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LEDs zum Filmen gesucht



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
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Frage von phreak:


Guten Tag,
ich plage mich seit Monaten mit der suche nach einem geeigneten Licht für meine Filme.
Ich suche nach einem transportablen Licht, was ich sowohl in geschlossenen Räumen wie auch im freien nutzen kann.

Wichtig wäre mir folgendes:
- CRI von CRI 95
- große Fläche (mind. 30x30)
- Winkel von ca 60 Grad
- Barndoors
- NP-F oder V.Mount ist mir erstmal egal.
- Mein Budget beträgt in etwa 350€. (Am besten inkls Akku)
- Daycolor

Habt ihr da die eine oder andere Idee?

Sokani X60 finde ich sehr cool, aber leider mobil nicht zu nutzen!
Dracast, hat gute Angebote, aber ohne Barndoors am Start, oder Ausverkauft!
Falcon Eyes RX-18TD Roll ist interessant, aber muss mal gucken ob diese auch mobil zu nutzen sind

Gruß Phreak



Antwort von cantsin:

Ich glaube nicht, dass Du bei Deinem Budget etwas passendes findest. Wenn es auch kleiner sein darf als 30x30, dann die Aputure Amaran 672.



Antwort von phreak:

Gerade gesehen, Falcon Eyes Flexible LED Paneel RX-12T 30x45 cm. Würde auch ins Budget passen.








Antwort von cantsin:

phreak hat geschrieben:
Gerade gesehen, Falcon Eyes Flexible LED Paneel RX-12T 30x45 cm. Würde auch ins Budget passen.
Da gehen aber keine Barndoors.



Antwort von phreak:

Das stimmt, aber ich befürchte bei meinem Budget irgendwo Abstriche machen zu müssen.



Antwort von srone:

cantsin hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass Du bei Deinem Budget etwas passendes findest. Wenn es auch kleiner sein darf als 30x30, dann die Aputure Amaran 672.
das wäre auch mein tip, ein bischen folie davor und du hast eine eine lichtstarke aufhellung...:-)

lg

srone



Antwort von phreak:

srone hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass Du bei Deinem Budget etwas passendes findest. Wenn es auch kleiner sein darf als 30x30, dann die Aputure Amaran 672.
das wäre auch mein tip, ein bischen folie davor und du hast eine eine lichtstarke aufhellung...:-)

lg

srone
Ich habe in einem Forum gelesen, dass sie auf hellste stufe runterregeln weil sie sonst zu früh überhitzen.



Antwort von rainermann:

Kann die 672 auch sehr empfehlen. Hab mir bereits die zweite geholt, als Unterstützung oder Alternative zu meinem alten 800W Ianiros.



Antwort von phreak:

rainermann hat geschrieben:
Kann die 672 auch sehr empfehlen. Hab mir bereits die zweite geholt, als Unterstützung oder Alternative zu meinem alten 800W Ianiros.
In welchem Setting nutzt du die LEDs?



Antwort von srone:

kann ich nicht beurteilen, weil sie auf der hellsten stufe mir sowieso to much wären...;-)

lg

srone



Antwort von rainermann:

phreak hat geschrieben:
rainermann hat geschrieben:
Kann die 672 auch sehr empfehlen. Hab mir bereits die zweite geholt, als Unterstützung oder Alternative zu meinem alten 800W Ianiros.
In welchem Setting nutzt du die LEDs?
Wenn die 800w Dinger too much sind oder als Aufheller zu diesen. Die Aputure kommen in einer kleinen, sehr praktischen Tasche inkl. Fernbedienung. Im Vergleich zu den Ianiros sind die federleicht, platzsparend und total easy im EinMannEinsatz ;)



Antwort von phreak:

Mich würde es eher interessieren, ob diese auch im freien zu nutzen sind. Hier befürchte ich, dass diese zu wenig Leistung haben. Hat dies schon jemand getestet?

In einem anderen Forum wurde sehr pos. über die F&V K4000 berichtet, dies kosten inkls Akku auch etwas mehr, aber das wäre auch okay. Was meint ihr?








Antwort von Jott:

Im Freien (also bei Tag) bringen die praktisch gar nichts, viel zu schwach. Da bräuchtest du viel mehr "Bums".

Realistisch: passiv aufhellen mit Reflektoren/Styropor etc.



Antwort von Frank Glencairn:

Yup, die meisten LEDs sind draußen so gut wie wirkungslos.



Antwort von rainermann:

So ist es, bzw. reden wir da von einer ganz anderen Liga. Die Aputure 672 werden z.B. in etwa mit einer 400 W Birne verglichen.



Antwort von andieymi:

Du hast schon mal die K4000 Power angesprochen. Sind so ziemlich das optimale Paket aus, "eh schon nicht mehr so hart" mit trotzdem Output.

Inkl. dem Intensifier 9920lux auf 1m sind schon eine Ansage für eine LED-Fläche. Schießt man z.B. alle gängigen 300W OpenFace COB-LEDs durch eine Softbox kommt auch nicht mehr dabei raus. Barndors glaub ich kriegt man dafür, bzw. macht der Intensifier eh was Ähnliches. Das Lieferpackage ist gut mit Netzteil + V-Mount-Platte, Diffusorscheibe, Intensifier + Bespannungen.



Antwort von Frank Glencairn:

Unter 2K brauchst du draußen gar nicht anzufangen



Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Unter 2K brauchst du draußen gar nicht anzufangen
Dem ist nichts hinzuzufügen. Die billige Alternative - Auffüllen & Wegnehmen.



Antwort von Darth Schneider:

Womit auffüllen, ISO hoch! BlendeBlende im Glossar erklärt tief, Reflektor ? Zu hell (etter) belichten und dann am Computer wieder herunter drücken ??



Antwort von phreak:

Danke für den Input. Dann belasse ich es für Outdoor Aufnahmen bei einem Reflektor.

Für innen Aufnahme schaue ich mir folgende nochmal Modelle genauer an.

RX-12T (ideal für den Transport)
Sokani x60 (die hier scheint schon sehr geil zu ein, aber der Lüfter soll laut sein)
Amaran 672 (muss mich mal einlesen)



Antwort von rainermann:

phreak hat geschrieben:
Danke für den Input. Dann belasse ich es für Outdoor Aufnahmen bei einem Reflektor.

Für innen Aufnahme schaue ich mir folgende nochmal Modelle genauer an.

