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Rode stellt das TF-5 Mikrofon als 'matched pair' vor



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Frage von pillepalle:


Der australische Hersteller Rode stellt sein neues TF-5 Mikrofon als Stereopaar vor. Die Kleinmembrankapsel mit Nierencharakteristik scheint das erste Modell einer neuen höherwertigen Produktlinie zu sein. Bei B&H ist das Stereopaar mit 1.499,- U$ gelistet und dürfte in Europa für einen ähnlichen Europreis zu haben sein.

https://www.rode.com/tf-5

VG



Antwort von pixelschubser2006:

Mic"s in dieser Bauform sind extrem nützlich. Habe mir neulich welche (allerdings billige Rode) für Stereo-Raumatmo zugelegt und bin über die Ergebnisse mehr als positiv überrascht. Für edle Teile wie diese TF-5 habe ich keinen Bedarf, viele andere mit Sicherheit schon. Wobei ich den Preis schon sportlich sehe. Nach meinen persönlichen Erfahrungen mit Rode (ausschließlich 100% positiv) gehe ich aber davon, dass die Dinger jeden Cent wert sind. Preislich liegen sie ja genau im Mittelfeld, wenn ich das mit Sennheiser vergleiche. Wesentlich günstiger als die MKH"s, aber deutlich teurer als die preisgünstigsten Echtkondensator-Kleinmembraner wie das E914.



Antwort von Blackbox:

Scheinen stark an die KM Serie von Neumann angelehnt zu sein. Optisch ein ziemlicher 'Clone' und auch von den Daten her (impedanz) mit ähnlichem Konzept.
MKH sind ja komplett anders konstruiert (HF Technik).





Antwort von rush:

Rode hat ja sowohl viele Befürworter und sicher genauso viele Gegner...

In der Summe mag ich die Australier aber dennoch ganz gern - sie haben vor Jahren das Business durchaus aufgewühlt und die Etablierten in einigen Bereichen durchaus aufhorchen lassen.

Ich bin daher gespannt wie sie sich nun im kompetativen Umfeld zu den "hochpreisigen" Derivaten schlagen.
Matched Pairs im Kleinmembran-Bereich gibt es ja durchaus schon - von "super günstig bis ejejej ganz schön teuer".



Antwort von slashCAM:


Das neue RØDE Premium-Mikrofon TF-5 richtet sich mehr an die Musikbranche als an Videofilmer, dürfte jedoch auch z.B. für Sounddesigner interessant sein. Die völlig neue ...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neues RØDE TF-5 Kleinmembran-Kondensatormikrofon verfügbar




Antwort von TonBild:

Eigentlich ein Standard Stereo Mikrofonpaar für klassische Konzerte oder Instrumente. Nichts wirklich neues. Gibt es in vergleichbarer oder wahrscheinlich sogar besserer Qualität seit vielen Jahren zum Beispiel als MKH 8040 von Sennheiser.

Oder von vielen anderen Firmen. Ein Nieren Kleinmembran-Kondensatormikrofon ist nichts Besonderes.

Wie auch geschrieben eher für den Musik als für den Videobereich gedacht.



Antwort von Darth Schneider:

Das ist jetzt aber eine etwas engstirnige Aussage.
Nicht falsch verstehen, nicht böse gemeint.
Ja soll dann die Musik nicht auch gut klingen in deinen Videos ?
Also warum kein Stereo Paar für gefilmte Musikaufnahmen ?
Oder ein einzelnes Mik um nach zu vertonen ?
Ausserdem, wir wissen gar nicht wie es tönt, also warum es dann schon mit einem alten Sennheiser vergleichen ?

Gerade im Bereich, Stereo, hat ja Rode schon mit dem Video Stereo MIC X dem Platzhirsch Sennheiser mal so richtig gezeigt wie man ein tolles bezahlbares Stereo MIC baut..
Gruss Boris



Antwort von Frank B.:

Sehe es auch ähnlich wie TonBild. Wenn ich schon so viel Geld in die Hand nehme, dann wahrscheinlich eher für die etablierte Konkurrenz. Ich will damit nicht sagen, dass Rode das nicht kann, habe die Aufnahmen der Mikros nie im Vergleich gehört gegen z. B. Konkurrenz von Sennheiser, Neumann oder Mikrotech Gefell, aber der Preisbereich ist schon etwas ambitioniert für Rode, finde ich. An dieser Konkurrenz müssen sie sich halt nun messen lassen.



