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Panasonic S5 - Allgemeine Fragen, Tipps und Tricks, Zeig deine Bilder/Videos usw.



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Frage von roki100:


Hallo S5ler,

In diesem Thread kann alles rein was mit der S5 Kamera zu tun hat. Von Tipps und Tricks, aber auch Fragen...Gerne kannst Du auch deine Bilder/Videos zeigen die Du mit der S5 gemacht hast und toll findest.

Ich finde die Kamera sehr interessant. Für Filmen und Fotografie benutze ich sehr gerne auch Canon FD und EF Linsen. Bin sehr froh, dass die Linsen sich auf L-Mount Adaptieren lassen.
Für Filmen nutze ich klar VLOG. In Verbindung mit NinjaV finde ich ProRes RAW super. Auch die Kamerainterne Codecs sind sehr gut.

VG



Antwort von cantsin:

Behind-the-scenes-Video der Kommunalwahl-Kampagne einer (niederländischen) Partei, damals nur intern verwendet:

https://vimeo.com/743571686



EDIT: Und hier noch ein Beispiel für den Einsatz der S5 (mit Sigma 28-70mm/2.8) für Event- bzw. dokumentarisch-journalistische Fotos, wobei der AF (als Single-AF entweder im sehr präzisen "Pinpoint"- oder im Gesichtserkennungs-Modus) sehr gut und zuverlässig funktioniert, solange man keine schnellen Serienbilder schiesst bzw. Tracking-AF braucht.

https://www.doorbraak.eu/housing-corpor ... d-renters/



Antwort von roki100:

@cantsin, hast Du bei dem Video oben, Davinci eigenen NR (Farbrauschen/Chroma) benutzt? Dazu folgendes:

zB. "Spaital NR" Mode "Faster" Radius "Small". Zoomt man näher (zoom 400%) sieht man das:
Bildschirmfoto 2022-08-25 um 15.50.12.png (VLOG 10Bit 422...)

Im Vollbild (kein zoom) sieht man das auch und zwar bei verschiedene Farben (zB. Bilderrahmen rot und die Wand dahinter Blau) sieht man weiße Kontur drumherum.

Verwendet man also NR Faster/Small, hat man diese Blockartige Artefakte (ähnlich wie das, was man eigentlich von BRAW und zB. blauen Himmel kennt...), zu sehen wenn man näher zoomt und im Vollbild sind die Konturen weiß.
Das bedeutet, dass der kamerainterner NR Prozess bei Blackmagic Kameras mit BRAW, nichts anderes ist: NR Mode "Faster" Radius "Small" ?

Das ist auch nicht immer zu sehen, nur bei bestimmte Lichtverhältnisse, Farbe usw.

Ändert man nun Mode auf "Better" Radius auf "Large" sind die Artefakte weg: Bildschirmfoto 2022-08-25 um 15.57.44.png Mir ist das erst mit der S5 aufgefallen. Mit der G9 zB. habe ich das so noch nicht gesehen.








Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
@cantsin, hast Du bei dem Video oben, Davinci eigenen NR (Farbrauschen/Chroma) benutzt? Dazu folgendes:
Nein, keinerlei Rauschfilterung. Der Frame, den Du da gepostet hast, stammt auch AFAIK gar nicht aus dem obigen Video...



Antwort von roki100:

Ich dachte ich sehe das auf dem Bild, an den Rändern, scheint aber nicht das selbe zu sein^^
Bildschirmfoto 2022-08-27 um 18.47.27.png Wie dem auch sei, auf jeden Fall ist in DaVinci NR "Better" Radius "Large" zu empfehlen, denn das andere macht Blockartige Artefakte.



Antwort von cantsin:

So sieht das Bild in der Master-Datei (DNxHR HQX) aus:
mpv-shot0002.jpg Kann da keine Artefakte erkennen (ausser natürlich dem Sensorrauschen auf der zweiten nativen ISO 4000).

Wobei gerade die Tatsache, dass die Kamera das Bild so wenig prozessiert, und weder künstlich entrauscht/glättet, noch künstlich überschärft, IMHO/AFAIK ein absolutes Alleinstellungsmerkmal bei Hybridkameras dieser Preisklasse ist. Ein vergleichbares Bild kriegt man, bei interner Aufnahme und mit den eingebauten Codecs, ansonsten nur mit Blackmagic-Kameras in ProRes-Log. (Sony und Fuji, die beiden anderen Hybridkamera-Marken, mit denen ich Praxiserfahrung habe, prozessieren auch ihr Log-Material sehr stark.)
roki100 hat geschrieben:
Wie dem auch sei, auf jeden Fall ist in DaVinci NR "Better" Radius "Large" zu empfehlen, denn das andere macht Blockartige Artefakte.
Das Video ist, wie gesagt, völlig ohne Rauschfilter prozessiert. Wenn ich entrausche, dann sowieso nur mit Neat. (Den eingebauten Denoiser von Resolve habe ich noch nie in einem Video verwendet. Nur einmal getestet, und direkt verworfen, weil er bei temporal denoising extreme Waber-Artefakte macht.)



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Wobei gerade die Tatsache, dass die Kamera das Bild so wenig prozessiert, und weder künstlich entrauscht/glättet, noch künstlich überschärft, IMHO/AFAIK ein absolutes Alleinstellungsmerkmal bei Hybridkameras dieser Preisklasse ist. Ein vergleichbares Bild kriegt man, bei interner Aufnahme und mit den eingebauten Codecs, ansonsten nur mit Blackmagic-Kameras in ProRes-Log. (Sony und Fuji, die beiden anderen Hybridkamera-Marken, mit denen ich Praxiserfahrung habe, prozessieren auch ihr Log-Material sehr stark.)
Das war auch eines der Gründe warum ich die Kamera gewählt habe. Außerdem hat man sehr viel Details in den Highlights, ebenso im Schattenbereich (natürlich wenn man in RAW aufnimmt). Hier ein Beispiel: viewtopic.php?f=5&t=156413&p=1148960#p1148960



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Witzig
Zuerst schreibst du jahrelang darüber wie unnötig Fullframe zum filmen und fotografieren doch ist, weil MFT für Alles auch mehr als reicht.
Kaum hast du selber eine Fullframe, ist natürlich sonnenklar das MFT wegen ein paar kleinen ausgebrannten Highlights aber heute gar nicht mehr geht.

Ein wenig wie ein Gummiball der sich von einer Ecke in die andere pfeffern lässt…

Solche ganz plötzlichen Sinneswandel kann ich einfach gar nicht wirklich ernst nehmen..

Mit deiner Pocket und dem richtigen Licht am richtigen Ort brennen die Highlights auch nicht aus…
Aber egal, viel Spass mit der tollen S5..
Gruss Boris
,



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Kaum hast du selber eine Fullframe, ist natürlich sonnenklar das MFT wegen ein paar kleinen ausgebrannten Highlights aber heute gar nicht mehr geht…;))))
Wo liest Du das? Wach auf Du schliffst noch und träumst ;) Ich filme sehr gern mit MFT durch den Sucher mit Ray-Ban Sonnenbrille in SloMo 😎
Mit FullFrame filme ich meine Katze ;)



Antwort von roki100:

Wer etwas besseren/zuverlässigen Video AutoFocus möchte, der sollte 4.1K und 60p ProRes RAW mal testen.

Warum sagt mir das keiner? ;)

Nachdem ich es getestet habe (Video ca. 10Min und kein einziges unscharfes Bild, Kopf/Gesicht war stets im Focus - mit Objektiv Lumix S 50mm F1.8), bin ich mir sicher, dass ich auf DJI RS3 Pro + Lidar AF doch verzichten kann (wollte ich den kommenden Dienstag bestellen) und bei meinem quasi unkaputtbaren stabilen zuverlässigen Crane 2 bleiben werde.

Ich wollte eigentlich Rauschverhalten testen und da ich von meine anderen Kameras gewöhnt bin immer manuell zu Fokussieren, habe ich natürlich reflexartig auch bei der S5/Objektiv den Focusring gedreht (alles umsonst) und dachte, ich wäre selbst der den Focus immer trifft^^ Es war aber tatsächlich der AF bei der S5 eingeschaltet und alles passte.... hab das erst (ein paar Minuten) später gemerkt, weil keine Focuspeaking zu sehen war.

Das der AF so zuverlässig funktioniert, hätte ich echt nicht gedacht. Entweder ist der AF wirklich sehr zuverlässig, oder es war alles einfach nur Zufall.

Außerdem ist FilmConverter für FCPX einfach toll und kann es nur weiterempfehlen. Die FC.-Camera-Settings für S5 (VLOG) ist ausgezeichnet.



Antwort von roki100:

Canon FD 35-105mm F3.5
Bildschirmfoto 2022-09-02 um 23.22.31.png



Antwort von Bildlauf:

Zwei Sachen bei der S5, die ich gerne anders hätte. Ich vergleiche natürlich stark mit den GH5"s, die noch in meinem Besitz und in der Nutzung sind. Alles meine Sicht natürlich.

1) Der Micro HDMI ist nervig, Ein Kabel ist mir schon gebrochen innerhalb von 6 Monaten. Da ich nur monitore und nicht Rekorde ist es aber nicht überdramatisch.
Bei der GH5 mit Full Size HDMI in drei Jahren nicht einmal gebrochen.

2) Der Stabi der Gh5 ist besser. Aber der Stabi der S5 ist auch wirklich gut, nur ist halt etwas limitierter.

Ich behalte auch meine GH5"s, nutze die Cams für alles was mit Auftrag aus der freien Wirtschaft zu tun hat. Da ist sie bewährt und die Leute sind happy. Und ich bekomme meinen Gimbal-like mäßigen Kram mit der Gh5 hin durch den Stabi, den die wollen. Und in diesen Kontexten gibt es ja meistens auch keine Lichtprobleme. Und der Look der Gh5 passt da gut rein, die mögen die Farben etc.

Für Musik/"Kunst" (Konzerte, Musikvideos, kleine Filmchen etc.) ist die S5 allerdings ausnahmslos meine erste Wahl, wegen der ISO Reserven und dem Look und der Hintergrundunschärfe. Wird richtig gut angenommen das Material! GH5 auch cool, aber irgendwie nicht so stark wie S5.

Also bin sehr zufrieden mit der S5, vermisse bis auf die beiden Punkte oben nichts. Akkus der S5 halten merkbar länger.
Ich als LongGOP Filmer vermisse auch keine anderen Codecs, und dann müssen die Dateien halt mal optimiert werden im Schnitt, damit man flüssig schneiden kann. Dafür spare ich mir die Zeit für Datentransfer und spare Speicherkapazität, die höhere Codes verursachen.

Also mein S5 Fazit = Super Kamera mit tollem Preis/Leistungsverhältnis.








Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
1) Der Micro HDMI ist nervig, Ein Kabel ist mir schon gebrochen innerhalb von 6 Monaten. Da ich nur monitore und nicht Rekorde ist es aber nicht überdramatisch.
Nitze Cage und dann das hier: http://nitze.hk/index.php?route=product ... uct_id=393 problem gelöst ;)

Das andere stimmt schon, die GH5(II)/G9 haben definitiv besseren Stabi (wird auch von anderen als beste Body-IS bewertet). Hat wahrscheinlich etwas mit größerem Sensor zu tun.



Antwort von Bildlauf:

roki100 hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
1) Der Micro HDMI ist nervig, Ein Kabel ist mir schon gebrochen innerhalb von 6 Monaten. Da ich nur monitore und nicht Rekorde ist es aber nicht überdramatisch.
Nitze Cage und dann das hier: http://nitze.hk/index.php?route=product ... uct_id=393 problem gelöst ;)

Das andere stimmt schon, die GH5(II)/G9 haben definitiv besseren Stabi (wird auch von anderen als beste Body-IS bewertet). Hat wahrscheinlich etwas mit größerem Sensor zu tun.

Ich habe leider keine Cage, da ich einen Batteriegriff nutzen muss. Wegen längerer Akkulaufzeit, Handling und vor allem Gewicht unten.
Denn durch den Monitor oben und die schweren Sigmas ist das System schnell kopf und vorlastig.

Das habe ich gelöst, in dem ich unten noch einiges angebracht habe, wie zb zwei ausgediente NPF Akkus (sozusagen als Kiel wie beim Schiff) und noch diese Schiene wo ich eine Lampe drauf habe, was praktisch ist für schnell mal Licht brauchen.
Siehe Video:

https://www.dropbox.com/s/jvfrzpfas2dd5 ... 3.mp4?dl=0

Würde es einen Cage geben, der den Batteriegriff mit umschließt, würde der sofort im Warenkorb landen, eben um die Lampe anders anbringen zu können und vor allem wegen der HDMI-Sicherung, weil der Micro HDMI halt anfällig ist. Und weil ich dann unten per Schrauben noch Gewicht anbringen kann.
Habe so ein Cage noch nicht entdeckt.

Richtig happy bin ich damit auch noch nicht, es funktioniert zwar gut, ist gewichtmäßig ausgewogen, aber sieht halt etwas abenteuerlich aus :-) Ist mehr so ein optisches Ding. Obwohl die Leute einen gerne drauf ansprechen, was das für eine Apparatur sei.... :-)



Antwort von cantsin:

Vielleicht noch das Postscriptum dazu, dass die S5 IMHO die beste Foto-/Hybridkamera in ihrer Preisklasse ist, weil auch die Fotofunktionalität (bis auf Tracking-AF) ohne Abstriche für den professionellen Einsatz taugt und auf demselben funktionalen und ergonomischen Niveau ist wie Mittelklasse-Vollformat-Spiegellos-Kameras von Sony (A7iii/iv), Canon (R6) und Nikon (Z6/ii).

Bei Panasonic ist IMHO die Menüstruktur, Programmierbarkeit von Knöpfen und Rädern sowie Programmierbarkeit von Custom Modes sogar besonders gut gelöst. Man hat dadurch eine Kamera, die genau das tut, was man will und sich beim Einschalten bei aktivem Custom Mode in einem garantierten Betriebszustand/einer garantiert unverdrehten Konfiguration befindet und sogar Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit immer auf die ursprünglich gespeicherte Standardeinstellung zurücksetzt - gerade für Dokumentar- und Schnappschussfotografie ein Feature, das man nicht hoch genug schätzen kann.

Panasonic hat es auch sehr gut hingekriegt, Video- und Fotokonfigurationen in ein übersichtliches und logisches Kameramenü zu packen.

Alles, was es an der Kamera zu bemängeln gibt (AF, EVF-Auflösung, Micro-HDMI, fehlender focus assist während der Videoaufnahme) ist daher immer noch Jammern auf hohem Niveau. Faktisch ist die Kamera eine Budget-Leica SL2s zum Dumpingpreis.



Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Ich habe leider keine Cage, da ich einen Batteriegriff nutzen muss. Wegen längerer Akkulaufzeit, Handling und vor allem Gewicht unten.
Ich habe die G9 auch so benutzt (kein Cage nix, nur Batteriegriff unten) und fand es auch super was Akkulaufzeit betrifft. Wahrscheinlich würde ich die S5 auch so benutzt, wenn die intern RAW könnte...

Es ist auch nicht so, dass ein Akku in der Kamera wenig Akkulaufzeit hat und wenn er leer ist, lässt sich schnell durch einen voll geladenen Akku ersetzten.

Mit Cage ist schon etwas anderes, gerade wegen micro HDMI und wenn man NinjaV/ProRes RAW oder VideoAssist/BRAW nutzen möchte, sollte man mM. schon allein wegen HDMI Lock die Kamera in Cage packen. Es ist auch sicherer, wenn der NinjaV an den Cage angebracht wird, statt an Blitzschuh direkt an der Kamera - es ist stabiler, irgendwie auch bequemer usw. An den Cage lässt sich auch mehr drauf schrauben (Griffe, links und rechts, top handle...).Cage schützt auch ein bisschen die Kamera. Nur der Kamera-Bildschirm lässt sich nicht ganz drehen (wenn es aufgeklappt ist und auf der linken Seite drehen geht dann nicht, da HDMI Lock / Kabel im weg ist...mich stört das nicht, weil ich den Bildschirm eigentlich nur fürs Menü benutze und oben drauf ist NinjaV...und wenn ich Gimbal benutze, nehme ich die Kamera aus dem Cage - geht schnell - unkompliziert - eine schraube). Bei mir ist zusätzlich links noch ein Griff, so kommt man mit der Hand nicht gegen das HDMI Kabel - schützt auch ein bisschen: Bildschirmfoto 2022-09-05 um 22.12.14.png
Es gibt auch Batteriegriff bzw. power top handle zB.:
https://www.bhphotovideo.com/c/product/ ... _pack.html

Musst Du wissen...

Übrigens, sollte da mal was kaputt gehen, ist die HDMI Buchse nicht so nah an Chip wie man es zB. von OG BMPCC kennt... Bildschirmfoto 2022-09-05 um 21.49.08.png Oder "S5 Motherboard MCU Motherboard PCB" neu kaufen: https://de.aliexpress.com/i/10050032515 ... pt=glo2deu



Antwort von Bildlauf:

@roki100
Es ist schon interessant mit einem Cage, aber ich will auf den Batteriegriff unten nicht verzichten.
Irgendwie muss ich mich da noch finden. Mit der GH5 ist das anders, weil die Objektive kleiner sind und das Vorlastproblem nicht existiert.
Für die GH5 gibt es einen Cage, der den Batteriegriff mit einschloß.
Ich benötige den zweiten Akku, einfach damit man länger durchfilmen kann, klar geht ein Wechsel schnell, aber so ist bequemer, aber eben auch Gewicht unten und auch für die Handlichkeit. Filmt sich einfach besser.

Im Falle einer Reparatur, muss man da das ganze Mainboard tauschen, kann ich nicht einfach eine neue Buchse angelötet werden?
Bin kein Elektroniker, vielleicht kostet das mehr Arbeitszeit als ein neues Mainboard einbauen.



Antwort von Bildlauf:

cantsin hat geschrieben:
Vielleicht noch das Postscriptum dazu, dass die S5 IMHO die beste Foto-/Hybridkamera in ihrer Preisklasse ist, weil auch die Fotofunktionalität (bis auf Tracking-AF) ohne Abstriche für den professionellen Einsatz taugt und auf demselben funktionalen und ergonomischen Niveau ist wie Mittelklasse-Vollformat-Spiegellos-Kameras von Sony (A7iii/iv), Canon (R6) und Nikon (Z6/ii).

Bei Panasonic ist IMHO die Menüstruktur, Programmierbarkeit von Knöpfen und Rädern sowie Programmierbarkeit von Custom Modes sogar besonders gut gelöst. Man hat dadurch eine Kamera, die genau das tut, was man will und sich beim Einschalten bei aktivem Custom Mode in einem garantierten Betriebszustand/einer garantiert unverdrehten Konfiguration befindet und sogar Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit immer auf die ursprünglich gespeicherte Standardeinstellung zurücksetzt - gerade für Dokumentar- und Schnappschussfotografie ein Feature, das man nicht hoch genug schätzen kann.

Panasonic hat es auch sehr gut hingekriegt, Video- und Fotokonfigurationen in ein übersichtliches und logisches Kameramenü zu packen.

Alles, was es an der Kamera zu bemängeln gibt (AF, EVF-Auflösung, Micro-HDMI, fehlender focus assist während der Videoaufnahme) ist daher immer noch Jammern auf hohem Niveau. Faktisch ist die Kamera eine Budget-Leica SL2s zum Dumpingpreis.
Sehe ich auch so, die S5, aber auch GH5 und vielleicht insgesamt Panasonic bietet sehr viel für das Geld. Ich habe manchmal den Eindruck, daß Panasonic nicht so angesagt ist wegen des Image.
Ich habe mal mit einem Panasonic Mitarbeiter zufällig gesprochen, der mir sagte sinngemäß, Panasonic backt sich ein Ei auf die Kamerasparte, juckt die nicht, was die Leute denken, weil die großen Gelder mit anderen Dingen gemacht werden, wie Entertainment, Kühlsysteme, Halbleiter, Sachen für Fabriken etc. Die machen das mehr "just for fun", geben sich diesem ganzen Hype Ding nicht so hin. Das sagte er mir so. Kann man so oder so bewerten.
Sony zb hingegen soll sehr hohe Anteil ihres Umsatzes aus der Kamerasparte generieren und Canon versteht sich von selbst, daß Drucker etc. nur ein Nebenbereich sind.
Ich treffe auf jeden Fall auf wenige Panasonic Filmer/Fotografen, die meisten haben eben doch eine Sony oder Canon am Start, so nehme ich das wahr.



Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Im Falle einer Reparatur, muss man da das ganze Mainboard tauschen, kann ich nicht einfach eine neue Buchse angelötet werden?
Bin kein Elektroniker, vielleicht kostet das mehr Arbeitszeit als ein neues Mainboard einbauen.
Es ist möglich eine neu Buchse drauf zu löten, dafür gibt es schon spezielle Werkzeuge. Arbeitsaufwand ca. 20Min (nur defekte Buchse entfernten und neue Buchse drauf löten. Kamera auseinander nehmen dauert wahrscheinlich länger...). Es kommt darauf an, ob auch Leiterbahnen abgerissen wurden - dann kann es länger dauern.

Das Problem bei microHDMI Buchse ist, dass es zwei pin-reihe gibt, einmal vorne, was auch auf dem Bild zu sehen sind, und die andere reihe ist hinter der ersten reihe - da kommt man mit einfachem Lötkolben nicht ran.



