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Vögel filmen - Erfahrungsaustausch gesucht



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Frage von Pseudemys:


Ich beabsichtige als Ornithologe Vögel zu filmen (ganz vorwiegend werden die ja fotografiert, was ich nicht so spannend finde, denn der Vögel aufallendes Merkmal sind ihre ständige Bewegung und Laute) und habe dazu die Canon C100 / C100 Mark II favorisiert, da vergleichsweise leicht, kompakt, wetterfest, in der Dämmerung überzeugend und out of the box einsatzbereit - das alles hörte und las ich bisher, denn noch halte ich sie ja nicht in meinen Händen, wie auch sonst noch nie eine Filmkamera.

Die Sony FS-700 bietet eine extreme Zeitlupe, was gerade für die Aufnahme fliegender Vögel natürlich sehr interessant (die ist bei der Canon C100 / 100 II wohl nicht so eindrucksvoll), muß aber wohl für einen sinnvollen Einsatz mit allerlei Drumherum aufgerüstet werden, was sie mutmaßlich für die Vogelwanderschaft zu sperrig und schwer macht.

Das bisher für das Swarovski-Spektiv verwendete Stativ Gitzo GK2520FT Safari Traveler Serie2 Kit
( https://www.dropbox.com/s/4vgruowcuzly3 ... t.pdf?dl=0 ) soll dabei zum Einsatz kommen.

Dann braucht es noch ein optimales Teleobjektiv, auch ein gute Mikrophon ist anzuschaffen.
Ich habe kein einziges Objektiv, insofern wird mein Kauf wohl dann auch das, was man eine Systementscheidung nennt.
Mit einer Sigma DP2 Merrill (zickig, aber tolle Ergebnisse, wenn auch nur bei gutem Licht) habe ich bisher ein paar Landschaftsaufnahmen gemacht. Auch in der Fotografie gibt es keine nennenswerte Praxiserfahrung.


Wer film hier Vögel oder zumindest Wildtiere mit großer Brennweite?

Ich habe noch nie gefilmt und wäre an einem Erfahrungsaustausch hinsichtlich meiner Vorliebe interessiert.
Ersten, um die optimale Ausrüstung zusammenzustellen, und dann zweitens, natürlich für die Praxis.

Danke sagt schon mal die Schildkröte!



Antwort von StanleyK2:

Kaum Ahnung von Fotografie und nie gefilmt? Hm, ich weiss nicht ...

zumindest ob da eine Super 35 Kamera der richtige Einstieg ist. Gerade bei dem geplanten Einsatzgebiet.

Bisher ein Spektiv zum Beobachten benutzt: 20-60x Vergrösserung?

Für vergleichbare Filmaufnahmen bedarf es schon einer ziemlich "dicken Berta" als Objektiv. Das wird schnell gross, schwer und teuer. Und da braucht es dann ein (Video!) Stativ von ganz anderem Kaliber als das in einem anderen Beitrag erwähnte Gitzo.

Vielleicht doch erst mal Erfahrungen mit einer kleineren Kamera/Camcorder mit grossem ZoomZoom im Glossar erklärt machen?



Antwort von Pseudemys:

…oder weiter nur beobachten!

Ich habe schon befürchtet, daß es so ein Kanonenrohr sein muß (wie hier -
- filmt Vögel, wohl sehr überzeugend, mit Sony A6300), und dann ist auch mein Stativ nicht mehr verwendbar.

1-Zoll Camcorder habe ja schon das Objektiv mit dran, auch Tele, das ist schon sehr praktisch, da leicht und kompakt.
Aber die Bildqualität reicht mir dann unglücklicherweise nicht.
Außerdem: wieviel BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt (35mm) bieten diese Camcorder denn maximal?
500mm wäre wohl schon sinnvoll.
Wenn genug für die Vögel, dann wäre es für den Einstieg schon eine Überlegung wert.

Vielen Dank für die sehr überzeugende Stellungnahme!








Antwort von Pseudemys:

Der Sony PXW-X200 Camcorder könnte mit knapp 500mm (35mm) genug BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt für Vögel bieten:
http://www.sony.de/pro/product/broadcas ... /overview/

Die Bildqualität wird dann natürlich nicht so gut wie bei Stephan Ottow sein, klar (s.o.), aber vielleicht auch ausreichend, wo ich ja doch in erster Linie dokumentieren will.

