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Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von slashCAM » Di 08 Dez, 2020 15:02


Mit der Blackmagic Ursa Mini Pro 12K hat Blackmagic Design eine technisch äußerst spannende S35 Kamera vorgestellt. Dank 12K RAW Auflösung bietet die neue Ursa Mini Pro 12K u.a. Reframing-Optionen in bislang kaum gekanntem Ausmaß. Wie sich dieses enorme Auflösungspotential beim Dreh und in der Postproduktion verhält, haben wir uns neben der Hauttonwiedergabe, der parallelen 2-Karten 16 Bit 12K RAW 60p Aufnahme sowie dem Stromverbrauch näher angeschaut.



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Test: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?




AndySeeon
Beiträge: 360

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von AndySeeon » Di 08 Dez, 2020 19:26

Rob, Danke für den interessanten Beitrag. Allerdings: bei der Musik -finde ich- hattet ihr diesmal kein so glückliches Händchen?

Gruß, Andreas




roki100
Beiträge: 6358

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von roki100 » Di 08 Dez, 2020 19:31

Und da sind die wieder, diese komische riesige Noises:
Bildschirmfoto 2020-12-08 um 19.29.25.png
Beim Video abspielen sind die besser da zu sehen.

BMD hatte doch ein ähnliches Problem damals mit BMCC (2.5k), FPN/Noise etc. und irgendwann gab es ein Firmware Update womit die Bildqualität verbessert wurde...?
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!

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tvontheradio
Beiträge: 14

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von tvontheradio » Mi 09 Dez, 2020 06:28

AndySeeon hat geschrieben:
Di 08 Dez, 2020 19:26
Rob, Danke für den interessanten Beitrag. Allerdings: bei der Musik -finde ich- hattet ihr diesmal kein so glückliches Händchen?

Gruß, Andreas
Geschmackssache, ich fands eine nette Abewechslung :)




Darth Schneider
Beiträge: 7014

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 09 Dez, 2020 07:23

@roki
Du glaubst jetzt aber nicht im Ernst das SlashCAM das nicht bemerkt hätte wenn das wirklich so bei allen neuen 12 K Ursa Minis wäre ?
Du findest, wenn du lange genug danach suchst, bei allen neuen Tech Produkten ein paar einzelnene Modelle die Fehlerhaft sind.
Oder neue High Tech Dinge die Kinderkrankheiten haben.
Abgesehen davon, glaub doch nicht immer alles gleich was einer irgend in ein Forum schreibt....
Ich denke:
Entweder sitzt der Fehler vor dem Resolve Bildschirm, beziehungsweise vor dem Kamera Sucher oder die Kamera ist ein Montagsmodel und hat ganz einfach eine Macke...
Das soll’s geben. Dafür gibt es Garantie.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




r.p.television
Beiträge: 3267

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von r.p.television » Mi 09 Dez, 2020 13:26

Also ich verstehe ja grundsätzlich den Ansatz dass man diese Kamera per se nicht als 12k-Kamera sieht für 12k-Delivery, sondern eben um sehr sauberes 4k zu erhalten. Oder sehr sauberes 8k.
Aber wenn man sich den 1:1 Crop ansieht sieht man wohl 2 Dinge. Erstens die Unzulänglichkeiten der kleinen Sensel und dass es bisher kein Objektiv schafft soviel Auslösung auf den Sensor zu kriegen. Gerade letzterer Punkt sollte dann auch den krassen Überschuss in Frage stellen um genug Fleisch für Downscaling für perfektes 8k zu haben.

Also ist jetzt natürlich eine sinnlose Diskussion, aber hätten hier dann nicht auch 10k gereicht? Einfach um ein wenig Datenvolumen zu sparen und ein wenig größere und damit leichter zu sättigende Sensel zu erhalten?

Abgesehen davon halte ich 8k als Delivery für sinnfrei, weil man soviel Information bei Bewegtbild nicht wirklich erfassen kann. Ausser bei speziellen Anwendungen. 8k nach 4k Delivery für ein sauberes Downscaling dagegen schon. Von daher hätte ich eine URSA Mini 8k deutlich attraktiver gefunden als dieses Pixelmonster. Größere Sensel, mehr DR, weniger Datenverbrauch.

