochen.



Antwort von iasi:



Und zu den Linsen:
EF, etc... ist ein Witz, und eine (Kosten-)Notlösung der Videographeranfängen, angefangen von Breathing, Focus, Stop Range, Ring Sensivity, etc... da kann noch so viel "Cine" draufstehen... mit sowas kann man nicht ernsthaft DREHEN (nicht Aufnehmen!)

"man" vielleicht nicht - aber wer weiß, damit umzugehen, der kann ...

immer wieder dieses "kann man nicht" ... und doch drehen Leute damit ...

Ich sag"s mal so: Wer"s nur mit teuersten Linsen und teuerster Technik hin bekommt, der "kann"s eben nicht"



Antwort von rush:



Ich persöhnlich finde die ursa furchtbar und undurchdacht, obwohl ich sie noch nie in der hand hatte, aber warum zum teufel gibt es da vorne so ein riesigen monitor? aber egal wollte dazu eigentlich gar nichts schreiben sonder zu frank"s aussage, das schulterkamera völlig überbewertet ist und nur für eb oder hochzeiten gebraucht wird...

das ist natürlich völliger quatsch... man schaue sich doch einfach mal viele gute dokumentarfilme, musikvideos und werbung an... da gibt es sooo viel handkamera...

aber nur meine meinung...

grüße

Kann mich der Meinung nur anschließen... besonders wenn man eh noch Gedöns oder ein fettes PL-Mount Objektiv anfrickelt ist jedes gespaarte Kilo am Kamerabody von Vorteil... schwer genung sind die Kisten doch mit V-Mount's und Co immer noch.

Und ich drehe auch gern mal aus der Hand bzw. von der Schulter - das ist einfach eine andere Bildsprache als ausschließlich vom Stativ zu arbeiten und selbst in geplanten Settings kommt man mit Beinen nicht überall hin.

Was man BlackMagic lassen muss... sie haben den Preiskampf angeschoben und mit der FS7 scheint Sony sicherlich für viele langsam mal wieder in die richtige Richtung zu schielen.. denn eine F55 ist ja für die meisten doch nicht finanzierbar... eine FS7 oder Cion dagegen schon eher.

Man muss also abwarten und schauen müssen inwiefern sich die CION von der URSA abheben können wird. Wenn Sie ihr Release im Dezember einhalten - haben sie in jedem Fall schonmal einen deutlichen Symapthiebonus gegenüber BMD.



Antwort von r.p.television:


Und zu den Linsen:
EF, etc... ist ein Witz, und eine (Kosten-)Notlösung der Videographeranfängen, angefangen von Breathing, Focus, Stop Range, Ring Sensivity, etc... da kann noch so viel "Cine" draufstehen... mit sowas kann man nicht ernsthaft DREHEN (nicht Aufnehmen!)

Wer auch immer mit nem Cook oder Angenieux PL GEDREHT hat wird EF&Co nicht mehr anfassen. Versprochen.

Aha.
Also ich habe hier eine Menge EF-Mount Primes die null atmen beim Schärfe ziehen. Und das sind jetzt keine teuren Zeiss Primes für 5000 Steine.
Sicher ist PL vom Mount stabiler und die Gläser sind für Film-Anwendungen optimiert aber die Rental- oder gar Kaufpreise muss man erstmal im Budget unterbringen. Die Kunden wissen dass gute Kameras preislich viel tiefer angesiedelt sind als noch vor Jahren. Da wird es schwierig denen vorzurechnen dass die erreichbare Mehr-Qualität durch ein Paket Cine-Primes 1000 Euro mehr pro Tag kostet, was hinterher den meisten gar nicht auffällt.
Wenn ein Weltkonzern wie L'oreal einen Werbespot shootet dann ist klar dass da keiner eine Digi-Prime verweigert. Aber es gibt zwischen Highend-Werbeproduktionen und Fernsehdreck halt auch noch andere Sachen, die zwar auch qualitativ hochwertig produzieren, aber auch mit EF-Linsen auskommen (müssen).

