Apple hat wie erwartet gerade das neue iPhone präsentiert. Das Killerfeature in Sachen Video dürfte die Zeitlupen-Funktion sein -- aufgezeichnet werden bis zu 120 fps bei der kleineren HD-Auflösung 720p. Die Optik scheint etwas lichtstärker mit einer Anfangsblende F2.2 zu sein (vorher 2.4), dazu wurde die aktive Sensorfläche um 15% vergrößert; da die Auflösung gleich bleibt (8 MP) entsprechend auch die Pixel (1,5 µPixel).
Zumindest im Photomodus ist eine digitale Bildstabilisation hinzugekommen, mit der sich schärfere Bilder machen lassen sollen. Dabei werden mehrere Bilder gemacht und diese dann anscheinend kombiniert - insofern ist fraglich, ob das neue iPhone auch im Videomodus eine Stabilisation bietet. Ferner werden nun Serienfotos unterstützt mit 10 Bildern in der Sekunde bei voller Auflösung. Dazu muss einfach der Auslöser (erstmalig eine eigene Hardware-Taste) länger gehalten werden.

Weiters wurde der Prozessor des iPhones aufgerüstet: es arbeitet jetzt erstmalig ein A7 Chip mit 64-Bit, der doppelt so schnell sein soll wie der des iPhone 5 (die Grafik ist 5x schneller und unterstützt jetzt OpenGL ES 3.0). Das demnächst erscheinende iOS 7 wird auch 64-Bit nutzen und rückwärtskompatibel sein - Applikationen können dann 64-Bit nutzen (sie müssen dazu upgedatet werden) - müssen aber nicht, sie funktionieren auch so mit dem neuen iOS weiter.
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Der Fingerabdrucksensor TouchID verfügt über eine Auflösung von 500ppi -- eine unglaubliche Auflösung, so Schiller. Er sitzt wie erwartet hinter dem Home-Knopf und soll den Fingerabdruck einer Person genau identifizieren können. Sollte dies nicht nur optional sondern tatsächlich der einzige Weg sein, das iPhone zu entsperren, doch ein etwas bedenklicher Schachzug im Lichte der Enthüllungen der letzten Zeit. Denn wie sich nicht mehr leugnen läßt, wecken alle verfügbaren Daten Begehrlichkeiten... Um den Sensor zu schützen, wird Saphirglass genutzt.
Last but not least: iMovie sowie einige weitere Apps sollen künftig kostenlos angeboten werden, statt für 4,49 Euro wie jetzt. Vorgestellt wurde auch das iPhone 5C, das weitgehend identisch ist mit dem (jetzt) alten iPhone 5 und mit verschiedenen farbigen Plastikgehäusen erhältlich sein wird.
Die neuen iPhones werden ab 20. September verfügbar sein, das 5S wird in der günstigsten Ausführung (16GB) ca. 700 Euro kosten.