Mir ist durchaus bewusst dass es sich hier um eine komplett neue Sensortechnologie bzw Auslesung handelt. Aber gerade deswegen hätte mich ein Sensor mit 8k mehr interessiert. Was dann hier an DR und Lowlight möglich gewesen wäre.

Ich hoffe ja irgendwie dass es mal eine Pocket 6k mit Fullframe Sensor gibt. Und vielleicht schon mit dieser Sensor-Technologie.




Frank Glencairn
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 09 Dez, 2020 13:35

r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:26

Also ist jetzt natürlich eine sinnlose Diskussion, aber hätten hier dann nicht auch 10k gereicht? Einfach um ein wenig Datenvolumen zu sparen und ein wenig größere und damit leichter zu sättigende Sensel zu erhalten?
Nein, zumal das Datenvolumen - selbst bei 12K - eigentlich geradezu lächerlich klein ist.

Aber es macht ja sowieso kaum Sinn in 12K aufzunehmen und dann in der Post auf 4K runter zu rechnen, wenn man gleich in 4K aufnehmen kann, und dann das identische Bild erhält - da sollten dann auch Datenmengen-Phobiker auf ihre Kosten kommen.
http://frankglencairn.wordpress.com/

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roki100
Beiträge: 6358

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von roki100 » Mi 09 Dez, 2020 13:35

@Boris,
ich habe mir das Testvideo von SlashCAM angeschaut und diese Artefakte gesehen, was ich auch bei andere UMP 12K Videos gesehen habe. Bei einem Video sah man das sehr deutlich und es wurde dann behauptet, dass das mit Adobe etc. etwas zu tun hat - Adobe skaliert anders als BMD eigene Skalierung Funktion.
Da BMCC 2.5K das selbe oder ähnlichen Problem (ganz am Anfang) hatte, welches durch Firmware Update behoben wurde, denke ich, dass BMD den Fehler auch bei UMP12K durch Firmware Update behebt.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




r.p.television
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von r.p.television » Mi 09 Dez, 2020 13:45

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:35
r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:26

Also ist jetzt natürlich eine sinnlose Diskussion, aber hätten hier dann nicht auch 10k gereicht? Einfach um ein wenig Datenvolumen zu sparen und ein wenig größere und damit leichter zu sättigende Sensel zu erhalten?
Nein, zumal das Datenvolumen - selbst bei 12K - eigentlich geradezu lächerlich klein ist.

Aber es macht ja sowieso kaum Sinn in 12K aufzunehmen und dann in der Post auf 4K runter zu rechnen, wenn man gleich in 4K aufnehmen kann, und dann das identische Bild erhält - da sollten dann auch Datenmengen-Phobiker auf ihre Kosten kommen.
Ja, schon klar. Nur hätten hier nicht trotzdem "nur" 10k gereicht? Oder nur 8k? Die 12k empfinde ich hier schon als etwas marktschreierisch und ein wenig an den Bedürfnissen und den Einschränkungen der Infrastruktur vorbeientwickelt. Weil es einfach keine Gläser für 12k gibt.
Die Datenmengen mögen verhältnismässig klein sein. Mich würde eher interessieren was so ein Sensor mit weniger Pixeln an DR liefern könnte.

Vielleicht bin ich da engstirnig weil ich mit sauberem 4k Delivery sehr glücklich bin und dafür eigentlich schon 6k reichen für Debayering-Verluste und Vorteile durch Downsampling.
Aber gut, es ist keine Kamera für meine Befürfnisse. Von daher beobachte ich das mit Spannung, aber eben auch mit Skepsis. Aber grundsätzlich eine tolle Entwicklung.




iasi
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von iasi » Mi 09 Dez, 2020 13:48

Es ist eine Kamera für die heutigen 4k, die man erwartet.
Mag ja sein, dass es auch irgendwie für 8k reicht, aber eigentlich gibt dies schon die verwendete Sensortechnik nicht wirklich her - geschweige denn die Objektive.