Wer behauptet er könnte beispielsweise mit den Samyang-Primes keine guten Bilder fabrizieren der glaubt auch eher an seinen Händler, der ihm genau das weismachen will (nämlich dass nur teuer gut ist).
Besser geht immer, aber für meine Anwendungen bin ich auch froh über die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht der Foto-Objektive.
Pack mal ein Cine-Zoom und drei Primes in einen Rucksack und trag das einen Berg hoch. Und dann mach das mal mit den Kontrahenten aus der Fotoecke. Klar kann man sich Lakaien anheuern die einem das hochtragen, aber dann landen wir auch wieder bei der Budgetfrage und oft kann man nicht mit einem Team von 10 Leuten anrücken die wie eine Elefantenherde alles platt machen.

Von daher ist es sehr gut wenn es bei Kameras wechselbare Mounts gibt. Denn nur PL ist finanziell schnell eine Sackgasse (klar gibt es Adapter, aber die sind auch teuer und meist fehleranfällig).

Die URSA finde ich einfach zu schwer. Zumindest für meine Andwendungen käme die gar nicht in Frage. Nicht mal die Jungs von BM stehen hinter ihrem Produkt. Den Eindruck hatte ich zumindest.



Antwort von Frank Glencairn:



das ist natürlich völliger quatsch... man schaue sich doch einfach mal viele gute dokumentarfilme, musikvideos und werbung an... da gibt es sooo viel handkamera...

Nur weil das Rumgezappel und Gewackel mittlerweile weit verbreitet ist, heißt es noch lange nicht, daß es gute Arbeit ist.

Aus meiner persönlichen Sicht gibt es nur sehr wenig gestalterische oder dramatische Rechtfertigung für eine Hand/Schulter Kamera.
Wobei sich die meisten überhaupt keinen Gedanken über Kamerabewegung über per-se machen. Meistens entspringt das dem Wunsch "irgendwie dynamisch" sein zu wollen. Ähnlich wie Bands die meinen wenn sie lauter spielen wird es automatisch besser.

Aber jedem das seine.



Antwort von rush:



Aus meiner persönlichen Sicht gibt es nur sehr wenig gestalterische oder dramatische Rechtfertigung für eine Hand/Schulter Kamera.
Wobei sich die meisten überhaupt keinen Gedanken über Kamerabewegung über per-se machen. Meistens entspringt das dem Wunsch "irgendwie dynamisch" sein zu wollen. Ähnlich wie Bands die meinen wenn sie lauter spielen wird es automatisch besser.

Aber jedem das seine.

Deine persönliche Sicht sei dir ja auch gestattet - gar keine Frage ;)

Aber ich glaube du denkst da hin und wieder ein wenig zu "fiktional"...

Einige Bewegungen sind vom Stativ einfach nur bedingt möglich - einen kleinen Jib', ne Steady oder Kran hat man bei kleineren Drehs meist nicht im Rucksack dabei...

Und ich finde eine atmende Handkamera per se auch nicht negativ behaftet - mit Dynamik hat das wenig zu tun aber wenn du einen Protagonisten mit Handkamera begleitest und sich dann in der Situation ein gutes Gespräch ergibt kannst du ja den Assi ranbrüllen und um's Stativ bitten... bis dahin ist die Situation oder der spannende Ton in der Regel aber auch schon vorbei. Und das kann dir bei aktueller Berichterstattung genauso wie bei Doku/Reportage oder whatever passieren.

Bei geplanten Settings oder wenn man genau weiß was man will ist das Dreibein sicher die präferierte Variante - das bestreitet ja auch niemand.



Antwort von kichiku:



das ist natürlich völliger quatsch... man schaue sich doch einfach mal viele gute dokumentarfilme, musikvideos und werbung an... da gibt es sooo viel handkamera...

