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Highspeed Filetransfer per MASV Version 3.0: schneller - und teurer

[17:57 Fr,22.Februar 2019 [e]  von ]    

Große Mengen von Filmdaten übers Netz von einem Ort zum transferieren sollte im digitalen Zeitalter eigentlich Standard sein. Dem entgegen stehen aber zu geringe Bandbreiten (vor allem für den Upload) und Geschwindigkeitsbeschränkungen der Cloudspeicherdienste wie etwa Dropbox und Googles GDrive, die bei schnellen Anschlüssen den Flaschenhals für eine schnelle Übertragung per Netz darstellen.

MASV will dem letzteren Problem Abhilfe schaffen durch ein weltweites Netzwerk von 160 Servern, die alle sehr hohe Geschwindigkeiten für Uploads und Transfers von großen Dateien (bis zu mehrere TB) garantieren. Bis zu 1 Gbps (also rund 125 MB/s) Up- und Download sollen an den meisten Standorten möglich sein. Dabei gibt es keine Beschränkungen für die Dateigröße - abgebrochene Up- oder Downloads werden automatisch weitergeführt, der Upload/Download funktioniert ohne weitere Plugins/Software simpel per Browser.


MASV-Interface
MASV 3.0 Interface


Die Bedienung ist dabei sehr einfach: per Drag und Drop (oder alternativ über ein Dateiauswahlmenü) können einzelne Files oder ganze Verzeichnisse auf den Server hochgeladen werden - der Empfänger bekommt dann den Downloadlink per Email automatisch nach erfolgtem Upload zugeschickt und kann den Download per Klick starten.


masv-mobile Der Sender kann transparent sehen, welcher Empfänger welches Files heruntergeladen hat. Die Dateien sind während der Übertragung und auf dem Server durch Verschlüsselung geschützt - auf Wunsch können die einzelnen Daten auch mit einem zusätzlichen Paßwort gesichert werden. Wer dem nicht traut, kann seine Dateien natürlich noch zusätzlich vor dem Transfer mit einem Programm seiner Wahl stark verschlüsseln.

Die Version 3.0 von MASV bringt einige Verbesserungen und Neuerungen: so wurde die Anzahl der Server ebenso erhöht wie die maximale Geschwindigkeit: sie beträgt jetzt 125 MB/sMB/s im Glossar erklärt (vorher 100 MB/s), d.h. bei der weitaus überwiegenden Anzahl von HighSpeed-Internetanschlüssen wird MASV nicht die erreichbare Uploadgeschwindigkeit beschränken. Zudem gibt es jetzt die Möglichkeit das Userinterface mit einem eigenen Aussehen/Branding zu versehen und so für einen Kunden die Tatsache, daß ein externer Dienst benutzt wird, vollkommen zu verstecken.

Neu ist auch die Möglichkeit Teams zu erstellen und Rollen (samt individuellen Zugriffsrechten) für einzelne Teammitglieder zu definieren. Zudem wurde das InterfaceInterface im Glossar erklärt auch auf mobilen Zugriff optimiert, d.h. es können jetzt auch vom Smartphone aus auf alle Funktionen zugegriffen werden. Für die Zukunft plant das MASV-Team für Kunden auch die Veröffentlichung der API.

MASV will so (natürlich eine ausreichende Uploadgeschwindigkeit des eigenen Internetanschlusses vorausgesetzt) für professionelle Film-Projekte das Verschicken von Festplatten per Kurier ersetzen. MASV nutzt Microsoft Azure Cloud und Amazon Web Services und hat so zur Optimierung der Übertragungsgeschwindigkeit Server in den verschiedenen relevanten geographischen Regionen (Washington, San Jose, Sao Paulo, Amsterdam, London, Mumbai, Singapore, Tokyo und Sydney) der Welt stehen.

MASV besitzt kein Abomodell, sondern rechnet nur die Menge der runtergeladenen Daten ab: es ist allerdings seit der Version 2.0 (2017) deutlich teurer geworden: statt 0.15 kostet ein GB jetzt 0.25 Dollar, d.h. der Preis wurde jetzt um rund 67% erhöht - der Download von zum Beispiel 500 GB kostet jetzt 125 statt vorher 75 Dollar. Ob die erhoffte Transfer-Geschwindigkeit erreicht wird, kann jeder User per kostenlosem 100GB Trial prüfen.



Link mehr Informationen bei www.massive.io

    
[2 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Valentino    23:50 am 22.2.2019
Die Alternative sind die Amazon Web Services mit dem S3 Speicher. Der reicht für große Dienste wie AmazonPrime ganz gut aus und auch bei 50mbit Upload hatten wir da ganz...weiterlesen
bennik88    20:42 am 22.2.2019
Da kommt mir allerdings schon die Frage auf wie für die meisten Produktionen und Posthäuser kosten von 125€ für 500GB gerechtfertigt sein sollen. Große Posthäuser die mit...weiterlesen
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