Der Cell-Prozessor wurde seinerzeit von IBM, Toshiba und Sony in erster Linie für die Playstation 3 entworfen und stellt aufgrund seiner vielen parallelen Rechenwerke eine Menge Rechenpower für Echtzeitvideoanwendungen bereit. Mittlerweile gibt es diese Chips jedoch auch als Steckkarten für den PC, wo diese dem Hauptprozessor bei massiv parallelen Rechenaufgaben deutlich unter die Arme greifen können.
Wie es aussieht, werden durch die SpursEngine bisher jedoch nur De-/und Encoding-Aufgaben beschleunigt. Für interessante Effekte ist momentan noch wenig angekündigt. Vielleicht ändert sich dies jedoch durch die zusätzliche Unterstützung von OpenCL, die Toshiba ebenfalls ins Aussicht gestellt hat. Hierauf dürften in Zukunft viele Echtzeit-Effekte für Videoschnitt- und Compositing-Programme basieren.