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Ein paar Anfängerfragen zur GH5



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Frage von HolmS:


Hallo Leute, ich habe mir eine GH5 gekauft, hauptsächlich um in HLG zu filmen (Urlaubsfilme usw.). Zunächst mal die grundlegende Frage: Bei Pal bleiben oder die Kamera auf NTSCNTSC im Glossar erklärt stellen? Das wären immerhin 5 fps mehr (25 vs 30). Mein TV (LG C8) kann das problemlos abspielen. Hätte das irgendwelche Nachteile? Danke schonmal dafür.

Zweite Frage: Der MP4 HEVC H.265 CodecCodec im Glossar erklärt funktioniert mit HLG zunächst mal super. Er ist aber auf 72Mbps beschränkt sowie auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt 10bit. Die 72mbps H.265 sehen erstaunlich gut aus. Ich sehe keine Artefakte. Der CodecCodec im Glossar erklärt ist offensichtlich wirklich gut und dem H.264 überlegen. Was ich mich aber frage: Ist die Beschränkung auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt ein Nachteil? Ich las mal, das wäre nur für professionelle Nachbearbeitung relevant. Ist das so? Würde es mir als Hobby Urlaubsfilmer etwas bringen, HLG mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt H.264 zu filmen - anstatt mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und H.265.

Danke vielmals im Voraus!



Antwort von Jott:

Du wirst völlig verschiedene Antworten bekommen.

Selbst ist der Mann: Testaufnahmen machen, schneiden. Es geht ja auch drum, ob dein Rechner mitspielt.

Erst dann ab in den Urlaub.

Bei 30/60fps ("NTSC") läufst du Gefahr, dass Lichtquellen flackern. Erspar dir den Frust und bleibe in Europa bei "PAL".



Antwort von HolmS:

Vielen Dank für die Antwort. Ich hab mich gerade mal kurz zu der Filmmerproblematik belesen. Sehr interessant, das war mir noch nicht bekannt. Wie wäre es denn zum Beispiel, wenn ich in den USA filme, mit ihrem 60hz Stromnetz.Wäre ich dann mit NTSC/30fps besser bedient? Oder ist da irgendwo ein Denkfehler?





Antwort von Jott:

Korrekt, in einem NTSC-Land (USA, Japan) bist du aus dem gleichen Grund mit 30/60Hz besser bedient.



Antwort von HolmS:

Danke für diese Informationen.



Antwort von Mediamind:

Jott hat Recht. Du wirst sehr unterschiedliche Auffassungen zur "richtigen" Einstellung einer GH5 erhalten. Für mich entfaltet die GH5 ihr Potential mit 10 BitBit im Glossar erklärt und 150 Mbps. Ich verwende dabei das aufpreispflichtige V-LogL . Dabei muss man beachten, dass die Dateien recht groß werden und an den meisten Rechnern nicht ohne zu erstellende Proxyfiles zu bearbeiten ist.



Antwort von HolmS:

Vielen Dank, Mediamind für deine Antwort. Was würdest du (oder auch andere) denn sagen, ist es relevant in 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt zu filmen? Der H.265 Modus bietet ja nur 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt 10 Bit. Macht das einen Unterschied bzgl der Qualität für die HLG Aufnahme? Wie sind denn da die Erfahrungen?



Antwort von Jott:

Die 72mbps H.265 sehen erstaunlich gut aus. Ich sehe keine Artefakte. Der CodecCodec im Glossar erklärt ist offensichtlich wirklich gut und dem H.264 überlegen.

Dann weißt du doch schon was.

Du sagst aber nicht, wie und womit du schneiden/bearbeiten willst. Die Codecwahl bedingt "geht gar nicht", "geht prima" oder irgendwas dazwischen wie "arg zäh, aber irgendwie geht's schon". Daher ist die Betrachtung der gesamten Kette so wichtig, um Frust zu vermeiden.

Willst du gar nichts bearbeiten und nur direkt aus der Kamera gucken, ist es natürlich egal.



