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Sony Alpha 1 im Vergleich zu A9 II, A7R IV und A7S III - welche Kamera wofür?



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Newsmeldung von slashCAM:





Nach der Vorstellung der neuen Sony Vollformat Flaggschiffkamera Alpha 1 wollen wir hier den Versuch einer ersten Einordnung wagen. Für eine Reihe von professionellen Sony Alpha-Usern dürfte sich mit der Sony A1 die Frage neu stellen: Welche Sony Alpha brauche ich wofür und reicht eine A7S III für meine Filmprojekte bzw. was bekomme ich bei bei einer Alpha 1 mehr?



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
News: Sony Alpha 1 im Vergleich zu A9 II, A7R IV und A7S III - welche Kamera wofür?




Antwort von pillepalle:

Danke für den Vergleich!

Für's Studio braucht man in der Fotografie allerdings keine kurzen Blitzsynchronzeiten. Die sind wirklich nur Outdoor beim Einsatz von Blitz und Dauerlicht nützlich. Aber ansonsten passt die Einsatzbeschreibung schon.

VG



Antwort von markusG:

pillepalle hat geschrieben:
Für's Studio braucht man in der Fotografie allerdings keine kurzen Blitzsynchronzeiten.
Auch nicht für Highspeed-Aufnahmen?
https://www.youtube.com/watch?v=ZLmhbpiGDco

Da geht eh nur HSS, oder?








Antwort von Drushba:

Nette Konzept-Studie. Wenn die Preise mal unter 3K für einen derartigen Body sinken (vermutlich am ehesten bei Panasonic), dann werd ich mir wohl auch eine Cam mit vergleichbaren Specs zulegen. Bis dahin tuts noch was ich hab und zwar ziemlich gut. ;-)



Antwort von pillepalle:

@ markus G

Nee, 1/400sek ist doch viel zu lahm um irgendwas einzufrieren. Das macht man über die Abbrennzeit der Blitze. Draußen ist das aber nützlich, weil man in Mischlichtsituationen das Dauerlicht über die Verschlußzeit steuert und das Blitzlicht über die Blende. Und je kürzer die Synchronzeit sein kann, desto stärker kann ich das Tageslicht drosseln, ohne das Blitzlicht dabei zu reduzieren.

VG



Antwort von klusterdegenerierung:

markusG hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Für's Studio braucht man in der Fotografie allerdings keine kurzen Blitzsynchronzeiten.
Auch nicht für Highspeed-Aufnahmen?
Da geht eh nur HSS, oder?
Den Kommentar oben kann ich auch so garnicht verstehen.



Antwort von rob:

Ja,
kurze Blitzsynchronzeiten sind im Studio glaub ich nur dann von Interesse, wenn mit einer Mischung aus Dauerlicht und Blitz gearbeitet wird ...

Viele Grüße

Rob/
slashCAM



Antwort von pillepalle:

@ rob

Ja, aber niemand macht sich im Studio das Leben extra schwer :) Gerade weil man da ja das Licht kontrollieren kann. Der Dauerlichtanteil im Studio (also soviel das es tatsächlich die Belichtung beeinflusst) begrenzt die Belichtungszeit (und damit die Zeit in der irgendwas eingefroren wird) auf die Verschlußzeit. D.h. ich könnte maximal die kürzeste Verschlußzeit nutzen um irgendwas einzufrieren. Das geht über die Abbrennzeit der Blitze in der Regel viel kürzer und vor allem mit viel höherer Leistung. Das ist so ähnlich wie bei Film. Da brauche ich dann auch unmengen Licht wenn ich wirklich kurze Zeiten verwende. Das ist ja auch der Haken an HSS (was man häufig bei KB Kameras findet. Da ist der Blitzoutput (der im Grunde Dauerlicht simmuliert) bei 1/8000 sek so erbärmlich, daß man es nur sehr begrenzt einsetzen kann. Und das begrenzt es ja auch beim Outdoor Einsatz. Mit HSS kann man im Nahbereich etwas aufhellen, aber viel mehr auch nicht.

VG

PS: Hier ist mal ein Beispiel wie man das klassischerweise macht

https://youtu.be/odGueZ6rYTw&t=0m40s

Wenn man Dauerlicht dazu nimmt, dann in der Regel um zur eingefrorenen Bewegung noch etwas Bewegungsunschärfe mit dabei zu haben. Aber auch dafür nimmt man dann keine 1/400sek. sondern längere Zeiten.



Antwort von rob:

pillepalle hat geschrieben:
Wenn man Dauerlicht dazu nimmt, dann in der Regel um zur eingefrorenen Bewegung noch etwas Bewegungsunschärfe mit dabei zu haben. Aber auch dafür nimmt man dann keine 1/400sek. sondern längere Zeiten.
Ja, das stimmt - war ja eine Zeit lang total angesagt (auch im Studio) mit Dauerlicht und Blitz auf den zweiten Vorhang zu gehen und mit entsprechender Bewegungsunschärfe und drübergeblitzem scharfen Bild zu experimentieren. Allerdings nimmt man dafür eher lange Belichtungszeiten. Den Blitz kannst du dann ja quasi aus der Hand schießen.

Ich hab"s im Text jetzt entsprechend angepasst ...

Viele Grüße

Rob
/slashCAM



Antwort von pillepalle:

Super! Und sorry für's Klugscheißen :)

VG



Antwort von Jonu:

30 Fotos pro Sekunde ist schon ne Ansage.
Weiß jemand wie lange man da auf dem Auslöser bleiben kann und da konstant 30 Bilder dabei rumkommen?
Könnte man ja auch kurze Clips mit Fotos produzieren :)



Antwort von cantsin:

Jonu hat geschrieben:
30 Fotos pro Sekunde ist schon ne Ansage.
Weiß jemand wie lange man da auf dem Auslöser bleiben kann und da konstant 30 Bilder dabei rumkommen?
Könnte man ja auch kurze Clips mit Fotos produzieren :)
Maximal 155 Bilder bzw. 5 Sekunden, aber nur bei compressed Raw.

Mit dem Vorgänger A9 gingen auch schon 20fps, mit bis zu 241 compressed Raw-Frames (Vorteil der geringeren Sensorauflösung). Mache damit selber ab und zu Videos:

https://vimeo.com/479378171
https://vimeo.com/451297957
https://vimeo.com/448329128

- einfach die ARWs der Kamera mit Adobe DNG Converter nach DNG umwandeln, und Resolve schluckt sie ohne Probleme und behandelt sie wie CinemaDNG (mit Echtzeit-Hardware-Playback in der TimelineTimeline im Glossar erklärt über die GPU).








Antwort von Jonu:

cantsin hat geschrieben:

Maximal 155 Bilder bzw. 5 Sekunden, aber nur bei compressed Raw.

Mit dem Vorgänger A9 gingen auch schon 20fps, mit bis zu 241 compressed Raw-Frames (Vorteil der geringeren Sensorauflösung). Mache damit selber ab und zu Videos:

- einfach die ARWs der Kamera mit Adobe DNG Converter nach DNG umwandeln, und Resolve schluckt sie ohne Probleme und behandelt sie wie CinemaDNG (mit Echtzeit-Hardware-Playback in der TimelineTimeline im Glossar erklärt über die GPU).
Ja stark, schaut richtig gut gut aus! Klar die 20 Bilder sind natürlich ein paar zu wenig, wobei das bei deinen Inhalten ganz gut als Stilmittel funktioniert. Wird dann automatisch zu Kunst ;)
Hast du mal probiert die 5 fehlenden Frames von Resolve über optical flow berechnen zu lassen?

Übrigens sehr cooles Sprinterkino!!



Antwort von cantsin:

Jonu hat geschrieben:
Hast du mal probiert die 5 fehlenden Frames von Resolve über optical flow berechnen zu lassen?
Das vermatscht dann wieder die hohe (6K-) Auflösung aus der Kamera... Ich hab die Videos sogar nur in 18fps geschnitten/gemastert/rausgerendert, weil das die klassische Stumm- und Schmalfilm-Bildrate ist.

In Zukunft wird man solche Zwischenberechnungen mit KI-Algorithmen sicher gut machen können.



Antwort von iasi:

Zwar zieht die Canon EOS R5 mit interner 12 BitBit im Glossar erklärt 8K Raw Aufnahme und auch höherwertigerem 8K 10 BitBit im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt beim Thema 8K-Aufnahmen an der Sony A1 vorbei. Dafür finden sich hier wärmebedingte Zeitlimits und auch wenn die R5 mit 20 B/s sehr gut im Sport/Action Segment unterwegs ist, fehlen hier die Profi-Anschlüsse wie Ethernet (und auch eine XLR-Option existiert derzeit bei den Canon Spiegellosen nicht).

Letztlich bietet die R5 sogar 30 B/s ohne Limit - wenn auch im 17:9-Format.
Schließlich nimmt sie in 12bit 8k Raw auf, woraus man auch Einzelbilder entnehmen kann.

Was die A1 wirklich hervorhebt, ist doch die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt bzw. Blitzsynch.
Beim Aufhellblitzen im Freien ist das ein echter Vorteil.

Wenn es wirklich um Filmprojekte geht, muss man sich doch fragen, ob 12bit-8k-Raw oder das hervorragende 4k HQ der R5 nicht ausschlaggebender ist, als eine XLR-Option.
Sieht man sich Praxisberichte der letzten 4 Wochen zur R5 an, so ist da übrigens nicht mehr die Rede von Hitzeprobleme.

Die Sonys hier haben ihre Vorteile, bei Projekten, die lange Einstellungen von vielen Minuten erfordern oder es auf schnelle Resultate ohne zeitraubendes Grading ankommt. Auch für Live-Sachen sind sie sicherlich gut.

Die R5 liefert aber eben nicht nur bei Einzelbilder das Profi-Format Raw.
Für szenische Sachen ist sie geeigneter als die Sonys.

Was den Sony-Vergleich angeht, hängt alles davon ab, ob die A1 ohne Pixelbinning vom vollen Sensor die 4k herunterrechnet. Zwar kann man in der Post mit 8k noch Cropen, aber wenn schon 10bit, dann doch lieber ein von vollen 8k-Sensordaten heruntergerechnetes 4k, statt diese 420-Version.
8k 420 10bit ist nicht Fisch, nicht Fleisch.
Da ist die A7S III einfach konsequenter: Zwar nur 4k von 4k, aber dann eben in einem guten 10bit-Format und das Ausreizen der Low-Light- und fps-Möglichkeiten.
Für den Mehrpreis der A1 erhält man (scheinbar) ein gutes 4k vom 6k-APS-C-Crop, büßt dann aber wohl die LowLight-Fähigkeiten der A7S III ein.

Ich kann nicht erkennen, wo die A1 für Filmer besondere Stärken gegenüber anderen Cams hat.



Antwort von Largo:

Ich kann nicht erkennen, wo die A1 für Filmer besondere Stärken gegenüber anderen Cams hat.
Die A1 ist ja auch nicht auf Filmer ausgerichtet.... aber etwas, was du wohl immer gerne überliest.. Blendenumfang... Die A1 ist da offiziell doch nen gutes stück besser als die A7S3 und nach Datenblatt auch deutlich besser als deine canon...
Letztlich bietet die R5 sogar 30 B/s ohne Limit - wenn auch im 17:9-Format.
Schließlich nimmt sie in 12bit 8k Raw auf, woraus man auch Einzelbilder entnehmen kann.
*hüstel* Also gemäss Messungen verzichtet man dann aber auf rund 2 Blenden im vlg. zur "normalen" Fotoaufnahme.... Bei Video lässt ja, so zeigen es unabhängige Messreihen. Canon gegenüber den Fotos deutlich nach....
Anzahl Blenden scheint iasi nicht zu interessieren, weswegen ihn wohl der Verlust von 2 Blenden auch nicht stört....
Sieht man sich Praxisberichte der letzten 4 Wochen zur R5 an, so ist da übrigens nicht mehr die Rede von Hitzeprobleme.
Doch. Ist es. Nur bei denen welche die Limits umgehen und entsprechend Filmen stossen nicht drauf. Einfach immer die Minimal-Pausenzeit beachten, eher kurze Sequenzen usw usw. Fällt schon auf, wie der iasi das Problem ständig kleinredet.... genau so wie er den Blendenverlust ignoriert.



Antwort von rush:

Es ist doch letzten Endes auch immer eine generelle Systemfrage und weiniger abhängig von einem bestimmten Modell... Man kann vorhandene EF Gläser sowohl vor die Canon als auch vor Sony Bodys schnallen.

Wer Canon mag, greift zur Canon.

Wer Flexibilität bei der Body Auswahl wünscht oder bereits FE Gläser nutzt wird gewiss eher zur Sony greifen - egal ob zur A7sIII oder eben zur neuen Alpha 1...
Die BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt bei Sony ist deutlich größer in Hinblick auf spiegellose Bodys - und Leute die mehr BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt benötigen greifen einfach zu einem Crop Body und Flanschen dieselbe Optik ohne Adapter dazwischen und weiter geht's.

Canon hat die 8k marketingmäßig in den Markt gedrückt um überhaupt wieder wahrgenommen zu werden. Sony hat das Stökchen nun bedingt angenommen und macht halt auch was mit 8k... Wirklich benötigen tut's wohl kaum jemand.

Sauberes 4k direkt aus der Kamera ist doch für viele Anwendungen mehr als ausreichend.
Und das du immer wieder die Kleinbild-4K anprangerst - warte doch einfach Mal ab wie das Footage aussehen wird. Das Material aus einer A7rIV oder A7III sieht doch in 4k auch prima aus.
Hauptsache erstmal draufhauen - ohne einen FrameFrame im Glossar erklärt gesehen zu haben...



Antwort von Darth Schneider:


Gruss Boris



Antwort von Jonu:

cantsin hat geschrieben:

Das vermatscht dann wieder die hohe (6K-) Auflösung aus der Kamera... Ich hab die Videos sogar nur in 18fps geschnitten/gemastert/rausgerendert, weil das die klassische Stumm- und Schmalfilm-Bildrate ist.

In Zukunft wird man solche Zwischenberechnungen mit KI-Algorithmen sicher gut machen können.
Ok, verstehe. Wobei ich doch immer wieder beeindruckt bin, was da schon jetzt so geht. Aber halt nicht immer und nur bei Clips die eher clean sind.

Wären jetzt auf alle Fälle krasse Möglichkeiten mit den RAW Fotos Clips zu erstellen. Auch wenn nur 5 Sec.



Antwort von cantsin:

Jonu hat geschrieben:
Wären jetzt auf alle Fälle krasse Möglichkeiten mit den RAW Fotos Clips zu erstellen. Auch wenn nur 5 Sec.
Der Nachteil ist, dass der elektronische Verschluss im Fotomodus anders funktioniert, als im Videomodus - was AFAIK bereits im Sensor bzw. seiner Auslesung so fest verdrahtet ist. Du kannst bei Highspeed-Fotos keinen 180-Grad-Shutter machen, weil die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt zur Burst-Bildrate dazugerechnet werden muss. Also kommen bei 20 Einzelbildern mit ShutterShutter im Glossar erklärt 1/40 noch mal 20*1/40 Sek bzw. eine halbe Sekunde hinzu, und Deine effektive Bildrate sinkt auf 13fps. Das kannst Du nur durch kürzere Verschlusszeiten kompensieren, wodurch Du dann aber eben einen Stroboskop-Effekt bzw. abgehacktere Bewegungen im Video kriegst.



Antwort von norbi:

Aus meiner Perspektive ist die Kamera mehr so ein Flaggschiff Prestige Objekt.
Schön das es so etwas gibt aber brauchen tu ich es nicht wirklich. Weder die 8k noch 50MP.

Wie sie das mit dem Blackout gelöst haben würden mich noch interessieren..








Antwort von Jonu:

cantsin hat geschrieben:

Der Nachteil ist, dass der elektronische Verschluss im Fotomodus anders funktioniert, als im Videomodus - was AFAIK bereits im Sensor bzw. seiner Auslesung so fest verdrahtet ist. Du kannst bei Highspeed-Fotos keinen 180-Grad-Shutter machen, weil die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt zur Burst-Bildrate dazugerechnet werden muss. Also kommen bei 20 Einzelbildern mit ShutterShutter im Glossar erklärt 1/40 noch mal 20*1/40 Sek bzw. eine halbe Sekunde hinzu, und Deine effektive Bildrate sinkt auf 13fps. Das kannst Du nur durch kürzere Verschlusszeiten kompensieren, wodurch Du dann aber eben einen Stroboskop-Effekt bzw. abgehacktere Bewegungen im Video kriegst.
Ahhhh, das war mir überhaupt nicht bewusst. Vielen Dank für die Infos. Jetzt verstehe ich auch, weshalb die Frames bei dir so kurz belichtet waren, hab mich noch gewundert.