Für mich auch nicht unwichtig: Nach diesem Einsatzvideo (Bericht von Alister Chapman - http://www.sony.de/pro/article/broadcas ... land-video ) ist die Kamera auch bei widrigen Wetterverhältnissen einsetzbar.

Ich müßte mein (sehr gutes, und leider auch sehr teures) Gitzo-Stativ weiterverwenden können.
Es trägt jetzt komfortabel das 2,3 kg schwere Swarovski-Spektiv, der Sony PXW-X200 Camcorder wäre mit allem Drum und Dran ca. 2,8 kg schwer, und damit wohl nicht zu schwer für das Stativ.

Es ist aber wohl mehr eine Fernsehkamera, hm. Also, einen großen Teil des Funktionsangebotes werde ich wohl nicht nutzen, die beschriebenen Funktionen verstehe ich halt leider (noch) nicht.
Klein ist sie auch nicht gerade, aber man könnte es vielleicht damit mal probieren.
Allerdings ist die Sony PXW-X200 ja, gerade bemerkt, für einen "gewöhnlichen" Camcorder erstaunlich sehr teuer.
Und ja: die Bildqualität stellt mich doch nicht zufrieden.



Antwort von MLJ:

@Pseudemys
Manchmal bin ich mit meiner Frau zusammen unterwegs in Sachen Wildlife. Sie nutzt ein 600-1200mm Objektiv an einer alten analogen Pentacon (M42) mit Stativ. Bevor jetzt alle aufschreien "ANALOG ? 35mm Film ? In der heutigen Zeit ?", ja, und sie will nicht wechseln und ist glücklich damit.

Wenn ich Wildlife filme dann nutze ich ein "Camouflage" Zelt und spähe vorher aus, wo die Tiere sich gerne und zahlreich aufhalten, wo ihre Reviere sind. Dann ein paar Tage das Zelt dort stehen lassen und von dort aus später die Filme und Fotos machen. Der Vorteil ist dass du durch kürzere Brennweiten und Distanzen bessere Bilder und Aufnahmen bekommst.

Tipp: Schaue dir die "Making of" von Dokumentarfilmen in diesem Bereich an, ist sehr hilfreich. Auf der DVD "Nomaden der Lüfte" z.B. ist ein sehr gutes und sehenswertes "Making of" drauf, geht genau in deine Richtung. Ich hoffe das hilft dir etwas weiter ;)

Cheers

Mickey



Antwort von Pseudemys:

Danke, Mickey.

Was haltet Ihr von der Arbeitsweise Stephan Ottows aus Berlin?

Der filmt mit Sony A6300 und Canon 500mm 4.0 und Adaptern wohl sehr erfolgreich Vögel.

Seine Arbeitsweise hier erklärt:


Hier seine Ausrüstung erklärt:


Seine Ergebnisse:


Diese Kamera bietet neben 4K, was man dann mit sehr gutem Ergebnis auf 1080HD herunterskalieren kann, sogar bis zu 120 fps und damit eine sehr eindrucksvolle Zeitlupe (bietet Canon C100 Mark II nicht, und ist größer und schwerer, auch teurer).
Jetzt hat die Kamera auch einen verbesserten Nachfolger - Bildstabilisator in der Kamera.
Nehme ich aber das Objektiv Canon 500mm 4.0 dazu, dann kann ich mein Stativ (s.o.) nicht mehr verwenden, wahrscheinlich auch nicht mit dem Canon 400mm 2.8 (oder entsprechendes Objektiv von Sony, da man dann beim Filmen auch den für Video ja viel besseren Phasenerkennungs-Autofokus verwenden kann), was Stephan Ottow, seiner Erfahrung nach, von der BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt her, für ausreichend hält.

Mit dieser Kamera kann man auch fotografieren, meine Sigma DP2 Merrill hat ja nur eine Festbrennweite eingebaut, die allerdings sehr gute Ergebnisse liefert, aber die Möglichkeiten sind natürlich eingeschränkt.

Ja, es gibt viele Optionen und ich freue mich über jede Anregung!