RX-12T (ideal für den Transport)
"Beleuchtungsstärke (LUX) @ 1m 1230"
oje.
phreak hat geschrieben:
Sokani x60 (die hier scheint schon sehr geil zu ein, aber der Lüfter soll laut sein)
Amaran 672 (muss mich mal einlesen)
Amran hat zB keinen Lüfter.








Antwort von phreak:

Ich meinte auch den hier: RX-18TD, hat auf einen Meter 3660 LUX.



Antwort von rainermann:

phreak hat geschrieben:
Ich meinte auch den hier: RX-18TD, hat auf einen Meter 3660 LUX.
Amran 672S (nicht W) - 6040 Lux bei 1m Abstand



Antwort von phreak:

Ich finde nur Angaben zu 2080 Lux bei 1 Meter Abstand.



Antwort von srone:

es gibt von der 672 zwei versionen, die "wide" und die "spot".

lg

srone



Antwort von JoDon:

phreak hat geschrieben:
RX-12T (ideal für den Transport)
Die Falcon Eyes LED Matten sind extrem mühsam zum Aufbauen und sparen nichts an Platz in der Tasche, da man die Matte nicht sehr eng, gerollt transportiert.



Antwort von Jott:

Wir haben ein LED-Panel, das tatsächlich im Freien ein Gesicht (ein bisschen) aufhellen kann, natürlich nur im Schatten: Dedolight Felloni Hi-Power, 30Grad-Spot, reine Daylight-Version. Regelbare Modelle sind Quatsch, wenn’s drauf ankommt, die sind nur halb so hell wie "feste" Daylight oder Tungsten.

Sonst: fette HMIs. Generatorwagen. Teuer. Schweres Handling. Damit kann man dann gegen die Sonne anstinken und genau so drehen wie man will.



Antwort von andieymi:

Jott hat geschrieben:
Wir haben ein LED-Panel, das tatsächlich im Freien ein Gesicht (ein bisschen) aufhellen kann, natürlich nur im Schatten: Dedolight Felloni Hi-Power, 30Grad-Spot, reine Daylight-Version. Regelbare Modelle sind Quatsch, wenn’s drauf ankommt, die sind nur halb so hell wie "feste" Daylight oder Tungsten.

Sonst: fette HMIs. Generatorwagen. Teuer. Schweres Handling. Damit kann man dann gegen die Sonne anstinken und genau so drehen wie man will.
Das können die K4000 auch, kosten grob gesagt nicht einmal die Hälfte. Oder eigentlich alle, wenn nur nahe genug. Wird halt super-bescheiden aussehen. Im Halbschatten ist mit 2 von den K4000 durch Half Grid sogar noch was zu holen.



Antwort von Jott:

War ein Beispiel. Billiger geht immer. Wichtig sind die Spot-LED (da hat jede einzelne eine kleine "Optik" drauf), dann geht's auch noch aus ein bisschen Abstand. Fellonis gibt's mit 30 und auch 15 Grad Leuchtwinkel. Die engen Bildwinkel ballern logischerweise erheblich stärker als die üblichen ca. 50 Grad bei LED-Panels.



Antwort von rainermann:

srone hat geschrieben:
es gibt von der 672 zwei versionen, die "wide" und die "spot".
lg
srone
das stimmt - UND, auch wichtig: es gibt noch die Regelbaren - Tages- und Kunstlicht in einem. Wie hier schon gesagt wurde, dann aber nur halbe Stärke bei entweder oder. Daher meine klare Empfehlung für die S-Variante der Aputure 672, falls die mal interessant sein sollte.








Antwort von phreak:

Ich glaube ich gehe mit den k4000 ins Rennen.



Antwort von Starshine Pictures:

Grad gefunden:





Antwort von freezer:

Hab zwei Rayzr7 300 Daylight mit jeweils 300W und 30V 285Wh Akkus (Laufzeit bei 100% ~45 min).
Damit komme ich bei 1 m Distanz mit 18° Spot auf 96.075 Lux,
bei 30° auf 52.371 Lux und bei 50° Flut auf 23.085 Lux.

Liegen aber wohl weit über Budget.



Antwort von Tscheckoff:

@phreak:
(Achtung langer Text ^^.)

Hmm. Das ist schwer bei so wenig Budget. Aber das Preislimit ist glaube ich eh schon gefallen (wenn ich die Posts und Reaktionen von dir so lese) ^^. Die Aputure 672er und 528er Leuchten hatte ich lange Zeit (672w, 672s, H528s) - Und JA: Sie können auch überhitzen (besonders die 672er durch die dichtere LED Struktur). Das äußert sich dann im Runter-regeln der Helligkeit (was ganz schön nerven kann wenn man es nicht gleich bemerkt). Die Leuchten regeln nämlich wenn es blöd geht dann immer wieder runter für ein paar Sekunden und dadurch ändert sich andauernd die Helligkeit. Also WENN Dauer-Betrieb über längere Zeit geplant ist, dann vielleicht nicht voll aufdrehen. Ansonsten sind es gute und vor allem helle Leuchten (die auch gebraucht oft SEHR günstig verfügbar sind). Noch ein Tipp: Nicht auf dem Kopf / vertikal betreiben - Das mögen sie auch nicht so recht (überhitzen schneller).

Die F&V K4000 SE bzw. K4000 Power sind auch so ne Sache (hatte ich auch schon mal im Blick in letzter Zeit). Haben auch Vor und Nachteile.

Und zwar: Die SE kommen glücklicherweise mit einem Diffusor (brauchen sie auch durch die recht weit voneinander auseinanderliegenden LEDs). Aber haben leider recht wenig Leistung (nur 26W). Und die angegebenen ~3000 Lux bei 1m sind wohl auch nur ohne dem inkludierten Diffusor gemessen. Mit dem inkludierten aufsteckbaren Filter sind es wohl sicher viel weniger Lux. Aber immerhin eine Option um die 300€ pro Leuchte. Man muss aber wenn noch die V-Mout Akkus oder V-Mount auf NPF Adapter-Platten dazu rechnen (falls man die günstigeren NP-F Akkus verwenden will). Also pro Leuchte nochmals ca. 25 bis 50€ je nach V-Mount zu NP-F Adapterplatte + die NP-F Akkus / Ladegeräte nochmals extra. Alternativ könnte man auch die KS-1 Softboxen mit dazu nehmen (um noch ein wenig Helligkeit raus zu kitzeln und auch um ne größere Lichtquelle zu kriegen). Aber kosten nochmals 80 bis 90€ das Stk. Btw.: Gesamtkosten sind dann weiter unten gelistet bzw. verglichen.

