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Unser Horrorkurzfilm Beitrag zum Creepy Clips Contest



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Frage von g3m1n1:


Hey,

Wer dem Genre nicht abgeneigt ist:

https://youtu.be/b-ZfZI8D9MU

Gedreht wurde auf der BMPCC. Das einzige Objektiv welches hier
verwendet wurde ist das Sigma 18-35 mit Metabones EF Speedbooster.
Lediglich die Autoszenen und die blutige "Bohrszene" im Keller sind
mit der RX10 II von Sony entstanden.

Kurze Info zum Contest:

Vorgabe war < 5 Minuten und am Anfang kommt ein
Umschlag mit dem Buchstaben V an. Das wars.



Antwort von Funless:

Ja echt cool gemacht! Gefällt mir.

An einigen Stellen hätte ich das Framing anders gestaltet aber ich denke das war wahrscheinlich der Location (Keller) geschuldet. Nichtsdestotrotz hast du finde ich die gruselige AtmoAtmo im Glossar erklärt, die ein Keller mitunter haben kann, aus meiner Sicht gut rüber gebracht.

Das Product Placement (Zigaretten, Whiskey) fand ich zudem noch etwas auffällig, aber schließlich handelt es sich ja nicht um einen ÖR Film, also kann es auch egal sein. ;o)

Bei einigen Soundeffekten hat man schon gemerkt dass diese nachträglich eingefügt wurden weil etwas ansyc und auch etwas zu dominant, aber als Gesamtes gefällt mir der Sound echt gut. Ebenso die musikalische Auswahl und ich glaube außerdem eine Musikpassage aus Sam Raimis "Evil Dead" gehört zu haben, was mich als Fan besonders freut.

Alles in Allem fand' ich es als echt coolen, sehenswerten sowie kurzweiligen Horrorfilm. Hab' dir bei YT auch gleich mal'n "Like" dagelassen. :o)

Hut ab!

Just my 50 Cents.



Antwort von g3m1n1:

Vielen Dank!

Ja, ich hab ohne Ton aufgenommen und nachträglich vertont. Die Athmo
kommt großteils aus Soundpaketen von Neumannfilms (haben auch LUTs
und dergleichen). Das Stück das ähnlich klingt wie aus Evil Dead ist
mir auch aufgefallen und genau deswegen habe ich es reingesetzt ;) Was
hättest du am Framing geändert?

Was mich noch persönlich interessieren würde. Kommt der Amateurdarsteller
glaubhaft rüber? Ich teste mit Kurzfilmen hin und wieder willige Darsteller
die ich dann bei längeren Projekten einsetzen kann. Seine Performance
fand ich bei dem was er zeigen sollte gut, würde aber gerne wissen, wie
andere das sehen.

PS: Überlege gerade ob die Asynchronität etwas mit 24 FPS und 23,xx FPS
zu tun haben könnte. Das kam erst nach dem Rendern.





Antwort von 7River:

Hat mir auch gefallen. Kurz und knackig :-) Daumen hoch.

PS: Horrorunfall, Horror-Unfall, derselben ;-)



Antwort von Funless:

In manchen Einstellungen wäre ich etwas mehr in die Totale gegangen.

Beispiele:

- Szene ab 1:53 bis 1:59 etwas zu sehr CU und etwas zu tief, ich hätte hier weiter entfernt positioniert und die Kamera auf Kopfhöhe des Darstellers.

- Einstellung 2:37 bis 2:41 auch hier die Kamera aus meiner Sicht ungünstig, bzw. etwas zu tief positioniert. Ich verstehe schon was du mit dieser Einstellung bewirken wolltest, jedoch hätte ich hier von oben herab gefilmt oder wenn das aufgrund der niedrigen Deckenhöhe nicht geht (was ich annehme) dann die Kamera auf dieser genutzten Höhe (oder sogar noch etwas tiefer) aber dafür etwas hochgeschwenkt für eine Froschperspektive.

- Der Schnittübergang in 3:15 etwas zu hart bzw. zu abrupt, da fehlt ein bisschen Anschluss. Der Protagonist geht durch die Tür und dann steht er plötzlich vor dem Lichtschalter, es fehlt die Bewegung wie er sich zum Schalter dreht.

- Das beherzte Öffnen der Tür in 3:25. Hier hätte ich den Protagonisten ab 3:24 noch weiter vor die Tür gehen und dann die Hand langsam zur Türklinke ausstrecken lassen, dann Schnitt mit ECU auf die Türklinke mit der Hand des Protagonisten die sich zitternd zur Klinke bewegt und bevor diese dann ruckartig die Klinke herunterdrückt einen zwischenschnitt mit seitlicher ECU auf die Schläfe und Augen des Protagonisten, an der Schläfe läuft Schweiß herunter. Den Öffnungsvorgang der Tür hätte ich von Anfang an vom inneren des Raumes gefilmt, so wie dann in 3:31 zu sehen jedoch auch hier weiter weg, also Totale. Beziehungsweise so wie es du dann ja auch bei der nächsten Tür ab 3:39 gemacht hast.