Antwort von StanleyK2:

Du weißt schon, dass die genannten Objektive jeweils so um die 10000 Tacken kosten?

Der Herr O. hat sicher seine Weg gefunden und man kann sich inspirieren lassen, aber letztlich muss man seinen eigenen Weg finden.

Beispielfilme: die sagen viel oder auch wenig. Die sagen garantiert nie, wie weit der Weg zu den Aufnahmen war: wieviel spezifische Erfahrung wurde eingebracht, wieviele Fehlversuche hat es gegeben, welche Tricks wurden ggf. verwendet und was wurde beim Schnitt und der Nachbearbeitung getan? Gerade beim Videofilmen ist die Arbeit mit der Kamera alleine noch nicht beendet.

Als Anfänger würde ich nicht so sehr auf gestandene Spezialisten schauen, sondern erst mal das Thema praktisch beschnuppern. Camcorder besorgen (vielleicht ausleihen), so ein Consumer mit 20x ZoomZoom im Glossar erklärt (die Telebrennwete kommt dann vom Bildwinkel schon dem 500mm Äquivalent nahe) und einfach mal drauf los filmen. Stadtpark, Zoo, was auch immer. Da bekommt man sehr schnell ein Gefühl für die Sache und einen realistischeren Blick auf die grundsätzlichen Möglichkeiten.

Zu den Brennweiten: man kann mit alten Indianerregeln grob abschätzen, was man da so machen kann: jeweils ausgestreckter Arm und

- gespreizte Hand: Daumenspitze zur kleinen Fingerspitze ca. 20° Winkel
- geballte Faust: Breite ca. 8°
- Höcker Zeigefinger-Mittelfinger ca. 3°
- Daumenbreite ca. 1°

Bei Objektiven gilt dann (APSC/Super35 - Vollformat (Äquivalent), alles ca./gerundet

1000mm 1.5° - 2.5°
500mm 3° - 5°
200mm 7.5° - 12°
100mm 15° - 25°

"1-Zoll Camcorder habe ja schon das Objektiv mit dran, auch Tele, das ist schon sehr praktisch, da leicht und kompakt.
Aber die Bildqualität reicht mir dann unglücklicherweise nicht
. " Wie kommst du ohne praktische Erfahrung zu der Erkenntnis?



Antwort von Pseudemys:

Du weißt schon, dass die genannten Objektive jeweils so um die 10000 Tacken kosten? Inzwischen: ja.
Da muß man sich wirklich sehr für die Sache begeistern.
Und ob mir das passieren wird?

Womit Du einmal mehr recht hast:
Ich muß das erstmal ausprobieren, bevor ich große Investitionen tätige.

Beim Swarovski-Spektiv plus Gitzo-Stativ war ich mir einfach sicher: Das will ich unbedingt haben!
Da hatte ich vorher allerdings schon oft durch verschiedene Spektive von Mitwanderern gesehen und wußte, was ich für mein Geld bekomme.

"1-Zoll Camcorder habe ja schon das Objektiv mit dran, auch Tele, das ist schon sehr praktisch, da leicht und kompakt.
Aber die Bildqualität reicht mir dann unglücklicherweise nicht
. " Wie kommst du ohne praktische Erfahrung zu der Erkenntnis?
Nunja, durch die Sichtung entsprechender YouTube-Filmchen.
Trotz der YouTube-Komrimierung sind man schon die Unterschiede, nicht?



Antwort von LIVEPIXEL:

Vielleicht ist diese Kombi von Interesse!?







Antwort von Pseudemys:

Von Interesse, großem sogar!

Ja, die Kombi ist mir nicht unbekannt, allerdings habe ich, obwohl die beiden Kanäle schon abonniert, noch keine Vogelaufnahmen als Video gesehen.

Ich wollte den "kleinen Sensor" vermeiden wegen eingeschränkter Low Light-Kapazität, aber die Qualität ist schon auch sehr eindrucksvoll. Ob auch in der Dämmerung, müßte man testen. GH4-Nutzer klagen mitunter, daß sie dann ihre Möglichkeiten eingeschränkt sähen.
Mit der, vom Hören und Sagen, noch videotauglicheren GH4 statt GX8 eventuell noch besser Videos möglich?
Für Fotos wird die GX8 möglicherweise noch mehr überzeugen.

