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Welche Kamera als Möchtegern-Kameramann? Training / Übung



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Frage von Meister Lampe:


.



Antwort von rainermann:

It‘s Popcorn Time!



Antwort von TonBild:

"Meister Lampe" hat geschrieben:

Mein Vorhaben ist mir den Beruf des Kameramanns selbst beizubringen, um dann professionelle Arbeiten verrichten zu können.
Dann schau Dir erst einmal die Videos auf
https://youtu.be/la7Bq-kVc0Y
https://youtu.be/2nriTjZGqZo

https://www.kameramann.de/branche/das-e ... denschaft/

Ähnliches wie dort berichtet kann ich aus eigner Erfahrung bestätigigen.
"Meister Lampe" hat geschrieben:
Dafür brauche ich natürlich erstmal eine Kamera zum Üben und Lernen.
Nein, Du brauchst erst einmal Kunden oder einen Arbeitgeber, der Dich für Deine Arbeit im Beruf des Kameramanns bezahlt. Eine Kamera selbst kann Dir dann vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden oder Du leihst Dir einfach eine aus.

Zum Üben der Bildgeschaltung reicht wirklich jeder billige Amateurcamcorder aus. Oder Du arbeitest erst einmal als Assistent bei einem erfahrenen Kameramann und kannst von diesem in der Praxis lernen.








Antwort von iasi:

rainermann hat geschrieben:
It‘s Popcorn Time!
Warum?

Es gibt doch Kameras bis 500€, die 1080/50fps liefern.

Eigentlich kann er ja für den Einstieg fast schon jede nehmen.

Ich hatte eine der letzten Samsung NX500 im Kit für 500€ bekommen - nette Kamera, die gute Aufnahmen macht.



Antwort von iasi:

TonBild hat geschrieben:

Nein, Du brauchst erst einmal Kunden oder einen Arbeitgeber, der Dich für Deine Arbeit im Beruf des Kameramanns bezahlt. Eine Kamera selbst kann Dir dann vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden oder Du leihst Dir einfach eine aus.
Da haben wir dann aber die Ei-Huhn-Frage.

Nur mit schönen Worten wird es schwer, einen Kunden oder Arbeitgeber zu überzeugen.



Antwort von Darth Schneider:

Lernen braucht doch aber viel Zeit und welcher Kunde kauft denn eine Kamera für einen Kameramann der nicht filmen kann ???

Und nein, ich glaube nicht wirklich, das man filmen lernen kann mit jeder x beliebigen Consumerkamera.
Ich würde bei dem tiefen Budget zu einer Bridgekamera greifen, z.b. einer Panasonic Fz1000 oder besser der Fz2000, oder einer Sony Rx10.
Das bringt dann mehr als eine Dslm/DSLR mit billiger Linse.

Eine gebrauchte Black Magic Pocket Cinema Camera gibts auch schon ab drei, vierhundert €. (halt ohne Objektiv)
Das wäre dann noch viel effektiver (aber auch schwieriger ) um noch tiefergehende Grundlagen die ein Kameramann heute braucht, zu erlernen.
Das kostet dann aber am Schluss schon ein paar Hunderter extra, mit einer anständigen Linse.
Gruss Boris



Antwort von TonBild:

iasi hat geschrieben:
Da haben wir dann aber die Ei-Huhn-Frage.

Nur mit schönen Worten wird es schwer, einen Kunden oder Arbeitgeber zu überzeugen.
Doch, genau diese reichen oft. :-)

Aber es ging ja um die Frage: "Welcher Kameratyp ist richtig um die Grundlagen zu lernen?"

Und auf diese Frage gibt es auf
https://www.srf.ch/sendungen/myschool/v ... rne-filmen
eine gute Antwort:
"Der Kameratyp ist für eine gute Umsetzung eines Videos nicht entscheidend. Beim Realisieren sind Inhalt und Gestaltung ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger."

Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass es als selbstständiger Kameramann erst einmal wichtig ist, darüber nachzudenken, ob man denn von diesem Beruf überhaupt leben kann. Und eben nicht darüber, welche Kamera man denn nun braucht.

Und zum Üben sollte man mehr über Einstellungsgrößen, Bildgestaltung, Ton, Musik, die Geschichte, Schnitte, Menschen, das Thema usw. Gedanken machen als über einen bestimmten Kameratyp. Und wie schon geschrieben, diese Dinge kann man fast mit jeder Kamera lernen. Oft reicht auch ein Stück Papier für das Drehbuch.



