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David Lynch Masterclass ist online - was lange währt, wird endlich gut?



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Newsmeldung von slashCAM:


Vor knapp einem halben Jahr waren bereits die David Lynch ?Masterclass? Tutorial Videos auf masterclass.com angekündigt worden. Nun ist es soweit. Der Zugang zu David Lyn...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
David Lynch Masterclass ist online - was lange währt, wird endlich gut?




Antwort von stip:

Lieber gleich 200 ausgeben und sich andere anschauen.



Antwort von Onkel Danny:

stip hat geschrieben:
Lieber gleich 200 ausgeben und sich andere anschauen.
Wollte gerade schon sagen, David Lynch ist der Meister der Langeweile, mehr nicht.

greetz








Antwort von Fader8:

"Onkel Danny" hat geschrieben:
stip hat geschrieben:
Lieber gleich 200 ausgeben und sich andere anschauen.
Wollte gerade schon sagen, David Lynch ist der Meister der Langeweile, mehr nicht.

greetz
Für Menschen mit beschränktem Intellekt, und Unbewusstsein über seine historische Bedeutung, vermutlich schon.



Antwort von Drushba:

stip hat geschrieben:
Lieber gleich 200 ausgeben und sich andere anschauen.
Hast Du das gemacht? Würde mich über eine Kritik freuen. Habe es ewig vor, aber die Befürchtung, dass es in ziemliche Schaumschlägerei münden kann.)



Antwort von macaw:

Fader8 hat geschrieben:
"Onkel Danny" hat geschrieben:


Wollte gerade schon sagen, David Lynch ist der Meister der Langeweile, mehr nicht.

greetz
Für Menschen mit beschränktem Intellekt, und Unbewusstsein über seine historische Bedeutung, vermutlich schon.
Er kann sich zwar sicherlich selbst verteidigen, aber dennoch, was sollen so dumme, plumpe Beleidigungen?



Antwort von Cinemator:

Einer der ganz wenigen (und vielleicht auch letzten), die wissen, wie Spielfilm geht.



Antwort von Fader8:

Cinemator hat geschrieben:
Einer der ganz wenigen (und vielleicht auch letzten), die wissen, wie Spielfilm geht.
So würde ich es nicht formulieren. Der Spielfilm hat viele Facetten. David Lynch nimmt in der Geschichte des Kinos und des TV (Twin Peaks) jedoch auf alle Fälle eine prominente Stelle ein. Besonders erstaunlich: David Lynch funktionierte (zumindest ansatzweise) im klassisch-narrativen Hollywood. Man stellt sich heute vor, dass Hollywood Filme wie "Blue Velvet" oder "Mullholland Drive" produziert - wohl eher unvorstellbar, wenn bereits "Blade Runner 2045" zu edgy ist.



Antwort von Wingis:

Also für mich ist die Masterclass grossartig! Zuletzt Neil Gaiman, der seine Herangehensweise an Storytelling erläutert. Auch Werner Herzog ist unterhaltsam und über weite Strecken lehrsam zugleich. Man kann aus den bisherigen Folgen schon eine Menge herausziehen. Zugleich sie selbst sehr ansprechend gestaltet sind. Mir gefällt die Mischung. Wer trockenen Lehrbuchstoff erwartet wird ebenso enttäuscht, wie jemand, der nur auf unterhaltsames Bla Bla aus ist. Für mich macht's tatsächlich die Mischung.



Antwort von stip:

Fader8 hat geschrieben:

Für Menschen mit beschränktem Intellekt, und Unbewusstsein über seine historische Bedeutung, vermutlich schon.
Witzig, ich wollte im ersten Kommentar schon schreiben dass Lynch vom 'des Königs neue Kleider' Effekt profitiert :) Gratuliere dass Du sie offenbar stets sehen kannst.



Antwort von Fader8:

stip hat geschrieben:
Fader8 hat geschrieben:

Für Menschen mit beschränktem Intellekt, und Unbewusstsein über seine historische Bedeutung, vermutlich schon.
Witzig, ich wollte im ersten Kommentar schon schreiben dass Lynch vom 'des Königs neue Kleider' Effekt profitiert :) Gratuliere dass Du sie offenbar stets sehen kannst.
Spar Dir lieber Deine Polemik und schau Dir wirklich mal einen ganzen Film an ;-) Kann sein, dass es Dir auch dann nicht gefällt und das ist voll ok. Dennoch: dass Lynch einer der kanonisiertesten Regisseure in der Filmwissenschaft ist, hat seine Gründe, auch wenn du das nicht verstehst.