Aber für 4k ist sie doch super geeignet. Auch für Reframing ist genügend Luft. Vor allem aber liefert der Sensor eben 4k ohne wenn und aber - und dies dann auch noch mit sehr hohen Frameraten.

Es ist doch besser ich habe Spielraum, als dass ich irgendwie etwas zurechtbiegen muss - 4k Bayer-Raw erfordert letztlich Upscaling auf 4k.

Tolle Zeiten - auch wenn man die ganzen neuen Kameras noch gar nicht bekommt.
Ursa 12k mit neuer Sensortechnik und hohen Frameraten im Komplettformat.
Red Komodo mit 6k-RedRaw und GS im kleinen Format.
Edge 8k mit Vollformat und hohen Frameraten in kompakten Format.
Sony S7-3 mit hoher Empfindlichkeit
Canon R5 mit 8k-Raw-Vollformat, AF, Stabi im DSLR-Format.
...

Und alle in einem Preisbereich, der bei Arri & Co. nur in der Zubehörliste zu finden ist.




roki100
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von roki100 » Mi 09 Dez, 2020 13:49

r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:45
Weil es einfach keine Gläser für 12k gibt.
Ja aber genau das scheint der Punkt zu sein. Denn, wenn die Linse 12K nicht auflösen kann, dann ist das wie OLPF bzw. man bekommt dann moiréfreies Bild.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




iasi
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von iasi » Mi 09 Dez, 2020 13:53

r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:45

Ja, schon klar. Nur hätten hier nicht trotzdem "nur" 10k gereicht? Oder nur 8k? Die 12k empfinde ich hier schon als etwas marktschreierisch und ein wenig an den Bedürfnissen und den Einschränkungen der Infrastruktur vorbeientwickelt.
Die 12k muss man auch nicht zu hoch hängen. Die sind für die verwendete Sensortechnologie eben erforderlich und von Vorteil.
Was da entwickelt wurde, ist ein Gesamtkonzept mit auf den Sensor abgestimmten Raw-Codec.
Als marktschreierisch empfinde ich da eher 4k-Bayer-Raw-Kameras, die als 4k-Kameras verkauft werden.




Frank Glencairn
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 09 Dez, 2020 14:05

r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:45

Ja, schon klar. Nur hätten hier nicht trotzdem "nur" 10k gereicht? Oder nur 8k?
Nein, die spezielle Sensortechnik (RGBW) braucht da tatsächlich 12K.
r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 13:45

.. und ein wenig an den Bedürfnissen und den Einschränkungen der Infrastruktur vorbeientwickelt. Weil es einfach keine Gläser für 12k gibt.
Irgendwas ist immer der Flaschenhals. Was ist dir lieber? Daß dich der Sensor ausbremst, der Codec oder die Optik? Oder ist das vielleicht völlig wurscht, weil in dem Bereich sowieso alles mehr als gut genug für alles ist?

Es ist ja nicht so, daß die Bilder mit einer Linse die nur 6K auflöst auf einem 6K (oder 8K) Sensor besser werden, als auf einem 12K Sensor.

Und das mit den 12K Gläsern erzählst du vielleicht auch mal den Herstellen (und Käufern) von Fotokameras, die im ähnlichen Auflösungs-Bereich oder darüber liegen. ;-)
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iasi
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von iasi » Mi 09 Dez, 2020 14:16

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 14:05

Und das mit den 12K Gläsern erzählst du vielleicht auch mal den Herstellen (und Käufern) von Fotokameras, die im ähnlichen Auflösungs-Bereich oder darüber liegen. ;-)
Welche APS-C-Kamera hat denn 12k-Auflösung?




r.p.television
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von r.p.television » Mi 09 Dez, 2020 15:14

iasi hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 14:16
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 14:05

Und das mit den 12K Gläsern erzählst du vielleicht auch mal den Herstellen (und Käufern) von Fotokameras, die im ähnlichen Auflösungs-Bereich oder darüber liegen. ;-)
Welche APS-C-Kamera hat denn 12k-Auflösung?
Das vorweg: Ich kenne nichtmal eine Fullframe-Kamera mit 12k Auflösung. Also noch nicht.

