Newsmeldung von slashCAM:Juli 2026
Digitalkameras erleben nach Jahren der Smartphone-bedingten Flaute derzeit so etwas wie eine kleine Renaissance. Und so schickt Sony heute tatsächlich eine neue RX10 V in...
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro
Antwort von cantsin:
Dagegen ist die als überteuert verschrieene Panasonic L10 nahezu ein Schnäppchen...
Antwort von iasi:
Der große Sensorentwickler und -hersteller verbaut einen Sensor, der bald ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat.
Antwort von rush:
Da ist gefühlt irgendwie ein Schein zuviel auf dem Preisschild gelandet...
Womöglich hat Sony aber auch einfach keinen Bock mehr auf diese Art an Kameras und setzt daher einfach entsprechende Mondpreise an um dieses Segment dann gänzlich aussterben zu lassen.
Oder es finden sich wirklich ein paar ältere Herren mit zu gut gefüllter Brieftasche die eine solche Kamera zu schätzen wissen.
Ich bin da raus - die genannte L10 von Panasonic würde ich diesem Superzoom-Bridger jederzeit vorziehen - auch wenn ein solch flexibler Zoom natürlich auch irgendwo seinen Reiz hat.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
Dagegen ist die als überteuert verschrieene Panasonic L10 nahezu ein Schnäppchen...
Welchen Brennweitenbereich deckt die L10 nochmal ab? ;)
Antwort von Darth Schneider:
Ich finde den Blendenring sehr toll. Das vermisse ich, sollten einfach alle Objektive haben…
Antwort von Darth Schneider:
Für 1700 kriegt man eine FX30, mit Handgriff..😂
Oder für 2500 eine S5IIX zusammen mit sehr schönem Zoom Glas…😂😂
Sonys Preispolitik ist manchmal völlig out of this World.
Aber alle RX10 Cams waren die ersten paar Jahre viel zu teuer….
Antwort von Jott:
Ein wenig weltfremd?
„ 24-600mm (KB-äquivalent) F2,4-4 Zoomobjektiv“
So was darf nichts kosten?
Antwort von cantsin:
rush hat geschrieben:
Da ist gefühlt irgendwie ein Schein zuviel auf dem Preisschild gelandet...
Womöglich hat Sony aber auch einfach keinen Bock mehr auf diese Art an Kameras und setzt daher einfach entsprechende Mondpreise an um dieses Segment dann gänzlich aussterben zu lassen.
Ich schätze mal, dass das Marktsegment für 1"-Superzoomkameras mittlerweile so geschrumpft ist, dass man solche Preise abrufen muss, um die Entwicklungskosten wieder reinzuholen und keine Minusgeschäfte zu machen.
Während die L10 ja in der stark nachgefragten und hochprofitablen Lifestyle-Kompaktkameranische der Fuji X100 angesiedelt ist und Panasonic deshalb mit anderen Stückzahlen kalkulieren kann.
Antwort von Jominator:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder für 2500 eine S5IIX zusammen mit sehr schönem Zoom Glas…😂😂
Kannst du das entsprechende Glas mal verlinken?
Antwort von Darth Schneider:
Natürlich, Es gibt doch zig spannende L Mount Zooms mit kürzeren Brennweiten, so für 1000-1500€
Wer braucht schon unbedingt 600mm ?
Eher sehr wenige wirklich,
und die Profis die das wirklich zwingend brauchen kaufen sich eher keine RX10, sondern nutzen Dslms und bezahlen auch locker und gerne 8000 oder 10 000 für so ein Glas.
So schaut es aus.
Antwort von cantsin:
Jott hat geschrieben:
Ein wenig weltfremd?
„ 24-600mm (KB-äquivalent) F2,4-4 Zoomobjektiv“
So was darf nichts kosten?
Das ist ja die bekannte frisierte Marketing-Umrechnungm nur die Brennweiten KB-äquivalent umzurechnen und die Blendenwerte nicht. Entweder ist das ein 9.1-210mm/f2.4-f4-Objektiv (so, wie auch aufs Objektiv aufgedruckt) für 1"-Sensoren, oder es ist ein KB-äquivalentes 24-600mm/f6.3-10.5-Objektiv, oder APS-C 16-400/f4-f7. Solche Objektive, z.B. von Tamron, liegen i.d.R. bei 600-700 EUR.
Antwort von Darth Schneider:
Genau, mit einem 1 Zoll Sensor, kommt man mit so kreativen KB-äquivalent Berechnungen ziemlich schnell auf 600mm….😂
Antwort von Bildlauf:
Ist wohl ein Fall für Influenzer, dann holen sich die Leute die Kamera vielleicht vermehrt.