Nur weil das Rumgezappel und Gewackel mittlerweile weit verbreitet ist, heißt es noch lange nicht, daß es gute Arbeit ist.

Aus meiner persönlichen Sicht gibt es nur sehr wenig gestalterische oder dramatische Rechtfertigung für eine Hand/Schulter Kamera.
Wobei sich die meisten überhaupt keinen Gedanken über Kamerabewegung über per-se machen. Meistens entspringt das dem Wunsch "irgendwie dynamisch" sein zu wollen. Ähnlich wie Bands die meinen wenn sie lauter spielen wird es automatisch besser.

Aber jedem das seine.

klar kann man jetzt argumentieren das das alles rumgezappel ist usw...
aber ich spreche dann natürlich von guter handkamera und nicht von amateuren...
genauso ist stativkamera mal gut und vom amateur einfach mal schlecht und völlig leblos und dröge...
kommt immer darauf an und kann man pauschal so nicht sagen...
natürlich gibt es projekte die die jeweilige kameraarbeit benötigen...
aber allgemein zu sagen das handkamera eher im amateurberecih liegt ist schlicht falsch...

oder liegt das an deiner statur das du eher der handkamera abgeneigt bist...
hahaha, war nur ein witz und tut mir schon jetzt leid...

schöne grüße an dich und grüße

chris



Antwort von Frank Glencairn:



oder liegt das an deiner statur das du eher der handkamera abgeneigt bist...
hahaha, war nur ein witz und tut mir schon jetzt leid...

Mit meiner Statur (es ist nicht alles Fett was glänzt), bin eher der Schulterkamera-Typ ;-)



Antwort von kichiku:

Hahaha... Alles cool...



Antwort von r.p.television:



Die Ursa wiegt fast 3x so viel wie die Cion.

...was eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.

Das Gewicht ist ähnlich dem einer Digibeta/Betacam - die hast du aber schon mal auf der Schulter gesehen?

Außerdem wird drehen von der Schulter völlig überbewertet,
wenn man nicht EB (oder Hochzeiten) macht, oder unbedingt einen Bourne Identity Look will.

Die meisten, die hier immer Schulter/Handheld wollen, machen das aus reiner Not, weil sie allein drehen müssen, und nicht aus gestalterischen Aspekten.

Ich drehe mittlerweile auch nur noch sehr wenig von der Schulter. Aber so einen Brocken wie die URSA würde ich mir auch nicht mehr antun wollen. Es ist ja nicht nur so dass man das Ding rumwuchten muss, sondern es bedarf wieder einem fetteren Stativ und bei einem Kran nach fetteren Gegengewichten und und und.
Ich dachte wir wären weg von den 10 Kilo Schultermühlen und jetzt kommt BM mit so einem Betonklotz daher.

Zumal kann die URSA einfach zu wenig. Overcranking bei 4k? Nope. Weder intern noch extern.
Da würde ich lieber auf die FS7 setzen. Leichter, kann ebenfalls 12bit Raw 4k, aber mit bis zu 60p. Und die Kamera ist wesentlich leichter, bringt einen brauchbaren Sucher mit und man kann intern in XAVC 10bit 422 aufzeichnen, was für 90% aller Anwendungen schon ausreicht. Mit einem Odyssey 7Q und dem InterfaceInterface im Glossar erklärt kann man dann auch 4k Raw aufzeichnen, dass dem der URSA wohl ebenbürtig sein sollte. Schon alleine wegen all dem NoisePattern bei dem BM-Sensor würde ich da gar nicht mit drehen wollen.

