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Frage von aight8:


Ich suche nach einer einfachen Tonangellösung ohne gleich einen ganzen Tonausrüstung inkl. Mixxer anschaffen zu müssen.

Mir würde es reichen wenn der Ton vom batteriegespiesenem Mikro direkt in den Empfänger funkt.

Um den Tonangler nicht ganz so blind lassen zu müssen, wäre es sinnvoll wenn man diesen Ton mit Kopfhörern abhören könnte, und falls es geht sogar mit einem an der Stange angemachten Regler das Signal sogar pegeln könnte?! (Das wäre wohl ein kleiner batteriebetriebener Verstärker)

Welche Produktkombinationen bieten das was ich suche?

Auch würde mich interessieren welches Mikro Ihr an die Stange hängen würdet. Ich sag jetzt kein Budgetlimit aber es kann gerne einen guten Preis/Leistungsverhältniss haben.

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Antwort von deti:

Billig isses nur dann, wenn du den Ton beim Schnitt auspegelst. Vor Ort kannst du einen Monitorempfänger als Bodypack mit Kopfhörer oder einen Kopfhörer mit langem Kabel, angeschlossen an der Kamera, verwenden - aufs Pegeln musste halt dann verzichten - ggf. solltest du das Mikro dann weiter weg oder näher dran halten.
Ansonsten brauchst halt irgendeinen mobilen Mischer vor Ort und dann hast im Fall einer günstigen Lösung immer noch Kabelsalat zwischen Mikro und Mischer oder zwischen Kamera und Mischer.
Als Mikro kannst ein Rode NTG-2 nehmen. Als Funkstrecke Sennheiser EW122P das Paket mit XLR-Aufstecksender. Als Mischer ... nunja, da scheiden sich die Geister - Profis nehmen SQNs oder welche von Sound Devices - es geht aber auch viel günstiger. Geh doch einfach mal das Angebot bei Thomann durch: http://www.thomann.de/de/cat.html?gf=an ... lte&oa=pra (da brauchst halt bei den über USB versorgten Mischern eine passende 5V Stromquelle z.B. von eBay: http://www.ebay.de/itm/5V-Mobile-Power- ... 415b90bb19
Dann geht's eigentlich nur noch mit einem externen Rekorder: http://www.thomann.de/de/cat.html?gf=po ... der&oa=pra - da kann man pegeln und hat eine Aussteuerungsanzeige - und wenn man einen Line-Ausgang hat, dann kann man damit sogar wieder in die Kamera gehen.

Deti

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Antwort von aight8:

Wieso Bodypack-Empfänger mit Kopfhörerausgang? Abhören muss ja der Angler nicht der Kameramann.

Das mit dem langem Kabel möchte ich eben vermeiden, dann kann ich ja grad so gut ohne Funk arbeiten. Der Angler soll auch sich mal weg von der Kamera bewegen können um den Ton Effektiv Angeln zu können.

Und das mit dem Mischer ist eben auch das was ich nicht möchte, weil es ja nur um ein Kanal geht, das macht das ganze besser aber unflexxibel.

Ich möchte an der Kamera je nach Drehort einmal kurz auspegeln. Einen möglichst Allzweckig pegeln, und den Rest halt in der Post anpassen. Ist zwar nicht das gleiche Ergebniss wie mit einem Mixer, aber die flexibilität gewichte ich bei unserem Anwendungszweck mehr.

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Antwort von Auf Achse:

Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe dann benötigst du eine Funkstrecke von der Angel zur Kamera.
Wir wärs wenn man eine stinknormale Funkstrecke hernimmt und statt dem Lavalier Mikro ein Richtmikro mit Adapter von XLR auf den Stecker deiner Funkstrecke verwendet (mein AKG hat zB Mini XLR). Das Richtmikro müßte im Fall meiner AKG Funkstrecke batteriegespeist sein weil das Lavalier keine Phantomspannung braucht.
Den Sender pappst du dir auf die Angel, da kann der Angler frei herumlaufen und der Empfänger kommt wie gewohnt auf die Kamera. Pegeln mußt du damit aber selbst.

Grüße,
Auf Achse

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Antwort von aight8:

Das war auch ursprünglich meine Idee. Dieses anpappen möchte ich wennschon auch irgendwie stabil lösen, sonst wird das ein Ärgerniss beim Dreh. Obwohl es gibt ja auch diese Ansteck-Sender den man direkt in das Mikro steckt.

