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Frage von Nicolai Illenseer:


Hallo,

ich benötige für folgendes Vorgehen eine "Gebrauchsanweisung": Ich
habe einen Videofilm in MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt und Letterbox vorliegen (;also 16:9 auf
4:3 angepasst). Gibt es eine Methode, die Balken oben und unten beim
Umwandeln nach VOB irgendwie zu entfernen?

Nicolai




Antwort von Alan Tiedemann:

Nicolai Illenseer schrieb:
> ich benötige für folgendes Vorgehen eine "Gebrauchsanweisung": Ich
> habe einen Videofilm in MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt und Letterbox vorliegen (;also 16:9 auf
> 4:3 angepasst). Gibt es eine Methode, die Balken oben und unten beim
> Umwandeln nach VOB irgendwie zu entfernen?

Du hast also oben und unten schwarze Balken. Warum willst Du die entfernen?

Anamorphes 16:9 hat dann und *nur* dann einen Vorteil, wenn man die
höhere Auflösung auch tatsächlich nutzt. Ansonsten sind schwarze Balken
schon okay. Und die VHS-Cassette hatte ja wohl kein anamorph encodiertes
Bild, oder?

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Christian Grünwaldner:

Alan Tiedemann schrieb:
> Nicolai Illenseer schrieb:
>
>>ich benötige für folgendes Vorgehen eine "Gebrauchsanweisung": Ich
>>habe einen Videofilm in MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt und Letterbox vorliegen (;also 16:9 auf
>>4:3 angepasst). Gibt es eine Methode, die Balken oben und unten beim
>>Umwandeln nach VOB irgendwie zu entfernen?
>
>
> Du hast also oben und unten schwarze Balken. Warum willst Du die entfernen?
>
> Anamorphes 16:9 hat dann und *nur* dann einen Vorteil, wenn man die
> höhere Auflösung auch tatsächlich nutzt. Ansonsten sind schwarze Balken
> schon okay. Und die VHS-Cassette hatte ja wohl kein anamorph encodiertes
> Bild, oder?

Ich glaube, er will aus einer VHS CaptureCapture im Glossar erklärt, die logischerweise im 4:3
Format erfolgt, ein 16:9 VOB basteln. Die erhofften Qualitätsgewinne
durch weglassen der schwarzen Balken und kodieren der reinen Bildfläche
sind jedoch zu gering, dafür der Aufwand sehr hoch.

Wenn dir (;dem OP) die Balken nicht gefallen, weil sie nicht schwarz sind
sondern gräulich oder schlierieg, solltest du sie vor dem Rekomprimieren
nachschwärzen/cutten (;z.B. mit TMPEG)

Hilft das was?






Antwort von Alan Tiedemann:

Christian Grünwaldner schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb:
>> Du hast also oben und unten schwarze Balken. Warum willst Du die entfernen?
>>
>> Anamorphes 16:9 hat dann und *nur* dann einen Vorteil, wenn man die
>> höhere Auflösung auch tatsächlich nutzt. Ansonsten sind schwarze Balken
>> schon okay. Und die VHS-Cassette hatte ja wohl kein anamorph encodiertes
>> Bild, oder?
>
> Ich glaube, er will aus einer VHS CaptureCapture im Glossar erklärt, die logischerweise im 4:3
> FormatFormat im Glossar erklärt erfolgt, ein 16:9 VOB basteln.

Und warum sollte man das wollen?

> Die erhofften Qualitätsgewinne
> durch weglassen der schwarzen Balken und kodieren der reinen Bildfläche
> sind jedoch zu gering, dafür der Aufwand sehr hoch.

Es gibt beim Umrechnen auf eine höhere Zeilenzahl grundsätzlich keine
Qualitätsgewinne, sondern nur Verluste.

> Wenn dir (;dem OP) die Balken nicht gefallen, weil sie nicht schwarz sind
> sondern gräulich oder schlierieg, solltest du sie vor dem Rekomprimieren
> nachschwärzen/cutten (;z.B. mit TMPEG)

Ack. Aber da das Material schon als MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt vorliegt, ist auch das eher
vergebne Liebesmüh, denn eine Rekomprimierung führt grundsätzlich zu
sichtbaren Qualitätsverlusten. Es sei denn, man geht von sehr hohen
Datenraten aus.

