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Einführungen : Tipps zum Drehbuch schreiben

von Mo, 8.August 2016 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Grundsätzliches
  Die Story
  3-Akt-Aufteilung
  Kosten vorhersehen
  Dialoge und Charaktere
  Subtile Untertöne
  Ist das schon Alles?

Gute Kamera-Einstellungen, feinster Schnitt oder die coolsten Schauspieler können einen Film nicht besser machen, als sein Drehbuch. Das Drehbuch ist folglich eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Film. Wie konkret es tatsächlich ausgearbeitet sein muss, hängt stark vom Talent des Filmers und dem Filmkonzept ab. Natürlich gibt es Filmbeispiele in der Geschichte, bei denen es am Set sehr spontan zuging, jedoch ist das die seltene Ausnahme. Auch um allen Mitwirkenden einen Fahrplan für die Produktion in die Hand zu geben, ist ein Drehbuch in der Regel ein bewährtes Instrument, in das man lieber etwas mehr Zeit und Mühe investieren sollte.

Es gibt jede Menge Bücher, die tausend Tipps bereithalten, wie man ein Drehbuchautor wird. Außer einer gewissen Form (die man schnell lernen kann) gibt es hierfür wohl unzählig viele Ansätze. Wenn man in dieser Richtung etwas mehr Erfahrung sammeln will, sollte man diese Bücher ruhig lesen. Als "Klassiker" gelten unter anderem die Bücher von Syd Field und Blake Snyder. Beide sind mittlerweile verstorben, weshalb das letzte Wort bezüglich Drehbuchgestaltung wohl jetzt andere ergreifen dürfen und werden.

Eine gut zusammenfassende, kostenlose Online-Anleitung mit vielen typischen Hinweisen, die man kennen sollte, findet sich unter anderem hier. Neben diesem wahrscheinlich notwendigen Handwerkszeug wollen wir euch allerdings auch noch ein paar Tipps auf den Weg geben, die wir selber im Laufe der Zeit gesammelt haben.



Grundsätzliches



Die zwei wichtigsten Ratschläge auf dem Weg zum Drehbuchautor: Viel schreiben und aufmerksam durch das Leben gehen. Es kann dazu nie schaden, andere Drehbücher zu lesen und sich die Filme dazu mehrmals "mit anderen Augen" anzusehen. Analysiert eure Lieblingsfilme einmal ohne Ton (oder auch mal ohne Bild), um ein Gespür für Dialog- oder Szenengestaltung zu entwickeln. Der Trick ist dabei sich eben nicht von dem Film "mitreißen" zu lassen, sondern nüchtern im Analysemodus zu verbleiben. Bei "Bild ohne Ton" fällt es deutlich leichter, sich auf die Konstruktion des Filmes zu konzentrieren. Eine schöne Masse an englischen Original-Drehbüchern zu bekannten Hollywood-Spielfilmen findet sich übrigens hier.

Wenn man sich mit der Drehbuch-Gestaltung beschäftigt, kommt man üblicherweise schnell in Kontakt mit vielen Drehbuchregeln. Grundsätzlich sollte man sich (und auch die eigenen Ideen) nicht jeder „goldenen Regel“ unterwerfen. Vielmehr liegt im bewussten Bruch einer Regel oft der besondere Reiz eines Films. Hierzu sollte man die Regeln jedoch zumindest ansatzweise kennen.

Man muss sich auch nicht unbedingt zu schade sein, Ideen aus anderen Filmen zu modifizieren. Oft entsteht eine gute Filmidee beim Betrachten eines anderen Films, weil man sich denkt: "Das hätte ich aber ganz anders gemacht". Gute Plot-Ideen - seien es auch nur kleine, aber elemetare Teile davon - sollte man allerdings keinesfalls direkt kopieren. Wenn diese Ideen zu offensichtlich aus einem anderen Film stammen, kann sich dies als juristischer Boomerang erweisen, der das Drehbuchprojekt nach der Fertigstellung in die Schublade diverser Anwälte verbannen kann.

Die Story / 3-Akt-Aufteilung


4 Seiten:
Einleitung / Grundsätzliches
Die Story / 3-Akt-Aufteilung
Kosten vorhersehen / Dialoge und Charaktere
Subtile Untertöne / Ist das schon Alles?
    

[11 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Drushba    18:33 am 4.9.2016
Eben. Auf Slashcam diskutiert man Technik, keine Inhalte. ;)
Benutzername    18:19 am 4.9.2016
das wort zum sonntag
StanleyK2    17:58 am 4.9.2016
Die einen schreiben Drehbücher, die verkauft/verfilmt werden, die anderen diskutieren hier endlos herum ...
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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