Aber, wenn man den Ton zwischen Mikro / Sender irgendwie für das Monitoring über Kopfhörer abfangen könnte wär das schon sehr gut. So 100% blind trau ich das dem Angler wohl doch nicht zu, vorallem ohne Pegler nicht.

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Antwort von Auf Achse:

Das war auch ursprünglich meine Idee. Dieses anpappen möchte ich wennschon auch irgendwie stabil lösen, sonst wird das ein Ärgerniss beim Dreh. Obwohl es gibt ja auch diese Ansteck-Sender den man direkt in das Mikro steckt.
Das sollte technisch kein Problem sein.

Aber, wenn man den Ton zwischen Mikro / Sender irgendwie für das Monitoring über Kopfhörer abfangen könnte wär das schon sehr gut. So 100% blind trau ich das dem Angler wohl doch nicht zu, vorallem ohne Pegler nicht. Das wird dann eher eine Bastellösung. Dafür mußt du das Mikrofonsignal zwischen Mikro und Sender splitten und in einen kleinen portablen Vorverstärker schicken (das tuts ein Conrad Vorverstärker um 15EUR) und von dort in den Kopfhörer vom Angler.

Auf Achse

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Antwort von JoDon:

Ich versteh nicht ganz Idee hinter deiner Frage. Du befürchtest offenbar, dass dein Angler nicht in der Lage ist auszupegeln (was ja sowieso nur ein Teil seines Jobs ist) und willst selber aber auch nicht auspegeln sondern das im Post machen (was nicht geht).

Die einzige Lösung für einmal pegeln und vergessen ist eine Lavalier-Funktstrecke, da sparst du dir dann auch den Angler als dritte Hand.

Den besseren Ton bekommst du aber mit einem Recorder und einem Mikro an der Angel und dem Vertrauen, dass der Angler seinen Job richtig machen wird.

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Antwort von aight8:

Also ein Splitter und ein Vorverstärker brauche ich. Bah. Ich glaube das wird zu viel gebastle. NTG-2 XLR Out in 3.5mm Bodypack Transmitter Kabel? Klemme für Bodypack, Vorverstärker und Splitter?

Ohne monitoring wärs ganz einfach. NTG-2 und ein XLR Ansteck-Transmitter von Sennheiser.

Ich könnte jetzt natürlich ein weiteren Bodypack Receiver für den Angler einsetzen. 400 Euro würde der Spass kosten phuu. Dachte gäbts was einfacheres ohne Umweg.

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Antwort von deti:

Ich könnte jetzt natürlich ein weiteren Bodypack Receiver für den Angler einsetzen. 400 Euro würde der Spass kosten phuu. Dachte gäbts was einfacheres ohne Umweg. Unglaublich geil diese Diskussion - das habe ich ganz oben in meiner ersten Antwort doch schon geschrieben.

Deti

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Antwort von aight8:

@deti
Achso ups da hab ich wohl was Missvestanden ;-).

Ausser die G3 Receiver kann man keine billige Alternativ-Empfänger nehmen oder? Für das Monitoring wäre ein Billig Empfänger schon genug.

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Antwort von carstenkurz:

Es würde reichen, einen kleinen batteriebetriebenen MicAmp zwischen Mikro und Funksender zu schalten. Damit Pegeln Sinn macht, müsste man lediglich die Aussteuerung von Kamera und MicAmp aufeinander abgleichen, dann wüsste man, was ein bestimmter Pegel am MicAmp an der Kamera bedeutet.


Problem ist leider, dass die üblichen portablen, batterieversorgbaren MicAmps nicht ansatzweise sowas wie ein VU-Meter haben. In der Regel kriegst Du bestenfalls eine Signal + Clipping LED, und das ist doch etwas knapp.

Der G3 Sender hat zwar mit der AF Anzeige auch sowas wie eine Aussteuerungsanzeige, aber die ist auch zu minimalistisch, um darüber zu pegeln.

Ultimativ bedeutet Pegeln immer, den Ausgang der Kamera auf den Ohren zu haben, damit man zuverlässig Übersteuerungen und Signalausfälle erkennen kann. Ist das nicht gewährleistet bei einem mobilen Einsatz, lieber (zusätzlich) einen mobilen Rekorder einsetzen.

