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SLASHCAM-Forum ... Luft raus?



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Frage von Jalue:


Ich habe das Gefühl, dass aus diesem Forum seit ein paar Monaten ziemlich die Luft raus ist. Wo früher angeregt und kontrovers, nicht selten auch polemisch, über technische Innovationen und branchenspezifische Probleme diskutiert wurde, herrscht weitgehend Windstille oder zumindest eine Art routinierter Lustlosigkeit vor. "Ach ja, pass mal auf, wie schon mehrfach hier diskutiert …" Gleichzeitig scheint sich SLASHCAM zunehmend in eine eher dröge Gebrauchtgeräte-Börse zu wandeln, jedenfalls nehmen entspr. Postings gefühlt enorm zu, wobei der Wertverlust früher hochpreisiger und auch heute noch leistungsfähiger Geräte bedrückend ins Auge sticht.

Natürlich habe ich mich hineingehorcht, ob ich mir das alles nur einbilde. Not sure, allerdings geht es zumindest mir so, dass ich zunehmend weniger gebannt auf technische Innovationen starre, obwohl ich das paradoxerweise (weil berufsbedingt) eigentlich müsste. All die viel gepriesenen Hypes, ob nun 360 Grad-Video, Drohnen-Aufnahmen, Gimbals, mobile reporting mit Iphone, etc. haben sich in der alltäglichen Produktionspraxis bestenfalls als Nischenanwendungen entpuppt. Einmal im Jahr, für geschnittene 10 Sekunden … ansonsten Staubfänger!

Selbst vordergründig ‚bahnbrechende‘ Innovationen wie der langsame Siegeszug von 4K machen mit Blick auf die heute dominierende Verwertungskette (bei uns 720p25, bestenfalls sendefähiges HD) keinen signifikanten Unterschied aus. Wenn ich ehrlich bin, könnte ich die Videos, die ich heute produziere, mit meiner fast zehn Jahre alten XHA-1, die als Archivzuspieler im Regal verstaubt, genauso gut drehen. Klar, kein Bokeh, die Kameragänge etwas wackliger, etc. – aber der Normalverbraucher würde keinen Unterschied merken. Die ‚Gamechanger‘, fast im Wochentakt auf den Markt gehauen, sind de facto keine. Oft genug wäre eine antike Beta SP ausreichend.

My two cents: Egal ob Brexit, Flüchtlingskrise, Attentate … mit WAS gefilmt wird, ist zunehmend sekundär. Das Wie und das Warum sind von Bedeutung.

Verlagert sich die Diskussion vielleicht vom Pixelpeeping hin zu gestalterischen, bzw. inhaltlichen Innovationen und dieser Trend ist hier einfach noch nicht angekommen? Gibt es eine Art 'Kappungsgrenze', wo technischer Fortschritt zweitrangig wird, weil andere Fragen relevanter sind? Oder befinden wir uns nur kurz im ‚Auge des Sturms‘ und in wenigen Monaten wird sich der ganze Markt, getrieben von technischer Innovation, komplett neu ausrichten?



Antwort von Olaf Kringel:

...das liegt doch ausschließlich an den Forenmitgliedern, wie sich das Forum gestaltet, also auch an Dir!

Pump halt wieder Luft rein und alles wird gut :)

Gruß,

Olaf



Antwort von Jalue:

Nun, lieber Olaf, das habe ich gerade versucht. Aber auf meine Fragen bist du leider nicht eingegangen.





Antwort von Olaf Kringel:

...was genau möchtest Du denn nun eigentlich gerne hören?

Das früher alles besser war?

Gruß,

Olaf



Antwort von Pianist:

Natürlich habe ich mich hineingehorcht, ob ich mir das alles nur einbilde. Not sure, allerdings geht es zumindest mir so, dass ich zunehmend weniger gebannt auf technische Innovationen starre, obwohl ich das paradoxerweise (weil berufsbedingt) eigentlich müsste.
Ich meine schon, dass Du Dir das einbildest. Hängt sicher auch mit der eigenen Perspektive und Erwartungshaltung zusammen. Was die technischen Innovationen angeht: Da habe ich in den vergangenen Monaten so viel gemacht wie nie zuvor in so kurzer Zeit: Erst die FS7 samt Zubehör angeschafft, übrigens auf der Grundlage sehr ausführlicher Diskussionen hier im Forum. Kurz zuvor meinen ersten Videocopter angeschafft und mich in die umfangreichen rechtlichen Rahmenbedingungen eingearbeitet. Seitdem oft genutzt und die Filme damit bereichert. Das fällt auch den Kunden auf.

Von der Qualität des Bildes und der Stabilisierung war ich so beeindruckt, dass ich dann auch noch ein Osmo angeschafft habe, welches ich immer mal wieder in passenden Gelegenheiten aus der Tasche hole und auch damit kurze Aufnahmen drehe, die ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten bieten.

Von daher: Für mich hat sich hier in den vergangenen Monaten sehr viel getan und ich finde sogar, dass die Qualität des Forums eher zugenommen hat. Dass ich selbst derzeit eher wenig schreibe, liegt ganz einfach daran, dass ich extrem viele Aufträge habe und in der Regel von früh morgens bis Mitternacht am Arbeiten bin.

Matthias



Antwort von Frank B.:

Es ist Sommer. Draußen ist es auch ganz nett. Ich teste grad meine neue Panasonic GX 80, ein feines Teil. ;)



Antwort von TonBild:

allerdings geht es zumindest mir so, dass ich zunehmend weniger gebannt auf technische Innovationen starre, obwohl ich das paradoxerweise (weil berufsbedingt) eigentlich müsste. All die viel gepriesenen Hypes, ob nun 360 Grad-Video, Drohnen-Aufnahmen, Gimbals, mobile reporting mit Iphone, etc. haben sich in der alltäglichen Produktionspraxis bestenfalls als Nischenanwendungen entpuppt. Einmal im Jahr, für geschnittene 10 Sekunden … ansonsten Staubfänger!

