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Welche Analogkamera für Grabber?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Andreas Wenzke:


Hallo NG!

Ich hatte hier schon geschrieben, es sollen Seminare aufgezeichnet werden.

Der vorhandene Digitalcamcorder bietet keinen Mikrofoneingang und
funktioniert am vorhandenen Grabber nicht (;Auto-Standby lässt sich nicht
deaktivieren). Videos müssen konvertiert werden.

Daher wird nun eine gute, gebrauchte (;=günstige) Kamera gesucht, die
sich an den Grabber anschließen lässt und brav anbleibt.
Idealerweise mit Mikrofoneingang, da wir selbst mit doppelter
Mikrofon-Vorverstärkung direkt am Grabber nur ein eher leises Tonsignal
hinbekommen.

Alternativ wäre eine Webcam noch eine Alternative, aber nur wenn die
auch schon "fertige" Daten aufzeichnet, also keine anschließende
Konvertierung mehr nötig wäre.

Was könnt ihr da empfehlen?

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Bernd Nomi:

Schnell nachsehen
HF-Modulator
http://www.hood.de/auction/34055653/sony-hf-modulator-zum-anschluss-an-8mm-camcorder.htm

Dieser hat zwar kein Poti, aber im Prinzip ist es so ein Teil.
Auf der im Bild nicht sichtbaren Unterseite befinden sich die Stecker
für Video, Audio und die Stromversorgung




Antwort von Bernd Nomi:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> "Bernd Nomi" schrieb im Newsbeitrag
> Re: Welche Analogkamera =?ISO-8859-15?Q?f=FCr_Grabber=3F?=###
>
> - snip -
>
>>> BTW: Hat die Cam eigentlich Standard-Anschlüsse, oder Sony-Exotenkabel?
>>> Ralf
>>
>> Sie hat, wenn ich mich recht erinnere nur einen Composite-Videoausgang und
>> gleich daneben Audio. Es gab für die Kamera einen Modulator zum
>> Aufstecken, den man auf diese Buchsen steckte und der sich über einen fest
>> installierten Klinkenstecker auch den Strom holte.
>
> "Antenne" out am Modulator?
Antenne out am Modulator. A
Sag nicht BNC, das wäre ein Hammer.

Das weiß ich nicht mehr genau, BNC, also zum aufstecken und verschränken
war es wohl nicht, es war entweder Cinch oder die übliche Antennenbuchse
die damals jeder Fernseher hatte. (;natürlich die Ausgangsbuchse)
An dem Kästchen gab es noch einen, mit einem kleinen Schraubendreher
verstellbares Poti mit dem man die Ausgangsfrequenz einstellen konnte
(;irgendwas um die Kanäle 30-34 oder so!?

> Bleibt für ihn nur noch das Audio-Problem.

Wenn der Dozent(;?) damit einverstanden ist, wäre ein Funk -
Ansteckmikrofon doch gut (;Lavaliermikrofon) Ansonsten geht natürlich
auch jedes größere Funkmikro, natürlich auch welche mit Kabel.

> Ist für den Thread jetzt nicht wichtig, ich bin da nur neugierig, weil ich
> bei den (;sonst hervorragenden) Sony-Geräten schon abstruseste
> Steckverbindungen gesehen habe: Audio out an der Cam in 3,5mm
> Stereo-Miniklinke oder 2x Cinch?

Bei der Kamera gab es 2 Cinch für AudioOut. Aber so abstrus sind gerade
die SONYs nicht denn z.B. 3,5mmm Klinke ist alles andere als
ungewöhnlich. Im Geigentum, mir ist, zumindest bei den teureren SONYs
immer positiv aufgefallen, dass sie in der Ausstattung reichhaltig sind,
über verschiedene Anschlussmöglichkeiten verfügen und das viele Kabel
und Adapter dabei liegen. Man konnte die Dinger also direkt nach dem
Auspacken benutzen ohne erst Zubehör bestellen zu müssen.









Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Bernd Nomi" schrieb im Newsbeitrag
Re: Welche Analogkamera =?ISO-8859-15?Q?f=FCr_Grabber=3F?=###

- snip -

>> BTW: Hat die Cam eigentlich Standard-Anschlüsse, oder Sony-Exotenkabel?
>> Ralf
>
> Sie hat, wenn ich mich recht erinnere nur einen Composite-Videoausgang und
> gleich daneben Audio. Es gab für die Kamera einen Modulator zum
> Aufstecken, den man auf diese Buchsen steckte und der sich über einen fest
> installierten Klinkenstecker auch den Strom holte.

"Antenne" out am Modulator? Sag nicht BNC, das wäre ein Hammer.

> Für die Kamera hatte ich ein Stereo-Aufsteckmikrofon das mit einem
> Zoom-Regler ausgestattet war. Das Mikrofon war echt gut, auf jeden Fall
> besser wie später eines der sauteuren ECM... für die PC110. Das Mike wäre
> ideal für die Aufnahme aus einiger Entfernung und es ist kaum Körperschall
> empfindlich

Hmmm, wenn der Raum, in dem gefilmt werden soll, sehr hallarm ist, würde das
hinhauen, aber ich glaube, der Andreas hat solch ein Mikrofon nicht
dazubekommen.
Bleibt für ihn nur noch das Audio-Problem.
Ist für den Thread jetzt nicht wichtig, ich bin da nur neugierig, weil ich
bei den (;sonst hervorragenden) Sony-Geräten schon abstruseste
Steckverbindungen gesehen habe: Audio out an der Cam in 3,5mm
Stereo-Miniklinke oder 2x Cinch?
Ralf





Antwort von Bernd Nomi:

Ralf- D. Grobe schrieb:
te man sich schon was überlegen.
>
> Klingt gut.
> Das heisst, mit dem Wissen aus dem Handbuch der Cam, wie man einen Titel
> oder ggf. ein Logo mittels der Kamera einblenden könnte, einer angepassten
> Voreinstellung des Grabbers, und latürnich einem vernünftig vorverstärkten
> Audiosignal hätte der OP Andreas jetzt die Möglichkeit, seinen
> Live-Mitschnitt DVD-gerecht durchzuführen, und es muss nicht alles nochmal
> durch ein Schnittprogramm gejagt werden ;-)
>
> BTW: Hat die Cam eigentlich Standard-Anschlüsse, oder Sony-Exotenkabel?
> Ralf

Sie hat, wenn ich mich recht erinnere nur einen Composite-Videoausgang
und gleich daneben Audio. Es gab für die Kamera einen Modulator zum
Aufstecken, den man auf diese Buchsen steckte und der sich über einen
fest installierten Klinkenstecker auch den Strom holte.
Für die Kamera hatte ich ein Stereo-Aufsteckmikrofon das mit einem
Zoom-Regler ausgestattet war. Das Mikrofon war echt gut, auf jeden Fall
besser wie später eines der sauteuren ECM... für die PC110. Das Mike
wäre ideal für die Aufnahme aus einiger Entfernung und es ist kaum
Körperschall empfindlich





Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Bernd Nomi" schrieb im Newsbeitrag
Re: Welche Analogkamera =?ISO-8859-15?Q?f=FCr_Grabber=3F?=###
> Ralf- D. Grobe schrieb:
>
>> Ich bin jetzt zu faul zum googlen: Kann man bei der Kamera Focus und
>> BlendeBlende im Glossar erklärt manuell einstellen?
>
> Ja, kann man...und noch so einiges mehr, die Kamera ist wirklich sehr
> vielseitig. Ich kenne sie ganz gut weil es nämlich doch genau die war, die
> ich auch mal hatte. Was ich von einer 900er geschrieben hatte war ein
> Fehler, das mit 900 war ein Recorder ;)
>
> Neben der üblichen, wahlweisen Einblendung von Datum/Uhrzeit oder TimecodeTimecode im Glossar erklärt
> auf den aufgezeichneten Film kann man auch schnell auf ein Blatt Papier
> aufgemalte Titel oder irgendwelche anderen, großbuchstabigen Titel als
> Bild speichern und dann per "superimpose" in wählbaren Farben übers
> Livebild legen oder auch durch das Bild wandern lassen. Für diesen Effekt
> gibt es 2 Speicherplätze. Ich hatte sowas immer wieder mal benutzt weil
> ich damals Filme nur "händisch" bearbeiten konnte. (;Ton-Mischpult,
> Kassettenrecorder, Tonbandgerät, Plattenspieler, Kamera als Abspielgerät,
> Videorecorder als Aufnahmegerät....) Vieeeel aufwändiger als heute und für
> einigermassen effektvolle Titel musste man sich schon was überlegen.