Ausser die G3 Receiver kann man keine billige Alternativ-Empfänger nehmen oder? Für das Monitoring wäre ein Billig Empfänger schon genug.
Es gibt massenweise billige Funkstrecken, die auch qualitativ ausreichen würden. Aber keine standardmäßig mit mobilem Empfänger. Wer basteln kann, bastelt. Wer nicht basteln kann oder will, zahlt an Sennheiser.


- Carsten

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Antwort von majaprinz:

Wie oft brauchst du diese Funkstrecke? Für einen Dreh kannst du dir einen zusätzlichen Receiver ausleihen, das kostet keine 400 EUR.

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Antwort von Auf Achse:

Für den Arbeitsablauf habe ich mir folgendes gedacht:

Das Pegeln kann ohne große Probleme an der Kamera passieren. Dazu muß der Kameramann einen Kopfhörer tragen um den aktuellen Pegel akustisch zu kontrollieren. Das muß nicht allzu penibel sein, besser mit ausreichend Headroom. Das ist für den Kameramann keine große zusätzliche Belastung sondern eine Sache der Übung. Als "one Man Show" ist das üblich.
Gegen plötzliche akustische Spitzen sollte jede bessere Kamera einen automatischen Limiter haben, den sollte man aktivieren.

Das Abhören sollte optimalerweise der Angler machen, denn nur er kann und muß sofort eingreifen wenn ihm der Wind reinfährt oder andere Störungen auftreten.
Wenn NUR der Kameramann abhört wäre das nicht gut. Es wäre sehr umständlich wenn der Kameramann dem Angler bei Problemen Anweisungen gibt ohne daß der Angler hört was passiert und ob seine Änderungen Erfolg haben.

Somit meine ich daß ein gesplitteter Vorverstärker für den Kopfhörer an der Angel genügt. Dann per Funkstrecke in die Kamera wo gepegelt wird. Das ist nach meiner Meinung die kostengünstigste und effizienteste Vorgehensweise.

@aight8: Hast du eigentlich schon eine Funkstrecke? Gib uns die Marke und Typ, dann kann man sich bauartspezifische Lösungen ausdenken.

Grüße,
Auf Achse

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Antwort von aight8:

Ja, ich besitze eine Sennheiser G3 Funkstrecke mit Lavalier. Für die Stange werde ich aber eine weitere kaufen.

Kaufliste: G3 Funkstrecke Bodypack-Set, Tonstange, NTG-2 Richtmikro

Doch welchen "gesplitteter Vorverstärker" würde am besten zu diesem Einsatzzweck passen, und wie befestige ich diesen gescheit auf die Stange?

Wie carstenkurz erwähnt haben wir nurnoch das Problem das der Angler kein VU-Meter für den Tonpegel hat. Da muss man halt je nach Situation aufpassen das es nicht clippt und sonst beim Sender den Gain regulieren.

Bzw. genug Headroom lassen und in der Kamera wieder verstärken. Rauscht zwar mehr, haben aber genügend Luft nach oben.

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Antwort von carstenkurz:

Das Minimalste wäre der hier schon oft erwähnte

http://www.thomann.de/de/art_usb_dual_pre.htm

Mit eben der erwähnten Einschränkung der suboptimalen Aussteuerungsanzeige.


Ich kenne nix wirklich Kompaktes mit einem ordentlichen VU-Meter. Erst die Fieldmixer haben wieder sowas. Ein portabler Rekorder ginge auch im Durchschleif- und Aufnahmebetrieb und wäre nicht mal die schlechteste Lösung, weil sich notfalls der Tonman mal komplett von der Kamera lösen könnte. Aber wenn man da schon investiert sollte es, NTG-2 hin oder her, trotzdem auch ein Gerät mit Phantomspannung am Mic sein.

