Logo Logo
///  >

Test : Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

von Sa, 18.Dezember 2010 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung

Mit der Panasonic GH2 schickt Panasonic den Nachfolger seiner Micro Four Third Systemkamera GH1 ins Rennen. Wir haben die GH2 durch diverse Testparcours geschickt und dabei eine neue Referenz entdeckt ...

Panasonic GH2 mit Klapp- und Touchdisplay



Mit der GH1 hatte Panasonic bereits so etwas wie eine kleine Sensation in der Videowelt eingeführt - zumindest was die technischen Daten anbelangte: Wechseloptiken, ein Sensor der 2/3“ Sensoren größenmäßig weit hinter sich läßt und ein Preis, der das Ganze Paket mit knapp über 1.000 Euro recht günstig erscheinen liess.

Unser alter Test der GH1 listete neben einer ganzen Reihe von positiven Eindrücken jedoch auch ein Paar Schwachstellen auf. Zu diesen gehörten: Etwas zu geringe AVCHD-Datenrate (Artefakte), kein Full-HD HDMI Output sowie ein zu langsame Sensorauslesung, welche kein „echtes“ 1080 50i erlaubte sondern ein etwas getrickstes (weil einfach der gleiche 25p-Frame interlaced wurde), so dass auch bei 1080 50i ein leichtes Ruckeln durch das Bild ging, wie man es von 25p Formaten gewohnt ist.

Auftritt GH2:
Erhöhte Datenrate in 24p, Full HD HDMI-Output und deutlich schnellere Sensorauslesung mit „echtem“ 1080 50i ... Doch der Reihe nach ... zunächst ein Paar technische Eckdaten, bevor wir, wie gewohnt, mit dem Handling anfangen ...

Die Panasonic GH2 MikroFourThird-Kamera verfügt über einen sog. Live MOS Sensor (CMOS-verwandt) mit 16MP Auflösung (4MP mehr als der Vorgänger). Videos werden im AVCHD Standard auf SD-Karten (SD, SDHC und SDXC) aufgezeichnet, bei der Fotofunktion stehen JPEG, RAW und MPO (Multi-Picture Object mit 3D-Optik) zur Verfügung. Die Serienbildunktion des Fotomodus ist von der Auflösung (und dem Buffer) abhängig und reicht von 2 bis max. 7 B/s (im Burstmodus mit elektronischem Verschluß sind 40 B/s möglich).

Panasonic GH2 mit „filmlookfähigem“ Sensor



An Stelle des dualen Prozessors sind bei der GH2 nun 3 Kerne getreten, die lt. Angaben von Panasonic u.a. einen 2x schnelleren Autofokus sowie im Bildprocessing einen höheren Dynamikumfang erlauben.

An Ein- und Ausgängen stehen ein HDMI-Out, eine Miniklinken-Buchse (2,5mm) an der wahlweise ein externes Mikro oder ein Kabelfernauslöser betrieben werden können sowie ein AV-Out an dem entweder AV-Signale oder mit einem beigefügten, speziellen USB-Kabel Daten von der Kamera zum PC kopiert werden können.

Die Speicherkapazität für Video bei 64 GB SDXC Karten (Panasonic empfiehlt für AVCHD Class 4 oder höher) liegt bei maximaler Videoqualitätsstufe (24H) bei 6 h 13 Min. Die maximale Aufnahmedauer eines Videos am Stück liegt bei 29min und 59sec.

Mehr technische Daten finden sich auf den Seiten des Herstellers.

Die Panasonic GH2 wird als einzelner Body sowie derzeit in zwei Kit-Varianten zu folgenden Preisen (UVP.) angeboten:

Panasonic GH2 Body (DMC-GH2): 899,-
Pansonic GH2 + 14 - 42mm (KB 28 – 84mm), F 3,5 – 5,6 (DMC-GH2K): 999,-
Pansonic GH2 + 14 – 140mm (KB 28 – 280mm), F 4,0 – 5,8 (DMC-GH2H): 1.550,-

Kurz noch ein Satz von uns vorweg zum Gebrauch der Klassifizierung „Video-DSLR“. Natürlich stellt die GH2 streng betrachtet keine Video-DSLR dar, weil ihr ein optischer Sucher mit Reflex-Spiegel fehlt. Da sie jedoch über Wechseloptiken verfügt, preislich im DSLR-Segment angesiedelt ist und von den allermeisten Video-Nutzern im Vergleich zu „echten“, videofähigen DSLRs gesehen werden wird, sprechen wir im Folgenden von der Panasonic GH2 auch als Video-DSLR.

