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DVD (.vob) in H.264 rekodieren - nur womit?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Benjamin Gawert:


Ich hab hier stapelweise Industriefilme auf DVD (;teils mit 5.1-Ton und
mehrsprachig), die ich in möglichst guter Qualität nun direkt nach
MP4/H.264 wandeln möchte, und zwar ohne Umwege a la Bild und Ton demuxen
und nachher wieder zusammensetzen etc. Die DVD-Dateien (;DVD-Rip) liegen
bereits auf Festplatte vor.

Getestet habe ich verschiedene Versionen von Nero Recode (;Nero 7) und
Nero Recode 2 (;Nero 8). Recode prouziert zwar prinzipiell sehr gute
Qualität und zeigt selten Artefaktbildung, bleibt aber leider oft mitten
im Rekodierungsvorgang stehen oder verabschiedet sich spontan. Recode 2
dagegen hat neben einer verschlimmbesserten Oberfläche mit neuen
Einschränkungen oft Probleme, artefaktfrei zu kodieren, zudem gibts oft
Verzerrungen beim Ton (;klingt wie durch ein Abwasserrohr gesprochen),
und auch dieses Programm beendet sich gerne spontan während der Rekodierung.

Ich suche nun nach einem Programm (;gerne Freeware, kann aber auch
Löhnware sein, wenn es eine Demo zum Testen gibt und der Preis nicht
exorbitant hoch ist), mit dem ich DVD-Rips in sehr guter Qualität direkt
nach H.264 umwandeln kann. Wünschenswert wäre eine Crop-Funktion mit
Vorschau, Unterstützung für zwei Tonspuren (;damit ich Deutsch und
Englisch sichern kann) sowie Mehrkern-Support (;für 8 CPU-Kerne).
Betriebssystem ist Windows Vista x64.

Kann mir jemand ein passendes Programm empfehlen? Wie gesagt,
wichtigstes Kriterium ist eine hohe Qualität ohne Artefakte.

Benjamin




Antwort von Benedikt Schlecker:

Am 10.02.2008 11:25 schrieb Benjamin Gawert:

> Kann mir jemand ein passendes Programm empfehlen? Wie gesagt,
> wichtigstes Kriterium ist eine hohe Qualität ohne Artefakte.

Was spricht dann gegen Demuxen und Video und Audio getrennt zu
verarbeiten? Hiermit bekommst du ohne viel Vorwissen sehr gute Qualität
und mehrer Kerne werden auch unterstützt: http://dvd2h264.awardspace.com/

Viele Grüße
Bene
--
Murphy's Gesetzte:
32) Versuche nie, ein erfolgreiches Experiment zu wiederholen; es klappt
nie mehr.




Antwort von Benjamin Gawert:

* Benedikt Schlecker:

> Was spricht dann gegen Demuxen und Video und Audio getrennt zu
> verarbeiten?

Schlichtweg der Arbeitsaufwand. Ich hab Deinen Link mal überflogen
(;danke übrigens dafür!), das mag bei ein oder zwei Projekten noch
machbar sein, bei mehreren Filmen wird das Ganze nicht nur unpraktisch,
sondern mit dem Freizeitangebot eines berufstätigen Menschen mit Familie
nicht mehr vereinbar, mal abgesehen davon, dass bei derartigem
Arbeitsaufwand auch die Möglichkeit, Fehler reinzubringen, enorm gross ist.

Nein, es sollte schon mehr eine
Not-much-more-than-a-few-buttons-Anwendung sein ;-)

Benjamin









Antwort von Frank W. Werneburg:

Benjamin Gawert wrote:

>Ich hab hier stapelweise Industriefilme auf DVD (;teils mit 5.1-Ton und
>mehrsprachig), die ich in möglichst guter Qualität nun direkt nach
>MP4/H.264 wandeln möchte, und zwar ohne Umwege a la Bild und Ton demuxen
>und nachher wieder zusammensetzen etc. Die DVD-Dateien (;DVD-Rip) liegen
>bereits auf Festplatte vor.
>...
>Ich suche nun nach einem Programm (;gerne Freeware, kann aber auch
>Löhnware sein, wenn es eine Demo zum Testen gibt und der Preis nicht
>exorbitant hoch ist), mit dem ich DVD-Rips in sehr guter Qualität direkt
>nach H.264 umwandeln kann. Wünschenswert wäre eine Crop-Funktion mit
>Vorschau, Unterstützung für zwei Tonspuren (;damit ich Deutsch und
>Englisch sichern kann) sowie Mehrkern-Support (;für 8 CPU-Kerne).
>Betriebssystem ist Windows Vista x64.
>
>Kann mir jemand ein passendes Programm empfehlen? Wie gesagt,
>wichtigstes Kriterium ist eine hohe Qualität ohne Artefakte.