Selbst vordergründig ‚bahnbrechende‘ Innovationen wie der langsame Siegeszug von 4K machen mit Blick auf die heute dominierende Verwertungskette (bei uns 720p25, bestenfalls sendefähiges HD) keinen signifikanten Unterschied aus.

Darf ich fragen was Du genau beruflich machst?
Bist Du Redakteur für Neuheiten auf dem Videomarkt?

Aber ob und wie man die neuen technischen Möglichkeiten verwendet hängt von jedem selbst ab. Wenn Du meinst, Du filmst zu wenig mit den genannten Staubfängern, dann verkaufe sie doch und miete sie bei Deinem sehr geringen Bedarf einmal im Jahr.

Aber mit einem hast Du Recht: Ich selbst sehe bei normaler Monitorgröße und Betrachtungsabstand so gut wie keinen Unterschied zwischen HD und 4K. Das ist also eine Entwicklung, welche die biologische Aufnahmefähigkeit des Menschen überschreitet.

Und 3D bzw. 360° Kino gibt es analog auch schon sehr lange. Trotzdem überwiegen auch heute noch ganz normale Filme. Viele Neuheiten setzen sich eben nicht in dem Maße durch wie man das dachte. Das ist ganz normal und war schon immer so.



Antwort von domain:


Verlagert sich die Diskussion vielleicht vom Pixelpeeping hin zu gestalterischen, bzw. inhaltlichen Innovationen und dieser Trend ist hier einfach noch nicht angekommen? Gibt es eine Art 'Kappungsgrenze', wo technischer Fortschritt zweitrangig wird ...

Das Forum ist m.E. nicht dürrer geworden, aber die Schwerpunkte haben sich in den letzten 10 Jahren schon ziemlich verlagert.
Das hängt einerseits wohl mit der Aktivität der Slashcamredaktion zusammen und anderseits auch damit, dass hier immer mehr Profis Zugang finden.
Vor ca. 5 Jahren habe ich mich mal mit einem freiberuflichen TV-Kameramann unterhalten. In 80% meiner spezifischen Googleanfragen lande ich als ersten Treffer bei Slashcam, meinte er schon damals.
Früher war es auf der einen Seite noch mehr ein hitziges Amateurforum mit ziemlich aggressiven aber oft wertvollen Ansagen und schnell beleidigten und sich angepisst fühlenden Leberwürsten auf der anderen Seite. Diese unterhaltsame Dramaturgie ist jetzt weniger oft zu beobachten.
Mit dem Auftauchen von filmenden Handys hat sich m.E. auch viel verändert. Jetzt kommt jeder drauf, dass filmen gar nicht so schwierig und nichts Eltitäres mehr ist. Schon nach kurzer Zeit erkennt man autodidaktisch die Hauptfehler bei der Kameraführung und vermeidet sie.
Die 10 besten Ratschäge für gute Filmaufnahmen findet man daher kaum noch und auch die Qualität der hier vorgestellten Videos hat sich in den letzten Jahren dramatisch verbessert.



Antwort von Auf Achse:

..... Mit dem Auftauchen von filmenden Handys hat sich m.E. auch viel verändert. Jetzt kommt jeder drauf, dass filmen gar nicht so schwierig und nichts Eltitäres mehr ist. Schon nach kurzer Zeit erkennt man autodidaktisch die Hauptfehler bei der Kameraführung und vermeidet sie.....

.... na ja, einer der Hauptfehler bei Handyvideos ist nicht aus den Köpfen vieler Handyfilmer zu bringen. HOCHKANTFILMEN. Hab ich kürzlich wieder festgestellt bei den Konzerten von David Gilmour in Breslau und Wien.

Auf Achse



Antwort von Jörg:

Jalue schreibt

dass ich zunehmend weniger gebannt auf technische Innovationen starre, obwohl ich das paradoxerweise (weil berufsbedingt) eigentlich müsste. All die viel gepriesenen Hypes, ob nun 360 Grad-Video, Drohnen-Aufnahmen, Gimbals, mobile reporting mit Iphone, etc. haben sich in der alltäglichen Produktionspraxis bestenfalls als Nischenanwendungen entpuppt. Einmal im Jahr, für geschnittene 10 Sekunden … ansonsten Staubfänger!

sei froh, dass du diese Erkenntnis für dich gewonnen hast... es macht dir deinen Beruf leichter.

Ich bin hier lange genug dabei, um nicht die drei, vier Leute schon seit Jahren zu beoabachten ( dürfen) die auf jeden, aber auch jeden, vage im Hintergrund vorbeiziehenden Trend aufspringen, um ja Futter für dieses ( oder ein anderes ) Forum zu generieren...
Macht immer noch Spaß, die Bauchklatscher zu beoabachten, egal welche hochgejubelte "Innovation " zun wieder ganz schnell als flop
endet.
Die Hauptmotivation scheint zu sein, Themen als early adopter zu belegen, möglichst viele Anglizismen zu verwenden, sich selbst als
"Spezialisten" für dieses Nischenprodukt in den Vordergrund zu rücken.

Das Forum bietet immer noch genug Spielraum für die existenziellen Themen des Metiers, es erfindet sich halt ständig neu...



Antwort von DenK:

Vor allem Gimbals sind total nutzloses Spielzeug. Warum sollte man eine Innovation nutzen, wo doch alle Welt so auf verwackelte Bilder steht?!

Einige sollten vielleicht ihre antiquierten Meinungen nicht auf alle übertragen.



Antwort von domain:


.... na ja, einer der Hauptfehler bei Handyvideos ist nicht aus den Köpfen vieler Handyfilmer zu bringen: HOCHKANTFILMEN.

Ist nicht unbedingt ein Fehler, wenn die Clips später auch auf dem Handy angesehen werden, denn das hat ja bekanntlich bei normaler Haltung schon jetzt ein Hochformatdisplay:-)
Ist eher eine Geschmacksfrage.



