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Infoseite // Ein paar FCP / MacOS - Tricks



Frage von Axel:


... die ich hier und da aufgeschnappt habe und ganz nützlich fand.

Zuerst ein paar FCP-Shortcuts für deutsche Tastaturen:

Clip links vom Playhead / Skimmer trimmen: 8, ohne Modifyer. Standard-Kurzbefehl wäre hier alt + ß, aber ich benutze das so oft, dass ich mich lieber an "Klammer auf": ( (shift + 8) orientiere, denn im Englischen gibt es hierfür für Ende trimmen.

Dementsprechend 9 für Clip rechts vom Playhead / Skimmer trimmen: ), statt alt + ü.

Eine Verwechslungsgefahr besteht für das Programm nicht. In einem Texteingabefeld erscheint 8 oder 9, und der Clip wird nicht getrimmt.

Ein offizieller Befehl, den vielleicht manche nicht kennen: alt + #. Auf Auswahl trimmen. Vorher mit R (Range, Bereichsauswahl) wählen, dann rippel-kürzt der Befehl den Clip auf die Auswahl. Cool, probieren.

Der nächste Tip betrifft indirekt Commandpost, das in seinem Readme erklärt, lediglich Funktionen freizuschalten, die FCP unter der Haube bietet (unter dem Playhead durchziehende Timeline, recht ruckelig, daher wohl nicht offiziell, Mini-Timeline im Viewer, etcpp.). Augenblicklich ist CP etwas hinterher in seiner Funktionalität, da die neueren FCP-Versionen, äh, gecrippelt sind. Eine Funktion aber ist auch ohne Commandpost, mit einem einfachen Terminal-Befehl, ausführbar: der bewegliche Marker. Der Terminal-Befehl lautet:

sudo /usr/libexec/PlistBuddy -c "Set :TLKMarkerHandler:Configuration:'Allow Moving Markers' true" '/Applications/Final Cut Pro.app/Contents/Frameworks/TLKit.framework/Versions/A/Resources/EventDescriptions.plist'

Man kann einen Marker dann auch durch Wegziehen von der Clipoberkante löschen, wodurch er mit einer kleinen Wolkenanimationen verpufft, wie eine App aus dem Dock. Weiterer Hinweis darauf, dass Apple das mal so geplant hat.

Und hier noch ein Dock-Trick, der es ermöglicht, per Terminal-Befehl verschiebbare Zwischenräume / Leerstellen im Dock zu generieren, um Programme zu gruppieren, also etwa so:

zum Bild


Der Befehl lautet:

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{"tile-type"="spacer-tile";}'; killall Dock

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Antwort von Axel:


zum Bild


Bugfix -Update, das keine Mediathek-Aktualisierung verlangt. Exotisches Zeug, daher keinen extra Thread aufgemacht.

ac3?

Kenne ich nur von DVD Studio Pro, quasi DolbyDigital ohne Lizenz. Wusste gar nicht, dass man es in ein NLE importiert ...

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Antwort von Jott:

"unter dem Playhead durchziehende Timelinel"

Diesen ein Jahrzehnt alten Dauerwunsch verstehe ich nicht - mit der Magic Mouse kann man die Timeline ruckelfrei quer verschieben während der Wiedergabe, wenn's denn sein muss.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Bugfix -Update…
Mit Abstand das wichtigste, was aber nicht drinsteht: Mediatheken öffnen sich wieder nicht nur innerhalb eines Kalendertages, sondern sogar genauso schnell wie „früher”. Hat mich echt schon irre gemacht.

Jott hat geschrieben:
Diesen ein Jahrzehnt alten Dauerwunsch verstehe ich nicht
Ich genauso wenig. Meines Erachtens sinnbefreites Eye-Candy mit viel ruckelpotential, vor allem auf nicht ganz neuen Rechner, ohne echtem Mehrwert. Irgendwann wird's sicherlich kommen, vielleicht auch nur auf bestimmte Macs mit M-Chip eingeschränkt, ok. Aber bis dahin vermisse ich es auch nicht. Warum such?

Wobei, okay… beim manuellen Scrollen einen Refresh der Wellenformen des Audios fände ich nicht zwingend schlimm. :) Thumbnails brauche ich nicht.

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Antwort von Axel:

Jott hat geschrieben:
"unter dem Playhead durchziehende Timelinel"

Diesen ein Jahrzehnt alten Dauerwunsch verstehe ich nicht - mit der Magic Mouse kann man die Timeline ruckelfrei quer verschieben während der Wiedergabe, wenn's denn sein muss.
Vor vielen Jahren besuchte mich mein Premiere-Kumpel und besah sich FCP (noch das alte). Er sagte, nun ja, ein bisschen komisch sieht das ja aus. Wieso verschwindet immer dein Playhead? Ich kannte die Funktion nicht und ärgerte mich, dass er direkt etwas Negatives rausgepickt hatte. Heute bin ich weiser.
"R S K" hat geschrieben:
Ich genauso wenig. Meines Erachtens sinnbefreites Eye-Candy mit viel ruckelpotential, vor allem auf nicht ganz neuen Rechner, ohne echtem Mehrwert. Irgendwann wird's sicherlich kommen, vielleicht auch nur auf bestimmte Macs mit M-Chip eingeschränkt, ok.
Möglicherweise ist das was für 120 Hz Pro Motion, auf dass der Akku dann doch nicht so lange durchhält ...

Aber okay, noch ein Timeline-Navigationstip (freilich rein persönliche Vorliebe):
Ich benutze die Gesamtansicht der Timeline (shift + z, das kennt man ja) in dem Sinne wie die von der nun abgeschafften Touchbar bzw. der dieser nachempfunden Viewer-Mini-Timeline von Commandpost. Das heißt, es ist die eine von zwei Timeline-Ansichten, nur sinnvoll, um zu sehen, wo ich gerade bin.

Ich benutze kein Pinchen, kein Scrollwheel an der Multifunktionsmaus, kein Apfel plus und Minus, alles viel zu unpräzise.

Wahrscheinlich weiß jeder, dass mit "z" das Zeigerwerkzeug "a" zu einer Lupe wird. Dass wiederholtes Klicken in die Timeline einzoomt und dass alt + klick auszoomt.

Nicht so viele wissen vielleicht, dass ich bei gedrückt gehaltener "z" - Taste in dem Bereich über den Clips einen grauen Rahmen ziehen kann und dass bei Loslassen von "z" automatisch auf genau diesen Bereich eingezoomt ist. Ich mag die Einfachheit von zwei extremen Befehlen, Übersicht > Detail > Übersicht.

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Antwort von Schleichmichel:

Es gab mal Camcorder, die den Ton in ac3 aufgezeichnet haben.

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Antwort von Jott:

Axel hat geschrieben:
Ich benutze kein Pinchen, kein Scrollwheel an der Multifunktionsmaus, kein Apfel plus und Minus, alles viel zu unpräzise.
Die erwähnte Magic Mouse hat kein Scrollwheel. Ich staune immer wieder, dass so wenige das Ding für fcp und auch sonst benutzen. Ist auch ergonomisch prima: klein, aber schwer. Kommt gar nicht mit dem Handballen in Kontakt. Ausprobieren oder ignorieren, beides geht.

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Antwort von Axel:

Jott hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Ich benutze kein Pinchen, kein Scrollwheel an der Multifunktionsmaus, kein Apfel plus und Minus, alles viel zu unpräzise.
Die erwähnte Magic Mouse hat kein Scrollwheel. Ich staune immer wieder, dass so wenige das Ding für fcp und auch sonst benutzen. Ist auch ergonomisch prima: klein, aber schwer. Kommt gar nicht mit dem Handballen in Kontakt. Ausprobieren oder ignorieren, beides geht.
Ich mag die Magic Mouse auch. Für Resolve fehlt aber die mittlere Taste. Dadurch fehlt das Hand-Werkzeug. Naja, ich dachte, schade aber auch. Die Entscheidung zu einer Logitec MX Master Maus und auch dem Logitec Keyboard kam schließlich, nachdem ich binnen einer Woche, der ersten Woche, Probleme hatte, mich bei meinem neuen M1 Mini einzuloggen, weil Bluetooth beim Aufwachen nicht fluppte. Maus und Tastatur laufen über Funk. Mit Jabra Elite 75T und Airpods Max hatte ich bisher noch nie BT-Audioaussetzer, und ich höre eigentlich ständig Musik, jetzt gerade auch. Die Maus kann man auch benutzen, während sie über USB-C lädt. Fand ich bei der Magic Mouse nicht schlimm, ist aber trotzdem m.E eine Fehlkonstruktion.

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Antwort von Jott:

Das stimmt natürlich - die Idee, den Ladestecker am Mausboden anzubringen, hatten sicher die gleichen Jungs (ein gewisser Sir John?), die den MacBooks lange Jahre den SD-Reader entzogen hatten: Design vor Funktion. Häßlicher Schlitz, das.

Zum Glück halt der Akku sehr lange, die Maus hat allerdings eine Murphy-Erkennung eingebaut. Der Saft geht grundsätzlich tagsüber aus, nicht etwa kurz vor Feierabend, wenn man noch schnell anstöpseln könnte.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Ich mag die Magic Mouse auch. Für Resolve fehlt aber die mittlere Taste.
Evtl. hilft dir ja „BetterTouchTool”.
https://folivora.ai
Für das Magic Trackpad jedenfalls m.E. unerlässlich und genial.


Jott hat geschrieben:
Zum Glück halt der Akku sehr lange, die Maus hat allerdings eine Murphy-Erkennung eingebaut. Der Saft geht grundsätzlich tagsüber aus, nicht etwa kurz vor Feierabend, wenn man noch schnell anstöpseln könnte.
Heh heh. Wohl wahr. Wobei sie auch extrem schnell geladen ist. Und wenn auch nur erstmal genug um bis zum Ende des Tages zu kommen.

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Antwort von Axel:

Seit, keine Ahnung, zwei, drei Jahren nutze ich nie mehr alt + f (Standbild), sondern stattdessen shift + h (Retime: Halten). Und zwar, weil kein neuer Clip entsteht. Ich wurde daran durch einen Ripple-Training-Clip gerade erinnert:

Warum man einen unabhängigen Clip haben wollen würde, da steh ich gerade auf dem Schlauch.
Die 2-Sekunden-Nachhall-Audio-Abblende war mir neu. Klingt cool, und klingt auch cool.

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Antwort von Axel:

Schon in der Vergangenheit habe ich in FCP selbst oft das *kostenlose*, *update- und absturzsichere* (da Motion-Effekt) Plugin A Better Glow von Interfacelab verwendet und auch in slashCAM schon verlinkt. Und zwar, wenn ich mich recht erinnere, in einem Tiffen Black Pro Mist - Peter McKinnon - Thread, in dem es darum ging, digitale Schärfe (> Videolook) mal nicht durch globale Weichzeichnung, sondern durch Diffusionsfilter vorm Objektiv zu vermeiden. Dazu wurden mehrere Postpro-Alternativen in Resolve genannt, und die will ich hier auch gar nicht kleinreden.

Im Zuge mehrerer familiärer und beruflicher Weihnachts- und Sylvester-Videos mit dem iPhone 13, direkt Phone2phone versendet oder für Facebook, bin ich wieder darauf zurückgekommen. Habe ich unverzeihlichen Kitsch verbrochen? Worauf ihr euch verlassen könnt!

Allerdings wurde mir klar, nach einigen Erfahrungen mit dem Resolve Glow (mit XAVC aber), dass das nur eine Frage der geschmackvollen Zurückhaltung ist und dass A Better Glow Resolves Glow kaum nachsteht. Probiert's aus.

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Antwort von Axel:

Nichts revolutionär Neues, aber eine schöne Auffrischung:


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Antwort von Funless:

Vor kurzen habe ich auf YT zufällig "The Final Cut Bro" entdeckt, der meist kurze knackige (und für mich sehr interessante) Tipps zu FCP und Motion auf Lager hat.







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Antwort von Axel:

Wir sind ja hier unter uns, deswegen kann ich ja mal meine gedämpfte Begeisterung für Adjustment Layers (dein oberstes Final Cut Bro Video) etwas detaillierter darlegen. Es steht ja außer Frage, dass zum gemeinsamen Stilisieren oder Bewegen der darunter liegenden Clips das prinzipiell und potenziell eine feine Sache ist. Wenn es um das "schnelle" Überlagern von LUTs geht, dann wissen die mit allen Wassern Gewaschenen, dass eine LUT durch Platzierung auf dem Adjustment Layer zuoberst eine Falle zu umgehen hilft, in die man durch die Bearbeitungs-Reihenfolge-Regeln der Software sonst leicht tappen kann. Nämlich, einem flauen Log-Clip bereits im Browser (im Inspector/Info-Tab) eine Kamera-LUT zu geben bzw. den Effekt "Eigene LUT" als ersten auf den Timeline-Clip anzuwenden.

Wenn ich das aber mache, bin ich gezwungen, jeden einzelnen darunter verbundenen oder primären Clip definitiv auszuwählen, um ihn individuell bearbeiten zu können.

Dass ich auszuwählen hervorgehoben habe, soll darauf hindeuten, dass ich in Final Cut nicht gezwungen bin, einen Clip auszuwählen, um ihn farbzukorrigieren. Es ist immer der Clip gemeint, über dem der Playhead gerade ist, d.h. den ich aktuell im Viewer sehe. Ich habe schon darüber mit einigen Freunden gesprochen, und die Fehlerquelle, vermeintlich den sichtbaren Clip zu korrigieren, während die Auswahl weiter vorne hängt, ist bei vorhandenem Adjustment Layer sehr bekannt. Weil, klar, der Adjustment Layer halt oben ist und oben sein muss.

Bekanntlich ist der Adjustment Layer ein User-Hack (leerer Titel) und kein Apple-Feature, und ich kann mir denken, warum. Es wäre eleganter, wenn der Adjustment Layer so lange Luft ist und ignoriert wird, bis ich ihn ganz bewusst auswähle, was sich im Viewer irgendwie grafisch bemerkbar machen muss. Ich müsste in der Lage sein, durch seinen Filter hindurchzublicken und bei Änderungen standardmäßig die darunterliegenden Clips zu meinen.

Das macht klar, dass es zwei Kategorien von globalen Einstellungen geben müsste: solche, die timeline- (also im FCP-Sprech projekt-) -bezogen sind und kein Clip, keine Schichttorten-Ebene. Und solche, die so funktionieren wie jetzt, die teilbar sind.

Über alle Befehle, die außer Farbkorrektur noch möglich sind, ohne einen Clip auswählen zu müssen, schlage ich mal ein extra Posting vor. Ich schätze, was dabei herauskäme wäre, dass das eleganter und schneller ist. Mir fällt gerade der "Ersetzen"-Befehl ein, mal hier diskutiert im Zusammenhang mit Dreipunkt-Schnitt, und RSK erwähnte, dass man eigentlich nur einen i- oder o-Punkt im Browser braucht (mit i lege ich gleich das Medienende als o fest, mit o den Medienanfang) und einen der folgenden Kurzbefehle:
shift + r - ersetzt den Timeline-Clip, über dem der Playhead schwebt, egal, ob dieser ausgewählt ist oder nicht, mit der Browser-Auswahl. Der Timeline-Clip hat nun die Länge des Browser-Clips (Timing ändert sich).
alt + r - ersetzt den Timeline-Clip vom i des Browserclips vorwärts und hat die Länge des Timeline-Clips.
alt + shift + r (benutzerdefinierter Kurzbefehl)- ersetzt den Timeline-Clip vom o des Browserclips rückwärts und hat die Länge des Timeline-Clips.

In der Kategorie Farbe befinden sich in FCP viele Ostereier, die eigentlich offizielle Features sind, aber weitgehend unbekannt oder vergessen. Jedes neuere Tutorial zum comparison viewer (unten beim Erscheinen durch RSK auf deutsch erklärt) erwähnt im Intro, das gibt's schon länger, aber ich wette, ihr kennt es nicht:
https://www.youtube.com/watch?v=o7OYelFa2Qw&t=943s

EDIT: Nochmals ergänzend zur LUT-Problematik, über die viel Falsches erzählt wird:
Ihr könnt ja mal ausprobieren, was passiert, wenn ihr nur eine eigene Log-zu-709-LUT nehmt und zusätzlich z.B. die Farbtafel anwendet. Ist die "Eigene LUT" zuoberst, habt ihr nicht mehr viel zum Arbeiten. Wenn ihr in der Farbtafel den globalen Slider hoch und runter zieht, habt ihr ein mMn ziemlich nutzloses "Helligkeits"-Werkzeug: wenn es heller wird, geht gleichzeitig der Kontrast runter und damit alle Zeichnung verloren. Zieht ihr den Slider runter, verstärkt sich der Kontrast massiv, alle Schatten crushen, und es gehen wiederum massiv Details verloren.

Wechselt ihr die Positionen, sodass nun die LUT unten in der Liste ist, habt ihr noch den kompletten Dynamikbereich. Ihr könnt nun den globalen Belichtungs-Slider nehmen, und er wird wie die Blendensteuerung einer Kamera funktionieren. So soll es sein.

Damit gibt es zwei Probleme:
1. Der LUT-Effekt kann nur für Material verwendet werden, was bereits in der Timeline liegt. Man sieht also erst spät, wie das Footage "eigentlich" aussieht.
2. Der zuerst verwendete Effekt - egal, ob er aus der Effekt-Bibliothek ist oder aus dem Color-Tab kommt - bleibt immer oben. Ich bin also gezwungen, jedesmal die Reihenfolge manuell zu ändern.