Bei den anderen Punkten sehe ich es ein. Ich hab mal die Specs für das Debayerverfahren RGBW gelesen, aber habe nicht mehr in Erinnerung dass der Sensor für diese Art von Auslesung grundsätzlich 12k benötigt um sauberes 4k Delivery bieten zu können.
Dann mal andersherum: Ich würde sowas eher bei einem Fullframe-Sensor begrüssen. Dort schaffen die Objektive es leichter an 8k oder ein wenig mehr heranzukommen (mir ist durchaus bewusst dass die Objektive kein 12k auflösen müssen oder sogar nicht sollen, um eben Moire zu vermeiden). Ich weiss nicht wo die physkalische Grenze bei S35 ist. Was kann ein Glas überhaupt auf den Sensor bannen? Sind wir hier überhaupt bei mehr als 6k? Aber die Spanne bis 12k empfinde ich hier ein wenig fragwürdig für das Konzept auf dieser Sensorgröße.

Aber ich sehe ich es als Entwicklungsstufe. Irgendwo muss der Anfang gemacht werden, und weil BM noch kein Gehäuse für Fullframe hat ist der erste Wurf eben auf S35.
Aber spannend fände ich es eben dann wenn BM hoffentlich das selbe RGBW-Prinzip mit einem deutlich größeren Sensor auf den Markt bringt, wo die Gläser die Lücke ein wenig schließen können und die Sensel auch deutlich größer werden.

EDIT: Vielleicht denke ich hier bezüglich Senselgrößen und physikalischen Grenzen bei diversen Sensorgrößen auch zu konventionell.




Frank Glencairn
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 09 Dez, 2020 15:47

r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 15:14
.. und weil BM noch kein Gehäuse für Fullframe hat ist der erste Wurf eben auf S35.
Aber spannend fände ich es eben dann wenn BM hoffentlich das selbe RGBW-Prinzip mit einem deutlich größeren Sensor auf den Markt bringt, wo die Gläser die Lücke ein wenig schließen können und die Sensel auch deutlich größer werden.
Auf welchem Monitor möchtest du denn die Auflösungsunterschiede zwischen 12K und 8K Optiken beurteilen?
Auf deinem 12K oder deinem 8K Monitor?
Wenn das dann erst mal auf 4K runter ist, und im Delivery Codec zu Tode komprimiert, gehen alle etwaigen Linsenunterschiede sowieso aus dem Fenster.

In a nut shell: Die Optiken spielen keine Rolle, selbst günstige Samyang sind gut genug für alles, weil sowieso nicht höher als 4K ausgeliefert wird, und mindestens die Hälfte den Film dann auch noch auf nem 4 Zoll Handy Bildschirm, massiv komprimiert konsumiert.

Und was diese FF Nummer im Filmbereich soll, erschließt sich mit auch nicht, kostet nur Licht weil du ohne Abblenden keinen halbwegs brauchbaren Schärfenbereich bekommst.
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Darth Schneider
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 09 Dez, 2020 16:03

...Die Fotokameras mit ihren Wechsel Objektiven haben ja auch weit mehr als 4K Foto Auflösung. Das geht ja dann auch, sogar mit günstigen Kit Objektiven...Ist alles knack scharf.
Warum sollte denn das jetzt bei der Ursa ein Problem sein ?
Gruss Boris
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iasi
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von iasi » Mi 09 Dez, 2020 16:07

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 15:47
r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 15:14
.. und weil BM noch kein Gehäuse für Fullframe hat ist der erste Wurf eben auf S35.
Aber spannend fände ich es eben dann wenn BM hoffentlich das selbe RGBW-Prinzip mit einem deutlich größeren Sensor auf den Markt bringt, wo die Gläser die Lücke ein wenig schließen können und die Sensel auch deutlich größer werden.
Auf welchem Monitor möchtest du denn die Auflösungsunterschiede zwischen 12K und 8K Optiken beurteilen?
Auf deinem 12K oder deinem 8K Monitor?
Man kann auch einfach mal einen 1:1-Darstellung wählen.