Die K4000 Power auf der anderen Seite gibt es dann auch noch. Aber je Leuchten sind nen 100er teurer - Was nicht so viel wäre. ABER: Akkus lassen sich dann nur noch V-Mounts verwenden. Die Akkus brauchen nämlich dann 87 bis 90W an Leistung (runter bis auf 12V - D.h.: Stromstärke liegt dann bei 7.5A - Was auch für V-Mount schon teils recht viel ist - Besonders bei sehr günstigen V-Mounts). Wieso F&V da nicht 60 oder 70W angestrebt hat (die man dann auch noch "relativ" leicht auf NP-F Akkus adaptieren kann - Oder mit super günstigen V-Mounts betreiben kann - Keine Ahnung ^^). Aber Punkt ist: V-Mount Akkus sind mit den K4000 Power Leuchten Pflicht (preislich ist man da bei ca. 150€ für kompatible Akkus / Stk.). Klar - Die Leuchtkraft ist dafür natürlich um WELTEN größer (ganze 7000 Lux ohne Filter bei 1m). Aber aufpassen: Es ist auch kein Diffusor dabei von Haus aus. D.h.: Entweder KS-1 Softbox je Leuchte oder den recht neuen MDF-1 Diffusor-Aufsatz mit dazu nehmen. Beide Lösungen kosten ca. das gleiche (mit je 80 bis 90€). Die MDF-1 Filter ist aber natürlich kompakter (und könnte man auch gleich drauf lassen). Und die MDF-1 Filter sind wohl etwas hochwertiger als die bei den K4000 SE Leuchten von Haus aus inkludierten Diffusoren (sind auch etwas weiter von den LEDs weg - Was eine gleichmäßigere Ausleuchtung des Diffusor-Panels ermöglicht. Weiterer Vorteil der Power Variante: Haben auch eine LCD Anzeige bez. der Helligkeit. Wenn man also eine solche Anzeige haben möchte, muss man die "Power" Variante nehmen. Bringt natürlich nicht so viel wie bei der BiColor Variante (da sieht man dann auch noch die Farb-Temperatur). Aber BiColor machen von der Helligkeit am oberen und unteren Farbtemperatur-Spektrum wie bereits erwähnt wurde recht wenig Sinn. Und ne Prozent-Anzeige ist schon nett irgendwie (auch wenn man günstigere V-Mounts verwenden möchte und diese nicht überlasten möchte - Man weiß z.B. bis 80% kann man einen bestimmten Akku verwenden ...)

Preislich kommt man bei den K4000 SE auf ca. 350 bis 400€ pro Leuchte (ohne KS1 / MDF1 - Inkl. zwei NPF Akkus, V-Mount to NPF Adapter-Platte und einem kleinem Ladegerät). Bei der K4000 Power kommt man dann aber schon auf 400 pro Leuchte + 80€ für den MDF1 (jener ist wohl am einfachsten mobil zu verwenden und somit am sinnvollsten) + 150€ mind. für einen 150Wh+ V-Mount Akku der die vollen 87 bis 90W der Leuchte auch konstant und garantiert schafft + 50€ für die Hälfte eines günstigen V-Mount Doppel-Ladegerätes. Machen dann ca. 680€ pro Leuchte (sagen wir mal 700€ je nachdem ob der Akku oder das Ladegerät ein paar Euros teurer ist). Da ist halt die Frage, ob das finanziell möglich ist.

Optional könnte man übrigens auch die Aputure Tri-8s ansehen. Die sind ein "Mittelding" zwischen F&V K4000 SE und K4000 Power (preislich als auch leistungs-technisch). Bieten den Vorteil, dass sie auch mit NP-F Akkus direkt (ohne Adapter) betrieben werden können. Und kriegt man ab und zu auch unter 500€ pro Stk. bei lokalen Händlern (siehe Link weiter unten) - Sogar inkl. zwei NP-F Akkus bleibt man da bei ca. 500€ pro Leuchte (was nur 200 bis 300€ über zwei K4000 SE liegen würde und 400€ zu den K4000 Power Leuchten sparen würde - Bei zwei Stk). Nebenbei gibt es auch einen kleinen Diffusor mit dazu (von Haus aus). Der ist zwar recht dünn - Aber immerhin. Die Material-Qualität ist aber gut bis sehr gut (haben die Tri-8s btw. sogar hier hängen - Sind schon sehr massiv verarbeitet die Dinger).

Würde WENN Aputure aber nur von lokalen Händlern kaufen (gibt immer wieder Qualitäts-Schwankungen bei Aputure - Leider). Da ist F&V etwas besser (zumindest bei den Modellen die ich bis jetzt von Ihnen hatte - Z96, Z-Flash, R300, R300 SE und R720). Softbox gibt es auch für die Tri-8s von Aputure (die auch auf die 672er z.B. passen). Aber die ist recht "fummelig" designed. Macht wirklich nur Sinn sie aufzubauen, wenn man sie z.B. länger in nem Studio oder wo lokal länger aufhängen bzw. aufstellen möchte (hat für den reinen Mobil-Betrieb viel zu viele Einzelteile die verloren gehen können). Helligkeit ist auch top - Sogar durch die Softbox kriegt die Tri-8s einiges durch (durch die enge 25 Grad Abstrahlung). Schafft laut Hersteller übrigens die gleichen 7000 Lux bei 1m (gleich der K4000 Power). Das ist möglich durch die 25° LEDs mit 60W vs. den viel breiter werfenden 75° LEDs bei 87 bzw. 90W bei den K4000 Power. Frage ist, was einem lieber ist. Engere Abstrahlungen sind mir z.B. lieber (da "breiter" bekommt man das Licht immer ^^). Und die Lichtausbeute dort wo man das Licht haben möchte ist einfach höher (mit engeren LED Optiken bzw. LED Abstrahlungen). Optional kann man immer noch mit Licht-Schirmen arbeiten (Reflex oder Durchlicht). Die sind super günstig und einfach aufzubauen und sind auch sehr einfach zu transportieren (kleine Monopod-Tasche reicht z.B.). Und wenns mit den Tri-8s mal schnell gehen soll kann man auch mit dem originalen Diffusor arbeiten (oder man klebt / montiert schnell einen Frostfilter auf die Leuchte - Dass er etwas über steht und so von den LEDs weiter weg ist in nem leichten Bogen - Geht auch - Man braucht aber nen dickeren / stabileren Frost-Filter).