Antwort von HolmS:

Vielen Dank, Jott, das hilft mir weiter:)
Irgendwelches Nachgraden/Nachbearbeiten habe ich ehrlich gesagt zunächst mal nicht vor. Die HLG Aufnahmen sehen auf dem OLED einfach unglaublich aus. Was problemlos funktioniert: die einzelnen HLG Aufnahmen mit mkvtoolnix zusammenfassen im MKV Container und dann einfach über dem USB-Stick oder auf externer Festplatte am TV anschauen. Das HLG HDR Flag wird sofort erkannt und die Qualität ist die gesagt zum Mund offen stehen lassen. Ich habe bisher auch schon in 4K gefilmt, mit einer Sony FDR53, und fand Bildqualität wirklich gut - das HLG Material der GH5 ist aber in der Tat eine andere Welt.



Antwort von HolmS:

Ich habe noch eine Frage, ist es beim Filmen in HLG mit dem HEVC .265 notwendig, einen WeissabgleichWeissabgleich im Glossar erklärt zu machen? Beim SDR Filmen wird das ja empfohlen. Wie ist das bei HLG ? Irgendwie finde ich im Netz nichts darüber. Gibt es Erfahrungen? Sorry, falls das eine blöde Frage ist, wie schon im Titel geschrieben, ich bin Anfänger:-)
Vielen Dank schon mal



Antwort von TheGadgetFilms:

Weißabgleich immer machen.
Und 10 BitBit im Glossar erklärt, kommt drauf an was du machern willst. Keine großartige Bearbeitung und ein "normales" Kameraprofil- 8 bit.
Sobald du aber LOG drehst und/oder am Video noch rumschrauben willst in der Post, ist 10 BitBit im Glossar erklärt unabkömmlich.



Antwort von HolmS:

Vielen Dank für deine Antwort. Dann werd ich mich mal in den WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt einlesen. 10 bit filme ich ja auf jeden Fall, da ich nur HLG HDR nutze (dafür habe ich die GH5 gekauft). Wo ich mir halt noch nicht so sicher bin ist die Frage bzgl 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt vs. 4:2:2. Die HEVC h.265 Einstellung bietet eben nur die 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt an. Die würde ich schon gern nutzen, weil h.265 wirklich gute Arbeit macht. Ich bin mir halt nicht sicher, ob ich mit der Limitierung auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Qualität verschenke.



Antwort von Mediamind:

Nein tust Du nicht. Der Unterschied ist für viele Szenen kaum, wenn überhaupt sichtbar. Gut belichtetes Material vorausgesetzt, ist alles recht ähnlich. Beim Dynamikumfang und bei nicht ganz optimal aufgenommenen Material kommt Logl und höheren Bitraten Bedeutung zu. In der Post gibt das einfach mehr für Korrekturen her. Bei YT findest Du einiges zur Verwendung von Longop und Allintra, 422 und 420,... einfach mal anschauen und selber probieren. Ich hatte es ja schon betont: 10 BitBit im Glossar erklärt V-LogL bei 4k und 150 Mbit sind für mich ideal. Übrigens auch in einer HD TimelineTimeline im Glossar erklärt für Ausschnittskorrekturen.



Antwort von HolmS:

Vielen Dank für die Antwort. Das hat mir sehr geholfen.



Antwort von HolmS:

Ich habe jetzt leider ein Problem festgestellt, nämlich dass ich beim Sucher die Dioptrien nicht korrigieren kann. Das Sucher Bild ist leicht unscharf, aber ich kann das kleine Rädchen hin und her drehen wie ich möchte, es ändert sich gar nichts. Ist das ein Defekt? Oder eventuell doch ein Bedienfehler meinerseits? Hat jemand schonmal damit Probleme gehabt?

Vielen Dank



Antwort von gunman:

einen Bedienfehler würde ich ausschliessen, denn da kann man nichts falsch machen.
Ich tippe auf einen Defekt.



Antwort von gunman:

einen Bedienfehler würde ich ausschliessen, denn da kann man nichts falsch machen.
Ich tippe auf einen Defekt.



