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Basiswissen Videoproduktion : Import

von Fr, 22.Januar 2010


Nach dem Projektstart werden die gewünschten Clips in der Regel in ein separates Projektfenster oder Bin-Fenster importiert. Programme mit einer integrierten Capturing-Software legen die aufgenommen Clips meist automatisch in dieses Projektfenster. Ansonsten sucht man die benötigten Clips von Hand auf der Festplatte und importiert diese.

Viele Programme bieten zur Organisation der Clips eine mehr oder weniger komfortable Clipverwaltung an. In solchen Systemen können Sie Clips nach diversen Eigenschaften (wie TimecodeTimecode im Glossar erklärt oder Schlagworten) suchen sowie sortieren, was einen komfortableren Arbeitsablauf bei umfangreichen Projekten garantiert. Das Zuweisen von Schlagworten zu Clips nennt man Tagging. Es kann durchaus praktisch sein, wenn man solche Tags auch schon bei der Aufnahme oder in einem Capturing-Programm beim Sichten zuweisen kann. Ein durchgehender Standard ist hier allerdings noch nicht in Sicht. Wer hier ein proprietäres FormatFormat im Glossar erklärt eines Herstellers benutzt, macht sich natürlich von diesem (Schnitt-)System entsprechend abhängig. Im Falle eines Software-Wechsels, verliert man dann nämlich alle Tags, die man man seinen Clips mühevoll zugewiesen hat.

Manche Programme bieten auch schon im Projekt-Fenster (oder in einem separaten Bereich) eine schnelle Vorsortierung der Clips (Storyboard-Funktion) an. Hier lassen sich Clips schon wie bei einem kleinen Rohschnitt anordnen und Schnittfolgen ausprobieren. So richtig hilfreich kamen uns solche Funktionen allerdings noch nie vor. Denn wer sein Schnittsystem bedienen kann, zieht solche Clips auch schnell direkt in die TimelineTimeline im Glossar erklärt und testet sein Schnittfolgen dort. Zur Verwaltung lassen sich hierbei Unterprojekte einrichten, die nur dazu dienen, Schnittversuche abzulegen. So gesehen finden wir es wichtiger, dass ein Schnittprogramm mehrere Timelines offen halten kann, als dass eine Storyboarding-Clipansicht vorhanden ist.


  

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