Klingt gut.
Das heisst, mit dem Wissen aus dem Handbuch der Cam, wie man einen Titel
oder ggf. ein Logo mittels der Kamera einblenden könnte, einer angepassten
Voreinstellung des Grabbers, und latürnich einem vernünftig vorverstärkten
Audiosignal hätte der OP Andreas jetzt die Möglichkeit, seinen
Live-Mitschnitt DVD-gerecht durchzuführen, und es muss nicht alles nochmal
durch ein Schnittprogramm gejagt werden ;-)

BTW: Hat die Cam eigentlich Standard-Anschlüsse, oder Sony-Exotenkabel?
Ralf





Antwort von Bernd Nomi:

Ralf- D. Grobe schrieb:

> Ich bin jetzt zu faul zum googlen: Kann man bei der Kamera Focus und BlendeBlende im Glossar erklärt
> manuell einstellen?

Ja, kann man...und noch so einiges mehr, die Kamera ist wirklich sehr
vielseitig. Ich kenne sie ganz gut weil es nämlich doch genau die war,
die ich auch mal hatte. Was ich von einer 900er geschrieben hatte war
ein Fehler, das mit 900 war ein Recorder ;)

Neben der üblichen, wahlweisen Einblendung von Datum/Uhrzeit oder
Timecode auf den aufgezeichneten Film kann man auch schnell auf ein
Blatt Papier aufgemalte Titel oder irgendwelche anderen,
großbuchstabigen Titel als Bild speichern und dann per "superimpose" in
wählbaren Farben übers Livebild legen oder auch durch das Bild wandern
lassen. Für diesen Effekt gibt es 2 Speicherplätze. Ich hatte sowas
immer wieder mal benutzt weil ich damals Filme nur "händisch" bearbeiten
konnte. (;Ton-Mischpult, Kassettenrecorder, Tonbandgerät, Plattenspieler,
Kamera als Abspielgerät, Videorecorder als Aufnahmegerät....) Vieeeel
aufwändiger als heute und für einigermassen effektvolle Titel musste man
sich schon was überlegen.




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

> Ralf- D. Grobe schrieb:
>> Ich bin jetzt zu faul zum googlen: Kann man bei der Kamera Focus und
>> BlendeBlende im Glossar erklärt manuell einstellen?
>> Wäre 'ne Möglichkeit, den Präsentationsbereich immer scharf im Bild zu
>> halten. Es fehlt ja der "Kameramann".
>
> Ich konnte leider selbst kaum Infos zu der Kamera finden.

Schnell nach 'nem Handbuch suchen! Wenigstens "Technische Daten".

>
> Sie scheint aber ziemlich viele Knöpfe zu haben ;-):
> http://www.local24.de/sony-videokamera-ccd-v600e/ b2JqZWN0SWQ9Mjc2OTc1MyZ3bD0x/
>
Heidenzack. Sieht erstmal vielversprechend aus.

>> Ich sag' mal vorsichtig:
>> Herzlichen Glückwunsch zur "neuen" Kamera.
>
> Dankeschön. Bei 10 Euro kann man so viel ja eh nicht falsch machen.
>
> Liebe Grüße,
> Andreas

Falls das, was funktionieren soll, auch wirklich funktioniert: Doch nochmal
Glückwunsch.
Macht die Kamera ein sauberes Bild?
Wenn ja, kannst Du Dich jetzt auf das Problem mit dem Audio-Mitschnitt
stürzen ;-)
Bis demnäx
Ralf





Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Ich bin jetzt zu faul zum googlen: Kann man bei der Kamera Focus und
> BlendeBlende im Glossar erklärt manuell einstellen?
> Wäre 'ne Möglichkeit, den Präsentationsbereich immer scharf im Bild zu
> halten. Es fehlt ja der "Kameramann".

Ich konnte leider selbst kaum Infos zu der Kamera finden.

Sie scheint aber ziemlich viele Knöpfe zu haben ;-):
http://www.local24.de/sony-videokamera-ccd-v600e/ b2JqZWN0SWQ9Mjc2OTc1MyZ3bD0x/

> Ich sag' mal vorsichtig:
> Herzlichen Glückwunsch zur "neuen" Kamera.

Dankeschön. Bei 10 Euro kann man so viel ja eh nicht falsch machen.

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

> Bernd Nomi schrieb:
>> Die Serie (;auch die V600) war eigentlich ganz gut, vor allem war der
>> Autofocus besser als bei den Vorgängermodellen. Sie fingen nämlich nicht
>> wie bei den "Handycams" an, wie verrückt hin und her zu fokussieren wenn
>> mal kurz jemand durchs Bild rannte :)

Ich bin jetzt zu faul zum googlen: Kann man bei der Kamera Focus und BlendeBlende im Glossar erklärt
manuell einstellen?
Wäre 'ne Möglichkeit, den Präsentationsbereich immer scharf im Bild zu
halten. Es fehlt ja der "Kameramann".

>
> Sehr schön, vor allem kann das Durchs-Bild-Rennen tatsächlich vorkommen.
>
>> Bei den Kameras mit Bandlaufwerk ist natürlich dieses der
>> Schwachpunkt.
>
> Das ist eh schon kaputt. ;-)
> Der Verkäufer hatte die Kamera wohl eine ganze Weile nicht mehr benutzt,
> dann testweise etwas aufgenommen und versucht abzuspielen, es kam nur
> Schnee.
> Mir soll's recht sein, ich will ja eh nur ein Livebild.
>
> Liebe Grüße,
> Andreas

Ich sag' mal vorsichtig:
Herzlichen Glückwunsch zur "neuen" Kamera.
Ralf





Antwort von Andreas Wenzke:

Bernd Nomi schrieb:
> Die Serie (;auch die V600) war eigentlich ganz gut, vor allem war der
> Autofocus besser als bei den Vorgängermodellen. Sie fingen nämlich nicht
> wie bei den "Handycams" an, wie verrückt hin und her zu fokussieren wenn
> mal kurz jemand durchs Bild rannte :)

Sehr schön, vor allem kann das Durchs-Bild-Rennen tatsächlich vorkommen.

> Bei den Kameras mit Bandlaufwerk ist natürlich dieses der
> Schwachpunkt.

Das ist eh schon kaputt. ;-)
Der Verkäufer hatte die Kamera wohl eine ganze Weile nicht mehr benutzt,
dann testweise etwas aufgenommen und versucht abzuspielen, es kam nur
Schnee.
Mir soll's recht sein, ich will ja eh nur ein Livebild.

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

- snip -
> Also doch in den Mikrofon-Eingang der Kamera gehen?
>
> Liebe Grüße,
> Andreas

Davor wollte ich eigentlich abschrecken ;-)
Ist es mal zwei Sekunden ruhiger im Raum, zieht die automatische
Aussteuerung die Lautstärke hoch.
Ständig wechselnde Dynamik im Ton, es kann aber sehr komisch sein, was man
dann plötzlich alles hören kann (;Räuspern und Hüsteln, scharrende Füße,
Gähnen...)

Naja, bei einer "besseren" Kamera kann man den separaten Mikrofoneingang
manuell regeln.
Das macht aber wiederum nur Sinn, wenn Du mit der Kamera "direkt" in den
Rechner speisen kannst (;USB oder IEE1394)

Also bleibt es bei einer brauchbaren Audio-Vorstufe am Grabber...
Ralf










Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

> Hallo NG!
>
> Ich hatte hier schon geschrieben, es sollen Seminare aufgezeichnet werden.
>
Yepp, hast Du.

> Der vorhandene Digitalcamcorder bietet keinen Mikrofoneingang und
> funktioniert am vorhandenen Grabber nicht (;Auto-Standby lässt sich nicht
> deaktivieren). Videos müssen konvertiert werden.
>

Ich gehe davon aus, Du willst 'ne DVD erzeugen? Eventuell 'ne extra-lange (;1
Seminartag pro DVD in Bildauflösung 352x288?) Oder sollen die Teilnehmer
eine avi-Datei ausgehändigt kriegen? Oder soll es gar als Flash-Video ins
Netz?
Wäre schön, wenn Du mitteilen könntest, was das letztendliche Zielformat
sein soll. Wenn Du z.B. eine superlange DVD erzeugen willst, könnte auch in
dem FormatFormat im Glossar erklärt "gecaptured" werden, um langwierige Umrechnereien zu vermeiden.

> Daher wird nun eine gute, gebrauchte (;=günstige) Kamera gesucht, die
> sich an den Grabber anschließen lässt und brav anbleibt.
> Idealerweise mit Mikrofoneingang, da wir selbst mit doppelter
> Mikrofon-Vorverstärkung direkt am Grabber nur ein eher leises Tonsignal
> hinbekommen.