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Vielleicht noch das Postscriptum dazu, dass die S5 IMHO die beste Foto-/Hybridkamera in ihrer Preisklasse ist, weil auch die Fotofunktionalität (bis auf Tracking-AF) ohne Abstriche für den professionellen Einsatz taugt und auf demselben funktionalen und ergonomischen Niveau ist wie Mittelklasse-Vollformat-Spiegellos-Kameras von Sony (A7iii/iv), Canon (R6) und Nikon (Z6/ii).

Bei Panasonic ist IMHO die Menüstruktur, Programmierbarkeit von Knöpfen und Rädern sowie Programmierbarkeit von Custom Modes sogar besonders gut gelöst. Man hat dadurch eine Kamera, die genau das tut, was man will und sich beim Einschalten bei aktivem Custom Mode in einem garantierten Betriebszustand/einer garantiert unverdrehten Konfiguration befindet und sogar Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit immer auf die ursprünglich gespeicherte Standardeinstellung zurücksetzt - gerade für Dokumentar- und Schnappschussfotografie ein Feature, das man nicht hoch genug schätzen kann.

Panasonic hat es auch sehr gut hingekriegt, Video- und Fotokonfigurationen in ein übersichtliches und logisches Kameramenü zu packen.

Alles, was es an der Kamera zu bemängeln gibt (AF, EVF-Auflösung, Micro-HDMI, fehlender focus assist während der Videoaufnahme) ist daher immer noch Jammern auf hohem Niveau. Faktisch ist die Kamera eine Budget-Leica SL2s zum Dumpingpreis.

Desto mehr ich die Kamera benutze, umso mehr gefällt sie mir. Heute in ProRes RAW 4.1K 23.98p damit gefilmt und der Auto Focus (AF-Modus "1-Feld") hat ungefähr zu 95% gepasst (Videoaufnahme ca. 20min). 🤷🏿??? Auch AF-Modus "Verfolgung" hat gut funktioniert bzw. Objekt mit "AF-On"- Taste markieren und das Objekt wird getrackt und ist stets im Focus...

Ich bestelle mir noch die Panasonic S 85mm Linse. So wie es aussieht, und von anderen auch vermutet, sind die Panasonic S Primes Linsen für den AF optimierter und besser als Sigma sowieso (wollte mir eigentlich noch Sigma bestellen, da soll aber der AF nicht so gut sein bzw. es pumpt)...



Antwort von Bildlauf:

roki100 hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
Im Falle einer Reparatur, muss man da das ganze Mainboard tauschen, kann ich nicht einfach eine neue Buchse angelötet werden?
Bin kein Elektroniker, vielleicht kostet das mehr Arbeitszeit als ein neues Mainboard einbauen.
Es ist möglich eine neu Buchse drauf zu löten, dafür gibt es schon spezielle Werkzeuge. Arbeitsaufwand ca. 20Min (nur defekte Buchse entfernten und neue Buchse drauf löten. Kamera auseinander nehmen dauert wahrscheinlich länger...). Es kommt darauf an, ob auch Leiterbahnen abgerissen wurden - dann kann es länger dauern.

Das Problem bei microHDMI Buchse ist, dass es zwei pin-reihe gibt, einmal vorne, was auch auf dem Bild zu sehen sind, und die andere reihe ist hinter der ersten reihe - da kommt man mit einfachem Lötkolben nicht ran.

Ich will da natürlich nicht selber Rumlöten, falls der Fall eintritt. Nach der Garantie muss man dann gucken. Hoffen wir mal das beste, daß die gut durchhält :-)








Antwort von Bildlauf:

roki100 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Vielleicht noch das Postscriptum dazu, dass die S5 IMHO die beste Foto-/Hybridkamera in ihrer Preisklasse ist, weil auch die Fotofunktionalität (bis auf Tracking-AF) ohne Abstriche für den professionellen Einsatz taugt und auf demselben funktionalen und ergonomischen Niveau ist wie Mittelklasse-Vollformat-Spiegellos-Kameras von Sony (A7iii/iv), Canon (R6) und Nikon (Z6/ii).

Bei Panasonic ist IMHO die Menüstruktur, Programmierbarkeit von Knöpfen und Rädern sowie Programmierbarkeit von Custom Modes sogar besonders gut gelöst. Man hat dadurch eine Kamera, die genau das tut, was man will und sich beim Einschalten bei aktivem Custom Mode in einem garantierten Betriebszustand/einer garantiert unverdrehten Konfiguration befindet und sogar Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit immer auf die ursprünglich gespeicherte Standardeinstellung zurücksetzt - gerade für Dokumentar- und Schnappschussfotografie ein Feature, das man nicht hoch genug schätzen kann.

Panasonic hat es auch sehr gut hingekriegt, Video- und Fotokonfigurationen in ein übersichtliches und logisches Kameramenü zu packen.

Alles, was es an der Kamera zu bemängeln gibt (AF, EVF-Auflösung, Micro-HDMI, fehlender focus assist während der Videoaufnahme) ist daher immer noch Jammern auf hohem Niveau. Faktisch ist die Kamera eine Budget-Leica SL2s zum Dumpingpreis.

Desto mehr ich die Kamera benutze, umso mehr gefällt sie mir. Heute in ProRes RAW 4.1K 23.98p damit gefilmt und der Auto Focus (AF-Modus "1-Feld") hat ungefähr zu 95% gepasst (Videoaufnahme ca. 20min). 🤷🏿??? Auch AF-Modus "Verfolgung" hat gut funktioniert bzw. Objekt mit "AF-On"- Taste markieren und das Objekt wird getrackt und ist stets im Focus...

Ich bestelle mir noch die Panasonic S 85mm Linse. So wie es aussieht, und von anderen auch vermutet, sind die Panasonic S Primes Linsen für den AF optimierter und besser als Sigma sowieso (wollte mir eigentlich noch Sigma bestellen, da soll aber der AF nicht so gut sein bzw. es pumpt)...

Habe auch mit Track Autofokus die eine Sache gefilmt, mit Panasonic S 50mm 1.8.
Hatte da nur Pumpen. Liegt dann wohl doch an Raw/höhere Frameraten. Interessant was Du schreibst.
Die 85mm von Panasonic habe ich auch, kann die aber nicht einschätzen wegen Autofokus, da noch nie benutzt mit Autofokus.



Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Habe auch mit Track Autofokus die eine Sache gefilmt, mit Panasonic S 50mm 1.8.
Hatte da nur Pumpen.
Schau dir das Video mal an, er benutzt auch AF (int. Aufnahme), allerdings F4 und andere Linse.

(ich weiß, die unten verlinken Videos erinnern irgendwie an GH5 AF solved dies und jenes, aber eigentlich nix solved...^^)

https://www.youtube.com/watch?v=zy3xOxP23cY&t=0s

Sieht doch gut aus. Ich denke, besser hätte man es manuell nicht machen können.

Er zeigt das auch hier:

https://www.youtube.com/watch?v=apyAzQ0w7MI

Das (Klick auf den Joystick) scheint aber dasselbe zu sein, was ich oben mit "AF-On" Taste meinte? "Klick auf den Joystick" funktioniert hier nicht (das Video ist älter, und seit 08.08.2022 gibt es neue Firmware wahrscheinlich hat Panasonic da etwas geändert...oder es handelt sich um etwas anderes, was ich noch nicht entdeckt habe...muss ich nachschauen). Mit "AF-On" wird Objekt, oder ein Punkt markiert und verfolgt (man kann den Fokusbereich vergrößern, wie bei Smartphone wenn man Bild vergrößert-oder-verkleinert, mit zwei Finger...und in dem gewählten Fokusbereich wird dann ein Punkt markiert und getrackt). Mit ext. RAW /NinjaV so zuverlässig, da bin ich mir ziemlich sicher (und das sogar mit Blende F1.8); manuell habe ich dagegen keine Chance.

In dem zweiten Video ist der AF finde ich langsam - das lässt sich sicherlich unter individuellen AF Einstellungen etwas besser optimieren.
Die 85mm von Panasonic habe ich auch, kann die aber nicht einschätzen wegen Autofokus, da noch nie benutzt mit Autofokus.
Der gute AF gilt angeblich für alle Panasonic S Primes. Es wird die gleiche Technologie verwendet, so dass es keinen Unterschied gibt. Das Objektiv wird bereits morgen geliefert und intensiver testen werde ich spätestens am Wochenende. Freue mich schon darauf.

Hier erzählt er auch etwas über AF:
https://youtu.be/pJHCjxhu1Ec?t=2090



Antwort von DeeZiD:

Zwar S1H, aber hier mal ein paar Beispiele aus zwei Filmen, die ich letztes Jahr gedreht habe. Post-Produktion nun fast fertig.
In ACES/HDR gegradet:
https://www.youtube.com/watch?v=IIqyeKeNgLE
https://www.youtube.com/watch?v=hj3s_Om8fNc



Antwort von roki100:

Wie alles von Dir DeeZiD, auch diesmal, sieht professionell und schön aus... Das zweite Video finde ich Hollywood cinematisch ;) Halation usw. mit Dehancer?

Übrigens, "I am Georgina" wurde auch mit S1H gedreht

https://www.youtube.com/watch?v=2kdqmzbqlVs

und beim schauen dachte ich, was das wohl für eine Kamera sei - bestimmt RED oder ARRI ;)



Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Die 85mm von Panasonic habe ich auch, kann die aber nicht einschätzen wegen Autofokus, da noch nie benutzt mit Autofokus.
roki100 hat geschrieben:
Der gute AF gilt angeblich für alle Panasonic S Primes. Es wird die gleiche Technologie verwendet, so dass es keinen Unterschied gibt. Das Objektiv wird bereits morgen geliefert und intensiver testen werde ich spätestens am Wochenende. Freue mich schon darauf.

Nachtrag

Heute habe ich nun die erste Erfahrung mit Panasonic 85mm F1.8.
Ähnliches AF Verhalten, aber nicht so gut wie mit 50mm
24p, 30p: nicht gut
FullHD 60p: gut
ProRes RAW 4.1k 60p: gut

Der AF verhält sich mit int. FullHD 60p genau so wie mit ext. ProRes RAW 4.1k
Individuelle AF Einstellungen +1/+1

Das alles getestet mit Blende F1.8.

So wie es aussieht, funktioniert der Panasonic Video-AF mit kleinere Brennweite (<50mm) besser (wird auch so von andere im Netz bestätigt), dann aber auch nur mit FullHD 60p und extern mit ProRes RAW 4.1k 60p - jedoch (nach meiner Erfahrung) mit ProRes RAW 4.1k 60p zuverlässiger.

Ansonsten ist Panasonic S 85mm eine tolle Linse. Für Fotografie, sehr gut.