Antwort von fred43:

Ändert ein Drehen des Rädchens nichts an der klaren Darstellung der eingeblendeten Zahlen/Buchstaben im Sucher?
Dann würde ich auch einen Defekt vermuten.



Antwort von HolmS:

Ja, so war es wohl leider. Hatte gestern noch Amazon angerufen, und die Austausch GH5 ist schon unterwegs. Es zwar blöd, wenn man einen Defekt hat, aber dann umso besser wenn es so unkompliziert geregelt wird.



Antwort von HolmS:

Ich habe jetzt seit gestern meine Ersatz GH5, und hier funktioniert die Sucher Einstellunge (Dioptrien) problemlos. Es war also wirklich ein Fehler an der anderen Kamera.
Ich habe aber gleich noch eine Anfängerfrage, die mir gestern beim Testen gekommen ist. Und zwar zu der sogenannten 180° Regel. Da ich ja mit 25fps Filme, müsste ich mit dieser Regel ja einen shutter speed auf 1/50 begrenzen. Nun ist es bei der gh5 im Gegensatz zum automatischen Modus so, das mit shutter speed auf 1/50 das motion blur deutlich sichtbarer ist. Also offenbar (ohne dass ich es nachprüfen kann) wird der shutter speed im Automatikmodus höher eingestellt. Meine Frage ist jetzt: kann man mit 25 fps auch auf ShutterShutter im Glossar erklärt 1/60 z.b. gehen? Oder gibt das evtl. Ruckler? Vielleicht sollte ich einfach bei 1/50 bleiben und meiner Film Hand etwas mehr Ruhe an trainieren. Zumindestens war es wirklich auffällig mit dem Motion blur. Wie handhabt ihr das? Wäre etwas gegen shutter speed 1/60 einzuwenden bei 25 fps? Vielen Dank.



Antwort von blueplanet:

...es gibt kein Dogma für den Shutterspeed, weil motion blur abhängig von der Geschwindigkeit des Objektes ist. Du kannst also bei 25fps auch 1/25....bis 1/2000 oder mehr nehmen (ohne einen Unterschied zu erkennen) - wenn sich das Objekt nicht bewegt.
Wenn es sich bewegt (oder die Kamera selbst) solltest Du bei 25fps nicht weniger als 1/50 und i.d.R. nicht mehr als 1/80 nehmen. Alles andere ist gewollt gegen das "Dogma" oder halt künstlerischer Spielraum.
Ergo: unter 1/50 viel Bewegungsunschärfe über 1/50 weniger Bewegungsunschärfe bis hin zu stroposkopartigen Effekten (wenn sich das Objekt oder die Kamera bewegt!).

LG
Jens



Antwort von HolmS:

Danke, das hat mir sehr geholfen.



Antwort von srone:


Wäre etwas gegen shutter speed 1/60 einzuwenden bei 25 fps? Vielen Dank.

bei tageslicht nein, bei kunstlicht ja, unser stromnetz hat 50hz, bei 1/60 shutter könnten einige lampen flackern.

lg

srone



Antwort von HolmS:



Wäre etwas gegen shutter speed 1/60 einzuwenden bei 25 fps? Vielen Dank.

bei tageslicht nein, bei kunstlicht ja, unser stromnetz hat 50hz, bei 1/60 shutter könnten einige lampen flackern.
lg

srone

Was, das ist tatsächlich so? Das ist ja interessant. Selbst wenn ich mit 25 fps aufnehmen? Wie ist es denn mit dem Kunstlicht wenn ich mit 30fps aufnehme (NTSC) und den shutter speed auf 1/50 Stelle? Würde ich damit das Flimmern wegbekommen? Und hätte das vielleicht ansonsten irgendwelche Nachteile? Ansonsten wäre das doch eine gute Methode, die zusätzlichen FPS mitzunehmen, ohne der Flimmer Problematik ausgesetzt zu sein. Oder gibt's da irgendwo einen Denkfehler?