Antwort von TonBild:



Also warum kein Stereo Paar für gefilmte Musikaufnahmen ?
Oder ein einzelnes Mik um nach zu vertonen ?

Zum Nachvertonen ist es okay, obwohl jemand auch bisher keine Schwierigkeiten hatte ein passendes Mikro zu finden.

Für professionelle Video Mitschnitte von klassischen Konzerten werden aus optischen Gründen eher die sehr kleinen und schönen Micros von https://schoeps.de verwendet.

Der Grund warum hier diese eher für den Musik Bereich geeigneten Rode Neuheiten genannt werden dürften Marketing Gründe sein. Rode wendet sich mit seinen Produkten in der intensiven Werbung gerade hier an Hobby oder arme professionelle Filmer.

Aber trotz des ausgeprägten Marketing von Rode an diese Zielgruppe darf man nicht vergessen das es noch viele weitere Anbieter von professionellen Mikrofonen gibt. Diese sind meist etwas teurer aber eben auch besser.



Antwort von rush:

Eigentlich schade das Rode hier in vielen Threads eher schlecht wegkommt - obwohl einige offenbar noch nicht mal entsprechende Mics am Mixer/der Kamera hatten.

Ich bin Rode eher positiv gegenüber gestimmt - einerseits weil sie vor Jahren den Markt ein wenig Underdog-mäßig im Audiobereich aufgemischt haben und den Etablierten durchaus Paroli bieten konnten - und weil sie auch innovative Produkte an den Start bringen die man bei den Etablierten Marken eher sucht bzw. wenn dann zu eher deutlich höheren Preisen.

Natürlich wird man Mikrofone i.d.R. deutlich länger nutzen als Kameras - aber dennoch ist die Einstiegsschwelle natürlich immer ein nicht zu unterschätzender Punkt, besonders für Neueinsteiger in der Branche und ja - natürlich auch Hobbyisten und Semipros etc.

Rode hat sicherlich auch so seine Probleme... die älteren NTGs verhielten sich je nach PreAmp nicht immer schön und entsprechend unzufrieden waren oft auch Nutzer.

Ob das Kleinmembran nun allerdings 7 oder 10cm lang ist interessiert in vielen Fällen niemanden wenn das Ergebnis überzeugen kann. Ich denke: man sollte das TF-5 vielleicht erstmal im Markt ankommen lassen und sich dann ggfs. selbst ein akustisches Bild von machen und entsprechend urteilen als im Vorfeld das Teil gleich grundlos "abzuwerten".
Bei Kameras schauen wir doch auch was letzten Endes hinten rauskommt und urteilen nicht primär aufgrund des Hersteller-Logos - wenn auch das leider häufig passiert, sich im A-B Vergleich bei identischen Settings oft aber nicht mehr ganz so klar darstellt.

Aber auch klar: In den Preisregionen sollten die Teile dann schon sehr gut performen weil die Konkurrenz da natürlich auch einige Derivate zu bieten hat.



Antwort von TomStg:

Ein abgestimmtes Stereopaar K184 von Neumann kostet zB bei Thomann 1150 Euro. Warum sollte irgendjemand dieses exzellente Referenz-Mikrofon zugunsten eines Rodeteils links liegen lassen?



Antwort von Frank B.:


Eigentlich schade das Rode hier in vielen Threads eher schlecht wegkommt - obwohl einige offenbar noch nicht mal entsprechende Mics am Mixer/der Kamera hatten.

Ich selbst nutze auch Rode Mics. Habe 2 NT3 (nicht verwechseln mit NTG3), die für meine Verhältnisse spitze sind. Da liegt eins im Preisbereich 180 Euro, was die Dinger definitiv auch wert sind. Ziemlich massiv, beinahe etwas unpraktisch für Videofilmer. Ich habe sie mir gekauft, weil sie durch Batteriespeisung nicht unbedingt auf Phantomspannung angewiesen sind, also recht flexibel einsetzbar sind und weil sie in diversen Tests ziemlich gut abschnitten. Ich hatte sie auch schon bei einigen Konzertmitschnitten im Einsatz und bin sehr angetan von ihnen.
Später wollte ich mir für meine Kamera ein NTG2 kaufen, habs zum Glück vorher Probe gehört und dann nicht genommen, weil ich mit der Qualität (Richtwirkung) gar nicht zufrieden war. Ich habe prinzipiell nichts gegen Rode, finde aber, dass es deren Ausrichtung bisher war, für Hobby und Semiproanwendungen, relativ preiswertes und qualitativ ordentliches Equipment anzubieten. Mit den hier vorgestellten Mikros fischen sie aber in ganz anderen Gewässern und da schwimmen schon die großen Haie.