Antwort von Darth Schneider:

Also ich finde der "I am Georgina" Trailer sieht ziemlich nach Video aus, für mich jetzt gar nicht besonders cinematisch…
Schöne Menschen, aber ein viel zu scharfes, videomässiges Bild…
Schöner Look für Hochzeitsfilme…;)

Die beiden Clips von DeeZid sehen hingegen toll aus, eher auf der dunkleren (geleuchtet) Seite für meinen Geschmack aber sehr cinematisch.;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich finde der "I am Georgina" Trailer sieht ziemlich nach Video aus, für mich jetzt gar nicht besonders cinematisch…
Ist auch kein Film... Der gewählte Look sieht aber schon schön aus.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Hmmm,?

Viel besser…Finde ich jetzt…

Kameras ?
Welche Marke ? Welcher Sensor? Wie teuer ? RAW, oder LOG ?, oder auch nur 8Bit ?
Das spielt eigentlich wirklich Heute überhaupt keine Rolle mehr wenn rein nur um die Bildqualität geht…
Wenn jemand weiss was er macht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Kameras ?
Welche Marke ? Welcher Sensor? Wie teuer ? RAW, oder LOG ?, oder auch nur 8Bit ?
Das spielt eigentlich wirklich Heute überhaupt keine Rolle mehr wenn rein nur um die Bildqualität geht…
Sensor, 8Bit, LOG oder RAW, das spielt schon eine Rolle, um nachträglich graden zu können...und natürlich das, was die einzelne Zuschauer für sich, als schöner-Look oder nicht, selbst bevorzugen...








Antwort von Darth Schneider:

@roki
Das Colorgrading wird schon auch sehr Überschätzt.
Es gibt mehr als genug Leute da draussen die filmen und gar nie Colorgrading machen, und trotzdem sind die Bilder wunderschön…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Das Colorgrading wird schon auch sehr Überschätzt.
Es gibt mehr als genug Leute da draussen die filmen und gar nie Colorgrading machen, und trotzdem sind die Bilder wunderschön…
Gruss Boris
Es gibt unter Milliarden Menschen auch solche und solche ;)

Es hat nichts mit Überschätzung etc. zu tun, es ist eben Fakt, dass Du mit mehr Bit auch mehr nachträglich machen kannst (10Bit ist ausreichend - das mindeste für verschiedene Looks). Es gibt aber Kameras wie Fuji mit schöne interne Colorprofile...oder Sigma FP zB. mit Teal&Orange - um das selbe zB. mit P4K zu machen, werden Menschen wie Du oder ich und egal ob cDNG, PRAW oder BRAW, (ohne M31 Lut), nicht weit kommen... ;) Das hat Sigma wirklich sehr gut gemacht (eines der Gründe warum ich die FP Kamera haben wollte).

Wie dem auch sei, 10Bit mindestens muss sein und ohne Dehancer oder FilmComverter geht bei mir nix^^



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Fujifilm hat wunderschöne interne Looks.
Die digitalisierten alten, bewährten Filmemulsionen….
Die auch mit 8Bit out of Kamera wirklich sehr schön und auch professionell aussehen…
Auch Sony und auch mit dem i Phone 14 geht inzwischen ganz klar in diese Richtung.
Einfach die grosse Auswahl von Fuji an Looks fehlt noch…;)
Die anderen Hersteller werden aber bestimmt nachziehen…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Fujifilm hat wunderschöne interne Looks.
Die digitalisierten alten, bewährten Filmemulsionen….
Die auch mit 8Bit out of Kamera wirklich sehr schön und auch professionell aussehen…
Auch Sony und auch mit dem i Phone 14 geht inzwischen ganz klar in diese Richtung.
Einfach die grosse Auswahl von Fuji an Looks fehlt noch…;)
Die anderen Hersteller werden aber bestimmt nachziehen…
Gruss Boris
Ja in 8Bit, das meinte ich. Ansonsten, ne ne, Fuji (und wie bereits erwähnt auch Sigma FP) ist da schon was besonderes, das weiß man, wenn man versucht selbst solche Looks aus 10Bit oder 12Bit LOG zu graden. Es sieht eben professionell und schön aus. Wenn Weißabgleich stimm und Lichtverhältnisse, dann hast Du direkt aus der Kamera schöne Looks.

Es gibt auch passende LUT's von Fuji, die sich gerade mit Panasonic gut vertragen, nicht perfekt, aber gut.

Aber das ist das Boris, der eine schalten diese interne Farbprofile ein, macht schöne Bilder und dann sagt sich der normale Mensch: wow, tolle Kamera besser als Blackmagic P4K ;)



Antwort von roki100:

Panasonic S Primes wird größer
https://www.youtube.com/watch?v=UBEPYgvUXS4



Antwort von rabe131:

roki100 hat geschrieben:
Panasonic S Primes wird größer
https://www.youtube.com/watch?v=UBEPYgvUXS4
... für 900 Euro. Hm.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=51CAYPg ... =emb_title



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Und dann wenn du mit deiner Familie einen Ausflug filmen möchtest, brauchst du einen kleinen Rollkoffer.
Und bist ständig am Gläser und Filter wechseln. ;)))
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Und dann wenn du mit deiner Familie einen Ausflug filmen möchtest, brauchst du einen kleinen Rollkoffer.
Und bist ständig am Gläser und Filter wechseln. ;)))
Nur eine Linse, CanonFD 35-105 f3.5 ;)
Eigentlich wollte ich native l-mount nur 50mm und 85mm, wobei ich mir bei 85mm zuerst unsicher war... Die nächste Linse wird wahrscheinlich 35mm 7Artisan Spectrum und vll. noch Anamorphic...








Antwort von Darth Schneider:

Für nur 500€
7 Artisans ?
Hmmm, ich weiss nicht, ich würde jetzt keine Wunder davon davon erwarten.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Hmmm, ich weiss nicht, ich würde jetzt keine Wunder davon davon erwarten.
Soll angeblich ganz gut sein - bin mir aber auch nicht sicher.



Antwort von Darth Schneider:

Mir gefallen von 7 Artisans diese mega billig MFT Gläser die nur so um die 100 € kosten. ;)
Die sollen ihren ganz eigenen Charme haben.
Gruss Boris



Antwort von Bildlauf:

roki100 hat geschrieben:


Ansonsten ist Panasonic S 85mm eine tolle Linse. Für Fotografie, sehr gut.

Du betonst die Fotografie, daß die Linsen cool sind.
Für Video findest Du nicht?

Habe einige aus der S Serie (35, 50, 85),lande aber immer wieder bei den Sigmas, filme fast gar nicht mit der S Serie. Geht womöglich irgendwann in Verkauf.
Die S Serie ist nicht so scharf, dennoch tolle Linsen, aber die Sigmas sind einfach etwas besser hinsichtlich Schärfe und Look und Farben (meine Meinung).

Man sollte bei den Sigma aber für bestimmte Anwendungen schon mit einem Blackmist Filter oder vergleichbar (1/8 oder 1/4) arbeiten.



Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


Ansonsten ist Panasonic S 85mm eine tolle Linse. Für Fotografie, sehr gut.

Du betonst die Fotografie, daß die Linsen cool sind.
Für Video findest Du nicht?
Schon, ob ein Bild oder Bewegbilder. Für Porträtfotografie bevorzuge ich dennoch (wie viele andere auch) >85mm.
Man sollte bei den Sigma aber für bestimmte Anwendungen schon mit einem Blackmist Filter oder vergleichbar (1/8 oder 1/4) arbeiten.
Diffusion Filter benutze ich fast immer.
Habe einige aus der S Serie (35, 50, 85),lande aber immer wieder bei den Sigmas, filme fast gar nicht mit der S Serie. Geht womöglich irgendwann in Verkauf.
Die S Serie ist nicht so scharf, dennoch tolle Linsen, aber die Sigmas sind einfach etwas besser hinsichtlich Schärfe und Look und Farben (meine Meinung).
Hier nochmal das Video - da wird Panasonic S 85mm mit Sigma verglichen:

https://www.youtube.com/watch?v=pJHCjxhu1Ec

Das stimmt also schon was Du schreibst, nur sind die S Primes gut genug für meine Zwecke und der Video-AF scheint da besser zu sein. Die Schärfe ist auch so eine Sache, die sind so scharf, dass ich nicht nur aufgrund des Blooms den Diffusion Filter einsetze...Skintones zB. sehen damit besser aus (1/4 finde ich optimal).

Superschärfe war nie das was ich bevorzuge, sondern etwas dazwischen - nicht unscharf aber auch nicht zu scharf.
Ich finde zB. manuelle Canon FD 35-105mm Linse optimal :D kombiniert mit (S5) FF besser als mit (G9) MFT - Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich einen weiteren Grund gehabt um auf FF zu wechseln.



Antwort von roki100:

Was ich bei Panasonic Kameras gut finde, ist Tastenbelegung, um schnell an Einstellung für XY zu gelangen (sogar die Tasten auf das Rädchen lassen sich belegen). So kann man zB. Focus-Peaking mit der Taste hoch aktivieren/deaktivieren, oder mit Taste runter Zebras aktivieren/deaktivieren....oder die Fronttaste zB. mit "Aufnahme-Qualität" (C4K, 4K, 1080P usw.) belegen.

Hier ein Video wo das Ganze gezeigt wird.

https://youtu.be/j_8WNzl6gi8?t=45



Antwort von Bildlauf:

@roki100
ja genau, wegen der Sigmas muss man etwas aufpassen mit der Schärfe, sonst kann es schnell nach Video aussehen, aber dafür nach wirklich verdammt gutem Video :-) Aber was spricht eigentlich gegen ein tolles Video? Solange man schön bei 25 Fps bleibt kann ein schönes Video Menschen auch sehr entzücken!
Ist natürlich etwas spaßig gemeint, aber dennoch nicht ganz, denn ich finde es auch schon ansprechend, daß man mit den Sigmas gestochen scharf filmen kann, für den Fall, daß es gefordert ist, für manche Anwendungen durchaus gut.

Diffusions/Mist etc.-Filter sind schon eine coole Sache, setze ich gerne ein, hab da dieses NISI 1/2, 1/4, 1/8 Set. Geht ja wie Du auch sagtest nicht nur um Schärfereduktion.

Also die Sigmas sind wirklich scharf, auch das 24-70 2.8, nicht nur die Festbrennweiten, und die Schärfe intern sollte man runterregeln, ebenso je nach Anwendung Mist Filter drauf und gerne etwas mehr ISO für ein minimales Grain, wenn es nach Film aussehen soll. Das Rauschen der S5 ist ja super angenehm.



Antwort von cantsin:

Heute hatte ich die S5 mal wirklich am Rande ihrer Möglichkeiten - allerdings bei einem reinen Fotoshooting.

