Die Verkäufe von Videomedien - seien es DVDs oder Blu-ray Discs - nehmen stark ab. Schuld ist nicht das abnehmende Interesse von Zuschauern an Film, sondern die immer weiter steigende Nutzung von Video per Netz in Form von Streaming Video oder Video-On-Demand. Genügend schnelle Internet-Leitungen vorausgesetzt ist diese direkte und schnelle Art Filme anzuschauen für die User komfortabler als der Erwerb physikalischer Medien.
Untermauert wird der Wandel durch die Zahlen einer Untersuchung von Generator Research, nach denen die Einnahmen durch DVD und Blu-ray Verkäufe in den nächsten 4 Jahren um 38% abnehmen, aber die Einkünfte durch Online Filme um 260% von 3.5 Mrd Dollar dieses Jahr auf 12.7 Mrd Dollar 2018 steigen sollen. Und auch Aussagen aus dem aktuellen Geschäftsbericht von Sony bestätigen diesen Trend - die Nachfrage nach physikalischen Medien schrumpft in Europa schneller als gedacht.
Zwar wurden 2013 in den USA 4.2% mehr Blu-ray Discs verkauft - aufgrund niedrigerer Preise allerdings stiegen die Einnahmen nur um 2.6% - die DVD Verkäufe sanken letztes Jahr um 13.6%. Experten sehen eine Zukunft für optische Medien nur noch als Langzeitarchivierungsmedien (und mittelfristig als Medium für Geschenke - als attraktive Alternative zum Streaming Gutschein).
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