Entweder lasse ich das Ganze bleiben oder gehe einen vernünftigen Kompromiß ein - wie diesen. Und das ist gar kein so schlechter.

Ich werde nicht stundenlang in einem Tarnzelt sitzen, da spielt das Gewicht dann ja nicht so eine große Rolle, sondern auf Wanderschaft, wenn eben überhaupt, auch die Vögel fotografieren und filmen wollen - und das geht einfach nur in dieser Größenordnung, wenn es nicht in Schinderei ausarten soll.
Für die GH4 oder GX8 hätte ich sogar einen Adapter für das Swarovski-Spektiv, womit ich daran auch fotografieren und filmen könnte. Die Ergebnisse reichen zur Dokumentation sehr gut, eine herausragende Bildqualität kann man dann aber nicht erwarten, aber mitunter ist sie erstaunlich gut - wie ich sah, nicht auf Grund eigener praktischer Erfahrung.



Antwort von wüdara:

Sammle erstmal Erfahrung im Filmen bzw Fotografieren,bevor Du Dich an eines der schwierigsten Themen in der Naturfilmerei heran wagst.
Wenn Du Youtube -Videos zur Beurteilung der Bildqualität verschiedener Kameras heranziehst,bist Du auf dem Holzweg,krall Dir, wie schon von anderen angedeutet, erstmal eine Kamera mit einigermaßen Tele und starte Versuche,die Grenzen werden Dir schnell aufgezeigt-und das wird nicht die Kamera sein.Dein Stativlein ist dafür völlig ungeeignet,ab EUR 2000,- findet sich Taugliches für diesen Zweck.
Die Profis arbeiten ja auch oft mit zahmen Tieren,spezielle Tiertrainer richten zB Greif-Vögel ab, die auf "Universum" gezeigten wunderbaren Adler-Flüge usw entstehen meistens so.Oder aber es wird in Tierparks gedreht ,wo man kontrollierte Bedingungen schaffen kann.Beachte einmal den Abspann solcher Dokumentationen, sehr oft ist hier irgend ein Nationalpark,Alpenzoo oder ähnliche erwähnt.Einfach aus dem Grund, weil in "freier Wildbahn" vieles ganz einfach nicht gelingen kann.

Für meine Naturfilme verwende ich die "alte" Panasonic GH2,deren MFT-Sensor hat nach meiner bescheidenen Meinung gerade die richtige Größe für solche Vorhaben.Die Cam liefert gutes HD-Material,über Adapter lassen sich viele Objektive anschließen und sie hat die-von der Qualität her-sehr brauchbare EX-Funktion,sprich der Bildausschnitt entpricht dann (ungefähr) einer Verdoppelung der Brennweite.
Heisst, Du brauchst kein schweres und teures 600er-Rohr,sondern für den gleichen Bildausschnitt reicht auch ein 300er.Fokussierung ohnehin nur manuell.

Erfahrung kann man sich allerdings nicht kaufen.



Antwort von StanleyK2:

Nunja, durch die Sichtung entsprechender YouTube-Filmchen.
Trotz der YouTube-Komrimierung sind man schon die Unterschiede, nicht? Ach je, Unterschiede sieht man zuweil schon, aber welche? 2 Beispiele?
Wie ist denn Qualität definiert? Welche Kriterien.

Aus ein und der gleichen Kamera kann ich die unterschiedlichsten Sachen produzieren. Nimm mal z. B. die hier im Forum unter Camcorder 4k angesprochene Panasonic UX180 (bzw. die Amateurversion X1): da gibt es allein 8 Parametersets (mit jeweils mehr als einem Dutzend Parameters) zur Einstellung der Bildcharakteristik. Da gibt es 4K, FULL-HD, HD, SD usw. usw. und verschiedene Bitraten. Und das alles mit dem gleichen Sensor.

Und von 8Bit/10Bit, 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt usw. gar nicht zu reden (andere Kameras)

Dann gibt es den Menschen hinter der Kamera, dann das Schnittprogramm, mit dem man bearbeitet, verbessert, vermurkst, das letztlich in irgendein FormatFormat im Glossar erklärt rendert/exportiert mit irgendeiner Bitrate. Dann gibt es noch YT, das auch noch seinen Senf dazu gibt. Tausend Schrauben an denen man drehen kann, die das Bild beeinflussen. Ja, Sensorgröße ist auch ein Parameter ... Man wird ja nicht gleich 1/6" gegen Vollformat 35mm oder mehr stellen...