Das Motiv war sowohl im Schwachlicht, als auch mit extremen Motivkontrasten: Kneipenstraße an einem dunklen verregneten Abend mit einem hellen Leuchtkasten (mit einer Mini-Kunstaustellung) und allen Leuten drumrum im Schatten. Beim Belichten war dann jedesmal die Frage, ob man den Kasten clippen oder die Leute absaufen lässt, bzw. wieviel Über- bzw. Unterbelichtung dem Motiv noch zuträglich sind:

P1074678.jpg (Hier wurde auf den Leuchtkasten belichtet, um die Zeichnung nicht clippen zu lassen; ISO 200 bei 1/60 & f5.6; Schatten extrem hochgezogen in der Post, entrauscht mit DeepPrime Denoise in DxO PhotoLab)

P1074701.jpg (Hier auf das Publikum belichtet ohne die Zeichnung komplett clippen zu lassen, ISO 3200 bei 1/60 & f2.8)

P1074778.jpg (Ab diesem Punkt hatte ich die Kamera fix auf ISO6400 und 1/50, und dann probiert, mit handgesteuerter Blende den besten Kompromiss zwischen Zeichnung in den Schatten und Spitzlichtern zu finden. Trotzdem sieht man hier noch leichtes Clipping im Bild - für die Dokumentation dieser Mini-Ausstellung also ein suboptimales Foto. Vielleicht hätte ich mich trauen sollen, noch eine Blende weniger bzw. unterzubelichten und dann die abgesoffenen/verrauschten Schatten durch Hochziehen & KI-Entrauschung wieder zurückzuholen.)

P1074979.jpg (Hier mal den Schaukasten komplett clippen lassen, um das Publikum gut zu belichten; Blende offen bei f2.8)


Dieses Dynamikverhalten hat man natürlich auch bei allen anderen Kameras mit Sonys 24MP-FF-Sensor (Nikon Z6, Sony A7iii/c etc.) und eigentlich mehr oder minder bei allen heutigen FF-Sensoren. Große Unterschiede gibt es da AFAIK/meiner Erfahrung nach nicht mehr, sondern bestenfalls in ein paar Jahren mit neuen Sensorgenerationen und/oder besserer KI-Entrauschung.

Für die Aufnahmepraxis wäre da ggü. dem heute möglichen noch (wünschenswerter) Raum nach oben; mit zwei Blenden mehr Dynamik könnte man auch diese Motive hier noch so belichten, dass man sich nicht entweder gegen die Schatten oder gegen die Spitzlichter entscheiden müsste. - Kunstlicht oder Blitzen war hier in dieser Situation keine Option.

An diesem Punkt bzw. in diesen Schwachlichtverhältnissen hatte ich auch bei ca. 40% aller Motive ein Totalversagen des Autofokus der S5, z.B. hier:
P1074826.jpg (Hier sieht man auch gut, wie der DR des Sensors an seine Grenzen kommt, selbst mit KI-Entrauschung der Schatten.)

P1074826_DxO-1.jpg (Spaßeshalber dasselbe Bild, aber ohne Rauschfilterung.)


Panasonics einschlägig bekannter Kontrast-AF konnte da einfach keine ausreichenden Kontraste mehr erkennen und stellte gar nicht mehr bzw. nur noch auf Blödsinn scharf. Erst hatte ich mir durch AF+MF (also manuelles Nachfokussieren nach gesetzem Single-AF) geholfen und dann irgendwann die Kamera entnervt ganz auf MF gestellt. Ab dem Punkt habe ich also nur noch vollmanuell fokussiert und belichtet wie bei einer analogen 70er Jahre-Spiegelreflex, weil die Automatiken und Halbautomatiken unter den Lichtverhältnissen versagten. Wobei die S5 hier den Nachteil hat, bei aktiver Fokuslupe keine (ISO-) Lichtverstärkung bzw. Belichtungssimulation im EVF/auf dem Display mehr zu bieten, so dass man auf ein zappendusteres Bild manuell fokussiert und nur noch dunkle Umrisse und gelegentliche focus peaking-Pixel als Anhaltspunkt hat. Es ging dann aber doch recht gut und ohne Ausschuss im Endmaterial...

Ich bin mir praktisch sicher, dass meine (frühere) Sony A9 den Autofokus in diesen Lichtverhältnissen gut gepackt hätte. (Nur habe ich die Kamera mittlerweile verkauft und mein Kit verschlankt, weil es im Nach-Corona-Zeitalter immer noch zu wenig Events gibt, bei der sie zum Einsatz kommen würde.)

- Objektiv war ein Sigma 28-70mm/2.8. Ich hätte zwar auch eine 35mm/2.0- und 50mm/1.8-Festbrennweite mitnehmen können, aber neben der Brennweitenflexibilität des Zooms (und dem fotojournalistisch-dokumentarischen Aufnahmestil) wäre mir bei f2 auch das DoF zu dünn gewesen; schon f2.8 war da oft grenzwertig. Alle Fotos natürlich als Raw geschossen.



Antwort von Darth Schneider:

Ein solcher Vergleich mit der Sony A7III wäre doch mal spannend.
Die hat ja scheinbar den selben Sensor wie die S5…
Jede Wette das die Sony das besser hinkriegen würde..;)
Gruss Boris








Antwort von roki100:

Hmm, also ich habe auch im dunkeln fotografiert und finde die Bilder sind toll geworden. Was man da noch rausholen kann, ist schon was tolles. Manche Bilder waren ungefähr so dunkel, wie an diese zwei Beispiele hier gezeigt: viewtopic.php?f=5&t=156413&hilit=dunkel ... 5#p1148960 und hier viewtopic.php?f=5&t=156413&hilit=dunkel ... 5#p1149137 also quasi komplett dunkel, doch in der Post schatten usw. hochgezogen und gut is.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Glaub ich dir schon.
Aber die Sonys haben nen sehr schnellen und präzisen Autofokus und hervorragende Automatiken beim fotografieren.
Da hat doch die S5 überhaupt keine Chance.

Was ja der Cantsin da oben aus eigener Erfahrung (auch mit Sonys) ganz klar bestätigt.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Sony hat den besten AF auf dem Markt. Und so schlecht ist der Panasonic DFD-AF nicht wirklich - zumindest nicht mit Panasonic S Primes.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Das kommt auf die Ansprüche drauf an.
Das ist individuell.

Mir persönlich ist der schnelle und präzise Autofokus bei einer dslm halt sogar noch wichtiger als die Bildqualität.
Weil ich die Cam eh meistens zum fotografieren und zum filmen meistens nur auf dem Gimbal als B Cam nutzen wurde.

Auf dem Gimbal finde ich persönlich den Autofokus einer Fuji XT4 schon an der unteren Grenze.
Und die Fuji hat auch den besseren Autofokus wie die S5.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
also quasi komplett dunkel, doch in der Post schatten usw. hochgezogen und gut is.
Genau das habe ich bei den oben geposteten Bildern auch gemacht.


JPEG direkt aus der Kamera: P1074678.JPG
Prozessiert in DxO Photostudio (mit hochgezogenen Schatten und KI-/Deep Learning-Rauschfilter): P1074678_DxO.jpg
Ohne Rauschfilter sähe das so aus: P1074678_DxO_1.jpg
1:1-Crop mit Rauschfilter: P1074678_DxO_3.jpg
...und ohne Rauschfilter: P1074678_DxO_2.jpg Bei dem Foto hatte der AF keine Probleme, da der Fokus auf dem Bild im Leuchtkasten lag und da natürlich die Motivkontraste (für den kontrastbasierten AF der S5) hervorragend sind.

Bei Sony kam der Quantensprung beim AF mit der A9, aber damals noch nicht wirklich mit der A7iii, insofern wäre ich da nicht sicher, ob die A7iii in diesen schwierigen Lichtverhältnissen sicher fokussiert hätte. Der A9-Autofokus und seine Weiterentwicklung ist dann erst bei der A7C, A7sIII und A7iv in die A7-Serie gewandert.



Antwort von Darth Schneider:

Wenn jetzt die A7c 10 Bit Video könnte, dann hätte ich die Sony längst gekauft.
Eine tolle, kleine Cam.
Gefällt mir jetzt viel besser als die klobige S5.
Grüsse Boris



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wenn jetzt die A7c 10 Bit Video könnte, dann hätte ich die Sony längst gekauft.
Mit ist Sonys Video (in der A7-Serie bzw. den spiegellosen Kameras) zu stark prozessiert, bzw. zu aggressiv rauschgefiltert, auch bei den 10bit-Kameras - wobei das natürlich Geschmacks- und Anwendungssache ist.

Panasonics S-Serie hat da IMHO eine praktisch perfekte Implementierung eines (bei Rauschfilterung, Schärfung etc.) zurückhaltend bzw. minimal prozessierten 10bit-4:2:2-Materials und eines wirklich ausgezeichneten Log-Profils, das in aller relevanten Software gut unterstützt wird und z.B. mit Resolve out-of-the-box visuell hervorragende Ergebnisse bringt, ohne dass man noch großartig am Bild schrauben muss.


Wenn man z.B. Social Media-Content mit kürzestmöglichen Turn-Around-Zeiten produziert, ist eine Sony A7iv or A7sIII mit einem weitgehend vorprozessierten Bild + Final Cut Pro X auf einem M1/M2-Mac wahrscheinlich die beste Budget-Lösung, und alle bildästhetischen Pixel-Peeper-Vorteile einer S5 oder S1H lösen sich sowieso im Nichts auf, wenn man für Social Media/YouTube/Streaming in hochkomprimiertem h264/h265 rausrendert.



Antwort von Darth Schneider:

Was ja viele wahrscheinlich eh so machen.

Erst eine Kamera kaufen, möglichst mit 14Stops DR, dann mit einen perfekten LOG Codec mit immensen Bitraten (möglichst noch aufwendig extern) aufnehmen.
Das Endprodukt ist dann aber meistens nur eine komprimierte h264/265 Suppe. ;))
Was soll das denn bitte schön am Schluss bringen ?

Ehrlich gesagt, auf perfekte LOG Profile bin ich somit in einer Dslm gar nicht so scharf. Für solche Belange habe ich die Pocket mit dem tollen 12Bit BRaw.
Mir sind die Foto Funktionen und schöne streat out of Kamera Farben (bei Video) und ein blitz schneller Autofokus inzwischen bei einer dslm viel wichtiger.
Weil, all das kann meine 4K Pocket gar nicht.;)

Die einzigen Cams die das fast alles bieten sind im Moment die Fujis mit ihren Filmemulsionen.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
...und ohne Rauschfilter:
Bei mir auch bzw.NR in Kamera ist bei mir von Anfang an quasi deaktiviert und im Bild beim schatten hochziehen, kein Rauschen zu sehen. Funktioniert aber nur im Foto RAW Modus.. Deswegen wundert mich das ein bisschen. Siehe nochmal Fullscreen: download/file.php?id=39000&mode=view

Liegt es vll. an F1.8 im vergleich zu F2.8?
Affinity Photo macht nicht automatisch NR...

Der unterschied zwischen Foto RAW und Video Modus ProRes RAW, ist bei ProResRAW nur mehr Farbrauschen bzw. Chroma rauschen zu sehen. ProRes RAW habe ich allerdings mit ISO 4000 getestet/verglichen, das andere (Foto RAW) war ISO100 (ist mir später aufgefallen). Muss ich nochmal testen. Die DualISO Werte unterscheiden sich sowieso von den gewählten Farbprofile Modus (im VLOG zB. ist DualISO 640/4000). Muss ich alles noch besser kennenlernen.








Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
...und ohne Rauschfilter:
Bei mir auch bzw.NR in Kamera ist bei mir von Anfang an quasi deaktiviert und im Bild beim schatten hochziehen, kein Rauschen zu sehen. Funktioniert aber nur im Foto RAW Modus.. Deswegen wundert mich das ein bisschen. Siehe nochmal Fullscreen: download/file.php?id=39000&mode=view

Liegt es vll. an F1.8 im vergleich zu F2.8? Kann ich mir auch nicht vorstellen.
Nein, am Motivkontrast. In dem Moment, in dem der Helligkeitsunterschied zwischen Spitzlichtern und Schatten höher bzw. extrem ist, rauschen natürlich die Schatten stärker, wenn man die Spitzlichter nicht clippen lässt.

Den Motivkontrast zwischen einem hellweiß beleuchteten Leuchtkasten und einer dunklen Straße wirst Du bei Heim-Motiven nie kriegen (es sei denn, Du hantierst Videoleuchten). Daher sind halt auch die typischen Forendiskussionen über das Pro und Contra von Panasonics Autofokus größtenteils müßig, wenn sie von Leuten geführt werden, die nie in solchen Lichtsituationen drehen oder fotografieren .



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Bei Dual ISO Consumer Kameras ist normalerweise der tiefere Wert der bessere, weil mehr DR.
Was ja dann die ganze Dusl ISO Idee wieder relativiert.
Seit ich das weiss bleibe ich (wenn ich kann) meistens bei ISO 400.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Bei Dual ISO Consumer Kameras ist normalerweise der tiefere Wert der bessere, weil mehr DR.
Das weiß ich. Das ist bei allen DualISO Sensoren so. Aber auch zB. bei der G9, die ja kein DualISO sensor hat, bedeutet weniger ISO, mehr Dynamic Range... Nur mit dem Fairchild-Sensor habe ich da eine andere Erfahrung (so auch in BMD Forum bestätigt und von andere die das mit DR Messgeräte überprüft haben), höhere ISO Wert 1600 ergibt etwas mehr DR als mit dem nativen 800 bzw. schatten lassen sich nachher runterziehen, um das wenige rauschen verschwinden zu lassen, dafür hat man aber mehr Details in den Highlights... es gibt da eine gewisse goldene Mitte wenn es um Details in den Schatten und Highlights geht.

Mit S5 ist es jetzt so, dass wenn z.B. das oben verlinke dunkle Beispielbild mit dem Objektiv, da noch eine Lampe im Hintergrund wäre und Nachhinein beim Hochziehen der Schatten, würde es im Schattenbereich nicht anders aussehen als wie es jetzt ohne licht ist. Aber ich muss das alles noch genauer testen.



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Bei Dual ISO Consumer Kameras ist normalerweise der tiefere Wert der bessere, weil mehr DR.
Was ja dann die ganze Dual ISO Idee wieder relativiert.
Ist halt die Frage, ob Dir in der zweiten nativen ISO (bei der S5: ISO 4000) die Spitzlichter wegbrennen oder nicht. Wenn nicht, hast Du auf dieser Gain-Stufe weniger Rauschen in den Schatten und dann, je nach Motiv, ggfs. mehr real nutzbaren DR.

Im Prinzip sind bei einer Dual-Gain-ISO-invarianten Kamera wie der S5 (und der S1/H, Sigma fp, Nikon Z6 und Sony A7iii/c) die ISOs beim Drehen/Schiessen sowieso nur Orientierungswerte, weil man sich faktisch nur auf einer der beiden nativen ISO-/Gainstufen des Sensors bewegt und alles, was man in der Post hochzieht, die ISO des Bilds in den betroffenen Bildteilen wieder verändert.

Wenn ich also bei dem zuletzt geposteten Bild nominell auf ISO 200 sitze, bin ich eigentlich auf einer um 1 1/2 Blenden ETTR-überbelichteten ISO 640 (1. native ISO des Sensors), und wenn ich dann in der Post die Schatten um 3-4 EV anhebe, sitzen diese Bildteile dann effektiv auf ISO 1600-3200, mit dem gleichen Rauschverhalten, als wenn ich in der Kamera mit diesen ISO fotografiere oder filme (da ja die kameraeigene ISO 3200 auch nur kameraintern hochgezogene bzw. hoch-gephotoshoppte ISO 640 sind).



Antwort von Darth Schneider:

@roki/Cantsin
Und ich habe kürzlich gelesen das es bei meiner Cam sogar besser sein kann bei eher dunklen Motiven bei ISO 400 zu bleiben, halt versuchen gezielt die dunklen Bereiche mehr zu ausleuchten und bei sehr hellen Motiven (draussen in der Sonne) bewusst mit ISO 3200 zu filmen. Und die Helligkeit mit einem starken ND zu kompensieren…Gibt scheinbar mehr DR in den problematischen Bildbereichen.
(Also eigentlich genau umgekehrt, von dem was die Hersteller empfehlen…)

Kann das sein ?
Muss das jedenfalls mal ergiebig austesten.
Tönt interessant..;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki/Cantsin
Und ich habe schon gelesen das es bei meiner Cam sogar besser sein kann bei eher dunklen Motiven bei ISO 400 zu bleiben, halt versuchen gezielt die dunklen Bereiche mehr zu ausleuchten und bei sehr hellen Motiven (draussen in der Sonne) bewusst mit ISO 3200 zu filmen.
Wenn Du mit niedrigem ISO Wert (400) Nachhinein in der Post die Schatten hochziehst, hast Du mehr lila/rosa Farbrauschen, als wenn Du ISO 3200 benutzt hättest und Nachhinein die Schatten etwas runterziehst.... richtig?

Das ist eigentlich Sinn des ganzes. Höhere ISO Wert ist besser für dunkeln und nidrigere ISO Wert besser für ausgeleuchtete Motive, Tageslicht etc.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Nix hochziehen in Post, mit F2/2.8 filmen und und halt die Stellen im Bild (mit echtem Licht) gezielt (so viel wie nötig um nicht zu rauschen) ausleuchten die viel zu dunkel sind…
Das geht denke ich eher bei szenischen Dingen, besser in einer voll kontrollierten Umgebung…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nix hochziehen in Post, mit F2 filmen und und halt die Stellen im Bild (mit echtem Licht) gezielt ausleuchten die viel zu dunkel sind…
Kannst Du aber. Du hast mein Posting nicht richtig verstanden. ;)

Einfach, P4K DualISO:
ISO 3200 ist für dunkle Aufnahmen ohnehin besser.
Wenn das Motiv aber gut beleuchtet ist (z.B. draußen in der Sonne), dann ist das niedrige native ISO Wert besser, weil man dann mehr Details in den Lichtern / einen besseren Dynamic Range hat.

Wenn Du mit ISO3200 draußen Filmst, dann ist alles was zB. die Sonne spiegelt, stark ausgebrannt und nicht so schön, sieht dann so aus, als hätte die P4K etwas zwischen 6 und 7 stops ;) Daher die Empfehlung zB. draußen in der Sonne bei niedrigeren ISO Wert zu bleiben. Frag mal "Master" Frank wie er das mit P4K macht wenn das Motiv gut ausgeleuchtet ist. ;)



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ich habe dich ganz genau verstanden.
Ich denke du hast mich nicht verstanden, weil du verstehst eh nur das was du verstehen willst.

Genau das stellt der Typ ( ein Profi) ja genau in Frage….

Er behauptet du hast weniger Probleme in den problematischen Stellen wenn du es genau umgekehrt machst, zumindest mit Dual ISO Kameras.

Bei meiner wäre das:
Dunkles Motiv 400 ISO zusammen mit entsprechend genug Leuchten…Aber die Szene soll sehr dunkel bleiben.
Draussen in der Sonne 3200 ISO, also mit einem sehr, sehr starkem ND.
Natürlich muss man trotzdem absolut perfekt belichten…
Sonst wird das nix…;)

Ich weiss doch gar nicht ob das stimmt.
Erst wenn ich das probiert habe weiss ich es..;)
Gruss Boris








Antwort von roki100:

Es ging in meinem Posting nicht nur um gut ausgeleuchtete Motiv, sondern um DR. Mit höhere ISO Wert hast Du weniger DynamicRange und gerade draußen in der Sonne, sieht es damit nicht gut aus bzw. nicht besser als wenn Du niedrigeren native ISO Wert benutzt.

nochmal dein posting lesen:
Und ich habe kürzlich gelesen das es bei meiner Cam sogar besser sein kann bei eher dunklen Motiven bei ISO 400 zu bleiben, halt versuchen gezielt die dunklen Bereiche mehr zu ausleuchten und bei sehr hellen Motiven (draussen in der Sonne) bewusst mit ISO 3200 zu filmen. Und die Helligkeit mit einem starken ND zu kompensieren…Gibt scheinbar mehr DR in den problematischen Bildbereichen.
(Also eigentlich genau umgekehrt, von dem was die Hersteller empfehlen…)
Und nun lies was ich nochmal geschrieben habe bzw. bezogen auf das was du da schreibst.

Fragmal "Master" Frank wie er das mit P4K macht... Ich würde in deinem Fall mit der P4K, draußen in der Sonne, den niedrigeren nativen ISO Wert benutzen und dabei ETTR beachten...

bmpcc4k-dynamic-range-to-iso-chart bmpcc4k-dynamic-range-to-iso-chart.jpg



Antwort von Darth Schneider:

@roki
A: Dein Posting ist ja grafisch wunderschön aber,

Frank filmt doch viel, viel lieber mit den Ursas…(nach eigenen Aussagen hier)
Und mit der anderen schon älteren BMD Box Kamera (auch mit Fairchild) auf dem Tilta Float und manchmal auch noch mit der alten Fairchild Pocket.
Als mit der schnöden von der Stange Sony Sensor 1200€ 4K Pocket.D
Das am Schluss war jetzt natürlich von mir…))))

Ich verstehe das auch, Frank ist ein ausgewaschener Vollprofi.

B: Ausserdem haben all die Cams die er hat, doch alle einen ganz anderen Sensor wie meine Pocket und auch gar kein Dual ISO….;)
Funny !
Also hat es in dieser Diskussion doch absolut nix zur Sache mit welchem ISO Frank jetzt am liebsten filmt…

C: Und ich plappere halt in meinen Postings nicht zwangsläufig über genau dasselbe wie du…

Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
A: Dein Posting ist ja grafisch wunderschön aber,

Frank filmt doch viel, viel lieber mit den Ursas…(nach eigenen Aussagen hier)
Er hat auch die P4K... aber gut, vergessen wir das ganze... ;)



Antwort von cantsin:

Der Tip, bei hellem Licht in höhere ISOs zu gehen, um vor allem in den Spitzlichtern besseren DR bzw. Roll-off zu erzielen, stimmt schon und wird von einigen Kameraherstellern ja auch hardwaretechnisch umgesetzt, z.B. von Fuji in der "DR200"-Einstellung, die die Base-ISO von 160 auf 320 hochsetzt, und "DR400", bei der die Base-ISO auf 640 hochgeht und damit identisch ist mit der Base-ISO von F-Log und HLG.

