Logo Logo
///  >

Test : Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro in der Praxis - lohnendes Update?

von Fr, 19.März 2021 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Strom
  Fazit



Strom



Mit der neuen 6K Pro harmonisiert Blackmagic Design das Akkukonzept mit seinen aktuellen Video Assist 12G HDR Monitorrekordern – will heissen: Sowohl die Video Assists als auch die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro setzen nun auf Sony Akkus der weit verbreiteten L-Serie. In unseren Augen ein durchaus sinnvoller Schritt.

:Sony Lithium Ionen Akku NP-F750

Bei der Pocket 6K Pro kommen damit jetzt die Sony Lithium Ionen Akkus NP-F750 mit 2.600 mAh zum Einsatz. Im Nonstop 6K Aufnahme-Betrieb mit 50% Displayhelligkeit kamen wir mit einer vollen Akkuladung auf 67 Minuten. Das ist im Vergleich zur Vollformat-DSLM-Konkurrenz eher wenig.

Dessen ist sich auch Blackmagic Design durchaus bewußt und hat zusammen mit der Pocket 6K Pro auch einen neuen Akkugriff optional zur Verfügung gestellt. Dieser nimmt zusätzlich zwei Sony-Akkus auf, so dass man damit jetzt auf insgesamt über drei Stunden Aufnahmezeit kommt.



Wer entsprechend längere Aufnahmezeiten benötigt, kann jedoch statt des neuen Handgriffs auch auf eine Powerbank zwischen den Aufnahmen setzen, mit der sich die ausgeschaltete 6K Pro zwischen einzelnen Shots via USB-C nachladen lässt.



Fazit



Mit der Pocket Cinema Camera 6K Pro bringt Blackmagic Design gut überlegte Updates zum erfolgreichen Pocket Cinema Lineup: Mit integrierten ND-Filtern, optionalem Sucher und integriertem Klapp-Display stellt die Pocket Cinema Camera 6K Pro die zugleich am schnellsten als auch am komfortabelsten zu bedienende „Cinema Pocket“ dar. Gerade für Indie-Filmer bleibt die Pocket 6K Pro damit eine hochinteressante Option.

Doch die Luft für den bisherigen Erfolg der Pocket Cinema Reihe wird mit erstarkter Konkurrenz aus dem etablierten DSLM-Lager zunehmend dünner: Stabilisierte Sensoren, sehr gute AF-Funktionen, integrierte 10- und 12 Bit Logformate, lange Akkulaufzeiten, hochwertige EVFs etc. stellen ebenfalls starke Argumente dar.

Und trotzdem: Betrachtet man ausschließlich, wieviel (cinematische) Bewegt-Bildqualität man für das gebotene Geld bei der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro erhält und rechnet dann auch noch die Voll-Lizenz von DaVinci Resolve 17 dazu, bleibt auch die neue 6K Pro Pocket ein extrem attraktives Angebot – insbesondere für szenische Projekte.


Handbetrieb mit Einschränkungen


Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 6Kim Vergleich mit:

Listenpreis: 2679 €
Markteinführung: August 2019
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: EF-Mount (aktiv)

Platz 7 DSLR/DSLM Bestenliste
Samsung NX1
Listenpreis: 1500 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Panasonic DMC-G81
Listenpreis: 899 €
Micro Four Thirds

7 Seiten:
Einleitung / Ergonomie / Handling
Hauttöne
Neuer OLED-Sucher
Integrierte ND-Filter / Das BMD-Gesamt-System: DaVinci Resolve, ATEM, Streaming...
Handbetrieb mit Einschränkungen
Strom / Fazit
  

[43 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
roki100    14:53 am 22.3.2021
Ich denke, es kommt auf den Workflow an und von Kamera zu Kamera anders - bei der einen leichter bei der anderen schwieriger. Würde mich aber sehr freuen ähnliches von dir (mit...weiterlesen
prime    14:38 am 22.3.2021
Im Vergleich zu vari-ND plus Blendensteuerung (wie bei Cinefade) eröffnet es welche neue Möglichkeiten? Neu = Stand 2015...?
iasi    14:34 am 22.3.2021
Du denkst, mit einer anderen Kamera wäre dieser Look nicht möglich?
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Artikel zum selben Thema:

Test: Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro - Erweiterte Ausstattung, Rolling Shutter und Debayering Di, 16.März 2021

Weitere Artikel:


Test: Der Sensor der Sony FX3 - Rolling Shutter und Debayering Di, 23.Februar 2021
Die Nähe der Sony FX3 zur Alpha 7SIII ist ja kein Geheimnis. Dennoch wollten wir natürlich wissen, ob sich an der Bildqualität gegenüber der Consumer-Schwester Unterschiede entdecken lassen...
Test: Wie gut ist Canons Speedbooster EF-EOS R 0.71x an der EOS C70? Mo, 18.Januar 2021
Mit dem hauseigenen "Speedbooster" der auf den Namen Bayonettadapter EF-EOS R 0.71x hört, hat Canon eine sehr spannende Erweiterung für die EOS C70 im Programm: Schließlich lassen sich mit dem 0,71-fach Canon Focal Reducer EF-Vollformatoptiken unter Beibehaltung des Vollformat-Bildwinkels am S35-Sensor der C70 betreiben. Wie gut dies funktioniert, haben wir in unserem Praxistest geklärt (inkl. Videoclip)
Test: Der Sensor der Canon EOS C70 - Rolling Shutter und Debayering Do, 17.Dezember 2020
Mit der EOS R5 und R6 hatte Canon im Herbst ja schon einen sauberen Auftritt in unserem Testzirkus hingelegt. Nun durften wir endlich auch eine finale Version der Canon EOS C70 für unsere Messungen in der Redaktion begrüßen...
Test: Sony Cinema Line FX6 - 4K Sensor Qualität inkl. Dynamik und Rolling Shutter Mo, 14.Dezember 2020
Mit der FX6 hat Sony einen A7S III Sensor in ein professionelles Kameragehäuse gepackt. Wir wollen in dem folgenden Artikel klären, ob dabei signifikante Unterschiede in der Bildqualität gegenüber der A7SIII zutage treten...
Test: Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis? Di, 8.Dezember 2020
Test: Canon EOS C300 Mark III in der Praxis: Hauttöne, 10 und 12 Bit (internes) RAW und 10 Bit XF-AVC LOG Recording …. Teil 1 Do, 7.Mai 2020
Test: Canon EOS C300 Mark III - Neue S35 Referenz in der 4K-Signalverarbeitung? Mi, 6.Mai 2020
Test: Panasonic EVA1 5,7K RAW mit dem Blackmagic Video Assist 12G HDR Fr, 3.April 2020
Test: Sony FX9 in der Praxis - Teil 3: Ergonomie, Vario ND, Zubehör für die FX9 und finales Fazit Mi, 22.Januar 2020
Test: Sony FX9 in der Praxis - Teil 2: Hauttöne, Bildeindruck, S-Cinetone, S-Log 3 u.a. Fr, 10.Januar 2020


[nach oben]


[nach oben]















Artikel-Übersicht



Artikel-Kategorien:



update am 22.April 2021 - 19:24
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*