RED Helium 8K S35

Redcode RAW 7:1 DSMC2 24p



Mit der 8K Redcode RAW Footage aus der RED Helium haben wir erneut komprimiertes 8K RAW-Material am Start, das in der Vergangenheit auf keinem MacBook Pro in Echtzeit in voller Auflösung abgespielt werde konnte.



 MacBook Pro 16" M3 Max im Performance Test mit ARRI, Sony, RED uvm -  mobile Referenz für RAW? : *M*RED Helium.jpg



Doch dies ändert sich erstmalig mit der M3 Max CPU bei gleich zwei der hier getesteten Schnittprogrammen …



DaVinci Resolve



Für Resolve bleibt das 8K RED Material eine harte Nuss - erst nach der Reduzierung der Auflösung auf ¼ war Resolve in der Lage das Material ohne dropped Frames abzuspielen (wie beim M2 Max).



Final Cut Pro



Hier haben wir erneut einen recht spektakulären Durchbruch zu verzeichnen. Final Cut Pro war bereits bei unserem Test mit dem M2Max das performanteste Schnittsysteme für den RED Codec gewesen – hatte jedoch nicht das 8K Red Material ohne dropped Frames wiedergeben können.


Das hat sich mit der M3 Max CPU jedoch geändert: Erstmalig konnten wir das RED Material in voller Auflösung ohne Dropped Frames in einem 8K Projekt im aktuellen Final Cut Pro wiedergeben – coole Sache.



Premiere Pro



Am meisten beeindruckt hat uns jedoch die Redcode RAW Performance unter Premiere Pro: Denn Premiere Pro war in der Lage zwei RED 8k Clips in voller Auflösung und bei aktivierter hoher Qualität ohne dropped Frames wiederzugeben: Chapeau an Adobe für diese Leistung.




Panasonic S5 II

10 Bit 6K (5952x3136 Pixel) H.265



Beim 6K 10 Bit H.265 Material der Panasonic S5 II bleibt die Editing-Performance auf dem Niveau des vorherigen MacBook Pros mit M2 Max Prozessor – ausgenommen bei Premiere Pro.


 MacBook Pro 16" M3 Max im Performance Test mit ARRI, Sony, RED uvm -  mobile Referenz für RAW? : Panasonic Lumix S52

Für uns ein erster Fingerzeig, dass sich die hardwareunterstützte H.265 Dekodierung nicht entscheidend verändert hat. Ob sich diese Theorie weiter erhärten lässt sollte dann das zweite H.265 Material in diesem Test (von der Canon Eos R6 Mark II) klären.



DaVinci Resolve



Die Abspielperformance unter Resolve bleibt auf dem Niveau unseres MacBook Pro Tests mit M2 Max CPU und damit bei fünf parallelen Clips ohne dropped Frames.



Final Cut Pro



Auch unter Final Cut Pro bleibt die Performance mit dem 10 Bit H.265 Material der Panasonic S5 II im Vergleich zum Vorgänger auf dem gleichen Niveau bei fünf parallelen Clips.



Premiere Pro



Premiere Pro war in der Lage, zwei Clips ohne dropped Frames wiederzugeben, nachdem wir „hohe Qualität“ bei der Wiedergabe deaktiviert hatten. Bei aktivierter hoher Qualität konnte nur 1 Clips wiedergegeben. Dies war überraschender Weise das einzige Mal, dass wir einen Rückschritt zur Vorgängerversion verzeichnet haben (zuvor 3 Clips).






Leserkommentare // Neueste
Paralkar  //  22:42 am 26.11.2023
Ab M1 Pro/ Max; M2, M2 Pro/ Max; M3, M3 Pro/ Max haben die Macbooks Media Engines, die das De- & Encodieren von ProRes, H264, HEVC/ H265 und AV1 (M3, M3 Pro/ Max) massiv...weiterlesen
Axel  //  19:30 am 25.11.2023
Ja, natürlich. Für viele, viele rechenintensive Fusion- und Colornodes wäre dann allerdings ein „Intermediate“-Workflow in voller Auflösung und Bittiefe angesagt, Resolve...weiterlesen
scrooge  //  23:19 am 24.11.2023
Stimmt es eigentlich, dass Davinci Resolve auf dem Mac mit ProRes Clips performanter läuft, als z.B. mit X-AVC Clips? Ich kann es z.Zt. selbst nicht prüfen, hatte aber die...weiterlesen
Ähnliche Artikel //
Umfrage
    Was hältst du von den neuen Bild/Video-KIs?





    Ergebnis ansehen
RSS Facebook Twitter slashCAM-Slash