iasi
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von iasi » Mi 09 Dez, 2020 16:12

r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 15:14

Aber ich sehe ich es als Entwicklungsstufe. Irgendwo muss der Anfang gemacht werden, und weil BM noch kein Gehäuse für Fullframe hat ist der erste Wurf eben auf S35.
Aber spannend fände ich es eben dann wenn BM hoffentlich das selbe RGBW-Prinzip mit einem deutlich größeren Sensor auf den Markt bringt, wo die Gläser die Lücke ein wenig schließen können und die Sensel auch deutlich größer werden.
Sehe ich auch so.

Wobei ich doch auch immer an den Kodachrome 25 denken muss, der schon damals eine Auflösung aus den KB-Optiken herauskitzelte, die an die von Mittelformat heranreichte.




Frank Glencairn
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 09 Dez, 2020 16:21

iasi hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 16:07

Man kann auch einfach mal einen 1:1-Darstellung wählen.
Wozu? So schaut sich das doch kein Mensch an?

Das ist ungefähr so sinnvoll wie 800% in Auflösungs-Charts Standbilder reinzuzoomen,
und sich dabei einzubilden, man könne damit was beurteilen.
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von r.p.television » Mi 09 Dez, 2020 16:37

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 15:47
r.p.television hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 15:14
.. und weil BM noch kein Gehäuse für Fullframe hat ist der erste Wurf eben auf S35.
Aber spannend fände ich es eben dann wenn BM hoffentlich das selbe RGBW-Prinzip mit einem deutlich größeren Sensor auf den Markt bringt, wo die Gläser die Lücke ein wenig schließen können und die Sensel auch deutlich größer werden.
Auf welchem Monitor möchtest du denn die Auflösungsunterschiede zwischen 12K und 8K Optiken beurteilen?
Auf deinem 12K oder deinem 8K Monitor?
Wenn das dann erst mal auf 4K runter ist, und im Delivery Codec zu Tode komprimiert, gehen alle etwaigen Linsenunterschiede sowieso aus dem Fenster.

In a nut shell: Die Optiken spielen keine Rolle, selbst günstige Samyang sind gut genug für alles, weil sowieso nicht höher als 4K ausgeliefert wird, und mindestens die Hälfte den Film dann auch noch auf nem 4 Zoll Handy Bildschirm, massiv komprimiert konsumiert.

(.....)

Ja, aber wenn Du alles beachtest und in die Waagschale wirfst was Du eben aufgeführt hast? Wozu brauche ich dann überhaupt einen Sensor der 12k kann? Wenn eh alles egal ist? Wenn man davon ausgeht das später sowieso alles zu Tode komprimiert wird (was leider der Fall ist) dann bleibe ich doch gleich bei der guten alten Alexa mit ihren 3,5k, wo das Bild aufgeblasen wird.

Also man muss akzeptieren dass die nächste Generation auf unsere Sehgewohnheiten scheisst. Die wollen vielleicht keine 24p (oder 25p) mehr, sondern 48fps und alles am besten in 20k für die Videotapete im Youtube-Zimmer. Ich denke auf diese Zielgruppe deutet die neue BM him bzw. auf die MACHBARKEIT. Anders sehe ich es nicht. Für MICH erschließt sich aber das Konzept nicht wirklich. 12k aufzuzeichnen wenn später sowieso alles in einem komprimierten Pixelbrei endet. So bahnbrechend scheint mir jetzt das Debayering-Prinzip der neuen BM dann doch nicht zu sein um zukünftig alles mit solchen Auflösungen zu shooten bzw Sensoren zu haben die durch die hohe Auflösung andere Defizite haben, die ich nach der ganzen Produktionskette eher bemerkte als eine zu geringe Auflösung.