Antwort von rush:


Ein abgestimmtes Stereopaar K184 von Neumann kostet zB bei Thomann 1150 Euro. Warum sollte irgendjemand dieses exzellente Referenz-Mikrofon zugunsten eines Rodeteils links liegen lassen?

Prinzipiell sicherlich ein Argument - aber vielleicht ist dieses "Rodeteil" ja auch gar nicht so verkehrt und den Preis ebenfalls Wert? Nur das eben Rode und nicht Neumann/Sennheiser/Schoeps drauf steht?

Die Markenbrille darf ab und an auch mal abgesetzt werden. Das macht doch weder die Neumänner schlechter noch tut es weh wenn ein vermeintlicher Hersteller von eher günstigeren Mic's jetzt versucht in anderen Gefilden zu wildern und preislich dort landet wo die Etablierten sich auch bewegen. Vielleicht sagt das ja dann wirklich was über die Qualität des kommenden Mic's aus?

Darüber hinaus (anderes Thema): Wenn es immer nur darum ginge die technische "Mikrofon-Referenz" zu verwenden, warum stehen dann in Studios und Aufnahmeräumen der Welt unzählige Mic's+Preamps herum? Genau... Färbung kann auch sexy und unglaublich spannend/Inspirierend sein für Künstler. Bei Kameras ist das sauberste/klinischste Bild auch nicht unbedingt das was uns am ehesten anspricht. Die Canon-Nutzer wissen das seit der 5DM2.

Ich habe im Tonkoffer oder für mobile Recording-Sessions auch diverse Mics unterschiedlichster Couler von verschiedensten Herstellern - und entsprechend der gewünschten Aufnahme wird das für meine Begriffe passende Tool gewählt.



Antwort von Frank B.:

Die Frage, ob die Rodes mit den Neumännern mithalten können, müsste an anderer Stelle geklärt werden. Mir geht es erstmal nur darum festzustellen, dass hier Opel einen Mercedes bauen will zum gleichen Preis wie ein Mercedes. Dann muss der Opel eben auch so sein wie ein Mercedes. Und dann ist halt immernoch die Frage, warum potenzielle Mercedeskäufer plötzlich einen Opel kaufen sollten.



Antwort von TonBild:



Rode hat sicherlich auch so seine Probleme... die älteren NTGs verhielten sich je nach PreAmp nicht immer schön und entsprechend unzufrieden waren oft auch Nutzer.

Ich selbst habe mal das Rode NT5 MP Stereo Set was ja von der Art vergleichbar mit dem neuen TF-5 Stereo Set ist, ausprobiert. Das Rauschen war bei leisen Instrumenten so groß das es sich dafür gar nicht verwenden ließ. Jetzt habe ich ein entsprechendes Set von Sennheiser mit dem ich sehr zufrieden bin.

Anhand der technischen Daten kann man ablesen das sich bei dem neuen Produkt gegenüber dem Rode NT5 MP Stereo Set das Rauschen stark verbessert hat aber immer noch nicht das Niveau der hochwertigen Sennheiser Mikrofone erreicht die schon viele Jahre auf dem Markt sind.

Also für mich kein Grund zu wechseln.

Bei den Grossmembran-Kondensatormikrofonen hat Rode Produkte im Sortiment mit denen ich zufrieden bin.

In der Werbung ist Rode sehr present. Aber ich kann nur dazu raten sich bei einem Mikrofon Kauf auch die Produkte von DPA, Shure, Neumann, Sennheiser, Schoeps und so weiter anzusehen die bei dem intensiven Marketing von Rode gerade in der Zielgruppe hier oftmals gar nicht so bekannt sind.