Und die Kamera-LUT? Die steht so in der Mitte. Die Farben verändern sich leicht, farbiges Clipping. Apple schreibt dazu hier: "Hinweis: Final Cut Pro behält den vollständigen dynamischen Bereich der Log-Median bei, solange die Farbverarbeitung für die Mediathek auf "Breiter Gamut HDR" eingestellt ist. Wenn die Mediathek beim Anwenden einer Kamera-LUT auf "Standard" oder "Breiter Gamut (nicht mehr unterstützt)" eingestellt ist, erfolgt für die Medien eine Tonzuordnung (Tone Mapping; herabgestuft) auf den engeren Standarddynamikbereich (SDR)." Heißt: wer nichts mehr im Wortsinne gradieren muss, der kann das trotzdem nehmen. Aber dann hätte er besser nicht in Log gefilmt.

Für die geschilderte Problematik gibt es zwei Abhilfen:
1. Einen Adjustment-Layer verwenden, der aber, wie oben geschildert, auch ein PITA ist.
2. Mit Kamera-LUT schneiden, nach abgeschlossenem Schnitt im Browser alle Kamera-LUTs deaktivieren und auf die gesamte Timeline eine gesicherte Voreinstellung anwenden mit einer Handvoll Standardeffekten, bei denen "Eigene LUT" der letzte ist.

Es gibt noch eine dritte:
3. Mit Kamera-LUT schneiden, dann >Projekt > XML exportieren, Resolve öffnen und >Importieren >Timeline (alles bestätigen, inklusive FCP-Handling, die Kamera-LUT wird übrigens standardmäßig ignoriert), die diversen globalen, nicht-destruktiven Konversionsmethoden anwenden, graden, bei Delivery bei den Render-Settings "FCPX" nehmen, rendern, fertig. Seit ein paar Generationen ist bereits automatisch eine Roundtrip-XML-Datei erzeugt worden.


Ich persönlich finde, dass die Farbwerkzeuge von Final Cut krass unterschätzt werden. Meine Selbstbeobachtung ist, dass ich aufhöre, wenn es gut ist und nicht so leicht Gefahr laufe, es zu übertreiben. Eigentlich habe ich in FCPX nie einen Vergleichsviewer gebraucht, der alte "S"-Hack tat's. Hintergrund ist, dass es in FC sowohl einen Playhead als auch einen Skimmer gibt. Ich kann den Playhead auf dem zu vergleichenden Clip parken und den Skimmer auf dem aktuellen, den ich mit s toggele. Einfacher ist eleganter. Mit Adjustment Layer ist es aber nicht mehr elegant.

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Antwort von Axel:

@Funless
Als du dich bedankt hast, hatte ich nochmal editiert.

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Antwort von Funless:

Bekanntermaßen bin ich ja kein Fan von Colorgrading jeglicher Art und ein bekennender SOOC-Enthusiast, so dass mich die Farbkorrektur Tools in FCP gar nicht tangieren. Deswegen befasse ich mich ja auch nicht mit Resolve. Ich bin mir sicher, dass es eine super Software für alle möglichen Farbspielereien sind aber ... ich brauch's nicht.

Die Adjustment Layer Sache fand ich persönlich insofern interessant, weil ich noch zu Premiere Pro Zeiten in der Timeline mit dem Adjustment Layer alle meine anamorphen Clips mit einem Klick desqueezen konnte. Wie ich in FCP alle anamorphen Clips in der Timeline mit einem Klick desqueezen kann weiß ich noch nicht, allerdings habe ich mich damit noch eher rudimentär befasst.

Selbst nach nun mittlerweile 10 Monaten FCP Benutzung zähle ich mich dennoch weiterhin zu den Newbies, denn FCP ist für mich tatsächlich wie eine Schatzkiste bei der ich gefühlt beim jedem Mal starten des NLE ein neues Juwel entdecke das mich begeistert. Deshalb finde ich auch diesen Thread hier super interessant und hab ihn gleich nachdem ich deinen ersten Post hier gelesen hatte in meine Lesezeichen gepackt.

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Antwort von Jott:

Funless hat geschrieben:
Wie ich in FCP alle anamorphen Clips in der Timeline mit einem Klick desqueezen kann weiß ich noch nicht
Genau so wie gewohnt.
Oder bei allen Clips im Inspector mit spatialer Anpassung. In einer Timeline natürlich, die bereits die gewünschte finale Geometrie hat (wie zum Beispiel 2:1).

Nach Geschmack oder Workflow. Da führen einige Wege nach Rom.

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Antwort von Funless:

Jott hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Wie ich in FCP alle anamorphen Clips in der Timeline mit einem Klick desqueezen kann weiß ich noch nicht
Genau so wie gewohnt.
Oder bei allen Clips im Inspector mit spatialer Anpassung. In einer Timeline natürlich, die bereits die gewünschte finale Geometrie hat (wie zum Beispiel 2:1).

Nach Geschmack oder Workflow. Da führen einige Wege nach Rom.
Tatsache ... hab's gerade probiert. In der Timeline alle Clips mit "command+a" auswählen, dann bei "Transformation" die X-Skalierung auf 133% et voilá alle Clips auf einem Schlag desqueezed. Wie cool! Einfacher geht's nicht.

Danke dir.

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Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Oder bei allen Clips im Inspector mit spatialer Anpassung.
Das würde den Clip einheitlich skalieren, nicht nur horizontal, wie gewünscht. 😉

- RK

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Antwort von Axel:

Es müsste für anamorphes Footage entweder ein editierbares Metadatenfeld oder eine entzerrte Browser-Vorschau geben. Es gibt ein Metadatenfeld: Anamorphotische Überlagerungen anzeigen >Aus >Standard >Breitbild, aber das bezieht sich nicht auf den Sirui-Faktor, der aus 16:9 Scope macht. Es scheint statt 1,33 eher 2 zu sein.

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Antwort von Funless:

Also was ich da oben ausprobiert habe ist doch super.

Projekt eingestellt auf mein Zielformat 1980x816, dann meine (noch nicht desqueezten) Clips in die Timeline gezogen, alle clips via "command+a" ausgewählt und dann im Video Info Fenster "Spatiale Anpassung" lassen wie es ist (auf "keine") und X-Skalierung von 100% auf 133% ändern und *bäm*, alle Clips entzerrt. Was will ich mehr?

Ich benötige keinen Adjustment Layer wie bei Premiere Pro und vor allem der richtig Hammer coole Vorteil bei diesem Workflow ist, dass ich so auch nun den korrekten anamorphic Squeeze entsprechend skalieren kann. Bei meinen beiden SLR-Magic Anamorphoten ist er nämlich nicht wie angegeben bei 1.33x, sondern bei 1.29x. Ich gebe also in der X-Skalierung 129% ein und habe perfekt runde Bälle.

Ich bin begeistert.

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Antwort von Axel:

Wahr, wahr!


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Antwort von Funless:

Diesen Clip von ihm hab ich heute auch gesehen.

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Antwort von Pianist:

Wo wir hier alle FCPX-Nutzer beisammen haben: Gibt es eigentlich eine zeitsparende Möglichkeit, mit einem Klick Kennzeichen und Gesichter zu verpixeln, und dass das dann im Bild weitergetrackt wird? Alles, was ich da bisher so probiert habe, ist wahnsinnig zeitaufwändig und das Ergebnis gefällt mir trotzdem nicht.

Matthias

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Antwort von Funless:

Hast du denn schon die neue Auto-Tracking Funktion ausprobiert?



Anstelle der hier gezeigten Wolken, kann man ja alles mögliche nehmen, auch Verpixelung.

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Antwort von Pianist:

Die Frage ist ja, wie ich überhaupt erst mal eine runde verpixelte Stelle mit weichen Kanten hinbekomme. Bisher habe ich die Videospur kopiert, obendrüber gelegt, den Weichzeichnungsfilter benutzt und dann mit Croppen links/rechts/oben/unten den Bereich ausgewählt, aber da habe ich dann eben immer ein Rechteck mit harten Kanten.

Und wenn ich das nun tracke, dann tracke ich ja vermutlich das ganze Bild, und nicht nur die verpixelte Stelle. Ich muss ja den Effekt einzeln tracken können, und das Bild darunter bleibt, wo es ist. So wie früher beim Avid mit "witness protection".

Matthias

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Antwort von Funless:

Schau dir mal das obige Video an. Du musst nun keine Videospur kopieren. Du wählst den Tracker, platzierst diesen über das Gesicht, modellierst die Form, startest die Analyse, dann wählst du den Effekt (in deinem Fall Pixel), verbindest den Effekt mit dem Tracker und fertig.

Hier ein weiteres Video in dem es gezeigt wird ..



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Antwort von Pianist:

Ok, das schaue ich mir mal an, wenn ich Zeit habe, bzw. bevor ich es das nächste Mal brauche, damit ich es bis dahin nicht wieder vergesse.

Es bedankt sich Matthias!

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Antwort von R S K:

Verstehe nicht ganz, wenn man schon Englische Videos postet, warum man zwei raussucht wo teilweise leider Unsinn erzählt wird, weil sie scheinbar das Tracking von Final Cut Pro selbst noch nicht ganz verstanden haben. Da sollte man zumindest das wirklich einzige (und ich hätte gedacht am bekanntesten) Expertenvideo zum Thema auch erwähnen, vom Kollegen Mark:

https://www.youtube.com/watch?v=FR4_zYrp8S8&t=1421s

Mein (Deutsches) Video zum Thema—wo ich im übrigen auch explizit die "Video-drüber-drunter" Denke anspreche und erkläre warum und wie es in Final Cut Pro gänzlich anders funktioniert—ist leider noch in der Mache. ;)

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Antwort von Axel:

Dieses hier kannte ich zwar schon, aber es ist in der Tat ein verstecktes Merkmal:

Denn wirklich lesen tut man ja wohl die Online-Hilfe nicht mehr. Und wonach man nicht explizit sucht (von dem man also voraussetzt, dass es existiert, und wie zum Kuckuck sollte ich auf "Ausgangsbild" kommen?), das ist wie der versteckte Brief bei Edgar Allan Poe.

Ich stell jetzt mal keine Vergleiche an, weil ich das sowieso alles vergessen/verdrängt habe, aber die Retiming-Funktionen von FCP sind schon verdammt ausgefuchst und intuitiv!

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Antwort von Axel:

Universal Control a.k.a. Nahtlose Steuerung
Seit gestern oder vorgestern gibt es für iOS, iPadOS und Monterey (hier 12.3) Updates. Ab iPhone 12 + 13 kann man jetzt trotz Maske mit dem Gesicht das Handy entsperren. Aber die große Neuerung betrifft die glücklichen iPad-Nutzer, denn sie können das neben, über oder unter dem Mac-Bildschirm befindliche iPad jetzt mit der normalen Tastatur/Maus/Trackpad steuern und umgekehrt. Auch der Dateiaustausch per Drag&Drop klappt. Mich würde interessieren, ob es auch in Kombination mit Sidecar möglich ist.

Gerücht: am 18.03. FCP-Update auf 10.6.2
Parallel zur Auslieferung des Studios.

iPhone-Footage in HDR und SDR:

War ich teilweise schon selbst drauf gekommen, aber ein paar Dinge fehlten. Seit ich den "Kino"-Modus habe, mache ich allerdings dauernd Videos nativ mit iMovie, und das kommt mir angemessener vor.

Auch hier konnte ich noch was mitnehmen:


Noch ein Audiomuffel wie ich, der den Multimeter-Effekt nicht kannte?


Sehr cool auch das:

Surround hab ich noch nie angefasst. Ich stelle aber fest, dass ich FCP vor allem wegen der sorglosen Audio-Collagen liebe.

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Antwort von Axel:

Axel hat geschrieben:
Gerücht: am 18.03. FCP-Update auf 10.6.2
Parallel zur Auslieferung des Studios.


Hmmm, Zebra auf doppelte Timeline-Clips? Ich hab ein so gut trainiertes visuelles Gedächtnis, dass ich genau weiß, ob ich was schon verwendet habe. Außerdem gab es schon lange den mE eleganteren Weg:

zum Bild


Aber da wird ja noch mehr drin sein.

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Antwort von R S K:

Wird es auch. Vor allem weil du ohne das erst weißt, wenn du darauf kommst die intelligente Sammlung überhaupt anzulegen.

Wobei ich persönlich noch nie "dupe detection" vermisst habe. 🤷🏼???

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Antwort von Axel:

Kleiner Schnittplatz-Tip von iJustine, von deren Video die Dupe-Beobachtung stammte: das neue Studio Display mittig für das GUI, links ein XDR-Display hochkant für den Browser, rechts ein weiteres für AV-Out (was, wie man mir sagte, mit den Apple Displays auch ohne HDMI geht).

zum Bild

Das macht Sinn und sieht schön aus. Sie hat auch alles mit Nanotextur, sodass die geweißelte Wand und die rosa Ambient-Lichter nicht stören. Kann es aber sein, dass das pseudo-toskanische Tischchen nicht so optimal für Kabelmanagement ist?

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Antwort von Funless:

Also bei dem pompös aussehenden Schnittplatz frage ich mich ob ich jetzt Stolz sein oder mich schämen sollte, dass ich meine Videos auf einem M1 MB Air schneide ..

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Antwort von Axel:

Stolz sein.

Ich hatte versucht, es auch ein bisschen spöttisch klingen zu lassen, um meinen Neid zu verbergen.

Aber so sexy der Schnittplatz ist, ich hab mal geguckt, was, Stand heute, der aufgebaute Krempel kostet:

Mac Studio Ultra mit 1TB SSD, 64-Core GPU und 128 GB Ram: 6.669,00 €
2 x XDR Display mit Nanotextur und Pro-Stand à 7.598,00 €: 15196 €
Studiodisplay mit Nanotextur: 1999 €
Magic Keyboard mit Touch-ID und Ziffernblock: 205 €
Magic Mouse in schwarz: 109 €

=24178 €

Ich kann etwas schön finden und mir gleichzeitig klar sein, dass ich darauf verzichten kann.

iJustine testet in ihrem Video auch die 18 x 8k ProRes- Splitscreens. Dazu sah ich kürzlich einen treffenden Kommentar (getimet):
https://youtu.be/jqFsr1xuSAk?t=201

Fazit: ein paarhundert Euro für die Logistik und das Catering eines Kurzfilms sind eine viel bessere Investition.

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Antwort von R S K:

Falscher Thread?
Axel hat geschrieben:
Dazu sah ich kürzlich einen treffenden Kommentar (getimet):
Au weia. Wenn er es nicht als das versteht was es ist, nämlich ein Referenzwert, dann tut's mir auch leid. Keiner, auch nicht Apple, sagt, dass irgendjemand 18x 8K braucht. Damit versteht man was man für einen (unfassbaren) "Headroom" hat.

Lässt sich von mir aus auch in 30+x 4K Streams ausdrücken. Und die (und mehr) sind tatsächlich etwas was du in nicht wenigen Multicam Produktionen sehen wirst! Besser?

Was soll Apple denn sonst schreiben? "5x 4K mit Blur und Farbkorrektur plus 6x 8K, vier davon mit zwei Masken, drei davon skaliert, plus 5x HD die…"? 🙄

Du siehst doch, sobald sie irgendwas anderes schreiben, wie "1,4GB große 3D Szene" etc. stürzen sich gleich die üblichen Verdächtigen drauf und schreien "Faaaaake!" o.Ä Hateboy kram.

"17x 8K" sind einfach verständlich und auf den Punkt, sei doch froh. Ob das einer GENAU SO in der Praxis braucht ist doch völlig irrelevant. Sonst kannst er ja auch Blackmagic schreiben und sich ausgiebig darüber beschweren, dass deren Speedtest endlose "braucht kein Mensch!!" Werte wie 3212 HD oder 200 8K BRAW Streams anzeigt, die ich angeblich mit meinem Rechner abspielen könnte.

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Antwort von Axel:

"R S K" hat geschrieben:
Falscher Thread?
So halb. Ich möchte nicht irgendwie anzweifeln, dass es eine bildhaftere, einfacher einzuschätzende Schwuppziditäts-Marke gibt als die Anzahl von PiPs. Ich wollte nur, wie Kyle, anmerken, dass diiiesen Headroom nur wenige brauchen. Er zum Beispiel benutzt, wie ich, die Sony A7Siii. Und da bin ich in FCP mit dem Mini M1 bereits kaum gehandicapt.

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Antwort von Axel:

Kein Update im Appstore gestern, heute bis jetzt auch nicht. Aber eine neue Entdeckung von Zuschauern aus Matthew O'Briens Kanal in iJustines 10.6.2 Video:

zum Bild

Es wird spekuliert.
Stimmenverbesserung gab es bereits. Das war halt mehr oder weniger eine Equalizer-Geschichte anhand der Frequenzbänder, wenn auch automatisch. Das Ergebnis war, wie man es von automatischen Filtern eigentlich erwartet hat, bisher und in der A.S. (artificial stupidity) - Version.

Wäre es denkbar, dass Maschinenlernen es schafft, eine Stimme zu isolieren und die Überlagerungen von anderen Tonquellen nicht nur rauszurechnen, sondern die Lücken intelligent zu interpolieren? Wie Matthew sagt, für Hochzeitsfilmer von unschätzbarem Wert.

Na klar wäre es denkbar. Ich bin noch mehr gespannt.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Kein Update im Appstore gestern, heute bis jetzt auch nicht.
Wann hast du auch das letzte mal ein Update an einem Freitag oder Samstag gesehen? Spoiler: auch morgen und Montag nicht. 😏

Öhm… „Stimmisolation” ist auch alles andere als neu. Gibt es bereits seit iOS 15, ja. Und ist natürlich ein Machine Learning d.h. KI Algorithmus. Wird also auch min. 12.3 voraussetzen und entsprechend gut auf den aktuellen Rechner laufen.

Willst du also wissen wie effektiv/gut es ist und wie es klingt… einfach ein aktuelles iOS Geräte hochfahren?