Darth Schneider
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 09 Dez, 2020 16:40

Meine 10 Jahre alte Rx10 hat auch 20 MP....und eine Linse davor, die das Ganze ja zumindest auf Fotos theoretisch auch auflösen kann...
Und die 8K/12K TVs kommen ja eh. Ist nur eine Frage der Zeit und des Preises.
Gruss Boris
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r.p.television
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von r.p.television » Mi 09 Dez, 2020 16:53

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 16:40
Meine 10 Jahre alte Rx10 hat auch 20 MP....und eine Linse davor, die das Ganze ja zumindest auf Fotos theoretisch auch auflösen kann...
Und die 8K/12K TVs kommen ja eh. Ist nur eine Frage der Zeit und des Preises.
Gruss Boris
Der Sensor ist ja jetzt auch in der aktuellen Mavic 2 Pro.
Wenn man damit DNG Einzelbilder macht hat man bei bestimmten Motiven ein sehr verrauschtes Bild - auch mit nur 100 ISO. Was die Grenzen der Physik verdeutlicht. Denn auch bei einem DNG geschieht vor dem Abspeichern ein Processing und das kann nicht alles an Noise wegbügeln was dieser Sensor durch seine kleine Größe verursacht. Es gibt eben Grenzen, auch wenn BM diese scheinbar mit dem neuen RGBW-Prinzip um einiges verschiebt. Aber zaubern können die auch nicht. Zu kleine Sensel werden immer mehr Probleme haben als größere Sensel.




iasi
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von iasi » Mi 09 Dez, 2020 17:55

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 16:21
iasi hat geschrieben:
Mi 09 Dez, 2020 16:07

Man kann auch einfach mal einen 1:1-Darstellung wählen.
Wozu? So schaut sich das doch kein Mensch an?

Das ist ungefähr so sinnvoll wie 800% in Auflösungs-Charts Standbilder reinzuzoomen,
und sich dabei einzubilden, man könne damit was beurteilen.
Früher hatten sich die Zuschauer auch nicht die Negative angesehen.

Man muss schon auch unterscheiden: Aufnahmeformat und Wiedergabeformat.

Es ist wohl meist ein Vorteil, wenn das Aufnahmeformat in jeder Hinsicht mehr Bildinformationen bietet, wie das, was dann am Ende präsentiert werden soll.
Der besondere wichtige Aspekt dabei: Man hat vielleicht auch noch in Zukunft genügend Bildinformationen, um auch zukünftige Wiedergabeformate bedienen zu können.




Rick SSon
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Rick SSon » Do 10 Dez, 2020 00:48

Ich mag die G2 immernoch sehr :-)




pillepalle
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von pillepalle » Do 10 Dez, 2020 03:09

Hab gerade den Livestream mit Philip Grossmann auf Newsshooter geschaut. Musste schon etwas schmunzeln (weil es mir sehr bekannt vorkam), wie er versucht sein Equipment bei seinen Jobs on location möglichst minimalistisch zu halten :) Und es geht hier um Fernseh-Dokus... also alles andere als Produktionen für die Ewigkeit.

Bild

Auch dass er am Ende feststellt, dass sich das Konzept einer Kamera die beides kann (Stills und Film) sich nicht bewährt hat, und er es besser findet zwei verschiedene Kameras dafür zu nutzen. Ebenso wie die Einsicht, dass alle modernen Kameras eigentlich gut genug sind und es immer auf den Anwendungsfall und die individuellen Vorlieben ankommt, welches Setup für einen am besten funktioniert.



VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




Darth Schneider
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Darth Schneider » Do 10 Dez, 2020 05:38

Also das mit den verschiedenen Kameras für Stills und Video sage ich schon seit Jahren. Auch diese Hybrid Kamera ( möchte gern Wollmilchsau) Welle könnte von mir aus eigentlich schon längst ein Ende haben.
Eine Hybrid Kamera ist doch immer, was die Bedienung und das Kamera Menü betrifft, doch eigentlich eher mühsam und immer mit Kompromissen behaftet die es bei einer reinen Film Kamera gar nicht gibt.
Und ausserdem mit tausend Funktionen ausgestattet die man dann nur zum Fotografieren nutzten kann und einem beim filmen unter Umständen im Weg sind.

