Test Final Cut Studio 2 - Apple Motion 3

Final Cut Studio 2 - Apple Motion 3

Das neue Final Cut Studio 2 bringt wieder zahlreiche Detailverbesserungen mit, die allesamt den Umfang eines einzigen Artikels sprengen würden. Aus diesem Grund werfen wir unseren Testblick zuerst einmal auf das neue Motion 3, das ein weiteres mal eine einfache Oberfläche mit mächtigen Compositing-Funktionen aus dem Profi-Bereich verbindet.

// 12:26 Fr, 22. Jun 2007von

Schon seit Erscheinen der ersten Version schielen viele PC-Anwender neidisch auf Apples Motion. Denn im PC-Bereich gibt es weit und breit kein konkurrierendes Programm, das Compositing-Echtzeiteffekte mit einer so einfach zu bedienenden Oberfläche verknüpft. Allerdings sollte man Motion auch nicht als direkten Konkurrenten zu Adobe After Effects sehen, weil der Funktionsumfang nur eine kleine Teilmenge von After Effects darstellt.







All in One

Als einzelne Applikation ist Motion ja schon seit Version 2 nicht mehr erhältlich. Stattdessen ist das Softwarepaket jetzt fester Bestandteil der Final Cut Studio Suite.


Die Zielgruppe sind daher vor allem Final Cut Pro Cutter, die schnell zu sehenswerten Compositing-Ergebnissen kommen wollen, ohne sich allzu tief in die Materie einarbeiten zu müssen. Der größte Vorteil der neuen Version liegt daher in dem gelungenen Zusammenspiel mit Final Cut Pro: So stehen unter dem Schnittprogramm jetzt die Master-Templates von Motion direkt wie ein Effekt-Plugin zur Verfügung. Wer beispielsweise einen effektreichen Untertitel erzeugen will, erstellt jetzt in Motion ein Template hierfür. Dieses legt man in FCP beliebig oft auf die Timeline. Ändert man anschließend das Template eines solchen Titels in Motion, so passt Final Cut Pro automatisch alle Titel, die auf diesem Template basieren an. Ziemlich cool, zumal Details wie angepasste Texte dabei unverändert bestehen bleiben.



In Motion erstellte Templates können nun 1:1 in Final Cut Pro auf die Timeline gezogen werden.
In Motion erstellte Templates können nun 1:1 in Final Cut Pro auf die Timeline gezogen werden.


Doch Motion ist natürlich deutlich mehr, als nur ein aufgebohrtes FCP-Plugin. Gegenüber der letzten Version wurden wieder zahlreiche neue Effekte integriert. Mit dem feinen Unterschied, dass diese Effekte sich deutlich leichter als in After Effects und Konsorten bedienen lassen...





Leserkommentare // Neueste
PowerMac  //  15:17 am 22.6.2007
Klar geht das! Ich habe schon ne Menge 3D-Sachen in Motion gebaut. War mir das schlüssigste bei erstem Kontakt,
Anonymous  //  13:29 am 22.6.2007
Kann dem Artikel nur zustimmen, habe Motion 3 mal auf einem MacBook Pro der ersten Generation mit einer ATI1600 mit 256 MB getest und das Programm läuft richtig flot. Das mit dem...weiterlesen
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