Muss man dann einfach nur mit dem riesigen Zoombereich beeindrucken im Reel.
Denke auch, das Geld ist besser zb. in einer S5II und 1 bis 2 Objektive investiert.
Antwort von Jominator:
Ich könnte mir vorstellen, dass so eine Kamera für Safaristi und andere Tier-affine Foto- und Videografen schon interessant ist.
Ich habe jedenfalls keine Zoom-Linse die diesen Brennweitenbereich abdeckt gefunden. Und verlinkt hat auch keiner etwas.
Antwort von Darth Schneider:
@Bildlauf
Eher für Leute die eine ziemlich gute, kompakte und robuste Allrounder Foto und Video Kamera suchen, die man überhaupt nie riggen und niemals ein Objektiv wechseln muss….
Antwort von Bildlauf:
Jominator hat geschrieben:
Ich könnte mir vorstellen, dass so eine Kamera für Safaristi und andere Tier-affine Foto- und Videografen schon interessant ist.
Ich habe jedenfalls keine Zoom-Linse die diesen Brennweitenbereich abdeckt gefunden. Und verlinkt hat auch keiner etwas.
Diesen großen Zoombereich nicht zu haben, wenn man zb DSLM nimmt mit Objektiven, ist halt das Opfer.
Aber ist doch auch schön, wenn jemand auf seiner Safari noch bis nach Sonnenuntergang weiterfilmen kann, und das Bild wegen Rauschen nicht zerplatzt und einen vernünftigen DR.
Für bestimmte Einsatzzwecke macht die RX10V bestimmt Sinn.
Antwort von Darth Schneider:
Ja, aber auf 600 reingezommt so im Jeep auf Safari wird das dann wahrscheinlich gar nix besonderes…
Lieber kurz anhalten und näher an die Tiere ran gehen, mit einem FF Sensor……😂
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ja, aber auf 600 reingezommt im Jeep auf Safari wird das dann wahrscheinlich nix besonderes…😂
Ja wahrscheinlich :-)
Könnte mir Einsatzgebiete wie Plane/Shipspotting gut vorstellen.
Antwort von Darth Schneider:
Oder für Spanner….😂😂😂
Ich persönlich fand 600mm in so einer Kamera schon immer völlig übertrieben….
Wozu denn ??
Lieber nur bis 200 oder 300mm, dafür mit tieferer durchgehender Blende.
Und wirklich perfekt gleichmässiges zoomen mit dem Zoomhebel.
Antwort von cantsin:
Jominator hat geschrieben:
Ich habe jedenfalls keine Zoom-Linse die diesen Brennweitenbereich abdeckt gefunden. Und verlinkt hat auch keiner etwas.
A7iv oder A7cii mit Sony 24-240mm + Clear Image Zoom + APS-C-Crop für den Supertelebereich. Die resultierende Bildqualität dürfte aller Wahrscheinlichkeit immer noch besser sein als die der RX10 V; Autofokus und Low Light sowieso.
Antwort von Darth Schneider:
Oder nur eine Sony Alpha 6700 für um 1000€ mit passendem 1500€ Zoom, wird auch ganz bestimmt viel besser sein, was die Bildqualität und Autofokus anbelangt.
Und wahrscheinlich nicht mal wirklich grösser…
Antwort von cantsin:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder nur eine Sony Alpha 6700 für um 1000€ mit passendem 1500€ Zoom, wird auch ganz bestimmt viel besser sein, was die Bildqualität und Autofokus anbelangt.
Geht noch billiger: ZV-E10ii (selber Sensor + Codecs wie die a6700), 870 EUR + Tamron 18-300mm 580 EUR = 1450 EUR. Zwar fehlt dann der 24mm-äquivalente Weitwinkel (und werden nur 28mm Äquivalenz geboten), aber mit Clear Image Zoom ist die effektive maximale Telebrennweite bei 4K-Aufnahme 450mm, was sogar 675mm Kleinbild entspricht. Auch da wette ich auf bessere reale Video-/Fotobildqualität und besseren AF als bei der RX10 V.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder nur eine Sony Alpha 6700 für um 1000€ mit passendem 1500€ Zoom, wird auch ganz bestimmt viel besser sein, was die Bildqualität und Autofokus anbelangt.