Ausserdem ist es doch immer besser für zwei eigentlich voll verschiedene Jobs zwei verschiedene Werkzeuge zu benutzen. Vor allem wenn man das beruflich macht.
Fotografieren und filmen ist nicht dasselbe...
Und wer diesbezüglich viel beruflich auf Reisen am filmen ist, sollte besser eine oder gleich mehrere Ersatzkamera dabei haben.

Ich durfte ja auch ein paar mal für Kunden im Ausland filmen und fotografieren.

Damals als ich noch jung war, u.a. für Intercoiffeure Schweiz in Paris.
Eine grosse Frisuren und Modeschau und am Tag ein Foto Shooting mit etwa 15 Models.

Auf der Bus Reise, aus der Schweiz, nachts, ist der Busfahrer dann mitten auf der Autobahn eingeschlafen...Wir sind in einen Lastwagen gekracht.
Fazit: Bus Totalschaden, lag auf der Seite, etwa 5 leicht verletzte Models, ich auch, hatte einige Scherben der Frontscheibe im Bein und Rumpf, aber wir hatten alle sehr grosses Glück.

Von zwei Nikon Fotoapparaten ging einer noch, von zwei Sony Videokameras war eine noch funktionstüchtig...Ein Video Stativ von Zweien war gebrochen...

Gott sei Dank, hatte ich für beide Jobs Ersatz Kameras und genug Zeugs dabei...
Und wenigstens einen sehr stabilen Kamera Koffer.
Gruss Boris
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rush
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Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von rush » Do 10 Dez, 2020 06:46

Darth Schneider hat geschrieben:
Do 10 Dez, 2020 05:38
Also das mit den verschiedenen Kameras für Stills und Video sage ich schon seit Jahren. Auch diese Hybrid Kamera ( möchte gern Wollmilchsau) Welle könnte von mir aus eigentlich schon längst ein Ende haben.
Eine Hybrid Kamera ist doch immer, was die Bedienung und das Kamera Menü betrifft, doch eigentlich eher mühsam und immer mit Kompromissen behaftet die es bei einer reinen Film Kamera gar nicht gibt.
Und ausserdem mit tausend Funktionen ausgestattet die man dann nur zum Fotografieren nutzten kann und einem beim filmen unter Umständen im Weg sind.
Ich sehe das etwas anders - je nachdem ob man es eben aus der professionellen Perspektiven betrachtet oder aus der Sicht eines Hobby/Semi-Pro's etc...

Und der Markt ist zudem extrem im Wandel - die Welten von Foto und Video verschmelzen immer mehr, warum also nicht auch einen Nutzen daraus ziehen?

Nutzer die sich tatsächlich in beiden Welten bewegen dürften es begrüßen wenn sie nur ein Tool kennen und konfigurieren müssen, vom Transport und der Bereitstellung verschiedener Akkus/Objektive etc ganz zu schweigen.

Ich würde mit einer Ursa 12k jetzt keine Fotos machen - dazu wäre sie mir persönlich zu groß, mit einer Pocket ähnlichen Kamera aber durchaus.
Eine Pocket mit EVF die sowohl Braw als auch halbwegs hochauflösende Fotos könnte wäre definitiv ganz weit oben auf meinem Wunschzettel. Gleiches gilt für Sony - wenn eine kommende A7 oder A9 etwas mehr als die bisherigen 8bit in Sachen Video wegschreibt, auf aps-c umschaltbar ist und im Fotobetrieb auf min 20MP kommt wäre das für mich das passende Tool. Ton bekommt man immer auch extern bei Bedarf gelöst, aber ich hatte auch mit mini-klinke selten Sorgen wenn man entsprechend abhört.