Diese Eigenschaften findest Du bei fast allen "besseren" alten VHS-, VHS-C-
oder Hi8-Kameras.
Allerdings mit der Einschränkung, dass nur die "neueren" Geräte auch
Stereo-Ton aufnehmen. Aber das mit dem Mikrofon-Vorverstärker am Grabber
sollte problemlos gehen. Wie gesagt: Reichlich Kabel einpacken ;-)

> Alternativ wäre eine Webcam noch eine Alternative, aber nur wenn die
> auch schon "fertige" Daten aufzeichnet, also keine anschließende
> Konvertierung mehr nötig wäre.

Keine schlechte Idee. Moderne Webcams liefern zum Teil schon ganz
ordentliche Bilder.
Und: Webcams sind auf Nähe zum Objekt gebaut, d.h. direkt vorm Rednerpult
bzw. der Präsentationsbühne. 'Ne Totalaufnahme dürfte eher schlapp aussehen.
>
> Was könnt ihr da empfehlen?

Da frage ich nochmal gegen: Welches Videoformat soll Dein Endergebnis haben?
Davon wäre auch die Auswahl der Technik abhängig. Zum Beispiel könnte man
mit einer brauchbaren Webcam schon einen Redner im Halbporträt filmen, wenn
Dein Mitschnitt eh in 352x288 oder 640x480 ausgehändigt wird. Bei DVD-Format
(;768x576 mit ca.4 kbit/s) lohnt sich ein Analog-Camcorder mit großem CCDCCD im Glossar erklärt -
Du würdest Freude an der Qualität haben. Naja, und bei divx-avi gibt es so
komische Zwischenformate, aber meist nur am PC ansehbar. Auch hier ist die
Qualität des Ausgangsmaterials (;Camera) entscheidend. Bei Flash-Video
stellen sich ganz andere Fragen...

Falls Du in meiner Nähe wohnst, könnte ich Dir 'ne Cam leihen.
Ansonsten hat ebay alles, was das Herz begehrt.
>
> Liebe Grüße,
> Andreas

Auch liebe Grüße
Ralf
P.S. Wann ist das Seminar? Drängt die Zeit, oder hast Du noch "Spiel-"raum?





Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Ich gehe davon aus, Du willst 'ne DVD erzeugen? Eventuell 'ne
> extra-lange (;1 Seminartag pro DVD in Bildauflösung 352x288?) Oder sollen
> die Teilnehmer eine avi-Datei ausgehändigt kriegen? Oder soll es gar als
> Flash-Video ins Netz?
> Wäre schön, wenn Du mitteilen könntest, was das letztendliche Zielformat
> sein soll. Wenn Du z.B. eine superlange DVD erzeugen willst, könnte auch
> in dem FormatFormat im Glossar erklärt "gecaptured" werden, um langwierige Umrechnereien zu
> vermeiden.

Es soll nicht ins Netz, auf eine DVD sollten in dem FormatFormat im Glossar erklärt so 6-12
Stunden Videomaterial passen, sollte sich auf jeden Fall am PC abspielen
lassen, wenn es auch auf einem DVD-Spieler geht, wäre das ein Plus.

Der CodecCodec im Glossar erklärt sollte außerdem auch für gewerbliche Zwecke kostenlos oder
zumindest günstig sein.

> Diese Eigenschaften findest Du bei fast allen "besseren" alten VHS-,
> VHS-C- oder Hi8-Kameras.

Super, das hatte ich gehofft.

> Allerdings mit der Einschränkung, dass nur die "neueren" Geräte auch
> Stereo-Ton aufnehmen.

Ist das ein Nachteil?

> Aber das mit dem Mikrofon-Vorverstärker am Grabber
> sollte problemlos gehen. Wie gesagt: Reichlich Kabel einpacken ;-)

Na ja, ich habe ja doppelt vorverstärkt (;einmal per Batterie und dann
dahinter noch einmal mit so einem Vivanco-Ding mit Netzteil), und der
Ton war zwar hörbar, aber immer noch eher leise.
Schließe ich dasselbe Mikro jedoch direkt an meinen Laptop (;Mic-in) an,
habe ich schön lauten Ton.

>> Alternativ wäre eine Webcam noch eine Alternative, aber nur wenn die
>> auch schon "fertige" Daten aufzeichnet, also keine anschließende
>> Konvertierung mehr nötig wäre.
>
> Keine schlechte Idee. Moderne Webcams liefern zum Teil schon ganz
> ordentliche Bilder.
> Und: Webcams sind auf Nähe zum Objekt gebaut, d.h. direkt vorm
> Rednerpult bzw. der Präsentationsbühne. 'Ne Totalaufnahme dürfte eher
> schlapp aussehen.

Das Problem ist, dass es kein Pult oder so gibt, sondern vorne jemand
sitzt oder ab und zu mal vor der Flipchart steht.
Vor ihm befindet sich ein Stuhlkreis. In der Mitte stehen auf dem
Fußboden ein paar Blumen auf einem Hocker, aus der Perspektive dürfte
man aber nicht gut filmen können.

Derzeit filmen wir von Weitem (;hinter dem Stuhlkreis, 3-5m Entfernung)
unter Verwendung eines Stativs.

> Falls Du in meiner Nähe wohnst, könnte ich Dir 'ne Cam leihen.

Danke, das soll ja schon regelmäßig genutzt werden, wir wollen also
schon was kaufen.

> Ansonsten hat ebay alles, was das Herz begehrt.

Das dachte ich mir, die Frage ist nur, was mein Herz begehrt. ;-)

> P.S. Wann ist das Seminar? Drängt die Zeit, oder hast Du noch "Spiel-"raum?

Bis zum 12.6. wäre klasse, spätestens zum 18.6. müsste es stehen.

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

- snip -
>
> Es soll nicht ins Netz, auf eine DVD sollten in dem FormatFormat im Glossar erklärt so 6-12
> Stunden Videomaterial passen, sollte sich auf jeden Fall am PC abspielen
> lassen, wenn es auch auf einem DVD-Spieler geht, wäre das ein Plus.
>
> Der CodecCodec im Glossar erklärt sollte außerdem auch für gewerbliche Zwecke kostenlos oder
> zumindest günstig sein.

Geht (;fast) alles ;-)
Auf 'ne Standard-DVD (;Single-Layer) bekommst Du ca. 6 Stunden. Zugegeben hat
es dann nur noch VCD-Qualität und nicht mehr heutiges Niveau.
Entweder Quantität oder Qualität. Als Seminarmitschnitt für die Teilnehmer
ist das ok, ist aber alles andere als Profi- (;gewerbliche) Qualität.
Eine Double-Layer für den Tag klingt doch nett?

>
>> Diese Eigenschaften findest Du bei fast allen "besseren" alten VHS-,
>> VHS-C- oder Hi8-Kameras.
>
> Super, das hatte ich gehofft.
>
Bei "besseren" bitte beachten (;grins)
Großer CCDCCD im Glossar erklärt, Markengerät der Video- und Foto-Technik, nur noch auf die
Anschlußmöglichkeiten achten, und gut. So was wie Canon oder 'ne Panasonic,
wenn unproblematische Anschlüsse, dann auch Sony...
Oft sind bei den "Gebrauchten" die Akkus breit, aber die brauchst Du ja
nicht.

>> Allerdings mit der Einschränkung, dass nur die "neueren" Geräte auch
>> Stereo-Ton aufnehmen.
>
> Ist das ein Nachteil?

Nur akustisch ;-) Eine Frage des Anspruchs. Stereo klingt halt räumlicher.
>
>> Aber das mit dem Mikrofon-Vorverstärker am Grabber
>> sollte problemlos gehen. Wie gesagt: Reichlich Kabel einpacken ;-)
>
> Na ja, ich habe ja doppelt vorverstärkt (;einmal per Batterie und dann
> dahinter noch einmal mit so einem Vivanco-Ding mit Netzteil), und der
> Ton war zwar hörbar, aber immer noch eher leise.
> Schließe ich dasselbe Mikro jedoch direkt an meinen Laptop (;Mic-in) an,
> habe ich schön lauten Ton.

Dein Mic-In am Laptop ist ein Mikrofon-Vorverstärker.
Was ist mit der Batterie? Kondensator-Mikrofon?
Das Vivanco muss ein technisches oder ein Anwender-Problem haben. Bei einem
Preamp kannst Du den Gain-Regler eigentlich an die Verzerrungsgrenze, oder
auch darüber hinaus, fahren. Neigt der Grabber dazu, den Pegel zu senken,
und kann der Treiber das regeln? (;mr scheint, als käme bei vielen Grabbern
nur 2/3 Lautstärke durch).