Geht noch billiger: ZV-E10ii (selber Sensor + Codecs wie die a6700), 870 EUR + Tamron 18-300mm 580 EUR = 1450 EUR. Zwar fehlt dann der 24mm-äquivalente Weitwinkel (und werden nur 28mm Äquivalenz geboten), aber mit Clear Image Zoom ist die effektive maximale Telebrennweite bei 4K-Aufnahme 450mm, was sogar 675mm Kleinbild entspricht. Auch da wette ich auf bessere reale Video-/Fotobildqualität und besseren AF als bei der RX10 V.
f3,5-6,3
Bei 300mm ist die Abbildungsqualität schon mau - wie willst du denn dann noch auf 600mm (450mm) kommen?
Mit einem moderen Sensor wäre die RX10 V durchaus interessant.
Für den Brennweitenbereich ist das
Gewicht (betriebsbereit) ca. 1026 g
schon beachtlich gering.
Antwort von cantsin:
iasi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Geht noch billiger: ZV-E10ii (selber Sensor + Codecs wie die a6700), 870 EUR + Tamron 18-300mm 580 EUR = 1450 EUR. Zwar fehlt dann der 24mm-äquivalente Weitwinkel (und werden nur 28mm Äquivalenz geboten), aber mit Clear Image Zoom ist die effektive maximale Telebrennweite bei 4K-Aufnahme 450mm, was sogar 675mm Kleinbild entspricht. Auch da wette ich auf bessere reale Video-/Fotobildqualität und besseren AF als bei der RX10 V.
f3,5-6,3
Das Zoom der RX10 V ist APS-C-äquivalent umgerechnet noch lichtschwächer, f4-f7, s.o..
Antwort von Darth Schneider:
Genau, darum und zusammen mit dem 1Zoll Sensor der Camcorder Look…
Was aber überhaupt nicht negativ sein muss..
Je nach dem was man will..
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Genau, darum der Camcorder Look…
Was aber überhaupt nicht negativ sein muss..
Je nach dem was man will..
Und für 2500 bekommt man zumindest einen wirklichen Camcorder.
Frage mich echt, wie man so einen Preis für die RX10V aufrufen kann.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
f3,5-6,3
Das Zoom der RX10 V ist APS-C-äquivalent umgerechnet noch lichtschwächer, f4-f7, s.o..
f2.4 ist f2.4
Es lässt mehr Licht durch.
Der Brennweitenbereich bei dieser Baugröße und diesem Gewicht ist etwas besonderes.
24-600mm bekommt man von keiner anderen Kamera-Objektiv-Kombination bei immerhin einem 1" Sensor.
Sehr bedauerlich, dass Sony nicht einen aktuellen Sensor verbaut - und vielleicht sogar internes Raw bietet.
Antwort von Bildlauf:
iasi hat geschrieben:
und vielleicht sogar internes Raw bietet.
Genau, raw intern bei der RX10V, ja ne is klar :-)
Mit einem neuen Sensor, ggf. neues Objektiv (und raw ;-), läge die preislich 5stellig bei sony.
Lässt nicht immer die Blende trotzdem gleiches Licht durch und der Blenden Crop hat nur Einfluß auf den Blur, bin gerade nicht sicher...
Antwort von cantsin:
iasi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Das Zoom der RX10 V ist APS-C-äquivalent umgerechnet noch lichtschwächer, f4-f7, s.o..
f2.4 ist f2.4
Es lässt mehr Licht durch.
Nein. Nur relativ zur Sensorgröße, nicht absolut hinsichtlich der tatsächlichen Lichtmenge.
Antwort von AndreasBuder:
Relevant ist die tatsächlich
eingefangene Lichtmenge. Das heißt, dass zwar ein f2.4 Objektiv
immer die gleiche Lichtmenge durchlässt, völlig unabhängig von jedem Sensor, kann eine kleinere Sensorfläche davon einfach weniger einfangen. Praktisch gesehen muss man also den Sensor und das Objektiv in Relation zueinander setzen.
Antwort von cantsin:
AndreasBuder hat geschrieben:
Relevant ist die tatsächlich eingefangene Lichtmenge. Das heißt, dass zwar ein f2.4 Objektiv immer die gleiche Lichtmenge durchlässt, völlig unabhängig von jedem Sensor
Das stimmt zwar in der Theorie, aber nicht in der Praxis, weil das f2.4-Objektiv einer 1"-Kamera i.d.R. nur einen 1"-Bildkreis ausleuchtet. (Weshalb das f2.4-Objektiv für 1" auch wesentlich kleiner und leichter ist als z.B. ein f2.4-Objektiv für Full Frame.)
kann eine kleinere Sensorfläche davon einfach weniger einfangen. Praktisch gesehen muss man also den Sensor und das Objektiv in Relation zueinander setzen.