Antwort von srone:

das ist wie jott oben schon beschrieb genauso kontraproduktiv.

lg

srone



Antwort von HolmS:

Na gut, in der Antwort von Jott war aber nur von 30 fps 60 Hertz die Rede. Wie ist es denn aber mit 30fps 50Hertz? Das sollte doch eigentlich nicht flimmern, weil der shutter speed synchron zum stromnetz ist. Oder?

PS Sorry wenn ich nerve, ich möchte halt einfach dahinter steigen. Ich weiß eure Antworten sehr zu schätzen.



Antwort von srone:

Bei 30/60fps ("NTSC") läufst du Gefahr, dass Lichtquellen flackern. Erspar dir den Frust und bleibe in Europa bei "PAL".

pal= 25fps/1/50s.

lg

srone



Antwort von HolmS:

Okay, danke. Ich habe es zwar immer noch nicht ganz verstanden, was dahinter steckt. Aber offenbar ist es einfach so, dass man es nicht macht. Also mit 30 fps filmen und dich shutter Frequenz auf 1/50 stellen. Insofern bleibe ich sicherheitshalber halt bei PALPAL im Glossar erklärt 25 fps.

Eine weitere Frage: Beim Filmen ist mir aufgefallen, dass es in Bewegung doch ziemliche Probleme mit dem Autofokus gibt. Also wenn ich mit der Kamera filme und zB ein paar Schritte nach vorne laufe, gibt es immer mal wieder Sekundenbruchteile, in denen das Bild unscharf wird. Wenn ich einfach nur still da stehe und filme, passiert das nicht. Ich habe schon diverse Settings, die so im Netz grassieren probiert, mit noch keinem habe ich das weg bekommen. Es ist wahrscheinlich eben doch nicht so einfach, eine dezidierte Videokamera durch die gh5 zu ersetzen.

GH5 Nutzer, die die GH5 als Videokamera nutzen, habt ihr irgendwelche Tipps bezüglich des Autofokus? Mir geht es um einfaches Filmen aus der Hand, bei dem man sich auch mal bewegt bzw Schwenks macht. Das sekundenbruchteilweise "Pulsieren" der Schärfe muss doch irgendwie in den Griff zu bekommen sein.

Falls jemand einen Tipp haben sollte, sage ich schon mal vielen Dank.



Antwort von blueplanet:

...Autofokus was ist das? ;)
Ich filme seit Jahren mit der GH4 und GH5 - habe noch nie den Autofokus vermisst oder gebraucht. Wer das zum Film-Leben unbedingt benötigt, sollte bei dezidierten Videocameras bleiben und nicht auf Systemkameras zurückgreifen.

Sicher gibt es inzwischen auch bei diesen Kameras einen sehr brauchbaren Autofokus (u.a. in bestimmten Modellen von Canon und Sony), jedoch nicht unbedingt und trotz aller Fortschritte bei Panasonic.
Beschäftige Dich besser mit der BlendeBlende im Glossar erklärt und wie sie sich das auf den DOF in Abhängigkeit von der Sensorgröße auswirkt. Dann brauchst du im Grunde keinen Autofokus. Das Stichwort heisst: hyperfokale Distanz.
Und dabei hat das MTF-Systeme einen sehr komfortablen Spielraum. Über den Daumen gepeilt ist ab BlendeBlende im Glossar erklärt 5,6 alles "scharf", BlendeBlende im Glossar erklärt 4 lässt bereits etwas "Spielerei" zu, jedoch ohne das es zu gravierender Fehlfokusierung kommt, und erst alles unter 2,8 muss wirklich exakt fokusiert werden. Und gerade dafür hat die GH5 nun wirklich alle Funktionen und Hilfsmittel (Lupe, Peaking).



Antwort von Auf Achse:


...Autofokus was ist das? ;)
Ich filme seit Jahren mit der GH4 und GH5 - habe noch nie den Autofokus vermisst oder gebraucht. Wer das zum Film-Leben unbedingt benötigt, sollte bei dezidierten Videocameras bleiben .......

Videokameras machen das auch. Ist einfach systembedingt und läßt sich nur durch mauelles Focussieren verhindern.