Übrigens - Hier der Link zum günstigsten Preis den ich auf die Schnelle gefunden habe:
https://www.marcotec-shop.de/de/aputure ... mount.html

Nebenbei: Bei der Sokani X60 würde ich aufpassen. Ist nur am Netz betreibbar (wie viele andere Leuchten mit COB LEDs und in der Aputure LS120D "Bauform" - Wird ja aktuell recht gerne kopiert ^^). Viel flexibler ist man mit Akkus dann schon. Und es ist ärgerlich, wenn man die Leuchten zuhause lassen muss, nur weil sie Netzspannung benötigen. Verlängerungskabel am Set sind auch so ne Sache wenns schnell gehen soll. Nebenbei sieht mir die Sokani nach nem großen Modell der ganzen günstigen China Leuchten aus (allein schon von der Verarbeitung und dem Display her). Muss jetzt nicht viel heißen (LED Qualität, Helligkeit, Lautstärke und kein Flackern ist wichtig). Aber da würde ich noch eher die PixelPixel im Glossar erklärt C100 (80W) ansehen. Die ist auch recht günstig (und sieht mir höherwertiger aus alles in allem).

Naja. So oder so - Es muss mehr Geld investiert werden. Leider.
Ob sich die K4000 SE auszahlen - Gute Frage. Mir persönlich wären sie preislich zu nahe an den Tri-8s.
So. Das wars. Sorry für den langen Text. Mir war gerade langweilig ^^. LG



Antwort von phreak:

@Tscheckoff
Danke für die Mühe mir bei der Suche etwas behilflich zu sein. Deine Pro und Cons finde ich einleuchtend.

Deinen Kostenplan habe ich so auch nicht betrachtete, aus der Perspektive wäre die Tri-8s interessant. Ich glaube auch, mehr Budget locker machen zu müssen. Auch mit dem Hintergrund zusätzlicher Komponenten.

Die Frage ist nun aber konkret, brauche ich überhaupt für Außenaufnahme LED oder ist hier der Einsatz von Reflektoren besser? Wenn nicht, wäre PixelPixel im Glossar erklärt C100 auch nochmal interessant. Ich kann mir für meine Arbeit (freiberuflich als Filmmacher) keine großen Investition leisten, daher bin ich auf der Suche nach einem Kompromiss



Antwort von Tscheckoff:

@phreak: Naja. Draußen kann man maximal ein wenig aufhellen mit den meisten Leuchten. Da ist ein Reflektor normal immer sinnvoller (und auch ökonomischer ^^). ABER: Man benötigt dazu auch eine weitere Person die dann den Reflektor hält (und je nach Situation auch während der Aufnahme etwas korrigiert sollte sich das Licht ändern) - Nen Reflektor fix hinstellen mit einem Stativ + Halter ist so ne Sache - Auch da es den recht leicht umwehen kann ^^. Die Tri-8s sollten aber auch draußen sinnvoll sein hier und da. Liefern ja doch ne ordentliche Helligkeit (besonders mit dem kleinen Aufsteck-Diffusor - Der schlucht nicht derart viel).

Optional könnte man aber erst mal nur EINE Tri-8s holen (und ein / zwei kleinere günstigere Leuchten als Fill / Schulter / Haar-Licht). Alles in allem würde ich aber mal irgendwas anschaffen um mal selbst zu sehen, was einem zusagt (bzw. was am sinnvollsten ist für einen selbst). Und irgendwelches Licht braucht man sowieso. Könnte die F&V R300 SE noch empfehlen. Die haben als Option auch nen Milk-Filter (für extra weiches Licht) und eigenen sich gut als Fill-Licht. Nebenbei kann man die per Adapter auch an 15mm Rigs montieren. Verwende ich so selbst auf einem Schulterstativ. Vorteil: Man kann die Leuchte sowohl mobil als auch stationär verwenden (also mobil an einem Rig oder stationär auf einem Stativ). Die R300 SE hat nicht viele Features - Aber kostet mit ca. 160€ (bzw. 180€ mit dem Milk Filter - Der ist extra zu kaufen) nicht die Welt. Die älteren "non-SE" halten jetzt schon 6 oder 7 Jahre bei uns (3 Stk.) und laufen auch ewig mit nur einer NP-F970er Batterie.

Als Rim / Schulter / Haar-Licht könnte man dann erst mal etwas günstiges nehmen (was auch per Gels leicht anpassbar ist oder BiColor von Haus aus). Ein wenig Wärme im Licht schadet da nämlich nicht (besonders bei leicht ergrauten Leuten - Oder welchen die schon eher Richtung weiß gehen in den Haaren ^^). Ne kleine Aputure F7, H198er oder ein anderes günstiges Panel von Ebay oder von Amazon oder so sollte da erst mal reichen. Für draußen ist das dann aber eher nichts. Eher für drinnen (auch die R300 ist für draußen maximal ne minimale Aufhellung - Für Indoor aber super. Sowohl separat als auch am Schulter-Rig).

Die PixelPixel im Glossar erklärt C100 interessiert mich ehrlich gesagt auch. Aber mich stört die fehlende Akku-Möglichkeit. Das nervt schon etwas. (Habe noch zwei alte DOF 575 COB Brummer hier liegen. Die verwende ich aber wegen der fehlenden Akku-Schale fast nie.) Bowen-S fähige Leuchten aber aber den großen Vorteil, dass man Zubehör wie Fresnel-Linsen dran verwenden kann. D.h.: Man kann den Licht-Output damit deutlich erhöhen (und die Leuchten auch sehr weit weg vom "Ziel" - Ner Bühne z.B. - Aufstellen). Aber wie oft braucht man das - Eher selten ^^. Soft-Box lässt sich auch dran montieren. Ist dann aber auch eher etwas rein für Indoor / Studio (und wenn es nicht zeit-kritisch ist - Bzw. man nicht oft die Ortschaft wechseln muss). Bzw.: Nach meinen Erfahrungen würde ich daher rein strom-gebundene Leuchten wirklich nur nehmen / empfehlen, wenn sie zu 99% stationär verwendet werden sollen (in nem Studio z.B.). Da macht der Akku-Betrieb nämlich dann nicht viel Sinn (jedes Stück Technik hat eben nen bestimmten Einsatz-Zweck ^^).

LG



Antwort von phreak:

Zum Thema Sokani und Pixel. Habe dieses Video gefunden, müsste doch auch mit PixelPixel im Glossar erklärt klappen die mobil zu betreiben, oder? Weißt du wie der DC Anschluss bei PixelPixel im Glossar erklärt heißt? Dann per T-TAB in den Akku.