Jepp.
Kann man ganz gut an diesem Beispiel illustrieren: Man hat einen 100 Watt-Scheinwerfer und einen 200 Watt-Scheinwerfer, beide mit denselben Leuchtmitteln. Fokussiert man den 100 Watt-Scheinwerfer auf einen Lichtkreis mit einem Meter Durchmesser und den 200 Watt-Scheinwerfer auf einen Lichtkreis mit zwei Metern, dann ist das Bild des 100W-Scheinwerfers doppelt so hell, weil es nur ein Viertel der Fläche ausleuchten muss. Trotzdem ist der 200W-Scheinwerfer lichtstärker und gibt die doppelte Lichtmenge ab.
In Blenden und Sensorgrößen ausgedrückt: Wenn der 100W-auf-1m-Durchmesser-Scheinwerfer f2.0 auf 1"-Bildkreis entspräche, wäre der 200W-auf-2m-Durchmesser-Scheinwerfer f2.8 auf APS-C-Bildkreis. Trotz "nur" f2.8 wäre das 200W-System immer noch lichtstärker.
Antwort von AndreasBuder:
cantsin hat geschrieben:
Das stimmt zwar in der Theorie, aber nicht in der Praxis, weil das f2.4-Objektiv einer 1"-Kamera i.d.R. nur einen 1"-Bildkreis ausleuchtet. (Weshalb das f2.4-Objektiv für 1" auch wesentlich kleiner und leichter ist als z.B. ein f2.4-Objektiv für Full Frame.)
Du vergisst da eine wichtige Sache: Die Blendenzahl steht in Relation zur Brennweite, und daraus berechnet sich die Blendenöffnung. Die ist so groß wie sie ist, unabhängig für welche Sensorgröße ein Objektiv konstruiert ist. Dass ein "600mm" f4 für ein 1-Zoll Sensor wesentlich kleiner ist, liegt daran, dass es in Wirklichkeit ein 222mm f4 Objektiv ist. Und das wäre für Vollformat keinen Deut größer.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
f2.4 ist f2.4
Es lässt mehr Licht durch.
Nein. Nur relativ zur Sensorgröße, nicht absolut hinsichtlich der tatsächlichen Lichtmenge.
Praktisch erlaubt f2.4 eine kürzere Belichtungszeit als f4, um bei gleichem ISO die korrekte Belichtung zu erzielen.
Die Sensorgröße kann die Empfindlichkeit beeinflussen - wobei dies dann aber auch nur einer von mehreren Faktoren ist. Meine Canon 5D2 ist trotz geringerer Auflösung bei gleicher Sensorgröße nicht so empfindlich wie meine Nikon Z8.
24-600mm ... bei durchgängig f4.
Einzigartig in diesem handlichen Format.
Antwort von cantsin:
iasi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Nein. Nur relativ zur Sensorgröße, nicht absolut hinsichtlich der tatsächlichen Lichtmenge.
Praktisch erlaubt f2.4 eine kürzere Belichtungszeit als f4, um bei gleichem ISO die korrekte Belichtung zu erzielen.
Ja, nur bedeuten gleiche ISOs bei unterschiedlichen Sensorgrößen nicht dasselbe. Die RX10 wird, wegen ihrer ca. 8mal kleineren Sensorfläche, bei ISO 100 ungefähr so stark rauschen wie eine heutige Full Frame-Kamera bei ISO 800.
Die ISO- und Blenden-Nomenklaturen sind so gemacht, dass über verschiedene Film- bzw. Sensorgrößen identische Belichtungsmessung möglich ist, auch wenn tatsächlich bei den größeren Formaten viel mehr Licht brutto auf dem Sensor bzw. den Film fällt.
Wie gesagt, es ist das gleiche wie mit einem 100-Watt-Scheinwerfer, der 1m Kreisdurchmesser ausleuchtet und einem 400 Watt-Scheinwerfer der einen 2m Kreisdurchmesser ausleuchtet, mit dem Resultat, dass beide Kreise gleich hell sind.
Wer diese Relationen nicht kapiert, kauft sich den 100 W-Scheinwerfer im Glauben, dass er ebenso hell ausleuchtet wie der 400 W-Scheinwerfer, weil ja auch eine Lichtmessung bei beiden Kreisen dieselben Werte anzeigen würde.