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Antwort von Axel:


Sehr sinnvoll, wie gesagt, vor allem für Hochzeitsfilmer. Trotzdem bin ich ein bisschen enttäuscht, dass "nur" der Lärm als solcher erkannt und herausgefiltert wird. Das ging in Soundtrack Pro und Audition ja auch schon, wenn auch mit dem Prinzip der Frequenzspektrumanalyse. Ich stellte mir naiverweise vor, dass es einen sauberen Sample von Steves Stimme bräuchte, um ihn in dem Restaurant eben nicht bei 100% Amount so dumpf und verzerrt klingen zu lassen. Man synthetisiert doch überall Stimmen ...

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Antwort von R S K:

Ich glaube du hast keine Vorstellung von dem was es macht, ist und kann. Vor allem es erkennt mit Sicherheit NICHT „nur Lärm” und der Vergleich liegt gänzlich daneben. Denn die übliche „Noise Removal” mit dem du es vergleichst ist ein WITZ dagegen und das ging und geht auch mit Sicherheit nicht mit Soundtrack noch Audition, sorry. Wenn du allen ernstes glaubst es ist einfach nur irgend so eine „Frequenzspektrumanalyse” dann hast du es nicht verstanden und solltest lieber mal abwarten. Es ist KI. Das ist die „Frequenz” deiner oder sonst einer Stimme völlig irrelevant, wie auch (fast) der „Lärm” drumrum.

Willst du wissen wie gut es geht? Dann hol dir EIN IPHONE und teste es einfach selbst. Denn das ist haargenau das gleiche, nur ohne Schieberegler!

Oder kannst du mit deiner „Frequenzspektrumanalyse” oder irgendeinem „Noise Removal” Filter SOWAS einfach durch einschalten?

Wohl kaum.

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Antwort von berlin123:

Es gibt von Waves seit ein paar Wochen ein vergleichbares Plugin. Dem Video von Ripple training nach zu urteilen produziert es weniger Artefakte als das Voice Isolation Feature in FCPX.

https://www.waves.com/plugins/clarity-v ... -reduction

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Antwort von R S K:

berlin123 hat geschrieben:
Dem Video von Ripple training nach zu urteilen produziert es weniger Artefakte als das Voice Isolation Feature in FCPX
Ähm… im Vergleich wozu genau? Etwa das sehr vorsichtig produzierte Werbevideo? 😄

Mal ganz abgesehen davon, dass, insofern du nicht 1:1 das gleiche Video/Audio hast, das nichts anderes als blinde Spekulation ist. Oder Wunschdenken.

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Antwort von Jott:

Wie seit 11 Jahren kostenloses fcp-Update, Funktion geschenkt - kann man einfach ausprobieren und bei Bedarf gegen andere Lösungen antreten lassen. Mit eigener Problemfootage, nicht mit Marketing-Material.
Ich werd's mal checken, mit typischen Interviews auf Messen. Das lärmt immer, auch mit perfekter Mikrofonierung. Wenn das mit One-Click akzeptabel verbessert wird: prima, danke schön.

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Antwort von berlin123:

"R S K" hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
Dem Video von Ripple training nach zu urteilen produziert es weniger Artefakte als das Voice Isolation Feature in FCPX
Ähm… im Vergleich wozu genau? Etwa das sehr vorsichtig produzierte Werbevideo? 😄

Mal ganz abgesehen davon, dass, insofern du nicht 1:1 das gleiche Video/Audio hast, das nichts anderes als blinde Spekulation ist. Oder Wunschdenken.
Ich hab das Waves Plugin. Ich weiss in etwa welche Artefakte da auftreten bei verschiedenen Geräuschkulissen wenn mn es weit aufdreht. Die Stimme im Ripple Training Video im Cafe ist schon deutlicher beschnitten als das was das Waves Plugin macht bei ähnlichen Hintergrundgeräuschen.

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Antwort von Jott:

149$ gegen kostenlos - dafür darf's gerne besser sein.

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Antwort von berlin123:

Jott hat geschrieben:
149$ gegen kostenlos - dafür darf's gerne besser sein.
Aktuell 29,-. Wobei es bei Waves ja den Update Plan gibt den man alle paar Jahre mal neu kaufen muss um mit akteullen OS versionen kompatibel zu bleiben. Jeder Waves Nutzer kennt das Spiel.

Ich muss mein Uteil revidieren. Ich hab das Ripple training Video runtergeladen und die unbearbeitete Stelle in Logic mit dem Waves Plugin behandelt und das ganze mit dem FCPX ergebnis im Video verglichen.

Die Stimme klingt auch ganz unabhängig vom Hintergrund schon mickrig aufgrund des verwendeten Mikrofons. Ich hab das beim ersten Anhören zu schnell auf die Bearbeitung geschoben. Und tatsächlich klingt dann das bearbeitete Ergebnis mit FCPX etwas knackiger als das was Waves da rausholt.

Ich würde sagen get the best of both worlds. Waves Clarity ist das mit Abstand beste was ich bisher beim Entfernen von Rauschen wie AC usw gehört habe. Auch dann wenn das rauschen etwas unregelmäßig ist. Selbst wenn ich Hintergrundgeräusche komplett rausdrehe (!) produziert das so wenig Artefakte, dass es je nach Verwendungszweck noch nutzbar ist. Das kannte ich vorher nicht. Bei 29,- für mich Pflichtkauf, da ich solche Aufnahmen öfter habe.

Aber ich bin gespannt wie das FCPX feature sich in verschiedenen Situationen schlägt. In dieser hier macht es wirklich eine gute Figur.

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Antwort von R S K:

Also wenn ich mir ein „real world” Beispiel (naja… nicht wirklich. Aber wenigstens kein Werbeclip vom Hersteller) anhöre, wie z.B. das:

https://youtu.be/EWo4sjcDKu0?t=233

… da muss ich fragen was du genau meinst, dass es weniger Artefakte gibt. Wo man noch immer was vom Auto hört und es m.E. nur noch ein Artefakten Party ist. Dann weiß ich welches ich besser finde. Allein von der Bedienung her gesehen. Puh.

Vor allem scheint auch DER nicht zu wissen was das komische "Broad 1 & 2" oder „Width” Zeug einem sagen soll. Sowas liebe ich ja… 🙄

Aber am Ende ist es sowieso gänzlich realitätsfern immer von super extremen Beispielen (in beiden Fällen) auszugehen, die ein halbwegs vernünftiger Filmer in der Form niemals brauchen sollte. Und wenn, dann sind ihm/ihr offensichtlich ein paar Artefakte der Sache wert. Für lau. Für mich geht es um die Verbesserung, nicht um das tatsächliche und gänzliche Isolieren. Das ist ja zu 99% auch völliger Quatsch. Das heißt niedrige Prozentwerte und damit auch kaum nennenswerte (oder akzeptable) Artefakte, eben nicht a lá Sample-Peeping.

Es ist schließlich wie eine JPEG oder sonstige Bildkompression. Das irgendwas am Ende dran glauben muss ist doch völlig klar. Dann nimm halt gleich vernünftiges Audio auf!

Ich habe mir im übrigen das Waves Teil runtergeladen. Und… abgesehen von dem absoluten no-go: nur per Rosetta, habe ich auf Anhieb nichts aus dem Ding rauskitzeln können. Angewendet und… STILLE. Bin scheinbar zu doof oder es ist einfach insgesamt inkompatibel. Das Bild hat auch immer wieder geruckelt und FC blieb sporadisch und unerklärlich stehen. Die Optionen und Regler etc. etc. … nee, muss ich nicht haben. Mit einmal Häkchen und ein Regler kann ich sehr gut leben.

Ach ja und dann? Danach hat Final Cut alle Minute oder so 10 Sek. Strandball gemacht, obwohl kein Clip den Filter noch hatte. DEINSTALLIERT. Jetzt geht's wieder.

Danke. Auch für $29 in dem Zustand (für FC) nicht. 👎🏼 Standard-Filter sind so oder so IMMER vorzuziehen. Ob hier und da etwas schwächer oder nicht. Sehe ich zumindest so.

Fazit: ob ein paar Artefakte hier und da, die vor allem auch erst ab hohen Prozentsätzen auftauchen werden und entsprechend zu erwarten sind, bin ich mehr als zufrieden mit meinem Gratisgeschenk.

Ist für mich wie mit der eingebauten Rauschunterdrückung. Es gibt NEAT, aber für 90+% von dem wofür ich es brauche… mehr als ausreichend und vor allem EASY und SCHNELL gemacht.

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Antwort von berlin123:

Ich mache Audiobearbeitung meistens nicht in FCP weil so einige 3rd party Plugins bei meinem Setup zu Problemen führen (zB Soothe2 oder SSL vocal strip). In Logic laufen sie problemlos.

Man muss das ja auch nicht als Kampf sehen. Für RX Advanced zahlt man 1.200. Da sind umsonst und 29,- mmn keine Aufregung wert.

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Antwort von R S K:

berlin123 hat geschrieben:
Für RX Advanced zahlt man 1.200.
Habe ich. "Dialogue Isolate" ist nicht vergleichbar… und auch da wieder… Bedienung… 🤦🏼???. Erst raus, dann rein, dann testen, dann rechnen, dann wieder raus, dann…

Nee.

Für mich, wenn es nicht im direkten Kontext meines Schnitts geht, dann ist es nur noch 10% dessen wert, wenn ich irgendwo dafür hin muss. Export, Import etc. etc. 😴 Dann kann ich auch jemanden anheuern der das Finishing in sonstwas/wo macht (was auch oft genug vorkommt). Beides geht nicht.

Kann ja jeder halten wie'n Dachdecker. Ist kein "Kampf" oder "Aufregung". Ist ganz pragmatisch "Workflow".

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Antwort von Axel:

Dachte halt, A.I. sei weiter. Mein iPhone (angeblich Siri) erkennt Tiere und Pflanzen mit teilweise verblüffender Treffsicherheit. Dann wieder stelle ich die unzweideutigsten Fragen und werde “nicht verstanden”.

BTW: dass ich Stimmisolierung bei Facetime nicht evaluieren kann liegt daran, dass ich derjenige mit dem iPhone bin.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
BTW: dass ich Stimmisolierung bei Facetime nicht evaluieren kann liegt daran, dass ich derjenige mit dem iPhone bin.
???
Es geht ja auch darum, dass es FÜR DICH, also an deinem Ende ist.

Du kannst ja auch, wie der Typ im Video, ein Facetime mit dir selbst führen, z.B. vom iPhone zum Mac?

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Antwort von Axel:

Wenn es mal darum geht, einen Youtuber mehr oder weniger sympathisch zu finden, dann gehört Matti für mich zu den letzteren. Zeitraubende Angeberei mit Lifestyle-Sportarten am (wie es scheint) jeweiligen Privatsee, sehr oberflächliche Reviews. Auch der unernste Kasey von camera conspiracies findet es offensichtlich Scheiße, wenn der Typ die getesteten Kameras dann (weil prominent getestet) teurer verkauft als Originalpreis.

zum Bild


Vor nicht allzu langer Zeit meckerte Matti über FCP, nun gibt es ein angebliches Umsteiger-Tutorial von ihm:


Ich habe öfter mit dem Kopf geschüttelt. Trotzdem ist eine Software keine Knast-Hausordnung und sollte besser nach eigenem Gusto missbraucht werden.
Aber "Final Cut Pro Editing Basics"?
Spaß mit adobisiertem FCP würde eher passen.

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Antwort von Mediamind:

Ich finde Matti ebenfalls schrecklich. Dieses dauernde Kichern, die übertriebene Mimik und Gestik und die Selbsdarstellung bei geringer Informationsdichte machen seine Beiträge nur sehr schlecht erträglich.

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Antwort von R S K:

Während ich den auch anstrengend finde, finde ich den „Final Cut Bro(🙄)” Dylan Typen allerdings exponentiell schlimmer.

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Antwort von Axel:

"R S K" hat geschrieben:
Während ich den auch anstrengend finde, finde ich den „Final Cut Bro(🙄)” Dylan Typen allerdings exponentiell schlimmer.
Der könnte gut von Otto Waalkes gespielt werden. Genauso wie ich immer denken muss, dass Charlton Heston von Oliver Kahn gespielt werden könnte - oder umgekehrt (mit blonder Perücke) aber das hat sich ja erledigt.

Neu war mir dieses:


Sehr ähnlich wie Magic Mask aus Resolve. Wie erwähnt nicht so sehr Ersatz für Greenscreen, aber sehr gut verwendbar für mein altes Steckenpferd, den Caspar-David-Friedrich-Freistellungsfilter als Alternative zum sDoF.

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Antwort von Axel:

Zen-Meditationsübung für die innere Ausgeglichenheit: Mattis Gründe (nach ungefähr zwei Dritteln des Videos), warum er nun FCP gönnerhaft bescheinigen darf, dass es Premiere unterlegen ist, nun, da er es beherrscht. Die wären: die Mediatheken wachsen in's Unendliche, und wenn eine Timeline etwas komplizierter wird, und dann der dynamische Link zu AAE.


Die Kernsätze für die, die keine Zeit für Geduldsproben haben:
Great for simple workflows, where you basically have just one track with just a little bit of B-roll, but as soon as a project starts to get a little bit more complex with multiple layers ... - I just ... - I don't like it. It just falls apart really fast, slooow, clunky, I don't enjoy it at all. I just love how Premiere has multiple tracks and you can just organize your footage very easily ...

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Antwort von R S K:

Au weia. PPro und performanter als FCP… herrlich. Und die Orga in der Timeline besser? Sein ernst?? 🤣

Der scheint ja wirklich nicht mal die aller aller Basics der Timeline von FC verstanden zu haben. Wie so viele halt. 🤷🏼???

Aber das beste für mich ist noch… Axel hat geschrieben:
der dynamische Link zu AAE
… wo 1. der "Link" alles andere als "dynamisch" ist, wo du 99 von 100 mal die timeline rendern musst, dass irgendwas davon auch abspielt (s. Motion für echte Dynamik und Integration) und 2. wüsste ich jetzt echt gerne wie genau AE bei "komplizierten Timelines" irgendwie hilfreich sein könnte?? 🤨

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Antwort von berlin123:

FCPX 10.6.2 im App Store. Neben dem schon bekannten sind mehr Optionen für den Tracker dabei. Und Motion bekommt das aus alten Flash-Zeiten bekannte 9-Slice Scaling.

https://www.youtube.com/watch?v=Calpmb_EesQ

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Antwort von srone:

"R S K" hat geschrieben:
Der scheint ja wirklich nicht mal die aller aller Basics der Timeline von FC verstanden zu haben. Wie so viele halt. 🤷🏼???
dir scheint da ja regelmässig einer abzugehen, obschon dieser kaum "missverständlichen" basics, die von so vielen, eben nicht geteilt werden...;-)

lg

srone

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Antwort von R S K:

berlin123 hat geschrieben:
FCPX 10.6.2 im App Store…
Und wer gerne die ersten Infos lieber auf Deutsch hat…



😉

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Antwort von NurlLeser:

srone hat geschrieben:

dir scheint da ja regelmässig einer abzugehen, obschon dieser kaum "missverständlichen" basics, die von so vielen, eben nicht geteilt werden...;-)
es wäre ihm hier recht zu geben. die ewig gleiche leier seit veröffentlichung von fcpx. es wurde langeweile zu diesem thema ausgerufen und gut ist. die die damit arbeiten wissen um die vorteile und schlagen sich nicht mehr mit der" meiner ist dicker und länger" fraktion herum.
in diesem sinne frohes schaffen.

übrigens, AE ist nun M nativ verfügbar. suchen müsst ihr selber.

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Antwort von R S K:

Und noch ein Nachtrag… ;)



Ach ja… und für alle Color Finale Nutzer am M1 die updaten wollen, evtl. erstmal hier schauen.

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Antwort von Axel:

Eben gesehen:

Unabhängig davon, ob und wann ich Studio oder Studio Display kaufen würde, waren das für mich die bisher schlagendsten Argumente. Erstmal der Einstieg mit den Airpod Max. Ich schämte mich vor einem knappen Jahr fast, sie für immerhin nur noch 460€ gekauft zu haben, aber sie haben sich sehr schnell und voll amortisiert. Auch die Sache mit der Displayqualität habe ich ähnlich wahrgenommen. Nichts Bezahlbares schlägt ein iMac Display.

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Antwort von roki100:

Axel hat geschrieben:
Eben gesehen:
toller Arbeitsplatz, sehr schöne Ausstattung... gefällt mir sehr.

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Antwort von Axel:

Zur Dupe-Detection gibt’s auch ein schickes Teaserchen von Final Cut Live Performer Thomas Grove Carter:

Es lohnt sich, alle diese kurzen, artistischen Vignetten seines Kanals anzusehen, denn er feiert, wie schön die Arbeit mit dieser Software ist. Erklären tun andere (Ripple oder RSK).

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Antwort von hexeric:

berlin123 hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
149$ gegen kostenlos - dafür darf's gerne besser sein.
Aktuell 29,-. Wobei es bei Waves ja den Update Plan gibt den man alle paar Jahre mal neu kaufen muss um mit akteullen OS versionen kompatibel zu bleiben. Jeder Waves Nutzer kennt das Spiel.

Ich muss mein Uteil revidieren. Ich hab das Ripple training Video runtergeladen und die unbearbeitete Stelle in Logic mit dem Waves Plugin behandelt und das ganze mit dem FCPX ergebnis im Video verglichen.

Die Stimme klingt auch ganz unabhängig vom Hintergrund schon mickrig aufgrund des verwendeten Mikrofons. Ich hab das beim ersten Anhören zu schnell auf die Bearbeitung geschoben. Und tatsächlich klingt dann das bearbeitete Ergebnis mit FCPX etwas knackiger als das was Waves da rausholt.