Noch was, gaaanz wichtig:
Das Mikro gehört an die Schallquelle, also In Nähe und in Richtung Kopf
des/der Redner positioniert. alternativ von der Decke abgehängt.
Hast Du schon mal über Lavalier-Mikrofone oder Headsets nachgedacht?

- snip -
>
> Das Problem ist, dass es kein Pult oder so gibt, sondern vorne jemand
> sitzt oder ab und zu mal vor der Flipchart steht.
> Vor ihm befindet sich ein Stuhlkreis. In der Mitte stehen auf dem
> Fußboden ein paar Blumen auf einem Hocker, aus der Perspektive dürfte
> man aber nicht gut filmen können.

Kommt mir irgendwie bekannt vor... Jetzt bin ich neugierig, worum es im
Seminar geht.
>
> Derzeit filmen wir von Weitem (;hinter dem Stuhlkreis, 3-5m Entfernung)
> unter Verwendung eines Stativs.

Das Mikro muss trotzdem "nach vorne"!
Bedient jemand die Kamera, oder läuft sie nur mit? (;Schwenks, ZoomZoom im Glossar erklärt aufs
Flipchart, ...bla)
- snip -
>
>> P.S. Wann ist das Seminar? Drängt die Zeit, oder hast Du noch
>> "Spiel-"raum?
>
> Bis zum 12.6. wäre klasse, spätestens zum 18.6. müsste es stehen.
>
> Liebe Grüße,
> Andreas

Das ist zu schaffen. Es braucht nur etwas Zeit zum Ausprobieren.
Hat nicht irgendjemand in Deinem Bekanntenkreis 'nen alten Camcorder? Ich
sehe für Dich viel mehr Probleme kommen, was den Ton betrifft...
Gruß
Ralf





Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Auf 'ne Standard-DVD (;Single-Layer) bekommst Du ca. 6 Stunden. Zugegeben
> hat es dann nur noch VCD-Qualität und nicht mehr heutiges Niveau.
> Entweder Quantität oder Qualität. Als Seminarmitschnitt für die
> Teilnehmer ist das ok, ist aber alles andere als Profi- (;gewerbliche)
> Qualität.
> Eine Double-Layer für den Tag klingt doch nett?

Auf eine DL bekäme man dann auch vernünftige Qualität?
Bringt der Grabber überhaupt diese Qualität?
Es handelt sich um einen Terratec Grabster AV 400.

> Großer CCDCCD im Glossar erklärt, Markengerät der Video- und Foto-Technik, nur noch auf die
> Anschlußmöglichkeiten achten, und gut. So was wie Canon oder 'ne
> Panasonic, wenn unproblematische Anschlüsse, dann auch Sony...

Irgendeinen Tipp für ein besonderes Modell?

> Oft sind bei den "Gebrauchten" die Akkus breit, aber die brauchst Du ja
> nicht.

Jo.

>>> Allerdings mit der Einschränkung, dass nur die "neueren" Geräte auch
>>> Stereo-Ton aufnehmen.
>>
>> Ist das ein Nachteil?
>
> Nur akustisch ;-) Eine Frage des Anspruchs. Stereo klingt halt räumlicher.

Na ja, wird schon passen.

> Dein Mic-In am Laptop ist ein Mikrofon-Vorverstärker.

Hmm.

> Was ist mit der Batterie? Kondensator-Mikrofon?

"Electret condenser" steht auf dem, das ich hier hab, zum anderen hatte
ich keine Beschreibung, das sieht aber ähnlich aus und verhält sich auch
identisch.
An einem batteriebetriebenen Vorverstärker, dahinter dann das Vivanco-teil.

> Das Vivanco muss ein technisches oder ein Anwender-Problem haben. Bei
> einem Preamp kannst Du den Gain-Regler eigentlich an die
> Verzerrungsgrenze, oder auch darüber hinaus, fahren.

In < wurde mir schon mitgeteilt, dass das
wohl daran läge, dass der Grabber Line-Pegel erwarte, der Verstärker
aber nur auf Mikrofon-Pegel anhebe. Deshalb müsse ich dort die zwei
Verstärker hintereinander schalten:

"Ich dachte, ich geb dir jetzt mal einen Link auf einen Stereo-
Mikrophonvorverstaerker mit Eingang fuer Elektret-Mikrophon (;5V
Phantomspannung ueber 2k, nicht 48V und nicht fuer dynamische Mikros)
per kleiner Klinke und Stereo-Chinch-Ausgang, aber nix da, nur
Bausaetze oder 19" Einschuebe, ich hab wohl nicht die passenden
Suchworte."

Der Rest steht dann hier:
http://groups.google.com/groups?threadm%gs6vc81@online.de

> Neigt der Grabber
> dazu, den Pegel zu senken, und kann der Treiber das regeln? (;mr scheint,
> als käme bei vielen Grabbern nur 2/3 Lautstärke durch).

Müsste ich noch mal gucken, jetzt habe ich den Grabber gerade wieder
nicht hier.

> Noch was, gaaanz wichtig:
> Das Mikro gehört an die Schallquelle, also In Nähe und in Richtung Kopf
> des/der Redner positioniert. alternativ von der Decke abgehängt.

Im Moment zeichnen wir zusätzlich zum unbrauchbaren Video noch mit einem
kleinen MP3-Diktiergerät ein reines Audio auf, das auf dem Hocker mit
den Blumen in der Mitte des Raumes liegt. Die Lautstärke ist zwar nicht
berauschend, aber ok.

> Hast Du schon mal über Lavalier-Mikrofone oder Headsets nachgedacht?

Ist ein Lavalier-Mikrofon das gleiche wie ein Elektret-Mikro?

Man könnte das Mikro evtl. auch noch näher anbringen, ein Headset wäre
aber unpraktisch, zumal ggf. auch Zwischenfragen oder ein Teilnehmer,
der für eine Demonstration nach vorne kommt, aufgezeichnet werden sollen.

> Kommt mir irgendwie bekannt vor... Jetzt bin ich neugierig, worum es im
> Seminar geht.

Ist ein Kommunikationstraining.

>> Derzeit filmen wir von Weitem (;hinter dem Stuhlkreis, 3-5m Entfernung)
>> unter Verwendung eines Stativs.
>
> Das Mikro muss trotzdem "nach vorne"!

Das soll es ja auch. ;-)

> Bedient jemand die Kamera, oder läuft sie nur mit? (;Schwenks, ZoomZoom im Glossar erklärt aufs
> Flipchart, ...bla)

Nein, die läuft nur mit.

> Das ist zu schaffen. Es braucht nur etwas Zeit zum Ausprobieren.
> Hat nicht irgendjemand in Deinem Bekanntenkreis 'nen alten Camcorder?

Hmmm, könnte ich evtl. mal rumfragen. Eigentlich möchte ich aber so
wenig Zeit wie möglich mit Rumprobieren verschwenden, da ich ohnehin
schon wenig Zeit habe...

> Ich sehe für Dich viel mehr Probleme kommen, was den Ton betrifft...

Hm, ja, vermutlich.

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Großer CCDCCD im Glossar erklärt, Markengerät der Video- und Foto-Technik, nur noch auf die
> Anschlußmöglichkeiten achten, und gut. So was wie Canon oder 'ne
> Panasonic, wenn unproblematische Anschlüsse, dann auch Sony...

Hola, gerade mal bei eBay geschaut, geht da wirklich erst was ab 150
Euro aufwärts?
Wäre dann eine Webcam vielleicht doch die bessere Lösung?

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

- snip -
>
> Auf eine DL bekäme man dann auch vernünftige Qualität?
> Bringt der Grabber überhaupt diese Qualität?
> Es handelt sich um einen Terratec Grabster AV 400.