Es gibt auch sowas hier:

http://www.thomann.de/de/art_mymonitor.htm

Aber wiederrum ohne eigene Aussteuerung und ohne eigene Phantomversorgung. Aber nicht ganz uninteressant für eine Kamera/Tonmankombi, weil der ein Mic-Signal zu Kamera/Sender durchschleift, gleichzeitig ein lokales Monitoring von Mic UND externem Linesignal zulässt. Man könnte am Line-Eingang z.B. die Signalrückführung von einer Kamera (Monitor/Kopfhörerausgang) einspeisen. Der Tonman kann so gewissermaßen zwischen Vor- und Hinterband Monitor wechseln, ohne dass das Mic-Signal selbst zur Kamera gefährdet wird. Verkabelt sicher ne sehr günstige Lösung.





- Carsten

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Antwort von deti:

Auf eBay gibt es immer wieder gebrauchte, aber gut funktionierende, SQN3 für ca. 200€ - da kann man bequem zugreifen: http://www.ebay.de/sch/Professional-Bro ... &_catref=1

Deti

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Antwort von danger_brothers:

Die Idee die dahinter steckt ist schon schlecht. Man geht doch bei der Produktion gerade Wege und versucht nicht das Rad neu zu erfinden.

Ein Mikrofonsignal passiv zu splitten halte ich auch für absolut unprofessionell.

Aber wenn's denn unbedingt sein muss wäre die beste Lösung dafür: Ein Plug-On Sender (z.B. von Sennheiser) für euer Richtmikrofon. Aufpassen, dass der Sender auch Phantomspeisung kann. Können nicht alle. Dann einfach 2 Empfänger kaufen - einen an die Kamera - einen mit Kopfhörer (und ggfs. Verstärker wie den hier: http://www.thomann.de/de/behringer_ma_400.htm) an den Tonmann und fertig.

Idealerweise machst du es aber mit Backup, da du nie sicher sein kannst, dass der Ton auch störungsfrei an der Kamera ankommt:

Richtmikrofon an einen Fieldrecorder - da kann dann auch der Tonmann pegeln. Fieldrecorder Ausgang geht an die Funkstrecke. Funkempfänger hängt an der Kamera. Wenn du nun den Fieldrecorder mit der Kamera matchst (-18dBFS Fieldrecorder = -18dBFS Kamera) kann der Tonmann auch an der Angel ohne Kabel sauber pegeln. Dabei nur darauf achten, dass du bei Vollaussteuerung (0dBFS) nicht die Funkstrecke übersteuerst.

Grüße

Die Brüder

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Antwort von Auf Achse:

Ich stimme Carsten zu, die Fildrecorderidee gefällt mir! Somit hast du einen qualitativ passablen Vorverstärker der dir das Signal nicht verrauscht und gehst als gepegeltes Line Signal in den Sender der Funkstrecke (habe vor kurzem erfahren daß man eine Sennheiser G3 auch auf Line IN umstellen kann). Das Signal kommt gepegelt in der Kamera an und sollte dort zumindest als Kontrolle per Kopfhörer mitgehört werden.

Die fehlende symmetrische Verbindung zwischen Mikro und günstigem Fieldrecorder sollte bei der kurzen Kabellänge noch keine Probleme machen.

Man hat mit dem Fieldrecorder sogar den Vorteil daß man den einen oder anderen guten Gesprächsfetzen oder Geräusche aufzeichen kann selbst wenn die Kamera auf Pause ist. Vorausgesetzt der Fieldrecorder war auf Record ;-)

Auf Achse

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Antwort von danger_brothers:

Idealerweise einen Fieldrecorder mit SYMMETRISCHEM Mikrofoneingang nehmen. Die gibt es mittlerweile auch sehr günstig. Sonst wird das nämlich auch nix mit der Phantomspeisung des Mikrofons. Nicht verwechseln: Die kleinen Taschensender geben auch eine Spannung raus um die Electret-Lavalier Mics zu speisen - das ist aber keine Phantomspeisung.

Die kurze Line-Strecke zwischen Fieldrecorder und Taschen- oder Plug-On Sender kann ruhig unsymmetrisch sein.

Grüße

Die Brüder

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Antwort von mov:

So mach ichs auch, wenn mein Tonmann dabei ist. Er hat einen Fieldrecorder, dessen Ausgang per Sennheiser ew100er an meine Kamera sendet. Pegeln und aufnahme des Tons im Recorder, Kamera bekommt referennz für sync. Oftmals ist die Qualität des Tons in der Kamera gut genug, wenns im Schnitt besonders schnell gehen muss.

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