- Beim Erscheinen des Bohrmaschinenzombies in 4:18 hätte ich ihn nicht vom linken Bildrand aus reingehen, sondern hätte ihn eher vom unteren Bildrand nach oben aufrichten lassen, zudem mit extremerem shallow DOF, so dass er nur schemenhaft zu erkennen ist.

Wie bereits in meiner ersten Antwort geschrieben, denke ich dass die Architektur der Location wahrscheinlich einfach keinen Platz für solche Experimente zugelassen hat.

Was den Darsteller betrifft hat er aus meiner Sicht seinen Job ganz gut gemacht. Ich habe ihm sowohl den gleichgültigen Säufer am Anfang, als auch den im Verlauf der Geschichte immer ängstlicheren Menschen abgenommen.

Und das ist m. E. das wichtigste, dass man es dem Darsteller abnimmt. Genauso wie man dir beim Anschauen des Films durchweg deine Passion für das Genre sehen kann. :o)

Und gerade Horrorfilme sind neben Komödien aus meiner Sicht die größten Genre Herausforderungen für eine gute Umsetzung. Bei deinem Kurzfilm jedenfalls hast Du diese Herausforderung echt gut gemeistert, finde ich.

Hat mir als Zuschauer Spaß gemacht!



Antwort von g3m1n1:

@Funless,

Nicht schlecht! Das Ein oder Andere wäre sicher wirksamer gewesen!
Bei dem Schnitt mit dem Tür Öffnen am Schluss habe ich mir auch gedacht
dass der entspannende Moment eigentlich von innen gefilmt werden sollte,
also direkt dann in die Totale rein, anstelle nochmal hinter den Darsteller
zu wechseln. Vielleicht ändere ich das noch.

Das mit dem von unten filmen auf dem Darsteller erklärt sich vielleicht
auf grund seiner Größe. Der Junge ist genau 2 Meter groß und ich hatte
keine Bierkiste zum draufstellen und ihn bitten andauernd in die Knie zu
gehen wollte ich auch nicht...
Ich überlege schon wie ich das am besten lösen könnte... aber ich glaube
ich komme nicht drum herum, mei nStativ und mich selbst ( 1.84m ) höher
zu stellen.

Der Zombie soll übrigens der Ehemann der getöteten Frau sein, kommt das
einigermaßen rüber?

Und ja, ich denke bei Horror (und eben auch Komödien) ist die emotion
das aller aller wichtigste. Ich habe nur selten Menschen getroffen, die
wirklich realistisch Angst darstellen können oder Verzweiflung. Ich z.B.
kann das überhaupt nicht. Ich meine, da steht eine Kamera und je nach
dem noch ein paar Leute dahinter, am Licht etc. da muss man sich schon
sehr in eine Rolle hineinversetzen können.



Antwort von Funless:

Ja die Körpergröße des Darstellers erklärt natürlich die eine oder andere zwangsläufig entstandene Einstellung.

Dass der Zombie der Ehemann der getöteten Frau ist, das kam mir überhaupt nicht in den Sinn, muss ich leider gestehen. Für mich war es eher der Geist der Rache oder der Vergeltung/Bestrafung oder sowas.

Da der Film ja ohne Dialoge ist, wäre vielleicht insofern erkennbar gewesen, dass es sich beim Bohrmaschinenzombie um den Ehemann handelt, wenn auf dem Zettel an der Tür unter dem Satz "Du sollst nicht töten" vielleicht noch so etwas wie "Und erst recht nicht meine Frau!" geschrieben gewesen wäre, dann wäre meine Assoziationskette zweifellos in die von Dir gewünschten Richtung gegangen. So nach dem Motto: "Ahh richtig so, der feige Säufer hat dir deine Frau genommen und jetzt räche sie und mach' ihn fertig!!"

So wie gesagt war es für mich eben das was ich ein paar Zeilen weiter oben geschrieben habe und meine Assoziationskette bewegte sich zu "Ahh geschieht dir Recht, du feiger Säufer von einem Unfallmörder! Du hast einer unschuldigen Frau das Leben genommen und jetzt kommt der Beelzebub um dich zu holen!"

Verstehst was ich meine?



Antwort von g3m1n1:

Jupp. Ist soweit klar. Dachte das kommt durch die Fingerringe am Ende rüber. Merke: Es ist immer gut, einen Film erst unbeteiligten zu zeigen
um diverse Fehler und Fehlannahmen ausbügeln zu können ;)
Bin jedenfalls gespannt was sonst noch so aus dem Buchstaben V
herausgeholt wird.




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