Ja, der Grabber encodiert hardwareseitig bis DVD-Format (;720x576), das ist
klassische DVD für Glotze, zwei bis drei Stunden Film. Bei 352x576 bekommst
Du "mehr" Film auf den Silberling, die Qualität leidet "etwas". Bei einer DL
könntest Du gut 6 Stunden unterbekommen, ohne dass das Bildergebnis zu
Depressionen führen muss.
>
- snip -
> Hmm.
>
>> Was ist mit der Batterie? Kondensator-Mikrofon?
>
> "Electret condenser" steht auf dem, das ich hier hab, zum anderen hatte
> ich keine Beschreibung, das sieht aber ähnlich aus und verhält sich auch
> identisch.
> An einem batteriebetriebenen Vorverstärker, dahinter dann das
> Vivanco-teil.
>
>> Das Vivanco muss ein technisches oder ein Anwender-Problem haben. Bei
>> einem Preamp kannst Du den Gain-Regler eigentlich an die
>> Verzerrungsgrenze, oder auch darüber hinaus, fahren.
>
> In < wurde mir schon mitgeteilt, dass das
> wohl daran läge, dass der Grabber Line-Pegel erwarte, der Verstärker
> aber nur auf Mikrofon-Pegel anhebe. Deshalb müsse ich dort die zwei
> Verstärker hintereinander schalten:

Ja, der Grabber hat "Audio Line in", und ein Mikrofon-Vorverstärker sollte
eigentlich den Mikrofonpegel dafür anheben können, ohne dass noch ein
"Rausche-Kästchen" dazwischengestöpselt werden muss. In der Regel
funktioniert das auch gut und einfach, egal ob dynamisches oder
Elektret-Kondensator-Mikro.
>
> "Ich dachte, ich geb dir jetzt mal einen Link auf einen Stereo-
> Mikrophonvorverstaerker mit Eingang fuer Elektret-Mikrophon (;5V
> Phantomspannung ueber 2k, nicht 48V und nicht fuer dynamische Mikros)
> per kleiner Klinke und Stereo-Chinch-Ausgang, aber nix da, nur
> Bausaetze oder 19" Einschuebe, ich hab wohl nicht die passenden
> Suchworte."
>
> Der Rest steht dann hier:
> http://groups.google.com/groups?threadm%gs6vc81@online.de

Googles Newsserver macht gerade Pause :-(;

- snip

> Im Moment zeichnen wir zusätzlich zum unbrauchbaren Video noch mit einem
> kleinen MP3-Diktiergerät ein reines Audio auf, das auf dem Hocker mit
> den Blumen in der Mitte des Raumes liegt. Die Lautstärke ist zwar nicht
> berauschend, aber ok.

Könnte man zusammenschneiden, macht aber wirklich Mühe.

>> Hast Du schon mal über Lavalier-Mikrofone oder Headsets nachgedacht?
>
> Ist ein Lavalier-Mikrofon das gleiche wie ein Elektret-Mikro?

Das sind diese kleinen Dinger, die dezent am Revers des Jacketts sitzen...
halt möglichst nah am Mund des Redners. Kommt für Dich aber nicht infrage...
>
> Man könnte das Mikro evtl. auch noch näher anbringen, ein Headset wäre
> aber unpraktisch, zumal ggf. auch Zwischenfragen oder ein Teilnehmer,
> der für eine Demonstration nach vorne kommt, aufgezeichnet werden sollen.

Dann Mikrofon von der Decke abhängen, zwischen Flipchart und Stuhlkreis.
>
>> Kommt mir irgendwie bekannt vor... Jetzt bin ich neugierig, worum es im
>> Seminar geht.
>
> Ist ein Kommunikationstraining.
>
>>> Derzeit filmen wir von Weitem (;hinter dem Stuhlkreis, 3-5m Entfernung)
>>> unter Verwendung eines Stativs.
>>
>> Das Mikro muss trotzdem "nach vorne"!
>
> Das soll es ja auch. ;-)
>
>> Bedient jemand die Kamera, oder läuft sie nur mit? (;Schwenks, ZoomZoom im Glossar erklärt aufs
>> Flipchart, ...bla)
>
> Nein, die läuft nur mit.

Schade, das könnte etwas dröge werden.

>> Das ist zu schaffen. Es braucht nur etwas Zeit zum Ausprobieren.
>> Hat nicht irgendjemand in Deinem Bekanntenkreis 'nen alten Camcorder?
>
> Hmmm, könnte ich evtl. mal rumfragen. Eigentlich möchte ich aber so
> wenig Zeit wie möglich mit Rumprobieren verschwenden, da ich ohnehin
> schon wenig Zeit habe...

Der Lohn ist ein ansehnliches und anhörbares Video.
Aus dem bisher Mitgeteilten sehe ich, dass Du solche Sachen noch nicht allzu
oft gemacht hast, und Du solltest in der Handhabung sicherer sein, wenn Du
im Ernstfall "nur" aufbauen und mitlaufen lassen willst. Es könnte sonst
sehr herbe Enttäuschungen geben (;gar nicht gecaptured, vermurkste
Kameraperspektive, Ton ist verzerrt oder total verhallt, und was einen sonst
noch so verärgern kann)

Ich habe mir eben das Datenblatt des Grabbers angesehen. Der ist OK und
sollte keine Probleme machen, wenn es einen vernünftigen Treiber gibt.
Eine Analogkamera am Videoeingang sollte auch keine Probleme machen.
Ein Mikrofon-Preamp am Line-in des Grabbers sollte auch keine Probleme
machen.
Ich habe Deine Audio-Hardware nicht vor Augen, aber ich glaube immer noch,
da stimmt was nicht. Ich hab' solche Aufnahmen schon mit 'ner kleinen
Behringer-Mische gemacht, das letzte Mal hing ein DAT-Recorder als
Vorverstärker dazwischen (;zusätzlicher Audio-Mitschnitt), alles völlig
problemlos.

Wenn wir beiden die einzigen sind, die in diesem Thread posten, könnten wir
uns auch Mails schicken. Der Rest der Community scheint sich zu langweilen
;-)
Gruß
Ralf





Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

> Ralf- D. Grobe schrieb:
>> Großer CCDCCD im Glossar erklärt, Markengerät der Video- und Foto-Technik, nur noch auf die
>> Anschlußmöglichkeiten achten, und gut. So was wie Canon oder 'ne
>> Panasonic, wenn unproblematische Anschlüsse, dann auch Sony...
>
> Hola, gerade mal bei eBay geschaut, geht da wirklich erst was ab 150
> Euro aufwärts?
> Wäre dann eine Webcam vielleicht doch die bessere Lösung?

Neee, bestimmt nicht.
Seltsam, das muss die vielgepriesene Wirtschaftskrise sein :D
Im letzten Herbst habe ich einen Hi8-Camcorder von Canon für 35 Euronen
erebayt, in diesem Jahr die schon mal erwähnte Panasonic M5 Schulterkamera
für rund 40 Euronen.
Gruß
Ralf





Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Ja, der Grabber encodiert hardwareseitig bis DVD-Format (;720x576), das
> ist klassische DVD für Glotze, zwei bis drei Stunden Film. Bei 352x576
> bekommst Du "mehr" Film auf den Silberling, die Qualität leidet "etwas".
> Bei einer DL könntest Du gut 6 Stunden unterbekommen, ohne dass das
> Bildergebnis zu Depressionen führen muss.

Das klingt doch mal gut.
Die Idee ist halt, dass man zumindest ein oder zwei DVDs direkt nach dem
Seminar abgeben kann für extra "dringende" Fälle.

> Ja, der Grabber hat "Audio Line in", und ein Mikrofon-Vorverstärker
> sollte eigentlich den Mikrofonpegel dafür anheben können, ohne dass noch
> ein "Rausche-Kästchen" dazwischengestöpselt werden muss. In der Regel
> funktioniert das auch gut und einfach, egal ob dynamisches oder
> Elektret-Kondensator-Mikro.

Hier anscheinend nicht.

>> Der Rest steht dann hier:
>> http://groups.google.com/groups?threadm%gs6vc81@online.de
>
> Googles Newsserver macht gerade Pause :-(;

So ein Mist.

Probier mal das hier:
http://groups.google.com/group/de.rec.musik.machen/msg/4d05a05b6d1c260f

Google Groups finde ich wirklich ätzend von der Bedienung.

[Separates Audio]
> Könnte man zusammenschneiden, macht aber wirklich Mühe.

Viel zu viel Mühe, es sind ja auch Pausen im Laufe des Seminars etc.

> Dann Mikrofon von der Decke abhängen, zwischen Flipchart und Stuhlkreis.

Ok. Oder halt irgendwo befestigen, in der Nähe von Vortragenden-Stuhl
und Flipchart ist eine Tür, an die Klinke könnte man evtl. das Mikro hängen.

>>> Bedient jemand die Kamera, oder läuft sie nur mit? (;Schwenks, ZoomZoom im Glossar erklärt aufs
>>> Flipchart, ...bla)
>>
>> Nein, die läuft nur mit.
>
> Schade, das könnte etwas dröge werden.

Das ist schon ok. Es soll ja nur für die Teilnehmer, die eh da waren,
als Erinnerung sein.