Handling


7 Seiten:
Einleitung
Handling
GH2 Touchscreen
HDMI-Out / AVCHD / Kaum Schwächen
Aus dem Messlabor
Reallive Aufnahmen
Fazit
  

[209 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Anonymous    21:34 am 1.1.2012
nur im fotomodus wäre die richtige antwort gewsen
krokymovie    10:41 am 9.3.2011
deine aussage bezüglich pany's akku-politik ist leider wahr und nervt auch mich gewaltig. das auch bei der af-101 ein leicht verändertes akku-design kreiert wurde, ist mehr als...weiterlesen
Anonymous    08:18 am 9.3.2011
Heile,heile Gänschen,ist bald wieder gut.... einen Faschingsdienstag-Rundum-Schlag nenne ich sowas.......wir können nur hoffen, die Ernüchterung folgt bald.....weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Weitere Artikel:


Test: Canon EOS R5 Firmwareupdate 1.3.0: Canon Log 3, Cinema Raw Light und IPB-Light in der Praxis Di, 30.März 2021
Wir hatten bereits Gelegenheit, das neue Firmwareupdate 1.3.0 für die Canon EOS R5 in der Praxis zu testen. Mit diesem 1.3.0 Update erhält die Canon EOS R5 gewichtige neue Videofunktionen wie Canon LOG 3, RAW Light und IPB Light. Hier unser dazugehöriger Test inkl. Hauttönen in Canon Log3 in RAW, RAW Light, IPB Light sowie Belichtungs- und Postproduktionstips ...
Test: Sony FX3 vs Canon EOS R5 im Vergleich - welche Kamera wofür? Hauttöne, Autofokus, Auflösung, uvm.. Di, 9.März 2021
Wie schlägt sich die neue Sony FX3 im Vergleich zur Canon EOS R5? Beide Vollformatkameras bewegen sich in etwa in der gleichen Preisklasse und stellen hochwertige Filmwerkzeuge dar. Trotzdem unterscheiden sie sich Teils deutlich voneinander. Für welche Projekte eignet sich welche Kamera am besten? Hier unser ausführlicher Bericht aus einem direkten Praxisvergleich – inkl. Sony A7S III.
Test: Sony FX3 in der Praxis: Die “CINE - A7S III“: Autofokus, Ergonomie, Hauttöne, Zeitlupe … Di, 23.Februar 2021
Wir hatten bereits Gelegenheit zu einem ausführlichen Test der neuen Sony FX3 in der Praxis und haben uns vor allem die Ergonomie, den Autofokusbetrieb bei 200mm f2.8 (!), die Hauttonreproduktion inkl. LOG/LUT, Cinetone und allen Farbprofilen, die starke Zeitlupenfunktion, den Akkuverbrauch, die Stabilisierungsleistung uvm. angeschaut: Ist die Sony FX3 die bessere A7S III?
Test: Sony A7S III vs Canon EOS R6 Vergleich: Autofokus mit f1.8 offener Blende beim Interview Do, 4.Februar 2021
Die aktuellen Vollformat DSLMs von Canon und Sony verfügen derzeit über den besten Video-Autofokus in ihrem Segment. Wir haben in diesem Praxis-Test ein Interview bei komplett offener Blende f1.8 mit der Sony A7S III und der Canon EOS R6 parallel gefilmt. Wir wollten wissen, ob der Autofokus hierbei stabil und verlässlich genug arbeitet, um sich 100% auf ihn zu verlassen. (inkl. Videoclip).
Test: Der Dynamikumfang der Sony A7SIII im Vergleich mit Canon R5, R6 und Panasonic S5 Mo, 12.Oktober 2020
Test: Canon EOS C70: Erste Aufnahmen: Hauttöne, Dual Pixel AF, Stabilisierung uvm Do, 1.Oktober 2020
Test: Canon EOS R6 im Praxistest - die bessere Alternative für 4K 10 Bit LOG 50p? - Teil1 Mi, 23.September 2020
Test: Der Dynamikumfang von Canon EOS R5 / R6, Panasonic S5 und Sony A7SIII im Vergleich Fr, 18.September 2020
Test: Sony A7S III im Praxistest: Ergonomie, Bedienung, AF-System, Fazit … Teil 2 Di, 15.September 2020
Test: Der Sensor der Panasonic S5 - Rolling Shutter und Debayering Mo, 7.September 2020
Test: Panasonic S5 in der Praxis: Hauttöne, 10 Bit 50p intern, Gimbal-Betrieb, AF, LOG/LUT … Teil 1 Mi, 2.September 2020
Test: Canon EOS R5 im Praxistest: Hauttöne, 12 Bit RAW, LOG/LUT - Teil 1 Fr, 28.August 2020


[nach oben]


[nach oben]















Artikel-Übersicht



Artikel-Kategorien:



update am 13.April 2021 - 16:21
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*