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Speicherlösung für 4k Dok-Filmschnitt



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Frage von sergejpepper:


Grüß Euch!

Bin gerade am Recherchieren für ein neues Dokfilmprojekt, das wir mit Ursa 4.6 (4.6k Raw 4:1) und Gh5 (4k) drehen wollen. Wir hatten gestern den ersten Recherche-Dreh und abgesehen davon, dass eine Samsung Evo SSD im Cfast Adapter nach der Aufnahme offensichtlich abgekackt ist (pfui!), stellt sich uns die Frage:

Wie sollen wir die Unmengen an Daten am besten handlen?
Wir schneiden mit davinci resolve auf Windows, und werden vermutlich bis zu 40TB an Daten aufnehmen und dann verarbeiten müssen (bis dato als No-Budget-Produktion) .

Habt Ihr dafür eine praktikable, leistbare Lösung?

Über hilfreiche Anregungen freuen wir uns!

Ciao,

Christoph und Jan

P. S.: Wir werden nur lokal an einem Ort mit einem Rechner schneiden, Tonmischung, FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt und finales Mastering werden wir auslagern.



Antwort von pillepalle:

Ist das denn sicher das es über Adapter nicht funktioniert?

Für den Rest ein paar große Platten im Rechner? Ich hatte bei meinem Projekt ca. 10TB Daten und hab die auf einem Laptop von einer externer Festplatte schneiden können. Lediglich der Cache Speicher füllt sich bei Resolve bei größeren Projekten schnell. Da hatte ich pro Tag meist über 500GB an Cache auf der Laptop Platte und musste den entsprechend oft löschen, damit mir Resolve nicht die Platte voll schreibt und dann keinen Platz mehr für's speichern des Projekts hat.

VG



Antwort von sergejpepper:

Hallo Pillepalle,

wir haben 2 ssds zu je einem tb in unserm cfast-ssd adapter an der ursa gehabt - eine platte hat funktioniert, die zweite wird (NACH dem Dreh und der Aufnahme von ca. 500gb) weder vom laptop noch von der ursa erkannt.

hast du mit den externen platten auch 4k raw geschnitten?

Bei mir beginnt mein schneller windows laptop in davinci bereits bei einem kurzrn raw 4:1 file angehängt von ssd per usb-c zu ruckeln...

Wir werden wahrscheinlich proxies erstellen müssen, aber trotzdem brauchen wir geschätzt 40tb speicherplatz, wenn wir auf nummer sicher gehen wollen, sogar das doppelte...
... und das kostet rund 2000-3000 Euro, wenn ich richtig recherchiert habe.

Oder lieg ich da falsch?

Gruß aus Wien!





Antwort von pillepalle:

@ sergejpepper

Nee, ich habe keine URSA Mini. Ich habe 'nur' in 10bit ProResProRes im Glossar erklärt HQ gedreht (in 4K UHD), in einen Atomos Recorder und hatte auch 1TB Evo Platten dafür verwendet. 12bit ProResProRes im Glossar erklärt RAW über HDMIHDMI im Glossar erklärt ging bei mir auch problemlos auf die Evo Platten, aber ich habe damit keine langen Sequenzen gedreht, sondern nur ein paar kurze Testaufnahmen gemacht. Kann also wenig zur Zuverlässigkeit sagen. Wäre natürlich blöd (weil teuer) wenn ihr nur auf CFast aufnehmen könntet.

Ich hatte mir, um direkt von der externen Festplatte schneiden zu können, extra eine 8TB Thunderboldt 3 Paltte besorgt, habe dann aber festgestellt das es auch mit meinen normalen USB3 Platten (hab' relativ preiswerte von Western Digital) funktioniert :) Ist zwar nicht schlecht auch eine schnelle Platte zu haben, aber eigentlich hätte ich mir das Geld auch sparen können und dafür lieber die internen Platten in meinem Laptop (da passen 3 SSDs rein) aufrüsten sollen. Eben weil der Cache sie schnell vollmüllt. Auf der anderen Seite braucht es den Cache, sonst wird's bei mir schnell ruckelig, wenn ich z.B. Nodes mit Effekten (Denoising, Tracking, Stabilisierung, ect.) auf den Clips habe. Lief alles in allem geschmeidiger als ich vermutet hätte. Mein nächster Rechner mit dem ich schneide wird allerdings wieder ein Desktop-Rechner. Macht einfach mehr Sinn bei Film, weil dadurch alles günstiger wird und man mehr Leistung hat.

Wie gesagt, wenn es passt würde ich entweder große interne Platten, oder einen externen Raid für sowas holen. Bin aber kein Computer-Experte. Da können Dir andere hier sicher bessere Tips zu geben.

VG



Antwort von Jott:

Große Festplatten (8 Tera und mehr) sind doch spottbillig heutzutage? Western Digital 8TB mit Thunderbolt 130 Euro zum Beispiel. Wenn du sowieso mit kleinen Proxies schneiden willst, brauchst du nicht mal ein RAID. Sicherheit: Duplikate.