Die 1"-Kamera ist der 100W-Scheinwerfer, eine APS-C-Kamera wäre der 400W-Scheinwerfer - nur natürlich nicht hinsichtlich des geworfenen, sondern des eingefangenen Lichts.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Praktisch erlaubt f2.4 eine kürzere Belichtungszeit als f4, um bei gleichem ISO die korrekte Belichtung zu erzielen.
Ja, nur bedeuten gleiche ISOs bei unterschiedlichen Sensorgrößen nicht dasselbe. Die RX10 wird, wegen ihrer ca. 8mal kleineren Sensorfläche, bei ISO 100 ungefähr so stark rauschen wie eine heutige Full Frame-Kamera bei ISO 800.
Die ISO- und Blenden-Nomenklaturen sind so gemacht, dass über verschiedene Film- bzw. Sensorgrößen identische Belichtungsmessung möglich ist, auch wenn tatsächlich bei den größeren Formaten viel mehr Licht brutto auf dem Sensor bzw. den Film fällt.
Wie gesagt, es ist das gleiche wie mit einem 100-Watt-Scheinwerfer, der 1m Kreisdurchmesser ausleuchtet und einem 400 Watt-Scheinwerfer der einen 2m Kreisdurchmesser ausleuchtet, mit dem Resultat, dass beide Kreise gleich hell sind.
Wer diese Relationen nicht kapiert, kauft sich den 100 W-Scheinwerfer im Glauben, dass er ebenso hell ausleuchtet wie der 400 W-Scheinwerfer, weil ja auch eine Lichtmessung bei beiden Kreisen dieselben Werte anzeigen würde.
Die 1"-Kamera ist der 100W-Scheinwerfer, eine APS-C-Kamera wäre der 400W-Scheinwerfer - nur natürlich nicht hinsichtlich des geworfenen, sondern des eingefangenen Lichts.
Und doch gilt der Alexa 35-Sensor als einer der Besten,obwohl er kleiner ist, als ein FF-Sensor.
Es ist ja gerade so bedauerlich, dass Sony nicht ihren modersten 1"-Sensor verbaut hat.
Denn ein 400 Watt-Halogen-Scheinwerfer muss nicht automatisch heller sein, als ein 100-Watt-LED-Scheinwerfer, nur weil er mehr Strom zieht.
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Antwort von Darth Schneider:
Ein kleines Fenster lässt aber weniger Sonnenlicht in den Raum rein als ein grosses Fenster.
Oder, auf eine Briefmarke fällt viel weniger Licht als auf ein A4 Blatt…
Nach meiner Logik zumindest.
Aber ich hab das wahrscheinlich nie wirklich verstanden, das mit den Blenden/verschiedenen Sensoren..😂
Antwort von AndreasBuder:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ein kleines Fenster lässt aber weniger Sonnenlicht in den Raum rein als ein grosses Fenster.
Oder, auf eine Briefmarke fällt viel weniger Licht als auf ein A4 Blatt…
Du bist da was ganz großem auf der Spur! 😜
Antwort von Jott:
Jominator hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder für 2500 eine S5IIX zusammen mit sehr schönem Zoom Glas…😂😂
Kannst du das entsprechende Glas mal verlinken?
Kann er nicht.
Ich würde mir die jetzt zwar auch nicht kaufen mangels Bedarf, aber mir ist sehr wohl klar, wobei die Kamera punkten könnte.
Beispiel: Reportage/Doku.
Die Optik deckt echt alles ab, bis hin zu Makro ein paar Zentimeter vor der Linse.
Man muss also NIE die Optik wechseln, was oft auch gar nicht ginge (Staub etc.). Also null Zeitverlust, wenn‘s drauf ankommt. Schnittbilder nah/weit kann man in Sekundenschnelle einfangen. Egal was kommt.
Wenn die Autofokusfähigkeiten so sind wie beschrieben, ist das großartig.
Und: gut für „Motive stehlen“. Die Leute denken, man macht nur Fotos. Kleines Teil.
Wer so etwas will, dem sind die 2.500 egal.
Im Privatbereich könnte das zum Beispiel eine sehr gute Safari-Cam sein - die Giraffe vor dem Sonnenuntergang ist längst im Kasten, während die anderen noch in ihren kiloschweren Objektivkoffern kramen.
Wie auch immer: Sony betreibt intensive Marktforschung, bevor sie etwas auf den Markt bringen. Und der ist die ganze Welt. Der spezielle Blick eines deutschen Pixelzählerforums dürfte hierbei irrelevant sein.