Ich würde sagen get the best of both worlds. Waves Clarity ist das mit Abstand beste was ich bisher beim Entfernen von Rauschen wie AC usw gehört habe. Auch dann wenn das rauschen etwas unregelmäßig ist. Selbst wenn ich Hintergrundgeräusche komplett rausdrehe (!) produziert das so wenig Artefakte, dass es je nach Verwendungszweck noch nutzbar ist. Das kannte ich vorher nicht. Bei 29,- für mich Pflichtkauf, da ich solche Aufnahmen öfter habe.

Aber ich bin gespannt wie das FCPX feature sich in verschiedenen Situationen schlägt. In dieser hier macht es wirklich eine gute Figur.
abgesehen davon, diskussion ist irrelevant, weil es waves NICHT für FCP gibt und ist auch nur rosetta 2 komaptibel.

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Antwort von berlin123:

hexeric hat geschrieben:
abgesehen davon, diskussion ist irrelevant, weil es waves NICHT für FCP gibt und ist auch nur rosetta 2 komaptibel.
Das stimmt so nicht. Ich nutze Waves Plugins inklusive Clarity in FCPX auf einem Intel Mac. Auf dem M1 geht es angeblich mit FCPX nicht. Je nach Host Anwendung läuft Waves V13 aber sonst auf dem M1 entweder nativ oder über Rosetta (Logic, Protools usw.)

Habe Voice Isolation im neuen FCPX nochmal mit Clarity verglichen. lm Gegensatz mit dem Test vor ein paar Wochen, wo ich nur den Clip von Ripple Training zum Vergleich hatte (und bei dem Voice Isolation etwas besser als Clarity abschnitt ) hat diesmal Clarity eine bessere Figur gemacht, hängt also entsprechend vom Ausgangsmaterial ab.

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Antwort von hexeric:

berlin123 hat geschrieben:
hexeric hat geschrieben:
abgesehen davon, diskussion ist irrelevant, weil es waves NICHT für FCP gibt und ist auch nur rosetta 2 komaptibel.
Das stimmt so nicht. Ich nutze Waves Plugins inklusive Clarity in FCPX auf einem Intel Mac. Auf dem M1 geht es angeblich mit FCPX nicht. Je nach Host Anwendung läuft Waves V13 aber sonst auf dem M1 entweder nativ oder über Rosetta (Logic, Protools usw.)

Habe Voice Isolation im neuen FCPX nochmal mit Clarity verglichen. lm Gegensatz mit dem Test vor ein paar Wochen, wo ich nur den Clip von Ripple Training zum Vergleich hatte (und bei dem Voice Isolation etwas besser als Clarity abschnitt ) hat diesmal Clarity eine bessere Figur gemacht, hängt also entsprechend vom Ausgangsmaterial ab.
sie schreiben sogar auf ihrer website, dass waves/clarity NICHT mit den aktuellen FCP versionen kompatibel ist und schon gar nicht M1. läuft fast überall in rosetta 2 und das bedeutet: man muss die app in rosetta 2 öffnen, was wieder andere plugins zerschiesst. den 'kleinen' vorsprung des plugins und dessen preis (vergleichbar mit 'neat' bei video denoise) ist für die meisten vernachlässigbar. die eigentliche frage ist: warum hat iMovie seit langem schon 'auto ducking' aber FCP nicht?

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Antwort von R S K:

berlin123 hat geschrieben:
Auf dem M1 geht es angeblich mit FCPX nicht. Je nach Host Anwendung läuft Waves V13 aber sonst auf dem M1 entweder nativ oder über Rosetta (Logic, Protools usw.)
Nix M1. Wie ich oben bereits schrieb: "R S K" hat geschrieben:
Ich habe mir im übrigen das Waves Teil runtergeladen. Und… abgesehen von dem absoluten no-go: nur per Rosetta, habe ich auf Anhieb nichts aus dem Ding rauskitzeln können. Angewendet und… STILLE. Bin scheinbar zu doof oder es ist einfach insgesamt inkompatibel.
Kann ich inzwischen auch bestätigen: inkompatibel. Kenne niemand der das Teil auf einem M1 zum laufen gebracht und selber auch nicht mehr als Stille geerntet hat. Und obwohl es nicht das gemacht hat was es sollte, hat es trotzdem sowohl FC als auch LP gänzlich instabil gemacht. Ergo: irrelevant.

Vor allem wenn ich die Wahl zwischen nativem und Drittanbieterfilter, fällt die Wahl 9 von 10 mal auf nativ, ob Bild oder Ton , um eben auch in Zukunft nicht gekniffen zu werden. So weiß ich ich kann Projekte auch noch in JAHREN (oder einfach nur ein Update) wieder aufmachen, ohne Probleme zu haben. Nur weil wieder irgendein Hersteller seine Hausaufgaben wieder nicht gemacht hat oder auch gar nicht machen will. Da bringen mir die evtl. 10% besser gar nichts.

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Antwort von rush:

"R S K" hat geschrieben:
Ich habe mir im übrigen das Waves Teil runtergeladen. Und… abgesehen von dem absoluten no-go: nur per Rosetta, habe ich auf Anhieb nichts aus dem Ding rauskitzeln können. Angewendet und… STILLE. Bin scheinbar zu doof oder es ist einfach insgesamt inkompatibel.
"R S K" hat geschrieben:
Kann ich inzwischen auch bestätigen: inkompatibel. Kenne niemand der das Teil auf einem M1 zum laufen gebracht und selber auch nicht mehr als Stille geerntet hat. Und obwohl es nicht das gemacht hat was es sollte, hat es trotzdem sowohl FC als auch LP gänzlich instabil gemacht. Ergo: irrelevant.
Liegt dann aber vielleicht doch irgendwie auch ein bisserl auch an FCPX, meinst Du nicht?

In meiner DAW Reaper (native ARM Version) kann ich das "gebridgte" x86 VST Plugin problemlos einbinden und auch entsprechend nutzen (ja - es kommt nicht nur Stille!).
Verwende ich dagegen das "gebridgte" x86 VST3 Plugin in der ARM Version von Reaper kommt die zitierte "Stille".

Sicherlich wäre Waves hier am Drücker entsprechend eine funktionierende M1 Version für Resolve, FCPX und Co zu liefern - aber das es am M1 überhaupt nicht funktioniert kann man so eben auch nicht ganz stehenlassen.

Generell finde ich Waves mit Ihrer Central Software aber sowieso etwas nervig und lästig.

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
- aber das es am M1 überhaupt nicht funktioniert kann man so eben auch nicht ganz stehenlassen.
Genau. Zumindest wenn ich das überhaupt je geschrieben oder behauptet hätte. Aber hier ist die Wahrheit ja immer der „Interpretation” überlassen…

Ich habe immer nur von den Pro Apps gesprochen. Und nur weil irgendwelche Apps Plugins nicht die gleiche Strenge entgegensetzen wie die Pro Apps, heißt nicht lange nicht, dass sie laufen. Jedenfalls heißt für mich „laufen” nicht nur laden und anwenden können, sondern nicht mit regelmäßigen Abstürzen oder Beachballs kämpfen zu müssen, obwohl es „läuft”.

Sowas…


zum Bild


… ist z.B. immer super hilfreich. Es „läuft”, aber… 😒

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Antwort von rush:

Meine Güte mach doch nicht wieder ein Fass auf.

In Reaper (ARM Version) läuft das Clarity VST fehlerfrei, problemlos und ohne Beachballs oder Abstürze. Es funktioniert dort wie es soll.

Was ist daran jetzt wieder zu deuten oder misszuverstehen?

Eine native M1 Version wäre aber wünschenswert um die generelle Kompatibilität in anderer Software zu erhöhen und damit Du keine Stille mehr in FCPX ertragen musst.

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Antwort von hexeric:

und FCP hat kein 'X' mehr seit 10.5 ;)
FCP liest AU plugins lieber und VST ist 'legacy'

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Antwort von pillepalle:

Es gibt mitlerweile echt viele brauchbare Denoiser. Wer ihn noch nicht kennt kann auch mal den Bertrom Denoiser ausprobieren. Vollbringt keine Wunder, aber ist kostenlos und läßt sich manuell sehr gut einstellen.

https://bertom.gumroad.com/l/denoiser

VG

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
Meine Güte mach doch nicht wieder ein Fass auf.
Was schwurbelst du da bitte (wieder)? Wo mache ich bitte "ein Fass auf"? Kannst du evtl. lesen? Vor allem auch das was du schreibst? Du behauptest—Minimum suggerierst—ich hätte was gesagt was ich nicht gesagt habe, achte also vielleicht mal darauf was du schreibst und dreh nicht (mal wieder) alles um weil du es dir (mal wieder) nicht eingestehen kannst. Wird langsam echt alt.
🥱

rush hat geschrieben:
In Reaper (ARM Version) läuft das Clarity VST fehlerfrei
Hurra für dich. 🎉🍾

Welchen Teil von "Ich habe immer nur von den Pro Apps gesprochen." hast du also nicht verstanden? Ich kann auch langsamer tippen, wenn's hilft.

rush hat geschrieben:
Was ist daran jetzt wieder zu deuten oder misszuverstehen?
Ganz genau. Einfach mal drüber nachdenken. 👍🏼

rush hat geschrieben:
…und damit Du keine Stille mehr in FCPX ertragen musst.
Muss und werde ich nicht, da ich es gar nicht erst brauche und es ist schnellsten wieder deinstalliert worden. Stell dir vor. Die können machen was sie wollen. Oder es lassen. Nur zu.



pillepalle hat geschrieben:
Es gibt mitlerweile echt viele brauchbare Denoiser.
Du weißt aber schon, dass ein "Denoiser" praktisch nichts mit "Stimmisolation" zu tun hat, oder? Das die "Use Cases" bestenfalls einen kleinen Überschneidungsbereich haben und sich eben nicht gegenseitig ersetzen? Allein der Name sollte einem das verraten, nein?

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Antwort von pillepalle:

"R S K" hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Es gibt mitlerweile echt viele brauchbare Denoiser.
Du weißt aber schon, dass ein „Denoiser” praktisch nichts mit „Stimmisolation” zu tun hat, oder? Das die „Use Cases” bestenfalls einen kleinen Überschneidungsbereich haben und sich eben nicht gegenseitig ersetzen? Allein der Name sollte einem das verraten, nein?
Ja, weiß ich Papi :) aber das Thema überschneidet sich ja mit Denoising. Daher mein Vorschlag für einen guten kostenlosen Denoiser.

Wenn man wirklich zum Stimmisolator greifen muss, dann hat man die Aufnahme bereits verbockt und es geht nur noch darum das kleinstmögliche Übel zu erreichen. Hatte ich seinerzeit bei meiner Doku mit Hintergrundmusik die herausgefiltert werden musste (aus rechtlichen Gründen/GEMA). Ging mit Izotope RX zwar, aber nur mit Artefakten die man sich dafür einfängt, denn Musik und Dialog überschneiden sich nun mal breitbandig. Hab' die Stelle mal getagged. Man hört zwar noch Musik im Hintergrund, kann aber das Lied nicht mehr wirklich identifizieren.

https://youtu.be/ONxVlOwukbQ&t=22m25s

VG

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Antwort von Jott:

Wenn jetzt in Form eines kostenlosen Upgrades eine gut funktionierende KI-angelernte Stimmisolation an Bord ist, MUSS das ja trotzdem irgendwie schlecht sein. So kommt der Thread jedenfalls stellenweise rüber.

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Antwort von pillepalle:

@ Jott

Hat das jemand gesagt? Jedes Werkzeug mehr ist doch gut. Im schlimmsten Fall nutzt man es nicht.

VG

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Antwort von R S K:

pillepalle hat geschrieben:
Wenn man wirklich zum Stimmisolator greifen muss, dann hat man die Aufnahme bereits verbockt und es geht nur noch darum das kleinstmögliche Übel zu erreichen.
So ein Unsinn, sorry. Als on man irgendwie immer und überall 100%ige Kontrolle über seine Umgebung haben kann und es niemals zu unerwarteten Störungen kommen könnte, wo man auch nicht nochmals drehen kann? Strasseninterview z.B.? Oder man will einfach nur eine Stimme oder Dialog etwas hervorheben bzw. von der Umgebung abheben… z.B. auch Hall? Denn das kann es nämlich auch hervorragend und hat wieder nichts mit „Denoising” zu tun. Es geht eben nicht immer nur um eine reine Isolation.

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Antwort von pillepalle:

@ R S K

Natürlich hat man die nicht, aber das ändert ja nichts daran dass es immer nur darum geht etwas schlechtes weniger schlecht zu machen. Es wird eben dadurch brauchbar, aber nicht toll.

VG

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Antwort von R S K:

pillepalle hat geschrieben:
dass es immer nur darum geht etwas schlechtes weniger schlecht zu machen.
Wieder der gleiche Unsinn. Denn dann dürfte man ja auch nichts Farbkorrigieren, wo man es ja offensichtlich bereits bei der Aufnahme „verbockt” hat, oder wie geht da die Logik? Die macht also auch nur „etwas schlechtes weniger schlecht” und nur „brauchbar, aber nicht toll”? Denn ja, das Grundprinzip ist genau das gleiche.

Darf ich raten? Du hast dir das Feature selbst noch nicht mal angeschaut bzw. an verschiedenen Beispielen selbst mal angehört, richtig? Denn allein an meinen Beispielen zeigt sich ganz deutlich, dass es sehr wohl um eine Verbesserung geht, wo nichts per se „verbockt” wurde, und die auch erreicht wird. Dass es nicht alles magisch sich wie im Studio aufgenommen anhören lassen kann ist klar, was auch niemand behauptet.

p.s. und ja, deine Musik wäre damit definitiv komplett weg gewesen. Und nein, die Stimme hätte sich nicht schlechter angehört.

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Antwort von pillepalle:

@ RSK

Du bearbeitest Deinen Ton ja trotzdem, so wie beim Colorgrading auch. Aber Voice Isolation und breitbandig Frequenzen zu entfernen hat nichts mehr mit normalem Audioprocessing zu tun. Das ist Flickschustern. Von mir aus kannst Du das gerne als normales Editing betrachten. Für mich geht das darüber hinaus.

Natürlich habe ich es nicht ausprobiert. Habe auch kein Final Cut. Hab' auch nicht gesagt, dass das Werkzeug nichts taugt.

VG

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Antwort von Axel:

Als ich noch Hochzeiten machte, hätte ich das Feature gut gebrauchen können. Nichts gegen den Stimmenisolator, nur ist meine Erwartung bei KI/AI/ML wohl zu hoch. Es gab ein Youtube-Video, wo die Angestellten einer Videoklitsche die Stimme ihres Bosses per AI synthetisieren und ihn eine bullshittige Inspirationsrede halten lassen, so Richtung Deep Fake. Ich verstehe nicht, warum es zum Beispiel auch mit Voice Isolation nicht möglich ist, eine Stimme perfekt von der Hintergrundmusik abzulösen (pillepalles Beispiel). Aber egal.

Davon abgesehen schlage ich als Threadstarter vor, es jetzt gut sein zu lassen mit diesem Spezialthema. Natürlich habe ich es nicht ausprobiert. Habe auch kein Final Cut. Hab' auch nicht gesagt, dass das Werkzeug nichts taugt. … vor allem auch deshalb.

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Antwort von R S K:

pillepalle hat geschrieben:
Du bearbeitest Deinen Ton ja trotzdem
Ach so, natürlich. Du hast also das Audio sonst immer und überall 100% unbearbeitet übernommen. Verstehe. Welcher echte Profi bearbeitet auch sein Audio??! Allein LEVELS sind eine Schande. Wer nicht gleich mit perfektem Pegel aufnimmt, der hat's echt „verbockt”! Compressor? Limiter? Undenkbar! 😄
pillepalle hat geschrieben:
Das ist Flickschustern.
Genau. Alles Mist. Farbkorrektur: Flickschustern.

DAS hättest du niemals (mit 10 Sekunden Arbeitsaufwand) bevorzugt, gelle? (zur Erinnerung das Original) Weil „geflickschustert” und natürlich nicht besser. Nee nee. Jeder bevorzugt ein Grundrauschen und LKW Geräusche im Hintergrund, mal von der Musik ganz abgesehen. Und die Stimme hört sich auch ganz anders an, nicht wahr? Hätte man so niemals nutzen können/wollen noch stellt es irgendwie eine Verbesserung dar.

Verstanden.
👍🏼

Von dem Ergebnis gibt es auch Abstufungen nach unten und oben.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
nicht möglich ist, eine Stimme perfekt von der Hintergrundmusik abzulösen
Gibt es schon seit Jahren bei der Musik, weil da auch andere Umstände eine Rolle spielen die es tatsächlich leichter machen, eben mit einem anderen Ansatz als z.B. mit FCs Isolierung und ist auch schon nichts besonderes mehr. Mit FCs Isolierung geht es fast gar nicht. Eben eine Frage der entsprechenden ML Datensätze.

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Antwort von pillepalle:

Eigentlich wollte ich Axels Ratschlag befolgen, aber so wird vielleicht klar, wo der Unterschied liegt.

@ R S K

Ich finde das Ergebnis nicht gut, eben weil es zuviele Artefakte hat. Mit Izotope ging es auch nicht besser. Du nimmst das aber immer gleich persönlich, als ob ich irgendetwas gegen Final Cut und das neue Plugin gesagt hätte. Das ist sicher gut.

Es geht einfach darum, dass es sich um ein Reparatur-Tool handelt. Egal von welchem Hersteller. Es entscheidet normalerweise der Tontechniker am Set, ob etwas noch brauchbar ist, oder nicht. Bei Soloshootern und kleinen Teams hat man diesen Luxus nicht und dann meist nur noch die Post als letzte Rettung. Deshalb sind diese Werkzeuge ja auch so beliebt.

