Anläßlich des 20. Europäischen Filmpreises, bei dem er für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, findet sich in der Zeit ein hochinteressantes Interview mit Jean-Luc Godard. Darin geht es - wenig überraschend - viel um das aktuelle Filmschaffen im Vergleich zu früheren Zeiten. Mehr Filme gäbe es demnach heute, aber weniger Kino. Die Kamera werde von vielen Regisseuren nur noch verwendet, um selbst zu existieren, nicht um etwas neues zu sehen.
Andere Themen sind das Fernsehen, bei dem das Bild zu nichts diene, oder auch das Tennisspielen -- Sehr empfehlenswerte Lektüre!