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Premiere CS5: 1080p30 in 25p



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Frage von M4gns:


Hallo zusammen,

Ich habe demnächst ein Projekt mit Laufsport-Aufnahmen, welches mit der PMW 200, EX1(R), 5DMkIII und Gopro 3 gedreht wird. Schnitt mit Premiere CS 5. Produkte: mehrere Trailer für PC-Verwendung, Film auf Bluray.

1. Lohnt sich 1080p30 statt 1080p25 hinsichtlich der höheren Bewegungsschärfe?

2. Ist eine Konvertierung von 1080p30 auf 25p einigermaßen "verlustfrei" möglich? (für Bluray)

3. Wenn ja, welche Rendereinstellung wären hier in Premiere zu empfehlen? (mir sind Stichworte wie "uncompressed", "resampling off" begegnet, weiß allerdings nicht, was die optimale Lösung ist)
Als Formatvorlage XDCAM HD422 wählen?

Herzlichen Dank!



Antwort von TomStg:

Zu 1. und 2.: nein.
Du brauchst zu Deinem Zweck die höchste Bewegungsauflösung, die alle Kameras ohne späteres Wandeln aufnehmen können.

Deshalb filmst Du mit allen Kameras entweder in 1080p50 oder in 1080i50 Letzteres wird verwirrenderweise auch 1080i25 genannt.

Die 5D kann leider nur 720p50 oder 1080p25. Deshalb ist sie für Deinen Zweck eher ungeeignet. Denn bei 720p50 müsste später auf der TimelineTimeline im Glossar erklärt hochskaliert werden und bei 1080p25 bekämst Du wegen der halben Bewegungsauflösung schnell ruckelnden Bilder. Wenn möglich, suche Dir für die 5D eine Ersatzkamera, die entweder in 1080p50 oder 1080i50 (1080i25) aufnimmt.

Nach dem Import des Materials ins Projektfenster ziehst Du einen Clip unten rechts in diesem Fenster auf das Icon "Neues Objekt" links neben Papierkorbsymbol. Premiere erstellt dann automatisch die richtige Sequenzeinstellung. Falls Du vorher abweichende Projekt-Einstellungen gemacht hast, fragt Premiere nach, welche verwendet werden soll. Du bestätigst, dass Premiere ändern darf.

1080p50-Aufnahmen sind wg ihrer Vollbilder in maximal möglicher Auflösung später besonders universell verwendbar. Nach dem fertigen Schnitt kannst Du in Premiere für den Export die verschiedenen Render-Vorgaben auswählen, die Du für Youtube/Vimeo oder für eine BluRay-Disk brauchst.



Antwort von dienstag_01:

Ich würde 25p drehen. Es gibt soviele Filme, in denen gerannt wird ;)





Antwort von Alf_300:

fÜR Blu Ray und Internet geh 30 (29,97) auch



Antwort von dienstag_01:

Natürlich, nur Umrechnen bringt Verluste ;)



Antwort von Alf_300:

Soweit ich gesehen habe kann er 30



Antwort von M4gns:

Leider unterstützt nur die GoPro 1080p50, die 5D kann bezügl. 50i nur schwer ersetzt werden. Daher bleiben 1080p25, 1080p30 und 720p50 zur Auswahl, wobei ich eigentlich gerne FullHDFullHD im Glossar erklärt ausgeben will.

"fÜR Blu Ray und Internet geh 30 (29,97) auch"
Kann das 1080p30-Material (29,97p) also verlustfrei als 29,97i auf Bluray gebrannt werden?
Wenn ja, wäre 1080p30 demnach kein "guter" Kompromiss zwischen einer möglichst hohen Bild- als auch Bewegungsauflösung (also zwischen 1080p25 und 720p50)?



Antwort von dienstag_01:

Ich bin mir nicht sicher, inwieweit TVs in Europa 30fps unterstützen. Gibt bestimmt einige, aber ob es soviele sind, dass man darauf vertrauend eine BR produzieren sollte, keine Ahnung.

Ansonsten würde ich grundsätzlich nicht ausschließlich auf der Basis gerade mal vorhandener Kameras Festlegungen treffen, die auch die Bildästhetik beinflussen. Umgekehrt wird ein Schuh draus, wie soll es aussehen, was brauche ich, was habe ich, wo geh ich Kompromisse ein und wo nicht. Wird manchmal vergessen ;)



Antwort von beiti:

Kann das 1080p30-Material (29,97p) also verlustfrei als 29,97i auf Bluray gebrannt werden? Beim Brennen entsteht noch kein Verlust. Allerdings hängt die Endqualität ein bisschen davon ab, wie die Bildverarbeitung des Fernsehers mit dem Material umgeht. Das Dumme ist halt, dass man das Material zwecks Blu-ray-Kompatibilität als 29,97i (59,94i) kennzeichnen muss, obwohl es in Wahrheit 29,97p ist. Schlimmstenfalls, also wenn der Fernseher es überhaupt nicht richtig erkennt und ein überflüssiges Deinterlacing daran versucht, verliert man die halbe Vertikalauflösung.
Dasselbe Problem hat man natürlich auch mit 25p. Direkt progressiv in 1080er-Auflösung auf Blu-ray brennen kann man nur 24p oder 23,976p.

wäre 1080p30 demnach kein "guter" Kompromiss zwischen einer möglichst hohen Bild- als auch Bewegungsauflösung (also zwischen 1080p25 und 720p50)? 30p ist ein bisschen flüssiger als 24p oder 25p, aber so richtig groß ist der Unterschied nicht. Der große Sprung in Sachen Bewegungsdarstellung kommt erst mit 50p.

Ironischerweise sehen heute oft 24p-Aufnahmen am geschmeidigsten aus - weil nämlich die meisten neueren Fernseher eine Bewegungsglättung vornehmen, also Zwischenbilder berechnen. (Filmfreaks hassen das, aber es ist meist voreingestellt - und nur die wenigsten Fernseher-Besitzer stellen selber irgendwas um.)
Mit 25p oder 29,97p, jeweils getarnt als Interlace-Format, funktionieren diese Tricks nicht.

Ich bin mir nicht sicher, inwieweit TVs in Europa 30fps unterstützen. Gibt bestimmt einige, aber ob es soviele sind, dass man darauf vertrauend eine BR produzieren sollte, keine Ahnung. Mit Blu-ray ist das fast nie ein Problem; alle HD-tauglichen Fernseher und Player in Europa können auch die amerikanischen Formate wiedergeben.

Wenn allerdings auch noch DVDs gebrannt werden sollen, sieht es wieder anders aus; da sind auch noch viele ältere Geräte im Umlauf, so dass man sicherheitshalber bei 50i bleiben sollte.




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