Meine derzeitge FS700 mit R5 ist trotz des klobigen Rekorders immer noch handlicher (Rekorder hängt extern an der Schulter) und hier kann ich sogar 120fps im Burstmode in 4k Raw benutzen. Davon träumt jemand mit einer BM.
Makroschüsse wie auf einem Slider gezogen wenn man im 120fps-Mode mit der Kamera über ein Motiv fährt. Das ist Gold wert.
Wenn ich mir überlege welche Aufbauten ich für die URSA mitnehmen müsste um gleichwertige Aufnahmen machen zu können. Und dann noch das beschissene Lowlightverhalten des BM-Sensors? Wer tut sich das ernsthaft an ohne irgendwelche Vorteile?
Das URSA ist wirklich nur für szenischen Dreh gedacht mit reichlich Ausleuchtung und anderer Infrastruktur, aber dann nehme ich lieber gleich eine Kamera mit einem besseren Sensor.



Antwort von Frank Glencairn:



Ich dachte wir wären weg von den 10 Kilo Schultermühlen und jetzt kommt BM mit so einem Betonklotz daher.

.

In deinem Biotop vielleicht, im Rest der Welt wird Schulterarbeit immer noch zum größten Teil mit 10 Kilo (und mehr) mit Schultermühlen gemacht.

Ganz harte Kerle, wie einer der Kameramänner von "Interstellar" haben sogar mit 45+ Kilo IMAX Cameras (!) auf der Schulter gearbeitet, wenns sein mußte.

Von der aktuellen Sensorauswahl und Optionen der Ursa bin ich allerdings auch nicht begeistert. Wenn es den 2.5k Sensor der BMCC für die Ursa gäbe, und die Preise der CFast Medien auf SSD Niveau wären, vielleicht. Aber momentan hab ich sowieso keinen Bedarf an neuen Kameras, und wenn, dann schau ich mir erst mal die KineMax an.



Antwort von r.p.television:


Ganz harte Kerle, wie einer der Kameramänner von "Interstellar" haben sogar mit 45+ Kilo IMAX Cameras (!) auf der Schulter gearbeitet, wenns sein mußte.

Hört sich krass an, aber der harte Kameramann hat die Kamera maximal für eine Minute am Körper, danach nimmt sie ihm der Assi von der Schulter, er bekommt von drei Richtungen Puderzucker in den Arsch geblasen, bekommt eine ausreichende Pause für den nächsten Take (wenn es den überhaupt gibt) und danach ist wieder Eierschaukeln angesagt ;-)
Ich drehe an einer Doku bestimmt 10 Stunden am Tag und schleppe meine Kamera selbst. Und die wiegt mit der Hand-Steadicam (übrigens ohne Weste und Federarm weil das bei der Anwendung nicht geht) auch um die 10 Kilo. Bei mir steht kein Klapptstuhl und kein Kaltgetränk parat.
Der harte Kerl aus Hollywood würde wahrscheinlich nen Heulkrampf bekommen und seine Gewerkschaft anrufen bzw. er könnte das Setting keine 30 Sekunden halten.

By the way: 45 Kilo wiegt ein ausgehungertes Fotomodell. Ich hatte schon schwerere Mädels für eine halbe Konzertlänge auf der Schulter. Ich hab keinen Orden dafür bekommen ;-)

Aber es geht darum dass es ein Arbeitsgerät ist dass man je nach Aufgaben eventuell doch länger irgendwie heben muss. Wenn das eine Kamera ist die ein Bild zaubert wie eine Arri Alexa dann ok, aber bei einer URSA? Was kann die denn?

Wenn man also nicht zu der Kategorie "Puderzucker im Arsch" gehört sollte man sich dreimal überlegen ob man für seinem Kamerafuhrpark so ein Monster anschafft, das aufgeriggt einfach nicht händelbar ist obwohl die Kamera unter dem Strich nichts wirklich besser kann als eine ordinäre BMPC. Ausser dass sinnlos angebrachte Monitore aussenrum eine Menge Strom verbrauchen und man damit prima ein Schaufenster einschmeissen kann.



Antwort von klusterdegenerierung:

Halbestunde gelaber und nicht ein schwenk über die Cam, was ein trauriger Beitrag!



Antwort von Frank Glencairn:



Seit gestern immerhin 80 FPS - ein Anfang.

