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Neue Apple iPad Pros mit M1, Thunderbolt 4 und Mini-LED Display mit Local Dimming Zonen

[14:49 Mi,21.April 2021 [e]  von ]    

Neben dem neuen 24" iMac hat Apple auch neue Versionen des iPad Pro 11" und 12.9" vorgestellt mit bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und 2 TB Speicherplatz. Die Neuerungen umfassen Apples M1 Chip als neues Herz des iPads sowie ein neues Liquid Retina XDR Display mit Mini-LED Technologie, einen bis zu 2 TB großen Speicher, Thunderbolt / USB 4 als neue Schnittstelle sowie 5G-Unterstützung und einen integrierten LiDAR-Scanner.

ipad-pro-12-11
Neue iPad Pros






Neu: M1 statt A12Z

Die in den neuen iPad Pros verwendete Version des M1 ist wie es scheint dieselbe, die auch im neuen 24" iMac sowie dem MacBook Air 13", MacBook Pro 13" und Mac mini eingesetzt wird: der M1 Soc verfügt auch hier über 8-CPU- und 8-GPU-Kerne sowie eine 16-Core Neural Engine. Anders als auf diesen Modellen allerdings arbeitet der M1 im iPad Pro unter iPadOS und nicht MacOS Big Sur. Der Arbeitsspeicher ist bei den 128 GB, 256 GB und 512 GB Modellen 8 GB, bei den 1 TB und 2 TB Modellen 16 GB groß.

M1
M1 SoC




Mehr Leistung durch M1

Im Vergleich zum A12Z Bionic Chip der iPad Pros der letzten (2020er) Generation soll der M1 der neuen Modelle eine bis zu 50 Prozent schnellere CPU-Leistung bzw. eine bis zu 40 Prozent höhere GPU-Performance bieten. Apple vergleicht die Performance der verschiedenen M1-Modelle zwar nicht untereinander, da aber alle den gleichen Chip nutzen, unterschieden sie sich in ihrer Leistung nur in der maximal kühlbaren Leistung - deswegen dürften die aktiv gekühlten M1 Modelle wie der MacBook Pro, Mac mini und iMac dauerhaft mehr Leistung bringen als die passiv gekühlten Modelle iPad Pro und MacBook Air.


Liquid Retina XDR Display mit Mini-LEDs

Wie schon in Gerüchten vermutet wurde, nutzt das im iPad Pro 12.9" verwendete neue Liquid Retina XDR Display tatsächlich (insgesamt 10.000) Mini-LEDs als Hintergrundbeleuchtung, was durch 2.596 Local Dimming Zonen nicht nur ein extrem hohes Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 und eine maximale Helligkeit von 1.000 nits im Vollbildmodus mit Spitzenwerten von 1.600 nits (HDR), sondern auch eine sehr gute Darstellung von kontrastreichen Dolby Vision und HDR-Inhalten ermöglicht. Das Display des 11" Modells dagegen ist das "alte" - es nutzt keine Mini-LEDs und erreicht nur eine Spitzenhelligkeit von 600 nits.

iPad-Pro-Videoschnitt
Videoschnitt per iPad Pro


Das Panel des 12.9" Modell besitzt eine Auflösung von 2.732 x 2.048 Pixeln, das des 11" Modells eine Auflösung von 2.388 x 1.668 Pixeln - unterstützt werden adaptiv Bildwiederholungsraten bis zu 120 Hz. Für die professionelle Arbeit mit Bildern ist auch die Abdeckung des DCI-P3 Farbraum durch das neue Display interessant.


Weitere Neuerungen: 5G, eSIM, Thunderbolt / USB 4

Doch auch weitere Komponenten hat Apple in den neuen iPad Pros upgegraded: so beherrschen die LTE Versionen jetzt auch den 5G Standard und unterstützen den Einsatz von eSIMs (wie schon die neuen iPhones).

Als Schnittstelle steht jetzt erstmals Thunderbolt / USB 4 zur Verfügung, welche mit bis zu 40 Gbit/sGbit/s im Glossar erklärt eine 4-mal größere BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt per Kabel bereitstellt als noch das vorherige iPad Pro - zum Beispiel zum Anschluss eines 6K Pro XDR Displays oder anderer mit Thunderbolt-Ports ausgestatteter Peripheriegeräte. Der Thunderbolt / USB 4 Port ist unter anderem abwärtskompatibel mit Thunderbolt 3, USB 3.1 Gen2 und kann auch zum Aufladen des Geräts genutzt werden.

iPad-Pro-extern-6K
6K Display per Thunderbolt am iPad Pro




Kamera Upgrade: Ultraweitwinkel, LiDAR und Folgemodus

Neu ist auch die 12 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera auf der Vorderseite sowie der speziell für Videotelefonate entwickelte Center Stage getaufte, virtuelle Folgemodus des TrueDepth-Kamerasystems, welcher das größere Sichtfeld der neuen Frontkamera sowie die Fähigkeiten des M1 in Bezug auf maschinelles Lernen dazu nutzt, Usern automatisch per digitalem ZoomZoom im Glossar erklärt & Pan & Tilt & Tracking im Bild zu folgen, um einen idealen Bildausschnitt zu erhalten, in welchem die User zentriert bleiben. Dieser neue Modus kann nicht nur in Apples FaceTime sondern auch in anderen Videokonferenz- / Videotelefonie-Tools wie ZoomZoom im Glossar erklärt oder Microsoft Teams genutzt werden.

