Last but not least: es wird wieder gedreht...

Immerhin sind weltweit viele Filmproduktionen - unter Auflagen - wieder angelaufen und lassen auf neue Filme hoffen - auch wenn die Produktionskosten durch die Sicherheitsmaßnahmen deutlich steigen. Steven Soderbergh rechnet zum Beispiel mit 15-20% an Mehrkosten. Weltweit und auch hierzulande wird also wieder gedreht - mit ganz unterschiedlichen Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa wiederholten COVID19-Tests, Gruppenquarantäne vor Drehbeginn, Vollquarantäne der Filmcrew während des Drehs, Aufteilung der Produktionsteams in Kleingruppen, das Tragen von Masken, Umschreiben des Drehbuchs (wie z.B. Wahrung der körperlichen Distanz, keine Massenszenen bzw. Ersatz durch CGI), Umstrukturierungen des Drehplans (Szenen mit Körperkontakt erst am Schluß) und Einhaltung von Abstandsregeln.



Kinos weiter in Not - neue Studie macht Hoffnung, aber das Filmauswertungsfenster wackelt : coronaproduction


Tatsächlich ziemlich entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen (und somit für die Sicherheit aller Beteiligten) scheint dabei zu sein, dass eine Person am Set ausschließlich als "Corona-Beauftragte" agiert, sich also nur darum kümmert, dass die Vorgaben auch eingehalten werden. So können sich alle anderen voll auf ihre Jobs am Dreh konzentrieren und die Vorsicht kommt trotz Hektik nicht zu kurz.


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