Auf Achse



Antwort von HolmS:

Vielen Dank für die Antworten. Ich sehe schon, da tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf. Ich werde mich mal umfassend mit dem manuellen Fokus beschäftigen. Danke jedenfalls für die Tipps.



Antwort von blueplanet:


Videokameras machen das auch. Ist einfach systembedingt und läßt sich nur durch mauelles Focussieren verhindern. Auf Achse

...ja, genau diese machen das - oft viel perfekter als Systemkameras. Das wiederum ist systembedingt (i.d.R. viel kleinere Sensoren) bzw. eben in Verbindung mit einer festverbauten und damit perfekt abgestimmten Optik. So funktioniert das (automatische) Fokusieren beispielsweise an einer Panasonic GH5 mit einem Panasonic Objektiv eben auch viele schneller, exakter als mit einem adaptierten Wechselobjektiv eines Fremdherstellers. Wie gesagt, wer den sorglos Autofokus als erstes auf seiner Wunschliste hat, dem würde ich immer eine Videocamera im eigentlichen Sinne empfehlen.

@HolmS: versuche es doch mal "halbautomatisch". An der GH5 AF-Modus "1-Feld" aktivieren, im Menü: Dauer-AF "off", "AFS/AFF" auf "AFS" stellen, Fokushebel an der GH5 auf "Manuell", am Objektiv auf "Auto" belassen. Wenn Du nun die Kamera auf das Objekt ausrichtest, kurz auf den mittigen Knopf "AF/AE LOOK" drückst, sollte der Fokus sich automatisch (grüner Punkt) darauf justieren, bleibt jedoch (!!) in dieser Schärfeebene, egal wohin die Kamera endgültig schwenkt. In Verbindung mit der "Blenden-Tiefenschärfe" hat man somit den perfekten "Auto"-Fokus. ;))



Antwort von HolmS:

Vielen Dank für den klasse Tipp, @blueplanet
Das werde ich mal so probieren.



Antwort von Mediamind:

So nutze ich den AF der GH5 ebenfalls. Das Ergebnis sitzt immer gut. Noch ein Tipp. Wahlschalter an der Gh5 auf manuellen Focus und dann am Touchdisplay den Focus mit dem Finger positionieren. Ich nutze diese beiden Möglichkeiten zu über 90% mit Originalobjektiven. Wenn ich sie auf dem Stativ habe, Ninja V mit V-Log Ansicht, Touchdisplay der GH5 mit Falsecolorlut (hatte ich schon ein paar mal empfohlen) und Touch AF, Focuspeaking am Ninja und man hat eine optimale Kontrolle. Ich kann mich mit dem dezenten Focuspeaking des Ninja komplett auf die Bildgestaltung konzentrieren.



Antwort von HolmS:

Mediamind, nur noch mal zum Verständnis, du nutzt den AF oder den MF?



Antwort von Mediamind:

Ok, das war nicht ganz optimal erklärt. Es ist eine Hybridmethode. Der Schalter der GH5 steht auf MF, der des Objektives kann MF oder AF sein. Du ziehst den Touch AF mit dem Finger auf dem Display auf das zu fokussierende Objekt. Die Kamera stellt auf diesen Punkt dann (trotz Wahlschalter oder besser gerade wegen Wahlschalter auf MF) mit dem eigenen AF auf diesen Punkt scharf. Schnell und zuverlässig. Wichtig: Der Focus bleibt dann auch dort, bis Du ihn manuell mit dem Focusring am Objektiv oder wiederum mit dem Touch AF erneut veränderst. Diese Option ist für komplexe Situationen mit Originaloptiken hervorrgend. Probiere es einfach mal aus...



Antwort von HolmS:

Danke, jetzt ist es klarer. Ich werde mal damit experimentieren. Vielen Dank noch mal für eure wirklich hilfreichen Beiträge.