Antwort von stip:

Fader8 hat geschrieben:
Spar Dir lieber Deine Polemik und schau Dir wirklich mal einen ganzen Film an ;-) Kann sein, dass es Dir auch dann nicht gefällt - das Lynch einer der kanonisiertesten Regisseure ist in der Filmwissenschaft hat seine Gründe, auch wenn du das nicht verstehst.
Du musst verzeihen, mein Intellekt ist beschränkt und ich habe ein Unbewusstsein über seine historische Bedeutung.








Antwort von Darth Schneider:

Eraserhead, Blue Velvet, Dune, Twin Peaks und Wild at Heart.
Und hier wird wirklich darüber diskutiert ob jetzt Mr. Lynch gut genug ist für Film Masterclasses oder nicht ?
Jesus, wer nicht bemerkt das das ein Meister seines Fachs ist, dem kann man auch nicht mehr helfen.
Gruss Boris



Antwort von Cinemator:

Wer nicht nur popcorn-kauend in den Kinosessel pupst, sondern stattdessen etwas Gehirnschmalz flüssig macht, wird in Lynchs Filmen Dinge entdecken, die so kein zweiter jemals hervorgebracht hat. Mulholland Drive beispielsweise mag zwar surreal und etwas zerklüftet wirken (war anfangs ja auch geplant als Serie), hat aber dennoch einen starken inneren Zusammenhalt und ist eine cineastische Offenbarung. Der Film öffnet ideenreich einen Zugang in die Tiefen des menschlichen Daseins und bringt einen originellen Einblick in das innere System Hollywoods. Und das mit perfekt verstecktem Humor. Kongenial dazu die Musik von Badalamenti, die das Geschehen atmosphärisch verdichtet und in eine metaphorische Ebene hebt.


https://youtu.be/Fxr-7O1Bfxg



Antwort von Wingis:

Entschuldigung - meine Antwort war wohl falsch gewählt. ich dachte, es würde hier um den Informationsgehalt der MasterClass und dabei speziell der aktuellen Episoden von David Lynch gehen und nicht dessen grundsätzlichen Einfluss und Wert für den Film allgemein. 😉



Antwort von pillepalle:

Die Masterclasses sind wohl eher als Inspiration für Kreative gedacht und weniger für Leute denen es um technisches Wissen geht, bzw. konkretes über den genauen Arbeitsprozess der jeweiligen 'Stars' erfahren möchten. Man findet im Netz ja auch einige Rezensionen dazu, mehrheitlich positive und auch ein paar negative. Aber das Konzept 'von den Besten zu lernen' scheint wohl recht erfolgreich zu sein, denn es gibt Masterclasses zu allen möglichenThemen. So lehrt Christina Aguillera Singen, Annie Leibowitz Fotografie, James Patterson Schreiben, Garry Kasparow Schach, dedmau5 Musikproduktionen, um nur mal ein paar zu nennen. Ist natürlich in erster Linie ein Geschäft, aber bei den Nutzern scheint es ja gut anzukommen.

VG



Antwort von CandyNinjas:

Hab mir Werner Herzog, Ron Howard, Martin Scorsese, Aaron Sorkin, David Mamet, Deadmau5, Hans Zimmer, Judd Apatow, Steve Martin, Helen Mirren, Kevin Spacey und Christina Aguilera reingezogen.

Niemand mit auch nur ein bisserl Verstand wird erwarten, daß die einem das jeweilige Handwerk beibringen. Aber zu sehen, wie diese Leute über ihre Arbeit und Herangehensweisen sprechen, lehrt einen trotzdem sehr viel.

- Ich fang mal mit Frau Aguilera an: für mich die mit Abstand übelste Masterclass. Jede Minute davon ging mir total auf den Senkel...

- Deadmau5 war zwar ganz ok, aber im Netz gibt es viele Videos anderer Elektronik Acts, die besser und lehrreicher sind.