Antwort von rush:

Einerseits ist Sommer - da schaue ich nur Morgens oder Abends kurz mal rein... überfliege Threads oder schaue was es so Neues gibt. Wenn mich davon nichts konkret interessiert und auch auf den anderen Rumorseiten und Co wenig los ist bin ich halt wieder weg und genieße viel lieber das Wetter.

Zum anderen ist es heute viel einfacher geworden mit bezahlbaren Equipment qualitativ arbeiten zu können. Was hat man sich vor Jahren noch mit 35mm Adaptern und so nem Quatsch rumgeplagt... oder mit Konstrukten um Ton in die Kamera zu bekommen... oder um ein Bild überhaupt gescheit beurteulen zu können in den MiniSuchern und schlecht auflösenden Displays.
Es gibt keine Probleme mehr mit dem interlace Gedöns und auch die NLE's können heute i.d.R. mehr als man benötigt. Und all das bekommt man auch noch zu fast schon bezahlbaren Preisen.

Interessant ist aber zu beobachten das so Dinge wie Gimbals auch für viel Geld über die Ladentheke gehen, Steadicams aber eher Ladenhüter und Profis vorbehalten waren seinerzeit weil die Einarbeitungskurve zu hoch erschien. Was auch zeigt: Der Krempel wied immer einfacher zu bedienen - und das nicht nur für Profis.

So richtige Innovationen gab es für meine Begriffe eher nur in homöopathischen Dosen... Klar, 4k is nett aber beim Endnutzer kommt davon wenig an. Drohnen und Gimbals sind sicher eine tolle Innovation der letzten Jahre gewesen... aber sonst? Für mich wäre noch RAW im Videobild sowie HfR zu nennen aber dann wird es auch dünn... ist natürlich individuell zu sehen.

Wenn man heute als Hobbyist/Semipro was vom Schlage einer GH4, A7s/R o.ä. am Start hat ist man doch quasi bestens bedient und es fehlt einem kaum an was.

Für mich ist daher durchaus eine Sättigungsgrenze erreicht. Qualitativ seh ich da aktuell kaum deutliche Sprünge nach vorn für meine Zwecke... wenn Video RAW auch in die Gattung der Systemkameras einzieht könnte es nochmal spannend werden, auch weil dann für viele Menschen der bisher bekannte normale Videoworkflow aus den Fugen geraten könnte und ein Umdenken/Umlernen erfordern könnte.



Antwort von Drushba:

Momentan ist tatsächlich die Luft raus, das hängt aber auch mit der gefühlten Technikpause zusammen. Ich für meinen Teil warte noch sehnlichst auf die für mich passende Kamera und filme daher weiter mit 5D MarK III raw und GH4 bis sich etwas tut. Für anspruchsvollere Sachen miete ich dann lieber Equipment zu. Zwar ist alles wünschbare an Innovation am Markt vorhanden, aber es findet sich eben (noch) nicht in einem Modell vereint: 15 Blenden Kontrastumfang, Alexa-Farben, RAW und 12-Bit, 5- Achsen Stabi, elektronischer ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt, klassenbester AF, geringe Stromaufnahme, leichte Akkus, gute Preamps, handlich, robust & wasserdicht... dafür würde ich meine Rücklagen plündern. Am ehesten wäre hier die C300 Mark II zu nennen, aber der Kontrastumfang liegt doch deutlich unter den Marketingversprechungen und teure Akkus wie auch CFAST II-Karten sowie der für die Leistung überteuerte Preis machen das Ding für meine Zwecke unbrauchbar. Wenn es wieder soweit ist und innovative Technik auf den Plan kommt, über die wir uns austauschen können, wird das Forum vermutlich auch interessanter.

Achja: Nach dem Video-Hype der letzten 10 Jahre tritt bei vielen wohl auch etwas Ernüchterung auf, da es bekannterweise immer schwerer wird, damit überhaupt Geld zu verdienen. Der Reiz, Digibeta-Qualität mit einer Handgurke übertreffen zu können, ist vorbei. Mittlerweile filmt zudem jeder mit GOPRO, Iphone & Co, das ist eher normal geworden und vielleicht ist deshalb auch für viele der Reiz an der Sache verflogen. Ich arbeite teilzeit bei einer etablierten Imagefilm- und Werbeschmiede mit und musste hier neulich beobachten, wie ein Industriekunde aus dem Phamabereich (slashcam-Spamfilter!!!) gerade den Rückzieher machte, weil der Sohn des Vertriebschefs seine Zeit nach dem Abi dazu nutzte, irgendwas mit Medien zu machen. Mit GH4 und After Effects + 3d kam er zugegebenermassen schon ziemlich weit - und konnte sich in vier Monaten für 5000 Euro so seine Abireise finanzieren, während wir mit unserem Angebot einpacken mussten. Der Film holperte zwar, aber der Qualitätssprung zu uns war für den Auftraggeber uninteressant, er wollte den Film des Sohnemanns durch uns dann lediglich nochmal in verschiedenen Sprachen vertonen lassen... Solche Stories machen mittlerweile die Runde und wer jung und nicht ganz bekloppt ist, der wählt eine andere Branche und filmt nur noch in der Freizeit. Das die Foren dadurch dünner werden, liegt auf der Hand ;-)



Antwort von DV_Chris:

Am ehesten wäre hier die C300 Mark II zu nennen, aber der Kontrastumfang liegt doch deutlich unter den Marketingversprechungen und teure Akkus wie auch CFAST II-Karten sowie der für die Leistung überteuerte Preis machen das Ding für meine Zwecke unbrauchbar.

Am 28.7. erscheint die neue Firmware mit C-Log3. Das könnte Deine Kontrastwünsche befriedigen.

CFast2.0 ist eben das 4K Speichermedium bei vielen Herstellern. 256GB für etwa 190,- Euro netto ist jetzt nicht so die Katastrophe.



