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Test : MSI Ventus Geforce RTX 2080 - Beste Grafikkarte für die 4K-/8K-Videobearbeitung?

von Do, 3.Januar 2019 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Ausstattung und Spezifikationen
  Die Performance unter Resolve
  Fazit



Fazit



Die neue Turing Generation kann trotz kleiner Schritte in der Fertigungstechnologie ein weiteres Mal dem Leistungs-Steigerungs-Schema von Nvidia treu bleiben. Die obere Mittelklasse-Karte RTX 2080 ist wieder mindestens so schnell geraten wie das Topmodell GTX 1080 Ti aus der Vorgänger-Generation. Allerdings sind die aufgerufenen Preise diesmal so stark angestiegen, dass man als Anwender noch genauer abwägen sollte, ob man nicht mit einem Griff zu einem Modell aus der Vorjahres-Reihe spürbar günstiger wegkommt. Zumal die älteren Pascal-Modelle nach dem Krypto-Verfall gebraucht besonders günstig erhältlich sind.

Mit der MSI Ventus Geforce RTX 2080 bekommt man auf jeden Fall eine rundes Turing-Modell, das bis auf das Spulenrasseln unter starker Last als markellos bezeichnet werden darf. Obendrauf gibt es hier noch von MSI eine dreijährige Garantie, was nach unserem Wissen kein anderer Grafikkarten-Hersteller überbietet. Die Performance ist in der 4K-Bearbeitung unter Resolve definitiv ansprechend, wobei AMD mit den gleich schnellen Vega-Modellen aktuell das deutlich bessere Preis-Leistungs aufweisen kann. Der Grund hierfür dürfte in der relativ hohen Speichergeschwindigkeit von AMDs Vega-Modellen zu finden sein, die man aktuell sogar neu immer wieder unter 400 Euro finden kann.

In 8K kann sich die RTX 2080 zwar schon heute marginal vom übrigen Testfeld absetzen, jedoch ist der Sprung zu 8K-GPU-Effekten in 24p-Echtzeit noch so weit, dass nicht einmal eine ca. 30 Prozent schnellere RTX 2080Ti die hierfür nötige Performance bieten dürfte. Auf 8K-Echtzeit müssen Anwender also wohl noch mindestens eine Generation warten, bis Nvidia auch 7nm-GPUs anbieten wird.

Für die 4K-Echtzeit-Bearbeitungs Praxis sind die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen AMDs Vega Modellen und Nvidias GTX 1080 Ti sowie RTX 2080 praktisch zu vernachlässigen. Diese Erkenntnis dürfte noch mehr für andere Schnittprogramme gelten, bei denen die Unterschiede zwischen verschiedenen GPUs in der Regel weitaus geringer ausfallen, als unter Davinci Resolve.

Die Performance unter Resolve


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Einleitung / Ausstattung und Spezifikationen
Die Performance unter Resolve
Fazit
    

[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Kamerafreund    15:25 am 10.1.2019
Spannend! Suche eine GPU für einen Davinci Resolve Windows-Rechner, da es am mac mit Nvidia leider etwas hakt. ;) Format wäre XAVC-L oder XAVC-i von Sony: Das basiert auf H264...weiterlesen
TheGadgetFilms    15:00 am 9.1.2019
Die 2070 kostet gerade 110 Euro mehr als die 1070 TI. Macht das in Euren Augen Sinn das mehr zu investieren, oder lieber die günstigere 1070?
CandyNinjas    09:42 am 5.1.2019
Sehr schön - VIELEN DANK !!!
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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update am 17.Februar 2019 - 15:00
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