Antwort von TomStg:


In der Werbung ist Rode sehr present. Aber ich kann nur dazu raten sich bei einem Mikrofon Kauf auch die Produkte von DPA, Shure, Neumann, Sennheiser, Schoeps und so weiter anzusehen die bei dem intensiven Marketing von Rode gerade in der Zielgruppe hier oftmals gar nicht so bekannt sind.

+1!

Die Markting-Präsenz von Rode ist der einzige Grund, warum Rode ihre Mics verkauft. An der technischen Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit im rauhen Betrieb liegt es jedenfalls nicht. In den vielen Vergleichstests mit Sennheiser, Neumann, dpa usw gewinnt Rode kein einziges Mal.



Antwort von pillepalle:

Bei den vorgestellten Nieren könntet ihr sogar Recht haben. Die baut quasi jeder Mikrofonhersteller und da gibt es auch viele gute Alternativen. Stimmt natürlich auch das Rode bisher im Wesentlichen im unteren Preissegment angesiedelt ist und nicht alle Produkte top sind.
Aber in der Regel haben sie ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und ich denke das die beiden Nieren durchaus recht gut sein könnten.
Die meisten Mikrofonhersteller sind recht kleine Unternehmen wo vieles noch in Handarbeit hergestellt wird. Rode versucht da einen anderen Weg zu gehen und baut viel automatisiert. Vergleichbare 'Mikrofonfabriken' gibt es sonst vermutlich nur noch in China. Dadurch können sie auch größere Stückzahlen recht günstig anbieten, was zumindest bei den preiswerteren Produkten gut funktioniert.
Klar ist das Image in der Branche nicht so hoch angesehen, aber mit guten neuen Produkten könnte sich das durchaus ändern.

VG



Antwort von Frank B.:

Vielleicht wäre da aber die Hälfte des genannten Preises eher gerechtfertigt.



Antwort von pillepalle:

Für die Hälfte haben sie doch schon Produkte. Wie gesagt, ist nicht so unwahrscheinlich das sie ihr Geld wert sind. Ich denke auch die 1500,- sind der Listenpreis und der Straßenpreis könnte noch darunter liegen.
Wie gesagt, mit den Nieren haben sie viel Konkurrenz und da wird es sicher nicht leicht. Aber lass die mal was interessantere bauen, wie eine gute Achter Kapsel. Da gibt's nicht so viele von und die guten sind recht teuer.

VG



Antwort von rush:


Vielleicht wäre da aber die Hälfte des genannten Preises eher gerechtfertigt.

Sorry - aber woran machst Du sowas denn bitte fest? Da sträuben sich mir die Nackenhaare...
Vielleicht tangieren die Etablierten ja auch einfach auf zu "hohen" Rossen/Preisen" und Rode spielt die Schiene jetzt einfach mal selbstbewusst mit?

Im Bereich der "Markenklamotten" etwa bezahlt man häufig eher den Namen mit - erhält aber nicht zwingend immer auch automatisch ein wesentliches "Mehr" an Qualität oder unterstützt nicht immer auch bessere Produktionsbedingungen etc pp.

Ein Preis allein sollte doch hier nicht der primäre Indikator sein. Eine P4K zeichnet Dir 4k auf die Speicherkarte. Eine Canon, Red oder auch das 200€ China-Handy ebenso. Was ist nun gerechtfertigt? Klar hinkt der Vergleich - er hinkt aber genauso wenn man ein Produkt bereits vor der Markteinführung als völlig überteuert ansieht ohne es zu kennen. Bei einem 1000€ Standfuß für einen Monitor mag ich das ja ggfs. ebenfalls noch so sehen - über die Leistung des kommenden MAC's möchte ich mich dagegen aus Preisgründen allein keineswegs auslassen - weil das wenig Sinn macht.

Wer bereits "gute" Mikrofone sein Eigen nennt wird eh keinen Wechselbedarf haben - das ist nachvollziehbar. Ich sehe da auch eher keinen Bedarf an einem entsprechenden Kleinmembran Stereopaar - finde die Ankündigung und das Preisschild aber durchaus spannend... eben weil man es so selbstbewusst positioniert. Kann also zum Ladenhüter degradiert werden - oder aber sich in entsprechenden Vergleichen vielleicht auf Augenhöhe mit den Etablierten begeben. Wäre doch ganz cool - Konkurrenz belebt das Geschäft und ich habe nichts gegen Vielfalt.