Antwort von iasi:

Largo hat geschrieben:
Ich kann nicht erkennen, wo die A1 für Filmer besondere Stärken gegenüber anderen Cams hat.
Die A1 ist ja auch nicht auf Filmer ausgerichtet.... aber etwas, was du wohl immer gerne überliest.. Blendenumfang... Die A1 ist da offiziell doch nen gutes stück besser als die A7S3 und nach Datenblatt auch deutlich besser als deine canon...
Du weißt aber auch, dass man mit diesen Angaben vorsichtig sein muss.
In einem Praxisbericht meint ein Fotograf jedenfalls, dass seine Canon-DSLRs früher beim DR z.B. Sony hinterhinkten, aber die R5 nun sehr viel mehr DR bieten würde, als seine bisherigen Canons.

Auch wird doch immer davon geredet, dass große PixelPixel im Glossar erklärt hohen DR bringen würden, daher wäre es verwunderlich, wenn die A1 mehr DR bieten würde als die A7S3.

Natürlich beurteile ich die A1 hier nicht als Fotograf. Die Blitzsynch.-Zeit wäre hier z.B. durchaus eine bedeutende Stärke der A1. Aber hier auf slashcam ...
Largo hat geschrieben:
Letztlich bietet die R5 sogar 30 B/s ohne Limit - wenn auch im 17:9-Format.
Schließlich nimmt sie in 12bit 8k Raw auf, woraus man auch Einzelbilder entnehmen kann.
*hüstel* Also gemäss Messungen verzichtet man dann aber auf rund 2 Blenden im vlg. zur "normalen" Fotoaufnahme.... Bei Video lässt ja, so zeigen es unabhängige Messreihen. Canon gegenüber den Fotos deutlich nach....
Anzahl Blenden scheint iasi nicht zu interessieren, weswegen ihn wohl der Verlust von 2 Blenden auch nicht stört....
Auch die A1 bietet bei 30 B/s nicht unkomprimiertes oder verlustfrei komprimiertes Raw.
Ob bei der R5 nun wirklich 2 Blenden Unterschied zwischen 12bit C-Raw und 14bit Foto-Raw liegen, wage ich zu bezweifeln.
In einem anderen Praxisbericht meinte ein Fotografen, dass er keinen Unterschied zwischen den Foto-Raw-Versionen feststellen konnte.
Eine andere Fotografin nutzte auch die R5-Cine-Raw-Möglichkeit und war damit durchaus zufrieden - wobei es natürlich logischerweise nicht volle Qualität einer unkomprimierten Fotoaufnahme erreicht.

Eine BMD-Cam muss schließlich auch mit 12bit-Raw auskommen, während Red-Raw 16bit bietet.
Largo hat geschrieben:
Sieht man sich Praxisberichte der letzten 4 Wochen zur R5 an, so ist da übrigens nicht mehr die Rede von Hitzeprobleme.
Doch. Ist es. Nur bei denen welche die Limits umgehen und entsprechend Filmen stossen nicht drauf. Einfach immer die Minimal-Pausenzeit beachten, eher kurze Sequenzen usw usw. Fällt schon auf, wie der iasi das Problem ständig kleinredet.... genau so wie er den Blendenverlust ignoriert.
Also wenn jemand, der mit der R5 arbeitet, sagt, er habe 20 Minuten Raw am Stück gedreht und das Warnzeichen sei erschienen, aber die Kamera habe sich nicht abgeschalten ...
oder wenn sogar ein Hochzeitsfotograf und -filmer die R5 einsetzt ohne überhaupt einmal auf Hitzeprobleme gestoßen zu sein, dann kannst du das ja gern als kleinreden bezeichnen.

Und komm mir bitte nicht mit Blendenverlust, wenn du wirklich 10bit 420 mit 12bit-Raw vergleichen willst.
An die 2 Blendenstufen Verlust zwischen 12bit-Raw und 14bit-Raw glaubst du doch selbst nicht.



Antwort von Jott:

Hast du dich inzwischen entscheiden, was du kaufen willst? Die Canon? Die Red? Oder passen alle immer noch nicht?



Antwort von rush:

Ich empfehle 16k abzuwarten, das müsste die nächste Smartphone Generation doch mindestens an Board haben und sollte dadurch in kürze das absolute Minimum für jeden ernsthaft theoretischen Videofilmer sein.



Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
...
und sollte dadurch in kürze das absolute Minimum für jeden ernsthaft theoretischen Videofilmer sein.
"ETV".
Schade, als Meme nicht griffig genug. Wir alle sind zwar zu Zeiten ernsthaft theoretische Videofilmer, aber nur ganz ordinäre, langweilige. Was ich meine ist, wenn die Obsession mit sDoF nicht ein verbreitetes Phänomen wäre, sondern nur Tony Northrups Privat-Spinnerei, dann hätte niemand das Ersetzen von "f-stop" mit "Toneh" verstanden. 16 auf der nach oben offenen iasi-Skala? Funktioniert nicht.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ich hatte zu Zeiten der 5DMKII mal ein "hoch offizielles" Plakatshooting, wo der Kunde auch noch zig mal darauf hinwies, das man schon mehr als 12MP dafür benötigt. Benebelt von diesem Glauben hatte ich mir für dieses shooting eine 1D irgendwas geliehen, die schon 21MP konnte.

Am Ende habe ich in ACR auch die 5D Raws auf die gleiche Auflösung erhöht und in den fertigen Tiffs absolut null Unterschied gesehen, der Kunde auch nicht und auf der Litfaßsäule auch nicht.

Jetzt wo wir wesentlich weniger Printwerbung bzw überhaupt Print haben und immer mehr mit 2000px im Netz landet, frag ich mich, braucht man das?



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Hast du dich inzwischen entscheiden, was du kaufen willst? Die Canon? Die Red? Oder passen alle immer noch nicht?
Ich hab schon eine Canon und eine Red - unter anderem.

Es ist nur die Frage, welches neue Modell die Vorteile bietet, um in eine weitere Kamera zu investieren.

Und da meine Kameras von 8bit bis 16bit-Raw mit den Abstufungen 10bit 420, 422 und 12bit-Raw ein breites Spektrum liefern - erwarte ich von einer neuen Kamera eben Raw, wenn sie nicht einen ausschlaggebenden anderen Vorteil besitzt.
Die A1 bietet einen schwachen CodecCodec im Glossar erklärt, aber andererseits auch kein relevantes herausstechendes Merkmal.

Und das sei auch mal denen gesagt, die es noch nicht mitbekommen haben: Mein Zielformat ist 4k - wenn möglich HFR.
Sehr gutes 4k erhält man von einem 8k-Bayer-Sensor. 6k ist auch gut. Weiterentwickelte Sensortechnik, wie bei der Ursa 12k sind im Hinblick auf das 4k-Ziel natürlich auch interessant.

4k-Bayer bringt jedoch kein 4k. Da muss eine Kamera schon andere besondere Stärken bieten, um 4k und somit einen Kompromis bei der Bildqualität rechtfertigen zu können.
Pixelbinning wäre nur zu rechtfertigen, wenn die Kamera eine einzigartige Besonderheit aufweist, die diesen Makel ausgleichen kann. So eine Besonderheit bietet die A1 nicht.

Neue Kamera?
Die Canon R5 bietet 12bit-Raw bei 8k-DCI, geringe Maße, einen verwendbaren AF, Stabi - und steht damit allein.
Die Red Komodo bietet Global ShutterShutter im Glossar erklärt bei gutem DR und 6k-16bit-Raw bei geringen Maßen - und steht damit auch allein.
...
Die 1/500 Blitzsynch. der A1 sind fürs Filmen wohl weniger relevant. ;)

Nebenbei: Man muss ja nicht sofort aufgeregt auf den (Vor-)Bestell-Button drücken, sobald der irgendwo erscheint.



Antwort von Axel:

@kluster
Lies dir iasis Manifest oben durch, und du weißt, wo der Hammer hängt. Du glaubst, nur weil deine Kamera Netflix-zertifiziert ist, hast du mit deinem <12MP Sensor schon 4k?

Das nennt man Stockholm-Syndrom!



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Ich hab schon eine Canon und eine Red - unter anderem
Das muss ja eine grauenhafte RED sein - eine Cinecam, die nicht zum Filmen taugt. So viel Geld für nichts.








Antwort von klusterdegenerierung:

Axel hat geschrieben:
@kluster
Lies dir iasis Manifest oben durch, und du weißt, wo der Hammer hängt. Du glaubst, nur weil deine Kamera Netflix-zertifiziert ist, hast du mit deinem <12MP Sensor schon 4k?

Das nennt man Stockholm-Syndrom!
?
Wir sprechen hier von einer Fotokamera und nicht von einem Camcorder, zudem sprach ich von meiner alten 5D, keine Ahnung was dieser unqualifizierte Einwand soll!

Ich wenn ich jemand um Rat fragen muß, frage ich doch nicht jemanden der seit Jahrzehnten nicht in der Lage ist sich eine Cam zu kaufen. :-)



Antwort von rob:

***von admin nach offtopic verschoben ***



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Ich hab schon eine Canon und eine Red - unter anderem
Das muss ja eine grauenhafte RED sein - eine Cinecam, die nicht zum Filmen taugt. So viel Geld für nichts.
Du solltest dir mal einen wichtigen Unterschied vor Augen führen:

Da ist einerseits ein Run-and-Gunner, der sich am Morgen mal überlegt, dass er bei dem schönen Wetter etwas filmen könnte und sich auch gleich auf den Weg macht. Vielleicht kann er ja Freundin oder Freund sogar dazu überreden, dabei vor der Kamera zu agieren.

Und da ist eine Filmproduktion, die nach 2 Jahren Vorbereitung 2 Monate dreht und sich dann 12 Monate für die Post Zeit nimmt.



Antwort von iasi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
@kluster
Lies dir iasis Manifest oben durch, und du weißt, wo der Hammer hängt. Du glaubst, nur weil deine Kamera Netflix-zertifiziert ist, hast du mit deinem <12MP Sensor schon 4k?

Das nennt man Stockholm-Syndrom!
?
Wir sprechen hier von einer Fotokamera und nicht von einem Camcorder, zudem sprach ich von meiner alten 5D, keine Ahnung was dieser unqualifizierte Einwand soll!
Wir sind hier aber nun einmal in einem Filmer-Forum und sprechen über eine Fotokamera, die auch Videoaufnahmen machen kann.

Dass ein 4k-Bayer-Sensor keine 4k-Auflösung liefern kann, ist technisch bedingt.

Ebenso benötigt der Ursa 12k-Sensor aufgrund seines Aufbaus eben eine noch höhere Pixelzahl, um 4k zu erhalten.



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:


Das muss ja eine grauenhafte RED sein - eine Cinecam, die nicht zum Filmen taugt. So viel Geld für nichts.
Du solltest dir mal einen wichtigen Unterschied vor Augen führen:

Da ist einerseits ein Run-and-Gunner, der sich am Morgen mal überlegt, dass er bei dem schönen Wetter etwas filmen könnte und sich auch gleich auf den Weg macht. Vielleicht kann er ja Freundin oder Freund sogar dazu überreden, dabei vor der Kamera zu agieren.

Und da ist eine Filmproduktion, die nach 2 Jahren Vorbereitung 2 Monate dreht und sich dann 12 Monate für die Post Zeit nimmt.
Du hast nicht verstanden. Du besitzt - sagst du - eine RED, deren Specs vor einigen Jahren für Blockbuster gereicht hatten. Kein Mensch da draußen außer dir stört sich an der Bildqualität, auch heute. Du könntest sofort loslegen mit deinem Jahrhundertprojekt.

Und trotzdem tust du so, als könne man mit der Scarlet nicht (mehr) filmen. Obwohl deine erbarmungslosen "Cinecam"-Kriterien erfüllt sind, die kann nur raw und nichts als raw, ganz puristisch und ohne das widerliche ProResProRes im Glossar erklärt aus den YouTuber-Arris.

Trotzdem filmst du nicht damit und wartest auf neue Wunder? Ist das nicht absurd?



Antwort von pal1:

Träume nicht dein Leben,sondern lebe deinen Traum, könnte man dem iasi sagen,wüßte man nicht im Vorhinein,daß dies vergebliche Liebesmüh' ist.



Antwort von rush:

Ich finde es ja okay das er abwägt und überlegt ( wenn auch seit Dekaden ) - aber mich stört das er Kameras faktisch schon im Vorfeld zerreißt ohne auch nur einen originalen FrameFrame im Glossar erklärt aus der Kamera gesehen zu haben. Deswegen habe ich eigentlich gar keine Lust auf der Ebene weiter zu diskutieren. Wir wissen wohl das S35 via Obersampling entsteht und das bei Sony sehr gut funktioniert. Eventuell wird das normale 4k Bild im KB Modus doch ebenso generiert - oder aber doch anders und dennoch sehr gut ohne PixelPixel im Glossar erklärt Binning oder dergleichen von dem hier ständig gemutmaßt wird. Abwarten. Produkt beurteilen wenn es verfügbar ist und sich Material angucken. Die reine Hülle allein macht den Braten nie fett sondern das was im Ergebnis dabei rauskommt und wie gut das Material nutzbar ist in Hinblick auf die Tonalität, Schärfe und dergleichen.

Ein 8k RAW muss dahingehend nicht automatisch besser aussehen wenn man es in der Post nicht sauber und gut auf das Endformat skaliert bekommt.



Antwort von klusterdegenerierung:

iasi hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:


?
Wir sprechen hier von einer Fotokamera und nicht von einem Camcorder, zudem sprach ich von meiner alten 5D, keine Ahnung was dieser unqualifizierte Einwand soll!
Wir sind hier aber nun einmal in einem Filmer-Forum und sprechen über eine Fotokamera, die auch Videoaufnahmen machen kann.
Ändert aber nichts an meinem Fotobeispiel, dann sollte man auch "darauf" antworten, sonst ergibt das keinen Sinn.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Du solltest dir mal einen wichtigen Unterschied vor Augen führen:

Da ist einerseits ein Run-and-Gunner, der sich am Morgen mal überlegt, dass er bei dem schönen Wetter etwas filmen könnte und sich auch gleich auf den Weg macht. Vielleicht kann er ja Freundin oder Freund sogar dazu überreden, dabei vor der Kamera zu agieren.

Und da ist eine Filmproduktion, die nach 2 Jahren Vorbereitung 2 Monate dreht und sich dann 12 Monate für die Post Zeit nimmt.
Du hast nicht verstanden. Du besitzt - sagst du - eine RED, deren Specs vor einigen Jahren für Blockbuster gereicht hatten. Kein Mensch da draußen außer dir stört sich an der Bildqualität, auch heute. Du könntest sofort loslegen mit deinem Jahrhundertprojekt.

Und trotzdem tust du so, als könne man mit der Scarlet nicht (mehr) filmen. Obwohl deine erbarmungslosen "Cinecam"-Kriterien erfüllt sind, die kann nur raw und nichts als raw, ganz puristisch und ohne das widerliche ProResProRes im Glossar erklärt aus den YouTuber-Arris.

Trotzdem filmst du nicht damit und wartest auf neue Wunder? Ist das nicht absurd?
Und du spektulierst immer noch darüber, was ich so alles mache - in einem Forum über Kameras.
Das ist zwar nett, aber hat mit dem Thema nichts zu tun.

Wenn mir an Selbstdarstellung gelegen wäre, dann würde ich hier nichts schreiben. Nun geht es mir aber um eine produktive Diskussion über Kameras, daher nervt mich dieses ständige neugierige Gestocher nach dem, wie ich meine Kameras einsetze.

Und denk mal:
Ich hab nun schon mit verschiedenen Kameras und Codecs gearbeitet, daher weiß ich eben durchaus die jeweiligen Vorteile einzuschätzen.
Wenn nun aber die eine Kamera 10bit 422 und 12bit Raw bietet, während die andere eben nur 10bit 420 liefert, dann erwarte ich eben einen besonderen anderen Vorteil bei der Kamera mit der Codec-Beschränkung.

Zudem höre ich ständig, es ginge um die Suche nach der Kamera für alle Zwecke.
Es gibt aber auch bei den Kameras nicht die eierlegende Wollmilchsau. Daher muss man eben jede Kamera danach beleuchten, was sie besonders gut kann und welche Innovationen sie bietet.

- Vollformat
- nutzbarer AF
- klein und leicht
- Stabi
- ausreichende Auflösung für 4k
- robust
Das bieten heute Kameras wie die A1 und R5 - ein echter Fortschritt, der neue Möglichkeiten eröffnet bzw. den Aufwand zur Umsetzung von Aufgaben erleichtert.

Aber die R5 bietet eben den besseren Codec.

Hitzeprobleme hat die R5 im 4k-Modus übrigens auch nicht, wenn man mit Pixelbinning wie bei der A1 leben kann.

Wodurch überzeugt die A1:

Größerer und noch höher auflösender Sucher der A1?
Saubere 4k vom APS-C-Crop?
2 Kartenslots?
Reicht das wirklich, um die 12bit-Raw und die sehr gute 4k HQ vom vollen Sensor der R5 aufzuwägen?

Sollte die A1 wirklich einen höheren DR bieten, so wird der eben in 10bit gequetscht, was den Vorteil ziemlich zunichte machen würde.