Nur geht es dabei darum, eben nicht (wie bei ISO 100-200) aggressiv ETTR zu belichten, sondern in den Spitzlichtern mehr Raum für einen weichen Roll-off und mehr Detailzeichnung (z.B. in Wolken oder Straßenbeleuchtung) übrig zu behalten, was man dann mit stärker rauschenden Schatten erkauft. Wobei da heutige KI-basierte Entrauschungs-Algorithmen (siehe meine Beispiele oben) diesen Nachteil teilweise oder sogar weitgehend wieder kompensieren.

Das ist allerdings kein Belichten auf der zweiten nativen ISO, sondern ein im Wortsinne konservativeres Belichten auf der ersten nativen ISO/Sensor-Gainstufe.

Generell ist es so, dass Kamerahersteller wegen des Sensorrausch-Problems ihre Automatiken immer sehr reichlich belichten lassen - ETTR auf ISO100 und dann oft noch mit teilweise geclippten Spitzlichtern in normalen Motiven. Früher, bei älteren Digitalkameras, war das noch ausgeprägter, weil da die Priorität der Automatiken nur war, Normalgrau und Gesichter optimal/genau in der Mitte richtig zu belichten und, wenn es nötig war, darunter und darüber alles clippen zu lassen.

Seit kurzem gibt's eine Retro-Digicam-Szene, die alte Digitalkameras (hauptsächlich aus den frühen 2000ern, wie z.B. die Olympus C- und E-Serien, oder die alte PowerShot G-Serie) billig in Trödelläden kauft und deren Raws mit heutigen Software-Mitteln, inkl. KI-Entrauschung, bearbeitet. Es ist schon erstaunlich, was da mittlerweile möglich ist. Stecke da selbst ein bisschen drin.

Grundregel bei den alten Cams ist, dass man die Belichtungskompensation mindestens auf minus 2/3 Blenden stellen sollte, um die Spitzlichter nicht clippen zu lassen, in der Post faktisch den Gamma hochzuziehen und die Schatten mit modernen Mitteln zu entrauschen.

Wenn man bei normalen Lichtverhältnissen fotografiert und das Zielmedium online/soziale Medien (bis ca. 4MP) sind, kommt man mit den alten Cams erstaunlich weit.



Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Danke vielmals.
Das ist sehr interessant, also was die Belichtung betrifft, hab ich jetzt definitiv einiges zum ganz neu überdenken und zum probieren…;)

@roki
Ich weiss doch das er eine hat. Frank war doch hier im Forum einer der ersten der eine 4K Pocket hatte, was nicht heissen muss das er sie auch oft benutzt..;))
(Und wahrscheinlich bleibt der Frank (bei der 4K Pocket) nur eh bei ISO 400…Denke ich mir..)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
(Und wahrscheinlich bleibt der Frank (bei der 4K Pocket) nur eh bei ISO 400…Denke ich mir..)
Du kannst das selber testen, vergleichen usw. Ich meine, mit DualISO (S5 VLOG 640/4000) habe ich auch nicht viel Erfahrung gemacht (das kommt noch), wenn aber 640 mehr DR bedeutet, dann bevorzuge ich mehr DR bei gut ausgeleuchtete Motive. Und wenn 4000 besser für Low Light ist, dann wähle ich 4000.
Man muss sich während der Aufnahme für einen nativen ISO-Wert (ausgewählt in der Kamera) entscheiden, denn im Nachhinein ist es (trotz RAW) nicht möglich, den zweiten nativen ISO-Wert zu wählen bzw. man kann es wählen, es sieht aber nicht nach nativen ISO aus.
Also etwas mehr Dynamic Range oder besser für LowLight = DualISO. So habe ich das verstanden.



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Cantsin
Danke vielmals.
Das ist sehr interessant, also was die Belichtung betrifft, hab ich jetzt definitiv einiges zum ganz neu überdenken und zum probieren…;)
Wenn Du mit Deiner Blackmagic Pocket 4K arbeitest, erübrigt sich das, denn deren erste native ISO ist ja bereits 400.

Das ganze ist nur ein Problem in der Stills-Fotografie, in der das ISO-Handling sich nach wie vor an Analogfilm-Konventionen orientiert, und viele Kamerakäufer denken, dass niedrigere ISO bessere Bilder bedeutet (weswegen es da auch immer wieder Nutzer-Petitionen für ISO 50 gibt und ähnlichen Unsinn).



Antwort von roki100:

Cage/Rig-Setup

Ich denke, Panasonic Kameras S1(h)/S5 muss man nicht unbedingt riggen (sehe ich ähnlich, wenn es auch um andere Kameras geht zB. A7SIII). Der eigentliche Grund wäre, dass man wegen ext. RAW-Aufnahme den NinjaV oder VideoAssist nicht am Blitzschuh der Kamera befestigen sollte (auch wenn der Blitzschuh nach Aussage einiger anderer recht stabil sein soll, da er am Metallgehäuse befestigt ist?) und natürlich wegen HDMI-Lock.
Intern ist zwar VLOG 10Bit 422, doch wenn man Sharpness und NR auf 0 setzt, kann man sehen, wie gut der interne codec (in VLOG) tatsächlich ist, man könnte sagen, kamerainterne Prozesse sind ganz deaktiviert, wie RAW, nur eben 10Bit 422. Es gibt aber dennoch einen entscheidenen Grund (zumindest für mich) - Wenn man ProRes RAW in FCPX nutzt und "Breiter Gamut HDR“ aktiviert, erscheinen mehr Details in den Highlights, dazu siehe hier: viewtopic.php?f=5&t=156451&p=1150801&hi ... X#p1149140

Deswegen nutze ich ext. RAW und dementsprechend ist auch die S5 mit Cage etc. ausgestattet. Ich finde es sogar bequemer damit zu filmen (Bildschirm oben drauf, man sieht alles besser und mit Holzgriffe ist das ganze besser zu halten usw.). Die Kamera aus dem Cage rausnehmen oder wieder drin, dauert nur ein paar Sekunden, es sind zwei Schrauben, 1xHDMI-Lock und die andere an der Unterseite. Man muss auch keine Schraubenzieher mitschleppen - es befindet sich ein magnetischer Schlitzschraubendreher an der Unterseite.

Dennoch werde ich die Kamera aus dem Cage nur dann raus nehmen, wenn ich damit weiter unterwegs bin, oder um es mit Gimbal zu benutzen...Die meiste Zeit wird die Kamera jedoch im Cage bleiben...heute zB. auch ohne NinjaV benutzt, dafür aber mit dem kleinen smallrig top handle:
ohne_NinjaV.png
mit NinjaV sieht es so aus: S5_NinjaV.png
Um HDMI noch besser zu schützen, steckt noch ein USB zu USB-C Adapter drin: HDMI-Lock.png Wie sieht ihr das?
Welchen Cage habt ihr?
Wie sieht das ganze aus? Ist es bequem/unbequem/schwer...oder seit ihr doch zufriedener mit dem Cage/Rig-Setup?



Antwort von cantsin:

Für mich liegt der ganze Sinn einer Kamera wie der S5 darin, dass man sie hybrid, agil und mobil für Videos und Fotos einsetzen kann - was sie hervorragend kann. Deswegen ist bei 90% meiner Aufnahmen ein Sigma 28-70mm/2.8 drauf, und als einzige Anbauten ein abnehmbarer Trageriemen (mit Peak Design-Halterungen), nötigenfalls ein kleines Micro (Ohrwurm oder Rode Video Micro) und einen (Ulanzi-)-Klapp-ND vorm Objektiv, wobei ich den neuerdings in Frage stelle.

Die S1H habe ich allerdings in einem (SmallRig-)Cage.








Antwort von roki100:

Diese Metall Canon FD (35-200mm) Linse, die wirklich wie neu ist, scheint mit S5 FF besser zu kombinieren, als mit der G9 MFT. Warum auch immer...
Bildschirmfoto 2022-09-18 um 01.09.56.png Bildschirmfoto 2022-09-18 um 01.07.32.png Werde ich die Tage genauer testen.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Diese Metall Canon FD (35-200mm) Linse, die wirklich wie neu ist, scheint mit S5 FF besser zu kombinieren, als mit der G9 MFT. Warum auch immer...
Die G9 stellt mit ihrem 20MP-MFT-Sensor ja viel höhere Anforderungen an das optische Auflösungsvermögen des Objektivs. Und zwar so, als wenn die S5 (mit ihrer ggü. MFT vierfachen Sensorfläche) statt ihres 24MP- einen 80MP-Sensor eingebaut hätte.



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Diese Metall Canon FD (35-200mm) Linse, die wirklich wie neu ist, scheint mit S5 FF besser zu kombinieren, als mit der G9 MFT. Warum auch immer...
Die G9 stellt mit ihrem 20MP-MFT-Sensor ja viel höhere Anforderungen an das optische Auflösungsvermögen des Objektivs. Und zwar so, als wenn die S5 (mit ihrer ggü. MFT vierfachen Sensorfläche) statt ihres 24MP- einen 80MP-Sensor eingebaut hätte.
Waaaass ... ;)
Hab das schon mit der Canon FD 35-105 und 35-70mm Linse gemerkt und dann dachte ich, ich probiere einfach mal die Linse, die ich quasi nie wirklich benutzt habe.... Bei 200mm mit MFT waren die Bilder nicht wirklich zu gebrauchen (Bokeh so, als wäre die Linse feucht/angehaucht), das sieht man mit FF nun gar nicht und die schärfe ist auch in Ordnung. Hmm... muss ich noch genauer testen.