Antwort von Drushba:

Am ehesten wäre hier die C300 Mark II zu nennen, aber der Kontrastumfang liegt doch deutlich unter den Marketingversprechungen und teure Akkus wie auch CFAST II-Karten sowie der für die Leistung überteuerte Preis machen das Ding für meine Zwecke unbrauchbar.

Am 28.7. erscheint die neue Firmware mit C-Log3. Das könnte Deine Kontrastwünsche befriedigen.

CFast2.0 ist eben das 4K Speichermedium bei vielen Herstellern. 256GB für etwa 190,- Euro netto ist jetzt nicht so die Katastrophe.

Dafür sind immer noch die Akkus überteuert. Ich filme dokumentarisch und da brauch ich schonmal 6-7 Stück, wenn tagelang kein Strom in der Nähe ist. Das sind derzeit fast 3000 Euro. Gilt auch für Speicherkarten auf Vorrat. Zudem bin ich vom stufenlosen elektronischen ND der FS5 begeistert. Wer seinen Protagonisten bei einer wichtigen Unterhaltung vom Zimmer in den Hof mit praller Sonne folgt, weiß wovon ich spreche ;-) Wie gesagt: Alles bereits vorhanden, aber nicht in einer einzigen Cam vereint. Darauf warte ich dann doch lieber noch etwas.



Antwort von DV_Chris:

V-Mount Plate und fertig ist die Energielösung.



Antwort von freezer:


Von der Qualität des Bildes und der Stabilisierung war ich so beeindruckt, dass ich dann auch noch ein Osmo angeschafft habe, welches ich immer mal wieder in passenden Gelegenheiten aus der Tasche hole und auch damit kurze Aufnahmen drehe, die ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten bieten.

Von daher: Für mich hat sich hier in den vergangenen Monaten sehr viel getan und ich finde sogar, dass die Qualität des Forums eher zugenommen hat. Dass ich selbst derzeit eher wenig schreibe, liegt ganz einfach daran, dass ich extrem viele Aufträge habe und in der Regel von früh morgens bis Mitternacht am Arbeiten bin.

Matthias, das Osmo ist an mir völlig vorbeigegangen...
Wie bist Du mit der Bildqualität zufrieden?
Ist der FoV fix, oder gibt es auch eine weniger weitwinkelige Einstellung?
Es juckt mich schon ein wenig in den Fingern, das Teil zu bestellen...

Bezüglich Forum: da geht es mir wie Dir - extrem viele Aufträge und nächtliche Sessions.
Und von der Technikseite her: Es ist wie mit den Handys, die Entwicklung hat nun ein hohes Niveau erreicht und es werden von den Herstellern vor allem die Produkte gepflegt. Außerdem wird man mit der Zeit gelassener. Keiner meiner Kunden fragt nach 4k, keiner will 360° oder 3D.



Antwort von WWJD:

Warten wir mal ab, bis zur nächsten Photokina im September.

Dann rollt der Rubel und es wirbelt wieder viel Luft in alle Sphären, wenn Canon die 5dM4 vorstellt, wetten?

Dann nähmlich wird wieder heftig, emotional, mit blinder Wut diskutiert und auf das Gerät geschossen, warum all die erwarteten Features NICHT implementiert wurden.

Dann wird die Firma Canon zum letzten Stern in der Milchstrasse verdonnert
und die Praxen der Seelsorger füllen sich mit lauter Enttäuschten.

Nur diejenigen, die mit den Geräten dieser Firma voll zufrieden sind, freuen sich dann auf ein tolles 4K-Bild à la Canon, neue scharfe Objektive und weitere interessante Produkte.

Gruss vom Jack



Antwort von Roland Schulz:

Habe auch so ein wenig das Gefühl dass ein wenig "Boost" fehlt - woran liegt das???

Glaube der Schwerpunkt hat sich hier verlagert. Früher wurden viele Consumergeräte vorgestellt und auch getestet. Darauf bauten sich dann auch Diskussionen auf.
Habe den Eindruck dass sich das irgendwie in Richtung Semipro- bis Pro verändert hat.

Die Verkaufszahlen für Consumergeräte mögen zwar durch immer besser filmende Handys zurückgegangen sein, das heißt aber nicht dass der Markt der Consumercams komplett am Boden liegt.

Wo z.B. bleibt der Review für eine Sony FDR-AX53???
Ich hatte sowohl die AX33 als auch die AX53, beim Bild liegen da schon Welten dazwischen. Sowas wollen hier sicherlich noch viele sehen, vor allem im Vergleich zum Panasonic Pendant. Dafür wäre auch JETZT die beste Zeit gewesen, wo sich viele noch mal nach ner Kamera für den Urlaub umsehen...

Wo ist der PXW-X70 Review geblieben?! Das Ding steht irgendwo zwischen Consumer und Pro und hat nen ordentlichen Fankreis, ist zudem "keine" AX100 mit Spoiler!! Auch da (hätte) es ne Menge Interessenten gegeben und auch Diskussionen weiter angetrieben!

Ich denke solche "Zugpferde" gehören hier einfach getestet, dann kommt auch automatisch wieder mehr Bums ins Forum.

Mag aber auch sein dass das alles polarisiert und gesteuert ist. Keine Ahnung ob Hersteller der Consumergeräte hier noch Werbegadgets kaufen (wollen) (woanders passiert das schon noch).

In der VAD ist das z.B. anders und ich muss zugeben dass ich die AX53 durch den von Sony selbst aufgedeckten "Beschiss" bei der AX33 erst näher betrachtet und kurz später gekauft habe (Sensor der AX33 war größer, Crop aber deutlich kleiner, das hat Sony auf der ersten Innenseite gezeigt!) (ok, hätte man auch anders drauf kommen können).

Vielleicht will hier niemand mehr die blutigen Anfänger(-fragen) für Consumergeräte sehen, nur zusätzlichen Schwung würde das schon bringen und die Interessenten würden sich auch selbst helfen, ohne die "Pros" zu nerven.
Eine entsprechende Unterteilung in Unterforen hilft ggf. die Spreu vom Weizen zu trennen.