An Stelle des OP würde ich das ganze Zeugs, wenn, dann nochmal als
HuffYUV o.ä. verlustarm capturen, dann durch das Schweizer Messer des
Videoschnitts laufen lassen (;dessen Name mir immer wieder entfällt, aber
ich habe hier sowieso grundsätzlich nie mit Analogmaterial zu tun) und
damit saubere schwarze Balken reinbasteln. Dadurch, daß man bis hierhin
praktisch verlustfrei arbeitet, hat man an dieser Stelle noch keine
Qualitätsprobleme.

Danach dann das fertige Material mit den schönen Balken mit CCE SP oder
TMPGenc als MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt encodieren und fertig.

> Hilft das was?

Weiß nicht ;-)

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Martin Hillebrand:

Hallo.

Alan Tiedemann schrieb:

> Christian Grünwaldner schrieb:
>
>>Wenn dir (;dem OP) die Balken nicht gefallen, weil sie nicht schwarz sind
>>sondern gräulich oder schlierieg, solltest du sie vor dem Rekomprimieren
>>nachschwärzen/cutten (;z.B. mit TMPEG)
>
> Ack. Aber da das Material schon als MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt vorliegt, ist auch das eher
> vergebne Liebesmüh, denn eine Rekomprimierung führt grundsätzlich zu
> sichtbaren Qualitätsverlusten. Es sei denn, man geht von sehr hohen
> Datenraten aus.

ACK.

> An Stelle des OP würde ich das ganze Zeugs, wenn, dann nochmal als
> HuffYUV o.ä. verlustarm capturen, dann durch das Schweizer Messer des
> Videoschnitts laufen lassen (;dessen Name mir immer wieder entfällt, aber
> ich habe hier sowieso grundsätzlich nie mit Analogmaterial zu tun) und

VirtualDub?

> damit saubere schwarze Balken reinbasteln.

Hab ich gemacht. Und noch einen kleinen WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt 'rein gemacht, da
das gecapturete Material ziemlich grieselig war. Danach sah es recht
ordentlich aus und lies sich astrein nach MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt codieren.

(;Ich hab mit dem steinalten und daher noch lizenzfreien PicVideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt
CoDec gecaptured.)

> Dadurch, daß man bis hierhin
> praktisch verlustfrei arbeitet, hat man an dieser Stelle noch keine
> Qualitätsprobleme.

ACK.

> Danach dann das fertige Material mit den schönen Balken mit CCE SP oder
> TMPGenc als MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt encodieren und fertig.

ACK.

>>Hilft das was?
>
> Weiß nicht ;-)

Ja. Genau so gemacht und bin eigentlich mit dem Resultat zufrieden.

Grüße

Martin.
--
Zum Antworten bitte XY in der Adresse durch einen Punkt ersetzen!




Antwort von Alan Tiedemann:

Martin Hillebrand schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb:
>> An Stelle des OP würde ich das ganze Zeugs, wenn, dann nochmal als
>> HuffYUV o.ä. verlustarm capturen, dann durch das Schweizer Messer des
>> Videoschnitts laufen lassen (;dessen Name mir immer wieder entfällt, aber
>> ich habe hier sowieso grundsätzlich nie mit Analogmaterial zu tun) und
>
> VirtualDub?

Genau, danke für den Hinweis ;-)

>> damit saubere schwarze Balken reinbasteln.
>
> Hab ich gemacht. Und noch einen kleinen WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt 'rein gemacht, da
> das gecapturete Material ziemlich grieselig war. Danach sah es recht
> ordentlich aus und lies sich astrein nach MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt codieren.

So in etwa habe ich mir das vorgestellt, ja!

>> Weiß nicht ;-)
>
> Ja. Genau so gemacht und bin eigentlich mit dem Resultat zufrieden.