Antwort von roki100:

Nachtrag
Ich habe noch Videomaterial und Bilder, die ich damals mit der G9 und den gleichen Canon FD-Objektiven (Hauptsächlich mit 35-10mm und 35-70mm) aufgenommen habe. Ich habe sie mir genauer angesehen und dann mit einigen S5+CanonFD-Bildern verglichen. Es sieht definitiv besser aus. Ich kann das nicht ganz glauben^^ Entweder ist der Adapter (nicht der FD-MFT Speedbooster, sondern der einfache Noname-Adapter), den ich verwendet habe, nicht optimal gewesen (der Abstand zwischen Sensor und Objektiv) und der K&F-Adapter für S5 ist optimaler....(?) oder, es hat tatsächlich etwas mit der Sensorgröße zu tun.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Ich habe noch Videomaterial und Bilder, die ich damals mit der G9 und den gleichen Canon FD-Objektiven (Hauptsächlich mit 35-10mm und 35-70mm) aufgenommen habe. Ich habe sie mir genauer angesehen und dann mit einigen S5+CanonFD-Bildern verglichen. Es sieht definitiv besser aus. Ich kann das nicht ganz glauben^^ Entweder ist der Adapter (nicht der FD-MFT Speedbooster, sondern der einfache Noname-Adapter), den ich verwendet habe, nicht optimal gewesen (der Abstand zwischen Sensor und Objektiv) und der K&F-Adapter für S5 ist optimaler....(?) oder, es hat tatsächlich etwas mit der Sensorgröße zu tun.
Wir hatten dieses Thema doch schon dutzendmale im Forum - dass kleinere Sensoren bei gleicher Megapixelzahl höhere Objektauflösung benötigen:

beiti: "Man muss sich mal überlegen, dass ein mFT-Sensor mit 20 MP die gleiche Pixeldichte hat wie ein KB-Sensor mit 80 MP. Die Idee, dass man mit Crop-Sensor und KB-Objektiv nur Vorteile hat, stammt m. W. noch aus den Anfängen der Digitalfotografie. Da hatten die Kameras niedrige Auflösungen und keine internen Korrekturen; so bemerkte man in Sachen Auflösung keinen Nachteil und fand es zugleich vorteilhaft, wenn Verzeichnung und Vignettierung dank Wegfall der Randbereiche verringert wurden. Beides zählt heute nicht mehr. Ich habe alle meine Nikon-Objektive an mFT getestet, und die Schärfe ist überwiegend enttäuschend – jedenfalls im Vergleich zu echten mFT-Objektiven."
viewtopic.php?f=12&t=150182&p=1058342#p1058342

WoWu (leider nicht mehr im Forum aktiv, damals der berufliche Technikexperte hier im Forum): "Ein Kb Objektiv ist für KB gerechnet und weist in der Bildmitte zwar eine bessere optische Auflösung auf, als an den Rändern, aber nicht genügend optische Auflösung für einen Sensor, der zwar die identische Pixelmenge aufweist, aber nur die halbe v/h Abmessung.
Wenn also ein KB Objektiv in der Bildmitte 80lp/mm aufweist, benötigst Du für MFT ein Objektiv mit rd. 160 lp/mm für eine identische Pixelmatrix."
viewtopic.php?f=66&t=142796&p=959603#p959603


Kann man auch einfach ausrechnen:
- Um an einem Sensor optische 4K aufzulösen, muss ein Objektiv 2160 vertikale Bildpunkte bzw. 1080 Linienpaare auflösen.
- Bei einem Kleinbild-/FF-Sensor mit seinen 20.25mm Höhe bei 16:9-Aufnahme sind das also 1080/20.25=53.3 Linienpaare/mm (lp/mm).
- Bei einem MFT-Sensor mit seinen 9.73125mm Höhe bei 16:9-Aufnahme sind das also 1080/9.73125=111 lp/mm.

111 lp/mm kann man bei Vintage-Glas vergessen....



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
111 lp/mm kann man bei Vintage-Glas vergessen....
Mit S5-FF ist es definitiv besser, aber der Unterschied ist nicht wirklich so groß wie in den Zahlen groß dargestellt ;) Es ist immer noch sehr gut mit MFT...sogar mit dem kleineren Sensor (Super16), der große Sensel/Pixel hat, sind die Unterschiede nicht wirklich so groß wie in Zahlen dargestellt ;) Das andere ist ja Downscaling/mehr K auf 1080p zusammengepresst, im vergleich zu Super16 1080p usw.

Umso schlechter Vinatege Glas auflöst, desto besser sieht man den Qualitätsunterschied zwischen FF und MFT. Bei den og. Objektiv (35-200mm) ist der Unterschied erst bei 200mm deutlich zu erkennen (wie bereits erwähnt, mit MFT sieht Bokeh nicht so toll aus).

Alles in einem kann man aber sagen, dass Canon FD mit FF besser kombiniert.

Ich habe auch das MFT-Objektiv 25mm F1.7 mit FF "S" 50mm F1.8 verglichen und ich sehe kaum einen Unterschied. Da merkt man erst, wie gut das billige kleine ca. 150€ MFT-Objektiv (25mm F1.7) ist.



Antwort von roki100:

Das ist FD 200mm: Bildschirmfoto 2022-09-19 um 18.28.50.png (nach dem öffnen im neuen Tab nochmal auf das Bild klicken)



Antwort von roki100:

DeeZiD hat geschrieben:
Zwar S1H...
Hier präsentiert einer deine LUT

https://www.youtube.com/watch?v=qYa869ms-bU

RED Komodo: Shot in R3D on the RED Komodo in LQ. Color Science = IPP2, Color Space = REDWideGamutRGB, Gamma Curve = Log3G10, LUT = RWG_Log3G10 to REC709_BT1886 with MEDIUM_CONTRAST and R_3_Soft size_33 v1.13

Panasonic Lumix S1H: Shot in BRAW on the S1H in 3:1. Color Science = Gen 5, Color Space - V-Gamut, Gamma = V-Log, 55Media BRAW to V-Gamut Full Range 2.2, 55Media LUT Main 2.2




Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=UidDg6ncn-Y








Antwort von Jalue:

roki100 hat geschrieben:
Cage/Rig-Setup
Wie sieht ihr das?
Welchen Cage habt ihr?
Wie sieht das ganze aus? Ist es bequem/unbequem/schwer...oder seit ihr doch zufriedener mit dem Cage/Rig-Setup?
Small Rig Cage (die einfachste Ausführung) und der bleibt auch immer dran. Plus (im Handheld-Betrieb) ein anschraubbarer EVF von Swivi plus das Panasonic-Audioadapter, wenn Ton relevant ist.

Aber ich gebe dir Recht, im Grunde entfalten Kameras wie die S5 ihren "Charme" vor allem dann, wenn man sie so nackt wie möglich einsetzt. Voll aufgeriggt werden sie zu unhandlichen "Pseudo-Camcordern" mit begrenztem Bedienkomfort und irgend eine blöde Schraube an löst sich immer, bevorzugt im unpassendsten Moment.

Bei journalistischen Produktionen nehme ich die S5 dann auch allenfalls als B-Kamera mit (z.B. für O-Töne oder fest auf dem Ronin montiert), alles andere erledigt mein CX 350 Camcorder besser und schneller.



Antwort von roki100:

Jalue hat geschrieben:
Aber ich gebe dir Recht, im Grunde entfalten Kameras wie die S5 ihren "Charme" vor allem dann, wenn man sie so nackt wie möglich einsetzt. Voll aufgeriggt werden sie zu unhandlichen "Pseudo-Camcordern" mit begrenztem Bedienkomfort und irgend eine blöde Schraube an löst sich immer, bevorzugt im unpassendsten Moment.
So wie oben auf dem Bild, da löst sich keine Schraube, alles sitzt wirklich bombenfest. Ich finde, man kommt nicht drumherum, wenn man NinjaV als PR RAW Recorder nutzen möchte. Ohne wird mit der Zeit entweder der HDMI Port beschädigt, oder Blitzschuh....



Antwort von Funless:

Eine Frage an die S5 Besitzer.

Kann man den IBIS der S5 auch entsprechend einstellen wenn man anamorph filmt, so wie bei der GH6?



Antwort von roki100:

Funless hat geschrieben:
Eine Frage an die S5 Besitzer.

Kann man den IBIS der S5 auch entsprechend einstellen wenn man anamorph filmt, so wie bei der GH6?
Ja.
Bildschirmfoto 2022-09-22 um 19.49.28.png



Antwort von cantsin:

Funless hat geschrieben:
Kann man den IBIS der S5 auch entsprechend einstellen wenn man anamorph filmt, so wie bei der GH6?
Wie funkioniert das denn bei der GH6? - Bei der S5 gibt's (AFAIK) zumindest keine spezielle IBIS-Einstellung für anamorphische Objektive. Bei manuellen bzw. adaptierten Objektiven fragt Dich die Kamera beim Einschalten immer nach der Brennweite, aber nicht so, dass sich da z.B. zwei Werte für Brennweite und Stauchfaktor bzw. (wie bei anamorphischen Objektiven eigentlich nötig) zwei getrennte Werte für horizontale und vertikale Brennweite einstellen lassen.



Antwort von Funless:

roki100 hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Eine Frage an die S5 Besitzer.

Kann man den IBIS der S5 auch entsprechend einstellen wenn man anamorph filmt, so wie bei der GH6?
Ja.
Danke für die Info.

Hab auch gerade ein Video von Panasonic gefunden wo es auch an der S5 gezeigt wird (ziemlich am Ende des Videos). Beantwortet vielleicht auch cantsins Frage.





Antwort von cantsin:

Funless hat geschrieben:
Hab auch gerade ein Video von Panasonic gefunden wo es auch an der S5 gezeigt wird (ziemlich am Ende des Videos). Beantwortet vielleicht auch cantsins Frage.
Danke, in der Tat. Erstaunlich, was die Kamera alles kann (für ihren Preis).



Antwort von roki100:

Funless hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


Ja.
Danke für die Info.

Hab auch gerade ein Video von Panasonic gefunden wo es auch an der S5 gezeigt wird (ziemlich am Ende des Videos). Beantwortet vielleicht auch cantsins Frage.

Was im Video nicht gezeigt wird; wenn man "Switch NTSC/PAL" auf PAL setzt (statt wie im Video auf NTSC), dann ist 4:3 4K-A 50P 10Bit möglich (statt wie im Video 4K-A 30P 10Bit).



Antwort von roki100:

Seit der Firmware v2.3, wurde folgendes hinzugefügt:
"Expanded compatibility with DJI Gimbal
- Active Track Function of DJI Gimbal "DJI RS 2" and "DJI RSC 2" can be used"


Was damit gemeint ist, wird in diesem Video gezeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=7dM4KbaSN6A



Antwort von Darth Schneider:

Uh, echt jetzt.
Die S5 sieht aber schon sehr gut aus auf meinem Gimbal…;)
Danke.
Funzt das auch ohne Cage auf dem RS2 ?
Würde ich schon bevorzugen.

PS:
Passen denn die Siuris (Anamorphoten) auch (möglichst nativ) zur S5 ?
Oder welche ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Uh, echt jetzt.
Die S5 sieht aber schon sehr gut aus auf meinem Gimbal…;)
Danke.
Funzt das auch ohne Cage auf dem RS2 ?
Würde ich schon bevorzugen.
wieso soll das nur mit Cage funktionieren? ;)
Passen denn die Siuris (Anamorphoten) auch (möglichst nativ) zur S5 ?
Oder welche ?
Ja, gibts FF Sirui und sind sogar besser (das Bild ist breiter x1.6) als wie Sirui für MFT, APS-C (x1.33). Dementsprechend auch etwas teuerer... umso breiter das Bild desto leerer die Geldtasche ;)




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