Antwort von Drushba:

Warten wir mal ab, bis zur nächsten Photokina im September.

Dann rollt der Rubel und es wirbelt wieder viel Luft in alle Sphären, wenn Canon die 5dM4 vorstellt, wetten?

Dann nähmlich wird wieder heftig, emotional, mit blinder Wut diskutiert und auf das Gerät geschossen, warum all die erwarteten Features NICHT implementiert wurden.

Dann wird die Firma Canon zum letzten Stern in der Milchstrasse verdonnert
und die Praxen der Seelsorger füllen sich mit lauter Enttäuschten.

Nur diejenigen, die mit den Geräten dieser Firma voll zufrieden sind, freuen sich dann auf ein tolles 4K-Bild à la Canon, neue scharfe Objektive und weitere interessante Produkte.

Gruss vom Jack

Nö, die meisten sind schon einen Schritt weiter, einfach weil die Messlatte für ein gutes Bild bereits erreicht ist und sich gefühlt alles wiederholt. Die Zahl der wenig bis unkommentierten Cams nimmt kräftig zu, das Gebashe langweilt nur noch. Die Zeiten des schnellen Fortschritts sind einfach durch, jetzt gehts nur noch um Details. Auch Objektive gibts genug und irgendwann ist der Reiz weg, über jede Mikroverbesserung zu reden. Ich z.B. warte einfach ab, bis es eine Cam gibt, die alles vereint, was ich benötige (hab mich auf lange Wartezeiten eingestellt) und dazwischen wird das gemietet, was für den jeweiligen Job am besten ist. Eine sperrige 5D mark IV wird das übrigens mit Sicherheit nicht werden, das ist sowas von 2008 ;-)

V-Mount Plate und fertig ist die Energielösung.
Und das hältst Du exakt wie lange in der Hand? ;-)



Antwort von DV_Chris:

V-Mount Plate und fertig ist die Energielösung.
Und das hältst Du exakt wie lange in der Hand? ;-)

Mit der C300Mk2 eine Doku aus der Hand realisieren zu wollen, halte ich für mutig ;-)

Zacuto Rig und gut ist.



Antwort von Axel:

Verlagert sich die Diskussion vielleicht vom Pixelpeeping hin zu gestalterischen, bzw. inhaltlichen Innovationen und dieser Trend ist hier einfach noch nicht angekommen?

Der "Trend" ist hier schon lange angekommen. Nimm nur als Beispiel den tollen "Revenant"-Thread oder ähnliche.

Gibt es eine Art 'Kappungsgrenze', wo technischer Fortschritt zweitrangig wird, weil andere Fragen relevanter sind? Oder befinden wir uns nur kurz im ‚Auge des Sturms‘ und in wenigen Monaten wird sich der ganze Markt, getrieben von technischer Innovation, komplett neu ausrichten?

In meiner selektiven Wahrnehmung gibt es seit Beginn meiner slashCAM-Mitgliedschaft (2005) keine wirklich relevanten Technikthreads. Interessant sind Kameras, Computer und Software immer nur für die, die mit dem jeweiligen Stuss aktuell hantieren, für den schweigenden Rest ist's Technik-Kauderwelsch.

Ich fand deine Bemerkung, du könntest theoretisch weiter die XH-A1 benutzen, und deine Filme würden nicht viel anders sein, sehr aufschlussreich, und ich denke oft dasselbe. Besonders im Hinblick auf 4k, was ja bekanntlich (siehe eine Million Threads zum Thema) nur eine Bildvergrößerung bedeutet, aber keine Qualitätsänderung. Und auch die Log- oder Raw-Threads sind Güllesuhlen für Ästhetik-Heinis und letzten Endes irrelevant.

Für inhaltliche Diskussionen, von denen es in slashCAM überproportional viele gibt, sind die Camcorder, DSLRs und das ganze Rig-Gerümpel die Erdung. Nach dem Motto: deine Doku hat mich sehr gefesselt. Womit aufgenommen?



Antwort von cantsin:

Mir geht's schon so wie dem TO, dass das Lesen hier unspannender geworden ist. Allerdings sorgten die stürmischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre von DV zu HDVHDV im Glossar erklärt zu DSLR zu den diversen heutigen Optionen (raw-Kameras wie BM, Großsensor-Camcorder wie C100/FS7, spiegellose Hybridkameras wie GH4/A7s, GoPros, Smartphones...) auch für passende Dynamik im Forum. Man konnte viel durch Mitlesen und Ausprobieren lernen.

Heute aber hat sich der ganze Bereich konsolidiert. Ich schätze, dass Nachrichten wie z.B. das Ableben von Digital Bolex keine Einzelfälle bleiben werden, weil wir weltweit nach wie vor in der nach-2008-Krise stecken und wie Japan vielleicht nie mehr aus der Stagnation rauskommen. Die Umsatzzahlen der Kameraindustrie (und übrigens auch des PC-Markts, an dem wir mindestens genauso stark hängen) sprechen ja für sich und werden sicher bald spürbar werden.

Für filmästhetische Fragen fehlt diesem Forum doch der gemeinsame Nenner, weil hier einfach Leute mit ganz verschiedenen Hintergründen und Geschmäckern unterwegs sind.

Der subjektive Faktor spielt natürlich auch eine Rolle. Je mehr man hier gelernt und mitgenommen hat, desto weniger spannend bleibt's. Allgemein - und verglichen auch mit englischsprachigen Foren - finde ich das Niveau hier ziemlich gut. Das Niveau der redaktionellen Beiträge ist top. Hier sind interessante Leute wie u.a. WoWu und ruessel unterwegs, auch wenn mir ein paar der alten regulars wie z.B. pilskopf fehlen, die hier gute Stimmung reingebracht haben.



Antwort von mash_gh4:

ich kann zwar nicht mitreden, wenn es um die weit zurückliegende geschichte dieses forums geht, aber zumindest im hinblick auf den gegenwärtigen stand hab ich schon eine meinung.

