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Test : MacBook Pro 16“ M1 Max im Performance-Test mit ARRI, Sony, Canon, Panasonic, Blackmagic … Teil 1

von Fr, 12.November 2021 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Canon EOS R6 / R5
 Sony A7S III



Canon EOS R6 / R5


4K 10 Bit H.265 50fps

Das 10 Bit 4:2:2 H.265 Material von Canon gilt als besonders fordernd für aktuelle Schnittsysteme.

Bis vor kurzem konnte man das Canon Material fast nur auf iOS Hardware ohne dropped Frames abspielen. Das hat sich mit dem M1 Macbook Pro 13“ geändert, das zumindest einen Clip des Canon Materials abspielen konnte.

Final Cut Pro

Auch das neue 16“ Macbook Pro tut sich im Vergleich zu anderen Codecs recht schwer mit Canons H.265 Material – schafft hier jedoch immerhin drei parallele Clips in voller Auflösung. Das Herabsetzen der Auflösung bringt beim H.265 Material meist keine spürbare Verbesserung.

DaVinci Resolve

Gute Nachrichten für DaVinci Resolve User. Bei unserem MacBook Pro 13“ M1 Test war Resolve noch gar nicht in der Lage gewesen, das Canon 4K H.265 Material ohne dropped Frames abzuspielen. Das hat sich mit der aktuellen Version von Resolve unter dem Macbook Pro 16“ mit M1 Max nun geändert. Zwei parallele 5K 50p Streams liessen sich hier von der Canon Material parallel abspielen.

Premiere Pro

Premiere Pro konnte einen 4K 50p Canon Clip mit höchste Qualitätseinstellung abspielen. Hiernach änderte sich auch nichts bei deaktivierter Option „Wiedergabe mit hoher Qualität“.



Sony A7S III


10 Bit 4K 50P H.264



Final Cut Pro

Das 50p 10 Bit Material der aktuellen Sony A7S III konnte in voller Auflösung ohne dropped Frames mit insgesamt sechs parallelen Streams in Apples Final Cut Pro abgespielt werden. Auch hier änderte eine reduzierte Auflösung nichts an der bereits recht guten Performance.

DaVinci Resolve

Ebenfalls knapp 6 parallele Streams in voller Auflösung schaffte das MacBook Pro 16“ M1 Max unter DaVinci Resolve. Blackmagic agiert hier fast auf Augenhöhe mit Final Cut Pro. Ziemlich beeindruckend.

Premiere Pro

Mit Premiere Pro waren bei der Wiedergabe mit hoher Auflösung insgesamt 3 parallele Sony 10 Bit 4K 50p Clips möglich. Mit deaktivierter hoher Auflösung konnte das MacBook Pro 16“ M1 Max 13 Clips parallel abspielen. (Ansonsten hatten wir nur wenige Dropped Frames - vor allem beim Start der Sequenz - bis hin zu 30 parallelen Clips).

Einleitung / ARRI AMIRA
Panasonic S5 / Blackmagic Pocket 4K


4 Seiten:
Einleitung / ARRI AMIRA
Canon EOS R6 / R5 / Sony A7S III
Panasonic S5 / Blackmagic Pocket 4K
4K Fazit MacBook Pro 16“ M1 Max
  

[39 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Axel    17:52 am 21.11.2021
Hier noch einmal eine Liste von Argumenten für HD, um ein UHD-Projekt zu schneiden UND überwiegend auch zu graden: https://youtu.be/4H4hQ1V8E7k
mash_gh4    16:49 am 19.11.2021
10bit h.264 wird von fast keiner hardwaredecoding bzw. -beschleunigungslösung im consumerumfeld unterstützt, während das bei h.265 normalerweise der fall ist. das hat mit...weiterlesen
Axel    16:21 am 19.11.2021
Nicht merkwürdig, wenn man bedenkt, dass der M-Chip aus einem A-Chip für iPhones hervorgegangen ist, deren Bord-Codec aus Platzspargründen H.265 ist. Auf jeden Fall macht HEVC...weiterlesen
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update am 26.November 2021 - 15:02
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