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Test : Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

von Di, 8.Dezember 2020 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 LUT
 Handling
 Stromverbrauch



Handling



Wer mit der Blackmagic Ursa Mini Pro 4.6K G2 vertraut ist, dürfte sich sofort auch bei 12K-Variante zurechtfinden – schließlich unterscheiden sich die Gehäuse kaum voneinander - und auch bei den Wechselmounts akzeptiert die 12K (bis auf B4) die bereits mit der 4.6K G2 etablierten PL-, EF- und F-Wechselmounts.



Um optimal mit der Ursa Min Pro 12K (und auch der 4.6K) arbeiten zu können, empfehlen wir den sehr guten Blackmagic Ursa (OLED-basierten) Viewfinder (1080p-Auflösung).
Zusammen mit Baseplate, Followfokus und Mattbox hat man dann bereits ein gebrauchsfertiges Setup, mit dem man sowohl auf dem Stativ als auch auf der Schulter gut arbeiten kann.

An Anschlüssen stehen neben SDI In/Out (12G) 2x XLR für Audio, 1x 3,5mm Kopfhörer, Ref/Timecode In, 12V Power ein 12Pin Molex Connector (Battery-Plates) sowie 2 USB Typ C Anschlüsse zur Verfügung. Über letzteren lässt sich auch extern aufzeichnen.

Wer sich mit der Button-Belegung der Ursa Mini Pro 12K vertraut machen möchte, findet hier mal schnell die linke sowie die rechte Kamera-Seite inklusive Belegung:


Seit der G2 Generation mit den integrierten ND-Filtern empfinden wir die Ursa Mini Pro 4.6K als recht ausgereiftes, robustes S35 Tool und die neue 12K macht hier keine Ausnahme. Für klassisches, szenisches Arbeiten mit manuellem Fokus nach wie vor eine klare Kameraempfehlung.



Stromverbrauch



Beim unserer Dual Card Aufnahme in 12K Raw 60p mit 8:1 Kompression und angesclossenem Blackmagic Sucher hatten wir nach 15 Minuten Non-Stop Recording auf unserem 92Wh Akku (Anton Bauer Titon 90) noch 53% Ladung.

Als Pi mal Daumen Regel würden wir also pro 90er Akku mit ca. 30 Minuten Aufnahmezeit rechnen. Damit dürfte der Stromverbrauch der Ursa Mini Pro 12K erwartungsgemäß oberhalb der 4.6K Ursa liegen.

Da wir die Blackmagic Ursa Mini Pro 12K in erster Linie als Kamera für szenisches Arbeiten sowie Studio-Umgebungen sehen, dürfte das Thema Stromverbrauch eher weniger hoch in den meisten Prioritätenlisten hängen – im Hinterkopf sollte man jedoch bei mobilen Einsätzen haben, ausreichend Wechselakkus mitzunhemen.

12K 60p Parallele 2-Karten-Aufnahme
Fazit


Blackmagic Design URSA Mini Pro 12Kim Vergleich mit:

Listenpreis: 10139 €
Markteinführung: November 2020
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: B4-Mount/EF-Mount (aktiv)/Nikon F/PL-Mount

Platz 1 Wechseloptik-Camcorder / Cinema Kamera Bestenliste
Kinefinity Terra 6K
Listenpreis: 10708 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Canon EOS C300 Mark II
Listenpreis: 18118 €
Super35 / APS-C

5 Seiten:
Einleitung / 12K Auflösung und Reframing
Hauttöne LOG/LUT
12K 60p Parallele 2-Karten-Aufnahme
Handling / Stromverbrauch
Fazit
  

[43 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
iasi    11:47 am 21.8.2021
Es scheint eher so, dass die 4,6K Ursa wohl nicht mehr lange zu haben sein wird. Klickt man auf der Produkt-Webseite von BM auf die 4,6k kommt man zur Präsentation der 12k...weiterlesen
Darth Schneider    16:05 am 20.8.2021
Ich verstehe roki100 aber voll in dieser Hinsicht.;-) Also wenn jetzt die 12K Ursula fast 4000€ günstiger ist, ist das doch wirklich ein sehr toller, auch grosszügiger...weiterlesen
pillepalle    08:54 am 20.8.2021
Gerade per Zufall in einen Facebook-Post von Blackmagic gelesen. Wir haben heute einen neuen Niedrigpreis von 5.995 USD für die Blackmagic URSA Mini Pro 12K bekanntgegeben. Seit...weiterlesen
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