Allerdings sorgten die stürmischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre von DV zu HDVHDV im Glossar erklärt zu DSLR zu den diversen heutigen Optionen (raw-Kameras wie BM, Großsensor-Camcorder wie C100/FS7, spiegellose Hybridkameras wie GH4/A7s, GoPros, Smartphones...) auch für passende Dynamik im Forum.
...
Heute aber hat sich der ganze Bereich konsolidiert. Ich schätze, dass Nachrichten wie z.B. das Ableben von Digital Bolex keine Einzelfälle bleiben werden,...

das sehe ich nicht ganz so ernüchtert!

ich glaube, dass diese ganze geschichte noch lange nicht zum erliegen gekommen ist. es ist vielmehr zu erwarten, dass die entsprechende konsolidierung uns relativ bald auch im erschwinglichen video-umfeld bspw. RAW in günstigen und weit verbreiteten geräten bescheren wird.

die digital bolex, aber auch die diversen blackmagic produkte, waren in dieser hinsicht für mich nie besonders attraktiv. ersteres war eher ein spielzeug für kids der iphone generation, die sonst schon alles hatten, aber an solchem lifestyle accessoires auch schnell wieder ihre freude verlieren, und die BMD produkte waren halt leider auch meistens mehr prototypen, an denen sich die leistungsfähigkeit der betreffenden marketing abteilungen messen durfte, statt wirklich den bedürfnissen der praktisch kreativen arbeit ausreichend gerecht zu werden. da finde ich das apertus-projekt weiterhin spannender -- nicht zuletzt deshalb, weil die dort wirklich mit der nötigen ausdauer die grundlagen für vielfälltige weitere offene entwicklungen schaffen.

aber hier im forum spielt das leider wirklich keine große rolle. der allergrößte teil dreht ohnehin nurum aktuellen conusumer-kram bzw. dessen kritiklose verherrlichung.

Für filmästhetische Fragen fehlt diesem Forum doch der gemeinsame Nenner, weil hier einfach Leute mit ganz verschiedenen Hintergründen und Geschmäckern unterwegs sind.

ja -- in dieser hinsicht vertrete ich sicher auch eine randposition, die in keiner weise mehrheitsfähig ist. damit kann auch ganz gut leben. es gibt mir allerdings manchmal schon zu denken, warum fast ausschließlich nur anspruchsloser mainstream den hieseigen diskurs prägt? selbst wenn unter reallistischen bedingungen der großen maschinerie der film-industrie nicht viel entgegenzusetzten vermag, und sich normalerweise kaum in nennenswerter weise an diesem spiel beteiligen darf, bleibt einem ja immer noch die möglichkeit, sich wenigstens als rezipient und aufmerksamer zeitgenosse kritischer und anspruchsvoller zu positionieren. nicht umsonst waren die spannenden ästhetischen aufbruchsbewegungen im film in ihrem vorfeld fast immer an einen entsprechenden diskurs in filmzeitschiften u.ä. geknüpft. eine aufgabe, die heute sicher dem netz zukommen dürfte.

Allgemein - und verglichen auch mit englischsprachigen Foren - finde ich das Niveau hier ziemlich gut. Das Niveau der redaktionellen Beiträge ist top. Hier sind interessante Leute wie u.a. WoWu und ruessel unterwegs, auch wenn mir ein paar der alten regulars wie z.B. pilskopf fehlen, die hier gute Stimmung reingebracht haben.

naja -- das mit dem hiesigen niveau, würde ich vermutlich nicht in selber weise wie du diagnostizieren. macht aber nichts! so lange platz für verschiedenste zugänge da ist, kann man damit schon leben.



Antwort von domain:

Von der Geschwindigkeit der technischen und funktionalen Entwertung von elektronischen Kameras, bei gleichzeitig permanenten Neuerscheinungen leben ja etliche Foto- und Videoforen, weil die digitale Bildspeicherung und -aufbereitung halt noch immer einen markanten Sprung zu den ehemaligen Analogverfahren darstellt.
Dabei nehmen formale Kriterien einen immer größeren Raum ein, mit welcher Kamera, mit wieviel MBit/sec, mit wieviel horizontaler Auflösung, mit welcher LUTLOG hast du denn dieses tolle Video erstellt? Ich wäre bestimmt genauso gut wie du, wenn ich die richtige Kamera hätte, aber Scheiße, ich habe vermutlich nicht genug Geld dafür, hat gerade mal für eine GH4 gereicht.
So wird das natürlich nichts und hat auch keine Zukunft. Ruessel ist außer mir offenbar der einzige, der noch eine emotionale Bindung zur alten Technik hat, aber für WoWu ist sie nichts mehr wert, macht sich über Polaroid lustig.
Einen Aufschwung nehmen m.E. nur mehr Oldtimerforen, alles was z.B. mit Dampfloks zusammenhängt oder z.B. das Flying-Brick-Forum, wo ich häufig mitlese, weil ich meine BMW K100 schon seit 31 Jahren fahre (und heute wieder sehr ausgiebig), sie kaum jemand mehr reparieren kann, die Ersatzteile knapp werden, aber in diesem Forum wirklich sich extrem gegenseitig helfende Mitglieder versammelt sind.



Antwort von DWUA:


Für filmästhetische Fragen fehlt diesem Forum doch der gemeinsame Nenner, weil hier einfach Leute mit ganz verschiedenen Hintergründen und Geschmäckern unterwegs sind.

Allgemein - und verglichen auch mit englischsprachigen Foren - finde ich das Niveau hier ziemlich gut. Das Niveau der redaktionellen Beiträge ist top. Hier sind interessante Leute wie u.a. WoWu und ruessel unterwegs, auch wenn mir ein paar der alten regulars wie z.B. pilskopf fehlen, die hier gute Stimmung reingebracht haben.

Wen ich (W) besonders erwähnen möchte:

Axel
sprachlich der mit Abstand eloquente, didaktisch intelligente User hier.