Antwort von Mediamind:

Höhere DR wird durch 10 BitBit im Glossar erklärt gequetscht? Ich bin kein Techniknerd, sondern eher der Handwerker. Bei 10 BitBit im Glossar erklärt gibt es schon keine Abbrüche bei Farbverläufen, die ein normaler Mensch sehen könnte. Mir ist neu, dass die DR durch die Bittiefe verringert wird. Dem Bild "Handwerker" folgend, kann ich nur beurteilen ob das für die Praxis passt oder nicht. Dem Tenor des Slashcambeitrags kann ich mich (bis Ergebnisse vorliegen) anschließen. Sie macht alles, was die einzelnen Spartenkameras machen, nur ein wenig besser. Mir ist es schittenegal, ob man am Detail A oder B hätte noch mehr machen können. Das Gesamtpaket deutet auf einen Allrounder voller Features hin. Das ist für mich DIE Erweiterung an der Seite einer A7SIII. Mit einer FX6, einer A7SIII und der neuen A1 wäre ich eigentlich durch mit meinem Ausstattungs-Thema. Dann können Z6, HC-X1 und Co in Rente. Was Sony mit diesen 3 Kameras gemacht hat, ist eine genialer Wurf, ich lege die A7SIII kaum mehr aus der Hand, das ist ein annähernd perfektes Werkzeug. Mal sehen, ob der Preis sich nicht schnell in freundlichere Regionen bewegt. Dann bekommt meine Coshooterin die A7SIII und ich die A1. Ich weis, lieber Iasi, das das Bashing Deiner Beiträge hier zum guten Ton gehört. Ich will nicht in die selbe Kerbe hauen aber Du lädst dazu wirklich ein.
Hier ist auch kein Platz für Fanboy-Geschwätz aber immer das Haar in der Suppe suchen ist doch irgendwie auch frustig. Ich vermute, die A1 wird Maßstäbe setzen und das Leben vieler Pros deutlich vereinfachen.



Antwort von iasi:

Mediamind hat geschrieben:
Höhere DR wird durch 10 BitBit im Glossar erklärt gequetscht? Ich bin kein Techniknerd, sondern eher der Handwerker. Bei 10 BitBit im Glossar erklärt gibt es schon keine Abbrüche bei Farbverläufen, die ein normaler Mensch sehen könnte. Mir ist neu, dass die DR durch die Bittiefe verringert wird.
Ok - dann mal ganz praktisch:

Ich benötige einen so hohen DR nicht, wenn ich die Lichtsituation voll kontrollieren kann.
Habe ich jedoch Lichtsituationen, bei denen der Kontrast wirklich so groß ist, dass ich 14 Blendenstufen-DR benötige, kann ich nicht mehr davon ausgehen, dass die Mitten nicht unter- oder überbelichtet werden.
Während ich also die Lichter schütze, muss ich vielleicht die Gesichter unterbelichten.
Will ich Details in den Schatten, überbelichte ich die Gesichter - was ich durch ETTR sowieso anstrebe.
Bei diesem Szenario komme ich mit 10bit ziemlich schnell an die Grenzen, während Raw eben den notwendigen Spielraum bietet.



Antwort von rush:

Dynamic Range hat per se erst einmal nichts mit der späteren Aufzeichnung und einhergehenden Bittiefe zu tun.
Du kannst auch den vollen DR einer Kamera z.B. via "HDR" in 10Bit verpacken und fertig ist der Lack - ooc sozusagen, alles drin bei vollem DR.

Wenn die Sony jetzt sagen wir mal reale 15 Blenden sensormäßig "einfangen" kann - eine Canon, BMD oder was auch immer Kamera dagegen nur 12 Blenden DR besitzt - wirst Du auch mit RAW keinen erweiterten DR generieren können - du bekommst nur mehr Spielraum pro Kanal zum späteren "Spreizen" - aber keinen realen Mehrgewinn in Hinblick auf die Dynamik.

RAW verschiebt diesen Prozess eigentlich nur in die Post. Zeit ist aber oft Geld, weswegen selbst an größeren Filmsets RAW nicht unbedingt immer das Mittel der Wahl ist, selbst wenn Du es häufig gern so darstellst.
Die wenigsten Nutzer die solch eine Fotokamera in Betracht ziehen machen wirklich Kino und haben noch weniger monatelang Zeit für die Postproduktion.
Mit der Alpha 1 lässt sich am ehesten solide Geld verdienen wenn man on location sauber belichtet und das Foogate in der Post nur noch leicht in Nuancen korrigiert - mehr wird da auch selten nötig sein wenn man etwas aufpasst möchte ich behaupten - zumindest geht man mit den bisherigen 8bit Knipsen oder der FS5 doch genauso vor - und den wenigsten fehlt es dabei an DR.

Krasse Situationen gibt es immer - da muss dann halt eh Zusatzlicht oder wenigstens 'nen Reflektor etc. herhalten. RAW allein kann auch kein Allerheilmittel für sein wenn der Dynamic Range sensorseitig schon begrenzend ist.
Das ist vergleichbar mit Mikrofonen - wenn die bereits von sich aus einen beschi**enen Signal-Rauschabstand aufweisen verschafft Dir auch ein 32Bit Rekorder nicht automatisch eine Top-Aufnahme - Du hast nur Rauschen in noch mehr Nuancen.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
Dynamic Range hat per se erst einmal nichts mit der späteren Aufzeichnung und einhergehenden Bittiefe zu tun.
Du kannst auch den vollen DR einer Kamera z.B. via "HDR" in 10Bit verpacken und fertig ist der Lack - ooc sozusagen, alles drin bei vollem DR.

Wenn die Sony jetzt sagen wir mal reale 15 Blenden sensormäßig "einfangen" kann - eine Canon, BMD oder was auch immer Kamera dagegen nur 12 Blenden DR besitzt - wirst Du auch mit RAW keinen erweiterten DR generieren können - du bekommst nur mehr Spielraum pro Kanal zum späteren "Spreizen" - aber keinen realen Mehrgewinn in Hinblick auf die Dynamik.

RAW verschiebt diesen Prozess eigentlich nur in die Post. Zeit ist aber oft Geld, weswegen selbst an größeren Filmsets RAW nicht unbedingt immer das Mittel der Wahl ist, selbst wenn Du es häufig gern so darstellst.
Die wenigsten Nutzer die solch eine Fotokamera in Betracht ziehen machen wirklich Kino und haben noch weniger monatelang Zeit für die Postproduktion.
Mit der Alpha 1 lässt sich am ehesten solide Geld verdienen wenn man on location sauber belichtet und das Foogate in der Post nur noch leicht in Nuancen korrigiert - mehr wird da auch selten nötig sein wenn man etwas aufpasst möchte ich behaupten - zumindest geht man mit den bisherigen 8bit Knipsen oder der FS5 doch genauso vor - und den wenigsten fehlt es dabei an DR.

Krasse Situationen gibt es immer - da muss dann halt eh Zusatzlicht oder wenigstens 'nen Reflektor etc. herhalten. RAW allein kann auch kein Allerheilmittel für sein wenn der Dynamic Range sensorseitig schon begrenzend ist.
Das ist vergleichbar mit Mikrofonen - wenn die bereits von sich aus einen beschi**enen Signal-Rauschabstand aufweisen verschafft Dir auch ein 32Bit Rekorder nicht automatisch eine Top-Aufnahme - Du hast nur Rauschen in noch mehr Nuancen.
So selten ist die Situation gar nicht.
Und genau in diesen brauche ich ja oft den hohen DR.
Wenn ich Licht setzen und den Bildkontrast kontrollieren kann, brauche ich doch nicht extremen DR der Kamera, denn dann passe ich das Licht der Kamera an.

Aber wenn eben der Himmel im Hintergrund nicht nur großflächiges Weiß sein soll, muss ich z.B. die Gebäudeseiten nun einmal anheben können, die von der Sonne abgewandt sind.



Antwort von rush:

Ich glaube Du willst einfach nicht wahrhaben was in Deinen Augen nicht sein kann...

Vielleicht mal einen Blick auf die Seiten von Arri werfen? Die Jungs sollten es doch eigentlich wissen wenn es um Dynamic Range geht und wie diese möglichst sinnvoll zu verpacken sind... 12Bit reichen dafür zumindest bei Arri offenbar vollends aus. Aber das ist natürlich nichts womit man ernsthaft Kino machen würde.
arri12bit.jpg Quelle: Arri.com



Antwort von mash_gh4:

lieber iassi, du begehst du in meinen augen immer eine menge denkfehler, wenn du dich so stur alleine nur auf bittiefe oder vermeintlich notwendige senselanzahl für ein befriedigendes debayern versteifst.

ein bisserl was davon ist vermutlich noch immer den irreführenden ausführungen von wowu zuzuschreiben, die hier im forum wohl nie mehr zur gänze ausrottbar sein werden.

abgesehen davon, dass sichtbares banding in den allermeisten fällen erst im zuge der nachbearbeitung verursacht wird -- also auch in footage direkt aus 8bit kameras heute praktisch fast nie anzutreffen ist -- und höchstens durch ein paar ungünstige faktoren (bspw. problematisch konzipierte LOG-formate) begünstigt werden können, sind es eben wirklich fast immer fehler od. übertrieben angewandte und schlecht umgesetzte formen des postprocessings, die wirklich derat unansehnliche folgen nach sich ziehen.

selbst mit ausgesprochen hochwertigem ausgangsmaterial kann man derartige artefakte ganz leicht provozieren, wenn man es bspw. im zuge der abschließenden ausgabeaufbereitung nicht vernünftig dithered, um den viel einengenderen beschränkungen auf seiten der wiedergabedevices bzw. ausgabeformaten rechnung zu tragen.

was ich aber am irritierendsten an deiner sichtweise finde, ist die tatsache, das du offenbar überhaupt nicht berücksichtigst, wie problematisch sich tonemapping, wie es unumgänglich nötig ist, um sehr hohe motivkontraste in den engen rahmen der ausgabenormen bzw. darstellungsmöglichkeiten gebräuchlicher videowiedergabe zu zwängen, in der praxis auswirken. jeder von uns kennt die entsprechenden künstlich und kitschig wirkenden folgen übertriebener stauchung der abgebildeden helligkeitsunterschiede. natürlich kann man das mit viel mühe und aufwand beim graden möglichst weit auszubügeln versuchen, trotzdem ist es halt eher ein problem, das man besser gleich bei aufnahme mitbedenkt. wirklich befriedeigend bekommt man es sonst einfach nicht hin. entsprechende sensibilität bzw. erfahrung macht ja den unterschied zwischen denen aus, die ihre handy wahllos gegen die sonne richten od. in völlig unzureichend ausgeleuchtetem ambiente nutzen, statt eben bereits im vorfeld erfahren zu haben, wie sich das auf die zu erwartenden ergenisse auswirken wird.

was die rein technische frage der völlig unsinniger oder übertriebener anforderungen an die bittiefe bzw. gleichsetzung von blendenstufen und bitanzahl betrifft, sollte eigentlich mittlerweile ein bisserl aufklärung eingetreten sein. natürlich liefern sensoren bzw. A/D-wandler lineare helligkeitswerte, die eben die ungute eigenschaft besitzen, dass alleine für den hellsten EV-werte bereits die hälfte der mögliche werte verbraucht werden, und sich diese verhältnis natürlich auchnach unten in dieser ungünstiegen weise als reihe fortsetzt. so mag das zwar als begrenzung der auflösbaren helligkeitsunterschiede bzw. deren abstufungen im hinblick auf die ausgangsdaten bzw. ursprünglichen messwerte eine rolle spielen, nicht aber für eine vernünftige aufzeichnung und weitergabe!

dafür eignet sich eben u.a. die LOG-codierung, wo dann jede blendenstufe nur mehr die gleiche anzahl an möglichen werte beansprucht, deutlich besser. in der praxis kombiniert man das in der regel mit linearen abschnitten für die ganz dunklen bereiche, um die realtiv wenigen dort tatsächlich vorhandenen werte bzw. erhaltenen unterschiede möglichst vollständig und unverändert zu bewahren. diese form der datenreduktion ist durchaus auch mit vernünftigen ansprüchen an möglichst umfangreiche nachträgliche aufbereitung bzw. eben die spezifischen qualiäten von RAW-material vereinbar.

in der praxis können diese details oft ausgesprochen hardwarenah und trickreich direkt mit bitarithemetik u.ä, unmittelbar auf den sensoren umgesetzt werden. am beispiel jenes farbsensor mit 24bit auflösung pro kanal, von dem ich heute nacht schon einmal gesprochen habe, kann man das ganz gut aufzeigen:

auch in kolorimetern hat man sich bisher eher mit 16bit auflösung begnügt und halt ggf. die zeit beim samplen angepasst, um den rauschen zu entgehen. erst die aktuellen OLED displays mit ihren enorm hohen bildkontrasten haben hier deutlich erhöhte anforderungen mit sich gebracht. real macht es aber trotzdem kaum sinn, die messdaten tatsächlich unverändert und in vollem umfang zu prozessieren. so werden von den 24bit, die im konkreten fall bei der messung voll aufgelösten werden, nur die 16 signifikanten bits tatsächlich über register für die weiterverabeitung übergeben, die verbleibenden 8 bit auflösungen, nutzt man vielmehr für ein verschieben der bits im ursprünglichen wert bzw. ausgegebenen binären zahlenstellen und übergabe von teilern bzw. vorangehenden nullstellen. in der praxis erreicht man mit einem solchen verschieben -- das ja jeweils als divison durch 2 entspricht -- und der gleichbleibende anzahl an übergebenen bits fast das selbe wie mit log codierung. die obersten 8 EV stufen werden in einer viel effizienteren, aber trotzdem völlig ausreichenden genauigkeit übermittelt. solche technischen kunstgriffe und optimierungen werden gerne völlig übersehen, wenn man sich gar zu voreilig alleine nur übergeben bitbreite und ähnlichen oberflächlichen beschreibungen orientiert.

aber, wie gesagt, in der praxis dürfte es noch bedeutsamer sein, dass man sich tatsächlich mit realem gerät auseinandersetzte und in mehr oder weniger leidvoller weise schritt für schritt seine vorstellungen damit immer besser umzusetzten lernt.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
während Raw eben den notwendigen Spielraum bietet.
hach dieses Raw its-magic.jpg :)



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
Ich glaube Du willst einfach nicht wahrhaben was in Deinen Augen nicht sein kann...

Vielleicht mal einen Blick auf die Seiten von Arri werfen? Die Jungs sollten es doch eigentlich wissen wenn es um Dynamic Range geht und wie diese möglichst sinnvoll zu verpacken sind... 12Bit reichen dafür zumindest bei Arri offenbar vollends aus. Aber das ist natürlich nichts womit man ernsthaft Kino machen würde.

arri12bit.jpg

Quelle: Arri.com
Du gehst wieder von "klinischen" Tests aus.
Aber nun denk doch mal an eine Situation, bei der du zwar alles im HistogrammHistogramm im Glossar erklärt unterbringst - also Zeichnung in den Schatten und keine Lichter die übel clippen. 14 Blendenstufen Kontrast. Das ist dann zwar korrekt belichtet, aber eben noch nicht das Ergebnis, das du willst, denn bildwichtige Teile sind unter- und überbelichtet.
Und an dieser Stelle genügen eben 10bit nicht mehr, um das Bild zu gestalten. Eben gerade auch, weil im Kinobereich 10bit das Endformat ist.

Übrigens hab ich nicht gesagt, dass 12bit nicht ausreichen würden. Canon- und BMD-Raw sind auch 12bit.



Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:

Du gehst wieder von "klinischen" Tests aus.
Wenn das jemand tut, dann doch vermutlich am ehesten ein iasi.

Den Unterschied zwischen der Eingangsdynamik die ein Sensor überhaupt in der Lage aufzunehmen ist und dessen wie das ganze dann hinten raus gespeichert wird sind noch immer zwei verschiedene Paar Schuh, da kommst auch Du nicht dran vorbei.

Wenn Du 16bit RAW aka 12Bit Log willst - geht auch das mit der Alpha 1 indem man einen entsprechenden externen Recorder dranbammelt - ja, "nur" in 4k - aber für die meisten Anwendungen dürfte das ausreichen.

Und ja - die Canon kann 12bit RAW auch @ 8k. Fein. Kaufen, wenn Dir das zusagt - oder weiterhin abwägen.
Immerhin hat Canon mit der R5 auch in Sachen Dynamik endlich einen spürbaren Schritt nach vorn hinbekommen und ist mittlerweile auch dahingehend konkurrenzfähig. Es spricht wenig dagegen - außer natürlich der für Deine Zwecke ungünstige Formfaktor der so gar nicht modular ist.