Antwort von HolmS:

Ich möchte nur noch mal kurz schreiben, dass der Hinweis, mit dem manuellen Focus bzw der beschriebenen Hybrid Methode zu filmen einfach Gold wert war. Die AF Probleme sind weg, keine kurzzeitigen Unschärfen, kein Pulsieren. Die Schärfe, auch in der Tiefe, ist im gesamten Bild einfach perfekt. Und das zu 90 Prozent quasi "Plug & Play", das hätte ich nicht erwartet. In den Ausnahmen in denen man ganz weit offene Blenden braucht, muss man halt ein bisschen aufpassen, was dank der PeakingPeaking im Glossar erklärt Funktion auch wirklich gut funktioniert.

Also vielen Dank nochmal für die hilfreichen Tipps, es ist nun wirklich ein ganz anderes Filmen.



Antwort von HolmS:

Hallo Community, mir ist beim Testen noch eine Frage untergekommen, auf die ich im Internet bisher keine zufriedensrtellende Antwort gefunden habe: Wie nutze ich denn den 5 Achsen Stabilisator beim Videofilmen? Ist es korrekt, dass ich dafür zu dem Inbody Stabilisator auch den elektronischen Stabilisator anschalten muss, damit die "5 Achsen Technik" funktioniert? Ein Panasonic Objektiv mit Power O.I.S ist montiert. Was muss ich einstellen um die beste (5 Axis) Stabilisierung für Video zu bekommen?

Vielen Dank!



Antwort von blueplanet:

...die E-Stabi solltest Du immer ausgeschaltet lassen. Das bringt nicht (mehr) viel bzw. beschneidet nur unnütz das Bild.
Ergo ist im Display bei einem kompatiblen 5-Achsen-Objektiv eine weiße "Wackelhand" und darüber der Schriftzug "DUAL2" zu sehen. Diese Kombi bedeutet die 5 Achsen Stabilisation.
Die E-Stabi stammt noch aus den Vorgängerserien (GH3, 4) und/oder spielt bei der GH5s (unstabilisierter Sensor) eine Rolle. Generell erzielt man besser Ergebnisse, wenn per seperater Software und im Nachhinein nur bei Bedarf in der Post nachstabilisiert wird.
Adobe Premiere/After Effects hat dafür ein extra Werkzeug oder als Standalone bzw. Plugin-Anbieter wäre Mercalli zu nennen.



Antwort von HolmS:

Vielen Dank, blueplanet. So werd ich es machen:-)

Eine Frage noch, ist es sinnvoll die "I.S. Sperre" zu benutzen? Das soll ja für ruhige Aufnahmen quasi einer Stativ-gleiche Stabilisierung bringen. Gibt es da mit Erfahrungen? Und vielleicht auch Negatives? Ist das eine sinnvolle Option? Vielen Dank schon mal.



Antwort von blueplanet:

Die Funktion I.S. Lock für Videoaufnahmen stabilisiert die Aufnahme selbst dann, wenn der Bildwinkel fixiert ist. Zudem gleicht der Bildstabilisator der GH5 Verwackler nun auch bei der Nutzung von 2.0x und 1.33x anamorphen Linsen optimal aus.
D.h.: wenn Du die Kamera ruhig in der Hand auf ein Objekt richtest (ohne zu Schwenken etc.), wird das Bild zusätzlich "eingefroren" (nicht zu verwechseln mit der E-Stabilisierung die cropt) so das der Eindruck eines verwendeten Stativs entsteht.
Dann wäre es sozusagen DUAL2 + I.S. Lock! Nachteile gibt es faktisch nicht...es sei denn, Du arbeitest ausschließlich auf dem Stativ...dann müsste aber eh ALLES ausgeschaltet werden...



Antwort von HolmS:

Vielen Dank, das klingt ja richtig klasse. Muss ich gleich mal mit damit etwas experimentieren.

Aber noch mal kurz nachgefragt, was bedeutet wenn der Blickwinkel fixiert ist? Kann mir gerade nichts darunter vorstellen. Sorry für die eventuell blöde Frage.

Und noch mal zum Verständnis, die IS Sperre wirklich nur für "statische" Aufnahmen, oder auch für z.b. langsame Bewegungen sinnvoll?

Bitte fühl dich nicht genervt, deine Antworten (und auch die anderen hier im Thread) sind wirklich extrem hilfreich für mich.



