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Praxistest : Samsung SM961 als DaVinci Resolve Rendercache

von Do, 13.Oktober 2016 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Die Samsung SM961 - schnell und (relativ) günstig
  Kühle(nde) Karte
  Die Praxis
  Und stabil?
  Fazit

Wir hatten ja schon einmal in einem Kurztipp beschrieben, wie sich mit einem separaten Rendercache die Arbeit unter DaVinci Resolve deutlich beschleunigen lässt. Kurz zusammengefasst: Man kann in Resolve einstellen, dass beispielsweise das Debayering (auch gerne zusammen mit einem rechenaufwändigen Denoising und evtl. etwas Motion Blur) in der ersten Node nicht jedes mal frisch in Echtzeit berechnet werden muss. Stattdessen kann Resolve das (Zwischen-)Ergebnis automatisch in einem Backgroundcache ablegen, der dann die Ausgabe dieses Nodes als unkomprimierte Einzelbilder speichert und diese im weiteren Node-Baum verwendet. Solange man an den Parametern des Nodes nichts mehr verändert steht so für die weiteren Effekte wieder die volle GPU-(und CPU-)Leistung zur Verfügung.

[UPDATE:] Wir hatten irrtümlich im folgenden Artikel die Preise der PM961 herangezogen, was nun korrigiert ist.



Die Samsung SM961 - schnell und (relativ) günstig



Wir haben die neue Samsung SM961 SSD zum Anlass genommen, dies noch einmal näher in der Praxis auszuprobieren. Vorweg sollten wir vielleicht erst einmal ein paar Hintergründe zur Samsung SSD SM961 beleuchten. Hierbei handelt es sich nicht um eine “übliche” SSD, die man über einen SATA-Anschluss mit dem Mainboard verbindet, sondern um ein PCIe M.2 Modul, das ohne Gehäuse ausgeliefert wird. Mehr zu unterschiedlichen SSDs gibt es hier zu lesen.
Entweder steckt man eine solche M.2-SSD in einen speziellen Mainboardsteckplatz oder man erwirbt dazu eine separate PCI-Adapterkarte, die dann die SSD über einen PCIe-Steckplatz im Computer zugänglich macht.



Kühle(nde) Karte



Unser Mainboard GA-X99-UD4 stellt zwar einen M.2-Steckplatz zur Verfügung, jedoch ist dieser nicht mit voller PCIe 3.0 x4 Geschwindigkeit angebunden. Daher waren wir auf eine PCIe-Adapterkarte angewiesen. Wir haben für diesen Kurztest auf eine aquacomputer kyroM.2 zurückgegriffen. Vor allem, weil der Hersteller diese Karte auch als Kit mit einer passiven Kühllösung anbietet. NVMe-SSDs können nämlich unter Dauerlast schnell heiß werden. Da sie als nackte Platinen geliefert werden, bleibt die Kühlung komplett am Anwender überlassen.

Die KyroM.2wird optional mit passivem Kühlkörper sowie zwei Wärmeleitpads ausgeliefert.



Die von uns eingesetzte Samsung SM961 ist dazu nur für OEMs und nicht für Endanwender gedacht, weshalb sich Garantieansprüche auch höchstens gegenüber dem Händler geltend machen lassen. Doch nicht nur deswegen ist eine zusätzliche Kühlung sicherlich nicht verkehrt. Genau unser Testmodell war nämlich von einem Fehler betroffen, der die SSD im Extremfall bei Überhitzung abstürzen lassen kann.

Dafür ist die SM961 gemessen an ihrer Leistung relativ günstig zu erstehen. Ca. 140 Euro klingen zwar für eine "normale" 256 GB SSD nicht unbedingt nach Schnäppchen, jedoch hat es die SM961 in sich. Denn sie schafft es lesend beinahe das PCIe 3.0x4 Limit zu erreichen. Sprich über 3000 MB/s pro Sekunde. Und auch schreibend sind die angesagten 1.400 MB/s momentan ein Spitzenwert. Für einen Rendercache, der ja nur häppchenweise Einzelbilder aufnimmt ist dabei auch die Größe von 256 GB mehr als ausreichend dimensioniert. Und sollte die SSD tatsächlich einmal aus Überhitzung abstürzen, so wäre dies im Falle eines Caches kein Beinbruch...

Die Praxis


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Und stabil? / Fazit
  

[15 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
blueplanet    15:27 am 19.10.2016
...keiner von Euch eine Idee??
blueplanet    07:19 am 19.10.2016
...ich habe da mal ein Problem ;) Durch den Test aufmerksam geworden, habe ich mir eine PM961 für 103€ zugelegt. Leider bekomme ich diese als Cachepartition im aufgesetzen...weiterlesen
rudi    19:22 am 15.10.2016
Wir haben die SM getestet, aber haben sie ursprünglich im Preisvergleich mit der PM durcheinandergebracht. Artikel ist jetzt korrigiert, wobei die PM961 sicherlich ähnliche...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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