Antwort von iasi:

mash_gh4 hat geschrieben:
lieber iassi, du begehst du in meinen augen immer eine menge denkfehler, wenn du dich so stur alleine nur auf bittiefe oder vermeintlich notwendige senselanzahl für ein befriedigendes debayern versteifst.

ein bisserl was davon ist vermutlich noch immer den irreführenden ausführungen von wowu zuzuschreiben, die hier im forum wohl nie mehr zur gänze ausrottbar sein werden.

abgesehen davon, dass sichtbares banding in den allermeisten fällen erst im zuge der nachbearbeitung verursacht wird -- also auch in footage direkt aus 8bit kameras heute praktisch fast nie anzutreffen ist -- und höchstens durch ein paar ungünstige faktoren (bspw. problematisch konzipierte LOG-formate) begünstigt werden können, sind es eben wirklich fast immer fehler od. übertrieben angewandte und schlecht umgesetzte formen des postprocessings, die wirklich derat unansehnliche folgen nach sich ziehen.

selbst mit ausgesprochen hochwertigem ausgangsmaterial kann man derartige artefakte ganz leicht provozieren, wenn man es bspw. im zuge der abschließenden ausgabeaufbereitung nicht vernünftig dithered, um den viel einengenderen beschränkungen auf seiten der wiedergabedevices bzw. ausgabeformaten rechnung zu tragen.


was ich aber am irritierendsten an deiner sichtweise finde, ist die tatsache, das du offenbar überhaupt nicht berücksichtigst, wie problematisch sich tonemapping, wie es unumgänglich nötig ist, um sehr hohe motivkontraste in den engen rahmen der ausgabenormen bzw. darstellungsmöglichkeiten gebräuchlicher videowiedergabe zu zwängen, in der praxis auswirken. jeder von uns kennt die entsprechenden künstlich und kitschig wirkenden folgen übertriebener stauchung der abgebildeden helligkeitsunterschiede. natürlich kann man das mit viel mühe und aufwand beim graden möglichst weit auszubügeln versuchen, trotzdem ist es halt eher ein problem, das man besser gleich bei aufnahme mitbedenkt. wirklich befriedeigend bekommt man es sonst einfach nicht hin. entsprechende sensibilität bzw. erfahrung macht ja den unterschied zwischen denen aus, die ihre handy wahllos gegen die sonne richten od. in völlig unzureichend ausgeleuchtetem ambiente nutzen, statt eben bereits im vorfeld erfahren zu haben, wie sich das auf die zu erwartenden ergenisse auswirken wird.
Gerade weil ich mir der Problematik bewußt bin, plädiere ich für ein Ausgangsmaterial, das den Spielraum bietet.

Und diese Annahme, dass du immer kontrollierte Lichtverhältnisse hast, würde eigentlich auch bedeuten, dass selbst 10 Blendenstufen DR völlig aussreichend sind.

Aber wir haben es eben oft mit Situationen zu tun, bei denen wir schon froh sind, wenn im HistogrammHistogramm im Glossar erklärt nichts links oder rechts an die Begrenzung klatscht.
Und selbst bei Aufnahmen, in denen man ETTR macht und z.B. der Himmel im Hintergrund noch schöne Zeichnung erhält, sind bildwichtige Mitten in manchen Fällen eben in der linken Hälfte des HistogrammHistogramm im Glossar erklärt, also unterbelichtet. Das ist bei Raw nicht wirklich ein Problem, solange sie nicht ganz links am Rand kleben.
Und das ist es doch worauf es ankommt: Das HistogrammHistogramm im Glossar erklärt lesen und korrekt belichten. "Entwickelt" wird das Bild dann in der Post.
mash_gh4 hat geschrieben:
was die rein technische frage der völlig unsinniger oder übertriebener anforderungen an die bittiefe bzw. gleichsetzung von blendenstufen und bitanzahl betrifft, sollte eigentlich mittlerweile ein bisserl aufklärung eingetreten sein. natürlich liefern sensoren bzw. A/D-wandler lineare helligkeitswerte, die eben die ungute eigenschaft besitzen, dass alleine für den hellsten EV-werte bereits die hälfte der mögliche werte verbraucht werden, und sich diese verhältnis natürlich auchnach unten in dieser ungünstiegen weise als reihe fortsetzt. so mag das zwar als begrenzung der auflösbaren helligkeitsunterschiede bzw. deren abstufungen im hinblick auf die ausgangsdaten bzw. ursprünglichen messwerte eine rolle spielen, nicht aber für eine vernünftige aufzeichnung und weitergabe!

dafür eignet sich eben u.a. die LOG-codierung, wo dann jede blendenstufe nur mehr die gleiche anzahl an möglichen werte beansprucht, deutlich besser. in der praxis kombiniert man das in der regel mit linearen abschnitten für die ganz dunklen bereiche, um die realtiv wenigen dort tatsächlich vorhandenen werte bzw. erhaltenen unterschiede möglichst vollständig und unverändert zu bewahren. diese form der datenreduktion ist durchaus auch mit vernünftigen ansprüchen an möglichst umfangreiche nachträgliche aufbereitung bzw. eben die spezifischen qualiäten von RAW-material vereinbar.

in der praxis können diese details oft ausgesprochen hardwarenah und trickreich direkt mit bitarithemetik u.ä, unmittelbar auf den sensoren umgesetzt werden. am beispiel jenes farbsensor mit 24bit auflösung pro kanal, von dem ich heute nacht schon einmal gesprochen habe, kann man das ganz gut aufzeigen:

auch in kolorimetern hat man sich bisher eher mit 16bit auflösung begnügt und halt ggf. die zeit beim samplen angepasst, um den rauschen zu entgehen. erst die aktuellen OLED displays mit ihren enorm hohen bildkontrasten haben hier deutlich erhöhte anforderungen mit sich gebracht. real macht es aber trotzdem kaum sinn, die messdaten tatsächlich unverändert und in vollem umfang zu prozessieren. so werden von den 24bit, die im konkreten fall bei der messung voll aufgelösten werden, nur die 16 signifikanten bits tatsächlich über register für die weiterverabeitung übergeben, die verbleibenden 8 bit auflösungen, nutzt man vielmehr für ein verschieben der bits im ursprünglichen wert bzw. ausgegebenen binären zahlenstellen und übergabe von teilern bzw. vorangehenden nullstellen. in der praxis erreicht man mit einem solchen verschieben -- das ja jeweils als divison durch 2 entspricht -- und der gleichbleibende anzahl an übergebenen bits fast das selbe wie mit log codierung. die obersten 8 EV stufen werden in einer viel effizienteren, aber trotzdem völlig ausreichenden genauigkeit übermittelt. solche technischen kunstgriffe und optimierungen werden gerne völlig übersehen, wenn man sich gar zu voreilig alleine nur übergeben bitbreite und ähnlichen oberflächlichen beschreibungen orientiert.

aber, wie gesagt, in der praxis dürfte es noch bedeutsamer sein, dass man sich tatsächlich mit realem gerät auseinandersetzte und in mehr oder weniger leidvoller weise schritt für schritt seine vorstellungen damit immer besser umzusetzten lernt.
Du gehst wieder von dem Fall aus, dass das Bild am Vorschaumonitor schon passt. Bei ETTR kann es eben auch sein, dass z.B. die Mitten im HistogrammHistogramm im Glossar erklärt weit rechts und eigentlich für"s Auge überbelichtet sind.
Ohne Zeichnungen in den Schatten zu verlieren, erlaubt mir eine feine Abstufung durch 16 oder auch 12bit in der Post, ein Bild zu gestalten, das in der Kamera so schon mal gar nicht und mit 10bit nur in begrenztem Rahmen möglich ist.

Mich wundert es immer, dass es im Fotobereich eine Selbstverständlichkeit ist, 14bit-Raw zu bearbeiten, während man bei den Filmern noch immer den 10bit-Kompromiss verteidigt. 10bit war eine hardwarebedingte Beschränkung, die heute nicht mehr nötig ist.
Das ging ja sogar so weit, dass man dachte 8bit Slog sei toll uns 10bit log für alle Fälle ideal.

Ich pick mal ein beliebiges Beispiel heraus:
https://www.youtube.com/watch?v=eEL3ELQKxO8

Du kannst mir jetzt sagen: Das wäre auch mit 10bit gegangen. Darüber könnten wir dann streiten, aber überprüfen könnten wir es letztlich nicht.
Aber meine Erfahrung ist, dass man mit 10bit schneller an Grenzen stößt.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Du gehst wieder von "klinischen" Tests aus.
Wenn das jemand tut, dann doch vermutlich am ehesten ein iasi.

Den Unterschied zwischen der Eingangsdynamik die ein Sensor überhaupt in der Lage aufzunehmen ist und dessen wie das ganze dann hinten raus gespeichert wird sind noch immer zwei verschiedene Paar Schuh, da kommst auch Du nicht dran vorbei.

Wenn Du 16bit RAW aka 12Bit Log willst - geht auch das mit der Alpha 1 indem man einen entsprechenden externen Recorder dranbammelt - ja, "nur" in 4k - aber für die meisten Anwendungen dürfte das ausreichen.

Und ja - die Canon kann 12bit RAW auch @ 8k. Fein. Kaufen, wenn Dir das zusagt - oder weiterhin abwägen.
Immerhin hat Canon mit der R5 auch in Sachen Dynamik endlich einen spürbaren Schritt nach vorn hinbekommen und ist mittlerweile auch dahingehend konkurrenzfähig. Es spricht wenig dagegen - außer natürlich der für Deine Zwecke ungünstige Formfaktor der so gar nicht modular ist.
Und wieder dieses Blablabla, darüber was ich doch tun soll.
Frag dich doch mal, was das mit der Kamera zu tun hat.

Und was bitte soll der Schrott mit dem externen 4k-Raw von einer 50MPixel-Kamera.
Von einem 8k-Bayer-Sensor lass ich mir 4k-Bayer ausgeben? Was soll das denn bringen?
Das ist wirklich nur Marketingblödsinn.

Ich bekomme also 4k-Auflösung aus den vergleichsweise kleinen Pixeln einer 8k-Kamera.
Diese 4k-Raw reichen dann nicht einmal für eine 4k-Auflösung.
Da wären ja die 4k-10bit-422 vom 6k-Crop noch besser, was eh schon eine Beschränkung ist, die ich bei einer Kamera nicht akzeptieren würde. Scheinbar bekommt die A1 ja nicht mal 4k vom vollen 8k-Sensor hin.



Antwort von cantsin:

@iasi, kannst Du einfach akzeptieren, dass diese Kamera eine Fotokamera ist mit 99% Zielgruppe Berufsfotografen (weswegen ja auch null YouTube-Influencer-Marketing für sie gemacht wurde, und Sony auch alle professionellen Videoforen links liegenließ) und nur in zweiter oder dritter Linie eine Videokamera, und sie auch gar nicht als Cine-Kamera vermarktet wird?



Antwort von mash_gh4:

@iasi

nun -- beim fotografieren arbeite ich natürlich auch durchgängig nur mehr mit RAW, und möchte das keineswegs missen. das ändert aber überhaupt nichts daran, dass ich trotzdem weiterhin ganz genauso gewissenhaft belichte bzw. darüber nachdenke, was und wie man etwas aufnimmt.

in der hinsicht ist es eher so, dass ich manchmal jüngere kollegen geradezu bewundere, die viel unbefangener an die sache herangehen, sich nicht viel um dinge scheren, die ich für unüberwindbar halte und daher gar nicht erst aufzunehmen versuche, und die dann letztlich oft überaschende und viel bessere aufnahmen zusammenbringen. aber man kann halt in diesen dingen auch nicht ganz über den eigenen schatten springen.

trotzdem -- ich freu mich zwar auch, dass die tatsächlichen möglichkeiten immer besser werden und im augenblick auch relativ gute qualität bereits mit verhältnismäßig günstigem gerät realisiert werden kann, trotzdem ist es viel wichtiger, dass man einfach ein maximum aus dem bestehenden herausholt und sich innerhalb der vorgegebenen grenzen entfaltet.

nicht immer bin ich von den großen technischen fortschritten positiv angetan, sondern weit eher skeptisch und oft überkritisch, wenn ich das umgebenden treiben beobachte.

die größere einschränkung für das kreative schaffen sehe ich deshalb vielmehr in herstellerseitiger bevormundung -- bspw. im hinblick auf color science und einstellungsmöglichkeiten, etc. --, aber durchaus auch in falschen visuellen vorbildern und zugängen zum kino, die den blick verstellen.

natürlich macht's spaß, sich auch mit technischen details und equipment zu beschäftigen, wenn man dieses metier liebt und halt generell eher einen handwerklich-technischen zugang mitbringt. natürlich kann man sich darin auch völlig verzetteln od. verlieren, aber im wesentlichen sollte es ja doch um etwas anderes gehen.

wirklich: sich mit derartiger technik auseinaderzusetzen dient im besten fall dazu, handwerklichen herausforderungen auch tatsächlich gewachsen sein bzw. auf damit einhergehenden probleme rationell antworten zu können, aber an der eigentlichen aufgabenstellung ändert das wenig. die bleibt weiterhin durch tatsächlich gegebene möglichkeiten determiniert.



Antwort von klusterdegenerierung:

Wenn ich diesen Titel schon wieder sehe!
Was hat denn pro damit zu tun das man ein Bild umfärbt?

Das ist doch alles eine Frage des Geschmacks und nicht des könnens.
In dem Zusammenhang wäre wohl ein korrekter WB ein pro, denn das bekommen die wenigsten hin und müßen eine Raw Cam bemühen bei der sich das besser fixen lässt.

Verrückte Welt!



Antwort von roki100:

der eine schreibt, 8Bit reicht aus, der andere schreibt 10Bit...oder 14Bit...oder aus 16Bit gepresste und aufgezwungene 12Bit usw. usf. Die wahre Wahrheit ist aber, mindestens 10Bit reicht aus... mehr ist natürlich besser - und fertig aus die Maus!



Antwort von Mediamind:

Zum Thema Overheating bei 8K habe ich den folgenden Beitrag gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=XeeW4yLwbMk

Hier wurde in 8K gefilmt, bis zwei 256 GB Karten komplett voll waren, ohne das es eine Abschaltung gegeben hätte. Sehr vielversprechend :-)



Antwort von Largo:

Es ist schon erstaunlich, wie viel Energie iasi darauf verschwendet, die A1 schlecht zu reden, bzw die Canon als besser dastehen zu lassen. Das aber jetzt selbst Canon Embassadors eingestehen mussten, das Sony ganz klar die Nase vorn hat.... Nuja, was wissen den die schon, oder die anderen Pros :-)

Auch bezüglich der Blenden, dass iasi die 2 Blendenunterschiede leugnet. Obwohl seriöse unabhängige Magazine genau dies bestätigt haben (Video/Fotomod).... iasi leugnet alles, was nicht in sein Argument passt, egal was Fachleute oder Magazine oder nachvollziehbare Tests dazu sagen.

Die Überhitzugnsproblematik redet iasi schön. Trotz der vielen Berichte dazu. Er erklärt die Ausnahme zur Regel. Man erlebt selten jemand, der meint so viel mehr Ahnung als die Zahlreichen Fachredakteure zu haben, die Berufsfotografen usw.

Michael Nols, Frits van Eldik, Gary Night... einige der grossen Canon Namen... und auf der anderen Seite der iasi : *lol* der das Hitzeproblem leugnet, den Blendednumfang den zig Fachmagazine nachweisen konnten....



Antwort von cantsin:

Das Absurde ist, dass überhaupt noch solche Glaubens- und Identifikationskriege stattfinden, als ob wir noch in alten Amiga- versus Atari-Zeiten leben würden, und als ob Kameras (wie Computer) nicht langsam eine relativ langweilige, ausentwickelte Technologie wären...








Antwort von klusterdegenerierung:

Vielleicht wäre es ja damit vorbei, wenn iasi mal einen Auftrag bekäme, bei dem die Cam keine Rolle spielt , aber die Story. Ups :-)



Antwort von iasi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Vielleicht wäre es ja damit vorbei, wenn iasi mal einen Auftrag bekäme, bei dem die Cam keine Rolle spielt , aber die Story. Ups :-)
Erzähl mal eine Story ohne Sprache.



Antwort von markusG:

Largo hat geschrieben:
Es ist schon erstaunlich, wie viel Energie iasi darauf verschwendet, die A1 schlecht zu reden, bzw die Canon als besser dastehen zu lassen.
Ist sowieso irrelevant da ihn ja einzig der Komodo-Formfaktor zusagt, sonst wäre er ja mit der BM Pocket zufrieden gewesen. Und bei der Komodo scheitert es dann am Brexit...tja...



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Das Absurde ist, dass überhaupt noch solche Glaubens- und Identifikationskriege stattfinden, als ob wir noch in alten Amiga- versus Atari-Zeiten leben würden, und als ob Kameras (wie Computer) nicht langsam eine relativ langweilige, ausentwickelte Technologie wären...
Ausentwickelt?

Wenn du mal nur ein wenig zurück blickst, wird dir klar, welche neuen Möglichkeiten die Entwicklungen bieten.

Filmen bei Kerzenlicht? Unser Stanley mag da noch Probleme damit gehabt haben, heute ...

Lange bewegte Einstellungen? Orson musste da vielleicht noch sehr viel Mühe und Gerätschaft aufwenden, heute ...

Wenig Licht und dennoch große Brennweite? Roland und John mussten mit sichtbarem, grenzwertigen Korn leben, heute ...

Die Canon R5 wiegt nicht mal 800g und bietet 8k Raw vom Vollformatsensor. Dabei verfügt sie auch noch über einen AF, den man zum Filmen wirklich verwenden kann. Überleg mal, was damit möglich wird.

Es ist eben auch immer eine Frage des Aufwands, der nötig ist. Die technischen Entwicklungen ermöglichen nun eben Einstellungen, die früher das Budget gesprengt hätten.