Antwort von Drushba:

Möchte mich da gleich mit einer GH5-Neulingsfrage anschliessen: Wenn ich den DMW-XLR-Adapter mit 24Bit nutzen will, kann ich dies nach meinen Menü-Experimenten nur im MOV-Format. Stelle ich MP4 ein, dann ist die 24-Bit Option ausgegraut und es ist nur möglich 16 BitBit im Glossar erklärt anzuwählen. Begehe ich hier einen fulminanten Bedienfehler oder gibt es einen Workaround um MP4 mit 24-Bit Audio zu nutzen?



Antwort von blueplanet:


Bitte fühl dich nicht genervt, deine Antworten (und auch die anderen hier im Thread) sind wirklich extrem hilfreich für mich.

...alles gut :))
D.h.: wenn Du die Kamera ruhig in der Hand auf ein Objekt richtest (ohne zu Schwenken etc.)...das heisst "Blickwinkel fixiert" ;)) Und ein Schwenk (aus der Hand) geht damit natürlich auch.
Nur wenn es von einem Stativ käme würde ich diese bzw. generell alle Stab-Funktion abschalten.



Antwort von blueplanet:


Möchte mich da gleich mit einer GH5-Neulingsfrage anschliessen: Wenn ich den DMW-XLR-Adapter mit 24Bit nutzen will, kann ich dies nach meinen Menü-Experimenten nur im MOV-Format. Stelle ich MP4 ein, dann ist die 24-Bit Option ausgegraut und es ist nur möglich 16 BitBit im Glossar erklärt anzuwählen. Begehe ich hier einen fulminanten Bedienfehler oder gibt es einen Workaround um MP4 mit 24-Bit Audio zu nutzen?

...da kann ich Dir nicht weiterhelfen, weil ich den DMW nicht im Einsatz habe. Aber anderes herum: weshalb sind denn diese 24Bit so entscheident? (Fast) jede CD hat 16Bit - das Maß aller Dinge ;))!



Antwort von HolmS:

Vielen Dank, blueplanet. Dann mache ich mich mal ans Probieren.



Antwort von MrMeeseeks:



Dann wäre es sozusagen DUAL2 + I.S. Lock! Nachteile gibt es faktisch nicht...es sei denn, Du arbeitest ausschließlich auf dem Stativ...dann müsste aber eh ALLES ausgeschaltet werden...

Der Nachteil wäre dass sobald eine Bewegung reinkommt die nicht ausgeglichen werden kann, der Stabi einen kurzen aber extremen Ruckler verursacht. Eigentlich normal aber gerade beim IS Lock fällt dieser heftig aus.
Diese Funktion ersetzt sozusagen ein Stativ und ist für Schwenks völlig unbrauchbar. Dennoch immer wieder faszinierend was damit möglich ist.



Antwort von Mediamind:

..möchte man den IS-Lock schnell im Zugriff haben, hier mein Tipp: Auf den FN1 legen. Damit wechsele ich innerhalb eines Augenblicks zwischen dem normalen Dual IBIS und dem IS-Lock. Wie Mr. M richtig schreibt, die Funktion ist nicht fürs Schwenken geeignet. Ich habe zusätzlich den Digizoom auf einer anderen Taste liegen und kann so bei der Gh5 zwischen extremen Tele mit IS-Lock und dem normalen Arbeitsbereich schnell wechseln.



Antwort von HolmS:

Vielen Dank auch für diese hilfreichen Tipps, MrMeeseeks und Mediamind. Hab ihn auf FN1 gelegt und so hat man ihn wirklich blitzschnell einsatzbereit. Echt eine klasse Funktion:-)



Antwort von blueplanet:


Der Nachteil wäre dass sobald eine Bewegung reinkommt die nicht ausgeglichen werden kann, der Stabi einen kurzen aber extremen Ruckler verursacht. Eigentlich normal aber gerade beim IS Lock fällt dieser heftig aus.
Diese Funktion ersetzt sozusagen ein Stativ und ist für Schwenks völlig unbrauchbar. Dennoch immer wieder faszinierend was damit möglich ist.