Antwort von Frank B.:



Vielleicht wäre da aber die Hälfte des genannten Preises eher gerechtfertigt.

Sorry - aber woran machst Du sowas denn bitte fest? Da sträuben sich mir die Nackenhaare...

Ich wiederhole mich da gern nochmal in meinem oben gebrauchten Bild.
Falls ein Mercedes zu teuer sein sollte, kann man sich immer noch überlegen, ihn zu kaufen oder es zu lassen. Wenn aber ein Opel genauso teuer sein will wie ein Mercedes, muss das der Opel eben auch rechtfertigen. Jeder verkauft halt gern zum höchstmöglichen Preis. Wenn jemand das nicht tun will oder kann, wird es auf jeden Fall Gründe haben. Ich persönlich kaufe jedenfalls keinen Opel, wenn er genauso teuer und genauso ausgestattet wie ein Mercedes ist. Er müsste entweder billiger sein bei ähnlicher Gegenleistung oder wenn er genauso teuer ist, muss er ein Plus bei der Ausstattung haben. Nur so kann man im Grunde Interessenten dazu bewegen, die etablierte und in der Regel qualitativ bessere Konkurrenz zugunsten des eigenen Produkts zurück zu stellen.



Antwort von rush:

Für manche impliziert ein Benz möglicherweise nicht mehr unbedingt dieses Statussymbol welchen er für Dich eventuell noch hat... wenn der Benz dann vielleicht auch noch hypothetisch langweiliger aussieht und der Opel (ausnahmsweise) eleganter daherkommt - was spricht dagegen? Er muss dann also zwingend immer noch besser ausgestattet sein um Kaufanreize zu schüren? Soso - interessanter Blickwinkel.
Vielleicht haben die neuen Mics ja genau das Mehr an Plus an Transparenz oder so - ich kann das nicht abschätzen.

Markenbrille ab und an mal abnehmen. Nicht weil man selbst direkt umsteigen soll/muss - aber um den Horizont zu erweitern und zu gucken was es hinterm Tellerrand noch so gibt empfinde ich als Glück unserer Generation. Ich freue mich über neue Entwicklungen - selbst wenn ich bei weiten nicht mehr jede technische Spielstufe mitnehmen muss...

Sigma galt früher auch eher als Billigheimer in Hinblick auf Foto-Optiken... Heute bauen sie äußerst hochqualitative Objektive die in vielen Bereichen denen der Originalhersteller nicht nachstehen - teilweise gar deutlich innovativer sind.



Antwort von Frank B.:

Das war nur ein Bild, um die Zusammenhänge darzulegen. Ich kaufe auch keinen Mercedes. Allerdings will ich für meine Opel auch nicht so viel bezahlen müssen.



Antwort von pixelschubser2006:

Also den Preis der Rode finde ich auch selbstbewußt - but why not? Vielleicht sind die Teile tatsächlich ihr Geld wert! Das Bashing gegen diese Marke kann ich nicht nachvollziehen, vor allem die ganz bösen Sprüche. Ich hab ziemlich viele bezahlbare Mikros im Bestand, die ich für bestimmte Zwecke einsetze. Vielleicht fehlt mir die Tonstudio-Erfahrung um was am Klang zu meckern, aber an der Verarbeitung gibt es nicht das geringste zu meckern. Auch die Zuverlässigkeit ist ohne Fehl und Tadel.
Wenn hier gesagt wird, ein Rode hätte noch nie einen Stich in Tests gemacht, der ist offenbar nicht ganz richtig informiert. Der Dauerbrenner NT1-A kombiniert anständige akustische Eigenschaften mit hervorragender, konstanter Fertigungsqualität und gewinnt in seiner Preisklasse jeden Test. Billiger sind Chinakracher, und selbst das zwar immer noch preiswerte, dennoch fast doppelt so teure Sennheiser MK4 degradiert das NT1a nicht. Das M3 gilt als ebenbürtig zum Vorbild AKG C1000, so daß hier der persönliche Geschmack entscheidet. Übrigens habe ich das M3 auch schon als Reporter-Mic mit meinem MD421 verglichen und muss feststellen: Es ist kein fauler Kompromiss, niemals wird es in einer Produktion Probleme machen, weil das Ergebnis nicht akzeptiert würde. Gleiches gilt auch für NTG2 bzw. 3, die in der Praxis den gleichen Job machen wie mein K6/M66. Kenne viele Kollegen, wo die NTGs problemlos und unauffällig für den ÖR-Broadcast im Einsatz sind.
Die Autovergleiche sind etwas unfair, denn bei Autos entscheidet das Image weit mehr, vor allem auch beim Wiederverkauf, der die Kalkulation beeinflusst. Das ist bei Mikros deutlich entspannter. Ich gebe ja zu, wenn ich deutlich höherpreisige Modelle bräuchte würde ich eher ein preiswertes Neumann nehmen. Und die Preise, die inzwischen einge Chinesen für MKH416-Clones aufrufen, sind doch abenteuerlich.
Ich finde es jedenfalls gut, wenn Hersteller sich mit Edelprodukten aufwerten. Erstmal profitiert von der Grundlagenforschung langfristig die gesamte Modellpalette, und zum anderen sorgt es für Wettbewerb. Freuen wir uns doch einfach, daß die Auswahl am Markt so enorm groß ist, und wir inzwischen für nen schmalen Taler tolle Mikros bekommen, die es vor 20 Jahren nie gegeben hätte. Damals gab es nämlich keine billigen Hersteller in akzeptabler Qualität! Und Rode war mit Sicherheit DER Hersteller, der das Feld von hinten aufgerollt hat.



Antwort von pixelschubser2006:

Also den Preis der Rode finde ich auch selbstbewußt - but why not? Vielleicht sind die Teile tatsächlich ihr Geld wert! Das Bashing gegen diese Marke kann ich nicht nachvollziehen, vor allem die ganz bösen Sprüche. Ich hab (zumindest für einen VJ) ziemlich viele bezahlbare Mikros im Bestand, die ich für bestimmte Zwecke einsetze. Vielleicht fehlt mir die Tonstudio-Erfahrung um was am Klang zu meckern, aber an der Verarbeitung gibt es nicht das geringste zu meckern. Auch die Zuverlässigkeit ist ohne Fehl und Tadel.
Wenn hier gesagt wird, ein Rode hätte noch nie einen Stich in Tests gemacht, der ist offenbar nicht ganz richtig informiert. Der Dauerbrenner NT1-A kombiniert anständige akustische Eigenschaften mit hervorragender, konstanter Fertigungsqualität und gewinnt in seiner Preisklasse jeden Test. Billiger sind Chinakracher, und selbst das zwar immer noch preiswerte, dennoch fast doppelt so teure Sennheiser MK4 degradiert das NT1a nicht. Das M3 gilt als ebenbürtig zum Vorbild AKG C1000, so daß hier der persönliche Geschmack entscheidet. Übrigens habe ich das M3 auch schon als Reporter-Mic mit meinem MD421 verglichen und muss feststellen: Es ist kein fauler Kompromiss, niemals wird es in einer Produktion Probleme machen, weil das Ergebnis nicht akzeptiert würde. Gleiches gilt auch für NTG2 bzw. 3, die in der Praxis den gleichen Job machen wie mein K6/M66. Kenne viele Kollegen, wo die NTGs problemlos und unauffällig für den ÖR-Broadcast im Einsatz sind.
Die Autovergleiche sind etwas unfair, denn bei Autos entscheidet das Image weit mehr, vor allem auch beim Wiederverkauf, der die Kalkulation beeinflusst. Das ist bei Mikros deutlich entspannter. Ich gebe ja zu, wenn ich deutlich höherpreisige Modelle bräuchte würde ich eher ein preiswertes Neumann nehmen. Und die Preise, die inzwischen einge Chinesen für MKH416-Clones aufrufen, sind doch abenteuerlich.
Ich finde es jedenfalls gut, wenn Hersteller sich mit Edelprodukten aufwerten. Erstmal profitiert von der Grundlagenforschung langfristig die gesamte Modellpalette, und zum anderen sorgt es für Wettbewerb. Freuen wir uns doch einfach, daß die Auswahl am Markt so enorm groß ist, und wir inzwischen für nen schmalen Taler tolle Mikros bekommen, die es vor 20 Jahren nie gegeben hätte. Damals gab es nämlich keine billigen Hersteller in akzeptabler Qualität! Und Rode war mit Sicherheit DER Hersteller, der das Feld von hinten aufgerollt hat.