Ehrlich gesagt war ich schon ziemlich überrascht wieviel Izotope entfernen konnte, denn im Original war die Musik viel Lauter und das Lied hätte jeder sofort erkannt. Und auch bei meiner Bearbeitung habe ich schon Artefakte drinnen. Nur fallen die nicht so auf, weil ich sie mit der Atmo etwas kaschiert habe. Je mehr man herausfiltert desto mehr wird die Originalstimme beschnitten. Die Kunst dabei ist eben es nicht zu starkt zu beschneiden und einen guten Kompromiss zu finden.

Ich bin jetzt mal aus dem Thema raus...

VG

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Antwort von rush:

pillepalle hat geschrieben:

Jedes Werkzeug mehr ist doch gut. Im schlimmsten Fall nutzt man es nicht.

VG
Exakt - aber wenn man jedoch wie jemand hier im Forum in seiner (Final Cut)-Blase gefangen ist und ein Fremdtool dann nicht auf Anhieb im eigenen Mikrokosmus funktioniert ist es natürlich direkt Mist und gehört sowieso sofort weg.
Solch ein Verhalten finde ich dann eher unprofessionell und festgefahren. Mindestens aber schade.

Dabei ist es nun wirklich kein Akt ein "problematisches" Audiofile auch kurz aus FCP zu exportieren und es an anderer Stelle durch Clarity zu jagen wenn die native M1 Unterstützung im eigenen NLE aktuell nicht gegeben ist.
Oder gar noch einfacher: Einfach das Videofile in einer DAW wie Reaper öffnen - Audio via Clarity bearbeiten und exportieren. Iss'n riesen Akt - quasi ein Ding der Unmöglichkeit, verstehe.

Jeder ist seines Glückes Schmied - ich bin jedenfalls ziemlich angetan von Clarity.
Spätestens mit dem M1 Update wird das der ein oder andere FCP Nutzer ganz sicher genauso empfinden ;-)

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Antwort von R S K:

pillepalle hat geschrieben:
Ich finde das Ergebnis nicht gut, eben weil es zuviele Artefakte hat.
Das war ja wieder so klar. 😂

Es hat auch nichts mit „persönlich” zu tun, so leid es mir tut. Ich weiß ja, dass das die hier übliche, abgedroschene ad hominem Ausflüchte ist, wo rush der Obermeister ist, der in seiner Clarity/Reaper-Blase gefangen ist. 💤 Und wenn es von Avid oder Premiere gewesen wäre, dann hätte ich auch gesagt, dass es besser ist, weil es das ist. Was die gestellte Aufgabe angeht sowieso. Tja. Dass du es jetzt nicht besser finden darfst ist mir völlig klar. Was eben nicht sein darf…

Die einzigen Artefakte die du hörst sind die von dir oder die Musik die hier und da noch durch die Stimme „durchschimmert”, was aber rein gar nichts mit „Artefakte” zu tun hat. Mal abgesehen davon, dass das auch nur ein Schnellschuss-Beispiel ohne sonstiges, mögliches Aufwerten war.

Ach ja… aber wer bearbeitet schon sein Audio. Hab ich vergessen. Stell dir mal vor du müsstest kurz was exportieren und es an anderer Stelle durchjagen! Wer findet DAS nicht praktisch und erstrebenswert?! 😄

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Antwort von Jott:

Hat schon mal jemand angemerkt, dass die neue Voice Isolation in fcp nicht nur verblüffend gut funktioniert, sondern auch noch in Realtime arbeitet? Beim Abspielen am Schieberegler die Intensität regeln und direkt "what you hear is what you get".

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Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Hat schon mal jemand angemerkt, dass die neue Voice Isolation in fcp nicht nur verblüffend gut funktioniert, sondern auch noch in Realtime arbeitet? Beim Abspielen am Schieberegler die Intensität regeln und direkt "what you hear is what you get".
Auch in meinem Video zu bewundern, ja. 😉

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Antwort von rush:

Ich habe jetzt in den letzten Tagen immer häufiger das folgende Problem mit der Quick Look Vorschau (Leertaste) welches auch hier dokumentiert wird... wobei bei mir immerhin Bilder in Briefmarkengröße angezeigt werden - eine Bildbeurteilung ist so aber nicht möglich.

https://communities.apple.com/de/thread/253342720

Ziemlich nervig da ich ich die Quick Look Vorschau per Leertaste als einzig sinnvolles Quick Preview empfinde um im Finder mal flux Bilder in halbwegs brauchbarer Größe durchzappen zu können... nur wird die Ansicht jetzt immer häufiger sporadisch nur noch in Briefmarkengröße angezeigt und man muss den entsprechenden QuickLookUIService(Finder) Prozess manuell über die Aktivitätsanzeige beenden um das Problem zu lösen... danach klappt es wieder problemlos... bis es einige Tage später erneut auftritt und der Prozess dann erneut gekillt werden muss. Nicht wirklich elegant.

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Antwort von Axel:

Sieh an. Ich bemerkte bloß, dass auch ein Neustart Quicklook wieder frei macht. Keine Ahnung, was schneller ist. Hoffentlich wird's gefixt.

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Antwort von Axel:



Für die mit wenig Zeit die Sachen, die mir neu waren:
1. Mit der Farbmasken-Pipette kann ich einen Farbbereich aufnehmen. Manchmal habe ich damit eine ähnliche Farbe woanders im Bild unbeabsichtigt mit ausgewählt. Wenn ich anschließend die Pipette mit gehaltener Optionstaste verwende, kann ich diesen Überlauf wieder subtrahieren.
2. Bekanntlich funktionieren die Effektkacheln im Effektbrowser als skimmbare Vorschauclips, die den Effekt auf dem ausgewählten Timelineclip demonstrieren. Bei gehaltener Optionstaste und Ziehen nach links verringere ich die Effektstärke, nach rechts verstärke ich sie. Aber nicht nur in der Vorschau, sondern auch, wenn ich den Effekt anwende (drag&drop oder Doppelklick). Auf diese Weise muss ich nicht in's Informationsfenster des Effekts.

Zu ihrem Kapitel "Clip Skimming": Ja, der Clipskimmer zeigt auch, was verdeckt ist. Aber das ist noch längst nicht alles! Bekanntlich hat der Skimmer für q,w,d,8,9 (8 und 9 meine Empfehlung für Start Trimmen und Ende Trimmen) Vorrang vor dem zwar präzisen, aber lahmen Playhead. Nun denn, der Clipskimmer hat Vorrang vor dem Skimmer. Ich benutze den echt ständig, und dieser Tip ist schon aus 2015. Gewusst?
https://youtu.be/a68tAO0w1K8?t=226

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Antwort von Axel:

Aus Anlass dieses Videos aus dem Nachbarthread:


Ich weiß noch, dass ich mich früher mal darüber beschwert hatte, was das für ein apple-unwürdiger Kuckuckseier-Trick ist (ich meine nur, wie man dahin kommt, durch Sandkasten-Hackereien auf Finder-Ebene), aber im Ergebnis ist das dann Barrierefreiheit und Eleganz pur.

Nach wie vor das beste Argument für FCP und die magnetische Timeline (da wir schon bei Sounddatenbanken sind) ist, dass jeder auf einem 13" MBA ohne Maus dieses tibetanische Sandbild an winzigsten Audioschnippseln zusammenschmeißen kann (Spuren als Zielspuren designieren? Pffff. Alles nur q,q,q) und nie den Überblick oder die Synchronität verliert, selbst wenn er darin hinterher noch schneidet:

zum Bild

(Screenshot von hier. Sorry für die Kriegsverherrlichung).

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Antwort von Axel:

Das ist cool:


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Antwort von Axel:


zum Bild


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Antwort von Axel:


Mit Raumton wurden schon in der Industriefilmklitsche, in der ich als 19-Jähriger Lehrling war, Atmer und Räusperer ersetzt. Nicht am Computer freilich. Am Schneidetisch mit Magnetband. Interessant, zu sehen, wie das hier umgesetzt ist.

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Antwort von berlin123:

Und wieder Ripple Training: sie stellen das kostenlose Looks Plugin für FCP von Boris FX vor.

https://www.youtube.com/watch?v=mfCW8oqzILo

Ich mache kaum Color, darum bin ich in dem Markt nicht so bewandert, aber mir kommt das Looks Plugin vor wie ein ziemlich altbackenes User Interface für das, was man heute auch in FCP mit Wheels und Curves machen kann. Von DR ganz zu schweigen.

Von daher nichts besonderes - WENN da nicht der Mocha Tracker mit integriert wäre. Damit bekommt man in FCP tatsächlich eine vergleichbare Möglichkeit wie Resolves' Power Windows. Kann man das so sagen?

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Antwort von Axel:

I can really make it look like garbage. Isn’t that funny? We started with pristine 4k video and then we use a filter like this to make it look like crap … Hm.
Funny vielleicht. Aber das besagt nicht wenig über die Langweiligkeit von makellosem 4k.

Danke für den Link. Werd ich wirklich mal testen. Hab die Tage ein uraltes 720p Filmchen von mir, das ich nur noch als zu Tode komprimieren Vimeo-Download hatte, mit der langsamsten Methode von Topaz (Testversion) auf “pristine 4k” gebracht. Da passt der Grunge-Look ganz gut dazu.

Generell kann man die CC Werkzeuge von FCP nur sehr schlecht mit dem Color-Tab von Resolve vergleichen. “Reicht für’s meiste” vs. “Anything goes”. Dasselbe gilt auch für die jeweiligen Tracker. Für CC ist Mocha der Overkill und auch zu zickig zu bedienen, für Compositing ist er wiederum (in Ermangelung eines erwachsenen AI/ML-Trackers/Rotoscopers) besser.

Was ich selten mag und behalte ist ein GUI im GUI. Mochte ich schon beim klassischen MBL nicht. Diese Fertigsuppen-Palette gibt’s ja schon seit mindestens 20 Jahren …

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Antwort von Axel:

Anfang April auf Youtube veröffentlicht und von mir hier verlinkt:Axel hat geschrieben:
Warum ich nun doch zu Premiere zurückwechsle. Tschüss FCP ...

Heute die erneute Kehrtwende:

Aber immer noch Quengeln über die magnetische Timeline. Learn? Make? Repeat? Klingt mir eher nach Schuster bleib bei deinen Leisten.

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Antwort von R S K:

Der übliche "If only you could turn off the magnetic timeline and go to a normal, basic track mode..." Spruch, aus (immer noch??) pure Ignoranz geboren, tut einfach nur unfassbar weh. Von Motion und dessen Integration in Final Cut Pro hat er—man glaubt nicht, dass es möglich sein könnte—offensichtlich noch weniger Ahnung. 🤦🏼???

Aber… immerhin hat er nicht nach einem Audio-Mixer geschrien!

Naja, der nächste click-bait Switch dürfte ja nicht lange auf sich warten lassen.

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Antwort von Jott:

Warum kommen solche Typen mit zehn Jahren Verzögerung immer noch? Die magnetische Timeline hatte doch schon vor ewigen Zeiten Leute zum gespielten Abkotzen gebracht. Warum auch immer. Neue Klicks und Likes zählen, Kaffee holen und ab auf's Skateboard.

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Antwort von berlin123:

Eigetlich ist es ja völlig Latte was er zu FCP sagt. Es beeinflusst auch für mich in keinster Weise ob ich seine Videos mag oder nicht.

Aber irgendwie ist es dann doch sehr nervig, wenn er verkündet, dass man mit FCP nur kleine Projekte editieren kann und dass man die Magentic timeline abstellen können sollte.

Ich glaub es ist diese: "es ist mir doch egal ob andere damit große Projekte schneiden und ob sie die Magnetic timeline mögen. Wahrscheinlich sind die alle dumm. Ich werde sie auf keinen Fall fragen. Wenn ich es nach 10 Minuten rumklicken nicht verstehe muss es scheisse sein!"

Argmmmmppfffff

p.s. Weil die Motion Integration angesprochen wurde: ich würde mir schon wünschen, dass Apple sie auf das Level von Dynamic Link bringt: Rechtsklick auf Clip in FCP: "Edit in Motion"...

Hab neulich das CC Abo genkündugt, hatte ich nur noch wegen AE. Motion reicht für meine Bedürfnisse. Aber die Integration könnte an dieser Stelle eben komfortabler sein.

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Antwort von berlin123:

Apropos FCP lieben lernen:

Wahrscheinlich sind alle, die sich in diesen Trhead tummeln, sowieso FCP Nutzer.

Aber mir fiel gerade wieder ein, wann es bei mir "klick" machte. Als alter Premiere Nutzer, der in FCP auch die Magnetische Timeline abstellen wollte und dann mehere Projekt mit Resolve schnitt, bin ich irgendwie auf den Kanal "Unauthorized FCPX" gestossen.

Nicht dass die beiden Macher mehr erklären als andere Kanäle. Aber ihre angenehm Art hatte es mir angetan. Zwei Hollywood Cutter, die ihre Video für andere Cutter machen und weniger für angehende Youtuber.

https://www.youtube.com/watch?v=BBKkfO2mF90

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Antwort von Jott:

berlin123 hat geschrieben:
Motion reicht für meine Bedürfnisse. Aber die Integration könnte an dieser Stelle eben komfortabler sein.
In der Tat.

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Antwort von rush:

Ich sehe das sehr viel pragmatischer... Wenn Du Dein Leben lang an einer Optik "über links" drehst um sie auf "unendlich" zu fokussieren, tut sich der Geist einfach unglaublich schwer damit nun ein Glas eins Herstellers zu verwenden bei dem dies genau anders herum funktioniert. Reine Kopfsache, klar. Aber je nachdem wie stark bestimmte Dinge von der reinen Handhabung ins Unterbewusstsein übergegangen sind, desto schwieriger kann es sein das "Bekannte" zu verwerfen.

Warum deswegen solch vermeintlich unsichere Switch-User immer gleich als Deppen oder Clickabaiter abstempeln?
Ich kann das eigentlich nur nachvollziehen und denke das einfach jeder seinen Weg selbst finden muss in Sachen NLE. Man kann einen Workflow doch niemanden aufzwingen. Was für einen selbst passt - muss für den nächsten nicht unbedingt funktionieren, selbst wenn er sich etwas länger damit beschäftigt.

Das gleiche könnte man doch für DAW's herunterbrechen... Der eine wird GarageBand lieben und nichts anderes verwenden wollen weil es ausreicht, evtl. noch Logic weil aus dem gleichen Hause... aber wenn du Dekaden in Cubase oder anderswo rumwerkelst stellt sich halt auch immer die Frage ob ein kompletter Hard Cut auf ein anderes System nötig ist um einerseits den eigenen Workflow zu optimieren und ob die vermeintlich neuen Tools tatsächlich einen Mehrwert bringen. Das ist doch total individuell zu sehen.

Für das was viele in einer NLE machen sind die Unterschiede doch allein workflow-bedingt etwas anders zu verorten - das haben wir doch auch hier im Forum mehrfach gesehen und breit diskutiert. Es hängt sehr davon ab wie sehr man entsprechende Funktionen wie Tagging und PreProduction Features nutzt - den wirklichen Speed-Vorteil konnte jedenfalls bisher kaum jemand valide rüberbringen. Es mag ihn womöglich sogar geben - aber ist das wirklich in jedem Fall relevant? i don't know.

Mich stört ja weiterhin ein wenig das man hier eher angefeindet wird wenn man Apple Produkte, an welcher Stelle auch immer auch nur leicht kritisiert. Da entsteht häufig erst gar keine Diskussionsgrundlage mehr weil der ein oder andere (Achtung: zugespitzt) "Hardliner" in aufwändig gestalteter Typo alles niedersemmelt und kein noch so kleines grauses Haar an FCP (oder Apple generell) zulässt. Getreu dem Motto: Der Anwender ist zu blöd wenn er nicht klarkommt oder den Apple-Way nicht versteht. Das ist eben mindestens genauso einfach wie Kritik an Apple zu äußern und bringt eigentlich niemanden weiter.
Zum Glück geht es manchmal auch anders - aber der Tenor ist gefühlt eher: Don't diss Apple bro - or you're dissed!

Das schöne ist doch die Vielfalt an NLE's für alle Plattformen. Da kann jeder das passende Tool ausprobieren und selbst abwägen. FCP hat seine Fangemeinde und ja ganz offensichtlich auch viele Pro Cutter in den eigenen Reihen. Das ist doch prima - warum geht's dann häufig so schnell durch die Decke? Fühlt sich manchmal an wie eine (unnötige) Schutzreaktion.

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Antwort von Jott:

rush hat geschrieben:
Aber je nachdem wie stark bestimmte Dinge von der reinen Handhabung ins Unterbewusstsein übergegangen sind, desto schwieriger kann es sein das "Bekannte" zu verwerfen.
Eben. Dann aber doch einfach zugeben, dass man das Neue nicht lernen WILL und gut ist.

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Antwort von rush:

Das ist jetzt eine Sicht auf die Dinge - aber der Dude im Video hat sich ja offenbar bemüht und sieht durchaus Vorteile beim jeweils anderen... daher ist diese Aussage auch etwas zu einfach wie ich finde.

(Korrigiert wie ursprünglich geschrieben)

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Antwort von berlin123:

rush hat geschrieben:
Das ist jetzt eine Sicht auf die Dinge - aber der Dude im Video hat sich ja offenbar bemüht und sieht durchaus Vorteile beim jeweils anderen... daher ist diese Aussage auch etwas zu einfach wie ich finde.
Nee es ist der Punkt, dass er es seinen Zusehern so rüberbringt, als hätte er die Shortcomings von FCP verstanden und andere nicht. Ohne sich um die Erfahrung von diesen anderen zu scheren. Sowas stört mich generell. Es gibt idR immer viele Wahrheiten.

Wenn er aber nicht bereit ist, sich von erfahrenen FCP Nutzern zeigen zu lassen warum die magnetic timeline genau so funktioniert wie soe funktioniert. Und welche Antworten es auf "aber wenn ich doch mal einen Clip beliebig verschieben will...?" gibt usw.