Antwort von Tscheckoff:

@phreak: Oha. Aufpassen. Das kann ganz schön schief gehen was er da macht.
(Im besten fall brennt ihm nur das Kabel mal durch - Und nicht der Akku ab ...)

Mal ein paar Punke ^^:

1.) Ist die Leuchte nur auf 15V spezifiziert (er betreibt sie aber zwischen 12 und 16,8V (der Spannungsbereich einer V-Mount Batterie). Nicht optimal (und fraglich ob die Leuchte bei niedrigeren Ladungen des Akkus auch noch funktioniert - z.B. bei 13V oder so). 2.) Muss man aufpassen. Es sind viele V-Mount Akkus von Haus aus schon nicht auf hohe Lasten ausgelegt (über den V-Mount Anschluss). ABER: Über die D-TAPs schaffen viele Modelle teils noch WENIGER Ampere zu liefern. (Hatte ich schon selbst mal bei den alten Lanparte V-Mount Akkus - Die ich absolut nicht empfehle btw. Liegen defekt hier neben mir (nur so nebenbei erwähnt). Und zwar: Bei denen wurde die LCD Anzeige schwarz durch die hohe Hitze (ist nur temporär - Aber gut ist es nicht). Damals liefen aber nur glaub ich 40W über den D-Tap für nicht allzu lange Zeit. Also WEIT weg von den 80 bis 90W der Sokani. Über den V-Mount Anschluss ging es dann besser - Und das Display wurde auch nicht mehr dunkel ^^.) Wenn müsste man also V-Mount Halter besorgen und dann hoffen, dass die Akkus zumindest über den V-Mount Anschluss mitspielen. ^^

3.) Die Akkus die er zeigt sind nur auf 6.6 Ampere spezifiziert. Bei 12V (Leerspannung wo die Batterie wohl abschalten wird ca.) sind das bei 90W der Sokani aber 7.5A (das schafft die Batterie nicht - D.h.: Sie wird schon früher in den Schutzmodus gehen durch den zu hohen Stom - Bzw. durch die zu hohe Temperatur). Der Akku ist dann vielleicht noch 1/3 voll und man kann ihn nicht weiter nützen (Ampere-Ratings bei V-Mounts immer mit 12V berechnen - Multipliziert mit den Ampere - 6.6A in dem Video - wären das 79,2 Watt. Also zu wenig).

Wieso jetzt 90W? Weil die LED direkt schon 80W verbraucht. Aber die Elektronik auch etwas verbratet (Display, Wandler, Lüfter, restliche Elektronik / Funkmodul etc.). Deshalb ist auch ein 90W und kein 80W Netzteil dabei (15V mit 6A) ^^. Ach ja - Wenn man nicht sicher ist bez. der Stromstärken, immer die Netzteilwerte nehmen (dann ist man auf der sicheren Seite). 4.) Auch wichtig: Günstige D-TAP Kabel haben oft nur SEHR geringe Kabel-Querschnitte (da meist nur Kameras oder kleine Leuchten damit angeschlossen werden - Und die haben im Bereich von vielleicht 10 bis 20W oder so). Da fließt also normal nicht viel Strom darüber. ABER: Viele der Billig-Kabel haben sogar nur 0.5mm² Litzen. Für die bis zu 7.5A der Sokani X60 (90W dividiert durch 12V Mindest-Spannung des V-Mount Akkus) oder die Leistung / Ampere ähnlicher Leuchten bräuchte man aber mindestens 2 bis 3mm² wenn man auf der sicheren Seite sein möchte). Und solche Kabel sind schon mal um ne Ecke teurer ...

Nebenbei: Spaßig, dass man die Sokani mit Klettband sichern muss für größeres Zubehör.
Das sind genau solche Sachen die vielleicht "ok" sind im ersten Moment. Aber mit der Zeit ganz schön nerven können.
(Vergisst man das klettband darf man am Set dann gaffern damit die Leuchte in der Position bleibt - NAJA ^^.)

Nicht ohne Grund ist die Aputure 120D (Mk-II aktuell) so beliebt.
Hat die V-Mount Halterung im Controller schon integriert (ohne mit externen Kabeln fummeln zu müssen).
Und das ganze funktioniert zusammen perfekt (haben die MK-II bei uns im Studio stehen).
Und es funktioniert auch zuverlässig mobil (solange die Akkus dazu passen) ^^.



Antwort von Tscheckoff:

Hier ist z.B. ein gutes Beispiel: https://amzn.to/2uKNnT4

Zwei unterschiedliche Leistungen angegeben. 1x D-TAP maximal 100W - Wenn man 8.3A mal 12V rechnet (zweite Zeile bei den Leistungsangaben am Akku).
Und über den V-Mount lassen sich dann die maximalen 11A abrufen (was mal 12V gerechnet dann 132 Watt als oberes Limit ergibt).

Macht natürlich einen Mords unterschied z.B. bei einer 100W LED Leuchte ^^.
Entweder läuft die Batterie über den D-TAP am "theoretischen" Limit.
Oder ist sogar zu schwach am D-TAP Ausgang, da die Leuchte bis zu 110W oder sogar noch mehr zieht ...








Antwort von phreak:

Moin, ich habe mich nun ausgiebig mit der Aputure Tri-8s auseinander gesetzt! Sehr geil, bin bis jetzt begeistert! Vor allem, da es das Modell auch als Daylight Version gibt. Der Lieferumfang auch sehr geil!
Ich glaube meine LED gefunden zu haben. Ich checke das aber noch in Ruhe aus.

Einzig der geringe Abstrahlwinkel25°ist mir ein kleiner Dorn im Auge.



Antwort von Tscheckoff:

Jup. Die Tri-8s ist schon ganz ok ^^.
Wie bereits geschrieben - Eine reicht ja vielleicht mal für den Anfang.
(Mit ein / zwei kleineren Leuchten mit dazu zum Aufhellen etc. und fertig.)

Bez. der 25° LEDs: Der Abstrahlwinkel wird sowieso nicht mehr ganz gehalten sobald der kleine inkludierte Diffusor drauf ist.
Durch den wird das Licht sowieso schon etwas gestreut. Klar muss man die Leuchte halbwegs richtig hinstellen und ausrichten ^^.
(Aber diffuse Leuchten / breit werfende Leuchten sind eben wieder DEUTLICH dunkler und fressen mehr Energie wenn sie hell sein sollen.)

