Godard: Kino heißt streiten

// 13:51 Sa, 8. Dez 2007von

Anläßlich des 20. Europäischen Filmpreises, bei dem er für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, findet sich in der Zeit ein hochinteressantes Interview mit Jean-Luc Godard. Darin geht es - wenig überraschend - viel um das aktuelle Filmschaffen im Vergleich zu früheren Zeiten. Mehr Filme gäbe es demnach heute, aber weniger Kino. Die Kamera werde von vielen Regisseuren nur noch verwendet, um selbst zu existieren, nicht um etwas neues zu sehen.

Das Filmemachen mittels digitalen Techniken unterscheide sich nach Godard übrigens radikal vom traditionell analogen. Bei letzterem werde Licht empfangen und wiedergegeben, beim Digitalen nur noch eingefangen. Da die Oberfläche des Bildschirms an jedem Punkt gleich sei, könne man auch von der "Demokratie der Pixel sprechen".


Andere Themen sind das Fernsehen, bei dem das Bild zu nichts diene, oder auch das Tennisspielen -- Sehr empfehlenswerte Lektüre!


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