Sieh dir doch mal VirtualDub (;http://www.virtualdub.org/index) an. Bei
der Mehrkern-Unterstützung kommt es allerdings auf deinen CodecCodec im Glossar erklärt an.
Um die VOB-Dateien zu öffnen, brauchst du das MPEG-Plugin
(;http://fcchandler.home.comcast.net/~fcchandler/). Eventuell musst du die
VOBs einfach in MPG umbenennen, damit das PluginPlugin im Glossar erklärt sie erkennt.

Gruß
Frank

--
------------------------------------------------------------------------
fwerneburg@web.de
http://werneburg.de.vu
Mit vielen Grüßen aus Thüringen, dem grünen Herz Deutschlands
------------------------------------------------------------------------




Antwort von Benjamin Gawert:

* Frank W. Werneburg:

> Sieh dir doch mal VirtualDub (;http://www.virtualdub.org/index) an.

VirtualDub kenne ich, ist allerdings sicher 5 Jahre her, seit ich es das
letzte Mal benutzt hab.

> Bei
> der Mehrkern-Unterstützung kommt es allerdings auf deinen CodecCodec im Glossar erklärt an.

Ja, nur welchen? So wie ich das sehen kann bringt VirtualDub keinen
H.264-Codec mit. Vor Allem sollte der CodecCodec im Glossar erklärt ja auch wirklich gute
Qualität abliefern.

Benjamin




Antwort von Patrick Jesionek:

Hallo,

> "Benjamin Gawert" schrieb:

> Ich hab hier stapelweise Industriefilme auf DVD (;teils mit 5.1-Ton und
> mehrsprachig), die ich in möglichst guter Qualität nun direkt nach
> MP4/H.264 wandeln möchte, und zwar ohne Umwege a la Bild und Ton
> demuxen und nachher wieder zusammensetzen etc.

> Die DVD-Dateien (;DVD-Rip) liegen bereits auf Festplatte vor.

..als einzige mpeg-Datei pro Film, oder noch als VOB?

Von MainConcept gibt es einen professionellen H264-Encoder zum
vollwertigen Testen: (;Gehört nun zur Firma DivXDivX im Glossar erklärt und ist OEM-Lieferant
von Software-Encodern)



Eine abgespeckte Vorgängerversion gibt's hier als Trial:


Als Alternative gibt es noch den Canopus ProCoder3 (;ebenfalls eine
professionelle Firma im Bereich Audio/Video):


HTH,
Patrick





Antwort von Patrick Jesionek:

"Patrick Jesionek" schrieb:

> Eine abgespeckte Vorgängerversion gibt's hier als Trial:
>

Bei diesem Programm kannst du sogar die IFO-Dateien laden, zB
VTS 01 0.IFO, VTS 02 0.IFO, etc.

Damit müsstest du nicht einmal die DVD auf Platte rippen. (;Habe es aber
selber noch nie probiert, darum keine Garantie.)

Patrick.





Antwort von Benjamin Gawert:

* Marcus Jodorf:

> Schau Dir mal HandBrake an.
>
> http://handbrake.fr

Danke für dden Tip. Handbrake teste ich gerade.

> Ich weiß nicht, wie gut die Windowsversion ist

Erhlich gesagt ist die Windows-Version wirklich super. Ab und an
scheinen die resultierenden Files defekt zu sein, aber im Grossen und
Ganzen funktioniert Handbrake recht gut. Die Bildqualität ist wirklich
top, keinerlei ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt, und der Encoder nutzt auch alle 8 CPU-Kerne zu
100% aus.

Zu bemängeln wäre allenfalls das Fehlen einer zweiten Audio-Tonspur, das
Fehlen einer einfachen Vorschaufunktion zur Justage der Crop-Werte und
dass die Untertitel hardkodiert werden.

Ansonsten ist Handbrake bis jetzt der mit Abstand beste Encoder, der mir
über den Weg gelaufen ist.