Aus allen Distributionsformaten (auch YT) kann man IMHO gerade mal ableiten, dass der Ersteller sein Handwerk gut oder schlecht versteht, es eine eher günstige Kamera war oder was Bessers war, eher ein kleiner Sensor oder doch ein grösserer - letzteres auch nicht immer so eindeutig.

Und dass mancher Vergleich zudem manipuliert wurde, um irgendwas gut oder schlecht aussehen zu lassen, ist auch nicht neu. Da muss man sich gar keine grosse Mühe geben.








Antwort von StanleyK2:

Einfach aus dem Grund, weil in "freier Wildbahn" vieles ganz einfach nicht gelingen kann. Vieles ginge schon, aber man braucht dann die Geduld des Jägers und sehr, sehr viel Zeit. Soviel, dass es niemand bezahlen würde.



Antwort von Pseudemys:

Ja, mein "Stativchen" sollte man aber nicht unterschätzen - es ist auch erstaunlich stabil! (Darf man bei einem Preis um die 1000.- € ja wohl auch erwarten, ich habe es glücklicherweise für 750.- € bekommen - auch genug Geld.)

Ich würde nicht ausschließen wollen, daß es die oben beschriebenen MFT-Kombi gut trägt.
Das wäre wirklich wichtig, denn das schuckelige, aber auch sehr stabile Stativ mit dem sehr geschmeidig arbeitenden Kopf möchte ich natürlich weiternutzen können - wie schon eingangs berichtet.
Und was mit dem Spektiv sehr gut möglich, das sollte auch bei Video sehr gut möglich sein, bei Fotografie sowieso.

Ein Grund mehr also, sich auf Micro Four Thirds zu beschränken, auf jeden Fall auf ein spiegelloses System. Da wäre z.B. auch noch FUJIFILM X-T2 mit FUJINON Objektiv XF100-400F4.5-5.6 R LM OIS WR zu prüfen.
Diese Kombi müßte mein Stativ auch noch gut tragen können, ebenso eine Sony A6XX0 mit E-Mount-Teleobjektiv.



Antwort von StanleyK2:

Das wäre wirklich wichtig, denn das schuckelige, aber auch sehr stabile Stativ mit dem sehr geschmeidig arbeitenden Kopf möchte ich natürlich weiternutzen können - wie schon eingangs berichtet Video mit vergleichsweise sehr langen Brennweiten und dann kein Video- Fluidkopf? Nicht der Preis, die Eignung ist entscheidend. Da zeigt sich eben doch das Problem mit der fehlenden Erfahrung. Aus Fehlern lernt man am meisten.



Antwort von Pseudemys:

Sammle erstmal Erfahrung im Filmen bzw Fotografieren,bevor Du Dich an eines der schwierigsten Themen in der Naturfilmerei heran wagst.
Erfahrung kann man sich allerdings nicht kaufen. Wie wahr!
Wie auch die anderen Hinweise.

Wenn die Vorgaben Spektiv mit Foto-Adapter und Stativ genutzt werden sollen, was ja wirklich sehr sinnvoll, da in sehr guter Qualität vorhanden, dann sollte es wohl kein Camcorder oder eine (Super)-35mm-Kamera werden.
Auf spiegellos sollte ich aus mehr als einem Grund (Vorhandenes, Gewicht) ein Auge werfen.



Antwort von Pseudemys:

Das wäre wirklich wichtig, denn das schuckelige, aber auch sehr stabile Stativ mit dem sehr geschmeidig arbeitenden Kopf möchte ich natürlich weiternutzen können - wie schon eingangs berichtet Video mit vergleichsweise sehr langen Brennweiten und dann kein Video- Fluidkopf? Nicht der Preis, die Eignung ist entscheidend. Da zeigt sich eben doch das Problem mit der fehlenden Erfahrung. Aus Fehlern lernt man am meisten. Das Gitzo-Stativ (Beschreibung im Eröffnungsbeitrag verlinkt) hat einen Fluid-Kopf - und ich meine, ohne andere Köpfe probiert zu haben, einen sehr guten. Es flutscht butterweich, wobei das sehr gut eingestellt bis starr fixiert werden kann - alles mit einem Drehknopf.
Wenn ich es liebe, dann eben nicht des Preises, sondern der Eignung wegen! Es kann auch komplett im Rucksack verschwinden.
Das Spektiv wiegt 2,3 kg, eine spiegellose Kamera-Teleobjektiv-Kombi wird wohl schwerer, aber das Stativ trägt ja auch mehr, s.o.
Also, das Stativ bestimmt letztendlich auch die Wahl, darauf muß diese optimal nutzbar sein - das gebe ich nicht mehr her!



Antwort von Pseudemys:

Das wäre wirklich wichtig, denn das schuckelige, aber auch sehr stabile Stativ mit dem sehr geschmeidig arbeitenden Kopf möchte ich natürlich weiternutzen können - wie schon eingangs berichtet Video mit vergleichsweise sehr langen Brennweiten und dann kein Video- Fluidkopf? Nicht der Preis, die Eignung ist entscheidend. Da zeigt sich eben doch das Problem mit der fehlenden Erfahrung. Aus Fehlern lernt man am meisten. Das Gitzo-Stativ (Beschreibung im Eröffnungsbeitrag verlinkt) hat einen Fluid-Kopf - und ich meine, ohne andere Köpfe probiert zu haben, einen sehr guten. Er flutscht butterweich nach rechts und links, nach oben und nach unten, wobei, flüssiger oder zähflüssiger, sehr fein eingestellt bis starr fixiert werden kann - alles mit einem Drehknopf.
Wenn ich es liebe, dann eben nicht des Preises, sondern der Eignung wegen! Es kann auch komplett im Rucksack verschwinden.
Das Spektiv wiegt 2,3 kg, eine spiegellose Kamera-Teleobjektiv-Kombi wird wohl schwerer, aber das Stativ trägt ja auch mehr, s.o.
Also, das Stativ bestimmt letztendlich auch die Wahl, darauf muß diese optimal nutzbar sein - das gebe ich nicht mehr her!

Der Gebrauch eines Spektives (sehr große Brennweite) und einer Film- bzw. Foto-Kamara mit großer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt auf einem Stativ werden sich ja wohl von den Anforderungen her an das Stativ und den Kopf nicht so grundsätzlich voneinander unterscheiden. Es müssen in beiden Fällen sehr ruhige und sehr geschmeidige Bewegungen in alle Richtungen möglich sein. Genau dafür hat Gitzo mein Stativ entworfen, was außerdem sehr trage- und reisefreudig.
Daher hoffe ich, mit meinen Vermutungen nicht völlig daneben zu liegen.
Das Arbeiten mit großer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt ist mir also nicht völlig unbekannt, ich darin zwangsläufig geübt - nur wurde das Bild bisher nicht festgehalten.
Diese neue, wahrlich nicht einfache Herausforderung der Fixierung, als Foto und Film, kommt hinzu.



Antwort von wüdara:

Es geht nicht darum ob das Stativ das Gewicht tragen kann,sondern um die Eignung zum Filmen mit so langen Brennweiten.Du wirst schon eimal einen Zementsack zum Beschweren Deines Aufbaues brauchen, wenn Dir nicht schon die leiseste Berührung der Kamera oder ein leiser Windstoß ein Erdbeben in Deinem Clip verursacht.Von einem ruhigen Schwenk gar nicht zu sprechen.Film ist was gänzlich anderes als Foto.
Aber mach einfach vorerst Film-Versuche mit Deinem ohnehin vorhandenen Swarovsky und Kamera-Adapter.