Die A7S III verschiebt z.B. die Grenzen noch ein Stück weiter, was LowLight und SlowMotion betrifft. Sie ermöglicht damit Einstellungen, die man zuvor nicht umsetzen konnte (jedenfalls nicht mit angemessenem Aufwand.)

Die A1 bietet hingegen nichts, was mir filmisch neue Möglichkeiten eröffnen würde.



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
Largo hat geschrieben:
Es ist schon erstaunlich, wie viel Energie iasi darauf verschwendet, die A1 schlecht zu reden, bzw die Canon als besser dastehen zu lassen.
Ist sowieso irrelevant da ihn ja einzig der Komodo-Formfaktor zusagt, sonst wäre er ja mit der BM Pocket zufrieden gewesen. Und bei der Komodo scheitert es dann am Brexit...tja...
Tja - ich verschwende wirklich zunächst Energie auf das Abwägen von neuen Kameras.
Nur bejuble ich eben nicht nur Neuerscheinungen, sondern leg sie mir dann eben auch zu, sofern sie wirklich neue Möglichkeiten eröffnen.
Die Pocket hängt nun z.B. in einem Gimbal.

Eure Aufregung bei Kameravorstellungen verstehe sich sowieso nicht, denn 10bit und 4k genügen euch doch. Das bieten mittlerweile Dutzende Kameras.
Was erwartet ihr denn überhaupt noch von neuen Kameras? Ihr wisst das wahrscheinlich gar nicht mal.

Weder markusG noch Largo werden sich die A1 kaufen. Und das selbst wenn sie eine neue Kamera brauchen würden. Schlicht und einfach, weil sie mehr kostet, als die anderen Sony-Cams hier. ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

iasi hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Vielleicht wäre es ja damit vorbei, wenn iasi mal einen Auftrag bekäme, bei dem die Cam keine Rolle spielt , aber die Story. Ups :-)
Erzähl mal eine Story ohne Sprache.
Eine Red ist die Sprache?



Antwort von klusterdegenerierung:

iasi hat geschrieben:
Eure Aufregung bei Kameravorstellungen verstehe sich sowieso nicht, denn 10bit und 4k genügen euch doch.
Und was brauchst, damit Du endlich zuschlägst?
Die Neuerscheinungen entwickeln sich doch eh reziprok zu Deinen Wünschen!



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Tja - ich verschwende wirklich zunächst Energie auf das Abwägen von neuen Kameras.
Ne so wie es ausschaut schaust du dir jede Kamera an (auf dem Papier), ohne zu wissen wofür du sie eigentlich brauchst. Ist ja noch nicht einmal ne Sammelleidenschaft.

Was erhoffst du dir von einer Kamera aus dem Fotobereich, was du nicht durch eine Pocket abdecken kannst? Die hat doch wenn ich dich richtig verstanden habe alles was du brauchst (Raw) nur halt den falschen Formfaktor? Oder anders: wieso stört er dich bei einer R5 nicht?



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:

Die Canon R5 wiegt nicht mal 800g und bietet 8k Raw vom Vollformatsensor. Dabei verfügt sie auch noch über einen AF, den man zum Filmen wirklich verwenden kann. Überleg mal, was damit möglich wird.
Seit der R5 weiß ich nicht wann ich all die gute Cinematic Videos gucken soll und völlig überfordert mit den Möglichkeiten :)








Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:
Die Pocket hängt nun z.B. in einem Gimbal.
Ach was - jetzt schon?

Das hätte sie auch schon vor 1 oder 2 Jahren tun können, war für Dich damals aber immer ein Ding der Unmöglichkeit aufgrund des angeblich "falschen" Formfaktors... Anstatt es einfach umzusetzen wurde Deinerseits immer moniert das sie nicht dafür gemacht ist und es nicht geht - während andere es einfach umsetzten und damit durch die Gegend schwebten.

Nun also der Sinneswandel. Wird doch langsam, der Schritt vom Handschuhfach hin zum Gimbal ist also vollzogen. Das bedeutet du könntest theoretisch Mal was auf die Speicherkarte bannen...
Und hast zum anderen wieder Platz im Handschuhfach für einen neuen Staubfänger. Das könnten doch spannende Zeiten werden.



Antwort von iasi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Eure Aufregung bei Kameravorstellungen verstehe sich sowieso nicht, denn 10bit und 4k genügen euch doch.
Und was brauchst, damit Du endlich zuschlägst?
Die Neuerscheinungen entwickeln sich doch eh reziprok zu Deinen Wünschen!
Du kappierst es immer noch nicht?
Ich schlage immer wieder zu, da ich die neuen Möglichkeiten nutzen will, die die technischen Entwicklungen bieten.

Und natürlich siehst du nicht, welche erweiterten Ausdrucksmöglichkeiten Innovationen bei den Kameras mit sich bringen, da du immer nur nebulösen Cinelook im Sinn hast.
Neue Kameras können nun einmal das Vokabular der Filmsprache erweitern.



Antwort von pal1:

iasi hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:

Und was brauchst, damit Du endlich zuschlägst?
Die Neuerscheinungen entwickeln sich doch eh reziprok zu Deinen Wünschen!

Neue Kameras können nun einmal das Vokabular der Filmsprache erweitern.
Was helfen neue Vokabeln,wenn man nicht imstande ist zu sprechen?



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Die Pocket hängt nun z.B. in einem Gimbal.
Ach was - jetzt schon?
Aha - dir fällt nun also gar nichts anderes mehr ein, als das Wort "nun" zu interpretieren. ;) :)

Das ist ja nun noch sinnloser, als das ständige Forumsgejaule über das Hitzeproblem der Canon R5.

Dabei ist bei den R5-Usern davon nicht die Rede. Und wenn sie danach gefragt werden, lauten ihre Antworten so:

I never had overheating issues. In 8k raw My 512gb cfexpress got full before any kind of overheating warning.

I’ve never experienced any heating problem.

No heating issues for me.

So I shoot it underwater in a underwater housing. The overheating warning has come up on me but it still hasn't shut me down yet. Granted I record a min of 4k120 at a time.


In youtube-Videos von R5-Usern hört man seit dem Firmware-update auch nichts mehr davon.



Antwort von iasi:

pal1 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Neue Kameras können nun einmal das Vokabular der Filmsprache erweitern.
Was helfen neue Vokabeln,wenn man nicht imstande ist zu sprechen?
Sprechen kann ja jeder, der eine Kamera in die Hand nimmt und drauflos filmt. Meist kommt aber sinnloses Geplapper dabei heraus, weil viele die Sprache nicht reflektieren können.

Bei toller LowLight-Fähigkeit denken dann die Meisten an nächtliche Straße, Kerzenlicht und Vollmond. Vielleicht auch noch an dunkle Räume. Aber das war"s dann eben oft auch schon.
Na - kommst du vielleicht auch noch auf weitere Möglichkeiten, die diese Fähigkeit uns filmsprachlich eröffnet? Und fallen dir dabei auch konkrete Beispiele ein?
Nun bin ich mal gespannt wie gut du "sprechen" kannst.



Antwort von pal1:

Meine Fähigkeiten stehen hier nicht zur Diskussion.Wenn, dann wäre derjenige in der Bringschuld,der stets große Töne anschlägt und der immerzu nach besseren Werkzeugen verlangt, als wären alle dumm, die mit den vielen ohnehin verfügbaren Tolles leisten.
Da helfen noch so viele "neue Vokabeln" nichts,wenn man stumm bleibt.



Antwort von iasi:

pal1 hat geschrieben:
Meine Fähigkeiten stehen hier nicht zur Diskussion.Wenn, dann wäre derjenige in der Bringschuld,der stets große Töne anschlägt und der immerzu nach besseren Werkzeugen verlangt, als wären alle dumm, die mit den vielen ohnehin verfügbaren Tolles leisten.
Da helfen noch so viele "neue Vokabeln" nichts,wenn man stumm bleibt.
So so - nun passt es dir plötzlich nicht mehr, persönlich zu werden.

Aber wie man in den Wald ruft, so schallt es eben zurück.

Die vielen "neuen Vokabeln" nutzen eben nichts, wenn man sie nicht versteht und deshalb auch nicht anwenden kann. ;)

Aber ich helfe dir mal ein wenig:
Die BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt ist ein Ausdrucks- und Gestaltungsmittel. Sollen Vorder- und Hintergrund im Bild in Beziehung gesetzt werden, kann man sie mit einer langen BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt "zusammenrücken". Da der Hintergrund dann natürlich nicht in der Unschärfe versinken soll, muss abgeblendet werden - und zwar ziemlich stark. Du hast bei "Die sieben Samurai" am Ende die Einstellung mit dem Grabhügel und den 3 überlebenden Samurai. Bei "Ran" die Titelsequenz mit den farbigen Reitern in den grünen Hügeln. Oder nimm "Last Man Standing" ... Es gibt reichlich Beispiele.
Die hohe Empfindlichkeit der aktuellen Kameras erlaubt es nun eben auch ohne das extreme Korn von gepushten Negativen selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen als bei Sonnenschein, dieses Ausdrucksmittel zu nutzen.

Aber das weiß natürlich ein Run&Gunner nicht, der mit seinem Weitwinkel durch die Gegend rennt.

Die A7S III ist daher interessant. Auch, weil es bei starkem Abblenden nicht mehr gar so sehr auf die Auflösung ankommt - Beugungsunschärfe.



Antwort von pal1:

bitte,bitte, bring Du keine Beispiele aus der Praxis,das passt einfach nicht zu einem Theoretiker.Bleib aber gerne bei Deinen Vorstellungen,am Ende wird es darauf hinauslaufen nichts geschaffen,aber viel geredet zu haben.



Antwort von klusterdegenerierung:

iasi hat geschrieben:
da du immer nur nebulösen Cinelook im Sinn hast.
Da verwechselst Du mich mit einem anderen User.
Ich habe so wenig mit Cinelook zu tun wie Du mit neuen Kameras.








Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Erzähl mal eine Story ohne Sprache.
Das ist doch das Ziel von den meisten Filmchen.



Antwort von iasi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
da du immer nur nebulösen Cinelook im Sinn hast.
Da verwechselst Du mich mit einem anderen User.
Ich habe so wenig mit Cinelook zu tun wie Du mit neuen Kameras.
Dann widerprichst du dir. ;)



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Erzähl mal eine Story ohne Sprache.
Das ist doch das Ziel von den meisten Filmchen.
Schon mal von Filmsprache gehört?



Antwort von iasi:

pal1 hat geschrieben:
bitte,bitte, bring Du keine Beispiele aus der Praxis,das passt einfach nicht zu einem Theoretiker.Bleib aber gerne bei Deinen Vorstellungen,am Ende wird es darauf hinauslaufen nichts geschaffen,aber viel geredet zu haben.
Gibst du hier gerade ein Beispiel dafür?

Wieder mal inhaltlich nichts zu finden, in deinen Worten.

bitte bitte bitte - bring mal Argumente, damit das Gescheibsel auch mal einen Nutzen hat.
Wenn nicht, dann müssen wir das hier nicht fortführen.



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Dabei ist bei den R5-Usern davon nicht die Rede.
Doch natürlich, CineD z.B. berichtet:
Overheating – The new firmware allows the camera to record 20 minutes in one go. The recovery time is 10 minutes and then you will be able to record for another 10 minutes. This "recording/pausing" dance can continue for rather a long time with different recording/pausing times on each circle. In reality, this is not so bad as it sounds since we are pausing recording anyway while filming and those recording times refers to a single long take. Two major issues were fixed with the latest firmware. First, the camera is not starting to clock and calculate the recording time right after being switched on. The second, the camera can now "sense" its surroundings and unlike before, an external fan, for example, can help in reducing heat if necessary.
statt nun willkürlich nach einem Timer zu gehen, wird nun tatsächlich nach Temperatur geregelt; was zu diversen Mods geführt hat, von Kupferleitern statt Tape, externe Lüfter usw.; muss jede/r wissen ob sie/er damit klar kommt, professionelles Arbeiten ist damit jedenfalls reinstes Lotto - also genau das Gegenteil, was man dort anstrebt (und weswegen Arri deutlich erfolgreicher als RED im Profisektor ist, wo jede Minute verlorene Zeit richtig teuer ist). Kann natürlich auch an einer krassen Streuung liegen, aber auch hier: viel zu unzuverlässig.

1.2 hat es auch nicht geändert, und geblieben ist wohl auch das 30min-Limit. Für kurze Takes sicher kein Thema, aber o.g. Pausen sind definitiv ein No-Go für alles, was über Hobby hinausgeht. Solange man Zugriff auf besseres hat versteht sich. Bei Film gab es früher ja auch Zwangspausen beim Magazinwechsel, Fusselcheck usw.; und einige abenteuerlustige haben ja auch mit Magic Lantern gedreht...



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Dabei ist bei den R5-Usern davon nicht die Rede.
Doch natürlich, CineD z.B. berichtet:
Overheating – The new firmware allows the camera to record 20 minutes in one go. The recovery time is 10 minutes and then you will be able to record for another 10 minutes. This "recording/pausing" dance can continue for rather a long time with different recording/pausing times on each circle. In reality, this is not so bad as it sounds since we are pausing recording anyway while filming and those recording times refers to a single long take. Two major issues were fixed with the latest firmware. First, the camera is not starting to clock and calculate the recording time right after being switched on. The second, the camera can now "sense" its surroundings and unlike before, an external fan, for example, can help in reducing heat if necessary.
statt nun willkürlich nach einem Timer zu gehen, wird nun tatsächlich nach Temperatur geregelt; was zu diversen Mods geführt hat, von Kupferleitern statt Tape, externe Lüfter usw.; muss jede/r wissen ob sie/er damit klar kommt, professionelles Arbeiten ist damit jedenfalls reinstes Lotto - also genau das Gegenteil, was man dort anstrebt (und weswegen Arri deutlich erfolgreicher als RED im Profisektor ist, wo jede Minute verlorene Zeit richtig teuer ist). Kann natürlich auch an einer krassen Streuung liegen, aber auch hier: viel zu unzuverlässig.

1.2 hat es auch nicht geändert, und geblieben ist wohl auch das 30min-Limit. Für kurze Takes sicher kein Thema, aber o.g. Pausen sind definitiv ein No-Go für alles, was über Hobby hinausgeht. Solange man Zugriff auf besseres hat versteht sich. Bei Film gab es früher ja auch Zwangspausen beim Magazinwechsel, Fusselcheck usw.; und einige abenteuerlustige haben ja auch mit Magic Lantern gedreht...
CineD?
Nun - an wen halte ich mich da?
An die Erfahrungen von Leuten, die mit der R5 arbeiten, oder an die theoretisierenden Tester.
Ich hab mir youtube-Videos der letzten 4 Wochen von Leuten, die die R5 nutzen, angesehen.
Ich hab in Facebook-Gruppen mitgelesen.
Von Hitzeproblemen berichtet da jedenfalls niemand. Eher noch von einer R5, die in den See gefallen war und dies überstand.
Natürlich ging die Warnlampe nach 20 Minuten an, als es mal ein User darauf ankommen und die R5 ununterbrochen 8k-Raw annehmen ließ.

Das 30min-Limit ist doch nun wirklich nicht wichtig. Will ich mehr als 30min am Stück drehen, dann nehm ich eine dafür geeignete Kamera, aber doch keine 8k-Raw-Kamera. Wie groß müsste die Speicherkarte denn sein, wenn ich 30min in 8k-Raw draufschreiben wollte.
Bei meiner Red steht nach 30 Minuten ein Akkuwechsel an, die nehm ich auch nicht für solche Sachen.
Ich hab zwar keinen Überblick, aber Kameras wie die C70 sind für Aufnahmen, bei denen ein 30min-Limit eine Rolle spielt doch viel besser geeignet. Und wäre eine Sony PXW-FX6 für so etwas nicht sowieso auch die bessere Wahl, als die Sony-Fotokameras?

Und auch das Hobby-Argument zieht nicht, denn es gibt unter den R5-Usern, die über ihre Erfahrungen berichten, eben auch Leute, die damit ihr Geld verdienen.

Klar sind CineCams nochmal etwas anderes.
Aber mich schreckt das Hitzeproblem der R5 u.a. auch deshalb nicht, weil die Bootzeit extrem kurz ist und ich sie bedenkenlos auch in kleineren Pausen abschalten kann. Das erlaubt die Komodo offensichtlich noch nicht.



Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:

Nun - an wen halte ich mich da?
An die Erfahrungen von Leuten, die mit der R5 arbeiten, oder an die theoretisierenden Tester.
Darf ich dich daran erinnern das Du hier im Thread derjenige bist der andauernd von "theoretisch schlechter" Video-Qualität im Kleinbildmodus der Alpha 1 anfängt ohne auch nur einen FrameFrame im Glossar erklärt davon gesehen zu haben?
Vielleicht solltest auch Du mal etwas abwarten und der Alpha 1 ihre Chance geben, bevor sie von Dir theoretisch zerrissen wird.

Der Thread-Titel lautet zudem: Alpha 1 im Vergleich zu anderen Sonys... und nicht im Vergleich zur R5 - aber das nur am Rande.