> Aus dem bisher Mitgeteilten sehe ich, dass Du solche Sachen noch nicht
> allzu oft gemacht hast, und Du solltest in der Handhabung sicherer sein,
> wenn Du im Ernstfall "nur" aufbauen und mitlaufen lassen willst. Es
> könnte sonst sehr herbe Enttäuschungen geben (;gar nicht gecaptured,
> vermurkste Kameraperspektive, Ton ist verzerrt oder total verhallt, und
> was einen sonst noch so verärgern kann)

Na ja, müsste man dann eben ausprobieren.
Aber vom Prinzip her stelle ich mir das so schwierig nicht vor.
Mein Bekannter ist nur am anderen Ende der Stadt und ich will jetzt
nicht dauernd da hinfahren (;45-60 Minuten je Weg).

> Ich habe Deine Audio-Hardware nicht vor Augen, aber ich glaube immer
> noch, da stimmt was nicht. Ich hab' solche Aufnahmen schon mit 'ner
> kleinen Behringer-Mische gemacht, das letzte Mal hing ein DAT-Recorder
> als Vorverstärker dazwischen (;zusätzlicher Audio-Mitschnitt), alles
> völlig problemlos.

Was wäre denn, wenn man das Mikro in den Mikroeingang der Kamera steckt
und dann das Audiosignal von der Kamera abgreift?

> Wenn wir beiden die einzigen sind, die in diesem Thread posten, könnten
> wir uns auch Mails schicken. Der Rest der Community scheint sich zu
> langweilen ;-)

Na ja, so ist es immerhin für die Nachwelt archiviert. ;-)

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Im letzten Herbst habe ich einen Hi8-Camcorder von Canon für 35 Euronen
> erebayt,

Sind Hi8-Geräte denn von der Qualität ausreichend?

> in diesem Jahr die schon mal erwähnte Panasonic M5
> Schulterkamera für rund 40 Euronen.

Die ist aber ziemlich riesig, oder? Ich wollte schon gern das alte
Stativ weiterbenutzen. ;-)

Liebe Grüße,
Andreas









Antwort von Bernd Nomi:

Andreas Wenzke schrieb:
> Ralf- D. Grobe schrieb:
>> Im letzten Herbst habe ich einen Hi8-Camcorder von Canon für 35 Euronen
>> erebayt,
>
> Sind Hi8-Geräte denn von der Qualität ausreichend?

Hallo
warum denn nicht, wer sagt denn, dass man immer und überall HighEnd
anwenden muss. Gelegentlich treffen sich hier bei mir ein paar Leute und
wir schauen zusammen alte Betamax oder sogar VHS-Videos an. Natürlich
ist das kein HD, aber muss es das immer?




Antwort von Andreas Wenzke:

Hallo,

Bernd Nomi schrieb:
>> Sind Hi8-Geräte denn von der Qualität ausreichend?
>
> Hallo
> warum denn nicht, wer sagt denn, dass man immer und überall HighEnd
> anwenden muss. Gelegentlich treffen sich hier bei mir ein paar Leute und
> wir schauen zusammen alte Betamax oder sogar VHS-Videos an. Natürlich
> ist das kein HD, aber muss es das immer?

Es geht darum, dass ein Unternehmer Geld ausgibt, um seine Seminare
aufzuzeichnen. Das Ergebnis soll auf DVD (;%gewerblicher Rahmen).

Er stellt natürlich keine Studio-Anforderungen, aber es wäre doch nett,
wenn man etwas erkennen würde.
Wenn man am Ende nur Bildmatsch hat, kann man sich die DVD auch schenken
und hätte kein Geld ausgeben müssen.

Da allerdings weder er noch ich Ahnung von der Materie haben, frage ich
hier die Profis. ;-)

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

> Hallo,
- snip -
>
> Es geht darum, dass ein Unternehmer Geld ausgibt, um seine Seminare
> aufzuzeichnen. Das Ergebnis soll auf DVD (;%gewerblicher Rahmen).
>
> Er stellt natürlich keine Studio-Anforderungen, aber es wäre doch nett,
> wenn man etwas erkennen würde.
> Wenn man am Ende nur Bildmatsch hat, kann man sich die DVD auch schenken
> und hätte kein Geld ausgeben müssen.
>
> Da allerdings weder er noch ich Ahnung von der Materie haben, frage ich
> hier die Profis. ;-)
>
> Liebe Grüße,
> Andreas

Aua, dass es so schlimm ist, hätte ich jetzt nicht vorausgesetzt ;-) (;das
mit dem Unternehmer)
Eine alte, gute Hi8Hi8 im Glossar erklärt würde reichen, wenn die Beleuchtung und der
Bildausschnitt gut sind.
Aber stell' Dir 6 Stunden Video mit immer dem "gleichen" Bild vor.
Ich kann Dir da nur nahelegen, dass jemand den "Kameramann" macht (;Zooms,
Schwenks, immer das Wesentliche des Geschehens mit fotografischem Blick und
bildschirmfüllend platzieren)
Der Ton braucht eigentlich nur "sauber" sein, kann aber vorkommen, dass ein
wenig gefiltert werden muss (;Kondensator-Mics sind meist höhenlastig).
Das Abhängen des Mics von der Decke vermeidet Tritt-
(;Körper-)schallübertragungen und bietet die Möglichkeit, in "Sprachhöhe"
aufzunehmen.
Falls Du noch ein altes Cassetten-Tapedeck hast: Ein prima Vorverstärker!
Ansonsten: Was Brauchbares kaufen. Empfehlen möchte ich eigentlich nix, aber
Sinn kann da ein Kleinmischmult machen, weil es sich auch für andere lustige
Dinge im Leben eignet, z.B. http://www.thomann.de/de/behringer xenyx 802.htm

Hast Du schon DVDs "gemacht"? Sechs Stunden, das geht nur mit Kapiteln.
Übrigens würde ich die Aufnahme nicht durchlaufen lassen, sondern zu jeder
Pause eine neue Aufnahme starten. Das ist viel bearbeitungsfreundlicher.
Stell Dir vor, nach fünfeinhalb Stunden "verschluckt" sich der Rechner, und
die komplette Videodatei ist nicht mehr zu retten (;was bei so großen Dateien
auch vorkommen kann)
Ach ja: Ein paar Titeleinblendungen zu Beginn oder zu neuen
Seminarabschnitten wären auch hilfreich, sich auf der Scheibe zu
orientieren. Und bietet Möglichkeit zur "Werbung".

Kurzum: Das reine Bild- und Tonergebnis kann bei Deinen Voraussetzungen
selbstverständlich nur Amateurqualität bringen.
Das ist aber gar nicht schlimm.
Schlimm wäre nur, sechs Stunden das "gleiche" Bild zu sehen (;meist viel zu
weit weg vom Geschehen), den Ton nur "mumpfig" zu hören, und nicht dahin
schalten zu können, was man sehen möchte (;vor allem wichtige Seminarpassagen
oder sich selbst, höhöhö)

Ich wünsch' Dir viel Freude mit dem Projekt,
wünscht Dir ein Amateur
Ralf

P.S. Du könntest vielleicht freier atmen, wenn Du zwei bis drei Seminare
ausprobieren und verwursteln könntest, bevor das Ding "vermarktet" wird.





Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

- snip -
>
> Das klingt doch mal gut.
> Die Idee ist halt, dass man zumindest ein oder zwei DVDs direkt nach dem
> Seminar abgeben kann für extra "dringende" Fälle.
>
Uff.
Bitte nicht.
*Sofort* ins entsprechende Ausgabeformat capturen und *sofort* eine DVD
draus brennen könnte auch hier ein abendfüllendes Programm werden.
Aus MPG muss noch VOB werden. Oder schafft das Deine Software sofort (;on the
fly)?

- snip -
>
> Google Groups finde ich wirklich ätzend von der Bedienung.
>
Äääh - Du bist via Browser hier?

> [Separates Audio]
>> Könnte man zusammenschneiden, macht aber wirklich Mühe.
>
> Viel zu viel Mühe, es sind ja auch Pausen im Laufe des Seminars etc.
>
>> Dann Mikrofon von der Decke abhängen, zwischen Flipchart und Stuhlkreis.
>
> Ok. Oder halt irgendwo befestigen, in der Nähe von Vortragenden-Stuhl
> und Flipchart ist eine Tür, an die Klinke könnte man evtl. das Mikro
> hängen.

- snip -
Neinneinneinnein!!!! So nicht gemeint.