...was wäre denn so ein extremer Ruckler aus deiner Sicht?
Ein Gopro-Feeling kann damit natürlich nicht erreicht werden, jedoch ein gefühlvoller und langsam (!) von Anfang bis zum Ende geführter Schwenk ist mit der Look-Funktion ohne weiteres möglich, bildet durch die dabei erreichte Stabilität (den Ausgleich der Unruhe in der Körperbewegung, das nichtvorhandene "Schwenkstativ") einen weiteren Pluspunkt beim Zusammenspiel des Stabisystems bei der GH5. Aber natürlich ist es auch eine gute Idee, dafür eine Taste zu belegen...wenn diese nicht bereits anders belegt ist ;))



Antwort von Mediamind:

Gaaaanz langsam Schwenken geht in der Tat. Dann ist das Ergebnis sogar sehr gut. Einen Tacken zu schnell geschwenkt und das Bild springt. Bei Schwenks, die man wiederholen kann, nutze ich den IS-Lock tatsächlich. Bei unikaten Momenten eben den Dual Ibis.



Antwort von HolmS:

Ah, sehr interessant. Spannende Möglichkeiten. Das werde ich mal versuchen. Wie sieht es denn aus wenn man mit IS Lock (wirklich sehr langsam) nach vorne läuft, hakt es dann oder funktioniert die Stabilisierung dann noch?



Antwort von Abercrombie:

Ich nutze mal den Thread um eine Frage zum Autofokus zu stellen.

Grundsätzlich ziehe ich den Fokus manuell. Aber bei "aktiven Gesprächspartnern" kann das schon mal anstrengen werden. Daher die Frage: welchen Autofokus nutzt ihr und läuft dieser noch in Kombination mit einem Metabones Speedbooster?
Es geht nicht um Vlogging oder gezielte Schärfeverlagerungen (Produkte in den Vordergrund halten), sondern nur um einen Talking Head, der eine gewisse Region des Bildes auch nicht verlässt, sich innerhalb dieser aber vor und zurück sowie seitwärts bewegt. Nutzt da jemand den Autofokus?

Viele Grüße
Cromb



Antwort von Pianist:

Gegenfrage: Kann man bei einer 4/3-Zoll-Kamera (selbst mit einem sehr lichtstarken Objektiv) überhaupt so wenig Schärfentiefe produzieren, dass die paar Zentimeter, die sich jemand vor- oder zurückbewegt, ein Problem darstellen?

Matthias



Antwort von Drushba:


Gegenfrage: Kann man bei einer 4/3-Zoll-Kamera (selbst mit einem sehr lichtstarken Objektiv) überhaupt so wenig Schärfentiefe produzieren, dass die paar Zentimeter, die sich jemand vor- oder zurückbewegt, ein Problem darstellen?

Matthias

Ja, das geht sogar ganz gut.




Antwort von HolmS:

Nochmal zu der I.S. Lock Funktion. ich habe folgende Aussage gefunden: http://www.dvxuser.com/V6/showthread.ph ... stabilator. Der User schreibt "Surprisingly the IS lock makes walking with camera very stable and smooth. It makes "floating" stabilization and keeps the frame balanced smoothly.". Kann das jemand bestätigen (oder auch nicht bestätigen)? Das wäre ja klasse, wenn das funktioniert. Leider kann ich erst Freitag wieder selber testen. Gibt es Erfahrungen zu Vorwärtsbewegungen (keine Schwenks) mit I.S. Lock?



Antwort von Mediamind:

Matthias, mit dem 18-35 mm und Speedbooster oder dem 42,5 mm bei F.1.2 ist das durchaus so. Wenn ich die Schärfe nicht selbst ziehen kann, dann blendet man eben ab. Dem AF überlasse ich das nicht. Ich hatte aktuell ein Interview mit einem Behördenleiter, die Hauptkamera mit dem 42,5 mmm Objektiv war perfekt auf die Bewegungsebene der Person eingestellt. Mit Focupekaing am Ninja V ist das alles sehr entspannt beherrschbar. AF wäre "No Way".




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