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Nun - an wen halte ich mich da?
Vielleicht mal selber damit arbeiten? Oder willst du nur theoretisch drüber schwafeln?
Von Hitzeproblemen gibt es jedenfalls zahlreiche Berichte. Kann sein dass die bis gewisse Gradzahlen nicht auftreten, aber man will ja auch mal in wärmeren Gefilden bzw. im Sommer drehen können, oder nicht?
iasi hat geschrieben:
An die Erfahrungen von Leuten, die mit der R5 arbeiten, oder an die theoretisierenden Tester.
Ich hab mir youtube-Videos der letzten 4 Wochen von Leuten, die die R5 nutzen, angesehen.
Ich hab in Facebook-Gruppen mitgelesen.
Welch Ironie :D
iasi hat geschrieben:
Ich hab zwar keinen Überblick, aber Kameras wie die C70 sind für Aufnahmen, bei denen ein 30min-Limit eine Rolle spielt doch viel besser geeignet. Und wäre eine Sony PXW-FX6 für so etwas nicht sowieso auch die bessere Wahl, als die Sony-Fotokameras?
Und auch das Hobby-Argument zieht nicht, denn es gibt unter den R5-Usern, die über ihre Erfahrungen berichten, eben auch Leute, die damit ihr Geld verdienen.
Ja komm, vielleicht für's Fernsehen, oder Influencer auf Instagram. Aber Für's Kino???? Wer will sich denn mit Kameras abgeben die nicht für's Kino taugen? 2021?

Aber mach dir nix draus - die R5 mk2 kommt sicher ;) Bis dahin bleibt ihr 8k RAW halt ein Partytrick. Ist doch auch schön.



Antwort von Paralkar:

Ich versuch mal vom Off Topic wieder zurück aufs Thema zu kommen,

Soweit man der Homepage glauben und entnehmen kann, handelt es sich hier um ein Stacked Sensor

Und da wirds interessant, diese Entwicklung bietet viele Möglichkeiten, falls es so sein sollte, ist die Auslesezeit des Sensors darauf vermutlich zurückzuführen, um deutlich bessere und verzerrungsfreiere Fotos mit dem elektronischen ShutterShutter im Glossar erklärt zu ermöglichen.

Das ist der nächste Schritt in der CMOS Sensor Technologie, und soweit ich das verstehe bietet ein Stacked Sensor viele Möglichkeiten auf Sensorebene, wer genaueres nachlesen möchte:
https://www.foto-schuhmacher.de/artikel ... -cmos.html

Es ist immer wieder beeindruckend welche "Innovationswut" Sony an den Tag legt und dabei die Konkurrenz oft weit hinter sich lässt (sage ich als Canon Nutzer). Damit haben sie vermutlich 2 große Probleme des Elektronischen Shutters weit reduziert (Verzerrung/ Flickern).

Finde ich sehr beeindruckend und hoffe es sorgt für Druck bei der Konkurrenz.








Antwort von iasi:

When it comes to 8K video overheating, in 'standard' mode the Sony A1 shut down after 16 minutes – far short of the claimed 30 minutes shooting time. However, in 'high' mode it could record for about 80 minutes in total.

https://www.digitalcameraworld.com/news ... fhWQ0Dxr9c



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Nun - an wen halte ich mich da?
Vielleicht mal selber damit arbeiten? Oder willst du nur theoretisch drüber schwafeln?
Von Hitzeproblemen gibt es jedenfalls zahlreiche Berichte. Kann sein dass die bis gewisse Gradzahlen nicht auftreten, aber man will ja auch mal in wärmeren Gefilden bzw. im Sommer drehen können, oder nicht?
iasi hat geschrieben:
An die Erfahrungen von Leuten, die mit der R5 arbeiten, oder an die theoretisierenden Tester.
Ich hab mir youtube-Videos der letzten 4 Wochen von Leuten, die die R5 nutzen, angesehen.
Ich hab in Facebook-Gruppen mitgelesen.
Welch Ironie :D
iasi hat geschrieben:
Ich hab zwar keinen Überblick, aber Kameras wie die C70 sind für Aufnahmen, bei denen ein 30min-Limit eine Rolle spielt doch viel besser geeignet. Und wäre eine Sony PXW-FX6 für so etwas nicht sowieso auch die bessere Wahl, als die Sony-Fotokameras?
Und auch das Hobby-Argument zieht nicht, denn es gibt unter den R5-Usern, die über ihre Erfahrungen berichten, eben auch Leute, die damit ihr Geld verdienen.
markusG hat geschrieben:
Ja komm, vielleicht für's Fernsehen, oder Influencer auf Instagram. Aber Für's Kino???? Wer will sich denn mit Kameras abgeben die nicht für's Kino taugen? 2021?

Aber mach dir nix draus - die R5 mk2 kommt sicher ;) Bis dahin bleibt ihr 8k RAW halt ein Partytrick. Ist doch auch schön.
Klar taugt die R5 auch fürs Kino. Vielleicht nicht als A-Cam, aber eben für bestimmte Einsatzzwecke.

Da muss man auch nicht auf eine Mark2 warten, denn Hitzeprobleme bekommt man wohl offensichtlich immer, wenn man in einem abgedichteten Gehäuse dieser Größe 8k verarbeitet - auch die A1 hat diese Probleme.

Wenn der EF/RF-ND-Adapter lieferbar ist, bestell ich wohl eine R5.

Der AF der R5 ist scheinbar auch besser als der der 4 Sonys.

Oder welche Kamera bietet aktuell für 4500€ (+450€ für den Adapter):
1. Intern Raw, das gut unterstützt wird.
2. Einen verwendbaren AF.
3. geringes Gewicht und Größe
4. Variablen ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt in Kamera oder wie bei der R5 im Adapter. (Dies ist mir sehr wichtig, denn nur damit steuert man die Belichtung)
5. Guten Stabi.
6. Sehr guten Sucher und sehr gutes, variables Display.

Für youtuber sind die 4 Sonys wahrscheinlich besser geeignet.



Antwort von mash_gh4:

Paralkar hat geschrieben:
Soweit man der Homepage glauben und entnehmen kann, handelt es sich hier um ein Stacked Sensor
...
Es ist immer wieder beeindruckend welche "Innovationswut" Sony an den Tag legt und dabei die Konkurrenz oft weit hinter sich lässt (sage ich als Canon Nutzer).
ich wäre ehrlich gestanden froh, wenn mehr hersteller wieder andere sensoren als diese allgegenwärtigen sony-produkte verwenden würden. die sind zwar tatsächlich sehr gut, sonst würden sie ja auch nicht überall verbaut werden, aber die damit verbundene monokultur ist fast so trostlos und langweilig wie ein spaziergang durch einen rationell bewirtschafteten fichtenwald.



Antwort von rush:

Paralkar hat geschrieben:

Das ist der nächste Schritt in der CMOS Sensor Technologie, und soweit ich das verstehe bietet ein Stacked Sensor viele Möglichkeiten auf Sensorebene, wer genaueres nachlesen möchte:
https://www.foto-schuhmacher.de/artikel ... -cmos.html

Es ist immer wieder beeindruckend welche "Innovationswut" Sony an den Tag legt und dabei die Konkurrenz oft weit hinter sich lässt (sage ich als Canon Nutzer). Damit haben sie vermutlich 2 große Probleme des Elektronischen Shutters weit reduziert (Verzerrung/ Flickern).

Finde ich sehr beeindruckend und hoffe es sorgt für Druck bei der Konkurrenz.
Danke für den Link...
Spannend finde ich auch folgende theoretische Betrachtungen die diese Technologie künftig ermöglichen könnte:

"Software ersetzt Hardware
Filter lassen sich zukünftig durch Software-Steuerungen (Programme) ersetzen.
Mit der pixelgenauen Ansteuerung des Sensors lassen sich ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt software-seitig simulieren. D.h. man kann mittels Kamerabefehls dem Sensor mitteilen, wie hell oder dunkel er das Bild aufnehmen soll. Bisher scheint dies bereits mit zwei Belichtungsstufen zu funktionieren. Theoretisch können jedoch auf Pixelebene so viele Stufen, wie PixelPixel im Glossar erklärt auf dem Sensor vorhanden sind, verwendet werden.

Mit pixelgenauer Ansteuerung des Sensors lassen sich auch ND-Verlaufsfilter software-seitig simulieren. D.h. man kann mittels Kamerabefehls dem Sensor mitteilen, mit welchem Gradienten und in welchem Bildwinkel er das Bild abdunkeln soll."


Allerdings fehlen mir ein wenig die möglichen Nachteile die mit jeder neuen Technologie auch fast immer einhergehen und man möglicherweise nicht auf dem Schirm hat. Das geht bei der aufwändigen Fertigung los (hohe Preise am Anfang), reicht über die Anfälligkeit eines jeden einzelnen Pixels bzw Schaltkreises und dergleichen
Vielleicht gibt es aber auch wirklich weniger Nachteile als bisher?

Definitiv eine spannende Entwicklung die jedoch erst am Anfang Ihres Zyklus zu stehen scheint und bei Ausschöpfung des Potentials in folgenden Kamera-Generationen erst wirklich die vorhandenen Möglichkeiten wird ausspielen können.

Vielleicht bleibt die A7rII ja doch noch ein Weilchen... Bin am Wochenende wieder mal mit manuellen Glas unterwegs gewesen und habe eigentlich nichts vermisst...bis vllt. auf einen besseren Sucher, allein das wäre zum manuellen Fokussieren schon ein Step-Up Wert... Aber vom visuellen Output vermisse ich in den Fotos eigentlich wirklich nichts - Dynamik und Schärfe sind weiterhin mehr als ausreichend gut - und die RAWs bieten enorme Reserven in der Post wenn man an den Reglern drehen möchte.

Rückblickend betrachtet ist die A7rII vermutlich mein bester Kauf seit dem digitalen Fotografie-Zeitalter. Keine andere (digitale) Kamera hatte ich länger und war bzw. bin am Ende noch immer so zufrieden.

Ich bleibe dabei: Meist ist es sinniger vorhandene Technik einfach zu nutzen und auszureizen anstatt sich über jedes mögliche Upgrade-Modell den Kopf zu zerbrechen.



Antwort von klusterdegenerierung:

mash_gh4 hat geschrieben:
ich wäre ehrlich gestanden froh, wenn mehr hersteller wieder andere sensoren als diese allgegenwärtigen sony-produkte verwenden würden. die sind zwar tatsächlich sehr gut, sonst würden sie ja auch nicht überall verbaut werden, aber die damit verbundene monokultur ist fast so trostlos und langweilig wie ein spaziergang durch einen rationell bewirtschafteten fichtenwald.
Den Gedanken kann ich tatsächlich nachvollziehen, aber die daraus resultierende Bewandtnis nicht, denn nicht der Sensor macht eine Cam aus, sondern was da drum herum gebaut ist und sie an Möglichkeiten bietet und die Farben haben ja nix mit dem Sensor zu tun, die werden von Sony so eingestellt und wenn Sony nun einen Fuji Sensor in eine Alpha einbauene würde, sähe das ganze nix anders aus.

Schön wäre doch einfach mal ein generalüberholtes Konzept mit anderem Formfaktor, wie es ja jetzt schon kommt und neuen Features etc.
Zb eine a7000 mit festverbauter 2.8 Zoomoptik und mini XLRs und Vari ND.



Antwort von rush:

Naja einige Faktoren werden schon durch den Sensor vorgegeben - etwa das Rauschverhalten oder auch die Dynamik... So gesehen kann da zwar theoretisch ein anderer Hersteller seine Farbpalette und Co daran anpassen - im Grunde wirst du die Eigenheiten des Sensors aber vermutlich nicht gänzlich wegbekommen... denke ich zumindest.
Einige sind ja deswegen auch kein Freund der Pocket4k/6k da diese mit eher langweiligen, aber technisch sehr sauberen Sony Sensoren arbeiten.

Fuji hatte zu frühen DSLR Zeiten ja tatsächlich Mal einen Nikon Body verwendet um da eigene Technologie inkl eigenem Sensor zu verbauen. Das Ergebnis war (für mich) überzeugend und in Sachen Dynamik war man der Ursprungs-Nikon etwas über eine Dynamikstufe voraus - nur war die Kamera damit extrem langsam und für viele faktisch nicht sinnvoll nutzbar - zumindest nicht im Profi-Alltag wo man ab und an doch Mal eine Bildserie abfeuert.

So gesehen begrüße ich parallele Entwicklungen eigentlich auch immer - und andere Hersteller haben prinzipiell ja vermutlich ähnliche Technologien am Start oder können diese perspektivisch entwickeln.

Man stellt eben immer wieder Mal fest das doch noch nicht alles ausentwickelt ist :-)

So eine 7000er wie du sie beschreibst könnte in der Tat eine gute Nische bedienen und bei vielen Nutzern Interesse auf auch ziehen.
Bin gespannt wie Sony Sich in Sachen APS-C perspektivisch wird aufstellen.



Antwort von dnalor:

iasi hat geschrieben:
When it comes to 8K video overheating, in 'standard' mode the Sony A1 shut down after 16 minutes – far short of the claimed 30 minutes shooting time. However, in 'high' mode it could record for about 80 minutes in total.

https://www.digitalcameraworld.com/news ... fhWQ0Dxr9c
Das mit dem Sensor das war schon bei der A9 so, deshalb stellt man als erstes den Temperatursensor auf High. Das macht null Unterschied, ausser, dass die Kamera etwas wärmer wird und eben in 8 K durch filmt:


https://www.youtube.com/watch?v=XeeW4yL ... hb2BIOODmE



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Klar taugt die R5 auch fürs Kino. Vielleicht nicht als A-Cam, aber eben für bestimmte Einsatzzwecke.
Nein eben nicht. Stell dir vor du benutzt sie als Crashcam für einen bestimmten Stunt (teuer) und sie schaltet vorzeitig ab wegen Überhitzung -> untauglich. Da nimmt man ne richtige Videokamera, wie ne Zcam oder Komodo. Für alles "normale" ist im Kinoumfeld (aber nicht nur da) so ne R5 viel zu fummelig - und eben auch unzuverlässig.

Ich sehe da keinen Einsatzzweck von 8k RAW. Für Werbung & Musikvideos bietet sie zu wenig fps, das schränkt enorm ein. Und <8k ist die Konkurrenz eben enorm groß; da hat Sony einfach zu sehr einen Stein im Brett der ganzen Filmer. Und die A1 finde ich in dem Bereich auch völlig falsch besetzt, aber den Anspruch hat sie ja auch gar nicht. Sie ist in erster Linie ja eine Fotokamera. Für Film würde ich immer zur A7S-Serie tendieren. Aber klar, als Partytrick für Influencer taugt so eingeschränktes 8k RAW dann schon (zumindest bei dir), wurdest ja erfolgreich angefixt ;) Alle anderen Filmen derweil auch mit weniger Ks und ohne RAW und gewinnen Oscars und laufen auf dem Sundance Festival usw. ;)



Antwort von Largo:

CineD?
Nun - an wen halte ich mich da?
An die Erfahrungen von Leuten, die mit der R5 arbeiten, oder an die theoretisierenden Tester.
Komisch, in den Canon Foren wird viel über die Hitzeprobleme berichtet... Und wir konnten die Probleme mit der EIGENEN R5 nachvollziehen..... iasi, möchtest du uns für dumm verkaufen mit der Behauptung, das Nutzer kein Hitzeproblem haben?... Das auf zig Foren von Nutzern nicht darüber berichtet wird?....

Entweder hast du eine extrem selektive Blasen- Wahrnehmung. Oder du lügst uns hier zugunsten deiner FavCam etwas vor.
Weder markusG noch Largo werden sich die A1 kaufen.
Sie ist bereits bestellt. (Sports- Fashionshootings) Du bist ein riesen Schaumschläger mit einer extrem selektiven Wahrnehmung, der nur Selbstbestätigung für sein Weltbild sucht. Dir geht es ganz offensichtlich nicht darum mehr Wissen zu erlangen und das vorhandene zu hinterfragen. Sondern lediglich darum Bestätigung zu erfahren.
Dein Leugnen der R5 Hitzeprobleme lässt sich da sehr gut erkären.



Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Fuji hatte zu frühen DSLR Zeiten ja tatsächlich Mal einen Nikon Body verwendet um da eigene Technologie inkl eigenem Sensor zu verbauen. Das Ergebnis war (für mich) überzeugend und in Sachen Dynamik war man der Ursprungs-Nikon etwas über eine Dynamikstufe voraus
Hab immer noch meine S3 und S5. Die S5 basiert auf der Nikon D200, und laut DxOMark hat sie (wegen des SuperCCD-Sensors mit dem zusätzlichen Schwarzweiß-Sensel für Spitzlichter) sogar 2 Blenden mehr Dynamik:
https://www.dxomark.com/Cameras/Compare ... ___511_203



Antwort von klusterdegenerierung:

Largo hat geschrieben:
Weder markusG noch Largo werden sich die A1 kaufen.
Sie ist bereits bestellt. (Sports- Fashionshootings) Du bist ein riesen Schaumschläger mit einer extrem selektiven Wahrnehmung, der nur Selbstbestätigung für sein Weltbild sucht. Dir geht es ganz offensichtlich nicht darum mehr Wissen zu erlangen und das vorhandene zu hinterfragen. Sondern lediglich darum Bestätigung zu erfahren.
Dein Leugnen der R5 Hitzeprobleme lässt sich da sehr gut erkären.
Ich druck mir das aus, köstlich! :-))



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Klar taugt die R5 auch fürs Kino. Vielleicht nicht als A-Cam, aber eben für bestimmte Einsatzzwecke.
Nein eben nicht. Stell dir vor du benutzt sie als Crashcam für einen bestimmten Stunt (teuer) und sie schaltet vorzeitig ab wegen Überhitzung -> untauglich. Da nimmt man ne richtige Videokamera, wie ne Zcam oder Komodo. Für alles "normale" ist im Kinoumfeld (aber nicht nur da) so ne R5 viel zu fummelig - und eben auch unzuverlässig.
Warum kommt dir eigentlich nichts anderes in den Sinn als "Crashcam"?