Antwort von Darth Schneider:

Das stimmt schon was du schreibst, aber mit einer besseren Kamera macht das üben, beziehungsweise, das filmen viel mehr Spass und ums üben und ums filmen kommt er nicht drumherum.
Filmen lernt man doch nicht dem mit Bleistift, vieleicht ein fortgeschrittenener, aber sicher kein Anfänger.
Gruss Boris



Antwort von TonBild:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
mit einer besseren Kamera macht das üben, beziehungsweise, das filmen viel mehr Spass
Beim Arbeiten vor dem Kunden geht es auch darum, als "Möchtegern-Kameramann" Eindruck zu machen:

https://youtu.be/S-e068b8eB8

;-)

Im Ernst, bei einem Budget von 500€ würde ich einfach das nehmen, was schon da ist (notfalls das Handy) oder im Bekanntenkreis geliehen werden kann und von den 500 Euro würde ich dann Zubehör wie ein gutes Mikro, ein Stativ, Licht, Speicher, Akkus kaufen oder auch in Bücher, Workshops, Kurse, Mietgeräte, Bewerbungen usw. investieren.



Antwort von Darth Schneider:

Ja aber der bescheuerte Plastikbomber hat halt leider einen Zoom und einen Fokusring am Objektiv, ein Zoomhebel, einen Sucher, hat den "kleineren" aber trotzdem den Formkaktor einer Broadcast Mühle.
Diese Fakten machen schon Sinn, eben genau eine solche Kiste zu benutzen um filmen zu lernen....
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Die Smartphone-Idee ist richtig. Hindert schon mal am Zoomen und kostet nichts. Kann man mit einem Telefon einen schlüssigen Film drehen, dann kann man mit allem umgehen.

Was 90% der "Profis" nicht mal im Ansatz können: so filmen, dass man‘s auch schneiden kann. Da nützen auch Arri und Red nichts.

Früher hatte man den Job viele Jahre lang gelernt, heute müssen der Gang zum Elektromarkt und eine Woche seltsame Tutorials gucken reichen. Wieso eigentlich?



Antwort von Darth Schneider:

Das mit den Smartphone stimmt wohl.
Mittlerweile gibts ja auch gute Mics zum anstecken, kleine Rigs mit Hangriff, damit kann man dann gut filmen.
Ich selber filme gar nicht gerne mit dem Smartphone, darum verdränge ich wahrscheinlich diese Option schon rein intuitiv.
Aber je nach Smartphone das er besitzt kann er dann trotzdem zoomen......
Gruss Boris








Antwort von TonBild:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
mit einer besseren Kamera macht das üben, beziehungsweise, das filmen viel mehr Spass
Beim Arbeiten vor dem Kunden geht es auch darum, als "Möchtegern-Kameramann" Eindruck zu machen:

https://youtu.be/S-e068b8eB8

;-)

Im Ernst, bei einem Budget von 500€ würde ich einfach das nehmen, was schon da ist (notfalls das Handy) oder im Bekanntenkreis geliehen werden kann und von den 500 Euro würde ich dann Zubehör wie ein gutes Mikro, ein Stativ, Licht, Speicher, Akkus kaufen oder auch in Bücher, Workshops, Kurse, Mietgeräte, Bewerbungen usw. investieren. Aber nur wenn es wirklich benötigt wird. Denn viele Leute, die als Kameramann Geld verdienen möchten, machen den Fehler, zu viel oder ungeeignetes zu kaufen. Auf der anderen Seite gibt es viele erfolgreiche professionelle Kameraleute, die gar keine eigene Ausrüstung besitzten.

Also die Frage "Welche Kamera als Möchtegern-Kameramann? " ist gar nicht wichtig. Wichtiger wäre erst zu klären, ob nicht ein anderer Beruf besser wäre. Wie oben in dem Videos gezeigt ist es heute aufgrund der extremen Konkurrenzsituation selbst bei guter Ausbildung und Ausrüstung sehr schwer, davon leben zu können.

Berufe wie z.B. Anlagenmechaniker, Industriemechaniker oder Mechatroniker zählen zu den Zukunftsberufen. Oder auch Altenpfleger, Berufskraftfahrer, Eisenbahner, Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistung, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Speditionskaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik usw. Aber eben keine Kameraleute. Davon gibt es genug.