Antwort von Frank B.:

Das widerspricht aber gar nicht so sehr dem, was ich sagte. Ich bin auch der Meinung, dass Rode seine Berechtigung hat. Ich freue mich ebenfalls darüber, dass man für relativ wenig Geld heute solch gute Qualität bekommt. Allerdings reden wir eben hier bei den besprochenen Rode Mics nicht vom schmalen Taler, sondern von einem ziemlich handfesten Preis. Da kann ich jedenfalls nicht in Jubel ausbrechen. Und klar würden wir wahrscheinlich in sehr großer Mehrheit lieber Sennheiser oder Neumann kaufen, wenn wir schon so viel Geld dafür ausgeben können. Die gibt es eben in diesem Preisbereich schon. Genau das ist der Punkt.



Antwort von pixelschubser2006:

Ich bin gespannt, was die bieten. Das NTG-3 soll nach allgemeiner Ansichtung dem 416 in etwa ebenbürtig sein, kostet aber nur knapp die Hälfte. Da darf man gespannt sein, was die "Kleinen" so bieten. Allerdings hätte ich es durchaus begrüßt, wenn Rode mal einen kleinen Ableger des NTG-3 gebaut hätte. Bei Sennheiser gehören ALLE Kleinmembran-Echt-Kondensator zur MKH-Reihe. Scheint sich also bewährt zu haben. Befremdlicher finde ich da die Preisgestaltung einiger Evolution-Modelle, die für 400 Euro "nur" Elektret bieten, worauf obendrein nicht direkt hingewiesen wird. Wenn man sich die Kritiken so durchliest, scheinen aber auch diese Modelle ihr absolut Geld wert zu sein!

Unabhängig vom konkreten Modell finde ich, ein Pärchen Kleinmembran-Kondensatoren extrem nützlich. Ich habe mir neulich ein Rode M5-Stereoset für Atmo-Aufnahmen im Publikum bei Konzerten zugelegt. Beim ersten Einsatz (Sportveranstaltung in kleiner Halle) haben sie sich schon bewährt, in Kürze kommen sie bei einem Klassik-Konzert in einer Kirche zum Einsatz. Ganz sicher spielt schon bei diesen Lowend-Modellen das Können eine weitaus größere Rolle als die Technik. Da ich diesbezüglich auch noch Anfänger bin, brauche ich nix teures ;-)



Antwort von Frank B.:

Es gibt ja auch von anderen Herstellern noch abgestimmte Stereopärchen und Einzelmikrofone zum relativ günstigen Preis.
Der russische Hersteller Oktava hat z. B. sowas, was wohl durchaus auch mit teureren Konkurrenten mithalten kann. Glaube, Frank G. nutzt sowas und ist damit zufrieden, wenn ich mich hoffentlich richtig erinnere an einen Beitrag von ihm. Muss für unsere hauptsächlichen Anwendungen vielleicht auch nich immer Rode sein und sicher auch nicht gleich Sennheiser oder Neumann.



Antwort von Onkel Danny:

Ich kenne natürlich jetzt auch nicht jedes Rode Mic, aber die haben schon ein paar richtige gute im Programm.
Dank präziser Massenfertigung, können die auch den Preis, bei entsprechender Qualität halten.

Für ein Quentchen mehr an Quali, muss man manchmal schon kräftig in die Tasche greifen.
Und für Privat, ist das schlicht unnötig.

Ein Schoeps in blau, kostet nicht wegen der Farbe soviel Geld. Sondern wegen dem Namen,
der Kleinserienfertigung und dem letzten Quentchen.

Sennheiser haben über 800 Angestellte und die müssen auch bezahlt werden...
Dafür bekommt man aber auch was für sein Geld.

Doch ab und zu mal über den Tellerrand zu schauen, schadet sicher nicht.

Das Rode anfangs etwas höher einsteigt ist verständlich, wir werden sehen, wie sich das alles entwickelt,
Preis, Leistung etc..

greetz




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update am 16.September 2019 - 18:02
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