Danke für die Bestätigung aus der Realität ;-)

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Christian Grünwaldner:

Alan Tiedemann schrieb:
> Martin Hillebrand schrieb:
>
>>Alan Tiedemann schrieb:
>>
>>>An Stelle des OP würde ich das ganze Zeugs, wenn, dann nochmal als
>>>HuffYUV o.ä. verlustarm capturen, dann durch das Schweizer Messer des
>>>Videoschnitts laufen lassen (;dessen Name mir immer wieder entfällt, aber
>>>ich habe hier sowieso grundsätzlich nie mit Analogmaterial zu tun) und
>>
>>VirtualDub?
>
> Genau, danke für den Hinweis ;-)

Ich möchte anmerken, dass "schwarze Balken" erzeugt durch Virtualdub
über den Frameserver bei TMPEG nicht mehr als schwarze Balken (;bedingt
durch den RGBRGB im Glossar erklärt Transfer?) ankommen. Daher immer die schwarzen Balken beim
Compressor erzeugen lassen.

>>>damit saubere schwarze Balken reinbasteln.
>>
>>Hab ich gemacht. Und noch einen kleinen WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt 'rein gemacht, da
>>das gecapturete Material ziemlich grieselig war. Danach sah es recht
>>ordentlich aus und lies sich astrein nach MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt codieren.
>
> So in etwa habe ich mir das vorgestellt, ja!

Die "smooth" Filter wären vielleicht was für den OP, die verwischen das
Bild nicht so wie WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt, sondern versuchen die Kontraste
beizubehalten. Kann aber auch ins Auge gehen, abhängig vom Material.

Sonst alles Gute beim Bearbeiten. ^^

Christian




Antwort von Alan Tiedemann:

Christian Grünwaldner schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb:
>> Martin Hillebrand schrieb:
>>> VirtualDub?
>>
>> Genau, danke für den Hinweis ;-)
>
> Ich möchte anmerken, dass "schwarze Balken" erzeugt durch Virtualdub
> über den Frameserver bei TMPEG nicht mehr als schwarze Balken (;bedingt
> durch den RGBRGB im Glossar erklärt Transfer?) ankommen.

Wahrscheinlich ein Farbraumproblem. Ist bei der Softwarekombination IIRC
bekannt, aber lösbar, und muß daher sowieso behoben werden.

> Daher immer die schwarzen Balken beim
> Compressor erzeugen lassen.

Da das Problem nicht nur die schwarzen Balken, sondern das gesamte Bild
betrifft, muß man es sowieso lösen, sonst hat man nämlich hinterher
einen groben Farbfehler im Bild.

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Andre Beck:

Christian Grünwaldner writes:
>
> Ich möchte anmerken, dass "schwarze Balken" erzeugt durch Virtualdub
> über den Frameserver bei TMPEG nicht mehr als schwarze Balken
> (;bedingt durch den RGBRGB im Glossar erklärt Transfer?) ankommen.

Sie sollten aber noch als einfarbige Fläche in CCIR-601CCIR-601 im Glossar erklärt Schwarz (;mit
minimalen Abweichungen) beim Encoder aufschlagen. Und das ist ohnehin
die bessere "Farbe", man will die Balken gar nicht Ultraschwarz haben.

> Daher immer die schwarzen Balken beim Compressor erzeugen lassen.

Wenn die Umsetzung nicht gerade *Rauschen* in die Balken reinmatschen
würde (;was sie mit ziemlicher Sicherheit nicht tut), ist die konkrete
Farbe vollkommen egal. Der Bitratengewinn resultiert aus der Makroblock-
Wiederholfunktion von MPEG. Ob da jetzt ein exakt CCIR-601-Schwarz-MB
kodiert wird und dann hunderte Leerreferenzen darauf folgen oder das
Gleiche mit irgendeinem anderen Farbwert passiert, ist eigentlich Wurst.
Die Dateneinsparung ist identisch und visuell ist da ohne akribischen
A/B-Test kein Unterschied zu finden.

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-





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