Ich würde den Thread gern beim Posting nach Bernd Nomi fortsetzen; es wird
sonst unübersichtlich.
In verschiedenen Threads herumposten möchte ich nicht.
Hier also Tschö
Ralf





Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> Aua, dass es so schlimm ist, hätte ich jetzt nicht vorausgesetzt ;-)
> (;das mit dem Unternehmer)

Was jetzt?

> Eine alte, gute Hi8Hi8 im Glossar erklärt würde reichen, wenn die Beleuchtung und der
> Bildausschnitt gut sind.

Ok, super.

> Aber stell' Dir 6 Stunden Video mit immer dem "gleichen" Bild vor.
> Ich kann Dir da nur nahelegen, dass jemand den "Kameramann" macht
> (;Zooms, Schwenks, immer das Wesentliche des Geschehens mit
> fotografischem Blick und bildschirmfüllend platzieren)

Das ist erst mal nicht das Problem, es sind nicht viele Leute, die die
DVD kaufen würden, und die würden immer nur bestimmte Stellen gucken wollen.

> Falls Du noch ein altes Cassetten-Tapedeck hast: Ein prima
> Vorverstärker! Ansonsten: Was Brauchbares kaufen. Empfehlen möchte ich
> eigentlich nix, aber Sinn kann da ein Kleinmischmult machen, weil es
> sich auch für andere lustige Dinge im Leben eignet, z.B.
> http://www.thomann.de/de/behringer xenyx 802.htm

MaWin sagte ja im verlinkten Thread, so etwas ginge gerade nicht.

> Hast Du schon DVDs "gemacht"?

Vor Jahren einmal eine, ja. War eine Fummelei und durch das Umwandeln
liefen Bild und Ton nicht 100%ig synchron.

> Sechs Stunden, das geht nur mit Kapiteln.
> Übrigens würde ich die Aufnahme nicht durchlaufen lassen, sondern zu
> jeder Pause eine neue Aufnahme starten.

Klar, sowieso. Die Mittagspause geht eine Stunde lang. ;-)

> Kurzum: Das reine Bild- und Tonergebnis kann bei Deinen Voraussetzungen
> selbstverständlich nur Amateurqualität bringen.
> Das ist aber gar nicht schlimm.

Nein, das ist schon ok.

> Schlimm wäre nur, sechs Stunden das "gleiche" Bild zu sehen (;meist viel
> zu weit weg vom Geschehen), den Ton nur "mumpfig" zu hören, und nicht
> dahin schalten zu können, was man sehen möchte (;vor allem wichtige
> Seminarpassagen oder sich selbst, höhöhö)

So ist es.

> P.S. Du könntest vielleicht freier atmen, wenn Du zwei bis drei Seminare
> ausprobieren und verwursteln könntest, bevor das Ding "vermarktet" wird.

So richtig vermarktet wird da nichts, die DVD soll 5-10 Euro oder so
kosten, das ist wirklich nur eine Aufwandsentschädigung.

>> Die Idee ist halt, dass man zumindest ein oder zwei DVDs direkt nach dem
>> Seminar abgeben kann für extra "dringende" Fälle.
>>
> Uff.
> Bitte nicht.
> *Sofort* ins entsprechende Ausgabeformat capturen und *sofort* eine DVD draus brennen könnte auch hier ein abendfüllendes Programm werden.
> Aus MPG muss noch VOB werden. Oder schafft das Deine Software sofort (;on the fly)?

Ach so. Ich habe da jetzt nicht nachgeguckt, mein Bekannter sagte mir
eben, er habe so etwas schon einmal bei einem Seminar erlebt, wo jemand
so einen Grabber hatte.

>> Google Groups finde ich wirklich ätzend von der Bedienung.
>>
> Äääh - Du bist via Browser hier?

Nein, dort wollte ich dir nur den anderen Thread raussuchen.

>> Ok. Oder halt irgendwo befestigen, in der Nähe von Vortragenden-Stuhl
>> und Flipchart ist eine Tür, an die Klinke könnte man evtl. das Mikro hängen.
>
> - snip -
> Neinneinneinnein!!!! So nicht gemeint.

Warum nicht?

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Ralf- D. Grobe:


"Andreas Wenzke" schrieb im Newsbeitrag

> Ralf- D. Grobe schrieb:
einen Thread-zerstückelnden Beitrag

>> Aua, dass es so schlimm ist, hätte ich jetzt nicht vorausgesetzt ;-)
>> (;das mit dem Unternehmer)
>
> Was jetzt?
Langes Gesicht beim "Auftraggeber".

- snip -
>>> Die Idee ist halt, dass man zumindest ein oder zwei DVDs direkt nach dem
>>> Seminar abgeben kann für extra "dringende" Fälle.
>>>
>> Uff.
>> Bitte nicht.
>> *Sofort* ins entsprechende Ausgabeformat capturen und *sofort* eine DVD
>> draus brennen könnte auch hier ein abendfüllendes Programm werden.
>> Aus MPG muss noch VOB werden. Oder schafft das Deine Software sofort (;on
>> the fly)?
>
> Ach so. Ich habe da jetzt nicht nachgeguckt, mein Bekannter sagte mir
> eben, er habe so etwas schon einmal bei einem Seminar erlebt, wo jemand
> so einen Grabber hatte.
Ja, gibt es, aber weder Du noch ich wissen derzeit wirklich, ob Dein Grabber
und die Software auf Anhieb solch ein Live-Capturing in ein DVD-Format
wirklich schaffen. Ausprobieren finde ich sehr sinnvoll. Ja, sowas kostet
Zeit.

- snip -
>>> Ok. Oder halt irgendwo befestigen, in der Nähe von Vortragenden-Stuhl
>>> und Flipchart ist eine Tür, an die Klinke könnte man evtl. das Mikro
>>> hängen.
>>
>> - snip -
>> Neinneinneinnein!!!! So nicht gemeint.
>
> Warum nicht?
Weil man an einer Türklinke nicht so viel hört, als wenn einem der Sprecher
direkt ins Ohr (;Mikrofon) spricht.
Zuviel Nebengeräusche.Also: Heran an die Schallquelle (;Redner)

Vielleicht noch diese Bemerkung zu Cameras:
IdR haben die eine "automatische Lautstärke-Aussteuerung", d.h. der
Lautstärke-Pegel wird auf die Schallintensität angepasst. Ich nehme an, ein
superlautes Brummen brauchst Du nicht.
Have fun
Ralf





Antwort von Bernd Nomi:

Andreas Wenzke schrieb:
> Hallo,
>
> Bernd Nomi schrieb:
>>> Sind Hi8-Geräte denn von der Qualität ausreichend?
>>
>> Hallo
>> warum denn nicht, wer sagt denn, dass man immer und überall HighEnd
>> anwenden muss. Gelegentlich treffen sich hier bei mir ein paar Leute und
>> wir schauen zusammen alte Betamax oder sogar VHS-Videos an. Natürlich
>> ist das kein HD, aber muss es das immer?
>
> Es geht darum, dass ein Unternehmer Geld ausgibt, um seine Seminare
> aufzuzeichnen. Das Ergebnis soll auf DVD (;%gewerblicher Rahmen).
>
> Er stellt natürlich keine Studio-Anforderungen, aber es wäre doch nett,
> wenn man etwas erkennen würde.
> Wenn man am Ende nur Bildmatsch hat, kann man sich die DVD auch schenken
> und hätte kein Geld ausgeben müssen.
>
> Da allerdings weder er noch ich Ahnung von der Materie haben, frage ich
> hier die Profis. ;-)

Jaja, schon klar. Ich würde aber nicht grundsätzlich alles, was nicht
hypermodern ist, als "Bildmatsch" abqualifizieren, da scheint Dir
wirklich die Erfahrung zu fehlen. Für den Zweck des Ganzen braucht man
weder HD-Bildqualität noch DolbyDigital-Ton, die Qualität einer guten
Video8 oder Hi-Kamera reicht völlig aus und jede Wette, dass viele den
Unterschied zu HD auch nicht erkennen würden. Es ist einfach so, dass es
vor allem darauf ankommt *wie* mit dem Werkzeug umgegangen wird. Wenn es
zu wenig Licht gibt und die Kamera ständig zoomt und wackelt, nützt auch
die hochwertigste Technik nichts mehr, verstehst Du?




Antwort von Wolfgang Hauser:

Andreas Wenzke schrieb:

>Ralf- D. Grobe schrieb:
>> Aber stell' Dir 6 Stunden Video mit immer dem "gleichen" Bild vor.
>> Ich kann Dir da nur nahelegen, dass jemand den "Kameramann" macht
>> (;Zooms, Schwenks, immer das Wesentliche des Geschehens mit
>> fotografischem Blick und bildschirmfüllend platzieren)
>
>Das ist erst mal nicht das Problem, es sind nicht viele Leute, die die
>DVD kaufen würden, und die würden immer nur bestimmte Stellen gucken=
wollen.