Es macht wenig Sinn, FCP exakt so zu nutzen wie Premiere. (Ok, wenn Premiere wie in seinem Fall zu viele Bugs hat. Aber selbst dann gibt es mit Resolve eine gute Option mit einem PP ähnlichen Workflow.)

Wenn mir jemand sagt er schneidet lieber mit PP oder Resolve sage ich: warum auch nicht? Ich hab neulich angefangen mit Avid zu schneiden und kann seither verstehen, dass man damit auch gerne arbeiten mag, wenn man sich einmal dran gewöhnt. Alles gut.

Aber bitte nicht offiziell erklären: "Leute glaubt mir: Handschuhe sind schlecht, weil man sie nicht über die Füße ziehen kann"...

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Antwort von rush:

Oh mein Beitrag über Dir sollte eigentlich hier stehen - war versehentlich noch im Edit-Mode, damn :)

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Antwort von rush:

Und meinst Du das es diesen Blick anders herum nicht mindestens genauso gibt?

Ich denke das manch Apple Nutzer womöglich noch nie einen Versuch auf Premiere oder Resolve gewagt hat oder sich aufgrund der "vermeintlich" komplexen Bedienung sofort wieder abgewandt hat... das ist doch dann eigentlich eher "same same but different - huh?" ;-) Alles relativ - daher sollte das doch kein Drama sein.

Ansonsten bin ich voll bei dir: jeder soll das nutzen was er möchte, nichts anderes war meine Aussage. Aber dann eben auch aus jeder Sicht fair bleiben so wie Du es richtig einschätzt aufgrund der Erfahrung mit unterschiedlichen NLE's und niemandem etwas aufzwingen.

Das manche "Influencer" polarisieren gehört wohl dazu - da sollte man in der Lage sein abzuwägen und eben nicht nur eine Quelle konsumieren. Aber das ist ja in allen Bereichen sinnvioll.

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Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
Ich denke das manch Apple Nutzer womöglich noch nie einen Versuch auf Premiere oder Resolve gewagt hat oder sich aufgrund der "vermeintlich" komplexen Bedienung sofort wieder abgewandt hat... das ist doch dann eigentlich eher "same same but different - huh?" ;-) Alles relativ - daher sollte das doch kein Drama sein.
Seine Beschwerden verraten in fast allen Belangen fehlendes Grundwissen. Das aufgrund seiner Position als erfolgreicher Youtuber für echte Ratsuchende als überlegenes Wissen daherkommt. Nicht gerade rar im Internet. Ein FCP-ler, der mit solcher provokativen Oberflächlichkeit über Premiere urteilt, müsste allerdings mit einem Schwarm-Shitstorm rechnen, der seinesgleichen sucht. Ein Drama sicherlich nicht, aber die allgemein akzeptierte Auffassung ist, dass FCP-Nutzer alles schulterzuckend hinnehmen müssen und dass, wenn sie dennoch zaghaft aufmucken, mit diesem Whataboutismus gekontert wird.
rush hat geschrieben:
Das manche "Influencer" polarisieren gehört wohl dazu - da sollte man in der Lage sein abzuwägen und eben nicht nur eine Quelle konsumieren. Aber das ist ja in allen Bereichen sinnvioll.
So ist es.
berlin123 hat geschrieben:
p.s. Weil die Motion Integration angesprochen wurde: ich würde mir schon wünschen, dass Apple sie auf das Level von Dynamic Link bringt: Rechtsklick auf Clip in FCP: "Edit in Motion"...

Hab neulich das CC Abo genkündugt, hatte ich nur noch wegen AE. Motion reicht für meine Bedürfnisse. Aber die Integration könnte an dieser Stelle eben komfortabler sein.
AAE-Bastler seit 1998, Abo noch nicht gekündigt, aber Software zuletzt kaum noch benutzt. Ich sage, was ich schon immer sagte: für animierte Grafiken ist Motion viel besser. Und da ich speziell kein besonders geschmackssicherer Grafiker bin, bin ich über die schicken Templates von anderen glücklich, brauche also auch dafür kein Motion.

Wofür ich AAE verwende(te) sind effektvolle Collagen, halt Bildkompositionen. Da das Timing der Elemente im Zusammenhang mit dem Rest der Timeline erfolgt, ist eine Präkomposition (etwa als Compoundclip) mit "Senden an" die zunächst naheliegende Methode. Am besten allerdings wäre es, wenn ich die "Ebenen"-Füllmethode, das Tracking, die Transformation, das Roto und die Effekte alle im NLE selbst hätte. Vieles davon ist inzwischen in FCP, anderes lässt sich aus Motion veröffentlichen, für wieder anderes gibt es Plugins.

Ich sah kürzlich dieses Video von Serge:

... aber ich denke mir, ich spare vielleicht die 50 Kracher (2 Monate AAE) und programmiere mir die Animationen (mit Behaviors) selbst:


Was mir gerade noch einfällt ist das Puppet-Tool. Damit macht man auf die intuitivste, denkbar einfachste Art flüssige Animationen. Zumindest ein großer Spaß. Und der Spaß sieht als Plugin für FCP besser aus als das betooliche Tool in AAE:

129 €?

Ich muss wirklich das Abo kündigen. Wenn Haapoja in einem Recht hat, dann damit, dass AAE zur Zeit für M1 nicht reif wirkt und verbuggt ist. Die Möglichkeit, via Pro-Import Compounds aus FCP zu importieren (das angefragte "Senden an") wurde 2020 abgeschafft. Wozu also noch diese alte Gurke?

Parallel werde ich mal gucken, welche Plugins noch nötig sind, um praktisch alles in FCP zu machen.

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Antwort von R S K:

berlin123 hat geschrieben:
p.s. Weil die Motion Integration angesprochen wurde: ich würde mir schon wünschen, dass Apple sie auf das Level von Dynamic Link bringt: Rechtsklick auf Clip in FCP: "Edit in Motion"...

Hab neulich das CC Abo genkündugt, hatte ich nur noch wegen AE. Motion reicht für meine Bedürfnisse. Aber die Integration könnte an dieser Stelle eben komfortabler sein.
Leider oft etwas was viele gerne anführen. Nur ist ironischerweise fast nichts an dem "Link" als "Dynamic" zu verstehen, wo die Performance von beiden Apps so schon peinlich schlecht ist, dass wenn man sie dann noch zusammen tut…?! 🤦🏼??? Nicht ohne Grund gibt es den "Render in Place" Befehl. Denn wenn es irgendwas auch nur semi-komplexes ist, geht das Arbeiten OHNE überhaupt nicht mehr, weil alles in die Knie geht. Auch die sog. "M1 Optimierung" der aktuellen Versionen kann man nur als schlechten Witz qualifizieren.

Motion in FC? Mit wenigen Ausnahmen immer Echtzeit.

Die Integration von Motion in FCP ist im übrigen auch exponentiell tiefer als AE in PPRo, auch wenn sie sich aktuell sehr anstrengen die FC/Motion Funktionalität (die es seit über 10 Jahren gibt) nachzubauen. Das einzige was (noch) fehlt im Vergleich ist das "Senden" aus der Timeline, ja. Aber auch das lässt sich lösen. Nein, nicht ganz so elegant wie in FC <10, aber es geht. Im Zweifelsfall per "XSend Motion" wenn man es so dringend und oft braucht. Was ich glaube nur die allerwenigsten tun. Für die überwiegende Masse reicht das "Edit in Motion" was es ja gibt. Das es insgesamt komfortabler werden muss, also auch aus der Timeline funktionieren sollte, räume ich durchaus ein.

Jott hat geschrieben:
Eben. Dann aber doch einfach zugeben, dass man das Neue nicht lernen WILL und gut ist.
Ganz genau. Denn ich habe mit FC seit 1999 geschnitten, davor Premiere (angefangen mit der v1), Media100 und Avid. Ich denke ich kenne also die "andere Seite" wahrscheinlich besser als jeden anderen hier. Komischerweise habe ich mich aber trotzdem in kürzester Zeit, auch nach anfänglichem Fluchen und Rätseln, ja, bestens an FCP(X) gewöhnt, auch wenn es 20+ Jahre an gewohnten und gedachten "Regeln" komplett über den Haufen geschmissen hat. Mit "wegen komplexen Bedienung" hat das mit Sischerheit nichts zu tun, wo ich die 20+ Jahre lang gar nichts anderes kannte! Ich habe halt (wegen der Erfahrung?) schnell verstanden was sich Apple dabei gedacht hat und vor allem warum es faktisch dem Track-basierten Arbeiten weit überlegen ist. Das hat maximal einen Monat mit in echten Projekten und Produktionen arbeiten gebraucht. Seitdem ist es andersrum. Das Fluchen und Rätseln kommt bei jeder Track-basierten NLE binnen Minuten, wenn ich gezwungen bin sie zu nutzen. Da sind mir 6m längere Featurelisten vollends egal. Es ist wie sich in beide Füße schießen im Vergleich. Wenn der Weg nach Rom gefühlt über China führt… kein Interesse.

rush hat geschrieben:
aber der Dude im Video hat sich ja offenbar bemüht und sieht durchaus Vorteile beim jeweils anderen... daher ist diese Aussage auch etwas zu einfach wie ich finde.
Sorry, aber wenn du auch nur ansatzweise Plan von oder minimale praktische Erfahrung mit FC hättest, wüsstest du, dass seine "Meinung" und herausstellen angeblicher "Vorteile" (wie ich auch schon schrieb) einzig auf absoluter Ignoranz basieren. Damit auch die Annahme, dass " diese Aussage auch etwas zu einfach" wäre. Denn sie trifft es 100%. Auch er kennt ganz offensichtlich nicht einmal die absoluten Basics im Arbeiten mit FC. Wer auch nur "könnte man nur die magentische Timeline ausschalten…" denkt hat schon jegliche Glaubwürdigkeit und Kompetenz verloren was irgendwelche "Meinungen" oder "Vorteile" angehen. Er hat es nicht verstanden und, ja, er WILL es nicht verstehen, sonst hätte er es längst bei seinen 38 "Switches" längst getan. Der klassische Fall von "Ich KENNE es nicht anders, also kann/draf es auch nicht anders sein. Mein NLE hat sich an MICH anzupassen, nicht andersrum!".

Er macht sich in meinen Augen einfach nur lächerlich mit dieser Ignoranzgetriebenen Serie (für beide Seiten). Aber so ist es nunmal wenn man click-bait braucht. "Controvertial sells!" 🤷🏼??? Finde es persönlich sehr befremdlich, wenn Leute offensichtlich nicht reflektiert genug sind um zu wissen worüber sie lieber (in der Öffentlichkeit) nicht so viele Worte verlieren sollten. Wenn es ein Dialog und kein Monolog wäre, wäre es auch was anderes. Denn GERADE die unerfahrene, denkfaule Youtube Generation sagt sich "Na wenn ER das sagt…!" und zwar auf beiden Seiten. Die PPro User fühlen sich bestätigt FC nicht mal ansehen zu müssen, FC User kriegen Zweifel, wo doch so ein (selbsternannter) "Fachmann" die (wie gesagt, überlegene) Arbweitsweise in Zweifel stellt.

berlin123 hat geschrieben:
Nee es ist der Punkt, dass er es seinen Zusehern so rüberbringt, als hätte er die Shortcomings von FCP verstanden und andere nicht. Ohne sich um die Erfahrung von diesen anderen zu scheren. Sowas stört mich generell. Es gibt idR immer viele Wahrheiten.

Wenn er aber nicht bereit ist, sich von erfahrenen FCP Nutzern zeigen zu lassen warum die magnetic timeline genau so funktioniert wie soe funktioniert. Und welche Antworten es auf "aber wenn ich doch mal einen Clip beliebig verschieben will...?" gibt usw.

Es macht wenig Sinn, FCP exakt so zu nutzen wie Premiere. (Ok, wenn Premiere wie in seinem Fall zu viele Bugs hat. Aber selbst dann gibt es mit Resolve eine gute Option mit einem PP ähnlichen Workflow.)

Wenn mir jemand sagt er schneidet lieber mit PP oder Resolve sage ich: warum auch nicht? Ich hab neulich angefangen mit Avid zu schneiden und kann seither verstehen, dass man damit auch gerne arbeiten mag, wenn man sich einmal dran gewöhnt. Alles gut.

Aber bitte nicht offiziell erklären: "Leute glaubt mir: Handschuhe sind schlecht, weil man sie nicht über die Füße ziehen kann"...
Oder so. 👍🏼

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Antwort von Axel:

"R S K" hat geschrieben:
Das einzige was (noch) fehlt im Vergleich ist das „Senden” aus der Timeline, ja. Aber auch das lässt sich lösen. Nein, nicht ganz so elegant wie in FC <10, aber es geht. Im Zweifelsfall per „XSend Motion” wenn man es so dringend und oft braucht. Was ich glaube nur die allerwenigsten tun. Für die überwiegende Masse reicht das „Edit in Motionwas es ja gibt. Das es insgesamt komfortabler werden muss, also auch aus der Timeline funktionieren sollte, räume ich durchaus ein.
Dass es XSend überhaupt gibt wusste ich gar nicht. Es kostet 99 € und tut das, wonach alle händeringend suchen. Wenn ich mir was wünschen dürfte, was dann in Erfüllung geht, wäre es anstatt eines wirklich nahtlosen dynamischen Links zwischen FCP und Motion eher, dass ich in FCP selbst alle Comps und Animationen gebacken krieg.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
wonach alle händeringend suchen.
Mit dem Begriff „alle” wäre ich in dem Kontext doch eher vorsichtig. Es ist an einem guten Tag nicht mal 2% der Nutzer. Die überwiegende Mehrheit wissen nicht mal was Motion ist und wenn sie es besitzen wissen nicht mal damit umzugehen.


Axel hat geschrieben:
wäre es anstatt eines wirklich nahtlosen dynamischen Links zwischen FCP und Motion
Was es, wie schon gesagt, schon gibt. Was soll denn bitte daran nicht dynamisch und nahtlos sein? 🤨 Nur weil das „Senden” fehlt??



Axel hat geschrieben:
… dass ich in FCP selbst alle Comps und Animationen gebacken krieg.
Da kannst du sehr lange drauf warten. FC ist genauso wenig ein Compositer und MoGraph App wie PPro oder Avid. Aus gutem Grund.

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Antwort von Axel:

Da hast du sicher Recht. Das "alle suchen händeringend" war eher ironisch gemeint. Der Teil mit "in FCP selbst" nicht. In Resolve öffnet sich ein im EDIT-Tab ausgewählter Clip als In-Node im Fusion Tab (wenn es mir mal gelingt, ein Fusion-Tutorial kleinschrittig erfolgreich nachzubauen, merke ich, dass ich dafür in AAE die Hälfte der Zeit gebraucht hätte). Warum sollte ich nicht Motion parallel geöffnet haben und z.B. einen Compound-Clip per Rechtsklick "in Motion öffnen" können? Und zwar dergestalt, dass der Bearbeitungsstand in Motion innerhalb des Compounds in FCP permanent aktualisiert wird? Motion dürfte nur noch ein "Sichern als" haben und eine mit FCP gekoppelte Autosave-Funktion.

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Antwort von berlin123:

"R S K" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
… dass ich in FCP selbst alle Comps und Animationen gebacken krieg.
Da kannst du sehr lange drauf warten. FC ist genauso wenig ein Compositer und MoGraph App wie PPro oder Avid. Aus gutem Grund.
"Alle Comps und Animationen" sicher nicht. Aber ich müsste lügen wenn ich sagen sollte, dass FCP eine vergleichbare Keyframe-Animations Funktionalität wie PP, Avid oder Resolve hat. Alle drei können das besser, wenngleich Resolve auch erst seit kürzerem.

Natürlich kann man sich in Motion entsprechende templates anlegen und paramter freigeben um sie in FCP anpassen zu können.

Aber eine simple bewegungsanimation mit beliebig starkem easing (think Motion VFX style) sollte man auch einfach in FCP machen können. Wie gesagt selbst in Avid gibt es einen flexibleren Keyframe Editor, auch wenn dessen UI aussieht als wäre sie von 1990.

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Antwort von Jott:

berlin123 hat geschrieben:
Aber eine simple bewegungsanimation mit beliebig starkem easing (think Motion VFX style) sollte man auch einfach in FCP machen können.
Gibt‘s. Einen Fuffi in die Hand nehmen statt auf Apple hoffen und alles ist gut. Easing wie es beliebt, 2D-Animationen ohne Keyframes. Faulenzer-Paradies.

https://fxfactory.com/info/animationtransitions/

Trial kostenlos.

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Antwort von berlin123:

Jott hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
Aber eine simple bewegungsanimation mit beliebig starkem easing (think Motion VFX style) sollte man auch einfach in FCP machen können.
Gibt‘s. Einen Fuffi in die Hand nehmen statt auf Apple hoffen und alles ist gut. Easing wie es beliebt, 2D-Animationen ohne Keyframes. Faulenzer-Paradies.

https://fxfactory.com/info/animationtransitions/

Trial kostenlos.
Danke. Meintest du evtl. Addmotion? Damit gehen selbstkonfigurierbare Bewegungs-Animationen von A nach B in FCP meines Wissens am besten. Irgendwann mal auf Youtube gesehen aber nie gekauft, sollte ich wahrscheinlich mal. Ein richtiger Keyframe Editor wäre mir aber am liebsten.

https://www.youtube.com/watch?v=3T9gFJwxnwQ&t=66s

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Antwort von Axel:

berlin123 hat geschrieben:
Meintest du evtl. Addmotion? Damit gehen selbstkonfigurierbare Bewegungs-Animationen in FCP meines Wissens am besten. Irgendwann mal auf Youtube gesehen aber nie gekauft. Sollte ich aber.
Ich hab die Trial geladen, getestet, fand sie gut und wollte sie in Motion nachbauen. Also machte ich einen Rechtsklick: "in Motion öffnen".

