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Basiswissen Videoproduktion : Gedanken zur PC-Einrichtung

von Di, 19.Januar 2010


Die genannten Ratschläge sollten etwas helfen, beim Kauf eines eigenen Systems etwas mitreden zu können. Leider könnte man ein ganzes Buch darüber schreiben, wie man den perfekten Schnittcomputer baut. Auch die Einrichtung eines Systems bietet viele Tücken. Zahlreiche Tipps zu diesen Themen (und ein hilfreiches Forum) findet man jedoch auf unserer Webseite. Wer eine Schnittkarte einsetzen will, sollte vor dem Kauf auf die Empfehlungen des Herstellers achten und nur Komponenten verwenden, die dieser ausdrücklich zum Betrieb mit seiner Lösung empfiehlt.

Und noch ein schlauer Rat zum Schluss: Falls man regelmäßig Videos bearbeiten will, sollte man dafür ein separates System einrichten. Viele Anwender installieren auf ihrem Rechner zusätzlich viel andere Software. Oft dient dieses System auch als Surf- und Spielstation. Wer es nicht versteht, akribisch über die eigenen DLLs zu wachen, kommt schnell ins Versionschaos und zu einem unstabilen Schnittplatz.

Wer sich kein zweites System leisten kann oder will, sollte dann zumindest eine Dual-Boot-Konfiguration ins Auge fassen. Das ist ein System, auf dem verschiedene Betriebssysteme gestartet werden können. Allerdings ist auch die Einrichtung eines Dual-Boot-Systems nicht ganz trivial.

Einfacher, aber ebenfalls mit etwas Bastelei verbunden, ist die Erweiterung eines Systems mit Wechselfestplatten. Dabei können verschiedene Festplatten zum Starten des Systems in den Rechner geschoben werden. Je nach Aufgabengebiet kann jede Festplatte dann ihr eigenes Betriebssystem und die zugehörigen Programme enthalten. Dadurch lässt sich ein Schnittrechner von einer Surfstation stringent und durchgehend trennen, ohne zwei Rechner kaufen zu müssen.

Die Belohnung dieser Mühe kann sich durchaus auszahlen. Denn auch wenn es viele Apple- und Casablanca-User nicht glauben wollen: Es gibt sie da draußen, die wirklich stabilen, PC-basierten Videoschnittsysteme...


    

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