Ich habe jetzt übrigens bemerkt, dass Aputure schon länger die "EZ Box+ II" raus gebracht hat (habe ich schon mal gesehen aber komplett vergessen).
Wir verwenden noch die alte Variante. Daher kam auch die Warnung vor der Softbox (der älteren) ^^.
Die neue ist wohl deutlich besser konstruiert als die alte. Jene war noch zum Stecken und man musste einiges rum fummeln mit den Stangen.

Da ist die neue VIEL leichter zu montieren:

https://www.youtube.com/watch?v=TzUtDQi4khY

(Extrem schnell aufgebaut ist sie aber immer noch nicht ^^. Ist aber im Rahmen denke ich.)

Schade, dass nicht auch das alte Spanntuch / Diffusor-Tuch mit dabei ist. Das konnte man bei der alten Variante noch direkt auf die Arme montieren.
(Auch ohne den Kasten aufzustecken.) Vielleicht kriegt man ja das Tuch vom Aputure Support auf Anfrage. Nen Versuch wäre es wert ^^.
Wäre vielleicht besser wenn man unterwegs ist (und nur mal schnell das Licht etwas weicher braucht / nicht die ganze Softbox aufbauen möchte).

Wenn die Softbox zuviel des guten ist, dann einfach wie schon erwähnt einen dickeren Frost-Filter-Bogen besorgen.
Originalen Filter darauf nachzeichnen und Ausschneiden. Und dann je nachdem den stärkeren oder den originalen Frost-Filter verwenden.
(Oder wie schon erwähnt nen Frost-Filter vor die Leuchte montieren. Geht auch.)
Mit der neueren verfügbaren Softbox ist aber die Frage, ob sich das auszahlt / überhaupt Sinn macht (die Softbox sieht nämlich auch professioneller aus ^^).

Btw.: Noch ein wichtiger Hinweis - Auch an alle die hier mitlesen: Die Tri-8c ist NICHT so gut wie die Tri-8s. Nicht (nur) bezüglich der Helligkeit.
Die bi-color "c" Variante der Tri-8 hatte (früher zumindest) nen Farbstich bei manchen Farbtemperaturen (magenta wenn ich mich recht erinnere).
Also eher die Tri-8s nehmen. Macht auch von der Helligkeit her DEUTLICH mehr Sinn ^^. LG



Antwort von Mediamind:

Ich habe die C-Variante und bin sehr zufrieden. Da ich mich der Farbtemperatur anpassen muss, ist die die Tagelichtausführung keine Option. Die Softbox bringt nicht so viel, wie z.B ein Schirm. Damit bekommt man gute Ergbebnisse hin.



Antwort von Tscheckoff:

@Mediamind: Verwendest du dann durchgehend den inkludierten Grün- bzw. Minus-Magenta-Filter? LG



Antwort von Mediamind:

Nein, verwende ich nicht. In Kombination mit einer Godox SL 60 habe ich auch keine Farbstiche feststellen können.



Antwort von Tscheckoff:

@Mediamind: Ah. Ok. Gut zu wissen. Vielleicht haben sie die LEDs geändert (auch ein Grund Aputure eher neu zu kaufen).
Bei den 672er und 528er Leuchten haben sie auch teils die LEDs mal aktualisiert (ohne neue Modell-Nummer) ^^.
Wie alt ist deine Tri-8c Leuchte denn?



Antwort von phreak:

Habe mal die Tri-8s bestellt.



Antwort von Mediamind:

Ich habe meine seit einem guten halben Jahr. Da ich im Hochzeitsbereich unterwegs bin ist das für mich die ideale Lösung um an die lokalen Farbtemperaturen in Locations zu adaptieren.



Antwort von Tscheckoff:

@Mediamind: Ah. Danke für die Info.
Das erklärt es vielleicht (vermutlich sind die LEDs von einer neueren Generation).

Hast du die Leuchte dann schon mit der "EZ Box+ II" bekommen?
(Also mit der neuen Variante - Mit klappbaren Armen?)








Antwort von Mediamind:

Die Arme sind klappbar. Die Box ist leicht montierbar. Ich kenne den Unterschied zu der alten jedoch nicht. Die Box ist nicht schlecht, für eine bessere Diffusion nehme ich aber einen einfachen Regenschirmdiffusor.



Antwort von Tscheckoff:

Ja. Dann ist es die neuere Variante / aus ner neueren Produktion. Thx für die Info.



Antwort von phreak:

Mediamind hat geschrieben:
Die Arme sind klappbar. Die Box ist leicht montierbar. Ich kenne den Unterschied zu der alten jedoch nicht. Die Box ist nicht schlecht, für eine bessere Diffusion nehme ich aber einen einfachen Regenschirmdiffusor.
Kannst du einen guten
Regenschirmdiffusor empfehlen?



Antwort von Mediamind:

Ich habe ein Modell von Wallimex. Ist ok aber qualitativ nicht hochwertig. Empfehlen kann ich Dir leider keinen.



Antwort von Tscheckoff:

@phreak: Nimm einen, der dir von der Größe her ungefähr passt - Ich verwende z.B. ~100cm große.
(Und verwende / besorge welche, die unten zu sind - Also kein offenes Rohr haben.)

Westcott ist z.B. ganz ok. Da kostet der simple "White Satin" Durchlicht-Schirm dann eben um die 20 bis 30€ (haben dafür dann aber auch Fiberglas-Streben).
Billigere gehen auch. Aber sind dann meist von der Mechanik her nicht ganz optimal (oder halten nicht so lange durch die Metall-Streben).
Am besten nach welchen mit Fiberglas-Streben Ausschau halten (auch von anderen Marken). ^^



Antwort von Mediamind:

Guten Morgen Tscheckhoff,
nur aus Interesse, warum sollte das Rohr unten zu sein? Der Walimex ist zwar zu, was spräche aber gegen ein offenes Rohr? Ggf. das Einfädeln in den Halter?
Bei der Gelegenheit, ich würde mir wünschen, man könnte den Schirm in Bezug auf Neigung separat zum Tri-8 einstellen. Die Positionierung ist nicht ganz optimal. Leider ist der mitgelieferte Halte dazu nicht in der Lage. Hat jemand einen Tipp für einen Halter mit dem an hier flexibler die Schirmposition einstellen kann?