Trotzdem solltest Du Dir darüber Gedanken machen. Vor allem auch,
wie...

>So richtig vermarktet wird da nichts, die DVD soll 5-10 Euro oder so
>kosten, das ist wirklich nur eine Aufwandsentschädigung.

... das bei Kleinststückzahlen zu schaffen sein soll, wenn jemand mit
normalem Stundenlohn drangesetzt wird.

Unter Berücksichtigung PC-typischer Widrigkeiten scheint mir ein
Harddisk-DVD-Recorder das geeignetste Aufnahmegerät zu sein: Relativ
einfach zu bedienen (;wieviel Sinn hat so ein Projekt, wenn der einzige
Halbwegs-Experte der Firma krank oder im Urlaub ist?), zuverlässig,
bei Bedarf einfache Schnittmöglichkeit vorhanden (;mehr brauchst Du
offenbar gar nicht), Ausspielen auf DVD kein großer Aufwand, und sogar
noch preisgünstig in der Anschaffung.

BTW: Schriftliche Einverständniserklärung aller Teilnehmer für die
Videoaufzeichnung vorhanden?




Antwort von Wolfgang Hauser:

Andreas Wenzke schrieb:

>> Harddisk-DVD-Recorder
>Und was nimmt so ein Gerät für ein Eingangssignal?

Den üblichen Analogkram: Audio als Stereo Line-In, Video mindestens
als CompositeComposite im Glossar erklärt, häufig auch S-Video.
Du könntest also die Kamera bequem direkt anstöpseln und die Mikros
über das ohnehin benötigte Mischpult.

Einen Haken gibt es allerdings: Zur Bedienung des Geräts braucht man
einen Fernseher oder videosignaltauglichen PC-Monitor.









Antwort von Andreas Wenzke:

Bernd Nomi schrieb:
> Für den Zweck des Ganzen braucht man
> weder HD-Bildqualität noch DolbyDigital-Ton, die Qualität einer guten
> Video8 oder Hi-Kamera reicht völlig aus und jede Wette, dass viele den
> Unterschied zu HD auch nicht erkennen würden

So, jetzt habe ich mir für 10 Euro eine Sony CCD-V600E geschossen, eine
Hi8-Kamera.
Ich bin gespannt. :-)

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Bernd Nomi:

Andreas Wenzke schrieb:
> Bernd Nomi schrieb:
>> Für den Zweck des Ganzen braucht man
>> weder HD-Bildqualität noch DolbyDigital-Ton, die Qualität einer guten
>> Video8 oder Hi-Kamera reicht völlig aus und jede Wette, dass viele den
>> Unterschied zu HD auch nicht erkennen würden
>
> So, jetzt habe ich mir für 10 Euro eine Sony CCD-V600E geschossen, eine
> Hi8-Kamera.
> Ich bin gespannt. :-)

Also die V900E hatte ich selbst lange Zeit und hatte später, als sie mir
dann doch mal verreckte, eine Ersatzkamera über ebay besorgt um noch
einige Hi8Hi8 im Glossar erklärt Bänder abspielen und mit der neu gekauften DV-PC110E zu
digitalisieren.
Die Serie (;auch die V600) war eigentlich ganz gut, vor allem war der
Autofocus besser als bei den Vorgängermodellen. Sie fingen nämlich nicht
wie bei den "Handycams" an, wie verrückt hin und her zu fokussieren wenn
mal kurz jemand durchs Bild rannte :)
Bei den Kameras mit Bandlaufwerk ist natürlich dieses der
Schwachpunkt. So verändert sich die Spurlage mit der Zeit. Bei den
Sony-Kameras löst sich bei manchen Alufwerken einer der großen, schräg
stehenden Umlenkstifte wenn dessen Mutter nicht ausreichend gesichert
ist. Das Band läuft dann nicht mehr richtig und es gibt Bildaussetzer
bzw, Störstreifen, häufig ist auch der Ton ganz weg. Abhilfe in dem Fall
ist einfach: Mutter anziehen, mit Sicherungslack, Locktite oder
ähnlichem sichern. Das größte Problem: viele Schrauben verschiender
Länge um das Gehäuse zu entfernen und wehe(;!) wenn man diese beim
Zusammenbau verwechselt




Antwort von Andreas Wenzke:

Ralf- D. Grobe schrieb:
> einen Thread-zerstückelnden Beitrag

Das war doch von dir extra so gewollt...?

>>> Aua, dass es so schlimm ist, hätte ich jetzt nicht vorausgesetzt ;-)
>>> (;das mit dem Unternehmer)
>>
>> Was jetzt?
> Langes Gesicht beim "Auftraggeber".

Wieso langes Gesicht?

>> Ach so. Ich habe da jetzt nicht nachgeguckt, mein Bekannter sagte mir
>> eben, er habe so etwas schon einmal bei einem Seminar erlebt, wo jemand
>> so einen Grabber hatte.
> Ja, gibt es, aber weder Du noch ich wissen derzeit wirklich, ob Dein
> Grabber und die Software auf Anhieb solch ein Live-Capturing in ein
> DVD-Format wirklich schaffen. Ausprobieren finde ich sehr sinnvoll. Ja,
> sowas kostet Zeit.

Muss man dann eben schauen, ob der Grabber das kann.
Der Grabber ist da, da wird kein neuer gekauft. Entweder er kann das
oder nicht.

> Weil man an einer Türklinke nicht so viel hört, als wenn einem der
> Sprecher direkt ins Ohr (;Mikrofon) spricht.
> Zuviel Nebengeräusche.Also: Heran an die Schallquelle (;Redner)

Ok, mal versuchen.

> Vielleicht noch diese Bemerkung zu Cameras:
> IdR haben die eine "automatische Lautstärke-Aussteuerung", d.h. der
> Lautstärke-Pegel wird auf die Schallintensität angepasst. Ich nehme an,
> ein superlautes Brummen brauchst Du nicht.

Also doch in den Mikrofon-Eingang der Kamera gehen?

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Andreas Wenzke:

Wolfgang Hauser schrieb:
> Trotzdem solltest Du Dir darüber Gedanken machen. Vor allem auch,
> wie...
>
>> So richtig vermarktet wird da nichts, die DVD soll 5-10 Euro oder so
>> kosten, das ist wirklich nur eine Aufwandsentschädigung.
>
> ... das bei Kleinststückzahlen zu schaffen sein soll, wenn jemand mit
> normalem Stundenlohn drangesetzt wird.

Die Sekretärin ist ja ohnehin da, die soll dann quasi nur nebenbei mal
ein Knöpfchen drücken. Funktioniert bisher auch ganz gut.

> Unter Berücksichtigung PC-typischer Widrigkeiten scheint mir ein
> Harddisk-DVD-Recorder das geeignetste Aufnahmegerät zu sein: Relativ
> einfach zu bedienen (;wieviel Sinn hat so ein Projekt, wenn der einzige
> Halbwegs-Experte der Firma krank oder im Urlaub ist?), zuverlässig,
> bei Bedarf einfache Schnittmöglichkeit vorhanden (;mehr brauchst Du
> offenbar gar nicht), Ausspielen auf DVD kein großer Aufwand, und sogar
> noch preisgünstig in der Anschaffung.

Und was nimmt so ein Gerät für ein Eingangssignal?

> BTW: Schriftliche Einverständniserklärung aller Teilnehmer für die
> Videoaufzeichnung vorhanden?

Klar, das Rechtliche ist alles geregelt.
Wenn Teilnehmer es nicht wünschen, werden die Teile, bei denen sie zu
sehen sind, auch nicht gebrannt.

Liebe Grüße,
Andreas




Antwort von Andreas Wenzke:

Bernd Nomi schrieb:
> Jaja, schon klar. Ich würde aber nicht grundsätzlich alles, was nicht
> hypermodern ist, als "Bildmatsch" abqualifizieren, da scheint Dir
> wirklich die Erfahrung zu fehlen.

Ja, das ist richtig. Ich verband nur "VHS" mit Bildmatsch und wollte
darauf hinweisen, dass es kein Hobbyprojekt von Filmenthusiasten ist,
sondern eine gewerbliche Absicht dahintersteht, wenngleich mit dem
Filmen kein Geld verdient werden soll.

Vielen Dank für die Hilfe.

Liebe Grüße,
Andreas





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