Benjamin




Antwort von Benjamin Gawert:

* Patrick Jesionek:

>> Die DVD-Dateien (;DVD-Rip) liegen bereits auf Festplatte vor.
>
> ..als einzige mpeg-Datei pro Film, oder noch als VOB?

Als VOB.

> Von MainConcept gibt es einen professionellen H264-Encoder zum
> vollwertigen Testen: (;Gehört nun zur Firma DivXDivX im Glossar erklärt und ist OEM-Lieferant
> von Software-Encodern)
>
>

Danke für den Link. Die Daten lesen sich ja ganz nett. Aber 490EUR für
den H.264/AVC Codec? Uff, soviel wollte ich dann doch nicht löhnen.

> Als Alternative gibt es noch den Canopus ProCoder3 (;ebenfalls eine
> professionelle Firma im Bereich Audio/Video):
>

Hmm...der liegt mit ebenfalls um die 495EUR auch etwas über meinen
Vorstellungen.

Aber trotzdem danke für die Links!

Benjamin




Antwort von Benjamin Gawert:

* Marcus Jodorf:

> Freut mich, ich wußte halt nicht, inwieweit die Windowsversion überhaupt
> tut.

Wie gesagt, die läuft ziemlich gut.

Gestern hab ich mir allerdings mal Handbrake für Mac angesehen. Die
Mac-Version ist ja nochmals deutlich besser, zumindest wenn man die GUIs
vergleicht. In der Mac-Version kann sehr viel mehr einstellen, wie z.B.
den Ziel-Container auswählen (;die Windows-Version macht bei H.264 nur
.m4v), eine zweite Tonspur, und es gibt sogar eine Cropping-Vorschau!
Leider dauert die Encodierung eines 2h-Films mit meinem Powermac 1.8SP
über 9h, auf meinem Windows-Rechner dagegen nur knapp 15-20min.

Hoffentlich holt die Windows-GUI noch auf.

> Sonst schau halt mal nach den Entwicklerversionen. Mit Glück hat da auch
> einer vielleicht schon fertige Binaries. Die sind da an der Software
> ständig am Verbessern, aber die offiziellen Versionen erscheinen nur in
> relativ großen Abständen, so daß die immer ewig hinterherhinken. Soweit
> ich am Rande mitbekommen habe, sind da einige Bugs und Glitches der
> offiziellen Version längst schon ausgeräumt. Mal kurz das Forum dort
> überfliegen sollte da erhellend sein.

Das Forum hab ich mir schon angesehen. Entwicklerversionen gibts aber
anscheinend nur an registrierte Entwickler, und um das zu werden muss
man wohl erst zeigen, dass man etwas Nennenswertes zu HB beitragen kann.

>> Ansonsten ist Handbrake bis jetzt der mit Abstand beste Encoder, der
>> mir über den Weg gelaufen ist.
>
> Ich benutze es nur ganz selten, weil ich dafür wenig Bedarf habe. Aber
> bei der Gelegenheit ist mir halt aufgefallen, daß es nett gemacht und
> schon eine ziemlich runde Sache ist, die schnell zu guten Ergebnissen
> führt.

Benutzt Du die Mac-Version?

Benjamin




Antwort von Jochen Kremer:

Am 16.02.2008 10:44 schrieb Benjamin Gawert:
> Gestern hab ich mir allerdings mal Handbrake für Mac angesehen.

Habs heute auch mal angetestet. Recht nett, soweit.

> Leider dauert die Encodierung eines 2h-Films mit meinem Powermac 1.8SP
> über 9h, auf meinem Windows-Rechner dagegen nur knapp 15-20min.

Hier auf'm Mac waren alle vier Kerne recht ausgelastet. Ich hatte im
Maximum knappe 130Frames/s (;2-pass, 1500Kilobit). Allerdings lagen die
VOBs auf dem externen USB-Laufwerk eines anderen Rechners im LAN. Von
daher würde ich vermuten, dass es noch etwas fixer ginge, wenn die Daten
lokal verfügbar gewesen wären. Wenn ich demnächst mal Zeit und Lust
hab', bau ich mal die Platte mit der XP-Partition ein, um vergleichen zu
können.

Schöne Grüße
Jochen, eigentlich für h.264 wenig Bedarf habend
















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