Antwort von Tscheckoff:

@Mediamind: Jup. Erstens das Einfädeln, zweitens sind die unten offenen teils recht scharfkantig (selbst schon mal so Schirme gehabt ^^) und wenn sie zu sind, zeigt das auch nen Mindest-Level bez. der Qualität. Aktuell findet man nämlich nur noch die GANZ günstig gebauten mit offenen Rohren (findet man fast nur noch in den billigen Leuchten-Sets inkl. Stative / Schirme). Nebenbei sind die guten / besseren Schirme sogar unten konisch verschweißt und leicht abgerundet - Die sind super im Handling. Die teureren haben übrigens nicht nur die konischen Enden und Glasfaser-Stäbe - Sondern meist auch dickere Rohr-Wände und besser genähten / hochqualitativeren Stoff - Die beschädigt man also alles in allem nicht so leicht wie die günstigen (ob es sich auszahlt teurere zu nehmen kommt aber auch drauf an, wie oft man sie braucht. Nicht die aller günstigsten zu nehmen ist aber ratsam ^^).

Du kannst übrigens Doppel-Gelenk Halter verwenden bez. deiner Positionierungs-Frage (die habe ich auch für meine Schirme).
Damit lässt sich der Schirm nämlich alternativ zur Leuchte neigen. Meine sind aktuell die hier: https://amzn.to/2HIx63W
(Gibt es auch von Tarion: https://amzn.to/2vRtcmq - Aber die günstigeren reichen auch / sind baugleich scheinbar.)

LG



Antwort von phreak:

Moin, könnt ihr mir noch ein gutes Stativ für die Tri-8s empfehlen?
Ich weiß nicht ob das auch für Outdoor geeignet ist.
https://www.teltec.de/manfrotto-1005bac ... 33a5b86fb5


Edit. Es sollte jedoch nicht all zu schwer sein. Preis bis max 100€



Antwort von Tscheckoff:

Hmm. Ich hab die kleineren Manfrotto 1052BAC (3 davon). Sind SUPER zum transportieren (da man sie zusammen stecken kann - Und dann nur einen "Block" hat, den man transportieren muss. Hab auch die passende Tasche von Manfrotto dazu - Super Set. Kann ich empfehlen). Und die Luft-Federung ist auch kein schlechtes Feature ^^. Das allgemeine Problem outdoor: Sie sollen nicht umfallen. D.h.: Beschweren mit großen Sandsäcken ist eigentlich ein "must have" (oder man ist mit mehreren Leuten unterwegs, die auf die Leuchten dann aufpassen / sie halten - Ist bei uns dann eher der Fall). Besonders mit Schirm oder Softbox ist die Angriffs-Fläche für Wind nämlich schon recht groß. Da kann schon mal schnell was umfallen.

Das Problem eher bei meinen 1052BAC z.B.: Sandsäcke halten dran nur an den Verbindungs-Streben - Und nicht an den Füßen direkt (darüber geworfen). Zum direkt darüber werfen braucht man dann schon eher C-Stands mit horizontalen Beinen (die sind dafür ausgelegt und auch von Haus aus etwas schwerer - Stehen daher besser). Wenn man da dann ordentliche (= große / schwere) Sandsäcke drauf wirft, halten sie auch eher den Stand als die Manfrotto. Wollte mir z.B. die hier schon mal besorgen (3 Stk): https://amzn.to/38RLBOw - Mit dem verstellbaren Fuß (um Höhen-Differenzen auszugleichen). Hab dann aber das eine Stativ das ich zum Test hier hatte wieder zurück gesendet (da ich primär indoor filme und es mir einfach zu sperrig und schwer war). Fazit: Wenn mal was outdoor gedreht wird, müssen dann eben mehr Leute mit einplant werden und fertig ^^. Kommt aber natürlich auch stark drauf an, ob man Zugriff auf mehrere Leute hat oder eben nicht (und outdoor hatten wir eh schon besprochen, dass oft ein großer Falt-Reflektor schon reicht bzw. mehr Sinn macht. Da reicht dann oft auch schon eine zusätzliche Person. ^^).

Die Manfrotto BAC kann man übrigens auch mit Sandsäcken beschweren (verwende da aber kleinere wenn dann). Aber die Säcke muss man dann auf die Verbindungs-Streben werfen (zwischen den Beinen und dem Haupt-Rohr). Sonst halten die nicht. Die bessere Lösung ist aber sicherlich ein ordentliches C-Stand Stativ (mit großen / massiven Sandsäcken). Ob man die transportieren kann und will, muss man dann selbst entscheiden ^^.








Antwort von phreak:

Und die Manfrotto 1052BAC biegen bei der Tri-8s nicht weg oder so? Vor allem wenn da noch ein Reflektor angeschraubt wird?
Ich suche schon etwas das zu transportieren ist, finde die Manfrotto Reihe schon interessant!



Antwort von Tscheckoff:

Nein. Wieso sollen sie? ^^

Die Tri-8S sind ja auch nicht DERART groß und schwer (bei weitem nicht).
Einzig ein Bein in Richtung der Belastung stellen - Wo eben die Leuchte (+ Softbox / Schirm) hin zeigt. Dann passt das schon ^^.
Du kannst aber auch die von dir genannten größeren nehmen. Die sollten auch ne größere Standfläche haben als meine 1052BAC.
(Sollten dann also auch stabiler stehen.)



Antwort von Mediamind:

Ich habe ein Set Manfrotto Stands (1004 BAC, wenn ich mich richtig erinnere) und befestige Softboxen bis 150 cm Durchmesser daran. DAs würde ich im Outdoorbereich so nicht ohne 2. Mann nutzen. Der Tri 8 ist kein leichter Kopf, aber er hat im Vergleich zu großen Boxen keine besondere Hebelwirkung nach Vorne. Mein Tipp war ja ein Regenschirm, das hält die Sache leicht. Zum Transport habe ich übrigens einen Bollerwagen mit sehr breiten Reifen: https://www.amazon.de/Essentials-Boller ... s9dHJ1ZQ==



Antwort von pillepalle:

Mediamind hat geschrieben:
Zum Transport habe ich übrigens einen Bollerwagen mit sehr breiten Reifen: https://www.amazon.de/Essentials-Boller ... s9dHJ1ZQ==
Gibt's auch speziell für Equipment als Multicart/RockNRoller. Sind bewährt und haben den Vorteil auch Ersatzteile oder einiges an Zubehör für spezielle Anwendungen zu bieten (z.B. Ablagen).

https://rocknrollercart.com/

VG



Antwort von Jott:

Die Rock‘n‘Roller sind super. Passen selbst in kleine Autos und sind konstruiert für die Ewigkeit.



