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MiniDV über USB überspielen?



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Frage von axelroh_:


Hallo slashCam Forum.

Wie im Titel zu lesen überspiele bzw. habe ich schon MiniDV-Tapes von meinem Camcorder auf meinen PC überspielt.
Bin jetzt wieder dazugekommen, "die erste Fuhre" ist schon etwas her aber mir ist jetzt wieder eine Frage aufgekommen.

Ich habe die Tapes damals mit Motion DV Studio überspielt und dafür aber kein FireWire verwendet (garantiert nicht weil ich keinen Port habe), sondern normal USB. Obwohl das ja nicht geht? Habe jetzt nochmal etwas recherchiert und es heißt immer, dass es nur über FW geht.

Camcoder: Panasonic NVGS230. Der hat so einen DV-Port (Wikipedia hat passenderweise ein Bild eines anderen NVGS, hier sieht man den Port an der unteren rechten Ecke: https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_V ... winkel.jpg)
Dafür habe ich ein Kabel mit USB am anderen Ende. Einfach nur ein Kabel, da ist kein Konverter oder sowas integriert (zumindest kein größer Block am Kabel dran, nur die Anschlüsse wie man es von jedem Ladekabel halt kennt)

Und damit ging das.... Jetzt wüsste ich gerne was das für eine "Besonderheit" ist, da man ja die Tapes eigentlich nur über FireWire überspielen kann (soweit ich das verstehe)? Hat mein Camcorder einfach die Möglichkeit, das direkt per USB zu machen? Ich frage mich das jetzt vor allem ob das einen Unterschied bzgl. Datenverlust macht wegen der DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von FireWire vs. USB.

Bin ein blutiger Anfänger, danke euch für euer Feedback :) Feiert schön.



Antwort von cantsin:

axelroh_ hat geschrieben:
Dafür habe ich ein Kabel mit USB am anderen Ende. Einfach nur ein Kabel, da ist kein Konverter oder sowas integriert (zumindest kein größer Block am Kabel dran, nur die Anschlüsse wie man es von jedem Ladekabel halt kennt)
Deine Erinnerung täuscht Dich wahrscheinlich. Beim GS230 war es möglich, aufgenommene Videos auch per USB an den Rechner zu übertragen. Der Camcorder hatte eine (heute nicht mehr gebräuchliche) Mini-USB-Buchse wie diese hier:





...die sich optisch leicht mit einer Mini-Firewire-Buchse verwechseln lässt:




Diese USB-Überspielung ging wohl nur mit einer speziellen Software von Panasonic ("MotionDV STUDIO 6.0").



Antwort von Bluboy:

Handbuch seite 42








Antwort von axelroh_:

Ich danke euch beiden für eure schnelle Antwort und ihr habt völlig Recht ...
Es war natürlich dieses Mini-USB auf USB-Kabel und nicht DV auf USB-Kabel. Den Anschluss habe ich mittlerweile gefunden. War ja nicht neben der DV-Buchse sondern in einer zusätzlichen Klappe mitsamt Mic-Anschluss versteckt, wie auch aus der Bedienungsanleitung hervorgeht wenn man sie auch nur lesen würde :=) Hatte das nicht mehr in Erinnerung und mich so auf die DV-Buchse festgefahren ..... danke !!

Nun gut ich habe mir nun trotzdem für meinen alten Lappy eine FireWire-Card bestellt und werde dann mal vergleichen wie stark sich das Ergebnis unterscheidet.
An der Stelle trotzdem noch eine Frage. Gibt es eine vernünftige Möglichkeit, die überspielten "FireWire-Videos" zu verkleinern? So wie ich es gelesen habe sind das ja ungefähr stolze 13 GB/h (bei der Qualität?) durch den konstanten DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt von rund 3 MB/s. Meine schon überspielten "USB-Videos" haben etwa 3,5 GB/h, bin mir aber nicht mehr ganz sicher ob ich die nachträglich komprimiert habe.
Ich habe mal etwas recherchiert und manche empfehlen Encoding mit h.264 was wohl gute Ergebnisse bezüglich "beste Qualität bei kleinstem Platz" bietet. Manche wiederum sagen man solle den Speicherplatz halt in Kauf nehmen. Wird aber bei mir einiges an Platz benötigen ... ist jetzt auch nicht so dass hier das achte Weltwunder abgefilmt wurde. Und ich fand schon die "USB"-Qualität in Ordnung und werde in 20 Jahren wenn ich mir das wieder anschaue nicht auf Pixelsuche gehen.
Kurz: Was könnt ihr bezüglich Verkleinerung der Videos empfehlen?



Antwort von cantsin:

axelroh_ hat geschrieben:
An der Stelle trotzdem noch eine Frage. Gibt es eine vernünftige Möglichkeit, die überspielten "FireWire-Videos" zu verkleinern? So wie ich es gelesen habe sind das ja ungefähr stolze 13 GB/h (bei der Qualität?) durch den konstanten DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt von rund 3 MB/s.
Kurz: Was könnt ihr bezüglich Verkleinerung der Videos empfehlen?
Meine Empfehlung: Behalte die Dateien im originalen CodecCodec im Glossar erklärt, denn jede Umcodierung mindert die Bildqualität. Bei Deinem Material kommt noch hinzu, dass es interlaced aufgenommen wurde (wahrscheinlich als 50i), und jedes Deinterlacing heuristisch ist und faktisch Qualität kostet. Es kann sehr gut sein, dass Du das Originalmaterial in zehn Jahren dank KI-Technologie (auf die Topaz Video Enhance AI schon einen - unperfekten - Vorgeschmack gibt) spektakulär restaurieren/hochrechnen kannst, und dann wirst Du es bereuen, Deine Originaldateien weggeschmissen zu haben. 13 GB/h bedeuten ja, dass Du selbst auf einen 128GB-USB-Stick für 15 Euro neun Stunden DV-Originalmaterial ablegen kannst.

Wenn Du daneben noch kleinere Ansichtskopien haben willst, die sich z.B. problemlos auf Smart-TVs abspielen lassen, würde ich den Open Source-Encoder Handbrake herunterladen und mit einem der Mediaplayer-Presets eine Batch-Konvertierung aller Deiner DV-Dateien machen. Aber die Originale nicht wegschmeißen...



Antwort von Jott:

Ja, unbedingt die Originale belassen und nichts kaputtsparen. Wie kann das denn ein Problem sein - 80 volle Tapes passen auf eine spottbillige 1TB-Wühltischplatte?




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