Als ich sah, dass das Rig doch sehr kompliziert war, fühlte ich mich diesbezüglich entmutigt. Aber es könnte sich lohnen, das zu probieren ....

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Antwort von Jott:

berlin123 hat geschrieben:
Danke. Meintest du evtl. Addmotion?
Nö. Ich meinte das, was verlinkt ist. Nutzen wir seit Jahren für 2D-Animationen, genialer Zeitsparer.

Aber es gibt sicher auch anderes Zeug in der Richtung.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Also machte ich einen Rechtsklick: "in Motion öffnen".

Als ich sah, dass das Rig doch sehr kompliziert war, fühlte ich mich diesbezüglich entmutigt. Aber es könnte sich lohnen, das zu probieren ....
Das würde mich doch sehr interessieren wie du ein FX Factory Projekt geöffnet bekommst. 🤨


Jott hat geschrieben:
Aber es gibt sicher auch anderes Zeug in der Richtung.
Ja, gibt es. Natürlich auch von motionVFX z.B. Und der Alex4D hat auch mal was einfacheres gemacht. Müsste ihn mal fragen.

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Antwort von Axel:

"R S K" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Also machte ich einen Rechtsklick: "in Motion öffnen".

Als ich sah, dass das Rig doch sehr kompliziert war, fühlte ich mich diesbezüglich entmutigt. Aber es könnte sich lohnen, das zu probieren ....
Das würde mich doch sehr interessieren wie du ein FX Factory Projekt geöffnet bekommst. 🤨
Nicht zum Nachbauen, aber Öffnen geht. Es hat ca. 150 Ebenen (eine davon heißt "Watermark") in ca. 30 Gruppen. Sichern geht auch.

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Antwort von berlin123:

Jott hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
Danke. Meintest du evtl. Addmotion?
Nö. Ich meinte das, was verlinkt ist. Nutzen wir seit Jahren für 2D-Animationen, genialer Zeitsparer.

Aber es gibt sicher auch anderes Zeug in der Richtung.
Hab nur kurz reingeschaut, wenn das für Transitions gemacht ist, dann geht entweder rein order raus, aber nicht von Position A nach Position B - oder doch?

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Antwort von Jott:

Nie benötigt, aber wenn der Transition-Start verzögert eingestellt werden kann (weiß ich jetzt nicht), dann könnte auch A nach B gehen. Probier halt, kostet nix.

Ob es Pfad-Animations Plug Ins gibt, weiß ich nicht - Motion selbst kostet ja auch nicht mehr.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Nicht zum Nachbauen, aber Öffnen geht.
Aha. Ich sehe da haben die wohl was übersehen! Weshalb ich mich gewundert habe. Denn normalerweise solltest du DAS bekommen:

zum Bild

Und kriegst du auch bei allen anderen dazugehörigen Elemente die nichtAddMotion” heißen.

Es gibt im übrigen auch DAS: https://motionvfx.sjv.io/NOxyb (mehrere Versionen von)

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Antwort von berlin123:

"R S K" hat geschrieben:
Es gibt im übrigen auch DAS: https://motionvfx.sjv.io/NOxyb (mehrere Versionen von)
Habe die Gratis Version davon. Die ist schon recht mächtig und in gewohnt guter Qualität, ich bin mir nicht sicher ob ich die weiteren Animationen der Pay Version jemals nutzen würde.

Ein Nachteil gibt es auch hier, jedenfalls für meine Zwecke: da es als Textebene/Einstellungsebene daher kommt muss ich es idR in einem compound Clip verpacken, damit es die unter meinem animierten Objekt liegende Eben nicht mit animiert.

Addmotion dagegen kommt als Effekt, den ich direkt auf das Animationsobjekt ziehen kann. Dafür sieht man hier am Clip in der Timeline alleine nicht, wo die Animation endet.

You can't always have what you want. Oder doch: wenn Apple dem ja schon lange vorhandenen Bewegungsanimations-Feature im Viewer noch einen Easing Editor spendieren würde.

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Antwort von Jott:

Feature Request an Apple? Hab ich schon lange gemacht. Irgendwo wird‘s eine kritische Hürde geben - 10 Leute laufen vielleicht unter Nörgler, aber wenn‘s mal in die Hunderte geht, reagieren sie eventuell. Vielleicht weiß RSK was zur kritischen Masse.

Auf jeden Fall: Feature Request. Nicht nur in Foren ventilieren.

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Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Auf jeden Fall: Feature Request. Nicht nur in Foren ventilieren.
Ganz genau!
https://www.apple.com/feedback/finalcutpro/
Und ja, sie lesen alles. Sogar wenn man es auf Deutsch oder sonst einer Sprache einreicht. Vor allem ist es wichtig Meldungen konstruktiv zu formulieren. Also wirklich detailliert und vor allem (gerade bei Bugs) nachvollziehbar. Denn auch wenn 1000 Leute etwas melden, wenn die nicht nachvollziehen können was überhaupt gemeint ist, wie sollen sie es implementieren/fixen??

Geht nicht!!” ist keine Fehlerbeschreibung.

Einerseits ist es logischerweise die Anzahl der Anfragen/Meldungen für etwas was eine Implementierung priorisiert, aber der entsprechende Aufwand etwas zu implementieren spielt natürlich auch eine Rolle. Apple tackert eben NICHT einfach mal ein Feature hier und eine Funktion da mal eben dran, wie es bekanntermaßen andere sehr gerne tun um etwas auf die Featureliste schreiben zu können. Deren Roadmap ist auf Jahre vorausgeplant und wenn etwas in Phase XY am besten reinpasst um es eben richtig zu machen, dann muss man eben die Zeit warten.

Aber „Es schreien doch ALLE nach dem-und-dem, also ignorieren die offensichtlich ihre User!!” oder ähnliches zu denken ist der völlig falsche Ansatz. Das Pro Apps Team hat wahrlich besseres zu tun als sich den ganzen Tag in Facebook, Reddit oder sonst irgendwelche Foren und Gruppen rumzutreiben.

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Antwort von Axel:

Manchmal bin ich zu optimistisch, aber im Fall von Keyframes kann ich mir gut vorstellen, dass das relativ schnell kommt. Wenn zu viele Influenzer unwidersprochen - beinahe wie abgesprochen - sagen, Keyframes in FCP sind das Letzte!, dann lassen die das nicht auf sich sitzen.

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Antwort von Axel:

"Natürlich weiß ich, dass du das alles weißt, lieber Matti, ich erwähne nur noch mal für alle, die sonst noch zugucken ..." ;-)


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Antwort von ksingle:

berlin123 hat geschrieben:
"R S K" hat geschrieben:
Es gibt im übrigen auch DAS: https://motionvfx.sjv.io/NOxyb (mehrere Versionen von)
Ein Nachteil gibt es auch hier, jedenfalls für meine Zwecke: da es als Textebene/Einstellungsebene daher kommt muss ich es idR in einem compound Clip verpacken, damit es die unter meinem animierten Objekt liegende Eben nicht mit animiert.
Der von dir beschriebene Nachteil nervt auch mich ständig.

Hast du Kenntnis, ob die bezahlte Version diesen Nachteil ebenfalls hat? Oder kann man damit auch einzelne Objekte/Spuren frei animieren, ohne die anderen Spuren zu beeinflussen?

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Antwort von Axel:

ksingle hat geschrieben:
Hast du Kenntnis, ob die bezahlte Version diesen Nachteil ebenfalls hat? Oder kann man damit auch einzelne Objekte/Spuren frei animieren, ohne die anderen Spuren zu beeinflussen?
Ich hab zwar auch nicht die Bezahlversion, tippe aber darauf, dass das prinzipbedingt ist. Auch mit AddMotion kannst du ja "einzelne Objekte/Spuren frei animieren, ohne die anderen Spuren zu beeinflussen", allerdings nur einen ganzen Clip, weil ja die Zeitsteuerung via Keyframes fehlt. Daher gibt es eigentlich nur zwei Workflows:

1. das Timing per Adjustment-Layer regeln, was zu den von euch beschriebenen Nebeneffekten führt. Die in der Länge verschiebbaren Titel-Layer erinnerten mich im AddMotion-Tutorial auch gleich an die Effekt-Layer in Motion.

2. den Clip durch option+drag up zu duplizieren und den Effekt direkt (das geht ja, es ist ein Effekt, bloß kein keyframebarer) auf das trimmbare verbundene Duplikat anwenden. Nur blade/scissor ginge freilich auch, man könnte den Schnittpunkt immer noch verschieben.

Elegant ist anders*(*EDIT: wenn ich's recht bedenke würde ich sowieso in den meisten Fällen einen Compound draus machen, um der Sauberkeit wegen. So gesehen überhaupt kein Drama.) . Wenn Apple selbst sich der Sache annimmt, würde der Keyframepfad wie zu alter Väter Zeiten verbiegbar sein? Vielleicht, was aber die o.e. Plugins besser machen als ein bezierverkrümmter Pfad ist, durch Behaviors die Bewegung natürlich wirken zu lassen. Die eleganteste Methode wären wohl neue Adjustmentlayer, deren Eigenschaften sich je nach Bedarf ändern können.

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Antwort von Axel:

Die Influenzer haben von anderen Influenzern den Kaffee auf. Nach der oben verlinkten du machst das falsch - Retour an Matti Haapoja ist nun Marques Brownlee dran:


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Antwort von berlin123:

Mal keine Shortcuts, mehr was zu Collaboration und Storage: Vom fcp.co forum ein Bericht zum fcp workflow im redaktionellen Betrieb.

https://fcp.co/final-cut-pro/articles/2 ... production

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Antwort von SamSuffy:

Version 1.0.0 ist nun veröffentlicht worden.

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Antwort von Axel:

Ganz frisch von Curtis Judd über die Stimmenisolation, mit der ich mich inzwischen gut angefreundet habe:


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Antwort von Axel:

Interessant gewiss für alle, die in FCP graden. Ich habe den Startpunkt per Timestamp dort gewählt, wo ich FCP tatsächlich für überlegen halte, nämlich bei der Demonstration der Farbtafel:
https://youtu.be/QbINvWI3ZeU?t=1416
Die Farbtafel, könnte man gegenargumentieren, ist bloß eine andere Darstellung derselben Funktionalität, die die Farbkreise bieten, nur eventuell etwas ungenauer, da sich die Bereiche stärker überschneiden. Falls dem so ist, so treffen sich die fuzzy logic eines menschlichen Mausmotorikers mit der fuzzy logic eines vereinfachten GUIs. Für die primäre Farbkorrektur gibt es nichts Flotteres und Intuitiveres.

Überlegung:
Wie ließen sich am besten mehrere ähnliche Timeline-Clips in FCP (analog zu Resolve) gruppieren, um sie gemeinsam zu bearbeiten?

Außerdem noch ein witziger specshot zu "FCP auf Apple Watch":


Was wird der Oktober bringen? Selbstbeobachtung: Über ein nicht oder kaum aktualisiertes FCP wäre ich gar nicht so extrem enttäuscht.

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Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Die Farbtafel, könnte man gegenargumentieren, ist bloß eine andere Darstellung derselben Funktionalität, die die Farbkreise bieten, nur eventuell etwas ungenauer, da sich die Bereiche stärker überschneiden.
Als ingesamt großer Verfechter der Farbtafel, hat sie allerdings eben den doch manchmal nervigen Nachteil, dass man die Luminanz nicht entkoppeln kann, was man eben bei den Kurven kann.

Axel hat geschrieben:
Wie ließen sich am besten mehrere ähnliche Timeline-Clips in FCP (analog zu Resolve) gruppieren, um sie gemeinsam zu bearbeiten?
Einstellungsebene oder halt z.B. Color Finale.

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Antwort von berlin123:

"R S K" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Wie ließen sich am besten mehrere ähnliche Timeline-Clips in FCP (analog zu Resolve) gruppieren, um sie gemeinsam zu bearbeiten?
Einstellungsebene oder halt z.B. Color Finale.
Auch in Verbindung mit einen Snapshot wenn man zum Graden Clips umarrangieren will. Dann die Adjustment clips kopieren.

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Antwort von Axel:

Jott hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Wie ich in FCP alle anamorphen Clips in der Timeline mit einem Klick desqueezen kann weiß ich noch nicht
Genau so wie gewohnt.
Oder bei allen Clips im Inspector mit spatialer Anpassung. In einer Timeline natürlich, die bereits die gewünschte finale Geometrie hat (wie zum Beispiel 2:1).

Nach Geschmack oder Workflow. Da führen einige Wege nach Rom.
Hab ich zufällig in den "Einstellungen" gefunden. Ist das womöglich eine Option, um schon Browserclips mit 1,33 normal zu sehen?

zum Bild

Nicht ausprobiert, auch mangels Sirui, wollt's einfach mal posten.

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Antwort von Funless:

Ja schon cool was sich da wohl offenbart, danke für den Hinweis. Ich hab die entsprechende Einstellungsreiter auch gleich gefunden ...
Bildschirmfoto 2022-10-05 um 22.10.11.png
Wenn ich das allerdings aktiviere, dann passiert das 😮 Bildschirmfoto 2022-10-05 um 22.10.45.png

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Antwort von ksingle:

pillepalle hat geschrieben:
Wenn man wirklich zum Stimmisolator greifen muss, dann hat man die Aufnahme bereits verbockt und es geht nur noch darum das kleinstmögliche Übel zu erreichen. Hatte ich seinerzeit bei meiner Doku mit Hintergrundmusik die herausgefiltert werden musste (aus rechtlichen Gründen/GEMA). Ging mit Izotope RX zwar, aber nur mit Artefakten die man sich dafür einfängt, denn Musik und Dialog überschneiden sich nun mal breitbandig. Hab' die Stelle mal getagged. Man hört zwar noch Musik im Hintergrund, kann aber das Lied nicht mehr wirklich identifizieren.

https://youtu.be/ONxVlOwukbQ&t=22m25s

VG
Mich interessiert sehr, wie sich dein Ausgangsmaterial anhört - speziell die von dir genannte Passage. Vielleicht hast du Lust, sie mir zuzusenden. Ich nutze das Plugin Deverberate 3 von Acon Digital und bin damit sehr zufrieden. Gerne berichte ich vom Ergebnis.

Kontakt findest du auf meiner Website (s.unten) oder im Profil.

Grüße aus Köln, Jürgen

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Antwort von pillepalle:

@ kingsle

Hab' nochmal in den Tiefen meiner alten Festplatten nach dem Projekt gesucht :) Hatte die Stelle mit dem Sinatra-Cover im Hintergrund allerdings falsch in Erinnerung. Hier ist der Originalton ohne Filter:

https://giotta.com/demo1.wav

Die Datei solltest Du Dir auch herunter laden können. Und hier nochmal die getaggte und gefilterte Stelle im Film:

https://youtu.be/ONxVlOwukbQ&t=43m36s

Würde ich heute vermutlich auch anders machen.

VG

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Antwort von ksingle:

pillepalle hat geschrieben:
Die Datei solltest Du Dir auch herunter laden können. Und hier nochmal die getaggte und gefilterte Stelle im Film:
Hier die bearbeite Version:
https://prysma.de/down/demo_stimme_isoliert.wav

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Antwort von pillepalle:

@ kingsle

Ja, etwas besser, aber auch overprocessed. Darum ging's mir bei dem Beispiel ja. Mit den Tools kann man vermurktes retten, aber guter Sound klingt eben anders. Mittlerweile versuche ich den Ton gleich besser aufzunehmen. Ist in meinen Augen immer noch der richtige Weg.

Ich hatte damals noch weniger Erfahrung und wollte nur den blöden Sinatra im Hintergrund wegbekommen. Hatte damals auch noch keine Plugins und den Effekt im Playback von Davinci über den Kopfhörerausgang auf einen externen Recorder aufgenommen und die Aufnahme dann nochmal mit etwas Atmo gemischt. Hat irgendwie funktioniert, aber gut ist natürlich anders.

VG

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Antwort von ksingle:

pillepalle hat geschrieben:
@ kingsle

Ja, etwas besser, aber auch overprocessed.
Ich muss schmunzeln .-) ... "etwas Besser".
Der Hintergrund ist komplett weggefiltert. Und darum ging es dir.

Ob die klangliche Aufbereitung genau deinem(!) Geschmack und Hörvermögen entspricht, kann hier niemand wissen. Dann auch noch von "overprocessed" zu schreiben, finde ich schon ein wenig despektierlich. Schließlich hat sich hier jemand Mühe gemacht, um dir aufzuzeigen, wie gut eine Stimme freizustellen ist. Ich hätte mich wohl dafür bedankt.

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Antwort von pillepalle:

@ kingsle

Die Stimme freizustellen ist nicht die Schwierigkeit. Dass sie dann noch gut klingt aber schon ;) Mir ging es darum die Musik rauszufiltern. Die Atmo habe ich nacher wieder hinzugefügt.

Ich weiß beim besten Willen auch nicht warum Du Dich echauffierst? Du wolltest doch wissen was mit Deinem Plugin geht und das Ergebnis posten... ich hatte Dich nicht darum gebeten ;)
Mich interessiert sehr, wie sich dein Ausgangsmaterial anhört - speziell die von dir genannte Passage. Vielleicht hast du Lust, sie mir zuzusenden. Ich nutze das Plugin Deverberate 3 von Acon Digital und bin damit sehr zufrieden. Gerne berichte ich vom Ergebnis. VG

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Antwort von ksingle:

@ pillepalle

Ich schlage vor, wir belassen es dabei :-)
...und wir begegenen uns hier zukünftig weiterhin freundschaftlich.

Schönes Wochenende, Jürgen

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Antwort von pillepalle:

Alles gut. Wünsche ich Dir auch.