Ich drehe an einer Doku bestimmt 10 Stunden am Tag und schleppe meine Kamera selbst...Bei mir steht kein Klapptstuhl und kein Kaltgetränk parat.

.

Das war es, was ich gemeint habe, mit "Leute die allein arbeiten müssen".

aber bei einer URSA? Was kann die denn?

Bildmäßig soviel wie die Cion um die es hier geht.



Antwort von r.p.television:



Seit gestern immerhin 80 FPS - ein Anfang.

Das ist in der Tat eine enorme Verbesserung und rechtfertigt ein bisschen das riesige Gehäuse als Kühlkörper. Ich war übrigens ein wenig auf dem Holzweg. Irgendwie hatte ich in Erinnerung dass die URSA nur 30 fps in UHD und 4k konnte. Von daher ist sie nicht ganz so schlecht wie angenommen gewesen.

Ich drehe an einer Doku bestimmt 10 Stunden am Tag und schleppe meine Kamera selbst...Bei mir steht kein Klapptstuhl und kein Kaltgetränk parat.

.

Das war es, was ich gemeint habe, mit "Leute die allein arbeiten müssen".

Nun ja, alleine arbeite ich nicht. Nur eben alleine an der Kamera. Ich bezweifle auch dass die URSA in grosse Filmteams wandert. Die holen sich da mit Sicherheit etwas anderes. Deshalb verstehe ich auch nicht warum die Kamera so entworfen wurde wie sie aussieht. Die Ergonomie eines Toasters. Man wäre besser beraten gewesen dass Ding vom Gewicht und Design wie die CION zu entwerfen. Für kleinere Indy-Teams die sich sowas kaufen weil die Rentalpreise von besseren Kameras das Budget killen. Aber die halt auch kein Geld haben um den grössten Stativkopf, den grössten Jib, die fetteste Steady und den grössten Dolly zu kaufen oder zu leihen.

aber bei einer URSA? Was kann die denn?

Bildmäßig soviel wie die Cion um die es hier geht.

Das ist eigentlich der Aufhänger meiner Meckerei. Schau Dir die CION an und schau Dir die URSA an. Warum wiegt die URSA das Dreifache?
Auch wenn es einige nicht stören mag, aber unnötiges Gewicht ist in der Praxis eine teure Angelegenheit. Ich hab ja schon aufgezählt dass die Peripherie teurer und schwerer wird.

Und um zur CION zu kommen.
Im Vergleich zur URSA die bessere Kamera, aber ich finde sie aufgrund des Sensors keinen grossen Wurf. Der Global ShutterShutter im Glossar erklärt wird teuer erkauft durch die ganzen anderen Probleme die man sich aus der BMPC holt.

Wie Frank schon andeudete: Der Sensor der 2,5k BMCC wäre eigentlich die bessere Basis für eine profesionellere Kamera.
Man hätte erwarten können dass BM da den S35-Sensor mit den Eigenschaften der BMCC vereint, nämlich mehr DR, einem allgemein gefälligeren Bild und etwas Overcranking (die BMCC kann ja nur 30fps).
So wirkt die Kamera wie ein vorschneller Wurf und ich verstehe auch nicht warum AJA die Kamera um diesen Sensor herumbaut.



Antwort von Frank Glencairn:



Warum wiegt die URSA das Dreifache?
.

Und warum kostet die Cion fast das doppelte obwohl sie weniger kann ;-)


Und um zur CION zu kommen.
Im Vergleich zur URSA die bessere Kamera,...

Die bessere Kamera, nur weil sie dreieinhalb Kilo weniger wiegt?
Die Alexa wiegt ungefähr soviel wie dir Ursa - komischerweise hat da noch keiner rumgejammert, daß es ne Zumutung ist und gar nicht geht.