- Ja der gute (oder vielleicht doch bööööhhhhse Kevin) - seine Masterclass gibt"s scheinbar nimmer, weil er ein paar schlimme Dinge getan haben soll und die Amis sind da sehr empfindlich. Ich fand den Kurs recht interessant weil ich auch ein Riesenfan seines Actings bin - seine Herangehensweise war aber schon sehr seltsam und den Sinn seiner Übungen mit den Studenten hab ich nicht total durchschaut. Das war kein Method-Acting sondern eine für mich neue und recht unverständliche Methode, Gefühle zu projizieren. Wahrscheinlich ist er aber einfach nur ein schlechter Lehrer...

- Helen Mirren hingegen ist unfassbar detailorientiert, supergut vorbereitet und organisiert und geht alles sehr perfektionistisch an. Sie gibt sehr viele Tipps und Tricks.

- Judd Apatow und Steve Martin! Ja da wollte ich doch Humor und Comedy entschlüsselt bekommen. Der Schiss ging voll in die Hose. Selber schuld! Humor kann man ja sowieso nicht lernen, aber wie man seinen Humor auf die Leinwand oder vor ein Publikum bringen kann ist wohl auch eher eine Kunst als ein Handwerk und nicht so richtig erlernbar. Das war für mich das Endfazit dieser 2 Humor-Masterclasses.

- Hans Zimmer war extrem interessant und aufschlussreich. Da waren ein paar tolle Kernpunkte und Herangehensweisen dabei; - befreit einen ziemlich von klassischem Musikerdenken!

- Aaron Sorkin und David Mamet - für mich die zwei besten Classes. Aaron Sorkin hats für mich mit Abstand am besten gemacht. Sehr guter Lehrer und er gibt tiefe Einblicke in seine Herangehensweise. Fantastisch !!!

- Zuletzt die 3 Regisseure. Martin Scorsese plaudert extrem viel aus dem Nähkästchen. Da kommt viel Autobiografisches rüber, man kann aber einiges lernen.
Werner Herzog gibt ein paar gute Tipps vor allem für Rebel-Filmer. Denn wer hat schon Millionen-Budgets zur Verfügung. Man merkt der Klasse aber durchgehend Herzogs Doku-Filmer-Denke an. Was man gut oder auch schlecht finden kann...
Ron Howard ist wahnsinnig lehrreich. Er ist extrem gut organisiert und vorbereitet, geht ins Detail ohne je die Übersicht zu verlieren und scheint immer mit Spass und super Laune dabei zu sein. Hat mir sehr sehr gut gefallen!



Antwort von freezer:

Fader8 hat geschrieben:
Cinemator hat geschrieben:
Einer der ganz wenigen (und vielleicht auch letzten), die wissen, wie Spielfilm geht.
So würde ich es nicht formulieren. Der Spielfilm hat viele Facetten. David Lynch nimmt in der Geschichte des Kinos und des TV (Twin Peaks) jedoch auf alle Fälle eine prominente Stelle ein. Besonders erstaunlich: David Lynch funktionierte (zumindest ansatzweise) im klassisch-narrativen Hollywood. Man stellt sich heute vor, dass Hollywood Filme wie "Blue Velvet" oder "Mullholland Drive" produziert - wohl eher unvorstellbar, wenn bereits "Blade Runner 2045" zu edgy ist.
Wobei man sagen muss, dass wir der Independentproducerin Christine Vachon und ihrer kleinen Produktionsfirma Killer Films die Realisierung von "Blue Velvet" zu verdanken haben. Sie hat an das Projekt geglaubt und es ermöglicht, das klassische Studiosystem hat so etwas schon damals abgelehnt. Recht interessant nachzulesen in ihrem Buch:
https://www.amazon.de/Shooting-Kill-Ind ... 0380798549



Antwort von MarcusG:

@candyninjas:
Danke für das Breitband-Review.
Ich fand zumindest vom Humor Schreiben her das Buch: Handwerk Humor bzw. English The Comic Toolbox von John Vorhaus sehr erhellend!



Antwort von CandyNinjas:

MarcusG hat geschrieben:
Ich fand zumindest vom Humor Schreiben her das Buch: Handwerk Humor bzw. English The Comic Toolbox von John Vorhaus sehr erhellend!
HA !!! Der Untertitel der englischen Ausgabe ist geil: "How to Be Funny If You're Not" he, he...

Vielen Dank für den Tip, werds mir wahrscheinlich in nächster Zukunft reinziehen - weiß nur noch nicht ob auf englisch oder deutsch.




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