Der ISP und die Neural Engine im M1 eröffnen noch mehr Möglichkeiten für das Kamerasystem und bringen erstmals Unterstützung für Smart HDR 3 auf das iPad Pro. Zudem soll der neue LiDAR Sensor zusammen mit dem ISP auch bei schlechten Lichtverhältnissen einen schnellen und präzisen Fokus ermöglichen.

Die Videoaufnahme erfolgt auch weiterhin wahlweise in 4K mit 24 fps, 25 fps, 30 fps oder 60 fps (Weitwinkel), 1080p1080p im Glossar erklärt HD mit 25 fps, 30 fps oder 60 fps sowie 720p HD mit 30 fps. Die "Cinematic" Video­stabilisierung kann bei Aufnahmen in 1080p1080p im Glossar erklärt und 720p aktiviert werden.

iPad-Pro-Tastatur
iPad Pro mit Magic Keyboard



iPadOS 14.5

Das neue iPadOS 14.5 wird ab nächster Woche für iPad User verfügbar sein und kommt mit zusätzlichen Verbesserungen, darunter erweiterte Sprachunterstützung für Apple Pencil-Funktionen wie Kritzeln und Smart Selection, neue Emojis, Unterstützung für die neuesten Spiele-Controller und die Möglichkeit, Songtexte zu teilen und mit Apple Music die beliebtesten Songs kuratiert nach Städten auf der ganzen Welt zu sehen.


Die neuen iPad Pro Modelle: Preise und Verfügbarkeit

Das neue 11" und 12,9" iPad Pro wird in den Farben Silber und Space Grau produziert und kann ab Freitag, den 30. April online bestellt werden und wird in der zweiten Maihälfte verfügbar sein.

Wie immer läßt sich Apple das Speicherplatz-Upgrade teuer bezahlen: so kostet etwa die WLAN-Version des iPad Pro 12.9" mit 128 GB rund 1.200 Euro, ein Speicherplatz-Upgrade auf 256 GB schlägt dann mit rund 110 Euro zu Buche, 512 GB mit rund 330 Euro, 1 TB mit rund 770 Euro und 2 TB mit rund 1.210 Euro (die letzteren beiden Modelle allerdings verfügen zusätzlich noch über einen um 8 GB erweiterten Arbeitsspeicher). Die Preise im einzelnen:

- Das 11" iPad Pro startet bei 879 Euro für das Wi-Fi-Modell bzw. 1.049 Euro für das Wi-Fi + Cellular-Modell; das 12,9" iPad Pro beginnt bei 1.199 Euro (Wi-Fi-Modell) bzw. 1.369 Euro (Wi-Fi + Cellular-Modell). Wie immer gibt es auch spezielle Bildungspreise für aktuell eingeschriebene und zugelassene Studierende und ihre Eltern sowie Lehrkräfte, Mitarbeiter und Homeschooling Lehrkräfte aller Klassenstufen.

- Der Apple Pencil der zweiten Generation kostet 135 Euro; das Magic Keyboard für das neue iPad Pro in Schwarz und Weiß 339 Euro für das 11" iPad Pro bzw. 399 Euro für das 12,9" iPad Pro.

- Das Smart Keyboard Folio für das neue iPad Pro kostet 199 Euro für das 11" iPad Pro und 219 Euro für das 12,9" iPad Pro. Das Smart Folio für das neue iPad Pro kostet 89 Euro für das 11" iPad Pro und 109 Euro für das 12,9" iPad Pro.

Link mehr Informationen bei www.apple.com

  
[18 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
markusG    14:28 am 22.4.2021
Ich frage mich für welche iOS App es unbedingt den M1 Chip braucht. Spiele sind ja eher sekundär denke ich - vielleicht mag da jmd aus dem Nähkästchen plaudern? Ich bin mit...weiterlesen
Frank Glencairn    08:56 am 22.4.2021
Die Monitor/TV kalibrierungs Funktion auf dem Apple TV ist ja originell. Sicher keine professionelle Kalibrierung, aber immerhin sowas wie ne LUT Box - sollte für Consumer absolut...weiterlesen
Axel    08:22 am 22.4.2021
@Jott Es gibt Laptops und Tablets, weil es unterschiedliche Anforderungen gibt. Das akzeptiere ich vollkommen. Es stimmt, dass ein Tablet weniger naheliegend ist (oder war) als ein...weiterlesen
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