Antwort von Pseudemys:

Es geht nicht darum ob das Stativ das Gewicht tragen kann,sondern um die Eignung zum Filmen mit so langen Brennweiten.Du wirst schon eimal einen Zementsack zum Beschweren Deines Aufbaues brauchen, wenn Dir nicht schon die leiseste Berührung der Kamera oder ein leiser Windstoß ein Erdbeben in Deinem Clip verursacht.Von einem ruhigen Schwenk gar nicht zu sprechen. Ich sollte vielleicht des besseren Verständnisses willen klarstellen:
Beim Beobachten durch das Spektiv mit seiner enormen BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt würde die allerkleinste Erschütterung das Bild unbrauchbar verwackeln.
Das kleine Gitzo, extra für das Beobachten durch das Spektiv entworfen, erlaubt, selbst bei nicht allzustarken Wind auf dem Deich am Wattenmeer (!), ein verwacklungsfreies Beobachten, auch gerade bei Schwenks, wenn man es mit den Spikes in den Boden rammt.
Sollte das nicht prinzipiell auch ein verwacklungsfreies Filmen und Fotografieren ermöglichen?
Was an das Stativ hängen, das kann man bei Bedarf außerdem.
Aber mach einfach vorerst Film-Versuche mit Deinem ohnehin vorhandenen Swarovsky und Kamera-Adapter.
Ja, sollte ich.

Ich merke schon: Ihr unterschätzt hier alle mein schuckeliges Gitzo mit seinem exzellenten Kopf.
Vielleicht, weil man als Filmer ja mit sehr schweren Stativen unterwegs ist und sich daher nicht vorstellen mag, daß so was Kleines - gemessen an Gewicht und Größe - auch Erstaunliches zu leisten vermag?



Antwort von wüdara:

wie gesagt, Erfahrung ist nicht zu ersetzen:-)








Antwort von LIVEPIXEL:

Hol dir doch die GX8 und das 100 400 ab auf dein Gitzo GK2520FT, dann bist du mit 2000 Euro durch,-)).

Im Frühjahr bist du schlauer an Erfahrung und Ansichten!? Ist der Kompi nicht dein Ding, bekommst du von der Investition im Frühjahr 2/3 zurück und weiter geht’s mit suchen, oder nicht!?



Antwort von Pseudemys:

Aber wohl! ;-)

Danke für alle Beiträge bisher - jeder war auf seine Art sehr hilfreich!



Antwort von Pseudemys:

Auch nach zwei Jahren suche ich immer noch eine Kamera zum Filmen in der Natur, z.B. von Vögeln - wie oben ausführlich erläutert.
Z.Zt. fotografiere ich Landschaft mit der Sigma DP2 Merrill, aber eher gelegentlich.

Das Nikon D750 Kit AF-S 24-120mm ist jetzt sehr preiswert geworden und nach wie vor sehr gut - habe mich ausführlich mit der Kamera beschäftigt.
Das läuft aber dann vorwiegend doch auf Fotografie hinaus, die Bewegung und der Ton in der Natur interessieren mich doch mehr als nur eingefrorene Bewegung.

Ich sehe doch richtig, daß die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K, die jetzt in aller Munde, sich für meine Zwecke wohl kaum eignet.
Was ich schon bemerke: Sie hat keinen das Objekt, z.B. Vögel, verfolgenden Autofokus und ist nicht wetterfest. Womöglich kommen noch andere Nachteile für Wildlife-Filmen hinzu.

Danke für Eure Einschätzung!



Antwort von Bruno Peter:

Pseudemys hat geschrieben:
Auch nach zwei Jahren suche ich immer noch eine Kamera zum Filmen in der Natur, z.B. von Vögeln - wie oben ausführlich erläutert.
Ich habe meine "Wildlife-Kamera" in 2015 gefunden um in meinem Garten auf "Jagd" zu gehen.
Die Bridgekamera FZ300 ist sehr robust und abgedichtet was sehr wichtig ist. Das Leica-Zoom
ist sehr lichtstark mit F/2,8 durchgehend bis KB 600 mm BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt :


zum Bild



zum Bild



zum Bild


ab und an bin ich auch in Vogelschutzgebieten auf den verschiedenen Beobachtungstürmen hier in der Gegend.

Aufgenommen werden Videos in UHD, Fotos in JPEG und RAW gleichzeitig.

Davor hatte ich einen Canon EOS 550 D und 700 D mit einem Sack voll Objektive, auch sehr langer Brennweiten.
Habe fast einen Bollerwagen für den Transport benötigt. Das tue ich mir aber jetzt im reiferen Alter nicht mehr an!



Antwort von Pseudemys:

Danke, das wäre also aktuell (wenn Signatur aktuell) Panasonic DMC-FZ300.




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