Versuch doch mal die Stärken einer Kamera in Einsatzmöglichkeiten zu übersetzen, statt nur Schubladen zu öffnen.
markusG hat geschrieben:

Ich sehe da keinen Einsatzzweck von 8k RAW. Für Werbung & Musikvideos bietet sie zu wenig fps, das schränkt enorm ein. Und <8k ist die Konkurrenz eben enorm groß; da hat Sony einfach zu sehr einen Stein im Brett der ganzen Filmer. Und die A1 finde ich in dem Bereich auch völlig falsch besetzt, aber den Anspruch hat sie ja auch gar nicht. Sie ist in erster Linie ja eine Fotokamera. Für Film würde ich immer zur A7S-Serie tendieren. Aber klar, als Partytrick für Influencer taugt so eingeschränktes 8k RAW dann schon (zumindest bei dir), wurdest ja erfolgreich angefixt ;) Alle anderen Filmen derweil auch mit weniger Ks und ohne RAW und gewinnen Oscars und laufen auf dem Sundance Festival usw. ;)
Ja - du siehst keinen Einsatzzweck - das ist ja der gleiche Punkt wie oben.

Aber wie willst du auch einen Einsatzzweck erkennen, wenn nicht mal auf dem Schirm hast, dass Red-Cine-Cams schon längst 8k-Raw bieten und auch eingesetzt werden.

Die ganzen Filmer, die du offensichtlich nur im Blick hast, rennen mit einer A7S-Serie herum. Das sagt doch alles.
Du hast zudem wohl auch einfach keine Erfahrung mit Raw und richtiger Post, denn sonst würdest du nicht ständig dieses Scheinargument mit Oscars und Sundance Festival bringen.
Wenn ein Film heute einen Oscar gewinnt, dann wurde er nicht mit einer Kamera gedreht, die vor 6 Monaten auf den Markt kam - ums mal plump zu formulieren.

Du tendierst also zur A7S-Serie für Film. Nur scheint das wohl so eine Bauchgeschichte zu sein, denn bisher höre ich zwar immer viel Widerspruch, aber noch niemand hat mir erklärt, warum denn eine von den 4 Sony-Cams eigentlich die beste Wahl für bestimmte Einsatzzwecke sein soll.

Ich hab nun schon mehrmals die Vorteile der R5 angeführt und kann dir auch gerne auf die Sprünge helfen, wenn dir keine Szenarien einfallen, bei der diese nützlich sind.

Aber ich helf dir gern mal:
Die A7S III hat ihre Stärke bei 4k/120fps und hoher Empfindlichkeit.
Will ich z.B. einen komprimierten Raum durch lange BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und hohe Schärfentiefe, so wird die kurze VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt aufgrund der 120fps und die kleine BlendeBlende im Glossar erklärt, die erforderlich ist, schnell ein Problem bei der Belichtung. Soll die Lichtstimmung nicht die eines schönen sonnigen Tages sein, braucht es hohe Empfindlichkeit.

So: Also sag mal, was denn die A1 bietet, was sie zur ersten Wahl für bestimmte Einsatzzwecke machen würde?



Antwort von iasi:

Largo hat geschrieben:
CineD?
Nun - an wen halte ich mich da?
An die Erfahrungen von Leuten, die mit der R5 arbeiten, oder an die theoretisierenden Tester.
Komisch, in den Canon Foren wird viel über die Hitzeprobleme berichtet... Und wir konnten die Probleme mit der EIGENEN R5 nachvollziehen..... iasi, möchtest du uns für dumm verkaufen mit der Behauptung, das Nutzer kein Hitzeproblem haben?... Das auf zig Foren von Nutzern nicht darüber berichtet wird?....

Entweder hast du eine extrem selektive Blasen- Wahrnehmung. Oder du lügst uns hier zugunsten deiner FavCam etwas vor.
Weder markusG noch Largo werden sich die A1 kaufen.
Sie ist bereits bestellt. (Sports- Fashionshootings) Du bist ein riesen Schaumschläger mit einer extrem selektiven Wahrnehmung, der nur Selbstbestätigung für sein Weltbild sucht. Dir geht es ganz offensichtlich nicht darum mehr Wissen zu erlangen und das vorhandene zu hinterfragen. Sondern lediglich darum Bestätigung zu erfahren.
Dein Leugnen der R5 Hitzeprobleme lässt sich da sehr gut erkären.
Ja . in Foren wie hier wird dieses Hitzeproblem ständig wiederholt.

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und nach Berichten von Besitzern der R5 gesucht.

Es nutzt eben auch nichts, wenn ich wie oben Zitate bringe, denn offensichtlich kann es ja nicht sein, dass das Hitzeproblem nicht so schrecklich ist, wie du es gerne hättest.

Und du machst also Sports- Fashionshootings - wow - dann muss die A1 natürlich automatisch die beste Kamera sein. Denn du hast sie dir bestellt! Sehr überzeugend. Wer schlägt hier nun Schaum?

Ich such keine Bestätigung sondern echte Argumente.
Welch ein tolles Argument für die A1: Unser Largo hat eine bestellt.
Und das, obwohl sie doch auch diese schrecklichen Hitzprobleme hat und bei 8k-Videos nach 18 Min. abschaltet. Da muss die A1 ja wirklich etwas ganz besonderes sein.



Antwort von roki100:

Also dass die R5 bei 8K sehr heiß wird und die Aufnahme - aufgrund der Überhitzung - abbricht, ist doch allen bekannt? Das ist doch keine Verschwörungstheorie?



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Aber wie willst du auch einen Einsatzzweck erkennen, wenn nicht mal auf dem Schirm hast, dass Red-Cine-Cams schon längst 8k-Raw bieten und auch eingesetzt werden.
Okay da es wohl mißverständlich war: ich sehe keinen Einsatzzweck für ein nur eingeschränkt nutzbares 8K Raw der R5. Dass 8K (oder gar 12k bei BM) inzwischen nutzbar ist steht ja überhaupt nicht zur Debatte.
iasi hat geschrieben:
Du tendierst also zur A7S-Serie für Film.
Vor allen Dingen wegen Lowlight. Für den allgemeinen nutzen würde ich mich nie auf den Kompromiss einer DSLM eingehen sondern direkt eine passende Videokamera wählen, wie eben ne RED oder Arri, oder wenn es kompakt sein soll eine BM Pocket, Zcam E2 oder Komodo. Für Dokus was von Sony, Canon oder Panasonic. Ist doch alles da in Hülle und Fülle? Wozu das Risiko eingehen dass die Kamera wegen Überhitzung nicht nutzbar ist? Ist jetzt auch kein Canon-exlusives Problem.
iasi hat geschrieben:
Ich hab nun schon mehrmals die Vorteile der R5 angeführt und kann dir auch gerne auf die Sprünge helfen, wenn dir keine Szenarien einfallen, bei der diese nützlich sind.
Dann nenne mir mal ein Beispiel aus dem professionellen Bereich wo das 8K der R5 nutzbar wäre. Nenn mich ruhig fantasielos ;)
iasi hat geschrieben:
So: Also sag mal, was denn die A1 bietet, was sie zur ersten Wahl für bestimmte Einsatzzwecke machen würde?
Die A1 punktet v.a.D. ja mit ihrer Geschwindigkeit beim Fotografieren. Wenn das der Schwerpunkt ist und nebenbei gefilmt wird (was ja z.B. im Dokumentarbereich immer beliebter wird), ohne dass eine eigene Crew mitgebracht wird. Heißt ja nicht dass eine R5 das nicht kann, nur eben nicht so gut (Blackout-Geschichte, Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt Minimierung bei elektronischem Verschluss usw.). Die R5 ist da halt ein Kompromiss und kostet entsprechend auch ne ganze Ecke weniger. Und die Vorteile von einer A7S hast du ja schon genannt.



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Aber wie willst du auch einen Einsatzzweck erkennen, wenn nicht mal auf dem Schirm hast, dass Red-Cine-Cams schon längst 8k-Raw bieten und auch eingesetzt werden.
Okay da es wohl mißverständlich war: ich sehe keinen Einsatzzweck für ein nur eingeschränkt nutzbares 8K Raw der R5. Dass 8K (oder gar 12k bei BM) inzwischen nutzbar ist steht ja überhaupt nicht zur Debatte.
Eingeschränkt nutzbares 8K Raw der R5?

Also in Resolve lässt sich das Canon-Raw recht gut nutzen.

Und nochmal zu dem Hitzeproblem, an dem du dich offensichtlich aufhängst:
Wenn ein R5-Nutzer die Kamera 20 Minuten lang 8k-Raw am Stück aufnehmen lässt und dann erstmal nur das Warnzeichen aufleuchtet, hab ich kein Problem. Bei einer BM-Pocket wird dann nämlich die Akkuanzeige rot.
Und die Pocket hat nun einmal keinen nutzbaren AF.

Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person halten kann, wie die R5 - und dabei 12bit-Raw in Kamera bei voller FF-Sensorauflösung bietet.



Antwort von dnalor:

iasi hat geschrieben:
markusG hat geschrieben:

Okay da es wohl mißverständlich war: ich sehe keinen Einsatzzweck für ein nur eingeschränkt nutzbares 8K Raw der R5. Dass 8K (oder gar 12k bei BM) inzwischen nutzbar ist steht ja überhaupt nicht zur Debatte.
Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person halten kann, wie die R5 - und dabei 12bit-Raw in Kamera bei voller FF-Sensorauflösung bietet.
Ein sehr beliebte, praxisnahe Einstellung. Oft genutzt, z.B. in den Kinofilmen: "Bokeh - der Film", Bokeh - der Film II" und "Bokeh - jetzt wird"s schmutzig".



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person halten kann, wie die R5 - und dabei 12bit-Raw in Kamera bei voller FF-Sensorauflösung bietet.
Ja, aber das Spielchen machst Du höchstens zwei Mal innerhalb Deines 120 Minuten Films... davon alleine würde ich meine Kaufentscheidung sicher nicht abhängig machen.

VG



Antwort von iasi:

dnalor hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person halten kann, wie die R5 - und dabei 12bit-Raw in Kamera bei voller FF-Sensorauflösung bietet.
Ein sehr beliebte, praxisnahe Einstellung. Oft genutzt, z.B. in den Kinofilmen: "Bokeh - der Film", Bokeh - der Film II" und "Bokeh - jetzt wird"s schmutzig".
Man kann es aber eben auch einfach als extremen Test sehen, der zeigt, dass man diesen AF wohl einsetzen kann.

Wer weiterdenkt, der kommt zu der Schlussfolgerung:
Wenn die Schärfe bei f1.2 so gut sitzt, dann wird es mit f4 keine Probleme geben.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Wer weiterdenkt, der kommt zu der Schlussfolgerung:
Wenn die Schärfe bei f1.2 so gut sitzt, dann wird es mit f4 keine Probleme geben.
Aber spätestens beim Kameraschwenk tauchen die 'Probleme' wieder auf ;)

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person halten kann, wie die R5 - und dabei 12bit-Raw in Kamera bei voller FF-Sensorauflösung bietet.
Ja, aber das Spielchen machst Du höchstens zwei Mal innerhalb Deines 120 Minuten Films... davon alleine würde ich meine Kaufentscheidung sicher nicht abhängig machen.

VG
Ich will eigentlich fast immer, dass die Schärfe auf den Augen der Person ist.
Wenn der R5-AF dies in solch einem extremen Fall hinbekommt, stehen die Chancen recht gut, dass die Schärfe auch beim normalen Dreh sitzt.



Antwort von Funless:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wer weiterdenkt, der kommt zu der Schlussfolgerung:
Wenn die Schärfe bei f1.2 so gut sitzt, dann wird es mit f4 keine Probleme geben.
Aber spätestens beim Kameraschwenk tauchen die 'Probleme' wieder auf ;)

VG
Also bitte ... bei 8K RAW wird natürlich in der post geschwenkt, das nennt sich "gestalten". ;-)



Antwort von Jörg:

iasi schwärmt
Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener
Blende die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person
halten kann, wie die R5 -
toll.
Ab zur Fußgängerzone, 20 min AugenAF bis zum Hitzetod...
welch seltsame Anforderungen an eine cam.
Aber man hat ja ne 2. cam dabei, falls die Leute zurück kommen...



Antwort von iasi:

Jörg hat geschrieben:
iasi schwärmt
Ich kenne jedenfalls keine andere Kamera, die mit einem 85/1.2 bei offener
Blende die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person
halten kann, wie die R5 -
toll.
Ab zur Fußgängerzone, 20 min AugenAF bis zum Hitzetod...
welch seltsame Anforderungen an eine cam.
Aber man hat ja ne 2. cam dabei, falls die Leute zurück kommen...
Was mach ich in der Fußgängerzone?
Welch ein Film soll das denn sein, der 20 Minuten lang eine Fußgängerzone zeigt?

Üblicherweise sind die Einstellungen in Filmen eben doch etwas kürzer.



Antwort von Jörg:

Was mach ich in der Fußgängerzone?
Im AugenAF schwelgen...
bei offener
Blende die Schärfe so exakt auf den Augen einer auf die Kamera zulaufenden Person
halten kann,




Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:


Aber spätestens beim Kameraschwenk tauchen die 'Probleme' wieder auf ;)

VG
Also bitte ... bei 8K RAW wird natürlich in der post geschwenkt, das nennt sich "gestalten". ;-)
Ihr habt es vielleicht noch nicht mitbekommen:
Die modernen AF messen nicht nur starr in der Mitte sondern folgen Augen durchs Bild. Schlaue Dinger.



Antwort von iasi:

Jörg hat geschrieben:
Was mach ich in der Fußgängerzone?
Im AugenAF schwelgen...
Du meinst wie ein tapferer Run&Gunner, der mal eben rausgeht, um etwas zu filmen.

Ich geh nicht so gern in eine Fußgängerzone, um etwas szenisch zu filmen.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Davon rede ich ja auch nicht. Es geht darum wenn Du mal von Deinem Protagonisten weg schwenken möchtest. Dann weiß auch der schlaueste AF nicht mehr was Dir wichtig ist.

VG



Antwort von dnalor:

Insgesamt eine sehr alberne Diskussion.



Antwort von Mediamind:

Ich habe für die L-Mount das Sigma Art 105 mm f:1.4
An der S1 kann man das offenblendig kaum nutzen, da der AF versagt. An einer A7SIII hätte ich keine Bedenken. Unter der Prämisse, dass die A1 nicht schlechter abschneidet als die A7SIII, haben wir bei Sony die Krone der AF-Perfomance. Canon und Sony teilen sich scheinbar diesen Platz. Ich kann zwar nicht bei Canon mitreden, aber Vergleichstests zeigen bei der A7SIII und den Canons genau in diese Richtung.
Warten wir doch einmal ab, was morgen berichtet wird. Das Moratorium für die üblichen Tester endet am 04.02.21, dann weis man mehr.
Die Diskussion, ob eine neue Kamera ohne Testergebnisse einer erschienen Kamera unterlegen ist, führt doch zu rein gar nichts. Canon baut gute Kameras mit dem einen oder anderen Designfehler. Das machen die anderen auch. "All I want is the perfekt Camera" klingelt mir im Ohr. Der Beitrag segelt unter dem Motto "welche Kamera wofür?" und nicht unter dem Motto: Canon hat auch ein heißes Eisen im Feuer und ist eigentlich immer besser und trotzdem kaufe ich sie nicht. Die neue A1 ist so teuer, dass man wirklich gut überlegen sollte, ob der Einsatzzweck passt oder man ggf. mit Cashback mit einer A9II oder einen A7 Modell (gut) leben kann.



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Wenn ein R5-Nutzer die Kamera 20 Minuten lang 8k-Raw am Stück aufnehmen lässt und dann erstmal nur das Warnzeichen aufleuchtet, hab ich kein Problem.
Nochmal: es geht um die Anwendung im professionellen Kontext. Hast du nun ein Beispiel oder nicht? Mir scheint dass du noch nie an einem professionellen Set warst, kann das sein? Selbst bei studentischen Drehs ist so eine Zwangspause äußerst problematisch. Es geht nicht um die 20 Minuten, sondern um die Zwangspausen!

Und es geht um RAW. Der R5. Ich weiß nicht was das mit dem AF zu tun haben soll...