Von der Ergonomie her kann ich zwische Alexa, Cion und Ursa auch keinen nennenswerten unterschied erkennen.
Alles drei sind Backstein Kameras mit ähnlichen Abmessungen und angeflanschtem Schulterpolster, die einen extra Viewfinder brauchen, und als Gegengewicht einen V-Mount Akku.



Antwort von r.p.television:

Die Alexa hat aber auch ein Alleinstellungsmerkmal was die Qualität angeht und ist eine ganz andere Liga.
Da denkt erst gar keiner ans Jammern. Da muss man auch nicht ewig irgendwelche Farben verbiegen damit das Bild stimmt.
Die URSA ist dagegen eine gepimpte BMPC, mehr nicht. Das große Gehäuse kommt mir so vor als ob die Designer auf einen Kundenwunsch reagiert hätten der so lautet wie: "Bitte baut mir eine größere Kamera damit die Kunden mehr beeindruckt sind."
Wenn mir schon meine Händler erzählt dass die Jungs auf dem BM-Stand die URSA hinter vorgehaltener Hand scheisse finden was soll dann daraus werden? Vermutlich ist sie ein Testprojekt um bald irgendwas anderes zu launchen.

Mich hauen beide Kameras nicht aus den Latschen was die technischen Eckdaten betrifft. Die CION ist für mich zumindest für die Indie-Zielgruppe eindeutig durchdachter von der Ergonomie.
Die URSA wirkt dagegen wie eine Kirmesbude mit ihrem Rundumdisplays. Als ob es irgendeinen Preis gegeben hätte für besonderes "Fancy-Styling".
Viel wertvoller als ein drittes Display wäre beispielsweise ein interner ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt gewesen für den Fall dass man keine Mattebox draufpacken kann (aus welchem Grumd auch immer).



Antwort von Frank Glencairn:

Ach so...

Weil die Alexa ein etwas besseres Bild hat, spielt das Gewicht (daß vorher noch ein totaler Dealbreaker war) plötzlich überhaupt keine Rolle mehr.

Bisher haben alle über das DSLR-Artige Gehäuse der BM Kameras gejammert, jetzt wo es einen Alexa Formfaktor hat ist es plötzlich "Aufgepimpt um Kunden zu beeindrucken"

Die Cion ist also eine "Indy-Camera", weil sie teurer ist, weniger kann und man mehr Zubehör kaufen und hin schrauben muß? Wo - bei quasi identischer Form - der angebliche "ergonomische Vorteil" der Cion sein soll, behauptest du zwar immer, aber erklären kannst du es nicht (außer den dreieinhalb Kilo Unterschied).

Interne NDs gibt's weder bei der Cion, der Ursa, der Red noch bei der Alexa - da hat man normal ne Mattebox, und die Hersteller wissen das auch.

Ehrlich gesagt nehme ich dir keines deiner Argumente ab.
Ich bin auch nicht abolut begeistert von der Ursa, aber was du machst ist reines Bashing.



Antwort von r.p.television:

Ich will die URSA nicht bashen.
Ich finde nur dass man hier die Chance verpasst hat ein überzeugendes Produkt auf den Markt zu bringen was die Blackmagic-Kameras im oberen Segment etablieren hätte können. Denn nichts ist besser für den Nutzer als dass der Markt mit konkurrenzfähiger Ware überschwemmt wird. Ich würde mich extrem täuschen wenn das hier der Fall ist.

Das mit der Alexa meine ich so: Einer überragenden Kamera kann man eine schlechte Ergonomie verzeihen, aber dazu gehört die URSA mit dem Sensor nicht annähernd (denn natürlich ist die Alexa ein Ytongstein).
Und da die CION den selben Sensor hat ist sie für mich auch kein Dealbreaker.

Beide Kameras sind es mir nicht wert da irgendeinen Streit vom Zaun zu brechen. Ich kann mir nicht vorstellen dass eine davon großen Erfolg haben wird. Das ist meine Meinung. Wenn ich unrecht habe auch gut.




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