Domain
old school Wissen mit Charme/Schmäh

Jörg
keiner äußert sich effektiver

Die Liste (ist lang) kann beliebig erweitert werden.

Wieso "Luft raus"?

:)



Antwort von Jan:

Slashcam hat sich halt einfach angepasst, man musste "professioneller" werden.

Die Luft bei den Consumervideokameras ist schon lange raus, aktuell auch bei den Actioncams, die den freien Fall gerade eben antreten. Auch weil viele Actioncambesitzer keinen Grund sehen, warum man jetzt für viel Geld ein neues Stück erwerben soll, wenn es das alte Gerät auch tut. Das aktuelle Trendprodukt ist die Drohne, es ist schon erstaunlich, wieviele DJI P4 und 3 den Laden verlassen. Das ist dann aber wohl für einige Käufer ein Kindheitstraum, auch mal der eigene Pilot zu sein, es geht da gar nicht so um die beste Bildqualität, wenn ich mir meine Kunden so anschaue. Die knapp 1500€ und nochmals gut 100€ für einen zweiten Akku für knapp 30min für eine P4 werden erstaunlich locker gezückt. Dieser Trend wird aber auch wie der der Actioncam bald verschwinden.

Ich und ein paar andere Nutzer, die damals wirklich viel über die Consumervideokameras geschrieben haben, sind halt weg oder haben sich etwas zurückgezogen. Es gibt ja im Forum kaum noch Anfragen, weil eben das Handy die Show übernommen hat. Die Innovationen der Firmen halten sich aber auch in Grenzen.

VG
Jan



Antwort von Frank Glencairn:

Weil, Iasi is im Urlaub, und Studio London hat keinen Bock mehr auf Kindergarten



Antwort von Frank Glencairn:

..
die digital bolex, aber auch die diversen blackmagic produkte,...

Digital Bolex is jetzt sowieso pleite, die haben den Laden zu gemacht.



Antwort von macwalle:

Weil, Iasi is im Urlaub, und Studio London hat keinen Bock mehr auf Kindergarten
Warum hat Studio London keinen Bock mehr –

die Schlachten, die er schlug,
waren doch immer sehr erfrischend für’s Forum, nicht wahr?



Antwort von Jörg:

die Schlachten, die er schlug,
waren doch immer sehr erfrischend für’s Forum,

eher ermüdend, ob ihrer " lets hear the godfather" Attitüde



Antwort von Funless:

Zurück zum Thema ...

Ist die Luft raus?

Subjektiv betrachtet ja, objektiv betrachtet jedoch definitiv nicht.

Nach wie vor werden in reger Art und Weise Fragen gestellt, die meisten davon genauso rege beantwortet. Find' ich gut.

Nach wie vor wird hier bei einigen Themen äußerst kontrovers mit dem dazugehörigem Herzblut diskutiert. Find' ich auch gut.

Nach wie vor ist (für mich persönlich jedenfalls) sowohl die slashCAM Redaktion, als auch das Forum das Maß der Dinge wenn es um fundierte Infos rund um Kamera, Equipment, Filmerei, etc. geht. Auch das find' ich gut.

Subjektiv betrachtet scheint in den letzten Jahren ein etwas stärker gewordener Touch an die professionelle Zielgruppe vorhanden zu sein, was mich als schnöden Hobbyisten jedoch nicht sonderlich stört. Auch wenn einige Mitglieder hier, die ihr täglich Brot mit irgendwas mit Medien verdienen gerne abfällig auf uns Hobbyisten blicken. Ist 'halt typisches Schulhofgehabe und aus meiner Sicht nicht besonders dramatisch, es gibt weitaus schlimmeres. Find' ich also nicht schlecht.

Und außerdem haben wir gerade Sommer(loch). Und Sommer ist immer gut (Winter mag ich nicht so gerne).

P.S.

@Axel (da ich aufgrund einer Fehlermeldung nicht weiß ob meine E-Mail an dich angekommen ist):

Vielen dank für das Feedback.



Antwort von macwalle:

die Schlachten, die er schlug,
waren doch immer sehr erfrischend für’s Forum,

eher ermüdend, ob ihrer " lets hear the godfather" Attitüde
Das halte ich für Unsinn.
Das hat nichts mit »Godfather-Attitüde« zu tun.

Studio Londons Beiträge sorgten deshalb für Kontroversen,
weil er seine (bisweilen steilen) Thesen stets mit Argumenten und Daten unterfütterte.
Dabei war die Fakten-/Datendichte oft sehr hoch.

So ein Argumentieren schätze ich deshalb,
weil die Aussagen sich überprüfen und notfalls empirisch falsifizieren lassen.
Und ja, ich argumentiere in diesem Punkte mit Popper.

Wie sonst ließe sich der Weg zum bestmöglichen Erkenntnisgewinn beschreiten?

Wir können hier aber auch gerne noch mal den Positivismus-Streit aufleben lassen … ;-)



Antwort von srone:

die Schlachten, die er schlug,
waren doch immer sehr erfrischend für’s Forum,

eher ermüdend, ob ihrer " lets hear the godfather" Attitüde

1+

lg

srone



Antwort von Jalue:

Danke für die vielen erhellenden Postings, die meine Ausgangsfrage ("die Luft raus… ?") zugegebenermaßen ein Stück weit widerlegen :-)

Interessant fand ich den Hinweis auf die veränderte redaktionelle Linie hier, die mir nicht bewusst war. Aber es stimmt schon, die Redaktion hat offenbar ihre Schlüsse aus der Entwicklung gezogen und fokussiert mehr auf das (Technik-) Profisegment. Dass langjährige Nutzer, mich eingeschlossen, manchmal aussteigen, wenn die Messkurven-Schwelgerei Überhand nimmt, ist dabei kaum zu vermeiden und natürlich auch kein Indiz für Qualitätsverlust, eher im Gegenteil.