Antwort von norbi:

markusG hat geschrieben:
Und es geht um RAW. Der R5. Ich weiß nicht was das mit dem AF zu tun haben soll...
und ich dachte es geht hier um "Sony Alpha 1 im Vergleich zu A9 II, A7R IV und A7S III - welche Kamera wofür?" ;)

um aber wieder auf das Thema zu kommen, was zwar auch wieder OT ist aber noch interessant
Hab letztens gelesen das einige Fotografen angefangen haben die RAW Funktion der R5 für Makrophotographie zu benutzen. Man hält die Kamera einfach drauf z.B Ameisenhaufen oder nervöse Insekten um später aus dem Video das entsprechende RAW FrameFrame im Glossar erklärt auszusuchen.

coole Sache

..und was das Filmen anbelangt, so hat bekanntlich Canon schon dafür gesorgt, dass man es im professionellen Umfeld nicht einsetzen kann.
Weiss jetzt allerdings nicht wie der jetzige Firmwarestand ist und ob sie da ein wenig nachgebessert haben.



Antwort von dnalor:

A1 vs R5.... der Beitrag erinnert mich irgendwie an etwas...;-):

https://youtu.be/o9nPhEWhJAs



Antwort von Funless:

Und hier mal ein YT Video bzgl. des Thread Themas ...





Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:

Und es geht um RAW. Der R5. Ich weiß nicht was das mit dem AF zu tun haben soll...
Raw bieten mittlerweile viele Kameras.
Raw und einen nutzbaren AF findet man aber bisher nur bei wenigen Kameras.

Bei 10bit und gutem AF hat man da schon eine weit größere Auswahl.



Antwort von iasi:

norbi hat geschrieben:
markusG hat geschrieben:
Und es geht um RAW. Der R5. Ich weiß nicht was das mit dem AF zu tun haben soll...
und ich dachte es geht hier um "Sony Alpha 1 im Vergleich zu A9 II, A7R IV und A7S III - welche Kamera wofür?" ;)

um aber wieder auf das Thema zu kommen, was zwar auch wieder OT ist aber noch interessant
Hab letztens gelesen das einige Fotografen angefangen haben die RAW Funktion der R5 für Makrophotographie zu benutzen. Man hält die Kamera einfach drauf z.B Ameisenhaufen oder nervöse Insekten um später aus dem Video das entsprechende RAW FrameFrame im Glossar erklärt auszusuchen.

coole Sache

..und was das Filmen anbelangt, so hat bekanntlich Canon schon dafür gesorgt, dass man es im professionellen Umfeld nicht einsetzen kann.
Weiss jetzt allerdings nicht wie der jetzige Firmwarestand ist und ob sie da ein wenig nachgebessert haben.
Im Prinzip geht Canon bei der Hitzeproblematik den gleichen Weg wie Sony:
Die neue Firmware lässt höhere Temperaturen zu und vor allem wird nun nicht nur ein Timer benutzt.

Die A1 schaltet im "Standard"-Temperatur-Mode schon nach 16 Min. ab, wenn man 8k dreht. Erst wenn in den High-Modus gewechselt wird, läuft sie lang - und wird eben recht warm.



Antwort von MrMeeseeks:

Ach Iasi sülz doch nicht mit falschen Fakten rum.

Gerald Undone hat das doch alles getestet. 1 Stunde und 20 Minuten ohne Probleme, 5 Minuten Abkühlzeit und dann direkt wieder die gleiche Zeit. Dazu 3 und mehr Stunden bei externer Energieversorgung. Von solchen Zahlen könnte der Canon Hobel nur träumen.

Ein Youtuber hat direkt mal eine Wasserkühlung in die R5 gebaut und wesentlich bessere Zeiten erreicht. Ist einfach ein Fakt dass die R5 im Vergleich zu einer A1 ein technisch unausgereifter Kübel ist.

Aber warum schreiben wir überhaupt darüber? Du wirst beide Kameras nie kaufen.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:

Die A1 schaltet im "Standard"-Temperatur-Mode schon nach 16 Min. ab, wenn man 8k dreht. Erst wenn in den High-Modus gewechselt wird, läuft sie lang - und wird eben recht warm.
Standard und High Einstellung gibt es seit Ewigkeiten in Sony Cams, alle laufen auf High ohne Probleme.



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Raw bieten mittlerweile viele Kameras.
Raw und einen nutzbaren AF findet man aber bisher nur bei wenigen Kameras.
Ich würde mal behaupten dass bei Produktionen, die Raw auch wirklich ausreizen, sowieso keine Fotoobjektive zum Einsatz kommen. Ausreizen im Sinne von Nutzen, nicht "Postpro will fix it". Aber stimmt schon, gibt Schattierungen dazwischen, aber da würde ich eher direkt zu ner richtigen Videokamera a la Komodo oder Fx6 usw greifen statt sich mit einem Hybrid rumzuschlagen. Außer natürlich man braucht warum auch immer kleinstes Besteck, und da finde ich die A1 und auch A7s3 gar nicht verkehrt. Und die A1 scheint ja bei niedrigen ISO sogar etwas rauchfreier als die A7s3 zu sein - gossip richtig verkehrt kann man wohl nichts machen. RAW bieten sie ja auch extern an, ist ja nun auch kein Hexenwerk. Wenn man schon das maximale rausholen will braucht man eh eine Art von externen Monitor auf dem man auch was verlässliches sieht, von diversen Tools a la Falsch Farben ganz zu schweigen.

Von daher sehe ich da genug Potential, die Bank durch weg.



Antwort von Mediamind:

Die Reviews gehen bei 8K von über einer Stunde bis knapp 1,5 Stunden aus. Mit einem Batteriegriff oder Dummy auch länger. Das ist beeindruckend. Wäre der Preis nicht, wüsste ich, was ich tue. Das sind nicht ganz 2 A7SIII.



Antwort von norbi:

bitte löschen



Antwort von norbi:

norbi hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Im Prinzip geht Canon bei der Hitzeproblematik den gleichen Weg wie Sony:
Die neue Firmware lässt höhere Temperaturen zu und vor allem wird nun nicht nur ein Timer benutzt.

Die A1 schaltet im "Standard"-Temperatur-Mode schon nach 16 Min. ab, wenn man 8k dreht. Erst wenn in den High-Modus gewechselt wird, läuft sie lang - und wird eben recht warm.
Nicht ganz..Ich vermute das Sony für ausreichend Kühlung gesorgt hat, weil sie kein RAW intern anbieten wollen und Signal stark komprimiert wird. Canon hingegen hat bewusst auf die Kühlung verzichtet.
Man kann mit der R5 und der neuen Firmware unbegrenzt 8K aufnehmen, vorausgesetzt man nimmt sie auseinander und pappt zusätzlich paar Thermalpads drauf.

https://petapixel.com/2020/10/12/this-s ... recording/

So komme ich zu dem Schluss, dass die interne Komprimierung mit einer kleineren DatenrateDatenrate im Glossar erklärt mehr Leistung erfordert als die rein unkomprimierte oder zumindest nicht mehr. Die R5 ist sicherlich eine interessante Kamera, falls man sich zutraut die zu modifizieren und auf Garantie verzichtet. Der einzige Wermutstropfen wäre dann das Bining in der Zeitlupe. Wobei man in der Praxis auch damit leben könnte.

Naja...Ich warte mal vorerst auf die a7IV




Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Raw bieten mittlerweile viele Kameras.
Raw und einen nutzbaren AF findet man aber bisher nur bei wenigen Kameras.
Ich würde mal behaupten dass bei Produktionen, die Raw auch wirklich ausreizen, sowieso keine Fotoobjektive zum Einsatz kommen. Ausreizen im Sinne von Nutzen, nicht "Postpro will fix it". Aber stimmt schon, gibt Schattierungen dazwischen, aber da würde ich eher direkt zu ner richtigen Videokamera a la Komodo oder Fx6 usw greifen statt sich mit einem Hybrid rumzuschlagen. Außer natürlich man braucht warum auch immer kleinstes Besteck, und da finde ich die A1 und auch A7s3 gar nicht verkehrt. Und die A1 scheint ja bei niedrigen ISO sogar etwas rauchfreier als die A7s3 zu sein - gossip richtig verkehrt kann man wohl nichts machen. RAW bieten sie ja auch extern an, ist ja nun auch kein Hexenwerk. Wenn man schon das maximale rausholen will braucht man eh eine Art von externen Monitor auf dem man auch was verlässliches sieht, von diversen Tools a la Falsch Farben ganz zu schweigen.

Von daher sehe ich da genug Potential, die Bank durch weg.
Es wurden schon immer auch Fotokameras bei Produktionen eingesetzt. Nicht als A-Cam, aber für spezielle Einsatzwecke.
Und in einen Raw-Workflow, den die A-Cam vorgibt, ist eine Raw-Fotokamera eben ein Vorteil. Zudem benötigt man zur Anpassung auch Luft, was Raw und 12bit eben bieten.

Wenn ich bei der A1 extern Raw abgreifen muss, ist der Größenvorteil gleich zunichte gemacht - zumal ich dann nicht mal die volle Senorauflösung erhalte.

Wie gesagt: Die große Stärke der R5 sehe ich in der Kombination aus den kleinen Maßen, dem nutzbaren AF und eben den 8k-Raw.
Nebenbei: Die 8k-Raw bieten eben auch eine sehr gute Basis für NR in der Post.

Die 4 Sony-Cams mit ihren 10bit und externem Raw müssen sich eben auch mit all den anderen 10bit-Kameras messen.



Antwort von iasi:

norbi hat geschrieben:


Nicht ganz..Ich vermute das Sony für ausreichend Kühlung gesorgt hat, weil sie kein RAW intern anbieten wollen und Signal stark komprimiert wird. Canon hingegen hat bewusst auf die Kühlung verzichtet.
Man kann mit der R5 und der neuen Firmware unbegrenzt 8K aufnehmen, vorausgesetzt man nimmt sie auseinander und pappt zusätzlich paar Thermalpads drauf.
Die A1 hat durchaus auch thermische Probleme. Im "Standard"-Temperatur-Modus schaltet sie jedenfalls auch ab.
Ich denke, dass man schlicht mit Beschränkungen leben muss, wenn eine Kamera derart klein und eben auch dicht sein soll.
Vielleicht hat Canon bei der Kühlung wirklich geschlampt und es wäre eine etwas bessere Lösung möglich gewesen.

Aber offensichtlich schafft die R5 seit dem Firmware-Update mehr als 20 Min. Raw-Aufnahmen am Stück. Damit kann ich leben.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.

Wenn ich also eine halbe Stunde am Stück drehen will, dann nehm ich eine andere Kamera.



Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:

Aber offensichtlich schafft die R5 seit dem Firmware-Update mehr als 20 Min. Raw-Aufnahmen am Stück. Damit kann ich leben.
Soll das etwa bedeuten das Du dir eine kaufst? :-) Und warum gehts hier überhaupt immer um die R5 - es ist doch vom Titel weiter eigentlich ein Sony Thread der die unterschiedlichen Kameras aus einem Haus vergleicht...

Die kleinen Sonys können alle bisher kein raw intern und auch eine kommende A7IV wird es vermutlich noch nicht können bzw nicht anbieten.
Willst Du RAW intern - dont go the Sony way....



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Es wurden schon immer auch Fotokameras bei Produktionen eingesetzt. Nicht als A-Cam, aber für spezielle Einsatzwecke
Weil es schlicht nichts anderes gab. Spätestens mit den blackmagic pockets ist das aber passe. Lassen sich ja angeblich super mit den Alexas mischen.

Als C Kamera für die Produktionen mit Canons Cine-Linie ist die R5 sicher super, aber damit dreht halt auch nicht jeder.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Aber offensichtlich schafft die R5 seit dem Firmware-Update mehr als 20 Min. Raw-Aufnahmen am Stück. Damit kann ich leben.
Soll das etwa bedeuten das Du dir eine kaufst? :-) Und warum gehts hier überhaupt immer um die R5 - es ist doch vom Titel weiter eigentlich ein Sony Thread der die unterschiedlichen Kameras aus einem Haus vergleicht...

Die kleinen Sonys können alle bisher kein raw intern und auch eine kommende A7IV wird es vermutlich noch nicht können bzw nicht anbieten.
Willst Du RAW intern - dont go the Sony way....
Die Frage sollte doch eher sein: Warum geht es nicht auch um die Kameras von Panasonic, Nikon etc.?

Wenn ich nur die verschiedenen Red-Cams vergleichen würde, ohne auch zu reflektieren, was Arri & Co. bieten, ...



Antwort von rush:

Dazu könntest Du doch auch einfach Mal einen eigenen Thread eröffnen anstatt hier ständig zu wiederholen das Canon aber RAW intern kann. Yes we know.



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es wurden schon immer auch Fotokameras bei Produktionen eingesetzt. Nicht als A-Cam, aber für spezielle Einsatzwecke
Weil es schlicht nichts anderes gab. Spätestens mit den blackmagic pockets ist das aber passe. Lassen sich ja angeblich super mit den Alexas mischen.

Als C Kamera für die Produktionen mit Canons Cine-Linie ist die R5 sicher super, aber damit dreht halt auch nicht jeder.
Ich denke, dass sich auch das Material der R5 sehr gut an das Alexa-Material angleichen lässt - derselbe Spielraum, wie bei den BM-Pockets ist ja vorhanden.

Und nun gibt es eben neben den Pockets die R5. Und die hat eben doch noch einige bestimmte Vorteile zu bieten, die man eben nutzen kann.
Ich sage nicht, dass die R5 generell besser ist als die Pockets.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
Dazu könntest Du doch auch einfach Mal einen eigenen Thread eröffnen anstatt hier ständig zu wiederholen das Canon aber RAW intern kann. Yes we know.
Und du trägst nur dieses ständige Gejammer bei.
Meinst du, dass dies irgendetwas bringt.



Antwort von Darth Schneider:

Ev einige interessante neue Sony Rumors...

Gruss Boris



Antwort von rush:

Irgendwie fehlt doch eher noch was Potentes im APS-C Bereich finde ich persönlich...

Jetzt wo Sony endlich bei 10bit angekommen ist sollte davon doch auch was in der Klasse darunter ankommen bzw. zu erwarten sein...

Bei den Preisen die Sony für die Alpha 1 aufruft kommen wir jedenfalls nicht zueinander - wahrscheinlich wird die A7rII bleiben und eher von einer möglicherweise kommenden leistungsfähigen A7000 oder wie auch immer sie heißen mag ergänzt...



Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Irgendwie fehlt doch eher noch was Potentes im APS-C Bereich finde ich persönlich...

Jetzt wo Sony endlich bei 10bit angekommen ist sollte davon doch auch was in der Klasse darunter ankommen bzw. zu erwarten sein...
Das werden sie wohl wegen der Marktsegmentierung nicht machen. (Bislang ist Fuji der einzige Kamerahersteller geblieben, der 10bit-Video für APS-C-Kameras anbietet, und wohl auch nur deshalb, weil da kein FF-Segment geschützt werden muss.)



Antwort von rush:

Muss ja kein intraframe werden und auch kein RAW Out an Board sein aber 4k 10bit 422/420 @ h.265 würde vermutlich genügend Abgrenzung zur Alpha 1 und auch A7s darstellen.
Schaun' wa Mal was dies Jahr noch so kommt



Antwort von iasi:

Schon beeindruckend, was die AF-System heutezutage leisten.

Und dann natürlich die hohen Bildraten bei so hoher Auflösung.

https://www.youtube.com/watch?fbclid=Iw ... e=youtu.be



Antwort von kroxx:

iasi hat geschrieben:
rush hat geschrieben:
Dazu könntest Du doch auch einfach Mal einen eigenen Thread eröffnen anstatt hier ständig zu wiederholen das Canon aber RAW intern kann. Yes we know.
Und du trägst nur dieses ständige Gejammer bei.
Meinst du, dass dies irgendetwas bringt.


Du hast mich wirklich vollständig überzeugt keine Canon zu kaufen.

Welche Energie du aufwendest ist schon irre, dabei ist die in deinem Kopf geführte Diskussion vollkommen Off Topic.

Nochmal: es geht hier um Sony Kameras. Nicht um Canon. Ich wiederhole: Nicht um Canon.

Das is grad so als würdest du mit einem Audi in die BMW Werkstatt fahren und den Leuten versucht zu erklären warum deine Audi besser ist.

Und was du alles theoretisch auf deinen Dreh machst ist ja vollkommen in Ordnung. Aber lass doch um Gottes Willen auch andere Meinungen und use cases zu. Du bist nicht der heilige Gral der Filmbranche. Sind wir alle nicht, weil es keinen gibt.

Sei doch einfach froh das Sony ne für manche Menschen gute Kamera gemacht hat und Canon Evtl nachlegen will kann oder darf. Konkurrenz belebt das Geschäft.



Antwort von Jörg:

Sei doch einfach froh
du kommunizierst mit iasi...der ist nicht einfach froh.



Antwort von rush:

Gibt es eigentlich irgendwo Infos zum Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt Verhalten der Alpha 1 in den verschiedenen Video Modi?
Offiziell habe ich da wenig Seitens Sony entdeckt.




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