Antwort von Onkel Danny:

Also ein paar Euro für Speichermedien und Backup-Speicher sollten bei so einem großen Projekt schon drin sein.
Die 4:1 Einstellung lässt mich darauf schließen, das es CDNG ist, mit Braw und einer HD-Timeline hätte dein Lappi
bestimmt auch weniger Probleme. Bei sehr hellen Szenen ruhig etwas höhere KompressionKompression im Glossar erklärt und bei dunkel dann etwas weniger. Damit könnt ihr auch etwas Speicher sparen

So ein Adapter Gefummel würde ich mir gut überlegen, dann lieber ein paar kleine CFKarten und diese regelmäßig leeren.

Auch die eventuellen externen HDD's einfach nach Bedarf kaufen und dann besser kleinere als immer die größten.
Dann via Dockingstation/NAS anbinden und gut ist es.

Denk auch den guten Ton, der ist bei Doku sehr wichtig!

greetz



Antwort von sergejpepper:

Danke für Eure Antworten und

servus Onkel Danny,

an den guten Ton haben wir mit folgendem Equipment gedacht:

Sennheiser Lavalier
NtG3 Richtrohr
Zoom H4n Pro Stereoatmo
und Mixpre 10 II

Habe noch nie mit Raid gearbeitet, deshalb
frage ich zur Achivierung und zum Schnitt:

Unser Ausgangspunkt:
Bei 40 TB Rohmaterial brauchen wir 80TB Festplattenspeicher (40 TB "alte", langsame Platten zur Backup-Archivierung) und 40 TB schnelle Platten für den Schnitt, bzw. wenn wir mit Proxies arbeiten noch mehr!

Was für ein Raid mit welchen Anschlüssen empfiehlst Du/ empfehlt Ihr für den 4k-raw-Schnitt auf windows mit davinci Resolve?

Usb-C ist meines Wissens der schnellste Anschluss, den wir auf unsern Schnittsystemen haben.
Theoretisch könnte ich aber eine große Ssd auch intern anschließen...

Herzlichen Gruß,
Christoph



Antwort von Onkel Danny:


Sennheiser Lavalier
NtG3 Richtrohr
Zoom H4n Pro Stereoatmo
und Mixpre 10 II

Lavelier: gut
NTG3; geht so; würde eher Sennheiser MK416 oder aufwärts empfehlen.
Zoom H4n: für AtmoAtmo im Glossar erklärt ok; sonst bei ZoomZoom im Glossar erklärt eher F4 aufwärts.
Mixpre 10 II: Oberklasse, sehr gute Wahl.

Habe noch nie mit Raid gearbeitet, deshalb
frage ich zur Achivierung und zum Schnitt:

Unser Ausgangspunkt:
Bei 40 TB Rohmaterial brauchen wir 80TB Festplattenspeicher (40 TB "alte", langsame Platten zur Backup-Archivierung) und 40 TB schnelle Platten für den Schnitt, bzw. wenn wir mit Proxies arbeiten noch mehr!

Was für ein Raid mit welchen Anschlüssen empfiehlst Du/ empfehlt Ihr für den 4k-raw-Schnitt auf windows mit davinci Resolve?

Usb-C ist meines Wissens der schnellste Anschluss, den wir auf unsern Schnittsystemen haben.
Theoretisch könnte ich aber eine große Ssd auch intern anschließen...

Herzlichen Gruß,
Christoph

Ich würde eher zu einem NAS raten. Diesen könnt ihr dann via USB oder Netzwerk nutzen.
Bei einem RAID5 spart ihr auch noch massiv Plattenspeicher. Denn ihr braucht nicht den doppelten Speicherplatz.
Hier mal ein RAIDRAID im Glossar erklärt Calculator zum testen was man nehmen kann. Es kann neben Synology auch QNap sein oder andere.

USB-C ist nur der Stecker, da kann leider alles mögliche als Schnittstelle hinter stecken.
Aber ab 3.0 ist alles in Butter. Der Anschluss ist also egal.

Bei der KompressionsrateKompressionsrate im Glossar erklärt der Kamera auch mal testen, welche Rate für euch ausreicht.
Denn für viele Dokus sind RAW einfach overkill. Bei Braw hättet ihr es, wie schon gesagt, einfacher.
Oder eine kleinere ProResProRes im Glossar erklärt Stufe wählen. Einfach ein paar Probeaufnahmen machen, der Unterchied,
bei entsprechender Ausleuchtung, ist echt relativ gering. Und ihr könnt dabei eine Menge Platz sparen.

greetz



Antwort von Jost:

gelöscht



Antwort von sergejpepper:

?



Antwort von sergejpepper:

@Onkel Danny:
Danke für Deine Anregungen und den Calculator!




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