Antwort von nic:

Ich als Möchtegern-Kameramann empfehle dir eine Kamera mit möglichst vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten.
Dann kannst du dich in die technischen Grundlagen einlesen und einüben (Ein paar wahllose Beispiele, zu denen du etwas wissen solltest: Blende, Verschlusszeit, Sensorgröße, Brennweite, Belichtung, lighting ratios (das deutsche Eort fällt mir nicht ein), bayer pattern, Codecs, ISO/Gain, ND-Filter, T-Stop, ... die Liste geht ewig so weiter.) Sobald dir etwas über den Weg läuft, das du nicht wirklich verstehst, dann informiere dich, bis du es auch einem Neunjährigen erklären könntest und auch vor Nachfragen keine Angst mehr hast...

Als Postmensch hast du einen entscheidenden Vorteil: Du kannst schneiden, also in Szenen denken, in Achsen, in erzählten Räumen und in Zeitverläufen... das ist sehr wichtig, wenn du die Aufnahmen machst, die später zu sinnvollen Sequenzen montiert werden müssen.
Schau dir Filme an, überlege wie mit Raum, Zeit und Blickachsen umgegangen wird. Schau Menschen beim Reden, Laufen und Arbeiten zu und überlege wie man das auflösen könnte.

Zuletzt noch die Licht- und Bildgestaltung, bei der die zwei zuvor genannten Fertigkeiten zusammenkommen und noch ein bisschen Geschmack und künstlerische Begabung beigemischt werden können.
Das kommt mit der Zeit. Schau dir Licht und Bildkompositionen in Filmen, Gemälden und Fotos an. Achte auf Licht und Farben wannimmer du wach bist. Da wirst du nie auslernen und dich immer neu erfinden können/ müssen.

Später ist es auch hilfreich, wenn man ein Verständnis für Dramaturgie entwickelt, bzw. sich damit beschäftigt und einliest. Sowohl was den großen Bogen einer gesamten Geschichte angeht, als auch die Dramaturgie einzelner Szenen und Beats...

Vergessen habe ich jetzt auch noch die ‘Soft Skills’...



Antwort von vobe49:

… oh oh oh, 500 Euro Knipse kaufen, ein bisschen üben (ja was denn eigentlich: die aufnahmetechnischen Grundlagen, Bildkomposition, Drehbücher entwickeln, Tonmanagement, Video-/Tonschnitt und und und...) und dann ? Ich hatte bislang ein paar mal Kontakt mit professionellen Kameramännern, die hatten für ihre Tätigkeit ein Studium absolviert und haben danach in entsprechenden Unternehmen als Hilfskräfte Erfahrungen gewonnen, ehe es richtig losging. Sicher geht das auch autodidaktisch - aber dann über ambitionierte viele Jahre dauernde harte Arbeit und mit der Schritt für Schritt besser werdenden Technik. Und dann sollte man bei der Bewerbung um Aufträge Referenzen vorweisen können - zum Beispiel eigene Beiträgen auf den entsprechenden WEB-Plattformen. Mit einer 500 Euro DSLR kannst du vielleicht für einen Bekannten mal ein kleines Video von einer Geburtstagsfeier machen und der gibt dir dafür 50 Euro - einen großen Auftrag bekommst du so mit Sicherheit nicht - da lachen die Auftraggeber sich höchstens tot.

Ich arbeite oft gemeinnützig für Gemeinden, Vereine und Schulen und obwohl ich kein Geld dafür nehme stehe ich bei jedem Dreh mit bis zu 5 Kameras immer wieder absolut unter Strom - aus Angst, dass etwas passiert, was mir das Projekt kaputt macht (alles schon passiert). Stell dir vor, du schließt mit wenig/keinen Erfahrungen und ungeeigneter Technik mit einem Auftraggeber einen Vertrag ab über die Erstellung eines Videos über eine Veranstaltung und das geht in die Hose... .



Antwort von iasi:

TonBild hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Da haben wir dann aber die Ei-Huhn-Frage.

Nur mit schönen Worten wird es schwer, einen Kunden oder Arbeitgeber zu überzeugen.
Doch, genau diese reichen oft. :-)

Böse, aber wahr :)



Antwort von StanleyK2:

Irgendwie hab ich mal wieder das Gefühl - welches natürlich auch täuschen kann - dass hier mal wieder viel für nichts diskutiert wird. Bei derartigen out of the blue first postings mit deratigem Inhalt bin ich immer sehr skeptisch, ob man das überhaupt ernst nehmen kann.



Antwort von rainermann:

Popcorn Time over (bis zum nächsten mal)!
Schade um die vertane Zeit. Die Antworten waren gut und sicherlich auch hilfreich, aber diese Trolle sollte man nicht füttern. Weder vor noch nach Mitternacht. Nur schade, dass Meister Lumpenseckl auch den Threadtitel gelöscht hat - wäre vielleicht anderen Neulingen recht hilfreich gewesen.




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