Nikon trennt sich wieder von seiner 2016 übernommenen Motion-Control-Tochter Mark Roberts Motion Control (MRMC). Das Unternehmen ist spezialisiert auf modernste Kamerarobotik und Automatisierungstechnik für die Bereiche Film, Rundfunk, Fernsehen, Sport, Live-Veranstaltungen und Fotografie. Für das Milo Motion Control Rig gab es 1999 sogar einen Technik-Oscar. Letzten Herbst wurde der kompakte Kameraroboter Cinebot Nano vorgestellt, der professionelle, exakt reproduzierbare Kamerabewegungen auch für Solo-Shooter oder unter beengten Drehbedingungen verspricht.

Passt ganz gut zu der Marke mit Cine-Ambitionen, würde man meinen, vor allem da Nikon ja vor zwei Jahren auch RED kaufte. Nikon selbst hatte bei der Übernahme angegeben, damit in neue Imaging-Geschäftsfelder expandieren zu wollen. Doch laut einer kurz gehaltenen Meldung hat Nikon nun nach einer Neubewertung seines Geschäftsportfolios beschlossen, alle Anteile an MRMC an die MRMC Bidco Limited zu übertragen.
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Übrigens taucht MRMC im Quartalsbericht auch schon auf. So werden in der Vorschau auf das vierte Quartal der Imaging-Division bereits zwei kommende Minusposten gelistet, nämlich -0,8 Mrd. Yen für MRMC (fixed asset impairment losses) sowie weitere -0,6 Mrd. Yen für Ausgaben rund um geistiges Eigentum. Ersteres scheint eine Abschreibung zu sein, was hieße, dass Nikon durch den Verkauf der MoCo-Firma weniger Geld einnimmt, als damals ausgegeben wurde bzw. als den bisherigen Buchwert der Firma.


