VG

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Antwort von R S K:

ksingle hat geschrieben:
Ob die klangliche Aufbereitung genau deinem(!) Geschmack und Hörvermögen entspricht, kann hier niemand wissen. Dann auch noch von "overprocessed" zu schreiben, finde ich schon ein wenig despektierlich.
Vergiss es. Die gleiche unsinnige Diskussion hatten wir schon auf Seite 3. Es geht nur darum, dass sein Weg der einzig wahre und „vertretbare” ist. Da kannst du ihm noch so viele objektiv bessere Lösungen und Ergebnisse aufzeigen. Ein „echter, anspruchsvoller Profi” gibt sich doch nicht die Blöße! 😄

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Antwort von Axel:



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Antwort von Funless:

Cool … das werde ich mal ausprobieren …



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Antwort von rush:

berlin123 hat geschrieben:
Ich nutze Waves Plugins inklusive Clarity in FCPX auf einem Intel Mac. Auf dem M1 geht es angeblich mit FCPX nicht. Je nach Host Anwendung läuft Waves V13 aber sonst auf dem M1
Update: Waves hat Clarity vx nach eigenen Angaben nun auch auf native M1er Beine gestellt - jetzt sollte es also keine Ausreden von M1 Nutzern mehr geben ;-)

IMG_20221228_121626.jpg Quelle: https://www.waves.com/plugins/clarity-vx

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Antwort von ksingle:

rush hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
Ich nutze Waves Plugins inklusive Clarity in FCPX auf einem Intel Mac. Auf dem M1 geht es angeblich mit FCPX nicht. Je nach Host Anwendung läuft Waves V13 aber sonst auf dem M1
Update: Waves hat Clarity vx nach eigenen Angaben nun auch auf native M1er Beine gestellt - jetzt sollte es also keine Ausreden von M1 Nutzern mehr geben ;-)
Hab gerade mal die M1-Version von Clarity geladen und ausprobiert. Für mich ist ist das Plug In nicht besser, als die hauseigene "Stimmisolation". Es gibt allerdings für deutlich(!) mehr Geld eine Pro-Version (wie sollte es auch anders sein.-).

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
jetzt sollte es also keine Ausreden von M1 Nutzern mehr geben
Ausser für die die Final Cut Pro benutzen, die auch nicht an endlosen, kryptischen Knöppe und Schiebereglern rumfummeln müssen. It just works.

Und inzwischen auch für Resolve User nicht mehr interessant.

Tja. Schade für Clarity. 🤷🏼???

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Antwort von rush:

Der Thread heißt FCP / MacOS Tricks - es gibt sicher auch den ein oder anderen Nutzer der sich auch gelegentlich außerhalb FCP bewegt - für jene Nutzer gibt es nun eine Alternative mehr. Ob man es nutzen mag kann jeder selbst entscheiden - kryptische Knöpfe jedenfalls gibt es da eigentlich keine, aber man kann natürlich auch gleich wieder eine generelle Anti-Stimmung fahren kurz nach dem Fest.

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Antwort von berlin123:

ksingle hat geschrieben:
rush hat geschrieben:


Update: Waves hat Clarity vx nach eigenen Angaben nun auch auf native M1er Beine gestellt - jetzt sollte es also keine Ausreden von M1 Nutzern mehr geben ;-)
Hab gerade mal die M1-Version von Clarity geladen und ausprobiert. Für mich ist ist das Plug In nicht besser, als die hauseigene "Stimmisolation". Es gibt allerdings für deutlich(!) mehr Geld eine Pro-Version (wie sollte es auch anders sein.-).
Waves war als erster mir der Idee auf dem Markt, darum war es damals eine Empfehlung wert. Das Ergebnis beider Tools ist meiner Erfarhung nach nicht identisch, v.a. bei schwierigerem Ausgangsmaterial. Insofern kann man fallweise vergleichen was besser passt. Aber davon ab hat man mit dem FCP Ding inzwischen fraglos eine brauchbare Alternative frei Haus.

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
Der Thread heißt FCP / MacOS Tricks
Verstehe. Und das Plugin ist wie genau ein FCP oder macOS „Trick”? 😄
rush hat geschrieben:
es gibt sicher auch den ein oder anderen Nutzer der sich auch gelegentlich außerhalb FCP bewegt
Und wen genau habe ich irgendwie darüber hinaus ausgeschlossen? Liest du auch was geschrieben wird?

rush hat geschrieben:
kryptische Knöpfe jedenfalls gibt es da eigentlich keine
Klar, es weiß ganz sicher jeder aus dem Stand was ein „Broad 1” Neural Network ist und wie es sich von einem „Broad 2” unterscheidet und vor allem wann man eine „Single” Analysis und nicht „Double” nutzen sollte mit entsprechender „Width”, nicht wahr?

Hast völlig recht. Rein gar nichts kryptisches dran. 👍🏼

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Antwort von rush:

Man kann all das nachlesen wenn man sich dafür interessiert - was in Deinem Fall eben nicht gegeben ist.

Dann belass es doch auch einfach Mal dabei.

Resolve und FCP haben mittlerweile ab Werk gute Tools - das steht außer Frage. Clarity jedenfalls war dennoch früher am Markt und der ein oder andere hat das Plugin möglicherweise erworben.

Außerhalb von FCP können jetzt auch M1 Nutzer bei Bedarf Clarity vx nutzen - allein diesen Hinweis habe ich hier geben wollen.

Wenn Dich zudem 2-3 Regler bereits überfordern, fällt mir dazu aber ehrlich gesagt auch nicht mehr viel ein.

Bleib bei deinen Leisten und die Welt ist in Ordnung.

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
Dann belass es doch auch einfach Mal dabei.
Prima Tipp. Mal sehen, ob du deinen eigenen Rat befolgen kannst.


rush hat geschrieben:
Wenn Dich zudem 2-3 Regler bereits überfordern, fällt mir dazu aber ehrlich gesagt auch nicht mehr viel ein.
😂
Hast ja wieder alles bestens verstanden. Wo genau habe ich geschrieben, dass ich mit ihnen nichts anfangen kann? Ach ja. Habe ich nicht.

Tut mir leid wenn ich dir wieder mal die scheinbar dringend benötigte Echokammer nicht liefern konnte. Ich bemühe mich mehr in Zukunft. Versprochen.

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Antwort von rush:

Du hast entsprechend abgeliefert - alles bestens.

Allen anderen viel Spaß mit den Tools von FCP, Resolve und ggfs auch Clarity M1 (je nach Bedarf) unter MacOS.

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Antwort von rush:

So gern ich MacOS und den M1 mittlerweile auch ins Herz geschlossen habe - so sinnfrei erscheinen manch Fehlermeldungen.

Wollte gestern Daten von einer SD Karte auf die interne SSD kopieren... der Mac meckert - weil der Speicherplatz nicht ausreiche. Okay - das stimmte zu dem Zeitpunkt.
Also Platz gemacht und unzählige GB's gelöscht respektive den Papierkorb entleert. Statt 30GB frei werden mir nun 117GB freier Speicherplaztz von MacOS angezeigt - also so wie zu erwarten wenn man einen größeren Brocken löscht (der längst anderswo mehrfach gesichert liegt...)

Nun also erneut die Speicherkarte der Kamera ans Macbook gedockt... ca 40GB sollen also kurzfristig auf die interne SSD wandern (wo laut MacOS nun 117GB von der 512er SSD frei sind...)
Doch was macht der Mac? Weiterhin meckern! Es sei nicht genügend Speicher verfügbar... wtf... Auf externe Speichermedien oder Netzwerklaufwerke lässt sich die SD Karte problemlos schieben - nur nicht auf die interne Mac SSD mit ausreichend Platz.

Also muss wohl doch ein Neustart her? Habe einige Hintergrund und Backup-Prozesse laufen - da ist sowas immer etwas nervig. Dachte das solche Kinderkrankheiten längst der Vergangenheit angehören sollten in einem modernen OS und Speicher auch "freigegeben" ist wenn ihn das OS auch als verfügbar anzeigt.

Und weiterhin nicht wirklich in Ordnung zumindest bei mir: Die Größenangaben von Ordnern fehlen teils komplett, teilweise sind sie in Unterordnern vorhanden... Wenn der Mac nicht einmal weiß wie groß der Ordner Programme nun wirklich ist - wer soll es dann wissen? :-)
Klicke ich dagegen auf den Ordner Programme - werden mir zu jeder App entsprechend Größenangaben gemacht - aber die Summe wird nicht auf einen Blick errechnet - strange....
Bildschirm­foto 2023-01-02 um 09.36.22.png Alles Kleinigkeiten und kein Beinbruch - aber manchmal zumindest irritierend :-)

Wenn es inhaltlich zu weit weg ist - dann gern auch in einen anderen MacOS basierten Thread verschieben @admins...

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Antwort von TomStg:

Google: „macOS Ordner Größe berechnen“

Zu schwer für Dich?

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Antwort von rush:

War ja klar das sowas direkt wieder kommt.
"Alle Größen berechnen" ist längst für alle Ordner als Standard aktiviert im entsprechenden Kontextmenü für die Darstellung - hat das Problem aber hier leider nie behoben.
Auch Spotlight hatte ich vor einiger Zeit mal neu indizieren lassen... brachte hier leider ebenso keinen Erfolg.

Dieser Anzeige "Bug" der Größe zieht sich bei mir im übrigen seit Big Sur durch... mal klappt's, dann wieder nicht, mal teilweise. Kleine Diva halt ;-)

Nach dem Neustart konnte nun auch der Inhalt der Speicherkarte auf die interne SSD kopiert werden... warum das vorher nicht ging obwohl der Mac überall entsprechenden Speicherplatz als "frei" anzeigte, bleibt ein Rätsel.

Guten Start ins Neue usw...

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Antwort von TomStg:

Diesen „Bug“ gibt es offenbar nur bei Dir. Bei mir nicht. Einmal als Standard eingestellt, wird im Finder immer die aktuelle Größe jeden Ordners angezeigt.

Hiermit lässt sich das jeweilige MacOS umfassend warten:
https://www.titanium-software.fr/en/onyx.html

Im Reiter „Optimieren“ gibt es Einstellungen ua für Neuaufbau und Aufräumen des Systems.

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Antwort von rush:

Ich schrieb auch nur das es bei mir gelegentlich auftritt - denke es mir aber nicht aus wie man anhand des Screenshots sehen kann.
Freut mich wenn es bei "allen anderen" tut wie es soll - umso besser! Wäre mir auch lieber.

Das es in der 12er Version definitiv mal Probleme mit Spotlight und dem Dateisystem/Suche gab, steht jedoch außer Frage - das wurde sogar mal hier irgendwo im Board behandelt.
https://www.heise.de/news/macOS-12-2-Mo ... 44793.html

Ich vermute das es ggfs. noch irgendwie damit zu tun hat und unter der Haube manchmal was quer geht... keine Ahnung - so richtig geholfen hat bisher kein Workaround... Spotlight spackte bei mir ebenso von Beginn an sporadisch.
Kein Drama und eher Usability-Nuancen.

Onyx werde ich mir aber gern mal ansehen - wobei ich solchen Tools gegenüber auch etwas skeptisch bin... oder kann man es relativ bedenkenlos nutzen? Neuaufbau klingt schon recht intensiv... aber das müssen wir auch nicht an dieser Stelle hier diskutieren.
Spricht was gegen einen sachlichen MacOS-Thread (also ohne explizit auf FCP gemünzt?) - oder ist es hier doch gut aufgehoben?

Habe jetzt einfach Mal einen dedizierten Thread aufgemacht - dann kann es hier bei FCP bezogenen Tipps & Tricks bleiben und sich an anderer Stelle über OS basierte Themen ausgetauscht werden wenn Bedarf ist

viewtopic.php?f=29&t=157460

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Antwort von EThie:

Vielleicht ist hier genauer beschrieben, was du meinst, vorausgesetzt ich habe den Thread richtig verstanden.
https://www.mactechnews.de/news/article ... 81690.html

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
Ich schrieb auch nur das es bei mir gelegentlich auftritt…
Je nach Ordnergröße muss man ja auch mal länger warten bis die Größe auch berechnet werden kann! Je Größer und je nach Anzahl der darin enthaltenen Dateien dauert's bei dem einen oder anderen eben länger!

Denn es wird mit Sicherheit nicht einfach nur die Größe von zwei der Ordner angezeigt, wie in deinem Screenshot, und dann Schluss. Ergo, offensichtlich funktioniert es, nur du hast noch nicht lange genug gewartet. Mal den einen und nicht den anderen Ordner berechnen gibt es nicht. 🙄 Und gerade die beiden Ordner werden vermutlich aber-hunderttausende Dateien enthalten.

Das Problem kann auch ich darüber hinaus auch nicht im geringsten nachvollziehen. Einmal eingestellt—was ich sonst nie tue—funktioniert's bestens und auch immer.

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Antwort von rush:

"R S K" hat geschrieben:

Ergo, offensichtlich funktioniert es, nur du hast noch nicht lange genug gewartet.
Zum Glück bist Du ja immer so schlau und weißt alles besser... dann definiere doch gern mal wie lang ich warten darf.

Wenn ich das System am Morgen hochfahre - dann mehrere Stunde (6...7...8h) aktiv benutze und er dann auch nach Stunden im Finder noch keine Größenangaben für einige Überordner präsentiert - ja dann habe ich wohl wirklich zu kurz gewartet. Zudem sagt man doch, ein Mac mache soviel clevere Aufgaben im Hintergrund. Diese erledigt er jedenfalls bei mir nicht zuverlässig - weder im Idle und eben auch nicht wenn ich die Kiste aktiv nutze.

Gehe ich dann etwa in den Ordner Programme, zeigt mir der Finder fein säuberlich und lückenlos für jede Anwendung und jeden Ordner eine Größenangabe.
Springe ich nun direkt wieder eine Stufe zurück so wie im Screenshot - bleibt eine summierte Angabe für den Ordner Programme leider weiterhin: ausstehend.
"R S K" hat geschrieben:
Das Problem kann auch ich darüber hinaus auch nicht im geringsten nachvollziehen. Einmal eingestellt—was ich sonst nie tue—funktioniert's bestens und auch immer.
Immer wieder erstaunlich das nicht sein kann was nicht sein darf...

Daher Vielen Dank für diesen hilfreichen Einwand von Dir.
Das Thema ist mittlerweile übrigens an eine andere Stelle des Boards gewandert sodass Du hier fleißig FCP Tipps geben kannst ohne gestört zu werden.

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
dann definiere doch gern mal wie lang ich warten darf.
Nochmals: Je nach Größe und Anzahl der darin enthaltenen Dateien dauert's länger… oder auch nicht.
Und natürlich auch je nach Festplattengeschwindigkeit.

rush hat geschrieben:
Wenn ich das System am Morgen hochfahre - dann mehrere Stunde (6...7...8h) aktiv benutze und er dann auch nach Stunden im Finder noch keine Größenangaben für einige Überordner präsentiert
Bitte sag mir, dass du nicht allen ernstes meinst, dass nur wegen der Voreinstellung macOS ab Rechnerstart einfach mal völlig unsinnigerweise anfangen sollte sämtliche Ordnergrößen zu berechnen, falls du irgendwann, irgendwo ein Fenster (in Listenansicht) aufmachen solltest… oder?

😄

Die Berechnung beginnt (natürlich) erst beim öffnen des Fensters. Und ja, auch eines übergeordneten Fensters, wenn es denn zum ersten mal geöffnet wird.

rush hat geschrieben:
Immer wieder erstaunlich das nicht sein kann was nicht sein darf...
Du sprichst mir aus der Seele. Ein perfektes Beispiel. Oder auch: Was nicht so ist wie ich es mir denke und wünsche, ist ein Bug.
(und komischerweise auch immer nur bei mir… 🤔)

Dann erzähl doch mal. Erscheinen die Größenangaben nach längerer Wartezeit oder nicht?

Darf ich raten? Brauche auch keine drei mal. Versprochen. Dann war es wohl tatsächlich ein „hilfreicher Einwand” von mir. Sowas. Aber ja… was nicht sein kann…

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Antwort von rush:

Offenbar magst Du nicht lesen was ich schreibe oder es nicht verstehen.
Auch nach 8h erscheint keine des Größenangabe des übergeordneten Ordners "Programme" den ich in den letzten Stunden mehrfach offen hatte.

Zudem ist es eine wohl mehr als flotte SSD des Air M1 - das dürfte ganz sicher nicht der drückende Schuh sein.

Ich bin hier raus aus dem Thread.

Die Thematik wird an anderer Stelle bei Bedarf weiter diskutiert. Such Dir 'nen anderen Deppen für Deinen Formatierungswahn.

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Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
Offenbar magst Du nicht lesen was ich schreibe oder es nicht verstehen.
Witzig. Wollte ich auch gerade schreiben.

rush hat geschrieben:
Auch nach 8h erscheint keine des Größenangabe des übergeordneten Ordners "Programme" den ich in den letzten Stunden mehrfach offen hatte.
🙄 Jetzt siehst du warum.

Wie oft du ein Fenster offen hattest ist völlig irrelevant. Nur die Dauer.


rush hat geschrieben:
Zudem ist es eine wohl mehr als flotte SSD des Air M1 - das dürfte ganz sicher nicht der drückende Schuh sein.
Habe ich ja auch nur ergänzend dazugeschrieben, sollten Mitlesende z.B. an einer externen USB2 HDD o.Ä. hängen.


rush hat geschrieben:
Ich bin hier raus aus dem Thread.
Und ohne meine letzte, entscheidende Frage zu beantworten. Fällt auf, überrascht aber auch nicht. Na denn. Viel Erfolg im anderen Fred! 👍🏼 Fakt ist aber am Ende, dass es bei dir ganz offensichtlich ganz normal funktioniert, da es keine Teilberechnungen geben wird, sorry. So viel zum "Bug". 🤷🏼???

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Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Apple: Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion-Forum

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