Antwort von Tscheckoff:

@Mediamind: Jup. Sobald etwas mit größerer Auflagefläche für den Wind montiert ist (Softbox als auch ein Schirm), kann man es outdoor nicht unbeaufsichtigt lassen (leider). Da ist ein Schirm auch nicht viel besser. Der ist zwar leichter - Aber das stört den Wind nicht - Der nimmt die Leuchte trotzdem mit (mit oder ohne Sandsäcke ^^). Die Tri-8s alleine - Oder nur mit der kleinen inkludierten EZ-Box / nur mit dem Aufsteck-Diffusor - sollte aber schon machbar sein (besonders mit Sandsäcken). Wie gesagt - So riesig / ausladend und schwer sind sie ja nicht (und die Auflagefläche für den Wind ist dann doch relativ gering).

Aber trotzdem: Wenn etwas mehr Wind vorhanden ist, dann muss man eben jemanden organisieren der drauf aufpasst. Hilft ja nichts.
Btw. @all:So nen klappbaren Wagen muss ich auch endlich mal besorgen. Thx für die Links. ^^



Antwort von phreak:

Jo, bin mal auf die Tri-8s gespannt.



Antwort von phreak:

Moin, gerade durch Zufall gefunden:
https://www.foto-walser.de/studiofotogr ... tiv-290-cm
  • Sehr stabiles und komfortabel ausgestattetes Lampenstativ
  • Mit Luftfederung in jeder Sektion für langsames und sicheres Absenken
  • Höhe: 107 bis 290 cm, maximale Traglast 7 kg
  • Große Standfläche max. 122 cm Ø, Gewicht 2,10 kg, Packmaß 103 cm
  • Inkl. hochwertiger Transporttasche




  • Antwort von pillepalle:

    @ phreak

    Würde ich mir überlegen. Für 20 Euro mehr bekommst Du das Original Manfrotto, höher belastbar, 75cm mehr Auszug bei nur 4 cm mehr Packmaß und dazu noch ineinander clippbar (praktisch für den Transport). Das höhere Gewicht 3kg gegenüber 2.1 des Walimex ist in dem Fall auch eher von Vorteil.

    https://www.foto-erhardt.de/stative/wei ... kwd=idealo

    VG








    Antwort von Jott:

    Die Walimex-Dinger halten nur kurz, die Luftfederung gibt auf, wichtige Teile sind aus Plastik. Nichts für den ernsthaften Einsatz. Buy cheap, buy twice. Den Manfrotto-Tipp befolgen.



    Antwort von phreak:

    pillepalle hat geschrieben:
    @ phreak

    Würde ich mir überlegen. Für 20 Euro mehr bekommst Du das Original Manfrotto, höher belastbar, 75cm mehr Auszug bei nur 4 cm mehr Packmaß und dazu noch ineinander clippbar (praktisch für den Transport). Das höhere Gewicht 3kg gegenüber 2.1 des Walimex ist in dem Fall auch eher von Vorteil.

    https://www.foto-erhardt.de/stative/wei ... kwd=idealo

    VG
    Danke für den Hinweis, ich überlege gerade in diese Richtung zu gehen:
    https://www.thomann.de/de/manfrotto_051 ... d=idealode
    Ist etwas günstiger:

    Ich glaube kaum bei einer Höhe von 3,65 m zu arbeiten! Dafür würde ich mir den Aufpreis sparen.



    Antwort von Tscheckoff:

    @phreak: Nimm wenn du das ganze auch outdoor öfters verwenden willst dann doch lieber die Master Stative (die 1004BAC). Es geht nämlich nicht (nur) um die maximale Höhe, sondern primär um die Stabilität des ganzen. Das 1004BAC steht nämlich auch deutlich "breiter" und somit stabiler. Das 1051BAC hat z.B. nur 70cm Stell-Fläche / Grund-Fläche vs den 106cm beim 1004BAC. Ich selbst hab auch nur die 1052BAC genommen, da ich fast nur kleinere Leuchten drauf verwende (und dann auch primär nur indoor) - Sonst hätte ich jetzt auch die größeren hier stehen ^^.

    Btw.: Der Preisunterschied liegt bei 20 bis 30€ (pro Stativ).
    Das muss es einem dann denke ich wert sein ...



    Antwort von pillepalle:

    Ja, die 1051 sind viel kleiner. Ich habe beide Modelle und die 1051er nutze ich hauptsächlich als Stative für Grip-Equipment, als mobiler Mikrofonständer, oder für ganz kleine Leuchten. Für größere Lampenköpfe sind die 1051er zu klein. Schadet zwar nicht wenn man welche hat und sind praktisch wenn man nur mal kleine und leichte Stative dabei haben möchte, aber die 1004er sind wesentlich universeller und vor allem stabiler. Niedrige Leuchtenpositionen kannst Du mit den 1004ern entweder per Klammer an der Mittelsäule (z.B. https://www.thomann.de/de/manfrotto_035.htm), oder noch besser mit Bodenstativen erreichen

    https://www.thomann.de/de/manfrotto_003_bodenstativ.htm

    und dazu noch Backlightpole

    https://www.thomann.de/de/manfrotto_122 ... ole_bk.htm

    Fotostative sind praktisch weil relativ sie relativ leicht sind verglichen mit klassischen Cine-Stativen. Ich werde mir trotzdem bald noch ein paar Century Stands holen. Die haben durch die niedrigen Beine wieder andere Vorteile.

    Lampenstative nutzt man in der Regel 10-15 Jahre. Da machen sich ein paar Euro mehr schnell bezahlt und sind gut investiert.

    VG



    Antwort von freezer:

    phreak hat geschrieben:
    Ich glaube kaum bei einer Höhe von 3,65 m zu arbeiten! Dafür würde ich mir den Aufpreis sparen.
    Das glaubst Du vielleicht jetzt - später wirst Du beim Drehen draufkommen, dass Du doch sehr oft so eine Höhe brauchen wirst...



    Antwort von phreak:

    Moin Männer, ich bedanke mich an dieser Stelle rechtherzlich für eure Geduld mir zu helfen. Wärt ihr in Hamburg, ginge eine große Runde auf meinen Nacken. Ich bestelle die 1004er und werde berichten.



    Antwort von phreak:

    So, Lampe und Stativ sind seit gestern da. Was soll ich sagen? Einfach sehr geil. Super Investition. Ich danke euch für den. Support.



    Antwort von Tscheckoff:

    Gut zu hören dass es dir gefällt bzw. "passt" ^^.
    Viel Spaß noch damit. =)



    Antwort von Mediamind:

    gerne doch :-)









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