Wenn Drushba auf eine Art ‚Technikpause‘ hinweist, deckt sich das mit meinem Empfinden, allerdings auch die Feststellung, dass uns heute für vergleichsweise lachhafte Beträge Technologie zur Verfügung steht, von der man vor 20 Jahren nur träumen konnte. Dass viele Sachen in der praktischen Anwendung deutlich komplizierter und unausgereifter sind, als uns das Marketing suggeriert (z.B. professionell gemachtes Mobile reporting oder Livestreaming mit Smartphones), steht auf einem anderen Blatt.

Bleiben die Fragen: Wie (noch) damit Geld verdienen, bzw.: Wo bleiben inhaltliche/filmsprachliche Innovationen, die bei so viel Fortschritt eigentlich in Kraut schießen müssten, tatsächlich aber eher Trüffel-Charakter haben, verglichen mit früheren Dekaden? Wo sind die Eisensteins, die Fassbinders oder auch ‚nur‘ die Georg Stefan Trollers, die mit dem ganzen tollen Kram Geschichten so erzählen, das einem der Mund offen stehen bleibt? Zugegeben, andere Baustelle …



Antwort von Frank B.:

Wo du das alles so schreibst, da wird auch mir bewusst, dass der einfache Hobbyfilmer mit Ambitionen hier etwas aus dem Blick gekommen ist. Es ist für einige Laien wahrscheinlich schwierig Fragen zu formulieren, einerseits weil sie nicht wissen, was sie genau fragen sollen und andererseits, weil sie Angst haben nieder gemacht zu werden und vielleicht auch noch, weil es ganz schwer ist für einige Fachleute hier, ihr Wissen auf Amateurniveau herunter zu brechen.
Ich fände es gut, wenn wieder mehr Hobbyfilmer sich hierher eingeladen fühlten.



Antwort von cantsin:

In einer Hinsicht ist hier aber wirklich die Luft raus: der technischen. Das Forum ist, bei aller Liebe, auf dem Webdesign- und Usability-Standard von vor ca. 15 Jahren (wovon sein an Slashdot.org angelehnter Name ja charmantes Zeugnis ist) und auf Smartphones kaum zumutbar. Es gab ja Ankündigungen eines "responsive" Redesigns. Ich hoffe, da kommt noch was (während ich dies hier unter Qualen auf einem Smartphone tippe.)



Antwort von klusterdegenerierung:

Was sollte sich denn unter Responsivedesign beim tippen ändern?
Also ich habe weder unter IOS noch auf Android ein Problem mit der Seite.
Man muß halt ab und zu auch mal etwas zoomen.
Bei den neuen Deisgn ist man doch mehr mit scrollen und swipen beschäftigt als sonst was!

Für mich ist eher die Luft bei den Kameratest raus, früher habe ich jede Zweite Woche irgendwelche Cams verglichen, da ist jetzt nicht mehr so viel los.
Schön fände ich auch mal eine Kategorisierung der Cams, damit auch Anfänger mal schauen können wofür zb eine Ursa überhaupt gut ist.
Es wird so viel auf den Markt geworfen und eingentlich weiß man ausser das Cams 4K haben etc, nicht viel über sie!



Antwort von rush:

In einer Hinsicht ist hier aber wirklich die Luft raus: der technischen. Das Forum ist, bei aller Liebe, auf dem Webdesign- und Usability-Standard von vor ca. 15 Jahren (wovon sein an Slashdot.org angelehnter Name ja charmantes Zeugnis ist) und auf Smartphones kaum zumutbar. Es gab ja Ankündigungen eines "responsive" Redesigns. Ich hoffe, da kommt noch was (während ich dies hier unter Qualen auf einem Smartphone tippe.)

Genau das sehe ich anders!

Ich liebe dieses simple Design und die ultra kurzen Ladezeiten - besonders am Rechner ist es mir immer wieder eine Freude weil man alle Infos sofort sieht und die Usability extrem einfach von der Hand geht. Alles ist selbsterklärend, was man bei neuen Designs mit komischen Buttons und Icons oft nicht mehr behaupten kann.

Achja... auch auf dem 4.7" Smartphone oder 10" Tablet komme ich damit eigentlich ziemlich gut zurecht. Wo genau liegt da jetzt dein Problem? Ein bissl Pinch&Zoom und los gehts :)

Finde es jedenfalls besser als webreduzierte Versionen von Websiten auf denen dann die Hälfte anders ist weil Dinge/Funktionen fehlen - schlimmstes Beispiel ist die mobile ebay Website auf der ich jedesmal einen Krampf bekomme weil man nicht das angezeigt bekommt was man sehen möchte.



Antwort von iasi:

Es tut sich nicht mehr viel.

Die Informationen, die man aufsammeln kann, sind nicht mehr üppig, sondern eher lückenhaft ...
(zur Olympus TG-Tracker gibt"s z.B. gar nichts - obwohl die immerhin mit IS beworben wird)

Die Diskussionen bringen kaum noch neue Argumente ...



Antwort von rush:

Sicherlich ist auch das "Sterben" der (V)DSLR's nicht ganz unschuldig am Rückgang hier... Nach den mit 35mm gepimpten Adapterlösungen waren dann die 5d und Co häufig im Fokus... die fallen nun Stück für Stück auch weiter raus und Cinemacamaeras vom Schlage einer FS7, C100/C300 und wie sie alle heißen sind dann eben doch eher Profitools mit denen sich hier nicht mehr alle identifizieren können/wollen.

Ich selbst finde diese Geräte auch extrem spannend und toll - habe auch schon damit gearbeitet... aber privat und für meine Zwecke tangieren mich die Dinger eher weniger.

Und die Gattung der Systemkameras ala GHx oder auch bspw. die Sony Alpha Serie funktioniert halt einfach gut... da muss man kaum noch über große "Tricksereien" oder Workarounds diskutieren um gute Ergebnisse zu erzielen... naja und die klassischen Camcorder sterben ja sowieso schon seit längerer Zeit einen langsamen Tod der Verdrängung...




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