Wenn die Kamera beim Umschalten von Foto zu Video-Modus die präferierte und gespeicherten Settings abruft und Vice Versa wäre das doch voll in Ordnung. Und die Mär das man ständig in zig Menüstrukturen Einstellungen verändert ist in meiner Praxis jedenfalls tatsächlich ein Märchen... Kameras werden grundkonfoguriert und der Rest kann Flux über die FN Tasten oder ein Quick Menü erledigt werden. Und ja - ich Filme und Fotografie mit meiner betagten A7rII, das klappt ziemlich problemlos und ohne sich die Finger im Menü wund zu drücken ;-)

Problematisch wird es erst wenn Kameras durch mehrere Hände gehen, etwa im Verleih. Dann wären komplett speicherbare Settings von elementarer Bedeutung da es ansonsten in der Tat zu Problemen kommen kann... Aber als Einzelnutzer sehe ich das unproblematisch.
keep ya head up




Darth Schneider
Beiträge: 7014

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Darth Schneider » Do 10 Dez, 2020 07:06

Hast ja recht, die Kameras können ja wirklich beides mittlerweile sehr gut.
Aber Fotos mit der Pocket ? So wie sie jetzt ist ? Nein, aber wenn man jetzt wenigstens. die Fotos auf dem Screen wenigstens kurz sehen könnte und wenn der Auslöser nicht so klein und blöd zu drücken wäre...Warum auch nicht...
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




pillepalle
Beiträge: 3613

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von pillepalle » Do 10 Dez, 2020 08:08

Ich sehe das auch eher so wie Grossmann. Die Nikon kann eigentlich beides sehr gut, läßt sich mit einem Knopf umschalten und behält auch die verschiedenen Einstellungen und trotzdem funktioniert das für mich nicht. Zum einen habe ich beim Filmen immer einen Cage und verschiedenes Geraffel an der Kamera (Mikrofon,Monitor/Recorder, Follow Focus, Filter, ect). Da ist selbst das arbeiten aus der Hand und zwischendurch mal für ein Foto draufhalten unpraktisch. Zum anderen ist das ganze Drumherum anders. Mit meinem Videostativkopf mache ich keine Hochformate und habe keine Feingetriebe. Die Filterung ist eine völlig andere, wo ich bei Video draußen meist ND Filter, oder Weichzeichner, benutze. Für Stills schieße ich bei Jobs eigentlich immer tethered auf den Laptop usw... Und von technischen Kameras, wie einer Cambo mit PhaseOne Rückteil und Fachoptiken, oder anderem Licht, rede ich dabei noch nicht mal. Genauso umgekehrt. Für Film rigge ich die Kamera auf einen Gimbal, oder bewege sie mit einem Slider. Alles Dinge die bei Stills nur stören.

In bestimmten Bereichen, wo es schnell gehen muss und wenig Crew oder Budget da ist, kann man sich mit einer Kamera irgendwie arrangieren. Aber ab einem gewissen Niveau wird niemand beides freiwillig mit einer Kamera machen wollen. Ich persönlich vermeide es sogar möglichst beides zu machen. Es ist auch wirklich einfach ein anderes Mindset und wenn man gute Arbeit machen möchte, nicht damit getan mal eben auch für ein Foto mit drauf zu halten, oder umgekehrt mal ein paar Videoschnipsel mitzudrehen. In Zeiten sinkender Budgets und Crews mag das für viele zwar immer eine Überlegung sein, aber das ideal ist sicher nicht nur noch der DSLM loszuziehen, weil sie beides kann. Und privat begnügen sich die meisten mittlerweile dann sowieso mit ihrem Video oder Foto aus dem Smartphone :)

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




Jott
Beiträge: 18946

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Jott » Do 10 Dez, 2020 08:23

Oder mit Stills aus 4K-Rohmaterial. Danach fragen viele - Hauptsache, Fotograf eingespart!




pillepalle
Beiträge: 3613

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von pillepalle » Do 10 Dez, 2020 08:24

Wenn das mit 1/50s dann mal alles so geklappt hat :)

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




Jott
Beiträge: 18946

Re: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

Beitrag von Jott » Do 10 Dez, 2020 08:40

Ich schick denen immer Material-Previews mit Time Code, dann können sie selber raussuchen, was ihnen passt. Aber nicht freiwillig, denn die Beschwerden kommen dann natürlich: wieso ist das nicht richtig scharf? Dann muss man's den Kindern geduldig erklären ...




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